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Thema: @Uschi - Alkal.Phosph.niedrig -

  1. #1
    Hannika ;-)
    Gast

    Standard @Uschi - Alkal.Phosph.niedrig -

    Hallo Uschi,
    Phosphatstörungen zählt man zu den primären Stoffwechselanomalien..Aufgrund einer angeborenen Störung der Nierenfunktion ( Enzymdefekte?) kann dies eventuell bei vermehrter Phosphatausscheidung zu einem erniedrigten Phophatspiegel im Serum oder bei verminderter Phosphatausscheidung zu erhöhten Phosphatwerten im Serum kommen.
    Phosphatmangel = Hypophosphatämie würde bedeuten: herabgesetzter Phosphatgehalt im Serum z.B. bei einer ÜF der Nebenschilddrüsen, was wiederum zu einem Hyperparathyreoidismus und einer Phosphat - Diabetes führen könnte.
    Bitte von einem Facharzt z.B. Endokrinologe/Nuklearmediziner die Werte : Kalzium- und Parathormon bestimmen lassen, sowie eine Nebenschilddrüsenszintigraphie.
    Alles Gute!
    LG Hannika ( "Althashi")

  2. #2
    Uschi
    Gast

    Standard RE: @Uschi - Alkal.Phosph.niedrig -

    >
    >Hallo Hannika, danke für deine Antwort. Ich habe Ende September einen Termin bei einem Endo und hoffe, dass er diese Werte kontrolliert ??? Da ich bisher noch keine guten Arzterfahrungen habe, bin ich sehr skeptisch.
    Danke und alles Gute für dich Uschi

  3. #3
    Mic
    Gast

    Standard Phosphatstörungen sind seltener die Ursache

    Hallo Hannika,
    angeborene Störungen im Phosphatstoffwechsel sind selten, treten familiär gehäuft auf (dominante Vererbung) und bleiben in der Regel nicht unerkannt, da oft massive Fehlentwicklungen im Knochenbau damit verbunden sind.
    Häufiger sind wichtige Enzyme im Phosphatstoffwechsel wie die AP und andere Phosphatasen durch Mangel an Zink und Magnesium in ihrer Funktion beeinträchtigt, was zu ähnlichen aber schwächeren Symptomen führt. Phosphat ist dann zwar ausreichend im Serum vorhanden, kann aber biologisch nicht voll genutzt werden.
    Du schreibst:
    <b>Phosphatmangel = Hypophosphatämie würde bedeuten: herabgesetzter Phosphatgehalt im Serum z.B. bei einer ÜF der Nebenschilddrüsen, was wiederum zu einem Hyperparathyreoidismus und einer Phosphat - Diabetes führen könnte.</b>
    Den Satz verstehe ich nicht. Hyperparathyreoidismus (= ÜF der Nebenschilddrüsen) bzw. ein Phosphat-Diabetes (= erhöhte Phosphatausscheidung mit dem Urin) sind doch gerade die Ursachen einer Hypophosphatämie und nicht umgekehrt.
    Ich würde an Uschis Stelle neben dem bereits weiter unten gesagten zuerst nur mal Calcium, Magnesium und Phosphat im Serum bestimmen lassen, wobei normales Magnesium keinen Magnesiummangel ausschließt. Der Wert rundet das Bild nur ab. Wichtig ist Calcium und Phosphat, finden sich hier keine Auffälligkeiten, kann man eigentlich auf die Bestimmung des Parathormons verzichten. Eine Nebenschilddrüsenszintigraphie ist in der augenblicklichen Datenlage völlig überzogen finde ich.
    LG, Mic
    ("Althashi" *grins*)

  4. #4
    Hannika ;-)
    Gast

    Standard RE: Phosphatstörungen sind seltener die Ursache

    Hallo Mic,
    meine Antwort bezog sich auf die Frage von Uschi:
    Zitat:
    " Was könnte es noch sein ???????????? " Zitat: Ende
    Eine Hypophosphatämie kann auftreten bei Hyperparathyreoidismus......
    siehe Link:
    http://www.medizinfo.de/endokrinologie/stoffwechsel/phosphat.htm
    Kalzium- und Parathormonbestimmungen, sowie eine Nebenschilddrüsenszintigraphie halte ich für nicht überzogen!

    LG Hannika

  5. #5
    Mic
    Gast

    Standard RE: RE: Phosphatstörungen sind seltener die Ursache

    Hallo Hannika,
    auf eine familiäre Hypophosphatämie als seltene Ursache hatte ich schon in meiner Antwort hingewiesen. Der Hinweis von dir auf Hyperparathyreoidismus als möglicher Ursache für eine Hypophosphatämie ist sicher sinnvoll und berechtigt. Falls Calcium bisher noch nicht bestimmt worden sein sollte, sollte das unbedingt gemacht werden. Dazu Phosphat und am besten auch Magnesium.
    <b>Kalzium- und Parathormonbestimmungen, sowie eine Nebenschilddrüsenszintigraphie halte ich für nicht überzogen!</b>
    Das kommt auf die Reihenfolge der Untersuchungen an und deren Ergebnisse. Also wenn Calcium und Phosphat im Serum normgerecht sind, wäre eine Bestimmung von Parathormon und Vitamin D schon eher überzogen. Ich glaube nicht, dass viele Ärzte Verständnis dafür aufbringen, wenn du alleine wegen einer noch in der Norm liegenden aber niedrigen AP gleich zu einer Bestimmung von Parathormon oder gar einer Nebenschilddrüsenszintigraphie drängen würdest! DAS wäre für mich sehr wohl überzogen. Wenn aber Calcium erhöht und/oder Phosphat erniedrigt ist, würde ich sehr wohl Parathormon bestimmen lassen und erst wenn dieses tatsächlich erhöht ist und auf eine Autonomie der Neben-SD hinweist, ggf. eine Nebenschilddrüsenszintigraphie durchführen lassen. Alles schön der Reihe nach bitte und nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Mehr wollte ich nicht gesagt haben.
    LG, Mic

  6. #6
    Carola
    Gast

    Standard RE: @ Mic: Das wird auch kein Arzt mitmachen! ot+lg

    >Hallo Hannika,
    >
    >auf eine familiäre Hypophosphatämie als seltene Ursache hatte ich schon in meiner Antwort hingewiesen. Der Hinweis von dir auf Hyperparathyreoidismus als möglicher Ursache für eine Hypophosphatämie ist sicher sinnvoll und berechtigt. Falls Calcium bisher noch nicht bestimmt worden sein sollte, sollte das unbedingt gemacht werden. Dazu Phosphat und am besten auch Magnesium.
    >
    ><b>Kalzium- und Parathormonbestimmungen, sowie eine Nebenschilddrüsenszintigraphie halte ich für nicht überzogen!</b>
    >Das kommt auf die Reihenfolge der Untersuchungen an und deren Ergebnisse. Also wenn Calcium und Phosphat im Serum normgerecht sind, wäre eine Bestimmung von Parathormon und Vitamin D schon eher überzogen. Ich glaube nicht, dass viele Ärzte Verständnis dafür aufbringen, wenn du alleine wegen einer noch in der Norm liegenden aber niedrigen AP gleich zu einer Bestimmung von Parathormon oder gar einer Nebenschilddrüsenszintigraphie drängen würdest! DAS wäre für mich sehr wohl überzogen. Wenn aber Calcium erhöht und/oder Phosphat erniedrigt ist, würde ich sehr wohl Parathormon bestimmen lassen und erst wenn dieses tatsächlich erhöht ist und auf eine Autonomie der Neben-SD hinweist, ggf. eine Nebenschilddrüsenszintigraphie durchführen lassen. Alles schön der Reihe nach bitte und nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Mehr wollte ich nicht gesagt haben.
    >
    >LG, Mic

  7. #7
    Hannika ;-)
    Gast

    Standard RE: RE: RE: Phosphatstörungen sind seltener die Ursache

    Hallo Mic,
    zugrunde gelegt wurde: AP " am unteren Rand der Norm" und auf die erforderlichen Werte /Untersuchungen zu "drängen" , davon war nicht die Rede!
    Dies war als Anhaltspunkt gedacht, da Uschi eine Überweisung zum Endo erhielt.
    Man könnte sehr wohl den Endokrinologen diesbezüglich ansprechen , letztendlich liegt die Entscheidung bei ihm?
    Und ich habe noch nie mit Kanonen auf Spatzen geschossen! ;-)
    Schönen Tag noch,
    Hannika

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