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Thema: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

  1. #11
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Hallo Uhu,
    habe deinen Treat erst jetzt gesehen. Es freut mich dass es dir gut geht.

    LG

    Renate

  2. #12
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Zitat Zitat von Emrenate Beitrag anzeigen
    Hallo Uhu,
    habe deinen Treat erst jetzt gesehen. Es freut mich dass es dir gut geht.

    LG

    Renate
    Danke

    Ich hoffe es bleibt auch so. Der niedrige Ft3 macht mir etwas Sorgen. Mal sehen wie es nächste Woche aussieht 6 Wochen nach OP.

  3. #13
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Wenn es dir gut geht, achte jetzt nicht auf den fT3-Wert. Sowas kann einem das "geht mir gut" vermiesen, rein vom Kopf her. 6 Wochen ist keine Schallmauer, es kann sich danach weiterhin vieles ändern. Die ganze körperliche Umstellung richtet sich nicht danach, dass nach 6 Wochen die T4-Dosis rein pharmakologisch "angekommen" ist - die Umwandlung passiert in deinem Körper.

  4. #14
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Hallo Panna,

    Danke für den Tipp. Ich werde es berücksichtigen.

    LG uhu

  5. #15
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Eben darum würde ich Zeit verstreichen lassen und den bekannten Effekt eines hohen fT4 (Umwandlungsbremse) vorsichtig umzuschiffen versuchen.
    ...was meinst du damit?

  6. #16
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Nach 6 Wochen ist das T4, das du einnimmst, soweit, dass der fT4-Wert in etwa angekommen ist. Was nicht notwendigerweise bedeutet, dass dass das Befinden endgültig angekommen ist und dass dein Körper sich betreffend Befinden und betreffend Konversion zu T3 sich umgestellt hat. Das heißt, auch nach 6 Wochen ändern sich die Werte und das Befinden, wenn also keine krassen Unverhältnismäßigkeiten beim fT4/TSH/Befinden auftreten, kann/sollte man länger abwarten.

    Was fT3 angeht: nach OP fehlt ein gewisser kleiner Anteil an T3, derjenige, den die Schilddrüse selbst produziert hat. Der Großteil entsteht außerhalb der Schilddrüse. Bei einem niedrigen fT3 gibt es mehrere Optionen:

    1. man fühlt sich gut und tut nichts

    2. man fühlt sich nicht gut, will fT3 höher haben, erhöht zu diesem Zweck T4. Und da gibt es wieder zwei Möglichkeiten:

    2.a fT4 wird hoch, TSH ist niedrig, fT3 klettert ein wenig nach, das reicht, man fühlt sich gut damit

    2.b fT4 wird hoch, TSH ist niedrig (oder auch nicht), fT3 klettert ein wenig nach, das reicht nicht, man fühlt sich nicht gut damit.

    Bei T4-Erhöhung tritt der unerwünschte aber bekannte, erklärbare und reale Effekt ein, dass ein hoher fT4 die Konversion T4 --> T3 bremst. Das passiert durch das TSH-vermittelte Feedback-System auf die Dejodasen (die Enzyme, deren Aufgabe die Konversion ist): die Konstellation hoher fT4-niedriges TSH kann die Anzahl der Dejodasen im Körper verringern. Den Effekt hat man anhand Menschen nach SD-Krebs untersucht, deren TSH per hohe T4-Zufuhr niedrig oder supprimiert gehalten werden muss: http://www.ht-mb.de/forum/showthread...dlung-T4-gt-T3

    Es gibt Operierte, bei denen es gelingt, einen individuell passenden fT4-Spiegel zu "erwischen", der nicht zu niedrig aber auch nicht nicht zu hoch ist. Ich bezweifle, dass das komplizierte individuelle Gleichgewicht im ganzen Dejodasen-System sich an die 6 Wochen hält, die Thyroxin braucht, um einen halbwegs konstanten Blutspiegel aufzubauen. Das widerum sieht man bei Leuten, deren Werte sich bei gleich bleibender Dosis nach 2-3 oder mehr Monaten noch ändern. Deswegen schrieb ich: Wenn kein Anlass vom Befinden her, muss man nicht notwendigerweise irgendwas ändern, bloß weil einem ein Wert nicht gefällt.

  7. #17
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Hallo Panna,

    vielen Dank für die ausführliche Antwort.

    LG uhu


    Meine Endo ist übrigens der Meinung, dass die Aussage der TSH sollte bei EO < 1 sein, nirgends belegt wäre.

  8. #18
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Jede Aussage, die sich auf das TSH bezieht, wo es liegen sollte, ist symbolisch zu verstehen ... eine Vereinfachung, die in einen kurzen Satz passt, mehr nicht. Wir sind doch keine Roboter, mit TSH-Schraube zum Verstellen.

    Zu verstehen ist das so, dass man natürlich keine Unterfunktion haben sollte. Da das TSH unter LT-Substitution sowieso meist etwas niedriger liegt als bei Gesunden (wegen der LT-einnahmebedingte Hormonspitze, die sich auf das TSH auswirkt, und die kein Gesunder hat), sagt man eben: unter 1. Aber wer sich bei 1,6 wohl fühlt, wird deswegen sicher nicht die Dosis senken.

    Und es ist noch etwas komplizierter: Das TSH wird sowohl von T4 als auch von T3 gesteuert. Nun stell dir vor, du hast ein wunderhübsches TSH von sagen wir mal, 0,7 aber die T3-Versorgung macht deinen Augen zu schaffen - da kannst du dein TSH zwar einrahmen, helfen tut es dir dennoch nicht.

    Übrigens, wäre dein fT3 höher, hättest du wahrscheinlich sowieso ein niedrigeres TSH.

  9. #19
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Hallo panna,

    versteh ich das richtig:

    wenn ich die Dosis erhöhe, dann erhöhe ich ja nur die T4 Einnahme und es ist nicht sicher, dass dann der Ft3 auch ansteigt, oder doch?

    So ganz blicke ich noch nicht durch

    Wie oft sollte ich im Moment noch zur BE gehen?

    LG uhu

  10. #20
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    Standard AW: Blutwerte nach OP - bitte um Beurteilung

    Genau. Die Umwandlung des T4 in T3 geschieht in deinem Körper, in ganz vielen Organen und Gewebearten. Bei zu viel T4 gibt es eine Tendenz, diese Umwandlung ganz raffiniert zu drosseln. Was bei wem zu viel ist, ist natürlich individuell.

    Jedenfalls braucht der Körper Zeit, sich auf diese ganz anders geartete T4-Zufuhr (statt gleichmäßige Ausschüttung durch die Schilddrüse morgens eine volle Ladung) umzustellen.

    Wenn es dir jetzt gut geht, kannst du in aller Ruhe nochmal 6 Wochen warten.

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