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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gutachten wg Behindertenstatus



Anke, Berlin
05.02.03, 05:45
Hallo Ihr Lieben,
gestern bekam ich das Gutachten vom Sozialgericht per Post. Es umfasst 28 Seiten, hinzu kommen noch die Zusatzunterlagen (Blutbild, Röntgen, EKG, SD-Sonografie etc.). Der Doc hatte sich zwei Stunden mit mir beschäftigt. Das Gutachten ist sehr ausführlich. Und zur Beantwortung der Frage von Cora: Die Kosten trägt das Sozialgericht. Ich kann innerhalb von vier Wochen Stellung nehmen, sodann muss das Versorgungsamt dem Gericht seine Entscheidung mitteilen.
Zum Ergebnis:
Der Doc hat einen Gesamtbehinderungsgrad von 40 % vorgeschlagen, wogegen ich vorher schon aufgrund einiger anderer Beschwerden 30 % hatte (Hüftdisplasie, wirbelsäulenerkrankung, Schwerhörigkeit).
Er sagt
für "depressives Syndrom" können 20 %
für "Herzrhytmusstörungen, Herzschrittmacher" 20 %
für "operiertes Schilddrüsenleiden, Sehbehinderung (e.O.) 10 %
Ich hätte lieber gelesen, dass er mit soundsoviel % die Basedow-Erkrankung bewerten würde. Aber, leider gibt es nur obige Bewertungen, die untergehen in der Bewertung meiner Schwerhörigkeit und der Gelenkprobleme. Eigentlich hätte er auch die Gelenk- und Muskelschmerzen mit einbeziehen müssen. Zum Beispiel musste das Belastungs-EKG wegen der Muskelschwäche vorzeitig abgebrochen werden.
Vor MB hatte ich keine Muskelschwächen, war im Gegensatz für meine Größe sogar recht stark (lach)
Über die Entscheidung des Sozialgerichtes werde ich beizeiten berichten.
Alles Gute
und meine
wuppigen Grüße von der Spree
Anke

Heike St.
05.02.03, 06:55
Hallo Anke,
wenn Du die vorgeschlagenen 40% tatsächlich erhältst, kannst Du einen Gleichstellungsantrag (beim Arbeitsamt!) stellen, damit Du unter die Schwerbehindertenregelungen fällst (ab 50%). Ab 30% Anerkennung wird dem in der Regel zugestimmt.
LG H.
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>Hallo Ihr Lieben,
>gestern bekam ich das Gutachten vom Sozialgericht per Post. Es umfasst 28 Seiten, hinzu kommen noch die Zusatzunterlagen (Blutbild, Röntgen, EKG, SD-Sonografie etc.). Der Doc hatte sich zwei Stunden mit mir beschäftigt. Das Gutachten ist sehr ausführlich. Und zur Beantwortung der Frage von Cora: Die Kosten trägt das Sozialgericht. Ich kann innerhalb von vier Wochen Stellung nehmen, sodann muss das Versorgungsamt dem Gericht seine Entscheidung mitteilen.
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>Zum Ergebnis:
>Der Doc hat einen Gesamtbehinderungsgrad von 40 % vorgeschlagen, wogegen ich vorher schon aufgrund einiger anderer Beschwerden 30 % hatte (Hüftdisplasie, wirbelsäulenerkrankung, Schwerhörigkeit).
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>Er sagt
>für "depressives Syndrom" können 20 %
>für "Herzrhytmusstörungen, Herzschrittmacher" 20 %
>für "operiertes Schilddrüsenleiden, Sehbehinderung (e.O.) 10 %
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>Ich hätte lieber gelesen, dass er mit soundsoviel % die Basedow-Erkrankung bewerten würde. Aber, leider gibt es nur obige Bewertungen, die untergehen in der Bewertung meiner Schwerhörigkeit und der Gelenkprobleme. Eigentlich hätte er auch die Gelenk- und Muskelschmerzen mit einbeziehen müssen. Zum Beispiel musste das Belastungs-EKG wegen der Muskelschwäche vorzeitig abgebrochen werden.
>Vor MB hatte ich keine Muskelschwächen, war im Gegensatz für meine Größe sogar recht stark (lach)
>
>Über die Entscheidung des Sozialgerichtes werde ich beizeiten berichten.
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>Alles Gute
>und meine
>wuppigen Grüße von der Spree
>Anke
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Iris N.
05.02.03, 14:12
>Hallo Anke!
Ich hatte zunächst auch nur 40 % (wobei die SD überhaupt nicht berücksichtigt wurde! Dabei habe ich MB mit e.O.) und habe dann nochmals geklagt, aber das dauerte dann sehr lange, aber ich hab‘s geschafft.
Ist die Frage, ob du weitermachen willst.
Die Hürde von 40 zu 50 % ist immer sehr schwer.
Mit dem Ausweis kann man in einigen Einrichtungen für den halben Preis Eintritt bekommen.
Ich habe auch den Eindruck, dass es immer schwerer wird etwas zu bekommen.
Liebe Genesungsgrüße von Iris.

Christiane-Ravensburg
05.02.03, 16:18
>Liebe Anke,
es tut mir sehr Leid, daß bei dem Gutachten nicht mehr herauskam, ich weiß auch zu wenig darüber, da ich noch nicht lange hier mitlese. Eigentlich wollte ich Dir nur mal sagen, daß mir Deine Beiträge immer total gut gefallen. Du schreibst gut und informativ und mit einer positiven Herzlichkeit, vielen Dank dafür. Alles Gute für Deinen weiteren Weg.
Christiane/Oberschwaben
>Hallo Ihr Lieben,
>gestern bekam ich das Gutachten vom Sozialgericht per Post. Es umfasst 28 Seiten, hinzu kommen noch die Zusatzunterlagen (Blutbild, Röntgen, EKG, SD-Sonografie etc.). Der Doc hatte sich zwei Stunden mit mir beschäftigt. Das Gutachten ist sehr ausführlich. Und zur Beantwortung der Frage von Cora: Die Kosten trägt das Sozialgericht. Ich kann innerhalb von vier Wochen Stellung nehmen, sodann muss das Versorgungsamt dem Gericht seine Entscheidung mitteilen.
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>Zum Ergebnis:
>Der Doc hat einen Gesamtbehinderungsgrad von 40 % vorgeschlagen, wogegen ich vorher schon aufgrund einiger anderer Beschwerden 30 % hatte (Hüftdisplasie, wirbelsäulenerkrankung, Schwerhörigkeit).
>
>Er sagt
>für "depressives Syndrom" können 20 %
>für "Herzrhytmusstörungen, Herzschrittmacher" 20 %
>für "operiertes Schilddrüsenleiden, Sehbehinderung (e.O.) 10 %
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>Ich hätte lieber gelesen, dass er mit soundsoviel % die Basedow-Erkrankung bewerten würde. Aber, leider gibt es nur obige Bewertungen, die untergehen in der Bewertung meiner Schwerhörigkeit und der Gelenkprobleme. Eigentlich hätte er auch die Gelenk- und Muskelschmerzen mit einbeziehen müssen. Zum Beispiel musste das Belastungs-EKG wegen der Muskelschwäche vorzeitig abgebrochen werden.
>Vor MB hatte ich keine Muskelschwächen, war im Gegensatz für meine Größe sogar recht stark (lach)
>
>Über die Entscheidung des Sozialgerichtes werde ich beizeiten berichten.
>
>Alles Gute
>und meine
>wuppigen Grüße von der Spree
>Anke
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Petra
05.02.03, 17:27
>Hallo Anke, das ist ja mal wieder typisch, mein Einspruch wurde ja jetzt an das Versorgungsamt Cottbus - ich wohne ja nicht mehr in Berlin - geschickt, mal sehen, wie lange das so dauert...
liebe Grüße bis zum nächsten Treff
Petra
>Hallo Ihr Lieben,
>gestern bekam ich das Gutachten vom Sozialgericht per Post. Es umfasst 28 Seiten, hinzu kommen noch die Zusatzunterlagen (Blutbild, Röntgen, EKG, SD-Sonografie etc.). Der Doc hatte sich zwei Stunden mit mir beschäftigt. Das Gutachten ist sehr ausführlich. Und zur Beantwortung der Frage von Cora: Die Kosten trägt das Sozialgericht. Ich kann innerhalb von vier Wochen Stellung nehmen, sodann muss das Versorgungsamt dem Gericht seine Entscheidung mitteilen.
>
>Zum Ergebnis:
>Der Doc hat einen Gesamtbehinderungsgrad von 40 % vorgeschlagen, wogegen ich vorher schon aufgrund einiger anderer Beschwerden 30 % hatte (Hüftdisplasie, wirbelsäulenerkrankung, Schwerhörigkeit).
>
>Er sagt
>für "depressives Syndrom" können 20 %
>für "Herzrhytmusstörungen, Herzschrittmacher" 20 %
>für "operiertes Schilddrüsenleiden, Sehbehinderung (e.O.) 10 %
>
>Ich hätte lieber gelesen, dass er mit soundsoviel % die Basedow-Erkrankung bewerten würde. Aber, leider gibt es nur obige Bewertungen, die untergehen in der Bewertung meiner Schwerhörigkeit und der Gelenkprobleme. Eigentlich hätte er auch die Gelenk- und Muskelschmerzen mit einbeziehen müssen. Zum Beispiel musste das Belastungs-EKG wegen der Muskelschwäche vorzeitig abgebrochen werden.
>Vor MB hatte ich keine Muskelschwächen, war im Gegensatz für meine Größe sogar recht stark (lach)
>
>Über die Entscheidung des Sozialgerichtes werde ich beizeiten berichten.
>
>Alles Gute
>und meine
>wuppigen Grüße von der Spree
>Anke
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ulrike
06.02.03, 08:43
>hi anke,
habe vor dem sozialgericht geklagt mit einem fachanwalt, den mir jemand hier aus dem forum genannt hat, und der auch in meiner nähe 60 km wohnt. war einmal bei ihm, die sache ist innerhalb von 1/2 jahr durchgewesen. der widerspruch dauerte 1 jahr. bei mir war die sd- und ist auch jetzt noch mit 10% berechnet, folgeerkrankungen osteoporose und e.o.(bei mir im 4. Stadium) aber im gegensatz zu vorher ist die e.o. jetzt auch einzeln bewertet. vorher war sie bei sd untergebuttert. habe jetzt 60%. auf der einen seite ganz gut aber auch depri, wenn man sich das so überlegt. vielleicht fragst du mal nach bei einem fachanwalt für sozialrecht. bei mir hat die rechtsschutzversicherung auch eine kostenzusage erstellt. ich war nur so wütend, dass immer so getan wird ja,ja schilddrüse, die kann man ja operieren,da nimmt man ein paar tabletten, na ja du kennst das sicher. es gibt einen katalog mit richtlienen ,daran halten sich die leute fest und fertig aus. viel glück überleg nicht zu lange. wenn du in der gewerkscaft bist, übernimmt diese ggf. auch die anwaltskosten.
gruß ulrike
wurden auch einzeln aufgestellt>Hallo Anke, das ist ja mal wieder typisch, mein Einspruch wurde ja jetzt an das Versorgungsamt Cottbus - ich wohne ja nicht mehr in Berlin - geschickt, mal sehen, wie lange das so dauert...
>liebe Grüße bis zum nächsten Treff
>Petra
>>Hallo Ihr Lieben,
>>gestern bekam ich das Gutachten vom Sozialgericht per Post. Es umfasst 28 Seiten, hinzu kommen noch die Zusatzunterlagen (Blutbild, Röntgen, EKG, SD-Sonografie etc.). Der Doc hatte sich zwei Stunden mit mir beschäftigt. Das Gutachten ist sehr ausführlich. Und zur Beantwortung der Frage von Cora: Die Kosten trägt das Sozialgericht. Ich kann innerhalb von vier Wochen Stellung nehmen, sodann muss das Versorgungsamt dem Gericht seine Entscheidung mitteilen.
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>>Zum Ergebnis:
>>Der Doc hat einen Gesamtbehinderungsgrad von 40 % vorgeschlagen, wogegen ich vorher schon aufgrund einiger anderer Beschwerden 30 % hatte (Hüftdisplasie, wirbelsäulenerkrankung, Schwerhörigkeit).
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>>Er sagt
>>für "depressives Syndrom" können 20 %
>>für "Herzrhytmusstörungen, Herzschrittmacher" 20 %
>>für "operiertes Schilddrüsenleiden, Sehbehinderung (e.O.) 10 %
>>
>>Ich hätte lieber gelesen, dass er mit soundsoviel % die Basedow-Erkrankung bewerten würde. Aber, leider gibt es nur obige Bewertungen, die untergehen in der Bewertung meiner Schwerhörigkeit und der Gelenkprobleme. Eigentlich hätte er auch die Gelenk- und Muskelschmerzen mit einbeziehen müssen. Zum Beispiel musste das Belastungs-EKG wegen der Muskelschwäche vorzeitig abgebrochen werden.
>>Vor MB hatte ich keine Muskelschwächen, war im Gegensatz für meine Größe sogar recht stark (lach)
>>
>>Über die Entscheidung des Sozialgerichtes werde ich beizeiten berichten.
>>
>>Alles Gute
>>und meine
>>wuppigen Grüße von der Spree
>>Anke
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Anke, Berlin
06.02.03, 08:53
Liebe Ulrike,
danke für deine Hinweise. Ich bin selbst Anwaltsgehilfin und weiß, dass ein Anwalt hier mehr für mich auch nicht herausholen kann. Zurzeit arbeitslos,habe ich auch keine RS und bin nicht gewerkschaftlich organisiert. Doch denke ich, dass ich zufrieden sein sollte, wenn es mal 40 % sind. Ich will nicht krank sein, auch nicht für ein paar Prozente mehr. Meine e.O. hält sich noch in Grenzen, habe bis heute keine Bestrahlung und kein Cortison bekommen. Die letzte Untersuchung beim Augenarzt am Dienstag war relativ zufriedenstellend. Sollte irgendwann Verschlimmerung eintreten, bleibt mir der Weg des neuen Antrages. Nun bin ich aber erst mal gespannt, wie das Gericht in etwa fünf Wochen entscheidet.
Ich wünsche dir einen guten Tag mit wenig Beschwerden.
Wuppige Grüße von der Spree
Anke