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Thema: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

  1. #1
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    Standard Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    Hallo an alle,

    ich lese immer das es keinen Zusammenhang zwischen der Höhe der Antikörper und der Erkrankung gibt.
    Aber wenn mehr Antikörper vorhanden sind, kann die Schilddrüse doch auch mehr angegriffen werden (finde ich zumindest logisch). Dadurch wird das Schilddrüsengewebe auch stärker zerstört. Das heißt es fehlen ständig immer mehr Hormone und die Dosis müsste doch dann viel öfter erhöht werden bzw. die Schilddrüse müsste doch recht schnell komplett zerstört sein.

    Mache ich da irgendeinen Denkfehler.
    Ich frage das weil meine TPO-Antikörper relativ hoch sind (zwischen 5000-11000, siehe auch Profil).
    Es muss doch irgendeinen Unterschied geben zwischen sehr hohen und eher niedrigen Antikörpern.

    Vielleicht kann mir das mal jemand von euch erklären?

    Liebe Grüße
    Lucky85

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von MarMu
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    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    ich lese immer das es keinen Zusammenhang zwischen der Höhe der Antikörper und der Erkrankung gibt.
    Das ist wohl nicht ganz richtig, denn:
    Das es keinen Zusammenhang zwischen der Höhe der Antikörper und dem ausmaß der Erkrankung gibt.

    Dh es gibt Patienten die einen hohen AK-Wert haben aber nur unter wenigen/gar keinen Symptomen leiden und umgekehrt auch Patienten, die einen geringen AK-Wert haben aber schwerwiegende Symptome.
    Dieser Umstand führt dazu das es keine allgemeingültige Ableitung zwischen AK und der Erkrankung gibt.

    Gruß
    MarMu

  3. #3
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    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    Danke für deine Antwort!
    So in etwa hatte ich das bis jetzt auch immer verstanden. Kannst du mir aber mal erklären warum das so ist.
    Weil wenn mich sehr viele Antikörper angreifen ist doch auch der Schaden größer und es entstehen mehr Symptome, oder nicht.

    Liebe Grüße
    Lucky85

  4. #4
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    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung



    Hallo Lucky,
    ich verstehe es auch nicht aber es scheint wohl so zu sein.
    Ich hatte immer nur wenige AK in der Norm aber mein Krankheitsverlauf war und ist echt der Hammer. Mir ging es sowas von übel und ich bin immer noch nicht ganz auf dem Damm (sollte ich es überhaupt jemals wieder sein)

    LG Jutta

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von jule685
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    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    Hallo Lucky
    Das ist auch so ne Frage, die mich beschäftigt. Mein Antikörper Wert AK ? Ich glaub so nennt man den, der ist bei über 22000 .
    Mein Körper steht voll im Stress. So merke ich das eben. Auch wenn mein TSH Wert mal wieder ok ist. Aber die Symthome sind immer da. Schwitzen in der Früh, Glieder schmerzen und Muskel schmerzen, Kopf schmerzen und ständige Infekte. Nachmittags habe ich eiskalte Hände und Füße und ich frier wie blöd.Auch mein Haarausfall macht mir zu schaffen und mein Gewicht, obwohl ich mit dem Essen wirklich aufpasse. Aber ich muss sagen seit ich Selen nehme geht es mir etwas besser.
    Wie ist das bei euch so mit den Symthomen?

    Viele Grüße jule

  6. #6
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    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    Ich habe seit 4 Jahren (Beginn der Krankheit) Antikörper zwischen 9.000 und 11.500. Mir geht es dennoch ausgesprochen gut, auch meine SD ist kaum kleiner geworden (2004: 20 ml, 2008: 17 ml.)

    Daher glaube ich, dass kein Zusammenhang zwischen der Höhe der AK und der Zerstörung bzw. dem Tempo der Zerstörung der SD besteht.

    Ich mache Sport, habe kein Übergewicht (78 kg bei 1,83 m) und auch sonst keine Probleme mit der Krankheit. Ich nehme 88 Mikrogramm L-Thyroxin täglich, kein Selen.

    Viele Grüße

    DocMorris

  7. #7

    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    Wow!!! Das ist beneidenswert! Hast Du sonst viel Streß? Wie kam es zu der Diagnose, ging es Dir vor 4 J. schlechter?

    Gruß TF

  8. #8
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    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    Hallo TF,

    die Diagnose war reiner Zufall. Ich habe mich untersuchen lassen, weil meine Tochter (damals 14) und meine Frau Hashimoto hatten. Die Krankheit kam dann bei mir auch ans Tageslicht, obwohl ich keinerlei Beeinträchtigung hatte.

    2005 habe ich sogar mal einen Halbmarathon geschafft, bin heute noch ganz stolz drauf....

    Ich bin anscheinend einer von denen, die wirklich kaum Probleme mit der Krankheit haben (seit 2001 insgesamt nur 5 Tage krank geschrieben). Bin wirklich froh drüber, das kannst du glauben!

    Gruß

    Doc

  9. #9
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    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    Hallo!

    Wahnsinn, es scheint ja wirklich Hashis zu geben mit hohen Ak-Werten und keinen Symptomen. Man kann dich wirklich nur beneiden!

    Antikörper über 22000 sind auch ganz schön krass. Ich dachte immer ich hätte schon hohe Werte. Da kann ich mir vorstellen das du da viele Beschwerden hast (auch ohne einen nachweisbaren Zusammenhang )
    Mein Hauptproblem ist die Müdigkeit aber kalte Hände und Füße sind bei mir auch schon zum Dauerzustand geworden.

    Liebe Grüße
    Lucky85

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von jule685
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    Standard AW: Frage zu Antikörpern und deren Wirkung

    Tja, ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich da kräftig hingelangt habe.
    Ich kann nur eines sagen mir hilft Selen ganz gut. Meine Glieder und Muskelschmerzen sind weg. Hm, ich kann für mich nur sagen, das ich gute erfahrungen mit Selen habe. Aber das muss denke ich jeder für sich rausbekommen.
    Ja ich beneide die Hashis, die es zwar haben aber keine Symthome haben oder wenige.
    Viele Grüße jule

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