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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrung mit beruflicher Rehabilitation der BfA



karin
25.10.02, 08:40
hallo zusammen,
hat jemad erfahrung über berufliche rehabilitation über die BfA schon gemacht?welcher werdegang ist nötig und wie sehen die erfolgsaussichten aus?
habe versucht in den letzten monaten in vollzeit wieder tätig zu sein,mit dem erfolg aus gesundheitlichen gründen wieder kündigen zu müssen.mein arzt hat mir auch dazu geraten,den habe ich also hinter mir und brauche mir diesbezüglich keine sorgen machen.
ab heute nun, bin ich wirklich 100% arbeitslos!!!
das arbeitsamt verweigerte mir jegliche umschulungsmaßnahmen.habe dann einen brief an das ministerium für arbeit recht und soziales in hannover geschrieben.für die belange des arbeitamtes sind die nämlich zuständig.
herr staatssekretär unger hat sich dann meiner angenommen und wir haben ein langes telefonat geführt.ich musste mir dann anhören,daß das ministerium für gelder der umschulungsmaßnahmen nicht zuständig ist.
durch mein schreiben ist eine unglaubliche lawine an bürokkratie in gang gesetzt worden und das arbeitsamt hatte eine menge zutun meinerseits.sie mußten stellung nehmen zu den ewigen absagen.naja und das hat sich nun im haus des arbeitsamtes natürlich rumgesprochen und ich habe da keine guten karten mehr.
ich denke nun über berufliche umschulungsmaßnahmen über die BfA nach und wäre dankbar für sichere tipps.
liebe grüße
karin

Andrea
26.10.02, 07:57
>Bei mir hat es über eine Kur geklappt.

karin
26.10.02, 08:14
hallo andrea,
das habe ich ja alles schon hinter mir.
1 jahr krank geschrieben und 6 wöchige rehakur in bad- kissingen.wurde aber als gesundgeschrieben wieder entlassen.( das machen die wohl bei allen so )
dann habe ich einen teilzeitjob angenommen und wegen der wenigen kohle dann, wieder vollzeit gearbeitet.
wieder krank geschrieben und aus gesundheitlichen gründen dann gekündigt.Ambulante krankenpflege ist selbstmord,wenn man selber krank ist.210 stunden (mit überstunden )habe ich letzten monat gearbeitet.wer soll das denn aushalten?
mein chef hat sich auf keine reduzierten stunden mehr eingelassen.kündigen wollte er mir nicht,was blieb mir übrig?
ich muß irgendwie gut bei der ganzen sache weg kommen,sonst sieht es nämlich sehr schlecht für mich aus.
gruß karin

Bettina
26.10.02, 10:07
Hallo Karin,
ich kann Dir keinen konkreten Rat geben, aber da ich beruflich viel mit dem Thema Sozialversicherung zu tun habe, kann ich Dir zumindest sagen, daß die BfA eine ziemlich aussagefähige Webpage hat:
www.bfa-berlin.de
Vielleicht findest Du dort nähere Infos, zumindest aber die nächste Kontaktstelle in Deiner Region.
Viel Erfolg!
Bettina

Ute
26.10.02, 19:36
Hm...du schreibst, du hättest "aus gesundheitlichen Gründen kündigen müssen" -
wie meinst das? Wir haben die gleiche Krankheit - du hast eine RJT hinter dir, ich die OP. Mir gings auch oft besch... , hab mich aber immer aufgerafft und malochen gegangen. Vielleicht war das ja ein Fehler, wer weiß ;-))...? Gruß, Ute

karin
27.10.02, 04:46
Hallo ute,
die ute aus norddeutschland??? grüß dich.
vielleicht war das alles ein fehler wieder voll einzusteigen wer weiß das schon?
ich bin alleinstehend wie du weißt,da fragt dich keiner ob du mit einer halben stelle finanziell klarkommst.außerdem habe ich mich zum damligen zeitpunkt stark genug gefühlt wieder vollzeit zu arbeiten.wie du siehst,war das ein großer fehler.hätte ich mir ja auch denken können, mit einer SD so groß wie eine bonduellerbse,das man nicht mehr so leistungsfähig ist.
weiß auch nicht,was ich mir dabei gedacht habe.wollte wahrscheinlich meine grenzen spüren.und glaub mir,die bekam ich ganz schnell zu spüren.
die einzige möglichkeit wäre wieder die psychoschiene um endlich oder vielleicht eu-rente zu bekommen.das würde heißen : der gang erneut zum psychoklemptner,depressionen haben müssen,traurig aus der wäsche gucken,heulen ohne ende und endloses selbstmitleid.
nee,nee danke ute,diese schiene hatte ich schon.und wer erst mal auf der psychoschiene hängt,hat große schwierigkeiten da wieder runter zu kommen.brauch mich nur an meine psychosomatische kur in bad-kissingen erinnern.da krieg ich gänsehaut und mir wird übel.nie wieder!!!
setze mich mal mit der BfA in verbindung,wie bettina mir rät.irgend eine möglichkeit muss es doch geben.
wie geht es dir denn überhaupt so nach deiner op?
liebe grüße
karin

karin
27.10.02, 04:51
hallo bettina,
vielen dank für deinen tipp.werde gleich die BfA mal anklicken.
die nächste anlaufstelle ist in hannover.30 km von mir.werde mich gleich morgen mal mit denen in verbindung setzen.
gruß karin