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Thema: Morbus Basedow seit 3 Jahren

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  1. #1
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    Standard Morbus Basedow seit 3 Jahren

    Hallo zusammen,

    bin ziemlich ratlos. Vll. kann mir jem. weiterhelfen.

    Hab seit 3 Jahren MB, Schilddrüsenwerte gehen rauf und runter.

    Vor drei Wochen noch Unterfunktion (Appetitlosigkeit, Schwindel, ...) jetzt mitten in der Überfunktion (mit allen Schikanen / Hitze, Müdigkeit, Hungerattacken, Zittern, ...). Dazu ständig müde und kein Gedächtnis.

    Werte:

    TSH < 0.05 (0.27 - 4.2)
    T4 6,15 (0.90 - 2.00)
    TAK 488 (bis 115)
    TPO 229 (bis 34)

    2 Jahre Carbimazol, mit ständig wechselnder Dosierung (damit extreme Magenprobleme) und seit gestern Thiamazol.

    Arzt gibt mir noch 2 Mon., dann soll die Schilddrüse verkleinert werden.

    Aber ich frage mich kann ich selber was tun, damit das ENDLICH aufhört.

    Ernährung, weniger Sport (jogge 2-3 Wo, je nachdem in welcher Verfassung ich bin), ...

    Was hat Euch geholfen ?

    Viele Grüsse,

    Delila
    Geändert von Delila (29.12.11 um 20:12 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Morbus Basedow seit 3 Jahren

    Hallo Delila,
    auch wenn Du Deine Werte nicht komplett angegeben hast und auch die Normbereiche fehlen, denke ich sind 3 Jahre mit Hemmertherapie und instabiler Stoffwechsellage genug.

    ABER - bei MB nicht nur die SD verkleinern, sondern alles komplett raus.

    Ich würde nicht länger warten. Die Nebenwirkungen der Hemmer sind auf Dauer heftig....

    Mit Ernährungsumstellung usw. wirst Du Dein Problem nicht in den Griff bekommen.

    LG
    Sabine

  3. #3
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    Standard AW: Morbus Basedow seit 3 Jahren

    Danke Sabine für den Hinweis - hatte so gehofft, dass ich das vermeiden kann !

  4. #4
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    Standard AW: Morbus Basedow seit 3 Jahren

    Hallo Delila,

    vor der OP brauchst Du keine Angst zu haben. Meine 7-jährige Tochter wurde vor 10 Wochen operiert. Den Eingriff hat sie total leicht weggesteckt und ihr geht es besser wie die gesamten letzten beiden Jahre zusammen.

    Sie bekam zuletzt 20 mg Carbimazol und ich weiß nicht, wie lange der Körper die Nebenwirkungen noch vertragen hätte.
    Bei uns war es die absolut richtige Entscheidung. Wir haben sie noch keinen Tag bereut.

    Solltest Du Dich zur OP entscheiden, such Dir einen guten Chirurgen. Bei uns blieben die Nebenschilddrüsen und die Stimmbänder völlig unverletzt - also eine absolut erfolgreiche OP.

    Viele Grüße und alles Gute
    Sabine

  5. #5
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    Standard AW: Morbus Basedow seit 3 Jahren

    Danke Sabine,

    Nach der OP muss man lebenslang Hormone nehmen, ist das korrekt ?

    Viele Grüsse,

    Michaela

  6. #6

    Standard AW: Morbus Basedow seit 3 Jahren

    Hallo Delila,

    falls du dir das wirklich antun willst: Mit total jodarmer Ernährung hast du eine Chance, die ÜF runterzukriegen. Das ist aber äußerst mühevoll und braucht viel Überwindung. Ich mach das nun schon seit mehr als einem Jahr. Bin mit Einverständnis meines Arztes und vierteljährlichem BE-Kontrollabstand medifrei. Allerdings droht noch ein kalter Knoten im Hintergrund, der ebenfalls beobachtet wird und bei der geringsten Veränderung (dann aber samt SD) raus muss.

    Wenn du eine OP in Erwägung ziehst, dann würde ich auf jeden Fall nicht nur einen Teil der SD rausnehmen lassen, sondern gleich die ganze.

    Falls du dir jodarme Ernährung antun möchtest, kannst du mir gerne eine Nachricht schicken.

    Liebe Grüße
    mit vielen Besserungswünschen
    Pfritzmaus

  7. #7
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    Standard AW: Morbus Basedow seit 3 Jahren

    Ja, nach der OP musst Du lebenslänglich SD-Hormone nehmen. Aber das ist halb so schlimm. Und bei meiner Tochter ist die Einstellung mit den SD-Hormonen nach der OP viel einfacher und erfolgreicher wie zuvor.
    Ihre Lebensqualität hat sich erheblich verbessert. Gestern war sie zum ersten mal wieder Schlittschuh laufen, ohne dass es sie in irgendeiner Weise belastet hat.
    Das war letzten Winter in keinster Weise möglich. Das hat ihrem Stoffwechsel jedes mal den Rest gegeben....

    LG
    Sabine

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