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Thema: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

  1. #31
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von germknederl
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    hallo, hier mein beitrag - eine zwischenbilanz. bin gespannt, wie meine geschichte weiter gehen wird...



    Während meiner Schulzeit dachten viele ich sei faul. Gescheit, aber faul. Vielleicht war ich das ja auch. Ich bin öfters umgekippt, Kreislaufprobleme. Meine Tage bekam ich viel zu spät, dafür dauerten die Blutungen 14 Tage. Fieber, Krämpfe und starke Übelkeit krönten das Frausein. Irgendwann begann ich die Pille dagegen einzunehmen.
    Depressive Phasen haben mich schon ewig begleitet – damals dachte ich, das sei normal. Ich kannte es nicht anders. Ebenso Frieren, Untertemperatur, ewig Krankheiten verschleppen, ohne Fieber.
    Ich weiß noch, dass jeder Arzt mir als Erstes Blut abzapfen wollte. Ich war immer blass und dünn. So dünn, dass mich viele darauf ansprachen, ob ich magersüchtig sei. Dabei habe ich sehr viel gegessen. Einer hatte mal eine Eisenmangelanämie festgestellt. Ich nahm eine Zeit lang Tabletten, bis es mir zu blöd wurde. Ich hatte ja keine Ahnung, dass das überprüft gehört hätte. Das war der gleiche Arzt, der mir mal erklärt hatte, ich solle wegen des ca. 3-
    fach erhöhten Triglycerid-Wertes nicht mehr so viel Speck essen. Hm. Er wollte mir nicht glauben, dass ich eher auf zartes Hühnerbrüstchen stehe.

    Ungefähr da begannen auch meine Panikattacken. Eher selten. Mir war es – ich hatte ja keine Ahnung davon – als ob ich einfach an der Kippe zum Kollaps stünde, der Körper möchte so gern umfallen, kann grad nicht funktionieren, aber irgendwas lässt ihn nicht und ich muss an dieser Schwelle ausharren.
    Ich lernte, dass ich meinen Körper zum Frieren bringen musste, damit es mir wieder besser ginge. Als ich die Pille absetzte, ging alles drunter und drüber. Sämtliche Unterbauchorgane waren quasi dauerentzündet, ich hatte wochenlang Blutungen. Anscheinend für die folgenden Monate im Voraus, denn da setzten sie aus. Die Frauenärzte waren ratlos, ein Marathon begann. Ein paar waren so von einer Eileiterschwangerschaft überzeugt, jegliches Beteuern, dass das biologisch unmöglich sei, wurde überhört. Irgendeiner gab mir dann Wechseljahreshormone, das war mit Anfang 20. Ich nahm innerhalb kürzester Zeit 20 kg zu.
    Danach suchte ich mir durch „Befragungen“ meiner Freundinnen selbst eine Pille und ließ sie mir verschreiben. Bis auf PMS habe ich seitdem Ruhe.

    Meine Panik wurde häufiger und stärker. Ich hörte auf, beim Ausgehen Alkohol zu trinken. Schlechte Luft und Alkohol vertrug ich wohl nicht mehr. Ich musste auch immer öfter mal Frischluft schnappen. Meine Haut war trocken, ich kratzte mich oft im Schlaf blutig. Bei einer weiteren Untersuchung teilte mir mein Hausarzt mit, ich sei haarscharf an der Grenze zur Schilddrüsenunterfunktion und solle auf viel extra Jod bei meiner Ernährung
    achten. Ich tat wie mir geheißen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich meine damaligen Werte wissen möchte.

    Als Saisonarbeiterin im Gastgewerbe war Stress normal. In jenem Jahr ging es aber gar nicht. Sobald ich Gäste bedienen musste bekam ich ein Pfeifen im Ohr, der Boden bewegte sich und ich bekam Panik. So konnte ich nicht arbeiten. Ganz schlimm war es abends, wenn es draußen dunkel war und die Umwelt sich nur auf den verrauchten Gastraum und die stinkende Küche beschränkte, dann bekam ich noch zusätzlich Platzangst. Nebenbei war ich so abgemagert, dass die Geldtasche mir die Kleidung über die Hüften zog.
    Ich hatte beinah dauernd Atemnot und Herzklopfen. Wusste gar nicht mehr was los war, weinte mich abends in den Schlaf. Ausgehen war zu einem Fremdwort geworden, einkaufen ging eine Kollegin.
    Als ich 2 Tage durchgehend Panik hatte, das Herz im Takt einer Nähmaschine schlug und ich nicht mehr aufhören konnte zu heulen und zu zittern, musste ich mir eingestehen, dass es so nicht mehr weiter ging …
    Ich fuhr tapfer mit dem Zug 7 Stunden nach Hause und ein neuer Ärztemarathon begann. Im Krankenhaus waren sie ratlos. Ein Arzt schickte mich wegen eines EEGs zu einer Neurologin. Nach einem 2-Minutengespräch kam ich mit einem Rezept für Antidepressiva und der Diagnose Panikattacken mit Agoraphobie wieder raus.
    Unterwegs traf ich den Arzt vom Krankenhaus und er wollte wissen, wie es mir ginge. Freudestrahlend teilte ich ihm die Diagnose Panikattacken mit. Er: „Scheiße, Sie Ärmste!“ Ich hatte keine Ahnung, warum er das sagte, denn ich war einfach erfreut, dass das Kind einen Namen hatte.

    Nach einem Jahr wollte ich das Antidepressivum nicht mehr nehmen und setzte es einfach ab. Von da an ging es deutlich bergab. Ich war wieder ängstlicher, hatte viele Sorgen und zog mich lieber zurück.
    Ein praktischer Arzt verschrieb mir ein neues Medikament, das ich nicht vertrug. Es war so schlimm, dass ich vollen Ernstes meinem lieben Freund meine letzten Wünsche mitteilte. Nach drei Tagen ging es dann aber doch wieder langsam aufwärts. Mit dem Resultat, dass ich bis heute vor fremden Substanzen in meinem Körper Panik habe. Ungut, wenn man nicht
    gesund ist.
    Ich ging also zum Homöopathen. Dort war ich zwei Jahre in Behandlung, mit vielen Aufs und Abs. Nur dass die Abs immer öfter und stärker wurden. Schon lange ging ich nicht mehr aus dem Haus, selbst am Postkasten wurde mir schwindlig und ich konnte die Straße nicht mehr überqueren. Ich verlor Unmengen an Haaren, die waren sowieso spröde und trocken geworden. Selbst beim Telefonieren bekam ich Panik.
    Mein ruhiger Bürojob wurde wegrationalisiert, ich war also nur noch zu Hause. Ab Herbst stiegen die Arbeitsstunden meines Lebensgefährten, ich sah ihn kaum mehr. Es wurde draußen immer finsterer, in mir drinnen auch. Ich heulte viel und hatte Krämpfe in der Herzgegend. Nein, nicht körperlicher Natur.
    Plötzlich war kein Licht mehr in mir. Es war finster, dort wo es zumindest noch leise geglüht hatte. Ich hatte das Gefühl zu sterben. Das war in der Weihnachtszeit 2004; ich bemühte mich heulend nach Geschenken zu suchen, die ich meinen Lieben zum Abschied schenken wollte, denn ich war mir sicher, dass ich den Tod bereits spürte. Dazu kamen Derealisationsgefühle, ich kriegte Platzangst, wenn ich nach draußen sah.
    Nichts passte mehr, alles war unwirklich. Und dieses Gefühl zwang mich endgültig in die Knie. Ich konnte es nicht mehr aushalten. Und das Einzige um es zu stoppen war der Tod.
    Naja, das machte mich nicht gerade weniger panisch.
    Abends tauschte ich die Bettseite mit meinem Freund, damit er merken sollte, wenn ich nachts aufstand. Ich traute mich nicht mehr in die Küche, wegen des Messerblocks, denn ich hatte Angst vor dem Messer im Bauch. Seit mehr als einer Woche konnte ich nicht schlafen, nicht essen, wieder nur Haut und Knochen.
    Mein Homöopath, den ich zu der Zeit öfter anrief, schickte mich zu einer Neurologin. Damit hatte er mein Leben gerettet. Sie wollte mich in eine Klinik einweisen, aber das kam für mich nicht in Frage. Ich gab ihr die Hand drauf, mich nicht umzubringen (unglaublich!!). Meine beste Freundin und mein Freund waren abwechselnd Tag und Nacht bei mir um auf mich aufzupassen bis das Antidepressivum wirkte.
    Ich fragte die Ärztin noch, wie das denn mit der Schilddrüse sei, ich hätte da mal was aufgeschnappt. Sie: Waaas? Die wurde nie untersucht?
    Nach weiteren 3 Monaten schaffte ich es zur Nüchtern-Blutabnahme (davor 2 Stunden Yoga). Die Ärztin teilte mir mit, mein TSH sei leicht erhöht, 7,1. Ich solle zu einem Internisten gehen, um das abzuklären.
    Von da an war ich Tag und Nacht online. Suchen, suchen, suchen. War ich doch nicht irre? Ich war mir doch schweren Herzens sicher gewesen, mal in der Klapse enden zu müssen!
    Ich stieß auf dne Begriff „Hashimoto Thyreoiditis“ und verschlang alles, was damit zusammenhing. Bestellte Bücher und fasste endlich Hoffnung. Ich hatte abwechselnd Heulkrämpfe und Wutanfälle, wenn ich Erfahrungsberichte in den Foren las.
    Wieder suchte ich mir gewissenhaft einen Arzt, wollte den Besten. Bitte, bitte, lass mich Hashimoto haben. Bitte lass mich körperlich krank sein. Nicht verrückt. Einfach nur krank.
    Und tatsächlich konnte mittels Ultraschall und aufgrund der Antikörper Hashimoto Thyreoiditis eindeutig diagnostiziert werden.
    Der Arzt meinte jedoch leider, ich sollte mir keine Hoffnungen machen, dass das auf meine Psyche Einfluss hätte.

    Mit Todesängsten begann ich die Tabletten einzunehmen und steigerte ganz vorsichtig. Meine Umwelt war teilweise zu Tränen gerührt, als es mit mir langsam bergauf ging. Ich auch. Wenn wir mit Freunden zusammen saßen, konnte es schon passieren, dass ich zu heulen begann. Diesmal aber vor Freude.
    Nach einiger Zeit stieß ich über meine Recherchen im Internet auf die Stoffwechselstörung HPU. Die Therapie tut mir sehr gut.
    Kurze Zeit später lernte ich Maria hier kennen. Ich freute mich sehr, jemanden
    aus der Heimat gefunden zu haben. Der Wunsch, sich mit anderen Betroffenen austauschen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam stärker zu sein hat uns veranlasst, eine Selbsthilfegruppe zu gründen.

    Mir geht es noch lang nicht gut, in letzter Zeit geht es sogar bergab. Aber ich habe ich einen tollen geringfügigen Job, realisiere meinen damals aussichtslosen Wunsch zu studieren, fahre mit Öffis, kann lachen und herumspringen ...

    Aufgrund der Reaktionen, die ich bei mir während Erhöhungen beobachten kann, weiß ich zu 100%, dass meine Beschwerden von Hashimoto ausgelöst wurden. Und das beruhigt ...

    Wer einmal am Grund des Meeres lag, der fürchtet sich nicht vor Pfützen.

    glg an alle,
    ein herzliches danke an dieser stelle, denn dieses forum mit euch usern hat mir das leben gerettet.

    karin

  2. #32
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    Lächeln

    Hallo,

    hier findet Ihr noch einen Beitrag im Sinne dieses Threads:
    "Mir Gehts Grad Gut" von blumenmaedchen

    tschau Dagi

  3. #33
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Rikki
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    Aylin schreibt:

    Hallo Ihr lieben, ich möchte Euch auch mal Mut machen. Ich bin zwar neu und habe erst vor kurzen von meinem Hashi erfahren, aber ich wollte auch mal Erfolgserlebnisse mit Euch teilen. Seit ich seit einer Woche Thyrox L 50 nehme, fühle ich mich psychisch schon viel besser. Ich bin besser drauf, lache wieder mehr und freue mich mehr über alles. Und mit dem Gewichtsabnahme geht es auch schon langsam voran.
    Also Kopf hoch an alle verzweifelten Hashis! Ich hoffe, das mein Zustand nicht nur kurzfristig ist.
    Liebe Grüsse von Eurer Aylin

  4. #34
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    Letzte Weihnachten dachte ich, das kann eigentlich nicht mehr besser werden. Und Hashi hat mich mal wieder überrascht. Diese Weihnachten merke ich, dass es ein ganzes Stück selbstverständlicher geworden ist, mich gut zu fühlen. Statt an den Feiertagen mit einem Buch auf dem Sofa zu liegen, drängt es mich unter Leute und zum Spazierengehen. Irgendwo staune ich immer noch darüber!

    Drei Jahre nach der Diagnose gibt es weiter positive körperliche Veränderungen und die Psyche hinkt begeistert hinterher ! @ Edita: Ich bin 51, fühle mich wie 20 und sehe aus wie 40 http://www.cosgan.de/images/smilie/xmas/g055.gif . Warum sollte das mit 60 bei dir nicht auch zurückkommen??

    Frohe Weihnachten
    Rikki

  5. #35
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    Standard noch eine Mut-Mach-Geschichte ...

    ... könnt Ihr hier von Deni lesen:

    Thread: "was mit hashi geht und wie es bei mir bis jetzt war!"

    ... guten Rutsch an alle und ein besonderes "Kopf hoch" an alle Neulinge!
    Dagi

  6. #36
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    http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1044202 post 11:

    Natürlich schreiben fast immer nur die Leute, denen es schlecht geht.
    Mir geht es super!!!!!!!!!!!!!!!! Hashi-Diagnose seit 1992, schlimme Beschwerden (Depressionen, Angstzustände, Benommenheit, Frieren, hoher Blutdruck und noch einiges mehr).
    Bin damals bei sehr vielen Ärzten mit sehr vielen Fachrichtungen gewesen.
    Der Endo meinte wenn es alle mit Depris behandeln müsse, dann hätte er viel zu tun. Ich solle doch mal zum Psychater, Frechheit.

    Hab dann nach langer Zeit meine ganzen Symptome in den Griff bekommen und obwohl wirklich alle Ärzte gesagt haben das meine Beschwerden nicht von der Schilddrüse kommen hab ich es doch schon damals geahnt. Wo sollten sie auch sonst herkommen. War doch lt Ärzten körperlich vollkommen gesund.

    Dann hab ich dieses Forum durch Zufall im I-Net gefunden, wie die meisten hier. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Je mehr ich gelesen habe desto klarer wurde alles. Natürlich kamen meine ganzen Beschwerden von Hashi und jetzt konnt ich endlich selber aktiv werden.

    Ich habe hier (im alten Forum) stundenlang gelesen und nach einer ganzen Zeit konnte mir kein Arzt mehr etwas vormachen.

    Durch dieses Forum hab ich gelernt auf was man achten muß und auch durch dieses Forum hab ich erfahren, dass es nicht nur T4 Hormone (z.B.L-Thyroxin)
    gibt sondern auch T3 und T4 Hormone. Bin dann zu meinem Hausarzt weil ich immer noch sehr müde war (bin abends auch immer sehr früh eingeschlafen).

    Ich musste meinem Hausarzt buchstabieren wie man Prothyrid schreibt, weil es es gar nicht kannte. Ist doch ein Witz, oder??

    Mit Prothyrid ging es mir dann schon viel besser.
    Jetzt nehme ich schon seid langer Zeit Novothyral und fühl mich damit pudelwohl. Ich bin jetzt bei 1 1/4 Novo.100 und 50 L-Thy. gelandet und bin nicht mehr müde, hab keine kalten Hände und kalte Füße mehr und ich friere nicht mehr.
    Ich gehe jetzt seid 4 Jahre joggen, so fit bin ich wieder.

    Die Einstellung mit Hormonen um das richtige Wohlempfinden zu erreichen dauert. Bei Hashi braucht man viel, viel Geduld, aber es wird wieder gut.
    Positives Denken ist sehr, sehr wichtig. Das hilft wirklich sehr.

    Liebe Grüße
    Kerstin

  7. #37
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    Standard Bravo und danke! Dabei das eine tun, ohne das andere zu lassen!

    Hallo von einem Neuzugang!
    Ihr macht Mut auf der ganzen Linie! Könnte Euch alle umarmen! Man hält sich ja hier nicht auf, weils im Jammertal so schön ist, sondern sucht Tipps, wie es besser gehen kann. Aber auch die Berichte, wie es anderen so ergeht, helfen mir sehr. Denn ich muss erst mal kapieren, was da mit mir passiert. Und momentan rollen bei mir die Groschen zu Hauf!
    Danke nochmal von Herzen und ein schönes Wochenende für Euch alle!

  8. #38
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Rikki
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    Standard Meine Erfahrungen mit Thybon

    Hallo Ihr Lieben,
    nun möchte ich Euch am 3. Tag mit Thybon ein bisschen von meinen Erfahrungen berichten.
    Ich bin sooooo froh, dass ich es habe!! Ich bin nun mit 5 morgens und 2 gegen mittag eingestiegen. Am 1. Tag spürte ich den etwas erhöhten Puls und die Beine waren mir etwas wackelig. Das ist inzwischen aber weg.
    Ich fühle mich geistig wie "angeschaltet", es ist dieser winzige Funken, der mich wieder mehr mich selbst sein lässt. Das Gedächtnis funktioniert wieder, mein Elan ist wieder da, ich vertrete meine Meinung selbstbewusst. Mich macht es nicht "sonnig", sondern es gibt mir mehr ein Gefühl meiner eigenen Wichtigkeit. *grübel* Ein gutes Gefühl.
    Ich bekomme davon keinen Hunger - im Gegenteil: ich mag kaum noch etwas essen und bin sehr schnell satt. In Anbetracht meiner Kilos eine Entwicklung, die mir für einige Zeit gut gefällt!
    Ich habe auch das Gefühl, dass mir meine sportliche Betätigung (Stepp und Aerobic) leichter fällt und ich einfach leichter die Treppen hoch komme - merkwürdig, habe ich doch immer Sport gemacht. Nach dem Sport gestern hätte ich Bäume ausreißen können.

    Allgemein kann ich auch sagen, dass die permanente leichte Müdigkeit auch besser geworden ist.

    Und es wärmt so schön von innen *freu-riesig*

    Ich wäre überglücklich, bliebe mein Zustand so wie jetzt.

    Liebe Grüße - und vielen Dank nochmal für Eure Hilfe! Mela
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1045065

  9. #39
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    Hallo Rikki, da ich ebenfalls Hormone seit jetzt ca. 36 Jahren nehme, kann ich dir zustimmen.
    Meine Hormone habe ich sogar als Ersatz einmal im Handgepäck sprich Handtasche wenn wir unterwegs sind – könnte ja sein wir entscheiden uns spontan länger zu bleiben.

    Ich bin ebenfalls dankbar, das ich diese Möglichkeit habe mit diesen Hormonen ein fast uneingeschränktes Leben zu führen. Meine Probleme mit der Einstellung sind nach Aufklärung auch nicht mehr so aktuell so mehr nach den Motto – Augen zu und durch, es kann nur besser werden.
    Ich hatte bisher auch nie Angst vor dieser „Krankheit“.
    Das es verschiedene Nebenwirkungen gibt, wie oft beschrieben Wasser in UF wusste ich ja auch erst durch dieses Forum. I
    Ich habe es meinem Alter zugeschrieben und war dann erstaunt, es auch von jüngeren zu lesen.

    Das gab mir wieder positiven Auftrieb und auch die Regulierung des Gewichts (habe jetzt meine 57 Kilo erreicht ohne Diät und denke die 3 Kilo schaffe ich auch noch zum alten Gewicht).
    Klar gibt es da und da noch Wehwehchen die ich auch nicht außer acht lasse.
    Und im Gegensatz wie Hashi-HP schreibt, nicht offen sein für anderes bin ich sehr offen.

    Ich hatte in den letzten 10 Jahren 1 mal eine Erkältung, das war als ich auf Grund des Test meiner HÄ die Hormone absetzen sollte, da hat´s mich tatsächlich erwischt bzw. mein Immunsystem.
    Ich kenne seit ca. 20 Jahren keine Kopfschmerzen oder Migräne.

    Meine Psyche ist stabil auch aufgrund meiner alternativen Behandlungen die meist Entspannungsmeditationen bzw. Reiki sind, daher brauche ich bei Bandscheibenvorfall auch selten eine Schmerztablette nehmen.

    Wegen schwankenden BD und Schwindel habe ich auch Schüssler-Salze versucht, aber wegen Milchzucker nicht vertragen.

    Bei Nachregulierung der Hormone, ist der BD wieder ok. und der Schwindel weg.
    Zu Unterstützung der Hormone sorge ich auch für regelmäßige Entsäuerung und nehme zusätzlich Selen und Zink und momentan wieder Vitamin D3.

    Ich führe ein stinknormales Leben, habe eine positive Einstellung und ich liebe meine Arbeit und ich liebe meine Laster, ich rauche noch und trinke gelegentlich auch mal ein Glas Wein oder ein Bier und Kaffe brauch ich sowieso.

    Und wenn es dann mal Tage gibt, wo es zwickt, dann sag ich es und lass es raus und meine Familie, Freunde und Kunden akzeptieren es.

    Angst vor der Krankheit macht fehlende Aufklärung. Wenn ich weiß wie ich es annehmen kann und mit Hormonen Leben kann verschwinden auch die lästigen Symptome.

    Und noch abschließend, darum sehe ich hier keine „Negativis“ wie von Hashi-HP beschrieben, sondern Menschen die sich einfach mal Luft machen wollen und sehen, es gibt Gleichgesinnte, die haben für die verschiedenen Symptome schon eine Lösung gefunden.


    LG Urs
    Dies schrieb Urs in dem Thread Wie schlimm findet ihr es, die Hormone (lebenslänglich) einzunehmen?

  10. #40
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Rikki
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    Allen einen schönen Sonntag
    Rikki

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