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Thema: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

  1. #201
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    Zitat Zitat von Tamylee Beitrag anzeigen
    Hallo, ich bin "nicht" unbedingt Deiner Meinung,daß die Leser hier im Board resigniert sind -
    Worauf beziehst Du das?

  2. #202
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    Ich denke, diese Thema ist es wirklich Wert, es mal wieder ein bisschen anzuschubsen!

  3. #203
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    Hallo,

    ich hatte damals Gl�ck, da� mein Hausarzt die Schilddr�se untersuchte. Vermutlich hat mich das davor bewahrt, meine Arbeit zu verlieren, denn ich konnte mich 2006 kaum noch konzentrieren und wach halten. Ich habe mein K�rpergewicht von 77 kg bei 1,80 m K�rpergr��e gehalten, liegt derzeit bei 175�g Thyroxin. Es geht mit gut, nur die Beine tun mir noch noch vielfach weh, habe das Gef�hl von "schwachen Muskeln" (hat wohl andere Ursachen). Trotzdem Jogge ich und fahre Fahrrad. Dann merke ich, da� die Muskelmasse noch da ist, da� Kraft und Ausdauer normal ausgebildet sind.
    Anzumerken ist, da� ich bis heute meine Thyroxindosis nachstellen bzw. immer erh�hen mu�te, aber jetzt wohl langsam an einem Endpunkt angekommen bin. Das Nachstellen erfolgte etwa in 12,5�g Thyroxin-Schritten, d.h. um das Halbieren oder auch Vierteln der Tabletten kam ich nicht herum. Dabei habe ich festgestellt, da� selbst 6�g Thyroxin mehr oder weniger viel Auswirkung auf das Wohlbefinden haben kann. Ich bin hier also recht empfindlich, was widerum von Mensch zu Mensch verschieden sein kann. Aus diesem Grund verschreibt mit mein Arzt auch immer die selbe Tablettenmarke, da es bei den Herstellern Schwankungen in der Wirkung geben kann.

    VG, Dieter

  4. #204
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    Ein schöner Thread!

    Ich möchte mich da gerne anschließen, mir ging es seit Monaten schlecht. Ich nehme seit etwa anderthalb Wochen nun LT ein, momentan 37,5 µg, erhöhe bald auf 50. Gestern ging es mir schon gut, heute ist ein absoluter Bombentag. Das habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Nicht ein einziges Symptom, ich konnte schlafen, ich war fit heute Früh, war draussen mit der Familie im Restaurant essen, mir geht es immer noch gut, kein Schwankschwindel heute. Und den habe ich seit 6 Jahren rumgeschleppt. Es wurden Untersuchungen beim HNO gemacht, mir wurden Medis gegen Schwindel verschrieben, es wurde sogar ein MRT gemacht, um ein Akustikusneurinom auszuschließen. Himmel und plötzlich ist er weg. Hammer!

    Mir ist bewußt, dass das nicht so bleiben wird und das es auch mal wieder schlechte Tage geben wird, aber eben nicht mehr NUR schlechte Tage wie bisher. Und das ist ein riesiger Fortschritt!

  5. #205
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    Das macht einem so Große Hoffnung wenn man das liest.
    Ich freu mich richtig das es so vielen wieder gut geht

  6. #206
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    Dieser Thread schenkt mir Kraft und Mut, meine Einstellungszeit, mit Geduld und Zuversicht weiter zu gehen.

    Danke allen die hier geschrieben haben. Dass meine Symtome, z.B. öfters Nasennebenhöhlenentzündung, Nahrungsmittelallergie ausheilen können, ist jetzt meine grosse Hoffnung. Was fehlende Schilddrüsen-Hormone im Körper alles auslösen können ist mir vor der Diagnose "Hashi" nicht bewusst gewesen. Es kann doch jetzt nur besser werden

  7. #207
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    Ja die schlehten Tage gibt es also doch, wusste ich's doch. Aber wenn man im Hinterkopf behält wie schlecht die vorher waren, dann ist das immer noch kein Vergleich. Ich hänge seit Montag auch wieder etwas in den Seilen, aber ich kann meine Arbeit machen, schaffe meine geplanten Dinge und schlafen klappt zwar nur so lala, aber ich ärgere mich nicht mehr drüber, ich nehme es als gegeben hin.
    Letzte Nacht habe ich danke dieser inneren Einstellung wieder gut geschlafen. Bin jetzt seit geraumer Zeit auf 50 µg, vertrage das ganz gut, merke aber auch, dass ich bald erhöhen muss, meine SD wird wieder angefeuert und das TSH liegt immer noch knapp über 1. Auch von den Symptomen her möchte ich erhöhen. Am 02.09. ist mein nächster Termin beim Nuk, dann spreche ich ihn drauf an. Bis dahin schaffe ich das durchaus so. Symptome habe ich, auch der Schwindel ist wieder zurück (allerdings nicht durchgehend wie früher), aber alles eben in abgeschwächter Form.
    Ich bin immer noch froh endlich an LT gekommen zu sein für das ich 2 Jahre kämpfen und leiden musste. Und ja, Käthe: Es kann nur besser werden!

  8. #208
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    Hallöchen,

    mir geht es eigentlich wieder sehr gut. Es gibt zwar immer noch schlechtere Tage oder Phasen...
    Aber seit ich nach dem Thybon-Einstieg meine Seediensttauglichkeit wieder bekommen habe und so meinen Abschluss als Nautiker machen konnte und nun meinen Traumberuf ausüben kann, kann mich so schnell nichts unterkriegen.
    Außerdem weiß ich jetzt, woran es liegt, wenn ich mal nicht auf der Höhe bin und so zieht es mich mental nicht mehr so runter.

    Und seit ich Schweinethyroxin nehme - mit Nature Throid brauche ich nur 1x am Tag morgens Tabletten einschmeißen und das Gebrösel über den Tag mit den Synthetiks hatte endlich ein Ende.

    Mit dem Stress im Beruf komme ich super klar. Irgendwie brauche ich das sogar, um so richtig auf Touren zu kommen. Und mein Job an Bord hat auch den Vorteil, dass ich mich während ich arbeite, um sonst nichts weiter kümmern muss: keine Post, keine Einkäufe, kein Essen kochen usw. ... kann mich also ganz auf das Arbeiten konzentrieren und nach 4-6 Monaten an Bord habe ich 3-4 Monate Urlaub.

    Bisher hatte ich eher Probleme im Urlaub. Sobald der Stress mit dem Beruf aufhörte, geriet ich am Anfang des Urlaubs in einen Krankheitsschub. Das kriege ich aber langsam auch in den Griff, nachdem ich festgestellt habe, dass ich mir persönlich einfach zu viel Stress mache und mir viel zu viel im Urlaub vornehme. Jetzt lasse ich mir erst mal 2 Wochen Zeit nur zum Ausspannen ... habe in puncto Hobbies und Verpflichtungen den Rotstift angesetzt. Und die Besuchsaktivitäten von Familie, Freunden und Bekannten zurückgeschraubt. Wahrscheinlich hätte bei dem anfänglichen Programm auch ein Gesunder Probleme gehabt.

    Außerdem ist es echt beruhigend zu wissen, dass ich es mir jetzt ohne Probleme finanziell leisten könnte, mir einen Termin bei der Praxis von Prof. Hotze oder Hertoghe geben zu lassen oder sonstige Behandlungen selbst zu bezahlen, sollte dies irgendwann mal wieder notwendig werden.

    Manchmal denke ich teilweise schon zu wenig an meine Erkrankung und evtl. auftauchende Symptome. Letztes Jahr hat es mich etwas aus der Bahn geworfen, dass ich irgendwie zu hoch dosiert hatte, obwohl die Probleme gar nicht von der SD sondern von einem Eisenmangel kamen. Leider kamen die Ferritinwerte erst als ich schon an Bord war und Schwierigkeiten hatte, an Eisentabletten zu kommen und mir es eine Weile ziemlich mies ging ... aber meinen Job habe ich noch irgendwie auf die Reihe gekriegt und halt alle meine Freizeit verschlafen, bis ich dann in den USA von Bord kam und mir Tabletten in einem Walmart kaufen konnte, dann ging es mir schon nach 2 Wochen wieder besser.

    Außerdem konnte ich feststellen dass ich mit länger andauerndem kalten Wetter Probleme habe und mich z.B. in tropischen Gefilden einfach besser fühle (wenn man sich entsprechend dem Klima verhält - d.h. genügend Flüssigkeitszufuhr und möglichst keine körperlichen Anstrengungen zur Mittagszeit - sofern es sich denn immer verhindern lässt).

    Das einzigste was mich wirklich tierisch nervt sind Lieferschwierigkeiten bei Schweinehormonen ... und das Theater einen 9-12-monatsvorrat an SD-Tabletten durch den Zoll oder im Handgepäck in den Flieger zu bekommen.

    Ansonsten hat mittlerweile die Hälfte meiner Familie die gleiche Diagnose (Schwester, Mutter, 6jährige Nichte nimmt auch schon SD-Hormone ... mein Bruder hat es bestimmt auch, geht aber nicht zum Doc).

    lg und Kopf hoch Dagi

  9. #209
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    puepp26 schreibt
    Ja...hier ist noch eine der es mit Hashi gut geht
    Das hat aber 3 Jahre gedauert bis ich sagen konnte, "jetzt gehts mir wieder gut".
    Zur Hormoneinstellung gehört eine ganze Menge Geduld und ich glaube, hätte ich mehr Geduld gehabt, hätt es mir schon viel früher wieder gut gehen können.
    Aber ich bin froh, das es mir seit etwa 8 Monaten gut geht, ich habe meine Dosis gefunden
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...-GUT-mit-Hashi

  10. #210
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    Standard AW: Mut-mach- & mir-geht's-wieder-gut-Thread, besonders @Hashi-Neulinge

    auch reinschreib:

    mir ging's im frühjahr+sommer 2009 vor der sd-diagnose ganz schlimm, ich war 6 monate arbeitsunfähig krank (dauerinfekte der oberen atemwege, zuletzt sogar herpes bis tief in den rachen - sowas haben sonst nur sehr immungeschwächte leute mit aids oder nach der chemo) und ich war so schwach, daß ich nach 1-2 blocks gehen in schweiß ausbrach.

    dafür ging es mir sehr schnell wieder gut:
    schon nach zwei wochen gab es die erste erfreuliche veränderung - meine regelblutung war endlich normal lang/kurz und kaum mehr schmerzhaft (zuvor immer 2 tage irre schmerzen).
    nach 8 wochen auf 25µg war ich schon wieder so weit auf dem damm, daß ich wieder zur arbeit ging (1.5h - einfach und ohne streik oder baustelle - pendeln mit zug und bus).
    obwohl ich zwischendurch mal 3 wochen absetzen musste (25µg) und kurz darauf 10 tage 100µg nehmen musste (beides mal zur knotendiagnostik via szintigramm) war ich so nach 3-4 monaten tiptop eingestellt mit 50µg. und noch nach 5, 6 monaten auf dieser dosis merkte ich verbesserungen - sogar meine sehkraft wurde etwas besser!
    erstverschlechterung war jeweils für ca. 2 wochen ein leichtes derealisationsgefühl (aber nicht schlimm, eher merkwürdig), sowie ein irres loch im bauch (unterzuckerung?) 1-2 std. nach der morgendlichen einnahme.
    mit 50µg ging es mir fast zwei jahre sehr gut, erst jetzt hab ich nachjustiert auf 75µg (seit 6 wochen jetzt, ohne jegliche steigerungssymptome - nur sofortiges verschwinden der probleme: regelstörung, überforderungsgefühl/aggro drauf, hirnschmalz-tief - in 6 wochen laß ich neue werte machen, aber ich denk es sitzt und wackelt, sd-technisch geht es mir tiptop - und sogar über einen zweifachen bandscheibenvorfall vor 4 wochen komm ich gut hinweg)

    zusätzlich zu lt hat mir vitamin d + magnesium gegen meine pms (wassereinlagerungen + miese laune) geholfen, und ich hab intuitiv meine ernährung richtung low carb (aber undogmatisch) umgestellt. außerdem hab ich aufgehört zu rauchen (schon kurz vor lt-beginn, gab also keine interferenzen mit der einstellung) und hab anfang diesen jahres die pille abgesetzt (auch ohne auswirkung auf die dosis, damals 50µg, vielleicht auch weil damals der sd-hormon-bedarf schon etwas anzog).

    *mutmach-riechs*

    Geändert von riech.reload (11.10.11 um 23:54 Uhr)

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