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Thema: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

  1. #1
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    Standard Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    Guten Abend,

    auf Anraten einer Bekannten, die ich bereits aus einem anderen Forum kenne, habe ich mich hier vor ein paar Tagen angemeldet.

    Mitte Dezember 2012 wurde bei mir vom NUK eine Schilddrüsenerkrankung diagnostiziert. Auf diese Untersuchung habe ich bestanden als kurz zuvor bei meiner Mutter Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert wurde. Meine HÄ, bei der ich schon länger zuvor über diverse Beschwerden geklagt hatte, hat zwar auch den TSH getestet, mir aber immer wieder versichert, ich hätte nichts mit der Schilddrüse, alles wäre ok...

    Von der NUK kam dann die folgende Diagnose:

    Beidseits vergrößerte orthotop gelegene Glandula thyreoidea mit guter Traceraufnahme. Der globale Tc-Uptake ist mit 2,9% erhöht.
    Schilddrüsenvolumen: 28 ml

    FT3 = 2,73 pg/ml Serum (normal 2,2-4,2)
    FT4= 10,40 ng/l Serum (normal 8,0-17,0)
    THS-Basal = 1,76µE/ml Serum (normal 03,-2,1)

    Mikrosomen (anti-TPO) = 207,50 IU/ml (normal <20)

    Diese Werte habe ich jetzt vom Laborzettel übertragen. Ein persönliches Gespräch mit der NUK hatte ich bisher nicht, meine HÄ konnte mir den Befund nicht zufriedenstellend erklären.
    Ich selber habe mich jetzt so durchgewurschtelt, viel gegoogelt, mir Ratgeber besorgt und gelesen bis der Kopf raucht...
    So richtig kann ich meine "Erkrankung" bis jetzt leider nicht einschätzen, also wie "schlimm" es letztendlich ist

    Daher meine Bitte, ob jemand zu meinen Werten eine kurze Einschätzung abgeben könnte?
    Die nächste BE (und dann auch ein persönliches Gespräch mit der NUK) habe ich Ende Februar. Ich überlege, ob es jetzt Sinn macht, sich einen Spezialisten zu suchen und vor diesem Termin dort schon vorstellig zu werden Meine HÄ möchte mich mit der weiteren Behandlung eher nicht betrauen, für meine Begriffe hat sie wenig bis gar keine Ahnung von der Schilddrüse...

    Zur Zeit nehme ich 75µ L-Thyroxin (eingeschlichen mit je 1/4 Tabletten-Dosis seit 25.12.2012) und fühle mich ganz gut dabei. Allerdings hatte ich auch vorher nicht soooo dolle Symptome. Lediglich das Frieren (meist abends wenn ich zur Ruhe gekommen bin) nervt oder auch das Kribbeln in den Händen und die Tatsache, daß ich von meinem hohen Übergewicht überhaupt nicht runterkomme...
    Eine ganze Zeit lang hatte ich auch Probleme mit extremer Antrieblosigkeit und total Lustlosigkeit. Diese Symptome habe ich aber bisher immer auf meine bestehende Ess-Störung geschoben...

    Vielleicht kann und möchte der eine oder andere hierzu was sagen? Vielen Dank und

    Gruß von
    Sookie

  2. #2
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    Hallo Sookie,
    willkommen im Forum
    Deine Werte sind noch gar nicht gut. Die meisten Hashis fühlen sich erst wohl, wenn die freien Werte im oberen Drittel der Norm und TSH unter 1 ist. Das muß bei dir nicht zwangsläufig auch so sein. Aber schon die Tatsache, dass du nicht abnehmen kannst und auch das Frieren und Antriebslosigkeit gehören mit zu UF-Symptomen.
    Deine freien Werte sind noch sehr niedrig.

    Hast du die Erhöhungen vorher gut vertragen? Dann würde ich auf 100µg erhöhen. Du kannst es auch in 2 Schritten tun, also zuerst für 1-2 Wochen 87,5µg (ist schonender).

    Außerdem würde ich nach Möglichkeit auch die Nebenbaustellen (<klick) abklären. Mit Eßstörung hast du sicher auch mit Mängeln zu tun...
    Möchtest du mitteilen, welcher Art die Störung ist? Bist du übergewichtig?

    Achtest du auf jodarme Ernährung? Wäre günstig bei Hashi, aber vor allem kein Jodsalz!

    Liebe Grüße
    Sabinchen

  3. #3
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    Hallo Sookie!

    Sei uns herzlich willkommen im Hashi-MB-Forum.

    Du bist Zwangsmitglied im Hashi-Club geworden, ohne es zu wollen und ohne irgendwo es zu beantragen. Viele Ärzte sagten, sagen oder werden sagen, daß Du eine "Macht-Ja-Nix-Krankheit" hast, die auch gleichzeitig ne "Mode-Erkrankung" ist.

    Ich kann Dir versichern, daß Hashi natürlich nichts macht, außer ein lebenwichtiges Organ - die SD mit dem lebensnotwendigen Hormone Thyroxin - zu zerstören und spüren tut man erst natürlich dann davon was, wenn die SD vom Oberzauberer Hashimoto "weggezaubert" wurde, wo die Ärzte meisten den dämlichen Begriff "ausgebrannt" verwenden.

    Und eine Modekrankheit ist es wohl deswegen, weil die Anzahl - vor allem der Hashi-Diagnosen - massiv zugenommen hat.

    Wir alle hier sind also nur "psychosomatische gestörte Hypochonder", die über Beschwerden sich beklagen, wie wir nach Meinung vieler Ärzte gar nicht haben dürfen, weil das nicht in ihren total veralteten Lehrbüchern steht.

    Eigentlich dürfte es diese Internetforum gar nicht geben, denn wenn wir den Ärzte glauben schenken dürfen, haben unsere deutschen Mediziner alles im Griff nur mit einem Wert: Dem TSH-Wert, dem eierlegenden Woll-Milch-Wert, der alle aussagen soll und alles diagnostizieren soll.

    Komischerweise gibt es dieses Forum immer noch und der externe Zugriff ist riesengroß bzw. werden immer größer!

    Wenn es Dir alles schlecht geht, Du total müde bist und Du immer dicker wirst, trotz das Du eigentlich immer weniger ist, Dir die Haare ausfallen, sämtliche Schleimhäute (Augen, Mund etc) total trocken sind, Dein weiblicher Zyklus spinnt, ja sogar aussetzt, aber der TSH-Wert im scheunentorgroßen Referenzbereich von 0,3 bis 3,0 oder 3,5 oder 4,0 oder 4,5 oder 5,0 oder 5,5 mU/L liegt - je nach Labor und Gusto des Labormediziners- , sind das natürlich nur "Befindlichkeitsstörungen", die nichts von der langsam zerstörten SD kommen, sondern nur von der Psyche, so sagen deutsche Ärzte sehr häufig, selbst wenn man von Hashi schon frühzeitig weiß, was leider nicht so häufig vorkommt.

    Hashi wird meistens viel zu spät diagnostiziert, wenn das Kind schon den Brunnen gefallen ist und dann haben sehr viele Hashis massive Einstellungsprobleme, weil sie viel zu spät mit Thyroxin behandelt werden, meist in zu hohen Anfangsdosen ohne Einschleichen.

    Zitat Zitat von Sookie Beitrag anzeigen
    Guten Abend,

    auf Anraten einer Bekannten, die ich bereits aus einem anderen Forum kenne, habe ich mich hier vor ein paar Tagen angemeldet.

    Mitte Dezember 2012 wurde bei mir vom NUK eine Schilddrüsenerkrankung diagnostiziert. Auf diese Untersuchung habe ich bestanden als kurz zuvor bei meiner Mutter Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert wurde. Meine HÄ, bei der ich schon länger zuvor über diverse Beschwerden geklagt hatte, hat zwar auch den TSH getestet, mir aber immer wieder versichert, ich hätte nichts mit der Schilddrüse, alles wäre ok...
    => Siehe oben: Der eierlegende Woll-Milch-Sau-Wert TSH!!!

    Von der NUK kam dann die folgende Diagnose:

    Beidseits vergrößerte orthotop gelegene Glandula thyreoidea mit guter Traceraufnahme. Der globale Tc-Uptake ist mit 2,9% erhöht.
    Schilddrüsenvolumen: 28 ml
    => Ah, daß könnte eine hypertrophe Hashimoto-Thyreoiditis sein!

    FT3 = 2,73 pg/ml Serum (normal 2,2-4,2)
    FT4= 10,40 ng/l Serum (normal 8,0-17,0)
    => Deine SD-Wert sind in der Norm, aber niedrig!

    THS-Basal = 1,76µE/ml Serum (normal 03,-2,1)
    => Eier-Wert höher, aber noch in der Norm!

    Mikrosomen (anti-TPO) = 207,50 IU/ml (normal <20)
    => Ohh, was sehen wir denn da!! SD-Antikörper!!!!

    Darf ichs wagen zu sagen: Ne beginnenden hypertrophe Hashimoto-Thyreoiditis! Die ersten "Vorboten" merkst Du schon, obwohl es diese "Vorboten" gar nicht nach ärztliche Meinung geben dürfte. Deine "Befinden" hat etwas schon früher bemerkt, was Du gar nicht bemerkten dürftest, denn Deine Wert sind ja noch in Ordnung!

    Diese Werte habe ich jetzt vom Laborzettel übertragen. Ein persönliches Gespräch mit der NUK hatte ich bisher nicht, meine HÄ konnte mir den Befund nicht zufriedenstellend erklären.
    => Tja, Hahsi ist doch ne Bagatell-Erkrankung! Was willst mit einem deutschen Arzt sprechen, der meint, Hashimoto ist ne "Macht-Ja-Nix-Krankheit"! Vollkommen unnötig, meint der Arzt!!


    Ich selber habe mich jetzt so durchgewurschtelt, viel gegoogelt, mir Ratgeber besorgt und gelesen bis der Kopf raucht...
    So richtig kann ich meine "Erkrankung" bis jetzt leider nicht einschätzen, also wie "schlimm" es letztendlich ist
    => Schlimm wird diese Krankheit erst, wenn man sie zu spät diagnostiziert und nicht frühzeitig mit Thyroxin therapiert, was eigentlich keine Heilung der Krankheit zur Folge hat, sondern nur das fehlende Hormon wird durch die Gabe von Thyroxin in Tabletten von außen ersetzt, eine sogennnate Subsititutions-Therapie.

    Daher meine Bitte, ob jemand zu meinen Werten eine kurze Einschätzung abgeben könnte?
    => Sehen -optisch- halbwegs "gut" aus, werden wohl viele Ärzte sagen, aber wie geht es Dir? Wie geht es Deinem Befinden? Keine "komischen Befindlichkeitstörungen" in den letzten Jahren urplötzliczh bekommen, von denen Du nicht weißt, woher sie kommen? Keine Gewichtsprobleme? Keine starke körperlichen und geistigen Leistungsschwankungen?


    Die nächste BE (und dann auch ein persönliches Gespräch mit der NUK) habe ich Ende Februar. Ich überlege, ob es jetzt Sinn macht, sich einen Spezialisten zu suchen und vor diesem Termin dort schon vorstellig zu werden Meine HÄ möchte mich mit der weiteren Behandlung eher nicht betrauen, für meine Begriffe hat sie wenig bis gar keine Ahnung von der Schilddrüse...
    => Ich weiß nicht, was da soviel gemacht werden kann:

    1) Selengabe (meist Selenmethionin), die etwas die Krankheit abdämpfen kann und die Antikörperbildung behindert, was nicht heißt, daß die SD nicht zerstört wird.

    2) Thyroixngabe: Leider sind sich die Fachärzte darüber nicht einig, ob eine früher Thyroxingabe, wie bei Dir es vermutlich der Fall ist, eine Verlangsamung oder gar einen Hemmung des Zersörungsprozess der SD bringt. Daher das Zögern vieler Ärzte und das Abwarten, bis der Patient in den "Brunnen" gefallen ist.

    3) Viele Nebenbaustellten (Vitmain B12-, D3-, Zink oder, B2,6-Mangel) gibt es häufig, auch bei den anderen Hormone spielen häufig verrückt. Aber eines nach dem anderen!

    Bitte vom Arzt nicht zuviel verlangen, daß er diese oder jenes sofort und auf der Stelle, am besten alles zusammen, untersuchen soll.
    Da überfordert man den deutschen Arzt - wegen vermeintlichen Budgetproblemen - ganz massiv.
    Schritt für Schritt und nicht hetzen, sonst stellen die meisten Ärzte auf stur, wie kleines Kind!


    Zur Zeit nehme ich 75µ L-Thyroxin (eingeschlichen mit je 1/4 Tabletten-Dosis seit 25.12.2012) und fühle mich ganz gut dabei.
    => Sehr gut! Weiter so!

    Allerdings hatte ich auch vorher nicht soooo dolle Symptome. Lediglich das Frieren (meist abends wenn ich zur Ruhe gekommen bin) nervt oder auch das Kribbeln in den Händen und die Tatsache, daß ich von meinem hohen Übergewicht überhaupt nicht runterkomme...
    Eine ganze Zeit lang hatte ich auch Probleme mit extremer Antrieblosigkeit und total Lustlosigkeit. Diese Symptome habe ich aber bisher immer auf meine bestehende Ess-Störung geschoben...
    = Aktuelle Wert machen mit Thyroxin!

    Vor der Blutentnahme natürlich kein Thyroxin einnehmen! Immer bitte danach, egal was die Arzthelferinnen sagen.


    Eines ist wichtig: Aus Dir spricht das Übel aller Hashis: Die Ungeduld! Seit dem 25.12.2012 nimmst Du Thyroxin und hast noch nicht den erhofften positiven Effekt! Tja, Thyroxin sind keine Aspirin oder sonstige Medikamente mit sofortiger Wirkung!

    Es dauert mindestens 6 Wochen, bis sich die Blutwerte an die neue Stoffwechsellage anpassen bzw. sichtbar sind.

    Das Befinden kann wesentlich länger dauern, bis es besser wird.

    Daher kann ich Dir im Moment nur eines Raten: Habe Geduld mit Dir und der Wirkung von Thyroxin!!!

    Liebe Grüße

    Michael D'Angelo
    Geändert von Michael D'Angelo (30.01.13 um 00:31 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Hallo Sookie,
    willkommen im Forum
    Vielen Dank für die Begrüssung
    Deine Werte sind noch gar nicht gut. Die meisten Hashis fühlen sich erst wohl, wenn die freien Werte im oberen Drittel der Norm und TSH unter 1 ist. Das muß bei dir nicht zwangsläufig auch so sein. Aber schon die Tatsache, dass du nicht abnehmen kannst und auch das Frieren und Antriebslosigkeit gehören mit zu UF-Symptomen.
    Deine freien Werte sind noch sehr niedrig.

    Hast du die Erhöhungen vorher gut vertragen? Dann würde ich auf 100µg erhöhen. Du kannst es auch in 2 Schritten tun, also zuerst für 1-2 Wochen 87,5µg (ist schonender).
    Die Erhöhung habe ich soweit ganz gut vertragen. Erhöhen möchte ich erstmal nicht, da ich die 75er Dosis jetzt erstmal 6 Wochen bis zur BE beibehalten soll und wir dann bei der NUK sehen wollen, wie sich die Werte entwickelt haben. Ihre empfohlene Dosis war 75-100µ Thyroxin. Mal sehen wie die Werte mit den 75 aussehen. Ich kann ja immer noch steigern nach der nächsten BE falls nötig.
    Außerdem würde ich nach Möglichkeit auch die Nebenbaustellen (<klick) abklären. Mit Eßstörung hast du sicher auch mit Mängeln zu tun...
    Dein Link funktioniert leider nicht....
    Möchtest du mitteilen, welcher Art die Störung ist? Bist du übergewichtig?
    2011 wurde bei mir BED durch den Neurologen diagnostiziert. Mittlerweile bin ich der Meinung, daß das aber nicht so richtig auf mich zutrifft. OK, ich habe ein Problem mit gelegentlichem Überessen bei Stress, Langeweile, Frust, Ärger usw. aber so wirklich BED...? Nö, glaub ich mittlerweile nicht mehr. Seit gut 1,5 Jahren bin ich in therapeutischer Behandlung und hab mein Essen derzeit ganz gut im Griff. Abnehmen tue ich leider nur seeeehr schwer bis gar nicht. Ich bin ziemlich übergewichtig (wiege im dreistelligen Bereich) und möchte vordergründig aus gesundheitlichen Aspekten abnehmen. Und wir reden da nicht von 2-5 kg oder so

    Achtest du auf jodarme Ernährung? Wäre günstig bei Hashi, aber vor allem kein Jodsalz!
    Ja, das tue ich. Jodsalz habe ich sofort nach der Diagnose komplett vom Speiseplan gestrichen. Ansonsten achte ich generell auf bestmögliche Ernährung, schon allein aus dem Grund weil das auch meinem (psychischen) Problem mit der Ess-Störung zugute kommt.

    Liebe Grüße
    Sabinchen
    LG, Sookie

  5. #5
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    was mich jetzt bewegt nach dem lesen deines Beitrages, ist ein zu vieles essen bei Stress, Ärger, Frust etc. schon eine Ess-Störung ????
    Dann habe ich die auch schon seit Jahren......wobei "viel" ja auch relativ ist.....

    LG

  6. #6
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    Die Erhöhung habe ich soweit ganz gut vertragen. Erhöhen möchte ich erstmal nicht, da ich die 75er Dosis jetzt erstmal 6 Wochen bis zur BE beibehalten soll und wir dann bei der NUK sehen wollen, wie sich die Werte entwickelt haben. Ihre empfohlene Dosis war 75-100µ Thyroxin. Mal sehen wie die Werte mit den 75 aussehen. Ich kann ja immer noch steigern nach der nächsten BE falls nötig.
    Ja, das ist natürlich noch besser

    Typische Hashi-Nebenbaustellen sind

    Ferritin (+CRP)
    Holo-Tc (oder zumindest B12)
    Vit. D

    Günstig wären außerdem Zink, Selen (im Vollblut)

    Diabetes hast du hoffentlich nicht?

    Alles Gute!
    Sabinchen

  7. #7
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    [/QUOTE]
    Zitat Zitat von Kerstin56 Beitrag anzeigen
    was mich jetzt bewegt nach dem lesen deines Beitrages, ist ein zu vieles essen bei Stress, Ärger, Frust etc. schon eine Ess-Störung ????
    Dann habe ich die auch schon seit Jahren......wobei "viel" ja auch relativ ist.....
    Ja, das gilt als Ess-Störung. So musste ich es jedenfalls erfahren als ich mich nach Jahrzehnten endlich mit dem Problem des immer-dicker-werdens an einen Arzt gewandt habe. Diese Zunahme kommt sicher nicht von der SD. Daß ich jetzt die Kilos nicht mehr loswerde glaube ich schon. Ich hab aber mitunter auch wirklich viel gegessen. Nicht immer aber phasenweise....

    LG
    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Ja, das ist natürlich noch besser

    Typische Hashi-Nebenbaustellen sind

    Ferritin (+CRP)
    Holo-Tc (oder zumindest B12)
    Vit. D

    Günstig wären außerdem Zink, Selen (im Vollblut)

    Diabetes hast du hoffentlich nicht?

    Alles Gute!
    Sabinchen
    Macht der NUK oder der HA diese Test denn freiwillig? Ich musste mich ja schon mit der SD-Untersuchung an sich massiv durchsetzen, daß das überhaupt gemacht wurde
    Diabetes habe ich GsD keinen...

    Edit: Oh Mann, das Zitieren hier in diesem Forum muß ich wohl erst noch üben...

  8. #8
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    [QUOTE=Michael D'Angelo;2759986]Hallo Sookie!

    Sei uns herzlich willkommen im Hashi-MB-Forum.

    Vielen Dank auch Dir für die sehr ausführliche Begrüssung. Vieles von dem was Du geschrieben hast, kenne ich bereits vom Hörensagen (Probleme mit den Ärzten weil SD-Erkrankungen eben bagatellisiert werden. Ich selber habe noch keine Erfahrungen mit Ärzten diesbezüglich gemacht, stehe gerade erst am Anfang. Meine NUK halte ich für fähig, bei meiner HÄ habe ich so meine Zweifel. Ich überlege noch, welchen Arzt ich hinzuziehen soll zwecks weiterer Betreuung. Von Endokrinlogen hört man ja nicht unbedingt nur Gutes. Aber ich glaube, da muß jeder erstmal seine eigenen Erfahrungen machen. Ich für meinen Teil muß erstmal einen finden....

    Zum Thema Geduld kann ich nur sagen, ja ich bin nicht die Geduldigste. Ich erwarte keine Wunder nach ein paar Wochen LT-Einnahme. Vielmehr bin ich unsicher, ob bzw. welche Wirkung (Verbesserung) sich zeigt, eben weil ich vorher auch keine dollen Beschwerden hatte. Vielleicht ist es aber auch eher so, daß ich schon einiges an Beschwerden und Symptomen hatte und habe, es aber nicht mit der Schilddrüse in Verbindung gebracht habe. Bis jetzt... und so wird sich zeigen, was von meinen anderen "Wehwehchen" vielleicht auch auf die SD zurückzuführen ist.

    Jedenfalls finde ich es gut, daß es dieses Forum gibt weil man sich doch am Anfang ziemlich alleine fühlt mit der Diagnose und dem ganzen Drumherum. Mir ist es wichtig, daß es einen Platz gibt, wo man Fragen stellen kann (und beantwortet bekommt) wo man sich austauschen kann und nicht allein ist mit all den Problemen, die diese Krankheit mit sich bringt bzw. mit sich bringen kann.

    VG, Sookie

  9. #9
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    Zitat Zitat von Sookie Beitrag anzeigen


    Macht der NUK oder der HA diese Test denn freiwillig? Ich musste mich ja schon mit der SD-Untersuchung an sich massiv durchsetzen, daß das überhaupt gemacht wurde
    Diabetes habe ich GsD keinen...

    Edit: Oh Mann, das Zitieren hier in diesem Forum muß ich wohl erst noch üben...
    Freiwillig eher nicht, man muß schon zumindest danach fragen. Beim NUK ist die Chance größer, denn Fachärzte haben ein höheres Budget.

    Zitieren klappt doch prima

  10. #10
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    Standard AW: Neumitglied mit geringen Symptomen bittet um Einschätzung

    Ich glaub ich muß mir unbedingt Notizen machen für mein Gespräch bei der NUK - sonst vergesse ich die Hälfte.
    Bin schon gespannt, wie "aufgeschlossen" sie für meine Wünsche ist....

    Einen schönen Abend noch und

    Gruß
    Sookie

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