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Thema: chronische Speiseröhrenentzündung

  1. #1
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von anna_rlp
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    Standard chronische Speiseröhrenentzündung

    Hallo in die Runde,

    nach einer Magenspiegelung habe ich die Diagnose chronische Speiseröhrenentzündung bekommen. Medikamentös oder mit Nahrungsmittelumstellung sei nichts zu machen.

    Normalerweise wäre eine Kontrolle nach ca. drei Jahren, ich muss jetzt wieder in einem halben Jahr kommen, dann gegebenenfalls im Zweijahresrhythmus. Die Kontrolle in einem halben Jahr sei nur zur nochmaligen Abklärung, nichts Bösartiges.


    Bedeutet das, dass ich Barrett-Ösophagus habe, bei dem ein Krebsrisiko besteht? Ich mache mich schon total verrückt.

    Hat jemand von euch eine chronische Speiseröhrenentzündung und Erfahrungen weiterzugeben?

    Liebe Grüße
    Anna

  2. #2
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    Standard AW: chronische Speiseröhrenentzündung

    Meine Großmutter hatte das, aber schon im höheren Lebensalter, ab ca. 70. Sie wurde 95 und hat keinen Krebs entwickelt.

    Es wurde, weil ein Reflux die Ursache war, sehr wohl medikamentös behandelt, um zwar mit PPI, damit der Rückfluss aus dem Magen nicht mehr so aggressiv und sauer war. Es gab auch die Empfehlung, mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen, eher kleine Portionen zu essen und nicht zu knapp vor dem Schlafengehen. Weiter sollte sie körnige Lebensmittel wie Reis vermeiden, damit sich die in den Läsionen nicht festsetzen können.

    Hat man dir was zur Ursache gesagt? Sollte eine Hiatus-Hernie (Zwechfellbruch) für den Reflux verantwortlich sein, könnte das operativ behoben werden. Auch wenn das Problem am Mageneingang liegt.

    Ich selbst hatte vor knapp 3 Jahren eine laparoskopische Fundoplikatio. Bei dieser Operation wird eine Manschette aus Magen um die Speiseröhre gebildet. Absolut problemlos, der Reflux war mit dem OP-Tag Geschichte und ich habe keinerlei Beschwerden mehr. Schon bei der Gastroskopie nach einem halben Jahr war die Entzündung der Speiseröhre ausgeheilt.

    Frag doch nach der Kontrolle nochmals genauer nach. Oder hole dir eine Zweitmeinung von einem spezialisierten Chirurgen. Die Kontrollen mit Biopsie sind schon wichtig um bösartige Zellveränderungen rechtzeitig zu erkennen.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von anna_rlp
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    Standard AW: chronische Speiseröhrenentzündung

    Danke für deine ausführliche Info. Zur Ursache wurde mir nichts gesagt, nur auf meine Nachfrage nach Medikamenten, dass es keine Behandlung mit Medikamenten gäbe und auch Umstellung der Essensgewohnheiten nichts bringt.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann soll bei der Kontrolle im nächsten Jahr eine Untersuchung gemacht werden, die früher mit Essigsäure und jetzt mit anderer Methode durchgeführt wurde (digital, irgendwas wird innen um die Speiseröhre gelegt???)

    Direkt nach der Untersuchung wurde mir gesagt, dass rein vom Optischen alles okay wäre, aber eine Probe vom Dünndarm entnommen wurde. Ich war dann so verblüfft bei der Befundbesprechung, dass wohl auch eine Gewebsprobe von der Speiseröhre genommen worden war. Das ging alles so schnell am Telefon. Ist aber vielleicht Routine mit der Entnahme von Proben an mehreren Stellen.

    Meine Hausärztin sollte den Befundsbericht erhalten, dann kann ich möglicherweise Näheres erfahren.

    LG
    Anna

  4. #4
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    Standard AW: chronische Speiseröhrenentzündung

    Ja, bei einer Gastro werden immer verschiedenste Proben entnommen.

  5. #5

    Standard AW: chronische Speiseröhrenentzündung

    Was hast du bei dieser Entzündung für Symptome? Brennen?

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von anna_rlp
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    Standard AW: chronische Speiseröhrenentzündung

    Das ist eine gute Frage, welche Symptome ich habe. Ab und an dachte ich, ich hätte Halsschmerzen, sonst nichts in Richtung Sodbrennen. Mir war oft übel, weil ich einfach unheimlich viel Luft im Magen hatte.

    Das kam und ging aber, immer Zeiten dazwischen, in denen es gut war. Ich dachte eher an eine Magenschleimhautentzündung.

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