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Thema: Medikation verbessern um Nachmittagstief vorzubeugen

  1. #31
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    Standard AW: Medikation verbessern um Nachmittagstief vorzubeugen

    Eine halbe Stunde bis zum Essen danach ist vielleicht ausreichend, vor LT sollte man mind. 2 Stunden nüchtern sein - und mehrere Stunden vor und nach LT keine Mineralien wie Eisen, Magnesium, Zink, Calcium...

  2. #32
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    Standard AW: Medikation verbessern um Nachmittagstief vorzubeugen

    naja letzteres ist wohl kaum machbar :D

  3. #33
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    Standard AW: Medikation verbessern um Nachmittagstief vorzubeugen

    Zitat Zitat von Feelicious Beitrag anzeigen
    naja letzteres ist wohl kaum machbar :D
    Deswegen sollte LT ja entweder früh oder direkt vorm Schlafen genommen werden.

    LT + Mineralien bilden unlösliche Komplexe - also wird nichts davon aufgenommen.

  4. #34
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    Standard AW: Medikation verbessern um Nachmittagstief vorzubeugen

    hat jemand von euch übrigens ne Ahnung, warum Ärzte so unterschiedliche Meinung zum Thema müchtern BA oder nicht nüchtern BA haben? Meine Hausärzte sind immer ganz erpicht drauf (gewesen), ja nüchtern abzunehmen. Meine Endokrinologin aber (!!!) schert sich einen Dreck darum und nimmt mir Blut ab, obwohl ich am Morgen die Tablette genommen hab. Ich hatte ihr auch schon das Ergebnis der Blutuntersuchung (mit Schilddrüse) mitgebracht, welche mein Hausarzt eine Woche dafür nüchtern gemacht hatte. Das hat die gute Frau aber keine Blickes gewürdigt... finde ich äußerst komisch!

  5. #35
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    Standard AW: Medikation verbessern um Nachmittagstief vorzubeugen

    Hallo zusammen, ich bin über die Suche nach dem Nachmittags Tief auf diesen Post gekommen und möchte gerne antworten, auch wenn er schon etwas älter ist. Ich denke nämlich dass das Thema wirklich viele betrifft. Bei mir ist es ähnlich, ich kann machen was ich will, nachmittags überfällt mich eine Müdigkeit die eher mit einem Koma als mit der üblichen nachmittäglichen Schläfrigkeit zu tun hat. Nichts desto trotz habe ich mir ein paar Strategien überlegt und möchte sie gerne teilen:

    1) Thyroxin T4 zu teilen macht keinen Sinn. Zumindest sollte man dabei darauf achten, dass man wirklich bei der zweiten Dosis noch gar nichts gegessen hat. Es ist nämlich sehr empfindlich gegenüber vorherigen Nahrungsaufnahmen. Zum anderen baut sich T4 ja über Tage auf, das bedeutet dass man eigentlich keinen Effekt merkt, wenn man über einen so kurzen Zeitraum splittet.Es kann aber passieren, dass man an unterschiedlichen Tagen unterschiedlich isst vormittags, und dann die Tablette mal besser, mal schlechter aufnimmt. Das wiederum macht die Steuerbarkeit doch recht schwierig.

    2) es gibt inzwischen immer mehr Erkenntnisse dazu, dass bei vielen vor uns eine Umwandlungsstörung vorliegt. Zum Beispiel im Ärzte Magazin, ich habe den Link gerade nicht parat. Man muss sich einfach bewusst machen dass viele Ärzte sich nicht regelmäßig informieren und weiterbilden, weil sie die Notwendigkeit schlicht nicht haben, denn die Patienten kommen auch so zu Ihnen. Es hört sich zwar hart an aber für ein Arzt ist das eben nun mal auch nur Arbeit manchmal und es gibt solche und solche. deshalb empfehle ich euch allen dringend, euch wirklich selbst ein zu lesen mit Fachliteratur, denn das Thema wird euch euer Leben lang begleiten und die Ärzte kennen sich oftmals einfach nicht genug aus oder kommunizieren Wissen von vor 100 Jahren. Nun zur Umwandlungsstörung: mir hat eine ergänzende Gabe von Tee drei um die Mittagszeit sehr gut geholfen. Ich habe das T4 entsprechend runtergeschraubt, stattdessen etwas Thybon. Der Vorteil ist, dass Thybon sofort wirkt und man nicht nüchtern sein muss. Die Ärzte verschreiben es allerdings nicht gerne, weil es zu Nebenwirkungen kommen kann wie zum Beispiel Herzklopfen. Man muss also wirklich aufpassen bei der Dosierung, muss ich streng an die Vorgaben halten und verantwortlich damit umgehen. Wenn man das tut, kann man viel gewinnen.

    3) Die ganzen Normwerte kannst du in die Tonne treten. suche dir einen Arzt, der dich als Menschen betrachtet und nach deinen Symptomen therapiert. Solange du müde bist und keine Überfunktion Symptome hast, kann man noch mal sanft hochschrauben. Ärzte machen das wiederum nicht gerne, weil eine Überfunktion mit gewissen Risiken für Herzkreislauf verbunden ist. Wenn du aber individuell dich besser fühlst bei einer hören Dosierung und es nicht zu Nebenwirkungen kommt, dann ist das für dich die richtige Lösung. Ich habe leider auch viele viele Jahre suchen müssen, bis ein Arzt bereit war, zu zu hören anstatt nur auf die Blutwerte zu schauen. Wenn ich einen TSH von zwei habe bin ich völlig kaputt. Ich brauche einen TSH von knapp über null. Es gibt darüber auch schon Studien die das belegen, weil nun mal jeder Schilddrüse und jedes Hormonsystem individuell ist. Aber wie gesagt Ärzte machen es sich an der Stelle auch gerne mal leichter weil sie schlicht nicht dafür haften wollen. Unser Gesundheitssystem ist auch lange nicht mehr das was es mal war, was dazu führt dass sie jetzt überhaupt nicht die Zeit haben, wenn sie profitabel Praxen führen wollen. Anders ausgedrückt: ihr müsst euch holen, was euch zusteht, und euch selbst zusätzlich schlau machen.

    4) vitamin D hat außer Kopfschmerzen keine Nebenwirkungen, kann aber zahlreiche positive Wirkung Körper haben. Bei zahlreichen Krankheiten und allen voran Depression, Kraftlosigkeit, Zivilisationskrankheiten, Rheuma, und ihm auch unsere Krankheit wird begünstigt bei einem Vitamin D Mangel. Die Obergrenzen von 1000 pro Tag sind lediglich Empfehlungen für eine Durchschnittsbevölkerung. Wir sind nicht Durchschnitt, wir brauchen mehr. Probier doch einfach mal aus, was passiert, wenn ihr einen Monat lang 3000 Einheiten am Tag nehmt. Wohl gemerkt nichts anderes ändern, damit man wirklich beobachten kann was passiert. Und natürlich alles in Absprache mit dem Arzt. Ich kann nur sagen es hat mir sehr geholfen, und ich merke genau, wenn ich morgens die Tabletten nicht genommen habe, weil wir dann die Energie am Nachmittag fehlt. Vitamin D ist fast immer zu niedrig bei uns Hashis. Dasselbe gilt übrigens für Vitamin B zwölf, wobei man hier sich an die Dosierungen halten sollte.

    5) Bei mir persönlich hängt das Nachmittags Tief sehr stark damit zusammen, wie viel ich am Vormittag Trinke, und vor allem ob es gutes Mineralwasser ist. Ich habe mir daher angewöhnt eine Flasche irgendwo zu platzieren und bis mittags leer zu machen. Heute war ich vormittags beim Arzt für die Blutabnahme, konnte wegen Corona und der Maske nicht richtig trinken, Tabletten auch weggelassen wegen Blutbild, und siehe da nachmittags völliges Tief. In dem Sinne Prost auf unsere Gesundheit!

  6. #36
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Medikation verbessern um Nachmittagstief vorzubeugen

    Manche deiner Einsichten mögen für dich stimmen, als Erfahrungsbericht ist das durchaus interessant.

    Andere sind jedoch möglicherweise einseitig und teilweise falsch, das gilt, jenseits von individuellen Eindrücken, für dich wie auch für die Allgemeinheit.

    In Kurzform und nicht erschöpfend:

    Manche Umwandlungsstörung ist schlicht hausgemacht, durch zu viel T4 und TSH-Supprimierung, beides bremst die Umwandlung. Man tut sich keinen Gefallen, ohne kritisches Hinterfragen der eigenen Dosierung, ab ovo von einer Umwandlungsstörung auszugehen.

    Vitamin D, überdosiert, oder individuell zu viel genommen, hat Nebenwirkungen. Und heute weiß man, dass die segensreichen Wirkungen einer U-Kurve folgen und nicht auf dem Prinzip "je mehr umso besser". Die willkommenen Wirkungen stellen sich bis zu einer gewissen Menge ein, danach nicht nur nicht mehr, sondern es sind negative Auswirkungen möglich, auf mehr als einem Gebiet. Vitamin D tut nicht nur das, was man so gemeinhin von ihm erwartet, es ist ein Hormon, eingebunden in zahlreiche Vorgänge und Abhängigkeiten im Körper.

    Die Normwerte sind ein sehr-sehr wunder Punkt, ja. In die Tonne sollte man sie dennoch nicht treten, warum auch sollte man damit auf einen von mehreren Orientierungspunkten, nämlich auf die eigenen Schilddrüsenhormonwerte, verzichten? Wer seinen Vitamin-D-Stand und sonstige Blutwerte sehr wohl verfolgt (und dann schon auf den Normwerten basierend), der sollte sie selbstredend auch bei den Schilddrüsenhormonen verfolgen. Man muss leider lernen, mit ihnen umzugehen.

    Das Gegessene spielt bei der T4-Aufnahme eine Rolle, ganz klar. Aber 8 Stunden müssen es nicht sein, es sei denn, man hat Bohneneintopf mit Schweinshaxe gegessen. Wer sich an zwei-drei Stunden konsequent hält, fährt nicht unbedingt schlecht damit, dafür gibt es genug Beispiele.

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