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Thema: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

  1. #501
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    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    Im Prinzip ja, wenn man es mit der Funktion einer gesunden Schilddrüse vergleicht. Diese schüttet tagsüber gleichmäßig aus.
    Auf der anderen Seite nein, weil die Menge ja nicht fehlt, sondern nur punktueller (2x täglich) anstatt über 24 Std. verteilt ausgeschüttet wird, sich die Menge an sich aber nicht ändert.

    Ich hoffe aber, dass sich das nicht als handfestes Problem erweist. Im Vergleich zur klassischen Therapie ist die 2x tägliche Einnahme von L-Thyroxin jedenfalls ein großer Fortschritt, denn die fT4-Peaks werden erheblich kleiner, und die Intervalle zwischen den Einnahmen halbieren sich in etwa. Bei T4 ist der durch die Tabletteneinnahme entstehende Peak viel schlimmer als ein zu befürchtender Abbau, denn zumindest die Plasmahalbwertszeit ist mit ca. 8 Tagen sehr lang. Hier sollte man also auch mit zweimal täglicher Einnahme gleichbleibende fT4-Konzentrationen im Blut erreichen können, da die Peaks (Ausschläge des fT4 nach oben -> schnell und heftig) aus meiner Sicht ein schlimmeres Problem darstellen als der Abbau (Ausschläge des fT4 nach unten -> langsames und gleichmäßiges Absinken, vgl. Bolk et al.), und man genau diese Peaks durch das Splitting in den Griff bekommt.

    Man könnte theoretisch damit experimentieren, ob das Dogma "T4 muss nüchtern eingenommen werden, sonst treten unkalkulierbare Resorptionsverluste auf" in Realität tatsächlich zutrifft oder nicht. Ich weiß, dass "Schwein"-Nehmer gerne typischerweise 2-fach splitten, morgens und nachmittags, und somit einen Großteil ihrer T4-Dosis im nicht-nüchternen Zustand nachmittags einnehmen. Aus Literaturangaben weiß ich zudem, dass die Einnahme von T4 gleichzeitig mit dem Essen zu einem Resorptionsverlust von ca. 5-20% führt, je nach Quelle. Wer hier Recht hat, weiß ich nicht, daher wäre es m.E. sinnvoll, erstmal auf Nummer sicher zu gehen und zu den wissenschaftlich erwiesenermaßen "sicheren" Einnahmezeitpunkten einzunehmen.

    Abschließend: Wenn du T3 weglässt machst du nicht mehr meine Methode, sondern simples altbekanntes T4-Splitting. Das wirkt nicht annähernd so wie das, was ich hier beschrieben habe. Nur zur Info, d.h. erwarte dir davon keine Wunder. T4-Splitting bringt vielen Patienten Vorteile, aber ist für mich nur ein kleines Puzzlestück.

    Zitat Zitat von Anna Magdalena Bach Beitrag anzeigen
    Moin Arsaneus,

    ich möchte dir hiermit ein dickes Dankeschön schicken zum Thema Glutenverzicht. Mir ging es ähnlich wie dir: erst Laktoseintoleranz( partiell, hatte gefühlt auch keine Probleme damit) sowie FI, die aber auch heftig.

    Nach Auslassdiät war ich fast 2 Jahre symptomfrei und konnte wirklich ALLES essen.

    Seit März habe ich wieder heftige Probleme mit Fruktose, die ich nicht in den Griff bekam, auch nicht mit Xylose Isomerase. Ich saß also da und fragte mich, was ich denn überhaupt noch essen könnte, ohne ständigen Durchfall zu provozieren.
    Dann las ich bei dir, dass du durch Glutenverzicht beide Intoleranzen los geworden bist.
    Ich habe also von jetzt auf gleich kein Gluten mehr gegessen.

    Bingo! Mir ging es schon nach wenigen Tagen besser! Ich bin nicht mehr so müde und unkonzentriert, kann mich endlich besser an meine Träume erinnern. Fruktose macht auch schon weniger Probleme....

    Auch ich kann nach diesen Erfahrungen allen mit FI und LI raten, es mit glutenfreier Ernährung zu versuchen

    LG und nochmal danke
    Anna
    Ein riesengroßes Dankeschön, Anna, dass du meinen (allgemein an alle gerichteten) Ratschlag befolgt und es ausprobiert hast!

    Ich habe schon lange gewartet, dass mir das mal einer bestätigt, d.h. dass Gluten der Auslöser ist, der zu sekundärer LI und sekundärer FI führt!

    (hehe...und mir haben sie damals erzählt, das wären eigenständige Krankheiten...bisschen Schadenfreude muss gerade sein :D)

  2. #502
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    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    Zitat Zitat von wattwurm Beitrag anzeigen
    Ich habe eine banale Frage zwischendrin: Wenn man mit dem Splitten beginnt - ich erstmal nur mit LT - und es im Verhältnis 1/3 : 2/3 macht und es auf abends und morgens verteilt - fehlt einem dann nicht tagsüber ne ganze Menge? Bin etwas schissig vor diesem Versuch...
    Ich glaub, ich hab deine Frage jetzt erst verstanden. Du meinst, ob das 1/3 vs. 2/3-Splitting dazu führt, dass man die Wirkung des T4 vorzugsweise während der Nacht spüren würde?

    Dem ist nicht so. Die lange T4-Plasmahalbwertszeit (ca. 8 Tage) verhindert das. Was du abends einnimmst, ist morgens immer noch im Blut, ohne Probleme. Der Abbau des T4 geht sehr langsam.

  3. #503
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    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    Hallo in die Runde, ****VORWEG : ICH BIN LARA95**** hab mich neu anmelden müssen.
    @Arsaneus: gibt es einen Grund, warum Du hier in diesem Forum weiter aktiv bist, aber nicht mehr in dem Hashimoto-Forum???? Ich war lange nicht hier und verstehe Deine Reaktionen nicht.
    Viele Grüße an alle
    Justizia vorher Lara95 (wenn ich rauskriege wie ich das verändern kann - also den Benutzernamen, werde ich es sofort ändern)

  4. #504
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von wattwurm
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    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    hallo arsa,

    genau das meinte ich - besten dank für die beantwortung der frage!

    LG! wattwurm

  5. #505
    Benutzer Avatar von kassenPatientin
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    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    zu Glutenfrei:

    Ich praktiziere glutenfrei seit 10 Monaten mit kleinen Ausrutschern und vielen Fehlern am Anfang (z.B. Pommes an der Lieblingsbude wurde in Wahrheit nicht nur gesalzen sondern scheinbar auch in Paniermehl gewälzt, bevor sie fritiert wurde, war lecker aber mit Gluten). Leider hat sich bzgl. meiner Intoleranzen (FI, LI, HI) scheinbar nix getan. Einzig die ständige Müdigkeit und die Laune wurde besser. Immerhin etwas! Das nur als Info für die Leute hier mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wäre auch zu schön gewesesen. Da ich nun von Hashi weiß, behalte ich die glutenfreie Ernährung natürlich bei. Brot, Pizza, Nudeln vermisst man gar nicht mehr, es gibt mehr als genug leckeren Ersatz!

  6. #506
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    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    kassenPatientin, vielen Dank für dein Feedback. Dein Fall zeigt, dass Nahrungsmittelintoleranzen vermutlich multifaktoriell sind. Gluten ist ein Faktor, den du nun eliminiert hast, mit Verbesserung des Befindens - das bedeutet, Gluten hat einen wie auch immer gearteten Effekt. Ich könnte mir - und das ist ein Schuss ins Blaue - bei dir vorstellen, dass der zweite Faktor die Histaminintoleranz ist. Denn diese scheint meiner Erfahrung nach unabhängig von LI/FI zu sein. Solange die HIT besteht, könnte das denselben Effekt auf den Dünndarm haben wie Gluten, nämlich eine leichte Entzündung, die dann zu verminderter Expression von Lactase und GLUT5-Fructosetransporter führt. Es ist nur ein theoretischer Gedanke von mir, aber vielleicht finden sich weitere Fälle, so dass ihr das zusammen ausknobeln könnt?

    Ich hatte selbst mal eine vorübergehende HIT, und zwar während einer Phase mit supprimiertem TSH und hohen (z.T. über dem Referenzbereich liegenden) freien Werten. Es ist denkbar, dass der SD-Hormonstoffwechsel irgendwie mit dem Histaminstoffwechsel verbunden ist. Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an meine Episode mit dem Käsebrötchen, und wie ich danach stundenlang mit Magenkrämpfen durch die Innenstadt von Toilette zu Toilette gehechtet bin. Das ist definitiv bei mir (!) verschwunden, unabhängig vom Gluten, allein durch Reduktion der SD-Hormondosis und/oder Einnahme von Kupfer und Vit. B6 (Nachtrag). Ob das eine individuelle Reaktion meines Körpers ist, oder ob ein Muster dahinter steckt, kann ich nicht sagen. Ich kann nur sagen, dass ich seinerzeit extrem auf Tomaten, Ananas und Käse reagiert habe, was seitdem nie wieder vorgekommen ist - alles Histaminbomben.

    Ob HIT wirklich zu einer Reizung des Dünndarms führt, weiß ich nicht. Müsstet ihr nachschauen oder austesten. Wäre jedenfalls ein Ansatzpunkt. Denn Fakt ist: Anna und du habt anscheinend einen ähnlichen Fall, aber du hast HIT, sie nicht. Deshalb würde ich vorsichtig mal in Erwägung ziehen, ob nicht die HIT ebenfalls ein Auslöser für sekundäre LI und sekundäre FI sein könnte? In dem Fall würden die sekundären Intoleranzen natürlich erst verschwinden, wenn alle Auslöser (Gluten und Histamin) beseitigt sind.

    Ich weiß auch bis heute ehrlich gesagt nicht, wie die HIT überhaupt physiologisch entsteht; die beste Erklärung die ich kenne, ist ein Mangel an DAO (Diaminoxidase), einem Enzym, das Histamin abbaut. Dieses Enzym ist u.a. abhängig von der Produktionsrate seiner Herstellung (und Enzyme sind Proteine, und Proteine werden durch Transskription und Translation hergestellt, und Schilddrüsenhormone wirken als Transskriptionsfaktoren --> das wäre eine denkbare Verbindung zwischen SD-Hormonen und Histamin), aber auch abhängig von Kupfer und Vit. B6 als Cofaktoren (Enzyme funktionieren ohne Cofaktoren nicht). Hier wäre also ein weiterer denkbarer Ansatzpunkt.
    Geändert von Arsaneus (28.09.14 um 12:30 Uhr) Grund: Ergänzung

  7. #507
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    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    @Justizia:

    Dieser Thread ist eine Zusammenfassung meines Wissensstands, den ich gerne weitergeben wollte.

    Wie ich im ersten Beitrag dieses Threads geschrieben habe, bin ich nur hier, um noch ein letztes mal alle meine Erkenntnisse zusammengefasst weiterzugeben, damit andere Hashis darauf aufbauen können. Ich bin in diesem Thread, und nur in diesem Thread, weiterhin aktiv, um konkrete Rückfragen zu meiner Methode zu beantworten (alles andere ignoriere ich). Aus Zeitgründen ist mir selbst das auch nicht in vollem Umfang möglich, aber das Wesentliche wurde bereits gesagt. Die erste Seite dieses Threads fasst meine Methode komplett zusammen, inkl. wissenschaftlichen Studien als Belege für zentrale Behauptungen. Wie dieses Wissen nun genutzt wird, müssen meine Leserinnen und Leser selbst entscheiden, es ist jedenfalls frei verfügbar. Ich maße mir nicht an, dass das nun "die" Methode sei, aber ich persönlich habe damit 100% symptomfreies Befinden wie zu gesunden Zeiten hinbekommen können, nachdem über 2 Jahre lang nichts funktionierte. Es liegt nun an den Hashis hier, diese Methode ausführlich zu testen und weiterzuentwickeln, bis sie irgendwann mal erfolgreich bei allen Patienten zu Wohlbefinden führt, und auch alle Details geklärt sind (welche Dosierungen, welches T3:T4-Verhältnis, supprimierter TSH erforderlich oder nicht, Unterschiede zwischen Thyreoten und Athyreoten, etc. pp.). Hierbei habe ich ht-mb.de als Ort für die Zusammenfassung meines Wissensstands ausgewählt, weil dieses Forum schlichtweg eine größere Mitgliederzahl hat, und man so mehr Leute erreicht.

    Ich selbst habe mein Einstellungsziel erreicht - 100% normales Befinden wie zu gesunden Zeiten - und habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf SD-Foren. Meiner persönlichen Meinung nach, und ich bitte die Moderatoren das jetzt als meine eigene Meinung stehen zu lassen, merkt man vielen Hashimoto-Patienten ihr schlechtes Befinden in den Foren deutlich an. Ich weiß selbst aus eigener Erfahrung, welch massive Effekte eine falsche Einstellung auf die Psyche hat; das ganze Wesen, die ganze Persönlichkeit eines Menschen verändert sich und man wird depressiv, lustlos, reizbar, genervt, und das spiegelt sich in vielen Beiträgen mehrerer SD-Foren deutlich wieder. Meine eigenen früheren Beiträge mit eingeschlossen, versteht sich. Auf Gräbenkriege, Lustlosigkeit zu gemeinsamen Projekten etc. habe ich einfach keine Lust mehr. Ich wollte im anderen Forum ein eBook schreiben, das einen kompletten "Einstellungsguide" darstellen sollte, zusammen mit dutzenden anderen Forenmitgliedern, und nichts ist passiert. Ich hab mich oft gefühlt, als wenn ich gegen eine träge Masse anreden würde, die Mühe hat, mir überhaupt zu folgen oder vom Sofa herunterzukommen.

    Deshalb kann gerne jemand anderes meine "Forschungen" weiterführen. Es wäre jedoch unfair gewesen, mein ganzes bisher gesammeltes Wissen (auch Erfahrungswissen) einfach mitzunehmen, weil das dem Großteil der Hashimoto-Patienten nicht helfen würde. Deshalb wollte ich diesen Thread nutzen, um nochmal zusammengefasst ein (für mich selbst) funktionierendes Modell einer physiologischen Substitutionsmethode darzustellen, das dem Körper die SD-Hormone so zuführt wie es eine gesunde SD tun würde, und allem Anschein nach eine echte Euthyreose im Körper wiederherstellt. Meiner Meinung nach sind gefühlte 95% der Hashis in Schilddrüsenforen weiterhin hypothyreot, obwohl ihr TSH normal ist, und es gibt einige neue Studien die das schlüssig erklären. Das Problem ist, wie ich finde, dass praktisch alle Patienten wild an ihrer Dosis herumfummeln, sprich durch Ausprobieren die für sie richtige Dosis finden wollen. Natürlich muss in jeder Methode eine gewisse Ausprobier-Komponente stecken, nämlich weil der SD-Hormonbedarf jedes Menschen individuell ist. Aber wenn man sich vollständig auf das Ausprobieren verlässt (und dabei nur TSH, fT3, fT4 als Verschriftlichung dieses Ausprobiervorgangs zu Hilfe zieht), dann lässt sich jeder Erfolg nicht dauerhaft reproduzieren. Man trifft zufällig die Wohlfühldosis, manchmal erst nach Jahren, aber da die Autoimmunerkrankung fortschreitet, sind auf Dauer weitere Dosisänderungen erforderlich - und hier weiß man dann nicht, was man überhaupt tun muss, um die Wohlfühldosis zu erhalten, wenn zusätzliches SD-Gewebe autoimmun zerstört wurde. Die ganze Methodik hat einen Fehler, nämlich, dass es keinen roten Faden als Orientierungshilfe gibt. Diesen roten Faden habe ich gesucht, und mich dazu entschieden, die Funktionsweise einer gesunden SD mittels gezielt eingesetzter Tabletten nachzuahmen. Dazu kam noch die Entdeckung, dass erhöhte reverse T3-Konzentrationen, Glutenintoleranz und oxidativer Stress miteinander in Verbindung stehen, nämlich über verminderte Resorption im Dünndarm und dadurch entstehende Mikronährstoffmängel, wobei etliche der essenziellen Mikronährstoffe antioxidativ wirken (Vit. A, Vit. C, Vit. E, Selen, ...). Dieses Wissen habe ich mühsam selbst zusammengepuzzelt, anhand von Patientenberichten, die überall über's Internet verstreut sind. Ich habe es an mir selbst getestet und es funktioniert. Aber diese Methode von mir ist nur ein Rohdiamant, der noch deutlich geschliffen werden muss. Wer möchte, kann das hier tun, dafür ist dieser Thread da: Um eine breite Basis an Leuten zu haben, die es ausprobieren und über ihre Erfahrungen damit berichten, so dass aus diesen Berichten heraus dann die Methode weiter verbessert werden kann, bis sie irgendwann jedem Hashimoto-Patienten bedenkenlos empfohlen werden kann, und keine Unsicherheiten über Dosierungen etc. mehr bestehen. Einfach, weil es schon so viele Leute ausprobiert haben, und über ihre Erfahrungen damit berichtet haben.

    Ich werde aber nicht die nächsten Jahre den Motivator hier spielen. Wenn es irgendwer ausprobieren möchte, dann muss er diesen Wunsch selbst haben, und es aus eigenen inneren Antrieb heraus tun. Diese Leute können sich dann in diesem Thread hier austauschen, und untereinander ihre Erfahrungen weitergeben. Ob und was daraus entsteht, liegt an diesen Leuten selbst. Wenn 50 Leute mitmachen, habt ihr in 6 Monaten die ultimative Einstellungsmethode (überlegt euch mal, wie viele Erfahrungsberichte dann hier täglich geschrieben werden würden, und was ihr daraus lernen könntet!). Wenn 2 Leute mitmachen, bastelt ihr in 10 Jahren noch daran herum. Was daraus jetzt wird, ist eure Sache - ich wollte nur nicht die Welt der Schilddrüsenforen verlassen, ohne mein Wissen und meine Erfahrungen vorher aufzuschreiben und weiterzugeben.

    Ich freue mich, wenn Leute wie Anna schreiben, dass ihnen der Glutenverzicht geholfen hat. Ich freue mich, wenn Leute wie lizlav nach vielen Jahren wieder vor die Tür gehen konnten, ohne am nächsten Tag flachzuliegen. Ich freue mich, wenn Leute wie apfelmus engagiert daran arbeiten, diese Methode, die ich hier experimentell vorgestellt habe, zu testen und zu verbessern. Für diese Leute, und alle die konstruktiv in ihrem Sinne etwas zu dem Projekt beitragen möchten, stehe ich hier für Rückfragen zur Verfügung (wenn auch nicht täglich). Es ist meiner Meinung nach eine wunderbare Alternative zu den gängigen Einstellungsmethoden, da ich hiermit nach vielen Jahren schlechten Befindens (erste Symptome zeigten sich bei mir im Sommer 2006, die habe ich jedoch erst rückblickend als solche erkannt, damals war der plötzlich notwendig gewordene Mittagsschlaf für mich "Abistress" - damals war ich 19 Jahre alt - zwischen Ausbruch der Hashimoto-Thyreoiditis und Wiederherstellung meines normalen Befindens lagen bei mir also 8 lange Jahre!) nun endlich wieder mein Leben zurück habe. Ich bin 100% symptomfrei (was das genau bedeutet, habe ich in Beitrag #1 dieses Threads aufgelistet) und das hier ist eine Dokumentation, wie genau ich das geschafft habe, und der Versuch einer Generalisierung, d.h. wie ich meine eigenen Erfahrungen mit Hilfe von aktuellen wissenschaftlichen Befunden zu einer Einstellungsmethode weiterentwickeln konnte, die für vermutlich alle Hashimoto-Patienten zum gleichen Ergebnis führt: normales Befinden.

    Das ist das, was hinter diesem Thread steckt.

  8. #508

    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    Moin,
    Ich muss euch was berichten...
    Gestern musste ich leider mit meinem jüngsten in die kindernotaufnahme ein absoluter Graus für jede Eltern...
    Ich war anfänglich sehr aufgeregt konnte mich jedoch kurze Zeit später gut sammeln...
    Früher indem schlimmsten Uf Zeiten hätte ich das mit heulertacken und schlimmer Verfassung nur geschafft aber gestern war es anders ich konnte es gut überstehen und meinem Sohni volle Aufmerksamkeit schenken...
    Nachdem wir dann nach 8 Stunden nach Hause durften war ich zwar kaputt aber es hielt sich alles im Rahmen... Ich finde das ist ein toller Fortschritt ...auch wenn noch viel Luft nach oben ist...
    Dem kleinen geht es deutlich besser...
    @ A.
    Wenn ich morgens noch allgemeines unwohl habe liegt es vermutlich an der Allgemeindosis...
    Trotz Thybon sind unterfunktionssymptome möglich?
    Dann noch zu Thybon, Kopf ist klarer merke jedoch das ich so ein Druck im Kopf habe und die Ohren sehr davon betroffen sind, auch habe ich oft so ein ktibbelheräusch echt unangenehm...kommt das von thybonund geht das weg?
    Vielleicht hast du oder auch die anderen einen Rat...
    Gruß phönix

  9. #509

    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    Noch zu orthomol... Habe das Gefühl das wenn man es während der Mahlzeiten einnimmt es besser aufgenommen wird...

  10. #510
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    Standard AW: Gutes Befinden mit meiner Methode erreicht - Versuchskaninchen gesucht

    Lieber Arsa,

    ich bin immer eine stille Mitleserin in deinen Threads gewesen. Und ich denke, ich bin nicht alleine.

    Dein Wissen und die Mühe die Du dir immer gegeben hast (und jetzt wieder gibst) ist für viele von unschätzbarem Wert. Und dafür danke ich Dir sehr!
    Um so schlimmer fand ich deinen Rückzug aus dem Forum, was ich aber absolut nachvollziehen kann.

    So viele Informationen die Du zusammengetragen hast kann man als Laie, nicht im entferntesten im Netz finden. Selbst wenn man deine Methode(n) nicht anwenden möchte, bringen sie doch jeden zum nachdenken. Und so sollte es m.M. auch sein. Was man daraus macht, obliegt jedem selbst.

    Ich finde seit 2 Jahren kein Wohlbefinden und habe auch so langsam keine Geduld und Muse mehr.
    Die Methode in deinem Thread interessiert mich sehr, hab aber wirklich Angst sie auszuprobieren.

    Deshalb einige Fragen:

    1) Ich reagiere sehr oft bei kleinsten Schwankungen mit dem Herz (kardiologisch o.B.). Mein Nuk und Endo meinten, T3 sollte man nicht bei Herzproblemen geben. Könnten sich die Probleme am Herz durch T3 verschlimmern? Das ist nämlich meine größte Angst.

    2) Ich habe leider oft Schübe. Wie verhält sich dann deine Methode (T4+T3 gesplittet) dann auf den Schub? Manchmal muss ich kurzzeitig T4 senken. Was ist dann mit T3?

    3) Durch die Schwankungen habe ich oft Gefühl von UZ und muss schnell was essen. Was ist wenn ich die 3-4 std nüchtern zum nächsten LT nicht einhalten kann. Verursacht es dann nicht auch wieder Schwankungen, da LT nicht richtig ankommt? Wie kann ich diese UZ vermeiden?

    4) Da du ein Mann bist, kannst Du sicher nicht die weiblichen Hormone mit in deine Methode einbeziehen. Aber hast Du Erfahrungen wie sich deine Methode auf den Zyklus auswirkt?

    5) Ich habe gerade die Pille abgesetzt (6 Wo) und dewegen LT von 131,5 auf 125 gesenkt. Würdest Du mir raten jetzt deine Methode anzuwenden oder sollte ich noch warten? Mir gehts leider immer schlechter anstatt besser... Wo wir wohl wieder bei den weiblichen Hormonen wären.

    Vielen Dank

    LG
    Naschi

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