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Thema: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

  1. #41
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von shery
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Hallo,
    bin Neu hier und meine erste Handlung war natürlich
    erstmal unterschreiben.Ich finde diese Aktion echt super
    und hoffe das es etwas bewirkt und noch viele unterschreiben.
    LG shery
    Geändert von shery (06.05.08 um 21:18 Uhr)

  2. #42
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Liebe Leni,
    da ich nicht mehr so oft im Forum bin, habe ich Deinen Brief erst heute entdeckt. Danke für Deine Mühe, ich habe natürlich auch unterschrieben.

    Liebe Grüße
    Sabinchen

  3. #43
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    Daumen hoch AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Schuuubs!

  4. #44
    Benutzer Avatar von Mietze
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Hi Leni,

    wir haben selbstverständlich auch unterschrieben. Danke für Dein Engagment.

    Liebe Grüße Mietze

  5. #45
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Wieso kann ich den Link nicht öffnen? Arbeite mit Mac.

  6. #46
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    ich kanns auch nicht öffnen :-/ ?
    lässt sich das zum Hotze-Seminar nächste Woche mitbringen?

    Grüße

    Nate

  7. #47
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Leni
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Für Alle, die Probleme mit dem Link haben, hier der Text des Briefes an Ulla Schmitd:

    Offener Brief an die
    Bundesministerin für Gesundheit
    Frau Ulla Schmidt
    Heinrichsallee 50-54
    52062 Aachen

    Sehr geehrte Frau Schmidt,

    wie würden Sie die folgende Frage beantworten: „Darf es in Deutschland von Gesetzes wegen erlaubt sein, jemanden ohne dessen Zustimmung unheilbar krank zu machen, um jemand Anderen eine Krankheit zu ersparen?“

    Die Antwort lautet leider: „Ja. Dies ist erlaubt und geschieht in Deutschland tagtäglich.“

    Die gesetzliche Grundlage dazu bildet die zweite Jodverordnung vom 12.12.1993 [1], mit der die Kontamination unserer Lebensmitteln mit Jod erlaubt wurde. Man erhoffte sich damit, dem Auftreten von Schilddrüsenvergrößerungen (Struma) vorzubeugen. Schilddrüsenvergrößerungen können auftreten, wenn durch eine unausgewogene und einseitige Ernährung auf Dauer zu wenig Jod mit der Nahrung aufgenommen wird.

    In groß angelegten Kampagnen wurde erreicht, dass heute die meisten deutschen Lebensmittel mit Jod kontaminiert sind: jodiertes Salz in den Haushalten, jodiertes Brot beim Bäcker, jodierte Fleischwaren beim Metzger, mit Jod versetzte Fertigprodukte, jodhaltige Nahrungsergänzungsmittel, jodiertes Essen in Restaurants, Kantinen, Pflegeheimen und Krankenhäusern. Das Zusatzjod im Speisesalz und in den Fertigprodukten ist deklarationspflichtig, jodierte Brot- und Fleischwaren sowie jodiertes Essen sind es paradoxerweise nicht. Gibt es bei den genannten Lebensmitteln noch die theoretische Entscheidungsfreiheit, auf Lebensmittel ohne jodiertes Speisesalz auszuweichen, macht eine andere Tatsache diese Wahlfreiheit wieder zunichte:

    Seit 1995 wird in Deutschland das Tierfutter flächendeckend jodiert. Dies hat zur Folge, dass fast alle tierischen Produkte wie Fleisch, Eier, Milch und Käse stark mit Jod belastet sind. Durch Düngung unserer Felder mit der Gülle und dem Dung des mit Jod gefütterten Viehes werden dann auch noch die Feldfrüchte mit zusätzlichem Jod belastet. Bio-Produkte sind hiervon nicht ausgenommen. Zwar hat die EU 2005 den Höchstgehalt von Jod im Tierfutter für Milchkühe und Legehennen halbiert [2] , erlaubt ist damit aber immer noch ein Jodgehalt von 12 Jodtabletten in einen Liter Milch [3] (Jodtabletten auf Basis von Kaliumjodid sind übrigens apothekenpflichtig).

    Als Folge dieser Maßnahmen hat sich die Jodaufnahme in der Bevölkerung seit 1990 mehr als verdoppelt . Der erwartete Effekt ist dadurch jedoch nicht eingetreten. Zwar sind Schilddrüsenvergrößerungen (diffuses Struma) in Deutschland rückläufig. Auf die Häufigkeit der Schilddrüsenknoten (Knotenstruma) hat die Lebensmitteljodierung leider keinen Einfluss genommen. Diese sind sogar noch gestiegen.[4]

    Stattdessen ist eine neue Krankheit in Deutschland sprunghaft angestiegen: Die Hashimoto Thyreoiditis [5], eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse. Autoimmunkrankheiten treten auf, wenn das Immunsystem eine Reaktion gegen normales Körpergewebe startet. Bei der Hashimoto erfolgt der Angriff des eigenen Immunsystems gegen die Schilddrüse. Die beschädigte Schilddrüse ist nicht mehr in der Lage, die lebensnotwendigen Schilddrüsenhormone in genügendem Umfang herzustellen. Die Betroffenen geraten in eine Schilddrüsenunterfunktion. In letzter Konsequenz stellt die Schilddrüse ihre Hormonproduktion vollständig ein.

    Die Hashimoto ist heute die mit Abstand am weitesten verbreitete Autoimmunkrankheit. Über 10 Mio. Menschen aller Altersstufen sind in Deutschland betroffen, davon größtenteils Frauen [6] . Die Hashimoto Thyreoiditis ist nicht heilbar. Nur die Symptome können durch die Einnahme von Schildrüsenersatzhormonen behandelt werden. Dank des rapiden Anstiegs der Hashimoto hat übrigens das Schilddrüsenersatzhormon des führenden Herstellers Platz 1 der meist verkauften Medikamente erklommen.

    Neuere internationale Studien zeigen eindeutig, dass die Zahl der an einer Hashimoto Thyreoiditis Erkrankten in dem Maße ansteigt, wie sich die alimentäre Jodzufuhr in einer Population erhöht. Rechnet man die Ergebnisse einer chinesischen Studie [7] [8] [9] auf deutsche Verhältnisse um, so erkranken in Deutschland jeden Tag über 1000 Menschen durch zu viel Jod in der Nahrung an einer Schilddrüsenunterfunktion [10]. Von Befürwortern der Jodprophylaxe werden die Ergebnisse dieser Studien entweder nicht zur Kenntnis genommen, als unrichtig abgetan oder wie folgt bewertet: „Die Jodierung von Lebensmitteln, die von der Weltgesundheitsorganisation in der gesamten Welt vorangetrieben wird, sollte keinesfalls ausgesetzt werden, es wäre extrem einseitig und unausgewogen, die Vorteile der Jodprophylaxe wegen des einen Nachteils (des Anstiegs der Autoimmunthyreopathien) nicht zu nutzen.“ Wie ist dies mit der medizinischen Ethik und deren Grundsatz "primum non nocere" (das Verbot zu schaden) zu vereinbaren? [11]

    Im Artikel 2 unseres Grundgesetzes [12] heißt es zwar: „Jeder hat das Recht auf Leben und Körperliche Unversehrtheit"[13]. Der Artikel 2 erlaubt jedoch explizit, dass in diese Rechte auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden darf. Wie kann es in unserem politischen System eigentlich passieren, dass ein Menschenrecht so einfach per Jodverordnung außer Kraft gesetzt werden kann?


    Sehr geehrte Frau Ministerin, bitte unterstützten Sie die folgenden Anliegen:

    1) Die nach dem Gießkannenprinzip praktizierte Jodmedikation über die Lebensmittel muss beendet werden.

    2) Statt dessen müssen Strukturen geschaffen werden, die eine individuelle Vorsorge von Jodmangelerscheinungen erlauben.

    3) Die Tierfutterjodierung muss gestoppt werden.

    4) Solange die genannten Forderungen nicht umgesetzt sind, muss für alle zusätzlich jodierten Lebensmitteln eine Deklarationspflicht eingeführt werden.

    Der 4. Punkt wurde zwar Anfang 2007 vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages befürwortet [14] (lediglich die FDP-Fraktion stimmte dagegen), doch passiert ist bisher nichts.

    Des weiteren sollte das Bundesgesundheitsministerium dafür Sorge tragen, dass die Hashimoto Thyreoiditis in der Bevölkerung und insbesondere in der Ärzteschaft bekannt gemacht wird. Der allgemein geringe ärztliche Kenntnisstand führt bei vielen Betroffenen zu einem langen Leidensweg, bevor und auch nachdem die richtige Diagnose gefunden wurde [15]. Fehldiagnosen, falsche Behandlungen und ärztliche Kunstfehler zählen hier leider zur Tagesordnung [16].

    Zurück zur Anfangsfrage. Die Antwort darauf sollte doch wohl lauten: "Nein, dies ist natürlich nicht erlaubt, und bei jedem bekanntgewordenen Fall wäre selbstverständlich eine Strafverfolgung gegen den Verantwortlichen eingeleitet worden."

    Mit freundliche Grüßen
    Knapp 200 haben bisher unterzeichnet. Wer noch mit unterzeichnen möchte und Probleme mit dem Link hat, kann mir auch eine Mail mit Vorname, Nachname und Ort zukommen lassen.

    LG: Leni
    Geändert von Leni (09.05.08 um 21:20 Uhr)

  8. #48
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Danke Leni,

    mein Mann und ich haben bereits unterschrieben.

    LG Giba

  9. #49
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Hallo Leni!

    Zum Glück mochte mein MAC deinen Link und ich hab natürlich unterschrieben. Nun kann ich dir auf diesem Wege für dein Engagement danken, ich hab als Neuling viel von deinen Beiträgen und deiner HP gelernt und habe seit strikter Jod-Karrenz fast kein Herzrasen und keine Glüh-Birne mehr nach dem Essen !

    Alles Gute und viele Grüße von Marli

  10. #50
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Kessy
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    Standard AW: Wer unterzeichnet offenen Brief an Ulla Schmidt zu JOD und HASHI mit?

    Hallo Leni
    AUch ich habe unterschrieben.

    Zitat Zitat von Norbert Nehring Beitrag anzeigen
    Hallo Leni,

    danke! Ich würde dennoch ad hoc gerne anregen zu überdenken:

    1. Ulla ist nicht für die Jodprophylaxe zuständig, daher würde ich den Brief auch an Horst adressieren.

    2. Was ist mit den MB-Patienten, die wie Hyperthyreotiker akut bedroht sind?

    3. Tierfutterjodierung - sie sollte nicht über den physiologishen Bedarf hinausgehen dürfen (u. a. "praxisgerechte Dosierung"). Man wird in der Massentierhaltung nicht auf Anreicherung verzichten können. Bei Bio sollte das jedoch zu schaffen sein.

    Gruß - Norbert
    Dem stimme ich zu !

    VG
    Helga

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