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Thema: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

  1. #1
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    Standard Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Hallo,

    bei mir wurde vor drei Wochen ein Vitamin-D-Mangel festgestellt (12 ng, Referenzbereich 30-?? ng). Meine Hausärztin hat mir Vigantoletten empfohlen, ich sollte 2000 I.E. pro Tag nehmen. Etwa zehn Tage nach Beginn der Einnahme ging es mir auf einmal sehr schlecht (zittrige Arme und Beine, schwere Beine, unsicherer Gang, manchmal leicht schwindlig oder benommen, innere Unruhe und vor allem eine extreme Erschöpfung, das Duschen morgens ist schon eine unglaubliche Anstrengung ...). Dieser Zustand hält nun schon seit einer Woche an und es wird nicht besser.

    Hier im Forum habe ich gelesen, dass oft Magnesiummangelsymptome auftreten, wenn man Vitamin D ohne Magnesium einnimmt. Daher habe ich vor drei Tagen das Vitamin D erst mal wieder abgesetzt und mit der Einnahme von Magnesium begonnen (vertrage bisher ca. 300 mg am Tag).

    Meine Hausärztin kann sich meine Symptome nicht erklären, heute Morgen wurde aber Blut abgenommen, um Mg, Kalzium, Kalium und ein paar andere Werte zu bestimmen.

    Hat jemand von euch auch schon solche oder ähnliche Probleme durch die Einnahme von Vitamin D bekommen? Und wenn ja, wie lange haben diese angehalten? Muss das mit Magnesiummangel zusammenhängen oder kann es auch andere Gründe haben? Ist es richtig, wenn ich Vitamin D erst mal weglasse und Magnesium nehme?

    Zu meinem Hintergrund: Bei mir wurde im Sommer 2011 eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt (TSH 3,5, freie Werte wurden nicht bestimmt, Schilddrüse im Ultraschall der Hausärtzin unauffällig, keine Antikörper, daher laut Hausärztin kein Hashimoto ...). Seitdem nehme ich 50 mcg Euthyrox. Ich habe im Oktober einen Termin bei einer Endokrinologin, weil ich genauer wissen will, ob ich wirklich kein Hashimoto habe, und weil es mir bei der Einstellung nicht richtig gut geht (aktueller TSH-Wert 1,8, also eigentlich im Normbereich).

    Aber erst seit der Vitamin-D-Einnahme geht es mir wirklich richtig schlecht (vorher war's nicht gut, aber erträglich) und ich hoffe, dass ich dieses Problem noch vor dem Termin bei der Endokrinologin lösen kann. Für Tipps und Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.

  2. #2
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    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Ja ist schon im Forum Thema gewesen und es ist richtig, dass du jetzt erstmal Mg einnimmst - 2 Wochen - in der Zeit auch versuchen zu steigern - das Mg.
    Was allerdings auch sein kann - es gibt einige, die vertragen die niedrige Dosierung nicht oder aber eben auch Vigantoletten, weil da ne Menge Begleitstoffe drin sind, die Unverträglichkeiten machen können z.B. Mannitol.
    Kannst du mal deinen Vit-D-Wert posten - 2000 i.E. täglich erscheinen mir für Mangelauffüllung zu wenig.

    lg
    Karin

  3. #3
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    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Hallo Karin,

    danke für deine Antwort. Mein Vitamin-D-Wert liegt bei 12 ng. Eine Kopie des Laborbescheids habe ich nicht, die Hausärztin hat mir als unteren Referenzwert des Labors aber 30 ng genannt. Ich habe mich mittlerweile schon ein bisschen über Vitamin-D-Aufsättigung informiert und von den hohen Dosierungen gelesen, die einige nehmen. Daher hatte ich mir eigentlich auch vorgenommen, nach langsamem Beginn auf 3000 oder 4000 I.E. täglich zu steigern, um in vier Monaten auf einen guten Wert im Normbereich zu kommen. Davon bin ich jetzt aber erst mal wieder abgekommen, weil es mir nach wenigen Tagen "Minidosis" so schlecht geht. Jetzt ist der Plan eher, diese Symptome, die dazugekommen sind, wieder loszuwerden und dann ganz langsam den Vitamin-D-Speicher aufzufüllen und mich vielleicht mit einem Vitamin-D-Wert im unteren Normbereich zufrieden zu geben. Ich weiß aber nicht, ob das richtig ist. Ich finde dieses ganze Thema (Vitamin D, Magnesium-/Kalziumhaushalt usw.) sehr, sehr schwierig und die Dinge, die man darüber in Büchern oder im Internet liest, recht unklar und widersprüchlich.

    Falls es Magnesiummangelsymptome sind, die ich jetzt habe: Wie lange kann es dauern, bis die wieder weggehen? Einige Tage oder eher Wochen?

    Falls ich Begleitstoffe der Vigantoletten nicht vertrage, müssten die Symptome nicht langsam wieder verschwunden sein, wenn ich die Tabletten nun schon drei Tage nicht mehr genommen habe?

    Ich weiß, dass es sicher schwer ist, das zu beantworten, weil jeder anders reagiert, aber vielleicht hat ja jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und könnte mir sagen, ob und wie schnell die Beschwerden sich gebessert haben? Mein jetziger Zustand ist richtig unangenehm und ich würde mich über jede Idee, die mir hilft, da wieder rauszukommen, sehr freuen.

    LG,
    levriou

  4. #4
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    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Hallo levriou,

    Ich habe Herzrasen und Panikattacken durch Vitamin D bekommen, allerdings bei einer höheren Dosis und nach längerer Zeit. Ich schreibe es einem Magnesiummangel zu, da es nach Magnesium-Einnahme besser wurde.

    Ich habe aber bis zu 1000 mg Magnesium-Citrat genommen und es hat ein bis zwei Wochen gedauert, bis es besser wurde.

    Ich merke immer noch, dass mir Magnesium fehlt, wenn ich die Dosis reduziere. Dabei ist es schon jetzt schon Monate her...

    Ich habe Vitamin D nach dieser Erfahrung erst einmal weggelassen.

    Da Magnesiummangel ja ganz verschiedene Auswirkungen haben kann, halte ich es für möglich, dass Deine Beschwerden ebenfalls darauf zurückzuführen sind.

    An Deiner Stelle würde ich daher mit Vitamin D pausieren und erst mal ordentlich Magnesium auffüllen. Allerdings heißt es auch, dass das Magnesium bei niedrigem Vitamin D-Spiegel schlecht gehalten wird. Ein echter Teufelskreis...

    Andererseits könnte ja auch das Kalzium fehlen. Nimmst Du genug Kalzium durch die Nahrung zu Dir, wie es im Lexikon empfohlen wird?

    http://www.ht-mb.de/forum/vbglossar....howentry&id=81

    LG und gute Besserung!

    Sonja

  5. #5
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    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Hallo Sonja,

    danke für deinen Erfahrungsbericht. Schön zu hören, dass deine Panikattacken und das Herzrasen durch Magnesium wieder weggegangen sind. Du hast Vitamin D dann ganz abgesetzt? Heißt das, dass du den Mangel erst mal gar nicht behebst oder war es schon wieder gut, weil du bereits viel Vitamin D genommen hattest, bevor die Bescherden begannen?

    Danke für den Tipp mit dem Kalzium. Ich esse viel Milchprodukte und trinke nun ein Mineralwasser mit hohem Magnesium- und Kalziumgehalt. Ob mir Kalzium fehlt, erfahre ich in ein paar Tagen, wenn die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung vorliegen.

    Ich pausiere jetzt wirklich erst mal mit dem Vitamin D und experimentiere mit verschiedenen Magnesiumsorten. Ich habe eine leichte chronische Gastritis und nach einem Glas Magnesium Verla 300 hatte ich gestern sofort wieder Magenschmerzen. Aber die Biolectra Direct Mikropellets scheine ich gut zu vertragen, ist aber leider kein Magnesiumcitrat, sondern Oxid, dann dauert's vielleicht etwas länger, bis es hilft.

    LG
    Anke

  6. #6
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    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Hallo Karin,

    du hattest geschrieben, dass einige die niedrige Dosierung mit den Vigantoletten nicht vertragen. Heißt das, dass es in solchen Fällen besser ist, zum Beispiel einmal wöchentlich eine bestimmte Dosis zu nehmen, statt sie auf sieben Tage zu verteilen? Oder meinst du damit die schnelle Aufsättigung mit einer Riesendosis, wie sie zum Beispiel auf dem Beipackzettel von Dekristol beschrieben wird (10 Kapseln à 20000 I.E. auf einmal)?

    LG
    Anke

  7. #7
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    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Nein keine Schnellaufsättigung - davon raten wir hier eher ab - die sanfte Methode über 4 Monate wird eher befürwortet.

    Wegen Vigantoletten - ich kann dir nicht sagen, ob es die Füllstoffe sind oder die geringe Dosis, die bei manchen bei Vigantoletten Probs bekamen/bekommen. Vermutlich die vielen Füllstoffe. Im Forumslexikon sind auch noch andere höher dosierte Präps vermerkt, manche nur mit reinem Vit-D.

    Ich hatte auch Bedenken und hab wegen Probs mit der Mg-Einnahme auch erst mal Mg aufgefüllt über 2 Wochen (als ich endlich ein Präp gefunden hab, das ich vertrage). Danach dann mit Dekristol begonnen (hab aber brav erstmal meinen Mann als Versuchskaninchen ins Rennen geschickt) und auf einen Wert von 43/46 (weiß ich nicht mehr genau) aufgefüllt.

    bei deinen 12 ng/ml - müsstest du, um auf einen Wert um die 50 zu kommen mit wöchentlich 40.000-50.000 i.E. (oder jeden 3. Tag) einnehmen.

    lg
    Karin

  8. #8
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    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Hallo levriou,

    ich glaube, Karin meinte, einige vertragen Magnesium nicht in geringer, aber in hoher Dosierung. Da Magnesiummangel auch Magen-Darm-Beschwerden verursache kann. und diese sich durch eine höhere Dosis Mg. bessern können. (ich hoffe, ich habe Dich nicht fehlinterpretiert, Karin!).

    Soweit ich hier rumgelesen habe, wird im Forum meist von einer Vitamin-D-Schnellaufsättigung abgeraten. Und wenn Du schon mit dieser eher geringen Vitamin-D-Dosis Probleme bekommst, wurde ich damit an Deiner Stelle echt nicht experimentieren!

    Ich hatte einen leichteren Vitamin-D-Mangel (müsste irgendwo in meinem Profil stehen), und als es mir dann so schlecht ging, war der auch bereits behoben. Trotzdem hadere ich manchmal damit, ob ich jetzt nicht alles wieder kaputt mache, weil ich vom Vitamin D nichts mehr nehme. Denn die V-D-Dosierung soll man ja eigentlich beibehalten, auch wenn der Mangel behoben ist.

    Aber es ging mir einfach so sch..., das riskiere ich erst mal nicht noch einmal. Ich hatte Vitamin D 50.000 IE, die ich alle zehn Tage genommen habe. Und nach etwa drei Monaten ging es immer so einen Tag nach der Einnahme los, dass ich echt rappelig wurde. Ich stand total neben mir. Pffff

    Also damit habe ich meinem Körper keinen Gefallen getan.

    Ja, mit dem Magnesium muss man ganz schön rumexperimentieren. Ich drücke die Daumen, dass Du bald eins findest! Und dann solltest Du Dosis auch bald steigern. Vom -oxid brauchst Du ohnehin noch mehr als vom -citrat.

    Ich kann dieses hier empfehlen (bei den Apotheken-Produkten wird man ja sonst sehr schnell arm)
    http://www.tri-mag.eu/Magnesiumcitrat/
    Geht aber nur, falls Du Histamin verträgst, denn bei einer Histamin-Intoleranz wird eher von Citrat abgeraten.

    Viele vertragen auch das -Orotat gut, aber das ist wiederum deutlich teurer.

    LG Sonja

  9. #9
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    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Hallo Sonja,
    ich meinte das so nicht - sondern bezogen auf Vigantoletten.

    Aber natürlich hast du auch recht was Mg betrifft - da gibts leider auch so ganz viele kuriose Unverträglichkeiten, die man nur schwer einordnen kann.
    Leider bin ich selbst das beste Beispiel dafür - vertrage auf Grund von HI Citrat schon mal nicht - habe aber auch Oxid versucht und mehrere verschiedene Präps ausprobiert - auf alle bekam ich Durchfall, so dass mir Dickerchen noch den Tipp mit Magnesiumbad gegeben hatte.
    Dann hab ich noch Kautabs mit Vit-E von A..ei gekauft und kurioserweise (ist Carbonat) diese vertrage ich - aber- ich benötige nicht mehr wie 3 Tabs am Tag (wobei das auch nur am Vit-D-Einnahme-Tag und einen danach) - sonst pendle ich zwischen 1-2.
    Magnesium ist ein kleines Kapitel für sich - ja es gibt hier User, die sogar über 1000 mg Mg nehmen und sofort merken, wenn sie das nicht einhalten.
    Es ist eine ganz individuelle Sache - da muss jeder für sich herausfinden, was für ihn gut ist.

    Bei den Reaktionen wie bei exilhanseatin - also nach Aufsättigung - ein Prob zu entwickeln - würde ich definitiv aber einer anderen Ursache zuschreiben - nicht Vit-D und Mg.
    Gibt ja genügend andere Dinge, die Chaos in unserem Hashi-Körper anrichten können.

    lg
    Karin

  10. #10

    Standard AW: Probleme/Verschlimmerung durch Vitamin-D-Einnahme?

    Hallo, Levriou!

    Ich hatte einen Vitamin-D-Wert von 6,8ng.
    ...und war einfach immer nur schlapp, erschöpft, mies gelaunt, hatte Muskel- und Gelenkschmerzen,
    mir war schwindelig und ich hatte 3 x in der Woche Migräne. Kopfdruck war täglich da.

    Meine HP stellte den Vitamin-D-Mangel fest. Mit 4.000 i.E. habe ich angefangen und nach ein paar
    Wochen auf 6.000 i.E. gesteigert. Schon am vierten Tag der Einnahme war meine Laune nicht mehr
    so mies

    Über meinen Magnesium-Spiegel wusste ich aber nichts. Erst hier im Forum/Lexikon habe ich gelesen,
    dass es wichtig ist, bei einer so hohen Tagesdosis Vitamin-D3 auch Magnesium zu nehmen.
    600mg Magnesium nehme ich über den Tag verteilt (von Verla gibt es Dragees, die mir am besten bekommen!
    Pulver auf der Zunge oder Brausetabletten hingen mir schnell zum Halse raus )

    Es hat schon ca. 2-3 Monate gedauert.. ...und nach und nach verschwanden Kopfschmerzen, die Migräne-
    Atacken wurden weniger (jetzt schon seit einigen Wochen GAR NICHT mehr *aufholzklopf*), Muskelschmerzen
    und -verspannungen sind weg. Dieses Gefühl von grippalen Schmerzen in Armen und Beinen ist weg.

    Ich tippe darauf, dass ich Symptome direkt durch den Vitamin-D-Mangel hatte und indirekt eben
    durch die daraus resultierende schlechte Aufnahme von Magnesium.

    Ich war auch kurz davor, mit der Einnahme von Vitamin-D3 und Magneisum aufzuhören, weil es eben
    doch eine Zeit dauerte, bis eine merkliche Besserung der Symptome kam.

    Natürlich musst Du im Auge behalten, ob Deine Symptome von Vigantoletten herrühren, oder ob es Symptome
    des Mangels sind.
    Da kann Dir - hoffentlich - Dein Doc etwas zu sagen.

    Ich möchte Dir nur raten, auf jeden Fall den Vitamin-D-Mangel nicht zu unterschätzen.

    GUTE BESSERUNG!

    LG
    Suse

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