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Thema: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

  1. #1

    Frage Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Hallo

    Also der Titel ist soweit schonmal richtig, richtig?

    Da ich derzeit auf der Suche nach der Ursache für meine Beschwerden bin (allerdings simultan auch andere mögliche Ursachen verfolge) wollte ich ein paar Fragen zu Problemen mit der Nebenniere stellen:

    Ich komme auf die Nebenniere weil die Symptome perfekt passen und soweit ich das gelesen habe Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion (wie ich einer bin) öfter davon betroffen sind.

    Jetzt war ich deswegen beim Arzt und habe selbst die Nebenniere angesprochen und inwiefern man das denn untersuchen kann.
    Der Arzt an sich war wohl selbst ratlos und meinte er würde sich in den nächsten Tagen mal darüber informieren, sprach aber stets von der Nebenniereninsuffizienz und von Blutuntersuchungen.

    Soweit ich das verstanden habe (nachdem ich mich sehr grob eingelesen habe in das Thema) wird aber vor Blutuntersuchungen abgeraten und viel eher 24h Urinproben, Speicheltests und ACTH-Tests (keine Ahnung was das ist) empfohlen.

    Wenn mich jetzt ein Arzt auf eine Insuffizienz untersucht, würde dabei auch eine Schwäche entdeckt werden? Gibt es Anzeichen für Probleme mit der Nebenniere anhand von normalen Blutwerten?

    Ich bedanke mich im Vorfeld für Antworten

  2. #2

    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Weiss da wirklich niemand bescheid?

  3. #3
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    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Zitat Zitat von Rutschpartie
    Wenn mich jetzt ein Arzt auf eine Insuffizienz untersucht, würde dabei auch eine Schwäche entdeckt werden?
    Nein, denn bei einer Schwäche liegt das Problem nicht bei den Nebennieren und die Werte sind im Allgemeinen in Ordnung.

    NNR-Insuffizienz: Bestimmung des basalen ACTH Wertes + ACTH-Stimulationstest oder Insulintoleranztest
    Nebennierenschwäche (keine anerkannte Diagnose/Krankheit): Speicheltest, 24h Urin

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von c.schnuffelblau
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    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Hallo Rutschpartie,

    Also der Titel ist soweit schonmal richtig, richtig?
    Nee, nicht so ganz. Eine nn-Insuffizienz entspricht einer NN-Schwäche. Und das ist schulmedizinisch anerkannt.

    Aber die NN-Schwäche von der hier im Forum immer die Rede ist, ist was ganz anderes.
    Das ist eine Erkrankung von der nur wenige Ärzte auf der Welt glauben, daß es sie gibt.
    Sie soll eine leichtere Form der schulmäßig anerkannten Form sein.

    Komischerweise (und das finde ich wirklich unlogisch) kann man sie nicht mit normalen Bluttests beweisen, sondern misst den Cortisongehalt im 24 Stunden Urin. Da ist er dann manchmal niedriger (oder immer???) als im Blut.

    Die Leute werden dann mit Cortisondosen therapiert die höher liegen als bei denen, die eine wirklich Insuffizienz haben und gar kein Cortison mehr herstellen.( Finde ich auch seltsam.)

    Mir hat man aufgrund meiner Beschwerden und meiner Urinwerte auch gesagt, ich hätte zu wenig Cortison. Habe es deshalb einige Jahre genommen.

    Fakt ist, daß ich keinen Cortisonmangel hatte. Die Symptome kamen allesamt von einer Depression. Und ich halte mich nicht für verrückt, bilde mir nichts ein oder so.
    Symptome von Depressionen sind meist anders, als man sie sich vorstellt.
    LG, Christiane

  5. #5

    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Hallo, vielen Dank für eure Antworten. Mein Arzt hat vor einmal morgens und einmal nachmittags meinen Cortisolwert im Blut zu überprüfen, hat das denn dann überhaupt einen Sinn?

    Tatsächlich sehr merkwürdig, dass diese "Erkrankung" nicht anerkannt ist. Ich denke nicht, dass ich einer NN-Schwäche (als Abgrenzung zur NN-Insuffizienz) dann wirklich nachgehen werde.

    Christiane du warst ebenfalls davon überzeugt nicht an einer Depression zu leiden? Für mich wäre das die unlogischste mögliche Ursache und deswegen würde ich zunächst den möglichen körperlichen Ursachen nachgehen

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von c.schnuffelblau
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    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Mein Arzt hat vor einmal morgens und einmal nachmittags meinen Cortisolwert im Blut zu überprüfen, hat das denn dann überhaupt einen Sinn?
    Absolut! Da haste mal reale Werte!


    Christiane du warst ebenfalls davon überzeugt nicht an einer Depression zu leiden?
    Definitiv!
    Weil es sich absolut körperlich angefühlt hat, diese Schwäche und Schlappheit. Und besonders nach Anstrengungen auftrat. Und ich ja selbst z.B. unbedingt wieder Joggen wollte. Ich habe da keinen Sinn und überhaupt keinen Krankheitsgewinn drin gesehen, daß ich das nicht mehr konnte.
    Inzwischen weiß ich, das es so einfach eben nicht so einfach ist bei Depressionen. Aber früher dachte man da ja schon recht simpel: da ist jemand psychisch krank weil er einen Krankheitsgewinn dadurch hat. Und den hatte ich nicht. Nur Nachteile hatte ich durch meine Schlappheit.

    Und ich hatte ja auch nicht solche psychischen Probleme, daß ich denke, das wäre nun total unnormal. Wer ist denn schon perfekt?

    Ich hatte zwar die Neigung immer an Männer zu geraten die mir nicht gut taten, aber den Zusammanhang zu meinen Depressionen sehe ich erst jetzt aus der Distanz.
    Aber damals habe ich gedacht: "Ganz gewiss will ich kein Beziehung in der ich leide."
    Und das wollte ich wirklich nicht und habe alles versucht damit die nächste besser wird.

    Inzwischen weiß ich, daß ich zwar wirklich eine gute Beziehung wünschte, aber innerlich nicht die Möglichkeit hatte so eine überhaupt zu finden/ den passenden Mann dafür zu erkennen/ und eine Beziehung so zu gestalten, daß sie für mich glücklich wird.

    Man neigt ja dazu immer zu denken, daß man Pech hat, eine unglückliche Hand beid er Partnerwahl usw. Aber die wirklich tieferliegenden Gründe sind ja auch schwer zu erkennen.

    Also so gesehen gab es schon Anzeichen, die mir aber damals nicht klar waren.
    Ebenso die Neigung immer wieder gemobbt zu werden.
    Ich habe mir damals schon total den Kopf darüber zerbrochen was es mit mir zu tun hat, daß mir sowas schon mehrfach passiert ist, aber ich bin da echt nicht darauf gekommen...und meine Freunde auch nicht.

    Inzwischen weiß ich, daß ich mich nicht gut abgrenzen kann. Ich kann nicht sagen: Hier ist meine Grenze und die überschreitest Du gefälligst nicht!
    Ich habe das, was man früher eine "neurotische Depression" nannte. Also eine Form die erziehungstechnisch entstanden ist.

    Ich habe von klein auf eingetrichtert bekommen die andere Seite immer zu verstehen. Mehr als meine eigene. So ist das entstanden.
    Meine Mutter war ja selbst schon so.
    Mein Vater bekam regelmäßig cholerische Anfälle und schrie rum. (Hatte ein Posttraumatisches Streßsyndrom aus dem Krieg). Aber damals kannte man das noch gar nicht. Das war eben so!

    Wenn ich dann Angst hatte und geheult habe, dann sagte meine Mutter immer: "Das meint er nicht so, der hat nur durchd en Krieg so schlechte Nerven bekommen"

    Dadurch habe ich gelernt: Meine Gefühle sind unwichtig. Die von anderen sich wichtig und danach muß ich mich richten.
    Das führt natürlich dazu, daß man immer mehr bei den anderen ist und wenig bei sich, sprich, man kann sich nicht abgrenzen, anderen keine Grenzen aufzeigen...die können einen wie Dreck behandeln und man versucht noch sie noch zu verstehen.
    Eben früh gelerntes Verhalten.
    Was aber zu Depressionen führt,w eil man sich selbst dabei ja völlig untergräbt.

    All das ist einem natürlich nicht bewußt. Nicht mal in Psychotherapien bin ich dahinter gekommen. Denn auch da habe ich versucht was ich immer tat: Nett zu sein und herauszufinden was der andere (also der Therapeut) hören möchte.
    Da hieß es deshalb auch teilweise, ich hätte keine Depression, alles wäre gut ;-)

    Auch das hat dann natürlich dazu geführt, daß ich nicht dachte, ich hätte was psychisches,d enn das war ja alles schon abgeklopft worden.
    Wenn man das nun so liest, dann sieht alles verständlicherweise psychisch aus. Aber das liegt nun daran, daß ich über die Jahre immer mehr verstanden habe und mir auch die größte Mühe gebe Puzzleteile zusammenzusetzen. Aber vor 20 Jahren hätte ich gesagt: "Nee, psychisch ist alles völlig okay mit mir. Bin nur komischerweise klapper und kraftloser als andere. Egal was ich versuche, es wird nicht besser. Vielleicht liegt es auch am Rauchen? Ich rauche ja nicht wenig über viele Jahre. Wird vielleicht daran liegen"


    Für mich wäre das die unlogischste mögliche Ursache und deswegen würde ich zunächst den möglichen körperlichen Ursachen nachgehen
    Ist ja auch gut das auszuschließen.
    LG, Christiane

  7. #7
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    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    @Rutschpartie

    Hallo!

    Die Nebennierenschwäche oder Adrenal Fatigue oder Adrenal Exhaustion genannt, ist ein Zustand der sich nachweisen lässt durch ein Cortisol Tagesprofil gemessen aus dem Speichel. Darin wird das biologisch aktive Cortisol bestimmt soähnlich wie das biologisch aktive ft4 oder ft3 bei der Schildrüse. Die Hormonmessung aus dem Speichel ist höchst zuverlässig und korreliert mit den Plasmahormonwerten aus dem Blut. Das Cortisol, das aus dem Blutserum gemessen wird, ist an Protein gebunden und inaktiv. Zudem wird der Cortisolwert häufig durch die Angst des Patienten vor Spritzen falsch hoch gemessen. Beim Ansetzen der Spritze und schon davor kommt es zur Fight-Or-Flight-Reaktion, d.h. Cortisol schnellt hoch. Bewährt hat sich also ein Cortsoltagesprofil aus dem SPeichel, das von der KK selten erstattet wird. (Kostenpunkt 50-100€). Beim ACTH-Test wird das Hormon ACTH gespritzt, auf dass die NNR mit Cortisol antwortet. Der Wert muss einen Grenzwert übersteigen oder sich mind. verdoppeln. Steigt der Cortisolwert kaum, ist das die Diagnose Morbus Addison. Verdoppelt sich der Wert nicht ganz, erhöht sich also z.b. nur um 70-90%, ist das nach Lehrbuch kein Addison. Die NNR antwortet nicht adequat, somit ist es eine NNS. Und hier sieht man, dass mit Schulmedizinischen Mitteln die NNS aufgedeckt werden kann. Etliche Ärtze therapieren die NNS und erkennen sie an, es gibt Universitäts-Seiten welche die Existenz der NNS fundieren, Es zeigt sich bei Burnout-Patienten sehr häufig ein niedriges Cortisol Tagesprofil. All das untermauert die Existenz der NNS.

    Ich habe selbst eine NNS (schlechtes Cortisol Tagesprofil und schlechter ACTH-Test) und sag dir was bei mir den Verdacht verfestigt hat: heftige Unterzuckerungen ca. 3-4h nach Kohlenhydratkonsum. Sehr schlanke Gestalt mit heftigen Fetteinlagerungen rund um die Hüfte. Niedriger Blutdruck. Lichtempfindlichkeit. Zittern unter Stresseinwirkung. Es gibt ein paar Selbsttests für Zuhause.

    (1) Iris-kontration: Du gehst in einen dunklen Raum, schaust in einen Spiegel und leuchtest von seitlich helles Licht in dein Auge. Beobachte wie sich dein Augo verhält. Geht die Pupulle auf und zu oder verengt sich durch das Licht nicht, hast du einen Aldosteronmangel (Folge der NNS)

    (2) Blutdrucktest: 10min hinlegen dann Blutdruckmessen. Sehr schnell aufstehen und nochmals BLutdruckmessen. Ist der Blutdruck abgefallen ist das ein weiteres Zeichen für NNS. Wird dir schwindlig beim schnellen AUfstehen, weiteres Zeichen.

    Viele Ärtze therapieren die NNS mit Hydrocortison oder Prednisolon. Halte ich persönloch füt absolut falsch. Den Leuten gehts zwar schlagartig besser, können es aber nicht mehr ausschleichen. Die Therorie ist, dass man es für mehrere Monate nimmt, damit den Nebennieren arbeit abgenommen wird und sie sich regenerieren. Ich habe etliche Fälle gelesen, bei denen sich das Cortisoltagesprofil nach einer HC Therapie kein bisschen verändert hat, ergo die NNR sich nicht regerniert haben bzw. Die ganze Achse sich nicht regeniert hat. Bei Addison-ähnlichen Nebennierenschwächen halte ich HC für richtig. Aber bei den leichteren Formen der NNS braucht man eine gantheitliche Therapie ohne Cortison.

    Die Therapie dauert je nach Schwere und Länge der bestehenen NNS bis zu 3 Jahren. In moderaten Fällen dauert es aber meist 1-2 Jahre maximal. Ganz wichtig dabei ist:

    (1) Viel Schlaf: Mind. 9 Stunden und versuchen jeden Morgen auszuschlafen. Frühes zu Bett gehen
    (2) Wenig Stress: Alles Stressoren verbannen
    (3) Ernährung: Wenig Kohlenhydrate, sehr viel Gemüse, wenig Obst, kein Zucker, viel Protein, nur die besten Fette, sehr viel Salz verwenden
    (4) Supplements: NNR-Gewebe, Vitamin C, B-komplex + hochdosiert B5, Zink, Magnesium, Selen, Vitamin D aufsättigen (Sehr wichtig für NNR-Funktion!), Adaptogene
    (5) Kleines Sportprogramm: Spazieren, leichtes Joggen, Gymnsatik
    (6) Gesunde Psyche antrainieren: Meditationstechniken, Autogenes Training, Hobbys suchen, Lesen, Family, etc. Alles was der Seele gut tut.

    Diese Programm ziehe ich seit gut 4 Monaten durch, und stetig geht es mir ein bisschen besser. Es ist eine ganzheitliche Therapie und schlägt an. Es gibt ein Buch von Dr. Wilson in dem alles im Detail steht, was zu beachten ist. Schreib wenn du noch Fragen hast.

  8. #8
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    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Hallo colton_gun,


    Die Nebennierenschwäche oder Adrenal Fatigue oder Adrenal Exhaustion genannt, ist ein Zustand der sich nachweisen lässt durch ein Cortisol Tagesprofil gemessen aus dem Speichel. Darin wird das biologisch aktive Cortisol bestimmt soähnlich wie das biologisch aktive ft4 oder ft3 bei der Schildrüse. Die Hormonmessung aus dem Speichel ist höchst zuverlässig und korreliert mit den Plasmahormonwerten aus dem Blut. Das Cortisol, das aus dem Blutserum gemessen wird, ist an Protein gebunden und inaktiv.
    Das müsste sich dann aber schon herumgesprochen haben. Auch bei Addinson Pat. wird ja kein Speicheltest gemacht. Und unter dem ACTH Test steigt der im Blut messbare Cortisolspiegel an...und dieses Cortisol ist keineswegs inaktiv. Wer so einen Test mal gemacht hat, der merkt genau wie aktiv das Cortison ist!

    Ich bekam plötzliche Hitzewallungen, einen roten Kopf und habe mich total gestresst gefühlt....obwohl ja nichts los war. Ein seltsames Gefühl. Da war für mich schon klar, daß der Cortisolspiegel bei mir sehr gut ansteigt. Was dann ja auch so war.

    Zudem wird der Cortisolwert häufig durch die Angst des Patienten vor Spritzen falsch hoch gemessen.
    Das stimmt schon.
    Andererseits wissen wir ja, daß Normwerte keineswegs Werte sind, die man von absolut Gesunden genommen hat und dann als Maßstab nimmt.
    Normwerte sind die Durchschnittswerte aller Blutanalysen die in einem Labor gemacht werden. Das ist der Grund weshalb es auch meist kleine Unterschiede von Labor zu Labor gibt.
    Da ist also die durchschnittliche Spritzenangst schon mit drin weil bei allen den Patienten das Blut zur Bestimmung der Werte mit einer Nadel abgenommen wurde.

    Etliche Ärtze therapieren die NNS und erkennen sie an, es gibt Universitäts-Seiten welche die Existenz der NNS fundieren, Es zeigt sich bei Burnout-Patienten sehr häufig ein niedriges Cortisol Tagesprofil. All das untermauert die Existenz der NNS.
    Daß beim Burn out niedrige Cortisolspiegel vorhanden sein sollen, findet man ausschließlich auf Werbeseiten von Laboratorien oder Privatärzten...also solchen, die an der Diagnose NNR-Schwäche verdienen.

    Es ist mir nicht gelungen Infos zu finden die ganz sicher keinen Verdiensthintergrund haben.
    Zudem ist ein Burn out nicht wirklich etwas anderes als eine Depression. Hat aus diesem Grund auch keine wirklich Anerkennung als Diagnose. Der korrekte Name ist "Erschöpfungsdepression"

    Die erhöhten Cortisolspiegel bei Depressionen sind aber bekannt und auch bestätigt.LG, Christiane

  9. #9

    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Vielen dank für die ausführlichen Antworten!

    Ein ACTH-Test ist ebenfalls kostenpflichtig nehme ich an?

    Es ist natürlich jetzt schwierig nachzuvollziehen warum die NN-Schwäche nicht anerkannt ist und inwiefern welche Untersuchung und Behandlung Sinn ergibt.

    Weil meine Beschwerden aber so gut passen dachte ich eben, dass die Nebenniere eben die Ursache sein könnte:
    -Bekannte Schilddrüsenunterfunktion
    -Schwindelgefühl beim raschen Aufstehen
    -Niedriger Blutdruck
    -Immer müde,erschöpft, kraftlos
    und und und

    Immer muss das alles so kompliziert sein...

  10. #10
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    Standard AW: Nebennierenschwäche =/= Nebenniereninsuffizienz

    Hi Rutschpartie

    Ein ACTH-Test ist ebenfalls kostenpflichtig nehme ich an?
    Nein, zahlt die Kasse. Musst nur einen Arzt finden der die Notwendigkeit dafür einsieht. Bei mir war das kein Problem.
    LG, Christiane

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