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Thema: So geht es mir nach einem Jahr mit T3!

  1. #11
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    Standard AW: So geht es mir nach einem Jahr mit T3!

    Hallo Leni,

    meine Rhytmusstörungen machen mir mehr Probleme wenn der fT4 und der fT3 weit auseinander liegen.
    Dein fT3 liegt schon relativ gut bei 55 %, dem gegenüber ist dein fT4 aber schon fast an der Oberkante mit 93%

    Besprich das doch auch einmal mit deinem Endo, vielleicht sieht er auch die Tendenz des relativ hohen fT4 Wertes als ein mögliches Problem?

    Weiss ja nun nicht wie deine fTs ohne T3 zuvor waren, aber nicht nur T3 bringt es, sondern auch das passende Verhältnis der Werte zueinander.

    Liebe Grüße Sabine

  2. #12
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    Standard AW: So geht es mir nach einem Jahr mit T3!

    Hallo Leni!

    Ich würde es bei deinen Werten - bevor Du das Thybon ganz absetzt - einfach mal mit einer Verschiebung des T4/T3-Verhältnisses probieren. Dein fT4 ist ja unter der derzeitigen Dosierung grenzwertig hoch, fT3 könnte dagegen evtl. noch etwas rauf. Ich würde mal T4 um 6,25 bis 12,5 reduzieren, dafür das Thybon auf 15 - 20 raufsetzen.

    Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, daß man bei zuviel T4 bei zuwenig T3 ÜF-Symptome wie Herzrasen und auch Herzstolpern haben kann, bei mir brachte dann eine Verschiebung des T4/T3-Verhältnisses (weniger T4, dafür mehr T3) grundlegende Verbesserung.

    Wegen dem geplanten Test auf Glutenintoleranz: achte bitte darauf, daß Du vor dem Test längere Zeit unbedingt NICHT glutenfrei isst. Das Testergebnis kann bei glutenfreier Ernährung verfälscht werden (keine Glutenintoleranz feststellbar, obwohl doch eine vorliegt).

    Zur Sicherung der Diagnose sollte unbedingt auch eine Dünndarmspiegelung mit Probenentnahme aus dem Dünndarm gemacht werden, außerdem sollte natürlich Bestimmung der typischen Antikörper gegen Gliadin, Endomysium und Gewebstransglutaminase erfolgen.

    Wegen der Muskel- und Gelenkschmerzen und auch wegen dem Herzrasen/Herzrhthymusstörungen solltest Du außerdem unbedingt mal Eisen und Vitamin B12 abchecken lassen (rotes Blutbild, Ferritin, Transferrin, Eisen im Serum, Vitamin B12 im Serum, bei B12 <300 zusätzlich auch noch Homocystein und Methylmalonsäure). Außerdem Vitamin D (25-OH-D und 1,25-OH2-D) Calcium, Phosphat und Parathormon. Wegen der Herzzyhtmusstörungen würde ich außerdem noch Magnesium, Natrium und Kalium überprüfen lassen, Nierenwerte wären sicherlich auch nicht verkehrt. Wegen der Muskelschmerzen würde ich außerdem mal den CK-Wert (Creatin-Kinase) bestimmen lassen und auch CRP (C-reaktives Protein) bestimmen lassen.

    Warst Du schon mal beim Rheumatologen?

    Liebe Grüße
    Jutta
    Geändert von Jutta K. (26.10.08 um 20:32 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: So geht es mir nach einem Jahr mit T3!

    Hallo Leni,

    Jutta K. schreibt sehr genau wie ich darüber denke und es auch erfahren habe.
    Melde mich nochmal dazu, weil genau dieses nämlich ein hoher fT4 Wert und ein mittiger fT3 Wert bei mir Muskel und Gelenkschmerzen verschlimmert.

    Die Abklärung bei einem Rheumatologen ist sinnvoll. Meine Schwester selber an chron. Polyarthritis und die seit einem Jahr wegen Hashimoto SD Hormon substituiert, hat seit dieser Zeit schon weniger Schmerzen.

    Grüße Sabine

  4. #14
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    Lächeln AW: So geht es mir nach einem Jahr mit T3!

    Zitat Zitat von Jutta K. Beitrag anzeigen
    Hallo Leni!

    Ich würde es bei deinen Werten - bevor Du das Thybon ganz absetzt - einfach mal mit einer Verschiebung des T4/T3-Verhältnisses probieren. Dein fT4 ist ja unter der derzeitigen Dosierung grenzwertig hoch, fT3 könnte dagegen evtl. noch etwas rauf. Ich würde mal T4 um 6,25 bis 12,5 reduzieren, dafür das Thybon auf 15 - 20 raufsetzen.

    Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, daß man bei zuviel T4 bei zuwenig T3 ÜF-Symptome wie Herzrasen und auch Herzstolpern haben kann, bei mir brachte dann eine Verschiebung des T4/T3-Verhältnisses (weniger T4, dafür mehr T3) grundlegende Verbesserung.

    Wegen dem geplanten Test auf Glutenintoleranz: achte bitte darauf, daß Du vor dem Test längere Zeit unbedingt NICHT glutenfrei isst. Das Testergebnis kann bei glutenfreier Ernährung verfälscht werden (keine Glutenintoleranz feststellbar, obwohl doch eine vorliegt).

    Zur Sicherung der Diagnose sollte unbedingt auch eine Dünndarmspiegelung mit Probenentnahme aus dem Dünndarm gemacht werden, außerdem sollte natürlich Bestimmung der typischen Antikörper gegen Gliadin, Endomysium und Gewebstransglutaminase erfolgen.

    Wegen der Muskel- und Gelenkschmerzen und auch wegen dem Herzrasen/Herzrhthymusstörungen solltest Du außerdem unbedingt mal Eisen und Vitamin B12 abchecken lassen (rotes Blutbild, Ferritin, Transferrin, Eisen im Serum, Vitamin B12 im Serum, bei B12 <300 zusätzlich auch noch Homocystein und Methylmalonsäure). Außerdem Vitamin D (25-OH-D und 1,25-OH2-D) Calcium, Phosphat und Parathormon. Wegen der Herzrhyhtmusstörungen würde ich außerdem noch Magnesium, Natrium und Kalium überprüfen lassen, Nierenwerte wären sicherlich auch nicht verkehrt. Wegen der Muskelschmerzen würde ich außerdem mal den CK-Wert (Creatin-Kinase) bestimmen lassen und auch CRP (C-reaktives Protein) bestimmen lassen.

    Warst Du schon mal beim Rheumatologen?

    Liebe Grüße
    Jutta
    Kleine Ergänzung, liebe Leni, zum professoral guten Beitrag von Jutta:
    Bei B12 < 300 nmol/l bzw. B12 < 400 pg/ml: HoloTC (HoloTranscobalamin=aktives Vitamin B12), dann ggf. noch Methymalonsäure und Homocystein!
    Magnesium einfach auch auf Verdacht einnehmen (nach der Mg-Spiegel-Bestimmung), weil die meisten Mg-Mangel-Symptome bei noch normalem Mg-Spiegel auftreten.
    Beste Grüße
    Dickerchen

  5. #15
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    Lächeln AW: So geht es mir nach einem Jahr mit T3!

    Zitat Zitat von Jutta K. Beitrag anzeigen
    Hallo Leni!

    Ich würde es bei deinen Werten - bevor Du das Thybon ganz absetzt - einfach mal mit einer Verschiebung des T4/T3-Verhältnisses probieren. Dein fT4 ist ja unter der derzeitigen Dosierung grenzwertig hoch, fT3 könnte dagegen evtl. noch etwas rauf. Ich würde mal T4 um 6,25 bis 12,5 reduzieren, dafür das Thybon auf 15 - 20 raufsetzen.

    Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, daß man bei zuviel T4 bei zuwenig T3 ÜF-Symptome wie Herzrasen und auch Herzstolpern haben kann, bei mir brachte dann eine Verschiebung des T4/T3-Verhältnisses (weniger T4, dafür mehr T3) grundlegende Verbesserung.
    ...
    Liebe Grüße
    Jutta
    Das T4, Leni, wie gewohnt frühmorgens einnehmen.
    Das T3 kannst Du zu Mahlzeiten einnehmen (bei T3 trotzdem gute Resorption), z.B. 5-5-5 µg oder 10-0-5.
    So vermeidest Du FT3-Spitzen, die Dein Herzchen auch "bumpern" lassen könnten.
    Beste Grüße
    Dickerchen

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