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Thema: Es gibt ein Leben danach

  1. #41
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Katzenmuddi
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    Standard AW: Es gibt ein Leben danach

    Jutta, ich würde Dich gerne fragen, was Du bei welcher Körpergröße wiegst und welchen Sport Du machst. Musst Du auf das Essen schauen oder isst Du einfach nach Appetit? Ich merke, dass ich ohne Thybon nicht klar komme, habe aber schreckliche Angst mich überzudosieren und dann wieder abzusetzen und zuzunehmen. Ich habe schon 3 Versuche hinter mir. Ich leide unter der "Absetz-"Gewichtszunahme sehr und neige dann dazu gar nichts mehr zu essen. Leider bin ich zu blöd anständig zu dosieren. Aktuell nehme ich 113µg T4 - wenn ich mich an Dir orientiere müsste ich auch 100+10 nehmen. Ich habe eine winzige SD (5ml), die wahrscheinlich nix mehr produziert und leide unter schrecklicher Erschöpfung. Ich quäle mich durch den Tag - jeden Tag. Ich freue mich total für Dich und beneide Dich so sehr.

  2. #42
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von jutta.wi
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    Standard AW: Es gibt ein Leben danach

    Hallo Katzenmuddi, klar kannste mich fragen.
    Das ist aber so ne Sache mit Größe und Gewicht. Also die Größe ist gleich geblieben, 168 cm.
    Aber das Gewicht...
    nachdem die Drüse draußen war, ging es zwar besser, aber nicht so richtig. So "Zustände", die kamen und gingen.
    langer Rede kurzer Sinn: bis in den Herbst war raus, dass es das Gluten ist, das ich nicht vertrage.
    So kam zusammen: glutenfreie Ernährung und irgendwann das Thybon dazu.
    Begonnen hab ich mit glutenfrei bei 78 kg. Vor der Drüsensache war ich bei 65.
    dann hab ich über das glutenfreie in wenigen Monaten 7-8 kg verloren.
    da stehe ich heute noch, trotz oder wegen, oder wie auch immer, halt mit Thybon. 66/67 kg.

    Der Sport, so nenne ich das, die ihr ganzes Leben lang unsportlich war, ist:
    - angefangen mit Nordic walking (was sehr gut war und weiterhin ist, weil man mit den Stöcken Haltung annimmt und nicht immer so zusammengesunken rumschlurft)
    - beim Physiotherapeuten Kurse: bisschen Ausdauer (Crosstrainer), dann Muskelaufbau nach dem Crosstrainer.
    - als ich mit den Kursen sicher war, was das Umsetzen der Übungen angeht, bin ich ins Fitnessstudio gewechselt und das mache ich bis heute weiter.
    - Dehnen, so wie es mir der Physio beigebracht hat.

    Im Sommer renne ich gern mit den Stöcken rum, bei schlechtem Wetter und im Winter im Studio.
    Dehnübungen mach ich täglich. Gern im Raucherraum vom Büro, bei offenem Fenster, zur Belustigung der Nachbarn.
    Lass ich eines davon weg, merke ich das sehr schnell.

    Nach den ersten sportlichen Betätigungen beim Physio hat alles an mir so gezittert, dass ich nicht im Stande war, zwei Stufen runterzugehen. War hart, wurde aber schnell besser. Dann bin ich oft zum Sport in einem Zustand (erschöpft, schwindlig, elend) in dem ich mich lieber ins Bett gelegt hätte. Der Gag war: zwei Stunden rumgekaspert und von dem schlechten Zustand blieb nix mehr übrig. Das war der Ansporn, den ich brauchte. Das hält bis heute vor.

    Beim Essen hab ich ja mit dem Gluten schon einige Einschränkungen. Dazu kommt eine Allergie, wegen der ich bei vielem aufpassen muss: Bier wegen dem Gluten, Sekt und Wein wegen der Allergie, Endiviensalat, diverse Gewürze und vieles mehr.
    Bei den Dingen, die ich essen kann, passe ich daher nicht auf, sondern esse nach Lust und Laune.

    Im Herbst kriege ich immer große Lust auf zuckerhaltiges, da bremse ich mich. Sobald die Sonne wieder da ist, sind mir Schokolade und Konsorten wieder egal.

    Absetzen, wieder anfangen, hin und her, das hab ich nie gemacht. Und ich fürchte, dass das allein einen fertig machen kann. Ich hatte anfangs großen Bammel vor dem Thybon und hab das ganz langsam begonnen. Genauso wie ich Vitamin D nicht "aufgebombt" hab, sondern ganz langsam mit 2000ern aus dem Mangel kam. Weniger ist manchmal mehr.

    Ab und an denke ich, dass mein ft4 ganz schön hoch (einfach nur von den Werten her, nicht vom Befinden) ist, da hab ich schon drei, vier versuche gemacht, das ein wenig zu reduzieren. Um 12,5 auf 125. das waren keine guten Ideen. Ich hatte dann leider vergessen, dass ich ja reduziert hatte und hab mir n Kopp gemacht, was mit mir los sein könnte. Bis es mir wieder einfiel. Den Käse lasse ich jetzt. So lange es mir gut geht, bleibt die Dosis wie sie ist.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du deine Wohlfühldosis findest und gebe dir den Rat, den Unsinn mit absetzen und wieder anfangen zu lassen. Das bringt deinen Körper ja völlig durcheinander.

  3. #43
    Benutzer mit vielen Beiträgen
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    Standard AW: Es gibt ein Leben danach

    Hallo Jutta.wi,
    vielen Dank für deine ermunternden Beiträge. Ich hoffe es auch sehr, dass es mir, wie auch dir, bald wieder besser gehen wird und ich das Leben weiter genießen kann und noch gesunde Kinder bekomme.
    Das mit dem Sport, das muss ich mir auch überlegen, bald was in die Richtung anzufangen. Vorerst, was ich alleine zu Hause machen kann, und dann langsam etwas mehr. Hab mal vor einem Jahr bisschen was gemacht, war richtig gut.

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