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Thema: Verhaltenstherapie oder Unterfunktion??

  1. #11
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    Standard Eine Verhaltenstherapie wäre sehr gut - für den Arzt!!!

    Hallo Coffea!

    Du schreibst:

    habe eben bei meiner HA mal wieder den Psycho-Stempel bekommen

    => Ist nichts Neues hier!

    Trotz meiner normalen Blutwerte (wobei TSH erhöht ist, wenn man den Referenzwert nicht bei 4 sieht), aber stark erhöhten Antikörpern fühle ich mich seit längerem total erledigt und immer kurz am rande der Depression. Vor ein paar Wochen bin ich wegen was anderem zu ihr & habe dann erzählt, wie ich mich fühle, und habe das alles auf den Stress geschoben mit Promotion, unfähigem Betreuer und Streit im Institut....ich solle eine Verhaltenstherapie machen.


    => Ach, es ist immer dassselbe:
    "Fällt dem Arzt nichts mehr besondres ein, muss es gleich die Psyche sein!"
    Hausärzte sind nicht qualifiziert für eine Diagnose "psychische Erkrankung" und ne Verhaltenstherapie bringt nichts, weil Du kein gestörtes Verhalten hast, sondern einen Störung der Hormonsteuerung, besonders die der SD-Hormone!

    Ich befürworte sehr einen Verhaltenstherapie, aber für den Arzt!

    In jedem guten Lehrbuch steht drin, daß eine Unterfunktion bzw. Hashimoto-Thyreoiditis zu psychischen Probleme führen kann.
    Die neuesten Untersuchungen zeigen ja auch, daß ein TSH-Wert von 4,0 als Obergrenze viel zu hoch ist und der eher um die 2,5 mU/L liegen soll!


    Nun ist dagegen ja prinzipiell nichts schlechtes zu sagen, aber der Witz ist ja, ich weiss, woran es liegt, aber habe einfach nicht mehr die Kraft, mich damit auseinander zu setzen.

    => Man muss sich leider heute als Patiente massiv gegen des Schubladen-Denken wehren!!!


    nach der järhlichen SD-Kontrolluntersuchung musste ich selbst fragen.

    => Dann würde ich Dir dringend raten, zu einem anderen Arzt zu gehen.
    Es bringt nichts für Deine Gesundheit und deswegen musst Du hier egoistisch sein und nur an Dich denken. Unfähige Ärzte gibt es genügend, aber wir brauchen unbedingt welche, die fähig sind, uns richtig zu behandeln.

    Gefühlsduselein gegenüber dem Arzt ist hier wirklich fehl am Platze und schadet garantiert Deiner Gesundheit!


    Nun bin ich heute früh hin, um eine Überwiesung zum Endokrinologen zu holen. keine Ahnugn, ob sie bzw ihr Mann (Gemeinschaftspraxis) etwas sauer sind, dass ich jetzt nochmal zum Facharzt will.

    => Ist vollkommen uninteressant. Wenn sie nicht qualifiziert sind, Hashimoto richtig zu behandeln, dann MUSS man zu einem Facharzt!


    ich habe dann gesagt, ob es nicht Sinn machen würde, erstmal die Hormone zu nehmen und dann notfalls immer noch die VT anzufangen, denn alles könne doch auch mit dern "gefühlten Unterfunktion" zu tun haben. Nein, meine Werte wären alles super in Ordnung, das könne gar nicht sein, ich solle mal mit der VT anfangen und selen nehmen.

    => VT? Vertilisation? Erst muss die richtigen SD-Werte genommen werden, also FT4 und FT3 und nicht nur das TSH alleine. Und dann kann man etwas sagen! Das ist leider die vollkommen falsche Reihenfolge, was die Dir da vorschlagen.


    aha.

    Sie meinte zwar, klar soll ich zum Endokrinologen gehen. Aber was mich echt ärgert, ist dieses Beharren auf der Psychoschiene.

    => Wie ich schon sagte, Hausärzte und selbst Internisten sind nicht qualifiziert von der Ausbildung her, eine solche Diagnose zu stellen. Wenn sie nicht vorher gründlich die Hormone untersucht haben, ist alles, was sie dann sagen, reine Kaffeesatz-Leserei und hat mit einer gründlichen medizinische Diagnose und Behandlung nichts zu tun.


    Anscheinend war mein fehler, dass ich neulich heulend vor ihr sass und sagte, ich fühle mich sowas von müde und leer (übrigens, auf meine Ferritin-Blutkontrolle konnte ich auch wieder selbst beharren - kommt noch - , hatte vor 2 Jh. extremen mangel und Eisen genommen). Gestern abend fühlte ich mich auch total grippig, ging heute wieder. daraufhin kam auch nur, das läge am Stress.

    => Neee, was soll das Stressgefasele! Wenn Dir Hormone fehlen, bist du nicht belastbar. Das ist nicht der Stress, den Du fühlst, sondern die fehlenden Hormone!!! Immer als Stress zu schieben, ist sowieso immer Unsinn, wenn man nicht 22 h am Tag wie ein blöder arbeitet.


    ist Euch das auch passiert?

    => Fast jeden hier im Forum hatte solche Begegnungen mit Ärzte, die sich die Diagnose sehr einfach machen.


    Oder bin ich jetzt überempfindlich, was solche Kommentare angeht??

    => Nein, ist leider nur ständig dassselbe dumme Gelabere von Ärzte, die nicht die notwendige Qualitfikation haben, Hashimoto richtig zu behandeln, weil ihnen schlicht und einfach das Wissen darüber fehlt!


    Die HA haben alle befunde seit 1999 wegen meiner SD vorliegen, aber anscheinend bekam ich heute unterstellt, ich hätte mir jetzt das Symptom SD ausgesucht, weil es so toll passt anstatt eine VT machen zu wollen.... :

    => Es ist leider umgekehrt: Die Ärzte versteifen sich auf die Psyche, obwohl dafür keiner Anhaltspunkte gibt. Deine Symptome haben viele mit Hashimoto und das muss nicht immer nur unbedingt die klassische SD-Unterfunktion sein, weil Hashimoto eine Autoimmunerkrankung in erste Linie ist, die das Immunsystem betrifft.


    ( ...kann es sein, dass trotz kaum veränderter Blutwerte (TPO*#s sind aber gestiegen) man sich im Vergleich zum Vorjahr einfach schlechter fühlt, oder ist das alles doch nur vom Stress???? [/QUOTE]

    => Nicht an das Stressquasele glauben! Du bist früher mit Stress besser fertig geworden und jetzt, aufgrund der Autoimmunerkrankung, nicht mehr.
    Das ist der richtige Ansatzpunkt, nicht diese Gelabere von Psyche und Du würdest Dich auf die SD versteifen.

    Liebe Grüße

    Michael D'Angelo

  2. #12
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    danke...studium hab ich schon 1997 beendet und dann auf meiner stelle als wiss mitarbeiterin die promotion erst später angefangen. das problem begann auch erst, als ich seit letzem jahr mit dem finalen datenauswerten und schreiben begann, da dies meinem prof alles zu langsam ging, mich außer diesen wirklich aufbauenden kommentaren null unterstützte, es aber toll fand, dass ich - als einzige - ständig auf kongressen was präsentierte.

    jetzt bin ich in 2 wochen am abgeben (zum glück!!) und hab den ganzen kram ständig in mich reingefressen, denn "was ich Ihnen schon immer sagen wollte" kommt vor der disputation nicht so gut - vielleicht sollte ich ihn mit zur therapie nehmen

  3. #13
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    @Michael: eben erst deinen beitrag gesehen...danke sehr für deine netten worte!
    ich werde jetzt erst mal abwarten, was der endokinologe sagt und dann erst entscheiden, ob die VT(verhaltenstherapie) überrhaupt noch nötig ist nach beginn der einstellung. nach abgabe der diss wirds vielleicht eh schon besser...

    ..habe eh das gefühl, dass diese HÄ mich als psycho sieht udn überlege nun wirklich mal, den HA zuw echseln..wobei man dann wieder am suchen ist
    als ich sie im frühjahr mal auf mein herz ansprach, da dies wegen meiner sarkoidose (lunge; musste aber nie therapiert werden da am spontanausheilen) auch kontrolliert werden soll, ging dasselbe schon los, ich soll mich mal nicht so verrückt machen. danke auch. nur weil man aussieht wie nicht gerade tot, hat man ja nie was....widerwillig hat sie dann "für meine psyche", wie sie betonte, EKG usw gemacht, um dann triumphierend zu sagen, das wäre klar gewesen, dass ich nix habe....sicher habe ich seitdem schon den psychostempel in meiner akte

    ach, wenns nicht so traurig wäre, könnte man nur drüber lachen...
    Geändert von Coffea (24.11.05 um 14:16 Uhr)

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Mouse
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    Hallo,

    Deine HÄ heißt nicht zufällig "Jung"? Kommt mir alles so schrecklich bekannt vor...
    Ich sehs wie die meisten anderen: VT kann einem sicher zeigen, wie man am besten um die dicksten Kanten im eigenen Leben rumkommt. Gegen Hashi-Symptome hilft sie aber nicht.


    LG,
    Mouse

  5. #15
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von c.schnuffelblau
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    Hallo Coffea,
    Sie meinte zwar, klar soll ich zum Endokrinologen gehen. Aber was mich echt ärgert, ist dieses Beharren auf der Psychoschiene.

    Nach der Diagnose Hashi habe ich den Hausarzt gewechselt, der ganz offensichtlichJahrzehnte zu dämlich war mich von der Psychoschiene weg zu bekommen. Zuletzt habe ich in seiner Praxis auch ständig geheult. Jede Kleinigkeit hat mich aus dem Konzept geworfen und manchmal wußte ich gar nicht mehr warum ich überhaupt heule.
    Das alles hat die Psychoschiene natürlich gefestigt.

    Der nächsten Hausärztin habe ich leider gesagt, daß ich aufgrund einer Fehldiagnose ein Antidepressivum einnehmen mußte. Danach wollte sie mir das auch immer weider andrehen. War nervig, ich habe danach noch einen neuen Arzt suchen müssen. Dem habe ich nichts mehr von der Psychodiagnose erzählt. Seitdem geht es.

    ist Euch das auch passiert?

    Ja, alle UF-Symptome kamen von der Psyche...

    Laß Dir nichts einreden, suche einen neuen Arzt. Mit der wird das nichts mehr. Von der Psychodiagnose kommt man nicht weg.
    LG, Christiane

  6. #16
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    Hallo Ihr,

    jetzt muß ich mich doch auch mal einschalten.
    Ich mache nämlich gerade auch eine VT. Grund war, dass ich mich wegen Hashi und Kinderwunsch total verrückt gemacht habe und ständig einen Klos im Hals hatte, obwohl die Werte ok waren.
    Der Klos ist jetzt weg und ich sehe alles etwas lockerer, obwohl das ganze sicher noch Monate dauert.
    Zu sog. "Spezialisten" gehe ich nicht mehr, hab jetzt einen Termin bei einem Arzt für Naturheilkunde ausgemacht, mal schaun, was der so sagt.

    Was ich damit sagen will, ist:
    Klar hat Hashi Auswirkungen auf die Psyche, aber ich bin auch der Meinung, das Schilddrüsenerkrankungen auch seelische Ursachen haben können. Und da die Ärzte mir nicht mehr helfen konnten, ja ich sogar der Meinung bin, mehr zu wissen als sie (dank dieses Forums ), versuche ich es auf dieser Schiene.
    Schaden tut es auf jeden Fall nicht, wer ohne zurecht kommt, ok, aber man sollte sich nicht schämen, Körper und Psyche gehören untrennbar zusammen, daher muss man auch immer beides berücksichtigen!

    LG, wünsch Euch weiterhin alles Gute,
    Evita

  7. #17
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    Hallo Evita,
    Klar hat Hashi Auswirkungen auf die Psyche, aber ich bin auch der Meinung, das Schilddrüsenerkrankungen auch seelische Ursachen haben können.

    Seelische Erkrankung als Hashi-Ursache wie Du es meinst, ist sicherlich nicht das, wie die Ärztin von Coffea es meint. Es gibt die Meinung, daß sich hinter jeder Erkrankung etwas seelisch-geistiges versteckt.
    Versteckt ist dabei wörtlich zu nehmen. Wenn man schnell weint, dann würde ich das nicht als "versteckt" ansehen.
    Außederdem: wer o.g Meinung vertritt, der sieht auch für Bilddarm und Krebs als Ursache was seelisch geistiges an.
    Ich wette, das tut Coffeas Ärztin nicht.Für sie hat Coffea einfach nur einen an der Klatsche und sie sollte sich mal zusammenreißen oder ne Psychotherapie machen.

    Schaden tut es auf jeden Fall nicht, wer ohne zurecht kommt, ok, aber man sollte sich nicht schämen, Körper und Psyche gehören untrennbar zusammen, daher muss man auch immer beides berücksichtigen!

    Man muß sich nicht schämen. Aber man muß seine kostbare Zeit auch nicht mit Sachen verschwenden die nutzlos sind.
    Ich kann die Zeit die ich verschleudert habe für zig Psychotherapien nicht mehr zählen. Ich fand sie anstrengend, mühsam, zeitaufwendig und, im Nachherein - nutzlos.
    Eine Therapie hilft dann, wenn man seelische Probleme hat. Dann ist sie sinnvoll.
    Selbstverständlich kann man seelische Probleme UND Hashi haben. Es kann aber auch sein, daß man nichts hat, nur Hashi. Und wenn die UF weg ist, dann sind auch die seelischen "Probleme" plötzlich weg. So war es bei mir.
    LG, cHristiane

  8. #18
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    Standard Bitte nicht Ursache mit Wirkung verwechseln!

    Hallo Evita!

    Du schreibst:

    jetzt muß ich mich doch auch mal einschalten.
    Ich mache nämlich gerade auch eine VT. Grund war, dass ich mich wegen Hashi und Kinderwunsch total verrückt gemacht habe und ständig einen Klos im Hals hatte, obwohl die Werte ok waren.

    => Das ist natürlich nicht gut, wenn man sich selber verrückt macht. Das mit dem unerfüllten Kinderwunsch macht leider viele sehr fertig und da kann ich mit sehr gute VT vorstellen. Das hat aber direkt mit Hashimoto zu tun, sondern eher damit, daß etwas nicht klappt, was man unbedingt haben möchte: Ein Kind!

    Der Klos ist jetzt weg und ich sehe alles etwas lockerer, obwohl das ganze sicher noch Monate dauert.
    Zu sog. "Spezialisten" gehe ich nicht mehr, hab jetzt einen Termin bei einem Arzt für Naturheilkunde ausgemacht, mal schaun, was der so sagt.
    ´
    => Auch der Naturheilkundler wird viel sagen, ggf auch viel versprechen, aber einhalten wird er wohl wenig können, denn auch Ärzte der Naturheilverfahren beißen sich an Hashimoto die Zähne aus, leider!!


    Was ich damit sagen will, ist:
    Klar hat Hashi Auswirkungen auf die Psyche, aber ich bin auch der Meinung, das Schilddrüsenerkrankungen auch seelische Ursachen haben können.

    => Naja, eventuell kann psychischer Stress die SD-Funktion negativ beeinflussen, aber daß seelische Probleme die Ursache für Hashimoto sein sollen, halte ich eher für ausgemachten Blödsinn.
    Bei Hashimoto ist es eindeutig in die Richtung, daß die Physe, hier die Autoimmunerkrankung und der Hormonmangel, negativ sich auf die Psyche auswirken.
    Alle anderen Hypothesen, wie daß irgendwelcher Stress nun die Ursache für Hashimoto sei, ist rein erfunden und durch nicht zu beweisen.

    Es ist vielmehr so, daß man psychischen Stress dann am ehesten zum Vorschein kommt, wenn man SD-Probleme wie Hashimoto hat. Dann ist nämlich dieser einfach Erklärungsversuch, wie ihn selbst einige Ärzte machen, daß der Stress die Ursache für die Erkrankung ist, schlicht und einfach falsch.


    Und da die Ärzte mir nicht mehr helfen konnten, ja ich sogar der Meinung bin, mehr zu wissen als sie (dank dieses Forums ), versuche ich es auf dieser Schiene.

    => Versuchen kannst Du es, aber macht Dir bitte keine falsche Hoffnungen, denn auch naturheilkundlichen Therapie können nicht immer helfen, zumal es kaum eine speziell für Hashimoto gibt.
    Es gibt nur eine, die halbwegs etwas taugt: Die Vitorgan-Therapie von Prof. Theurer, die auch einen logsichen und wissenschaftlichen Ansatz in der Biochemie hat und zusätzlich die Homöopathie nutzt. Allerdings muss man die immer selber zahlen und sie ist nicht billig.


    Schaden tut es auf jeden Fall nicht, wer ohne zurecht kommt, ok, aber man sollte sich nicht schämen, Körper und Psyche gehören untrennbar zusammen, daher muss man auch immer beides berücksichtigen!

    => Körper und Geist gehören bei Menschen zusammen, ohne Frage, nur gibt es eben eine rein körperliche Erkrankung und auch rein psychische Erkrankung und beide müssen nicht miteinander etwas zu tun haben. Du kannst Fusspilz haben, was nichts mit der Psych zu tun hat.
    Leider ist dies aber gerade so eine Eso-Mode-Vorstellung, daß man mit ganzheitlichen Ansätze etwas immer lösen kann oder mit guten Sprüche irgendwelchen Krankheiten behandeln kann.
    Meine Tante ist Reiki-Meisterin, 3. Grades glaube ich, und wollte mir das ganze Reiki-Zeugs auch mal Nahe bringen. Als sie aber dann anfing, mir irgendwelche Krankheiten aufgrund eines falschen Denkens zu erklären versuchte, hab ich sie eiskalt gefrage, was die Leute nur "falsches gedacht" haben, als sie an der Pest, Cholera oder Pocken gestorben sind.
    Das sind definitiv Infektionserkrankungen, die keinerlei Ursache in der Psyche des Menschen haben.


    Liebe Grüße

    Michael D'Angelo

  9. #19
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    Standard

    @Michael:
    ich denke ebenfalls, dass stress nicht für alles verantwortlich gemacht werden kann, was einem an krankheiten begegnet. wenn stress der "auslöser" für etwas ist zb bluthochdruck, dann hat die person selbst schon physiologisch die veranlagung dazu, auf stress so zu reagieren - genug andere bekommen keinen hohen BD. es muss eine genetische veranlagung da sein wie zB bei neurodermitis, das sowas unter stress schneller aufkeimen kann. bei manchen steigen dann die kortisol/adrenalinspiegel extrem. beim andern nicht, und der erste hat dann irgendwann die somatischen probleme am hals.

    vob daher kann auch eine VT die ursachen nicht lösen. sicher, wie man damit umgeht bzw dass man keine panik mehr bekommt oder sich halb verrückt macht wegen der krankheit. aber mit sowas wie der SD würde ich auch nie zum heilpraktiker usw gehen

  10. #20
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    Standard AW: Verhaltenstherapie

    Zitat Zitat von Rikki Beitrag anzeigen
    Hi,

    bei mir lief es lange unter 'Angstneurose' bevor ich die Diagnose HT bekam. Mir hat kognitive Gesprächstherapie sehr geholfen, mein Leben gut einzurichten, Kindheitserlebnisse zu verarbeiten, etc. und auch mit den Ängsten umzugehen. Aber durch alle Konfrontation mit angstauslösenden Situationen habe ich nur gelernt, irgendwie durch diese Situationen durchzukommen und nicht (mehr) zu vermeiden, aber die Ängste an sich gingen erst weg als die Dosis stimmte und kommen wieder, wenn sie nicht mehr stimmt.

    Die ganzen Jahre hindurch war ich mir sicher, dass Verhaltenstherapie mir nicht helfen kann. Heute weiß ich warum.

    LG
    Rikki
    Hallo Rikki,,ich bin Sandra und lese oft im Mutmachtherad...ich habe wahrscheinlich schon seit meiner Kindheit Hashimoto...wurde lange mit Thyronajod behandelt und dann nach einem tsh von 8 und angstgedanken,Zwangsgedanken, weinerlichkeit etc wurde ich auf lthyroxin umgestellt...hab von 100 langsam gesteigert und bei 150 ging es soweit ganz gut...dachte immer geht noch besser und steigerte nochmal um 12.5...dann fast dreiviertel jahr spät

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