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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grad der Schwerbehinderung



Ulrike
04.02.02, 14:27
Hallo an alle,
habe meinen Bescheid über Grad der Beh. bekommen, dabei wurde der MB mit EO als Schilddrüsenfunktionsstörung mit 10%, die durch den MB entst. Osteoporose ebenfalls mit 10 % bewerte. Will natürlich Widerspruch einlegen. Hat jemand einen Tipp, bin z. ZT. bei keinem Prof. oder sonst einer beeindruckenden Perönlichkeit in Behandlung. Anscheinend hat mein Augenarzt auch keine Lust auf ein vernünftiges Gutachten gehabt, 1.bekommt er dafür recht wenig, 2. wird in Deutschland sowieso zu viel gekurt und Unfug getrieben mit Schwerbehindertenausweisen, ha ha!
Freue mich auf eure aufmunternden, unterstützenden Antworten
Ulrike

Andrea
04.02.02, 18:31
>Hallo an alle,
>habe meinen Bescheid über Grad der Beh. bekommen, dabei wurde der MB mit EO als Schilddrüsenfunktionsstörung mit 10%, die durch den MB entst. Osteoporose ebenfalls mit 10 % bewerte. Will natürlich Widerspruch einlegen. Hat jemand einen Tipp, bin z. ZT. bei keinem Prof. oder sonst einer beeindruckenden Perönlichkeit in Behandlung. Anscheinend hat mein Augenarzt auch keine Lust auf ein vernünftiges Gutachten gehabt, 1.bekommt er dafür recht wenig, 2. wird in Deutschland sowieso zu viel gekurt und Unfug getrieben mit Schwerbehindertenausweisen, ha ha!
>Freue mich auf eure aufmunternden, unterstützenden Antworten
>Ulrike
Hallo Ulrike,
das Entscheidende fehlt in Deinem Beitrag, Dein Gesamt-GdB(Grad der Behinderung). Hast Du Deine Akte eingesehen, wenn Du schon weißt, wie die Aufteilung der Einzel-GdB auf Deine Erkrankungen vorgenommen wurde.
Also Widerspruch JA, aber mit Ärzten. Das bleibt Dir nicht erspart. Dabei reicht der Augenarzt nicht aus. Sicherlich ist er für die EO von Bedeutung. Für die Schilddrüsenerkrankung hast Du sicher auch einen Arzt. Auch der spielt eine Rolle und ggf. der Orthopäde, wobei ich der Osteoporose nicht so viel Chancen einräume, über 10 % zu kommen. Es kommt nämlich auf die konkrete Funktionsbeeinträchtigung an.
Du solltest in Deinem Widerspruch sehr plastisch schildern, wie sich Deine Erkrankungen auswirken, wie die Funktionsbeeinträchtigungen aussehen. Außerdem solltest Du das Versorgungsamt auffordern, von Deinen Ärzten Berichte anzufordern. Meist tut es das Versorgungsamt bei erstem Antrag nicht. Wenn von dort Anforderungen bei den Ärzten eingehen, ist meist mit besseren Ergebnissen zu rechnen, wobei richtig ist, daß sie wenig für Berichte erhalten und zudem oftmals die "Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit" nicht kennen, nach denen sich der GdB bewertet.
Viel Glück,
für Fragen stehe ich gern zur Verfügung,
liebe Grüße
Andrea

Gabi
09.02.02, 00:33
Hallo Andrea,
meine Firma hat jetzt bei der Fürsorgestelle einen Antrag auf Zustimmung zur Kündigung gestellt.
Der Typ von dem Amt war recht nett und sagte er wäre auf meiner Seite. Meinst Du nicht, daß die Fürsorgestelle sich im Falle der Kündigung die Unterlagen der Ärzte eher anschaun?
Vielen Dank im voraus für die Info,
Gabi
>>Hallo an alle,
>>habe meinen Bescheid über Grad der Beh. bekommen, dabei wurde der MB mit EO als Schilddrüsenfunktionsstörung mit 10%, die durch den MB entst. Osteoporose ebenfalls mit 10 % bewerte. Will natürlich Widerspruch einlegen. Hat jemand einen Tipp, bin z. ZT. bei keinem Prof. oder sonst einer beeindruckenden Perönlichkeit in Behandlung. Anscheinend hat mein Augenarzt auch keine Lust auf ein vernünftiges Gutachten gehabt, 1.bekommt er dafür recht wenig, 2. wird in Deutschland sowieso zu viel gekurt und Unfug getrieben mit Schwerbehindertenausweisen, ha ha!
>>Freue mich auf eure aufmunternden, unterstützenden Antworten
>>Ulrike
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>Hallo Ulrike,
>das Entscheidende fehlt in Deinem Beitrag, Dein Gesamt-GdB(Grad der Behinderung). Hast Du Deine Akte eingesehen, wenn Du schon weißt, wie die Aufteilung der Einzel-GdB auf Deine Erkrankungen vorgenommen wurde.
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>Also Widerspruch JA, aber mit Ärzten. Das bleibt Dir nicht erspart. Dabei reicht der Augenarzt nicht aus. Sicherlich ist er für die EO von Bedeutung. Für die Schilddrüsenerkrankung hast Du sicher auch einen Arzt. Auch der spielt eine Rolle und ggf. der Orthopäde, wobei ich der Osteoporose nicht so viel Chancen einräume, über 10 % zu kommen. Es kommt nämlich auf die konkrete Funktionsbeeinträchtigung an.
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>Du solltest in Deinem Widerspruch sehr plastisch schildern, wie sich Deine Erkrankungen auswirken, wie die Funktionsbeeinträchtigungen aussehen. Außerdem solltest Du das Versorgungsamt auffordern, von Deinen Ärzten Berichte anzufordern. Meist tut es das Versorgungsamt bei erstem Antrag nicht. Wenn von dort Anforderungen bei den Ärzten eingehen, ist meist mit besseren Ergebnissen zu rechnen, wobei richtig ist, daß sie wenig für Berichte erhalten und zudem oftmals die "Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit" nicht kennen, nach denen sich der GdB bewertet.
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>Viel Glück,
>für Fragen stehe ich gern zur Verfügung,
>liebe Grüße
>Andrea