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Thema: Jod nicht schädlich???!

  1. #1

    Standard Jod nicht schädlich???!

    Hallo,

    habe auf der Seite von Dr. Hotze folgendes gefunden:

    http://www.schilddruesenpraxis.de/z_fset.html

    Bei dem Buch Einzelthemen SD anklicken und dann Jod und Schilddrüse.

    Was soll ich denn jetzt davon wieder halten?!


    liebe Grüße
    Schneckenhaus
    Geändert von Schneckenhaus (12.01.07 um 18:42 Uhr) Grund: spezielle Seite öffnet sich nur über Suchfunktion

  2. #2

    Standard AW: Jod nicht schädlich???!

    Und unter dem Beitrag "Gibt es eine Beziehung zwischen Jodzufuhr und Autoimmunthyreoditis" steht, das Jod für Hashis nicht schädlich
    sei.

  3. #3

    Standard AW: Jod nicht schädlich???!

    Hmmmm,

    glaube Norbert und Leni müssen her!!!!!

  4. #4
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    Standard AW: Jod nicht schädlich???!

    Zitat Zitat von Schneckenhaus Beitrag anzeigen
    ...Was soll ich denn jetzt davon wieder halten?!
    Gar nichts - das fällt wohl unter das Stichwort "überfällige Aktualisierung" der HP!

    LG - Norbert

  5. #5
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    Standard AW: Jod nicht schädlich???!

    Zitat Zitat von Stefanie311 Beitrag anzeigen
    ...LOL...nach Norbert gerufen und schon ist er da !!!

    @Norbert:

    Aber wie kommt das, dass da SO etwas steht?

    LG Stefanie
    Hi Stefanie, das ist wohl in der Historie der Praxis begründet - siehe Praxisgründer auf der Startseite!

    Aber ich kann schlecht für Prof. Hotze hier sprechen - das wäre mehr als anmaßend!

    LG - Norbert

  6. #6
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    Standard AW: Jod nicht schädlich???!

    Zitat Zitat von Schneckenhaus Beitrag anzeigen
    Hallo,

    habe auf der Seite von Dr. Hotze folgendes gefunden:

    http://www.schilddruesenpraxis.de/z_fset.html

    Bei dem Buch Einzelthemen SD anklicken und dann Jod und Schilddrüse.

    Was soll ich denn jetzt davon wieder halten?!


    liebe Grüße
    Schneckenhaus
    Du bist da auf eines der heißest diskutierten Themen gestoßen, zumindest in Deutschland. In Japan macht sich eigentlich keine Sau Sorgen, sie könnte zuviel Jod zu sich nehmen, dabei liegt die durchschnittliche Tagesaufnahme bei 1300 mcg. Die Küstenfischer dort nehmen rund 10.000 mcg/d (!!!) auf, bei diesen Dosierungen kommt es natürlich schon zu Vernarbungen des SD-Gewebes, ich meine, das ist ein fortgesetzter Exzeß. Aber was ist denn mit den Nordseeanrainern, da gibt es m. W. keine signifkante Erhöhung von SD-Befunden.

    Ich weiß, daß ich mich hier jetzt unbeliebt mache, aber für mich ist die Gefährlichkeit von Jod noch lange nicht bewiesen. (ich verweise auf meinen eigenen Beitrag "Jahrelang enorme Dosen Jod genommen"). Ich meine, ich weiß nichts Genaues darüber (obwohl ich seit Jahren das Internet durchforste), mein Eindruck ist, keine Sau weiß etwas Definitives. Es heißt, der noael (no observed adverse effect level) von Jod liegt bei 1000 mcg/d, also gibt es faktisch keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Wenn man sich andrerseits die Leute von jodkrank.de anhört, dann tut man sich schon mit einem Joghurt pro Tag irreversiblen Schaden an.

    Ich meine, es ist an der Zeit, Hysterie abzubauen und sachlich zu diskutieren.

    Gruß
    marquee

  7. #7
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    Standard Es kommt auf die Menge und auf eine genetische Prädisposition an!

    Hallo Marquee!

    Du schreibst:

    Du bist da auf eines der heißest diskutierten Themen gestoßen, zumindest in Deutschland. In Japan macht sich eigentlich keine Sau Sorgen, sie könnte zuviel Jod zu sich nehmen, dabei liegt die durchschnittliche Tagesaufnahme bei 1300 mcg.

    => Ähhhh, Du weißt ja schon, warum es "HASHIMOTO-THYREODITIS" heißt und nicht "WILHELM-HÄBERLE-THYREOIDITISLE????
    Gerade weil in Japan soviel Jod in der Nahrung ist, wurde diese Krankheit wohl zuerste von Hakaru Hashimoto entdeckt und beschrieben. Wenn es eine Jodmangel-Erkrankung gewesen wäre, hätten es garantiert die Schwaben zuerst entdeckt, denn normalerweise entdecken die Schwaben immer alles vor den Japanern. Nur bei dieser chronischen Thyreoiditis war dies nicht der Fall, weil es auf die Menge an Jod ankommt!




    Die Küstenfischer dort nehmen rund 10.000 mcg/d (!!!) auf, bei diesen Dosierungen kommt es natürlich schon zu Vernarbungen des SD-Gewebes, ich meine, das ist ein fortgesetzter Exzeß. Aber was ist denn mit den Nordseeanrainern, da gibt es m. W. keine signifkante Erhöhung von SD-Befunden.

    Ich weiß, daß ich mich hier jetzt unbeliebt mache, aber für mich ist die Gefährlichkeit von Jod noch lange nicht bewiesen. (ich verweise auf meinen eigenen Beitrag "Jahrelang enorme Dosen Jod genommen").

    => Sorry, daß ist nicht die Frage, ob Jod "gefährlich" ist oder nicht. Es kommt, wie Paracelsus schon sagt, auf die Dosis an. Und was Paracelsus nicht wußte, vermutlich auch auf eine genetische Prädisposition und auf die übrige Nahrung an.

    Vor allem die Japaner essen zum hochjodhaltigen Seefisch und Meeresalgen auch viel Soja- und viel Kohl-Produkte zu sich und das bindet das zuviele Jod in der Nahrung und wird wieder ausgeschieden bzw. kommt gar nicht in den Blutkreislauf und kann somit die SD gar nicht schädigen!!!!!

    Aber nicht jeder Japaner kann so diese hohen Jodmengen wieder schnell ausscheiden und somit wäre dies eine wunderbare Erklärung für das Ausbrechen von Hashimoto in Japan.

    Wenn Du permanent in mg Bereich einnimmst, ist da garantiert gesundheitsgefählich, denn dann passiert genau das, was eigentlich nur bei einem Kernkraftwerksunfall passieren soll: Die SD wird durch das viele Jod total blockiert und man kann, so hab ich gelesen, trotz gerade wegen der hohen Jodmenge in eine Unterfunktion geraten.

    Jod kann außerdem als Haut-Desinfektionsmittel eingesetzt werden und wirkt antibakteriell und antifungizid, wenn ich mich richtig erinnere.



    Ich meine, ich weiß nichts Genaues darüber (obwohl ich seit Jahren das Internet durchforste), mein Eindruck ist, keine Sau weiß etwas Definitives.

    => Man weiß mittlerweile schon sehr viel, allerdings wollen vor allem unseren angeblichen Professoren und Doktoren der Endokrinologie das "heile Bild vom guten Jod", welches sämtliche Probleme rund um die SD beseitigen soll, nicht zerstören.
    Sie wissen alle, daß hohe Dosen von Jod, permanent eingenommen, zu einer masisven Förderung der Autoimmunerkrankungen führen kann. Das haben ja schon zig Studie gezeigt, nur könnte das zu laute Sagen dieser Ergebnisse das gute Geschäft der Jod-Hersteller und Verarbeiter schädigen.

    Stell Dir vor, es wird nicht mehr gesagt, daß Jod immer nur good ist, sondern das Jod eine Autoimmunerkrankung fördern und sogar auslösen kann. Da würde der Absatz von Jodtabletten und Jod-Thyroxin-Tabletten und Jodsalz massive einbrechen und Millionen-Umsätze wären weg!!

    Und da leider die meisten Endo-Professor sich mit dem Arbeitskreis für Jodmangel (AKJ) ins warme Bett gelegt haben, sagen diese dies negativen Folgen von Jod nicht so laut.



    Es heißt, der noael (no observed adverse effect level) von Jod liegt bei 1000 mcg/d, also gibt es faktisch keinen Grund, sich Sorgen zu machen.

    => Sorry, dafür gibt es keinerlei Beweise, daß es hier keine Folgenschäden wie eine Autoimmunerkrankung geben kann. Man hat schon einen signifikanten Anstieg der SD-Antikörper bei einigen Studie ab einen permanenten Jodkonsum von 500 µg gesehen, daher ist für mich 1000 µg jenseits von gut und böse!!!! Und das heißt irgendwann, wenn man diese Menge permanent einnimmst, man kriegt Hashimoto oder eine SD-Unterfunktion.

    Wenn man sich andrerseits die Leute von jodkrank.de anhört, dann tut man sich schon mit einem Joghurt pro Tag irreversiblen Schaden an.

    => Schon wieder verwechselst Du etwas:
    Die Leute, die hier angeblich hysterisch sind, haben vermutlich eine Jodunverträglichkeit bzw. sind jodsensibel. Es gibt solche Menschen, die schon bei einer geringen Menge an Jod "allergisch" reagieren. Und das ist garantiert keine "hysterische" Reaktion, sondern eine subjektive Reaktion auf eine Jodeinnahme. Diese Menschen vertragen einfach kein Jod und sind deswegen nicht gesund.
    Gesunde vertragen normalerweise größere Mengen an Jod, ohne Probleme zu bekommen, aber die Zahl der Menschen, die immer sensibler auf Jod reagiert, wird immer größer! Leider wollen viele dieser Professores und Doktores, die so gerne das hohe Lied vom guten Jod singen, davon nichts wissen und diagnostizieren Hypochondrie oder eine Hysterie, ohne gründliche Untersuchung des Einzelfalls. Nur weil man sich im Moment diese Reaktion medizinisch nicht gut erklären kann, sind das keine Spinner, die sagen, sie vertragen schon die geringsten Mengen an Jod nicht.


    Ich meine, es ist an der Zeit, Hysterie abzubauen und sachlich zu diskutieren.

    => Sorry, wieso klingt das so nach AKJ????Wir bauen keine Hysterie auf, wir informieren nur, was bei vielen Menschen in Deutschland der Fall ist.
    Es ist leider das Gegenteil der Fall: Menschen mit Jodproblemen und Autoimmunerkrankungen werden in die Psyche-Ecke gestellt und falsch behandelt, weil sie nicht ins heile Bild vom guten Jod passen.

    Wenn Selbsthilfegruppen wie wir mal lauter sagen, daß diese ganze permanente Jodierung in Deutschland fast genau das Gegenteil bewirkt, was man eigentlich vor 20 Jahren wollte, nämlich eine Reduktion der SD-Erkrankungen und der SD-Ops, dann wird von AKJ-Profs und Doks ganz "hystrisch" unsere Meinung als Blödsinn und Unsinn und Hysterie dargestellt.

    Die einzige Gruppe, die langsam hysterisch reagiert, sind die vom der AKJ und die Endo-Profs., die jahrzehntelang nur Jod als Allheilmittel der SD gepriesen haben und nun nicht mehr fähig sind, umzulernen, daß nichts auf der Welt nur gut ist und auch Jod massive negative Seiten haben kann.

    Liebe Grüße

    Michael D'Angelo
    Geändert von Michael D'Angelo (12.01.07 um 19:59 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Es kommt auf die Menge und auf eine genetische Prädisposition an!

    Zitat Zitat von Michael D'Angelo Beitrag anzeigen
    Hallo Marquee!

    => Ähhhh, Du weißt ja schon, warum es "HASHIMOTO-THYREODITIS" heißt und nicht "WILHELM-HÄBERLE-THYREOIDITISLE????
    Gerade weil in Japan soviel Jod in der Nahrung ist, wurde diese Krankheit wohl zuerste von Hakaru Hashimoto entdeckt und beschrieben. Wenn es eine Jodmangel-Erkrankung gewesen wäre, hätten es garantiert die Schwaben zuerst entdeckt, denn normalerweise entdecken die Schwaben immer alles vor den Japanern. Nur bei dieser chronischen Thyreoiditis war dies nicht der Fall, weil es auf die Menge an Jod ankommt!


    Hallo Michael. Entschuldige bitte, aber dieses häufig zu hörende Argument kann ich nicht ernst nehmen. Außerdem nehmen Küstenbewohner in allen Ländern (die über Küsten verfügen) Jodmengen im Bereich von 500-1000 mcg/d auf und da gibt es keine signifkante Erhöhung von SD-Befunden. Und obendrein gelten die Japaner als das gesündeste volk der Erde, zumindest sind sie das langlebigste.

    Gruß
    marquee
    Geändert von marquee (13.01.07 um 11:09 Uhr)

  9. #9
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    Standard AW: Uhhaaa..sollen wir sagen: "Pech gehabt" und klaglos leiden?

    Hallo marquee,

    im Endeffekt wird es sich nur dann zählbar bestätigen lassen, wann und wem und in welcher Dosis Jod jemandem schadet, wenn man ÜBERHAUPT ERSTMAL ANFÄNGT ZU ZÄHLEN!
    Und das unterbleibt, weil Jod ist ja angeblich sooo gut für alle ist!
    Da liegt doch der Hund begraben!

    Wenn es Dir nicht geschadet hat; - schön für Dich.
    Aber mir HAT ES GESCHADET und schadet fortlaufend immer noch, weil ich mittlerweilen selbst auf geringe Dosen in der Nahrung übelst und SOFORT reagiere!

    Jeder der möchte oder meint es zu brauchen, kann meinetwegen Jodtabletten nehmen so viel er will! Und ich zweifle nicht an, dass es MANCHEN Menschen wirklich gut tut, weil sie es aus welchen Gründen auch immer in höherer Dosis brauchen, als sie es mit dem Essen aufnehmen.

    Aber bedenke dabei: Diese Jodaufnahme ist freiwillig! - während ich ja nicht "freiwillig" einfach das Essen einstellen kann!
    Mir wird das Zeug UNTERGESCHOBEN! (- wenn ich nicht aufpasse wie ein Schießhund und mir der Findigkeit eines Sherlock Holmes einkaufe!)

    Es geht hier -verflixt und zugenäht - doch nicht um die leidige Frage, ob und warum Jod schädigen KANN, oder warum es manchen selbst in Megadosen nicht schädigt!
    Diese Diskussion hätte an den Anfang JEDEN Versuches gehört, einen bei einigen Menschen bestehenden Vitalstoffmangel zu beheben!
    Dann wäre man nämlich nie darauf gekommen, diesen Stoff ALLEN ins Essen zu rühren!

    Du hast Jodtabletten genommen und fandest, sie helfen Dir! - Ok, dann war das so! Sonst hättest Du sie ja nicht weiter genommen!

    ICH HABE JODIERTE NAHRUNG GEGESSEN UND FESTGESTELLT, SIE TUT MIR ALLES ANDERE ALS GUT! ICH MÜSSTE WIRKLICH BLÖD SEIN, WENN ICH SIE WEITER ZU MIR NEHMEN WÜRDE!
    ABER ICH BIN GEZWUNGEN SIE ENTWEDER WEITER ZU MIR ZU NEHMEN ODER MIT EINEM HÖLLENAUFWAND NACH DEN IMMERE SELTENER WERDENDEN LEBENSMITTEL MIT "NUR" NATÜRLICHEM JODGEHALT ZU SUCHEN!
    Jeder Einkauf eine kleine - und oft teure - Expedition, jede Mahlzeit ein Risiko! Weil das Zeug weder genau deklariert ist, noch ich ich immer und überall eine unjodierte Alternativen finde! Die Folge sind immer wieder übelste gesundheitliche Abstürze!

    Und aus dieser Perspektiver ist Deine Feststellung, dass es " ..an der der Zeit ist, Hysterie abzubauen und sachlich zu diskutieren.." für mich einzig und allein dann vertretbar, wenn das bedeutet, dass man zunächst DEN JODIERUNGSWAHN RADIKAL ABSTELLT und endlich sachlich darüber diskutiert, wie und in welcher Form man VOM JODMANGEL GEFÄRDETE ODER BETROFFENE KORREKT DIAGNOSTIZIERT UND GEZIELT BEHANDELT!

    Keine Frage; - wer mehr Jod braucht, soll es bekommen! ABER ALLE ANDEREN VERSCHONE MAN DAMIT!

    PUNKT!!!
    Helga Sch.

  10. #10
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    Standard AW: Es kommt auf die Menge und auf eine genetische Prädisposition an!

    Zitat Zitat von marquee Beitrag anzeigen
    Hallo Michael. Entschuldige bitte, aber dieses häufig zu hörende Argument kann ich nicht ernst nehmen. Außerdem nehmen Küstenbewohner in allen Ländern (die über Küsten verfügen) Jodmengen im Bereich von 500-1000 mcg/d auf und da gibt es keine signifkante Erhöhung von SD-Befunden. Und obendrein gelten die Japaner als das gesündeste volk der Erde, zumindest sind sie das langlebigste.

    Gruß
    marquee
    Was man behauptet, muß man auch beweisen! Die künstliche Judierung wirkt sich offenbar recht schnell bei bestimmten Ethnien negativ aus, siehe die türkische Studie.

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