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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Private Krankenversicherung, soll ich, soll ich nicht?



Tamara
11.11.03, 10:08
Hallo!!!!
Habe doch wirklich eine private Krankenversicherung (DKV) gefunden, die mich trotz Morbus Basedow versichern würde und das mit einem Risikozuschlag von 3% für die nächsten 5 Jahre.
Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen unter euch, daß man sich selbst mit dieser Diagnose privat versichern lassen kann.
Ich habe aber jetzt das Problem total verunsichert zu sein, die einen sagen super, privat versichert, die anderen sagen, mach das ja nicht, hast nur Ärger und wenn Du erst mal Kinder hast, später im Alter kann man die Beiträge gar nicht mehr zahlen und zeigen mir Worst-Case-Szenarien auf mit "alleinerziehende Mutter von Zwillingen"...usw.
Was für Erfahrungen habt Ihr denn gemacht? Ist die private so viel besser als die gesetzliche?
Liebe Grüße
Tamara

babsi
11.11.03, 10:19
>Hallo!!!!
>
>Habe doch wirklich eine private Krankenversicherung (DKV) gefunden, die mich trotz Morbus Basedow versichern würde und das mit einem Risikozuschlag von 3% für die nächsten 5 Jahre.
>Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen unter euch, daß man sich selbst mit dieser Diagnose privat versichern lassen kann.
>
>Ich habe aber jetzt das Problem total verunsichert zu sein, die einen sagen super, privat versichert, die anderen sagen, mach das ja nicht, hast nur Ärger und wenn Du erst mal Kinder hast, später im Alter kann man die Beiträge gar nicht mehr zahlen und zeigen mir Worst-Case-Szenarien auf mit "alleinerziehende Mutter von Zwillingen"...usw.
>Was für Erfahrungen habt Ihr denn gemacht? Ist die private so viel besser als die gesetzliche?
>
>Liebe Grüße
>Tamara
>
Liebe Tamara, ich arbeite als Krankenschwester in einer großen Klinik. Also, wenn du dir das leisten kannst, dann rate ich dir zu einer Zusatzversicherung für gesetzlich krankenversicherte. Wenn du noch jung bist sind die Beiträge günstiger und wenn die Versicherung dich mit MB nimmt, dann würde ich das machen. >Ganz privat nicht, aber Zusatzversicherung ist OK. Am Besten eine, die auch Heilpraktikerleistungen berücksichtigt, weil wir chronisch Kranken das ja mitunter gebrauchen können.Welche Versicherung ist das denn? Habe mir nämlich auch mal Infos geholt.
Liebe Grüße Babsi

stefania
11.11.03, 11:55
hallo Tamara!
ich bin auch seit 3 JAhren trotz MB privatversichert, ich kann es bis jetzt wirklich nicht bereuhen. Die Behandlung, vor allem in den Arztpraxen ist wirklich ganz anders als bei Kassenpatienten (traurig, aber wahr ...). Klar ist es nicht so gut, wenn man plant, Kinder zu haben, die muss man dann einzeln versichern und sie sind nicht, wie bei der gesetzlichen KK, automatisch mitversichert. Auch bei der Auszahlung des Mutteschaftsgeldes gibt es Abstriche. Aber ich glaube erhlich, dass bei der jetzigen politischen Lage in Zukunft auch die gesetzliche Krankenkasse Schritte in diese Richtung machen wird (und muss). Wichtig ist sicher das Beitragsersparnis, man kann es ja in der "kinderlosen" Zeit zur Seite legen oder sinnvoller nutzen; wenn der private Beitrag im Vergleich zum gesetzlichen KK-Beitrag sehr viel niedriger ist, hätte ich jetzt keine große Bedenken zu wechseln. In meiner PV ist außerdem auch eine Art zusätzliche "Beitragsversicherung" enthalten, damit die Beiträge im Alter nicht explodieren. Finde ich eigentlich auch sinnvoll.
Viel Glück bei Deiner Entscheidung!
Stefania