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Thema: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

  1. #31
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von stängli
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    Gibt es denn die Injektionen von B 12 auch freiverkäuflich oder nur auf Rezept?

  2. #32
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Elfe11
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    jep die kannste einfach so in der Apo kaufen--incl.Nadeln und Spritze

    LG Elfe

  3. #33
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    hallo ina ,

    vielleicht versuchst du es mal mit diesem b12, sind 500µg pro fläschchen drinnen. es schmeckt sehr gut, gebe es meinem schwiegervater seit 3 wochen und er ist wie umgewandelt. dort gibt es aber auch b12 zum spritzen sowie kanülen und nadeln. versandkostenfrei .

    https://www.sanicare.de/produkte/sor...88-detail.html

    er hatte eine bypass op und kam einfach nicht auf die beine. egal was er in reha erhalten hatte, magnesium und all die anderen NEM´s, es half nix. er mußte aufgrund von wasser auf dem herzen, wassertabletten nehmen. klar, da spült es auch alles wieder raus. irgendwann konnte ich den zustand meines schwiegervater´s nicht mehr mit ansehen. wir hatten dann beschlossen, er muß b12 nehmen. er war auch depressiv, ohne jedes leben in sich, total ausgelaugt und erschöpft. immer wurde es auf seine op geschoben, was wir aber irgendwann nicht mehr so recht glaubten.

    nun geht es ihm wieder recht gut, ist für seine verhältnisse (leidet unter parkinson und knieproblemen) sehr fit.

    liebe ina, ich wünsch euch alles gute,

    liebe grüße isabella.

  4. #34
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von stängli
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    @Elfe11 - Danke!

    @ Sonnenschein42 - Danke für deinen Erfahrungsbericht, dass macht mir Mut! Wieviele von diesen Trinkampullen muss man denn pro Woche geben?

    LG Ina

  5. #35
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    morgen ina ,

    also wir haben ihm 2 in der woche gegeben . mittlerweile nimmt er nur noch eins in 7 tagen, da es ihm ja soviel besser geht.
    wenn man aber eine richtige kur mit b12 machen möchte, kann man auch 7 tage lang ein fläschchen nehmen und dann nur noch eins pro woche.
    wurde mir so von meiner apothekerin empfohlen, als ich unter der norm lag.

    hoffe ich konnte weiterhelfen,

    liebe grüße isabella.

  6. #36
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    Zitat von Marina:
    "Scheinbar haben ältere Menschen beim Arzt genauso verloren wie wir mit unserer SD.

    Wenn man sich dann noch vorstellt, irgendwann alt und SD-krank zu sein, na dann aber Gute Nacht."

    Wenn man sich dann noch vorstellt, man lebt im Heim und da wird dann mit dem guten "Jodsalz" gekocht. Schrecklicher Gedanke

    LG Giba
    Geändert von Giba Berlin (25.01.09 um 15:52 Uhr)

  7. #37
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    So, mein Männl und meine Tochter sind grad bei Schwiemu und wollen das mit ihr besprechen. Meine Tochter würde es ihr subkutan spritzen, wenn sie sich darauf einlässt. Mal schaun.

    In welchem Abstand sollte mann denn mal per BE nachschauen? Mein Mann hat Angst, dass sie irgendwann überdosiert sein könnte.

    LG Ina

  8. #38
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    Wie gesagt subcutan ist wirklich kein Problem. 2 mal kostet es eine Überwindung, dann ist es das Natürlichste der Welt. Genauso wie beim Insulinspritzen.
    Ich sage mir immer wieder: Besser überdosiert, als unterdosiert.
    Ein Wert von ein paar Tausend (z. B. bis 4000) wird sicher keine ernsthaften Konsequenzen haben. Das ist nicht so wie bei fettlöslichen Vitaminen, wo man wirklich aufpssen muss.
    Wenn man hin und wieder B12 bestimmen lässt, wird nichts grob Gravierendes eintreffen. Aber wie gesagt: Beobachten ist angesagt.

    Liebe Grüße
    Sun

  9. #39
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von posch
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    hallo sun, kann mir jmd mal sagen wie man da beim sich selber spritzen genau vorgeht??
    WAS MUSS MAN BEACHTEN, auch evtl beim spritze aufziehen??
    danke posch

    bekomme die manchmal in den Po, und es ist oft unangenehm, ich glaube ich könnte es besser selbt..
    nix gegen die Sprechstundenhilfe, aber dennoch.
    Ausserdem wärs bequemer!!
    lg posch

  10. #40
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    Standard AW: Schocking - B12 Mangel ist bei alten Leuten nicht relevant?!

    Hallo Posch!

    kann mir jmd mal sagen wie man da beim sich selber spritzen genau vorgeht??
    WAS MUSS MAN BEACHTEN, auch evtl beim spritze aufziehen??
    Also, Du solltest Dir als erstes passende Spritzen (Einwegspritzen) besorgen.

    Die meisten erhältlichen Vitamin B12-Präperate zum Spritzen sind in 2 ml Ampullen, d.h. Du brauchst auch Einwegspritzen mit 2 ml (oder größer, aber nicht kleiner). Diabetikerspritzen sind von der Nadelstärke her zwar sehr gut geeignet, die haben aber meistens nur 1 ml Inhalt. Die kannst Du nehmen, wenn eine B12-Ampulle auch nur 1 ml Inhalt hat. Wenn die B12-Ampulle aber 2 ml hat, solltest du auch 2 ml Spritzen nehmen (sonst müßtest Du Dich ja für eine Ampulle zweimal stechen) bzw. je nach Inhalt der Ampulle die dazu passende Spritzengröße.

    Ich hab für meine Selbst-Spritzen immer folgende Spritzen/Nadeln genommen: 2 ml Einwegspritze DB Discart II oder Einwegspritze 2 ml Injekt Luer Solo. Sind sehr billig, ich meine, ich hab für jeweils 5 Stück grad mal 1 € bezahlt.

    Dazu brauchst Du passende Nadeln, die für subkutane Injektion geeignet ist, d.h. sie müssen möglichst dünn sein und auch relativ kurz. Gut wäre ein Nadeldurchmesser von 0,3 bis max. 0,5 mm und eine Länge von 8 - 12 mm. Ich nehm immer 0,45 mm x 12 mm oder 0,40 x 12 mm von Sterican. Diese Nadeln sind ausdrücklich speziell für subkutane Injektionen geeignet.

    Wenn du mit dem Spritzen anfangen möchtest, legst Du zuerst einmal alles bereit: Spritze, Nadel, B12-Ampulle, ein Stück Küchenpapier, ein Wattebäuschen und ein Fläschchen mit medizinischem Alkohol zum Desinfizieren (gibt`s auch in der Apo, kann man sich abfüllen lassen). Man muß zwar nicht unbedingt desinfizieren, ich tue es trotzdem lieber immer.

    Spritze und Nadel auspacken, Nadel auf Spritze stecken, Schutzkappe der Nadel aber noch nicht abnehmen. B12-Ampulle nehmen und vorsichtig ein bißchen mit den Fingern oben gegen die Spitze schnippen, damit Luftblasen rausgehen und wirklich alles nach unten in die Ampulle läuft und nichts oben in der Ampullenspitze bleibt.

    Dann das Küchenpapier nehmen und oben um die Ampulle wickeln (das Küchenpapier deswegen, weil man dann die Ampulle a) besser festhalten kann und b) damit man sich nicht aus Versehen schneidet beim Aufbrechen der Glasampulle).

    Dann gucken, wo die Ampulle ihre Bruchrille hat (meistens mit einem Punkt am Ampullenhals gekenntzeichnet), Ampullenspitze ein Stück höher als die Bruchrille anfassen und vorsichtig die Ampullenspitze abbrechen. Am besten die abgebrochene Ampullenspitze dann gleich ins Küchenpapier einwickeln, damit man sich nicht aus Versehen schneidet (scharfe Bruchkante!).

    Die geöffnete Ampulle so hinstellen, daß man sie nicht aus Versehen umstösst, dann die Spritze zur Hand nehmen und die Nadelschutzkappe abnehmen.

    In der Regel sind die üblichen Ampullen zu eng oben, daß man die Spritze ohne Nadel dran aufziehen kann, deswegen geht es meistens nur mit der Nadel dran. Nadel senkrecht nach unten in die Flüssigkeit stecken, mit einer Hand festhalten und mit der anderen Hand den Kolben der Spritze sehr langsam nach oben ziehen (je langsamer man zieht, desto mehr kriegt man auf einmal von der Flüssigkeit in die Spritze).

    Meistens kriegt man aber auch bei sehr langsamen Ziehen nicht alles auf einmal raus, sondern braucht mehrere "Anläufe". Dann hält man die Spritze mit der Nadel nach oben und drückt die Luft, die in der Spritze ist, vorsichtig raus, indem man den Kolben wieder nach vorne drückt. Solange drücken, bis ein kleiner Tropfen der Flüssigkeit oben an der Nadelspitze zu sehen ist, dann wieder in die Ampulle stecken, Kolben wieder nach hinten ziehen, bis es nicht weitergeht u.s.w. bis die Ampulle leer ist (zum vollständigen Leeren evtl. auch ein wenig schräg halten beim Aufziehen).

    Wenn die Spritze voll aufgezogen ist, dann drückt man den Kolben wieder so weit nach vorn, daß alle Luft aus der Spritze weicht und ein kleiner Tropfen oben an der Nadel erscheint. Nadelschutzkappe locker wieder aufsetzen (nicht ganz fest, so daß du sie beim Nehmen der Spritze einfach runterschütteln kannst) und Spritze erstmal beiseite legen. Wattebausch mit Desinfektionsmittel tränken und bereitlegen.

    Dann den Bauch freimachen und eine Hautfalte am Bauch locker mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand (falls Du Linkshänder bist, natürlich mit rechts) nehmen. Die geplante Einstichstelle desinfizieren (einmal locker drüberwischen reicht aus).

    Dann die Spritze mit rechts (bzw. bei Linkshänder links) nehmen (Nadelschutzkappe runterschütteln) und die Nadel zügig senkrecht zur Hautfalte (oder wenn du sehr dünn bist und nur eine dünne Fettschicht am Bauch hast auch leicht schräg zur Hautfalte) einstechen. Dann den Inhalt durch langsames (!) Drücken des Kolbens einspritzen, Hautfalte dabei nicht loslassen.

    Je langsamer man spritzt, desto weniger tut es weh und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Blutergusses. Wenn die Spritze leer ist, Nadel möglichst gerade wieder herausziehen und Hautfalte loslassen. Nadelschnutzkappe wieder aufsetzen. Injektionsstelle mit dem Wattebausch nochmal vorsichtig abwischen (quillt meistens noch ein Tröpfchen von dem Zeugs aus der Einstichstelle wieder raus), aber nicht reiben oder massieren, auch wenn die Einstichstelle brennen sollte. Wenn man reibt/massiert, kriegt man eher einen Bluterguß als wenn man es nicht tut.

    Spritze mit Schutzkappe drauf entsorgen, am besten direkt in die Mülltonne, damit sich keiner dran verletzen kann (z. B. Kinder).

    Wenn Du Dir das von mir Geschriebene nicht so richtig bildlich vorstellen kannst, dann guck mal hier auf dieser Diabetikerseite zum Thema Insulin spritzen, das geht ganz genauso. http://www.diabetes-news.de/info/spritztechnik05.htm

    Liebe Grüße
    Jutta
    Geändert von Jutta K. (01.02.09 um 23:26 Uhr)

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