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Thema: Virusinfektionen durch Lebensmittel (Udo Pollmer)

  1. #1
    Gabi
    Gast

    Standard Virusinfektionen durch Lebensmittel (Udo Pollmer)

    Virusinfektionen durch Lebensmittel (Quelle: Udo Pollmer)
    Die meisten Menschen denken bei Viren an ihre letzte Grippe. Weniger bekannt ist, dass Viren auch druch Lebensmittel übertragen werden und schwere Erkrankungen auslösen können. Das "Surveillance Program for Control of Foodborne Infections and Intoxications" ergab, daß in Europa zwar "nur" 0,5 Prozent aller lebensmittelbedingten Infektionne durch Viren verursacht werden. Dennoch hat man guten Grund zu der Annahme, daß jede zweite Erkrankung unbekannter Ursache, also etwa 10 Prozent aller Fälle, ebenfalls virusbedingt ist.
    Nicht immer sind Salmonellen schuld, wenn wir uns nach dem Mittagessen "unpäßlich" fühlen oder am Abend von Brechdurchfällen geplagt werden. Immer häufiger sind es Viren, die sich in Nahrungsmitteln verbergen und mit einem ganzen Spektrum an teilweise sehr ernsthaften Erkrankungen aufwarten. Nach einer Zusammenstellung des Center for Diseases Control and Prevention (CDC) in Kalifornien sind Viren in den letzten Jahren zunehmend als Ursache sogenannter "foodborne diseases" ermittelt worden, d. h. von Erkrankungenm die durch Lebensmittel verursacht wurden. Hierbei belegen Hepatitis-A- und Norwalk-Viren die vorderen Plätze. Aber auch Kinderlähmung (Polio-Viren) ider Herzmuskelentzündungen (Coxsackie-Viren) spielen eine Rolle. Das CDC in Atlanta schätzt, daß mit Viren verunreinigte Lebensmittel allein in den USA jährlich sechs Millionen akute Erkrankungen verursachen, 9.000 davon mit Todesfolge.
    Klein und gefährlich
    Zwar ist ausgeschlossen, daß sich Viren ? im Gegensatz zu Bakterien, Hefen oder Schimmelpilzen im Lebensmittel vermehren. Einmal in der Nahrung vorhanden, stellen sie jedoch eine akute Gefahr dar, und das für einen längeren Zeitraum und auch unter extremeren Bedingungen: Den meisten Viren kann Kälte nichts anhaben. Sie sind bei Kühlschranktemperatur (+4°C) einige Wochen und in der Tiefkühltruhe (-18°C) mehrere Monate infektionstüchtig. So sorgten z. B. gepulte Krabben, die 300 Tage bei ? 20 °C gelagert wurden, für einen massiven Ausbruch einer Polio-Infektion. Glücklicherweise vertragen viele Viren weder Trockenheit noch Hitze.
    Kontaminationsquelle Mensch
    Am Anfang der Kaskade steht meist der infizierte Mensch. Er scheidet Viren während seiner Krankheit massiv aus. Mangelnde Hygiene ist daher die Hauptursache für das Einbringen von Viren in unsere Nahrungskette: Fäkale Verunreinigungen oder winzige Tröpfchen von Erbrochenem an Händen oder Handschuhen, die dann direkt oder indirekt über Maschinen auf zu verarbeitende Lebensmittel gelangen. Je mehr Menschen mit einem Lebensmittel in Berührung kommen, desto größer die Gefahr einer Kontamination. So kam es z. B. auf Kreuzfahrtschiffen, in Flugzeugen, Kindertagesstätten, Restaurants und Kantinen zu massiven Ausbrüchen.
    Eine weitere wichtige Ursache ist fäkal verseuchtes Abwasser: Viren werden bevorzugt von Muscheln, den Hauptüberträgern von Viruskrankheiten aufgenommen und innerhalb kurzer Zeit angereichert. Im Magen-Darm-Trakt der Weichtiere können die Viren mehrere Wochen ruhen, ohne sie zu infizieren. Im Gegensatz zu anderen Meerestieren werden Austern, Mies- und Herzmuscheln mitsamt ihren Innereien, also auch mit dem potentiell belasteten Verdauungsapparat verspeist ? und das meist roh oder nur leicht gegart.
    Hepatitis A
    Das Hepatitis-A-Virus ist die Nummer Eins unter den viralen Lebensmittelvergiftern. Erst 1966 wurde entdeckt, daß es durch Nahrung übertragbar ist. Häufige Infektionsquellen sind fäkal verunreinigtes Wasser, Milch, Muscheln aber auch Kopfsalat oder Erdbeeren. Das Virus ist deshalb so erfolgreich, weil es gegen Trockenheit und Hitze beständiger ist als die meisten anderen Viren ? und weil seine Opfer schon vor dem Einsetzen von Symptomen zum Ausscheider werden. Erst nach 15 bis 45 Tagen macht sich die Infektion bemerkbar, meist grippeähnlich, gelegentlich mit Glieder-, Gelenk- und Bauchschmerzen sowie Fieber, Übelkeit und Erbrechen. Diese Phase geht in die eigentliche Gelbsucht über. Nach 6 bis 12 Wochen ist die Hepatitis meist ausgeheilt, teilweise dauert es 6 Monate. Immerhin hinterläßt sie eine Immunität. Angesichts der möglichen Schwere einer Hepatitis-Erkrankung sollte jeder Reisende in tropische oder subtropische Länder die angebotenen Impfungen wahrnehmen.
    Norwalk-Gastroenteritis
    Die zu den Parvo-Viren zählenden Norwalk-Viren sind weltweit auf dem Vormarsch und verursachen am zweithäufigsten virale Lebensmittelerkrankungen. Besonders kritisch sind Schalentiere (vor allem Austern), Wasser und Eiswürfel, sowie Lebensmittel, die per Hand verarbeitet werden, wie Sandwiches, Fruchtsäfte, Salate und Süßspeisen. Ausbrüche erfolgen nach einer Inkubationszeit von 12 bis 48 Stunden, bei denen der infizierte unter starken Brechdurchfällen, Magenkrämpfen, Fieber und Benommenheit leidet. Nach 3 Tagen ist die Erkrankung überstanden, danach werden noch bis zu 2 Wochen Viren ausgeschieden. Eine Immunität gegenüber neuen Attacken besteht nur für wenige Tage nach der Infektion. Das Norwalk-Virus ist bekannt für explosionsartige Ausbrüche, da schon geringe Mengen für eine Infektion ausreichen. Bisher gelang es nicht, das Virus in Zellkulturen zu züchten.
    Rota-Viren
    Sie sind die wichtigsten Verursacher gastrointestinaler Beschwerden bei Kleinkindern. Dennoch werden Lebensmittel nur in Ausnahmefällen dafür verantwortlich gemacht. Ob dies auf einer unzureichenden Analytik beruht, ist offen.
    Risiken ausschließen
    Zur Vorbeugung gegen Hepatitis A ist eine Impfung von Arbeitern in der Lebensmittelproduktion sinnvoll und wird in vielen Betrieben bereits praktiziert. Eine ausreichende Erhitzung des Lebensmittels bietet zuverlässigen Schutz, insbesondere bei Schalentieren, deren roher Genuß russischem Roulette vergleichbar ist. Dünsten reicht nicht: In Kochversuchen waren Hepatitis A-Viren in Miesmuscheln nach 30 Minuten bei 60 ° C noch infektiös. Nach dem Öffnen der Schalen sollten Muscheln daher mindestens fünf Minuten in kochendem Wasser garen. In Trinkwasser oder auf Oberflächen können Wiren durch starke Oxidationsmittel (Chlor, Ozon) und UV-Strahlung unschädlich gemacht werden.

  2. #2
    Christiane P.
    Gast

    Standard RE: Virusinfektionen durch Lebensmittel (Udo Pollmer)

    hallo gabi,
    ist ja gut, daß du informierst, aber tue hier wirklich nur was hier rein, was du selber verstehst! das hier ist echt hardcor für unwissende!
    lg
    chris
    >Virusinfektionen durch Lebensmittel (Quelle: Udo Pollmer)
    >
    >Die meisten Menschen denken bei Viren an ihre letzte Grippe. Weniger bekannt ist, dass Viren auch druch Lebensmittel übertragen werden und schwere Erkrankungen auslösen können. Das "Surveillance Program for Control of Foodborne Infections and Intoxications" ergab, daß in Europa zwar "nur" 0,5 Prozent aller lebensmittelbedingten Infektionne durch Viren verursacht werden. Dennoch hat man guten Grund zu der Annahme, daß jede zweite Erkrankung unbekannter Ursache, also etwa 10 Prozent aller Fälle, ebenfalls virusbedingt ist.
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    >Nicht immer sind Salmonellen schuld, wenn wir uns nach dem Mittagessen "unpäßlich" fühlen oder am Abend von Brechdurchfällen geplagt werden. Immer häufiger sind es Viren, die sich in Nahrungsmitteln verbergen und mit einem ganzen Spektrum an teilweise sehr ernsthaften Erkrankungen aufwarten. Nach einer Zusammenstellung des Center for Diseases Control and Prevention (CDC) in Kalifornien sind Viren in den letzten Jahren zunehmend als Ursache sogenannter "foodborne diseases" ermittelt worden, d. h. von Erkrankungenm die durch Lebensmittel verursacht wurden. Hierbei belegen Hepatitis-A- und Norwalk-Viren die vorderen Plätze. Aber auch Kinderlähmung (Polio-Viren) ider Herzmuskelentzündungen (Coxsackie-Viren) spielen eine Rolle. Das CDC in Atlanta schätzt, daß mit Viren verunreinigte Lebensmittel allein in den USA jährlich sechs Millionen akute Erkrankungen verursachen, 9.000 davon mit Todesfolge.
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    >Klein und gefährlich
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    >Zwar ist ausgeschlossen, daß sich Viren ? im Gegensatz zu Bakterien, Hefen oder Schimmelpilzen im Lebensmittel vermehren. Einmal in der Nahrung vorhanden, stellen sie jedoch eine akute Gefahr dar, und das für einen längeren Zeitraum und auch unter extremeren Bedingungen: Den meisten Viren kann Kälte nichts anhaben. Sie sind bei Kühlschranktemperatur (+4°C) einige Wochen und in der Tiefkühltruhe (-18°C) mehrere Monate infektionstüchtig. So sorgten z. B. gepulte Krabben, die 300 Tage bei ? 20 °C gelagert wurden, für einen massiven Ausbruch einer Polio-Infektion. Glücklicherweise vertragen viele Viren weder Trockenheit noch Hitze.
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    >Kontaminationsquelle Mensch
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    >Am Anfang der Kaskade steht meist der infizierte Mensch. Er scheidet Viren während seiner Krankheit massiv aus. Mangelnde Hygiene ist daher die Hauptursache für das Einbringen von Viren in unsere Nahrungskette: Fäkale Verunreinigungen oder winzige Tröpfchen von Erbrochenem an Händen oder Handschuhen, die dann direkt oder indirekt über Maschinen auf zu verarbeitende Lebensmittel gelangen. Je mehr Menschen mit einem Lebensmittel in Berührung kommen, desto größer die Gefahr einer Kontamination. So kam es z. B. auf Kreuzfahrtschiffen, in Flugzeugen, Kindertagesstätten, Restaurants und Kantinen zu massiven Ausbrüchen.
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    >Eine weitere wichtige Ursache ist fäkal verseuchtes Abwasser: Viren werden bevorzugt von Muscheln, den Hauptüberträgern von Viruskrankheiten aufgenommen und innerhalb kurzer Zeit angereichert. Im Magen-Darm-Trakt der Weichtiere können die Viren mehrere Wochen ruhen, ohne sie zu infizieren. Im Gegensatz zu anderen Meerestieren werden Austern, Mies- und Herzmuscheln mitsamt ihren Innereien, also auch mit dem potentiell belasteten Verdauungsapparat verspeist ? und das meist roh oder nur leicht gegart.
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    >Hepatitis A
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    >Das Hepatitis-A-Virus ist die Nummer Eins unter den viralen Lebensmittelvergiftern. Erst 1966 wurde entdeckt, daß es durch Nahrung übertragbar ist. Häufige Infektionsquellen sind fäkal verunreinigtes Wasser, Milch, Muscheln aber auch Kopfsalat oder Erdbeeren. Das Virus ist deshalb so erfolgreich, weil es gegen Trockenheit und Hitze beständiger ist als die meisten anderen Viren ? und weil seine Opfer schon vor dem Einsetzen von Symptomen zum Ausscheider werden. Erst nach 15 bis 45 Tagen macht sich die Infektion bemerkbar, meist grippeähnlich, gelegentlich mit Glieder-, Gelenk- und Bauchschmerzen sowie Fieber, Übelkeit und Erbrechen. Diese Phase geht in die eigentliche Gelbsucht über. Nach 6 bis 12 Wochen ist die Hepatitis meist ausgeheilt, teilweise dauert es 6 Monate. Immerhin hinterläßt sie eine Immunität. Angesichts der möglichen Schwere einer Hepatitis-Erkrankung sollte jeder Reisende in tropische oder subtropische Länder die angebotenen Impfungen wahrnehmen.
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    >Norwalk-Gastroenteritis
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    >Die zu den Parvo-Viren zählenden Norwalk-Viren sind weltweit auf dem Vormarsch und verursachen am zweithäufigsten virale Lebensmittelerkrankungen. Besonders kritisch sind Schalentiere (vor allem Austern), Wasser und Eiswürfel, sowie Lebensmittel, die per Hand verarbeitet werden, wie Sandwiches, Fruchtsäfte, Salate und Süßspeisen. Ausbrüche erfolgen nach einer Inkubationszeit von 12 bis 48 Stunden, bei denen der infizierte unter starken Brechdurchfällen, Magenkrämpfen, Fieber und Benommenheit leidet. Nach 3 Tagen ist die Erkrankung überstanden, danach werden noch bis zu 2 Wochen Viren ausgeschieden. Eine Immunität gegenüber neuen Attacken besteht nur für wenige Tage nach der Infektion. Das Norwalk-Virus ist bekannt für explosionsartige Ausbrüche, da schon geringe Mengen für eine Infektion ausreichen. Bisher gelang es nicht, das Virus in Zellkulturen zu züchten.
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    >Rota-Viren
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    >Sie sind die wichtigsten Verursacher gastrointestinaler Beschwerden bei Kleinkindern. Dennoch werden Lebensmittel nur in Ausnahmefällen dafür verantwortlich gemacht. Ob dies auf einer unzureichenden Analytik beruht, ist offen.
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    >Risiken ausschließen
    >
    >Zur Vorbeugung gegen Hepatitis A ist eine Impfung von Arbeitern in der Lebensmittelproduktion sinnvoll und wird in vielen Betrieben bereits praktiziert. Eine ausreichende Erhitzung des Lebensmittels bietet zuverlässigen Schutz, insbesondere bei Schalentieren, deren roher Genuß russischem Roulette vergleichbar ist. Dünsten reicht nicht: In Kochversuchen waren Hepatitis A-Viren in Miesmuscheln nach 30 Minuten bei 60 ° C noch infektiös. Nach dem Öffnen der Schalen sollten Muscheln daher mindestens fünf Minuten in kochendem Wasser garen. In Trinkwasser oder auf Oberflächen können Wiren durch starke Oxidationsmittel (Chlor, Ozon) und UV-Strahlung unschädlich gemacht werden.
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  3. #3
    Gabi
    Gast

    Standard RE: RE: Virusinfektionen durch Lebensmittel (Udo Pollmer)

    Hallo Chris, was verstehst Du denn daran nicht? Vielleicht kann ich Dir behilflich sein. Im Grunde ist der Text nicht komplizierter (oder sogar weniger kompliziert) als die Texte, die zum Thema HPU, Biochemie und auch manchmal zur SD hier aufkommen.
    LG Gabi
    >hallo gabi,
    >
    >ist ja gut, daß du informierst, aber tue hier wirklich nur was hier rein, was du selber verstehst! das hier ist echt hardcor für unwissende!
    >
    >lg
    >chris
    >
    >
    >>Virusinfektionen durch Lebensmittel (Quelle: Udo Pollmer)
    >>
    >>Die meisten Menschen denken bei Viren an ihre letzte Grippe. Weniger bekannt ist, dass Viren auch druch Lebensmittel übertragen werden und schwere Erkrankungen auslösen können. Das "Surveillance Program for Control of Foodborne Infections and Intoxications" ergab, daß in Europa zwar "nur" 0,5 Prozent aller lebensmittelbedingten Infektionne durch Viren verursacht werden. Dennoch hat man guten Grund zu der Annahme, daß jede zweite Erkrankung unbekannter Ursache, also etwa 10 Prozent aller Fälle, ebenfalls virusbedingt ist.
    >>
    >>Nicht immer sind Salmonellen schuld, wenn wir uns nach dem Mittagessen "unpäßlich" fühlen oder am Abend von Brechdurchfällen geplagt werden. Immer häufiger sind es Viren, die sich in Nahrungsmitteln verbergen und mit einem ganzen Spektrum an teilweise sehr ernsthaften Erkrankungen aufwarten. Nach einer Zusammenstellung des Center for Diseases Control and Prevention (CDC) in Kalifornien sind Viren in den letzten Jahren zunehmend als Ursache sogenannter "foodborne diseases" ermittelt worden, d. h. von Erkrankungenm die durch Lebensmittel verursacht wurden. Hierbei belegen Hepatitis-A- und Norwalk-Viren die vorderen Plätze. Aber auch Kinderlähmung (Polio-Viren) ider Herzmuskelentzündungen (Coxsackie-Viren) spielen eine Rolle. Das CDC in Atlanta schätzt, daß mit Viren verunreinigte Lebensmittel allein in den USA jährlich sechs Millionen akute Erkrankungen verursachen, 9.000 davon mit Todesfolge.
    >>
    >>Klein und gefährlich
    >>
    >>Zwar ist ausgeschlossen, daß sich Viren ? im Gegensatz zu Bakterien, Hefen oder Schimmelpilzen im Lebensmittel vermehren. Einmal in der Nahrung vorhanden, stellen sie jedoch eine akute Gefahr dar, und das für einen längeren Zeitraum und auch unter extremeren Bedingungen: Den meisten Viren kann Kälte nichts anhaben. Sie sind bei Kühlschranktemperatur (+4°C) einige Wochen und in der Tiefkühltruhe (-18°C) mehrere Monate infektionstüchtig. So sorgten z. B. gepulte Krabben, die 300 Tage bei ? 20 °C gelagert wurden, für einen massiven Ausbruch einer Polio-Infektion. Glücklicherweise vertragen viele Viren weder Trockenheit noch Hitze.
    >>
    >>Kontaminationsquelle Mensch
    >>
    >>Am Anfang der Kaskade steht meist der infizierte Mensch. Er scheidet Viren während seiner Krankheit massiv aus. Mangelnde Hygiene ist daher die Hauptursache für das Einbringen von Viren in unsere Nahrungskette: Fäkale Verunreinigungen oder winzige Tröpfchen von Erbrochenem an Händen oder Handschuhen, die dann direkt oder indirekt über Maschinen auf zu verarbeitende Lebensmittel gelangen. Je mehr Menschen mit einem Lebensmittel in Berührung kommen, desto größer die Gefahr einer Kontamination. So kam es z. B. auf Kreuzfahrtschiffen, in Flugzeugen, Kindertagesstätten, Restaurants und Kantinen zu massiven Ausbrüchen.
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    >>Eine weitere wichtige Ursache ist fäkal verseuchtes Abwasser: Viren werden bevorzugt von Muscheln, den Hauptüberträgern von Viruskrankheiten aufgenommen und innerhalb kurzer Zeit angereichert. Im Magen-Darm-Trakt der Weichtiere können die Viren mehrere Wochen ruhen, ohne sie zu infizieren. Im Gegensatz zu anderen Meerestieren werden Austern, Mies- und Herzmuscheln mitsamt ihren Innereien, also auch mit dem potentiell belasteten Verdauungsapparat verspeist ? und das meist roh oder nur leicht gegart.
    >>
    >>Hepatitis A
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    >>Das Hepatitis-A-Virus ist die Nummer Eins unter den viralen Lebensmittelvergiftern. Erst 1966 wurde entdeckt, daß es durch Nahrung übertragbar ist. Häufige Infektionsquellen sind fäkal verunreinigtes Wasser, Milch, Muscheln aber auch Kopfsalat oder Erdbeeren. Das Virus ist deshalb so erfolgreich, weil es gegen Trockenheit und Hitze beständiger ist als die meisten anderen Viren ? und weil seine Opfer schon vor dem Einsetzen von Symptomen zum Ausscheider werden. Erst nach 15 bis 45 Tagen macht sich die Infektion bemerkbar, meist grippeähnlich, gelegentlich mit Glieder-, Gelenk- und Bauchschmerzen sowie Fieber, Übelkeit und Erbrechen. Diese Phase geht in die eigentliche Gelbsucht über. Nach 6 bis 12 Wochen ist die Hepatitis meist ausgeheilt, teilweise dauert es 6 Monate. Immerhin hinterläßt sie eine Immunität. Angesichts der möglichen Schwere einer Hepatitis-Erkrankung sollte jeder Reisende in tropische oder subtropische Länder die angebotenen Impfungen wahrnehmen.
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    >>Norwalk-Gastroenteritis
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    >>Die zu den Parvo-Viren zählenden Norwalk-Viren sind weltweit auf dem Vormarsch und verursachen am zweithäufigsten virale Lebensmittelerkrankungen. Besonders kritisch sind Schalentiere (vor allem Austern), Wasser und Eiswürfel, sowie Lebensmittel, die per Hand verarbeitet werden, wie Sandwiches, Fruchtsäfte, Salate und Süßspeisen. Ausbrüche erfolgen nach einer Inkubationszeit von 12 bis 48 Stunden, bei denen der infizierte unter starken Brechdurchfällen, Magenkrämpfen, Fieber und Benommenheit leidet. Nach 3 Tagen ist die Erkrankung überstanden, danach werden noch bis zu 2 Wochen Viren ausgeschieden. Eine Immunität gegenüber neuen Attacken besteht nur für wenige Tage nach der Infektion. Das Norwalk-Virus ist bekannt für explosionsartige Ausbrüche, da schon geringe Mengen für eine Infektion ausreichen. Bisher gelang es nicht, das Virus in Zellkulturen zu züchten.
    >>
    >>Rota-Viren
    >>
    >>Sie sind die wichtigsten Verursacher gastrointestinaler Beschwerden bei Kleinkindern. Dennoch werden Lebensmittel nur in Ausnahmefällen dafür verantwortlich gemacht. Ob dies auf einer unzureichenden Analytik beruht, ist offen.
    >>
    >>Risiken ausschließen
    >>
    >>Zur Vorbeugung gegen Hepatitis A ist eine Impfung von Arbeitern in der Lebensmittelproduktion sinnvoll und wird in vielen Betrieben bereits praktiziert. Eine ausreichende Erhitzung des Lebensmittels bietet zuverlässigen Schutz, insbesondere bei Schalentieren, deren roher Genuß russischem Roulette vergleichbar ist. Dünsten reicht nicht: In Kochversuchen waren Hepatitis A-Viren in Miesmuscheln nach 30 Minuten bei 60 ° C noch infektiös. Nach dem Öffnen der Schalen sollten Muscheln daher mindestens fünf Minuten in kochendem Wasser garen. In Trinkwasser oder auf Oberflächen können Wiren durch starke Oxidationsmittel (Chlor, Ozon) und UV-Strahlung unschädlich gemacht werden.
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  4. #4
    Hannika
    Gast

    Standard RE: Virusinfektionen durch Lebensmittel (Udo Pollmer)

    Hallo Gabi,
    danke für den Bericht! Sehr informativ!
    U.a. kaufe ist schon grundsätzlich nur noch abgepackte Lebensmittel,Brot/Brötchen,Tieflkühlware,
    damit ich beim Verzehr derselben ,nicht an die "unhygienischen Bedingungen" hinter den Verkaufs-
    theken denken muß. Leider werden überwiegend keine "Einmalhandschuhe"getragen,und ich werde
    "fuchsteufelswild",wenn mit Geld und Lebensmittel zusammen hantiert wird!
    Von anderen "Momentaufnahmen" ganz zu schweigen!
    Dir noch einen schönen Abend
    Gruß Hannika

  5. #5
    M. Penzelberger-Werra
    Gast

    Standard RE: Virusinfektionen durch Lebensmittel (Udo Pollmer)

    Hallo Gabi.
    Kann es sein, dass Du dich hier verschrieben hast???
    >Den meisten Viren kann Kälte nichts anhaben. Sie sind bei Kühlschranktemperatur (+4°C) einige Wochen und in der Tiefkühltruhe (-18°C) mehrere Monate infektionstüchtig. So sorgten z. B. gepulte Krabben, die 300 Tage bei ? 20 °C gelagert wurden, für einen massiven Ausbruch einer Polio-Infektion. Glücklicherweise vertragen viele Viren weder Trockenheit noch Hitze.<
    Meinst Du wirklich gepulte Krabben - 300 Tage bei 20°C lagern????
    Also ich glaube alle Lebensmittel, welche gekühlt werden müßen, sind nach 300 Tagen ungekühltem Zustand lebensbedrohlich, wenn nicht sogar tödlich!!! Und das dann nicht nur als Virus wie beschrieben, sondern auch als reinsten Bakterienschleudern.
    300 Tage sind fast ein Jahr! *staun³*schau doch bitte noch mal nach*
    >Am Anfang der Kaskade steht meist der infizierte Mensch. Er scheidet Viren während seiner Krankheit massiv aus. Mangelnde Hygiene ist daher die Hauptursache für das Einbringen von Viren in unsere Nahrungskette: Fäkale Verunreinigungen oder winzige Tröpfchen von Erbrochenem an Händen oder Handschuhen, die dann direkt oder indirekt über Maschinen auf zu verarbeitende Lebensmittel gelangen. Je mehr Menschen mit einem Lebensmittel in Berührung kommen, desto größer die Gefahr einer Kontamination. So kam es z. B. auf Kreuzfahrtschiffen, in Flugzeugen, Kindertagesstätten, Restaurants und Kantinen zu massiven Ausbrüchen.<
    Warum schreibst Du nicht gleich: Alle..., die Lebensmittel im Verkehr bringen?
    Für Laien hört sich das vielleicht etwas dramatisch an, aber Fakt ist, das es auch Gesetze gibt, wo sich alle dran halten müßen die Lebensmittel im Verkehr bringen. Seit dem 01. Januar 2001 wurde z.B. das Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom deutschen Bundestag mit Zustimmung des Bundesrats (beschlossen am 20. Juli 2000) in Kraft gesetzt. Dies wurde auch im Bundesblatt am 25. Juli 2000 veröffentlicht.
    Durch dieses "neue" Gesetz traten ab dem Zeitpunkt 6 andere Gesetze außer Kraft.
    Soll doch eigentlich schon was heißen.
    Dann gibt es u.a. was immer ein heiß beliebtes Thema bei den Fachleuten ist, die fünf Worte bzw. Buchstaben H A C C P . Das ist eine gute Lebensmittelhygiene-Verordnung, welche wirklich streng ist. Dann gibt es auch noch die Lebensmittelh. nach DIN 10514 und sicher vieles mehr.
    Daher würde ich diesen Artikel sehr kritisch sehen. Es wurde ein minimaler Anteil herausgepikt und breit getreten. Schwarze Schafe gibt es nämlich überall. Und das nicht allein nur in der Lebensmittelbranche!
    Wenn Du mehr über Viren, Bakterien, Parasiten und Co. lesen möchtest, durchstöber doch einfach mal das IfSG komplett durch, so wie es beschrieben ist. Und ich glaube, wenn Du Dir allein nur die ganzen Meldepflichtigen Krankheiten durchliest, hast Du die Schnau... voll davon.
    So..., das wars auch schon. Schau aber bitte trotzdem noch mal nach, ob da wirklich 300 Tage steht, was meiner Meinung nach auch schon für jeden normalen Menschenverstand unglaubwürdig erscheinen muß. Allein schon vom Verwesen.... iiiiii
    Gruß, Marlies

  6. #6
    Gabi
    Gast

    Standard An Marlies: Das leidige Zeichenumwandeln

    Hallo Marlies,
    nein, ich habe mich nicht verschrieben.
    Habe den Text lediglich kopiert u. bei manchen Texten ist es so, daß dann durch/nach dem Kopieren der Gedankenstrich/Bindestrich o. a. eigenartigerweise durch ein Fragezeichen ersetzt wird.
    Dem (dieser Erfahrung) trage ich eigentlich für gewöhnlich auch Rechnung, indem ich die kopierten Texte *Korrektur lese*, d. h. sämtliche mir verdächtig vorkommenden Satzzeichen (sicherheitshalber auch die Klammern u. Anführungszeichen) ersetze.
    Es kann aber vorkommen, daß manchmal die Zeit knapp ist. Ich kann nicht voraussehen, bei welchen Texten diese *Umwandlung* geschieht. Und wenn ich noch Zeit gehabt hätte, wäre mir das beim nochmaligen Durchlesen - im Nachhinein also - aufgefallen u. ich hätte das in einem Nachtrag richtiggestellt.
    Wenn da also steht:
    ...gepulte Krabben, die 300 Tage bei ? 20 °C gelagert wurde...
    dann besteht natürlich die Möglichkeit, sich das Zeichen vor der Zahl entweder als plus oder als minus vorzustellen. Nun, Du hast Dich für plus entschieden. Ein Anderer würde sich vielleicht (in Bezug auf den vorangehenden Satz von wegen Einfrieren...) für ein Minus entscheiden.
    Auch was die Logik angeht, sollte man sich sagen, daß die Krabben sicher uneingefroren bereits nach wenigen Tagen anfangen zu riechen. (Habe es noch nicht ausprobiert, weil ich so etwas nicht esse)
    Wenn Du also das nächste Mal ein Fragezeichen in irgendeinem Text siehst, das dort eigentlich deplatziert wirkt, denke bitte mal an das, was ich (s. o.) schrieb.
    Vielleicht fällt Dir ja auch eine Möglichkeit ein, mit der man verhindern kann, daß es zu dieser Satzzeichenumwandlung durch Kopieren kommt. Für Tipps bin ich dankbar. Es kann nämlich bei manchen Texten echt nervend u. zeitraubend sein, sämtliche verdächtigen Zeichen zu ersetzen.
    Nichts für ungut und liebe Grüsse, Gabi
    >
    >Hallo Gabi.
    >
    >Kann es sein, dass Du dich hier verschrieben hast???
    >
    >
    >>Den meisten Viren kann Kälte nichts anhaben. Sie sind bei Kühlschranktemperatur (+4°C) einige Wochen und in der Tiefkühltruhe (-18°C) mehrere Monate infektionstüchtig. So sorgten z. B. gepulte Krabben, die 300 Tage bei ? 20 °C gelagert wurden, für einen massiven Ausbruch einer Polio-Infektion. Glücklicherweise vertragen viele Viren weder Trockenheit noch Hitze.<
    >
    >Meinst Du wirklich gepulte Krabben - 300 Tage bei 20°C lagern????
    >Also ich glaube alle Lebensmittel, welche gekühlt werden müßen, sind nach 300 Tagen ungekühltem Zustand lebensbedrohlich, wenn nicht sogar tödlich!!! Und das dann nicht nur als Virus wie beschrieben, sondern auch als reinsten Bakterienschleudern.
    >
    >300 Tage sind fast ein Jahr! *staun³*schau doch bitte noch mal nach*
    >
    >
    >
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    >
    >>Am Anfang der Kaskade steht meist der infizierte Mensch. Er scheidet Viren während seiner Krankheit massiv aus. Mangelnde Hygiene ist daher die Hauptursache für das Einbringen von Viren in unsere Nahrungskette: Fäkale Verunreinigungen oder winzige Tröpfchen von Erbrochenem an Händen oder Handschuhen, die dann direkt oder indirekt über Maschinen auf zu verarbeitende Lebensmittel gelangen. Je mehr Menschen mit einem Lebensmittel in Berührung kommen, desto größer die Gefahr einer Kontamination. So kam es z. B. auf Kreuzfahrtschiffen, in Flugzeugen, Kindertagesstätten, Restaurants und Kantinen zu massiven Ausbrüchen.<
    >
    >
    >Warum schreibst Du nicht gleich: Alle..., die Lebensmittel im Verkehr bringen?
    >
    >Für Laien hört sich das vielleicht etwas dramatisch an, aber Fakt ist, das es auch Gesetze gibt, wo sich alle dran halten müßen die Lebensmittel im Verkehr bringen. Seit dem 01. Januar 2001 wurde z.B. das Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom deutschen Bundestag mit Zustimmung des Bundesrats (beschlossen am 20. Juli 2000) in Kraft gesetzt. Dies wurde auch im Bundesblatt am 25. Juli 2000 veröffentlicht.
    >
    >Durch dieses "neue" Gesetz traten ab dem Zeitpunkt 6 andere Gesetze außer Kraft.
    >Soll doch eigentlich schon was heißen.
    >
    >Dann gibt es u.a. was immer ein heiß beliebtes Thema bei den Fachleuten ist, die fünf Worte bzw. Buchstaben H A C C P . Das ist eine gute Lebensmittelhygiene-Verordnung, welche wirklich streng ist. Dann gibt es auch noch die Lebensmittelh. nach DIN 10514 und sicher vieles mehr.
    >
    >Daher würde ich diesen Artikel sehr kritisch sehen. Es wurde ein minimaler Anteil herausgepikt und breit getreten. Schwarze Schafe gibt es nämlich überall. Und das nicht allein nur in der Lebensmittelbranche!
    >
    >Wenn Du mehr über Viren, Bakterien, Parasiten und Co. lesen möchtest, durchstöber doch einfach mal das IfSG komplett durch, so wie es beschrieben ist. Und ich glaube, wenn Du Dir allein nur die ganzen Meldepflichtigen Krankheiten durchliest, hast Du die Schnau... voll davon.
    >
    >
    >So..., das wars auch schon. Schau aber bitte trotzdem noch mal nach, ob da wirklich 300 Tage steht, was meiner Meinung nach auch schon für jeden normalen Menschenverstand unglaubwürdig erscheinen muß. Allein schon vom Verwesen.... iiiiii
    >
    >
    >Gruß, Marlies
    >
    >

  7. #7
    M. Penzelberger-Werra
    Gast

    Standard RE: An Gabi: Das leidige Zeichenumwandeln

    Hallo Gabi.
    Habe nicht gewußt, das es beim kopieren solche Satzzeichenumwandlungen gibt! Werd es mir aber für die Zukunft merken...
    Gruß, Marlies
    >Hallo Marlies,
    >nein, ich habe mich nicht verschrieben.
    >Habe den Text lediglich kopiert u. bei manchen Texten ist es so, daß dann durch/nach dem Kopieren der Gedankenstrich/Bindestrich o. a. eigenartigerweise durch ein Fragezeichen ersetzt wird.
    >
    >Dem (dieser Erfahrung) trage ich eigentlich für gewöhnlich auch Rechnung, indem ich die kopierten Texte *Korrektur lese*, d. h. sämtliche mir verdächtig vorkommenden Satzzeichen (sicherheitshalber auch die Klammern u. Anführungszeichen) ersetze.
    >
    >Es kann aber vorkommen, daß manchmal die Zeit knapp ist. Ich kann nicht voraussehen, bei welchen Texten diese *Umwandlung* geschieht. Und wenn ich noch Zeit gehabt hätte, wäre mir das beim nochmaligen Durchlesen - im Nachhinein also - aufgefallen u. ich hätte das in einem Nachtrag richtiggestellt.
    >
    >Wenn da also steht:
    >...gepulte Krabben, die 300 Tage bei ? 20 °C gelagert wurde...
    >dann besteht natürlich die Möglichkeit, sich das Zeichen vor der Zahl entweder als plus oder als minus vorzustellen. Nun, Du hast Dich für plus entschieden. Ein Anderer würde sich vielleicht (in Bezug auf den vorangehenden Satz von wegen Einfrieren...) für ein Minus entscheiden.
    >Auch was die Logik angeht, sollte man sich sagen, daß die Krabben sicher uneingefroren bereits nach wenigen Tagen anfangen zu riechen. (Habe es noch nicht ausprobiert, weil ich so etwas nicht esse)
    >
    >Wenn Du also das nächste Mal ein Fragezeichen in irgendeinem Text siehst, das dort eigentlich deplatziert wirkt, denke bitte mal an das, was ich (s. o.) schrieb.
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    >Vielleicht fällt Dir ja auch eine Möglichkeit ein, mit der man verhindern kann, daß es zu dieser Satzzeichenumwandlung durch Kopieren kommt. Für Tipps bin ich dankbar. Es kann nämlich bei manchen Texten echt nervend u. zeitraubend sein, sämtliche verdächtigen Zeichen zu ersetzen.
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    >Nichts für ungut und liebe Grüsse, Gabi
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    >>Hallo Gabi.
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    >>Kann es sein, dass Du dich hier verschrieben hast???
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    >>>Den meisten Viren kann Kälte nichts anhaben. Sie sind bei Kühlschranktemperatur (+4°C) einige Wochen und in der Tiefkühltruhe (-18°C) mehrere Monate infektionstüchtig. So sorgten z. B. gepulte Krabben, die 300 Tage bei ? 20 °C gelagert wurden, für einen massiven Ausbruch einer Polio-Infektion. Glücklicherweise vertragen viele Viren weder Trockenheit noch Hitze.<
    >>
    >>Meinst Du wirklich gepulte Krabben - 300 Tage bei 20°C lagern????
    >>Also ich glaube alle Lebensmittel, welche gekühlt werden müßen, sind nach 300 Tagen ungekühltem Zustand lebensbedrohlich, wenn nicht sogar tödlich!!! Und das dann nicht nur als Virus wie beschrieben, sondern auch als reinsten Bakterienschleudern.
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    >>300 Tage sind fast ein Jahr! *staun³*schau doch bitte noch mal nach*
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    >>>Am Anfang der Kaskade steht meist der infizierte Mensch. Er scheidet Viren während seiner Krankheit massiv aus. Mangelnde Hygiene ist daher die Hauptursache für das Einbringen von Viren in unsere Nahrungskette: Fäkale Verunreinigungen oder winzige Tröpfchen von Erbrochenem an Händen oder Handschuhen, die dann direkt oder indirekt über Maschinen auf zu verarbeitende Lebensmittel gelangen. Je mehr Menschen mit einem Lebensmittel in Berührung kommen, desto größer die Gefahr einer Kontamination. So kam es z. B. auf Kreuzfahrtschiffen, in Flugzeugen, Kindertagesstätten, Restaurants und Kantinen zu massiven Ausbrüchen.<
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    >>
    >>Warum schreibst Du nicht gleich: Alle..., die Lebensmittel im Verkehr bringen?
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    >>Für Laien hört sich das vielleicht etwas dramatisch an, aber Fakt ist, das es auch Gesetze gibt, wo sich alle dran halten müßen die Lebensmittel im Verkehr bringen. Seit dem 01. Januar 2001 wurde z.B. das Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom deutschen Bundestag mit Zustimmung des Bundesrats (beschlossen am 20. Juli 2000) in Kraft gesetzt. Dies wurde auch im Bundesblatt am 25. Juli 2000 veröffentlicht.
    >>
    >>Durch dieses "neue" Gesetz traten ab dem Zeitpunkt 6 andere Gesetze außer Kraft.
    >>Soll doch eigentlich schon was heißen.
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    >>Dann gibt es u.a. was immer ein heiß beliebtes Thema bei den Fachleuten ist, die fünf Worte bzw. Buchstaben H A C C P . Das ist eine gute Lebensmittelhygiene-Verordnung, welche wirklich streng ist. Dann gibt es auch noch die Lebensmittelh. nach DIN 10514 und sicher vieles mehr.
    >>
    >>Daher würde ich diesen Artikel sehr kritisch sehen. Es wurde ein minimaler Anteil herausgepikt und breit getreten. Schwarze Schafe gibt es nämlich überall. Und das nicht allein nur in der Lebensmittelbranche!
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    >>Wenn Du mehr über Viren, Bakterien, Parasiten und Co. lesen möchtest, durchstöber doch einfach mal das IfSG komplett durch, so wie es beschrieben ist. Und ich glaube, wenn Du Dir allein nur die ganzen Meldepflichtigen Krankheiten durchliest, hast Du die Schnau... voll davon.
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    >>So..., das wars auch schon. Schau aber bitte trotzdem noch mal nach, ob da wirklich 300 Tage steht, was meiner Meinung nach auch schon für jeden normalen Menschenverstand unglaubwürdig erscheinen muß. Allein schon vom Verwesen.... iiiiii
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    >>Gruß, Marlies
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