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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : respiratorische alkalose (brauche euren rat)



Tascha
21.05.14, 16:30
hallo an alle,

ich wende mich wiedereinmal an euch.

ich habe seit ca. acht jahren einen beschwerdeverlauf, der mich am ehesten an tetanische beschwerden denken laesst.

meine erklaerung: ich habe seit meinem tenniealter eine nicht behandelte schilddruesenunterfunktion, die erst ab dem 23. lebensjahr behandelt wurde. desweiteren hatte ich erheblichen seelischen stress, auch eine anhaltende magenschleimhautentzuendung.

nachdem ich (seit dem 23. lebensjahr) schilddruesenhormone bekam, entwickelten sich erstmals die tetanischen beschwerden.

beinahe alle beschwerden, die bei einer magnesiummangeltetanie erwaehnt werden.

desweiteren habe ich einen knochenabbau.

ich habe deshalb angefangen, mineralien einzunehmen, aber erstmal nicht alle drei (mg, ka, ca). nach mehreren magnesiuminfusionen (wahrscheinlich auch durchs nacl, aber auch durch eine hc einnahme, wegen dem verdacht auf eine nns), entwickelte sich ein kaliummangel (nicht im serum, aber in den zellen).

daher nahm ich eine weile kalium ein (meine magenbeschwerden verschlechterten sich drastisch, weil ich nicht wusste, dass ich kein kalumchlorid einnehmen darf, wegen meinem bauch). mein kaliumwert im serum veraenderte sich nicht, aber mein kaliumwert in den zellen.

durch die kaliumeinnahme wanderte ich in eine respiratorische alkalose (mit atembeschwerden), ich bekam sehr lange auch einen breistuhhlgang. mein serumcalciumwert senkte sich etwas (leichter calciummangel).

daher nahm ich calciumcitrat ein und erstaunlichweise habe ich es auch ca. acht wochen ueber dem magen vertragen. bis sich dann aber andere beschwerden einstellten, die mich an einen magnesiummangel (evtl. auch klaiummangel) erinnern.

daher: endlich habe ich verstanden, dass ich alle drei mineralien brauche, fragst sich aber, wie, wegen meiner defekten magenschleimhaut.

ich vertrage kein magnesiumcitrat. ich brauche daher ein praeparat, dass nicht in chlrorid verwandelt werden kann und erst im darm sich entfaltet.

magnesium kann ich auch ueber den muskel injizieren, aber da weiß ich nicht, welche menge und welche menge an calcium (ueber die vene). ich kriege die verhaeltniss nicht hin.

kennt jemand evtl. ein magnesium- und calciumchelat, dass nicht im magen wirkt.

ueber den ersten zeitraum kann ich mir auch calcium und magnesium infundieren, aber welche menge (kann man es mischen) ?

die tetanien (verkrampfungen meiner haende) treten mehrmals am tag auf und ich habe saemtliche weitere beschwerden (wie im link), habe auch weiterhin breistuhlgang.

wuerde mich sehr ueber euren rat freuen.

lg, tascha

Dini
21.05.14, 16:47
Geh' zum Arzt! Wenn dir der Elektrolythaushalt entgleist, dein Magen nicht okay ist und der Knochenstoffwechsel auch nicht, würde ich von Selbstversuchen jeglicher Art absehen.

LG
Dini

Tascha
21.05.14, 17:20
hey dini,

danke fuer deinen rat.

leider nahm mich bisher kein arzt wirklich ernst. deshalb, weil meine serumwerte alle im gruenen bereich sind. in meinem befundbericht stand, dass ich eine respiratorische aklalose mit hyperventilationstetanien habe (seelisch).

weiß nicht, an wenn ich mich wenden kann.

lg, tascha

Tascha
22.05.14, 15:12
hallo an alle,

habe die werte meiner blutgasanalyse / kapillar:

ph-wert: 7,46 (7,36 - 7,45) !

po2 (sauerstoffpartialdruck) 99 mmhg (75 - 100 mmhg)

pco2 (kohlendioxidpartialdruck): 29 mmhg (35-45 mmhg) !

sauerstoffsaettigung 98,2 % (94 - 98 %)

be (basenueberschuss): - 1,9 mmol/l (-2) bis (+2) mmol/l)

haematokrit 43 %

chco3 (p) 20,3 mmol/l hco3 (act) = 21–26 mmol/l (aktuelles bicarbonat) und hco3(std) = 23–27 mmol/l (standard–Bbcarbonat) !
************************************************** ************************************************** *************
blutgasanalyse (kapillar) acht wochen davor:

ph-wert: 7,47 (7,36 - 7,45) !

po2 (sauerstoffpartialdruck) 90 mmhg (75 - 100 mmhg)

pco2 (kohlendioxidpartialdruck): 28 mmhg (35-45 mmhg) !

sauerstoffsaettigung 98 % (94 - 98 %)

be (basenueberschuss): - 1,6 mmol/l (-2) bis (+2) mmol/l)

haematokrit 50 %

************************************************** ************************************************** *************
wuerde mich sehr freuen, wenn jamnd drueber schauen kann.

lg tascha

Diejenige
22.05.14, 15:46
Das ist eine respiratorische Alkalose, stimmt schon . Ursache ist Hyperventilation, auch eindeutig. Warum du hyperventilierst, müsstest du klären. Neben Psyche können in seltenen Fällen auch auch Herz-oder- Lungenkrankheiten das auslösen.
Kalium etc. nimmt man nicht einfach so ein . Schon gar nicht, wenn eine Störung des Säurebasenhaushaltes besteht. Und auch nicht als Infusion in Eigenregie ,das kann durchaus lebensgefährlich werden. Und man misst im Serum, wenn dieser Wert stimmt, dann lass jede eigenmächtige Einnahme.

Lieselotte von der Pfalz2
22.05.14, 16:10
........ja und was sagt der Arzt nun?

1.
Nebenschilddrüsenwerte untersuchen lassen : Parathormon intakt, Phosphat, Calcium Schau mal bitte nach: Nebenschilddrüsenüberfunktion http://www.insensu.de/Hyperparathyreoidismus/

oder 2.
schau bitte nach, ob sich eine Diabetes entwickelt hat oder entwickelt. Auch hier kommte es zu Elektrolytverschiebungen!
Der erste einfachste Weg (die Zeit des Wartens auf einen Termin sinnvoll nutzen) wäre:
sich in der Apotheke ein Bluzuckermessgerät aushändigen lassen (meist gibt es sie kostenlos, weil man dann ja die Teststäbchen regelmäßig einkauft;) - ich habe direkt danach gefragt und bereits zweimal ein Gerät bekommen - eines für meine Mum und eines für mich)
Dann über einen Monat morgens Nüchternzucker messen und in der ersten Woche auch jeweils vor der Mahlzeit und jeweils 2 - 3 Stunden danach.
Idealerweise auch den Blutdruck mit messen, dann hat man ein kompletteres Bild - ( es zeigt sich oftmals auch schon bei moderaten Blutzuckererhöhungen ein Anstieg des Blutdrucks) Das dürfte Dir eine erste Einschätzung verschaffen. (Der vermehrte Elektrolytverlust entsteht bei Diabetes durch die vermehrte Wasserausscheidung und über evtl Leistungsveränderungen der Niere)

3.
Kann evtl. eine Schlafabnoe in Frage kommen? Dafür muß man/frau nicht zwingend übergewichtig sein und schnarchen!!!!!!!!!!!


In welchen Fällen sind pCO 2-, HCO 3- und BE-Werte zu niedrig?

Eine Verringerung eines der drei Werte zieht eine Verringerung der anderen beiden nach sich: Wenn beispielsweise der Kohlendioxid-Partialdruck zu niedrig ist, sinkt auch das Bicarbonat und der Basenüberschuss. Der Blut-pH-Wert sinkt ebenfalls.

Eine Verminderung des pCO 2-Wertes kommt bei zu tiefer oder zu schneller Atmung vor.

Eine Verringerung des Bicarbonat-Gehalts entsteht durch Funktionsstörungen der Niere, bei anhaltenden Durchfällen oder als Folge-Erscheinung eines gesunkenen pCO 2-Wertes. aus: http://www.netdoktor.at/laborwerte/kohlendioxid-partialdruck-bicarbonat-basenueberschuss-8418

4.
Ein Nierenproblem käme evtl. auch noch in Frage (Überweisung zum Nierenfacharzt) ,
5.
oder zum Endokrinologen zwecks Überprüfung von evtl. Problemen mit den Nebennieren, #

6.
oder eine Einschränkung der Lungenfunktion/des Gasaustausches.

Aber zu dem veränderten Blut ph und dem niedrigen Kohlendioxidpartialdruck muß der Arzt doch etwas gesagt haben????????????

Tetanie in den Händen - das ist doch ne Hausnummer - Calciummangel fällt mir dann sofort ein - Ursachen dafür gibt es diverse.
Wie sind den die Laborergebnisse bei den Elektrolyten?

Schreib doch mal bitte alle Deine Symptome ohne weiter Erläuterungen und Schlußfolgerungen auf - vielleicht zeigt das ja für einen unserer "Fori's" in eine andere Richtung, als die, die Du bisher gedanklich eingeschlagen hast.

LG

Diejenige
22.05.14, 16:18
deshalb, weil meine serumwerte alle im gruenen bereich sind. in meinem befundbericht stand, dass ich eine respiratorische aklalose mit hyperventilationstetanien habe (seelisch).



Da ist doch die Diagnose. Ob nun seelisch, ist eine andere Frage, aber der Blutgasbefund ist eindeutig eine Hyperventilation. Und die Elektrolyte sind ofensichtlich nicht entgleist .

Tascha
22.05.14, 16:50
danke euch beiden,

habe mich etwas belesen (und bin weiter dabei), dass manchmal bei einer respiratorischen alkalose ein basenmangel besteht.

es handelt sich dann um eine uebersaeuerung in den zellen, wenn ich es verstanden habe (nicht einfach beweisbar, denn die serumwerte sind meist im gruenen bereich).

meine beschwerden haben angefangen, seitdem ich schildruesenhormone einnehme (innerhalb weniger wochen), meine beschwerden: http://de.wikipedia.org/wiki/Magnesiummangel (auswirkungen des magnesiummangels) und weitere beschwerden (verkrampfte haende, wie beim calciummangel).

in den le. acht jahren bekam ich medikamente, die mineralien ausschwemmen.

desweiteren denke ich, dass ich eine magnesiummangeltetanie (weshalb, habe ich in meinem ersten beitrag geschildert) habe, die mehrere beschwerden macht.

eine seelische komponente, will ich nicht ausschließen, aber ich denke, dass wesentlich mehr dahinter steckt.

weiß jemand, weshalb mein bicarbonat vermindert sein kann ?

lg tascha

Tascha
22.05.14, 16:54
edit: mein pneumologe meinte, dass er nicht weiter weiß, denn in seinem bereich, war alles im gruenen bereich.

meine nierenwerte waren bisher blendend, auch kein schlafapnoe und kein diabetes.

meine werte im serum:

calcium: 2,20 mmol (2,20 - 2,50 mmol) manchmal auch darunter.
kalium: 3,9 mmol (3,6 -5,5)
natrium: 142 mmol (133 - 146)
magnesium: 0,8 mmol (0,8 - 1,0)

Lieselotte von der Pfalz2
22.05.14, 17:01
http://flexikon.doccheck.com/de/Hypokalz%C3%A4mie


Hypokalzämie

Synonyme: Hypocalcämie, Hypokalziämie
Englisch: hypocalcemia
Inhaltsverzeichnis

1 Definition
2 Ätiologie
2.1 Gestörte Kalziumbilanz
2.2 Endokrine Ursachen
2.3 Verteilungsstörungen
Du siehst:
Es muß also nicht unbedingt ein Mangel an Calcium vorliegen (Blutcalcium ok) sondern es kann sich auch um eine Verteilungstörung handeln,oder eben endokrine Ursachen haben, oder eben eine gestörte Calciumbilanz.

Wenn Calcium fehlt, dann fehlt auch Mg (Mg u. Ca sollen etwa im Verhältnis 1:2 vorliegen) und das wiederum hat auch einen Einfluß auf Kalium - aber das weißt Du ja alles längst.

Ich bin mir zeimlich sicher, daß Deine Symptome einen anderen Grund als ein seeliches Leiden haben.

Wie sehen Deine aktuellen SD-hormonwerte aus? auch eine hormonelle Fehlversorgung mit SD-Hormonen hat einen nicht unerheblichen Einfluß auf den Elektrolythaushalt. (Ich suche den link dazu heraus, wenn Du Interesse hast)
LG

Lieselotte von der Pfalz2
22.05.14, 17:06
Eine Symptomliste
eine Liste aller bisherigen Erkrankungen
und eine Medikamentenliste
wäre hilfreich.

Diejenige
22.05.14, 17:08
Wieso machst du es denn so kompliziert ? Wieso soll es nun auch noch eine Magnesiummangeltetanie sein ? Deine Blutgase erklären die Sache völlig ausreichend.
Das Bicarbonat ist bei der respiratorischen Alkalose vermindert, weil der Körper es dann kompensatorisch vemehrt über die Niere ausscheidet .

Lieselotte von der Pfalz2
22.05.14, 17:09
edit: mein pneumologe meinte, dass er nicht weiter weiß, denn in seinem bereich, war alles im gruenen bereich.

meine nierenwerte waren bisher blendend, auch kein schlafapnoe und kein diabetes.

meine werte im serum:

calcium: 2,20 mmol (2,20 - 2,50 mmol) manchmal auch darunter.
kalium: 3,9 mmol (3,6 -5,5)
natrium: 142 mmol (133 - 146)
magnesium: 0,8 mmol (0,8 - 1,0)
und endokrinologisch? ist da bisher etwas gelaufen?

Es gibt einen Kaliumkanalerkrankung die autoimmunbedingt ist.....................da ist der Kaliumwert auch normal und trotzdem treten Krämpfe auf..................
Welche Symptome hast Du und wann treten sie auf?

Tascha
22.05.14, 17:14
danke dir sehr, lieselotte.

werde mich da mal einlesen.

ich denke, dass ich die ursache kenne, fuer den mineralienverlust.

ideen, die dafuer srechen:

- sd- unterfunktion (sehr lange nicht behandelt, schlechte tsh werte ab dem tenniealter, behandelt erst ab dem 23. lebensjahr)
- anhaltende magenschleimhautentzuendung (kein hc nachweis, gereizte schleimhaut) seit dem teeniealter
- supprimiertes tsh ueber mehrere jahre (durch die hormoneinnahme), tsh wert lag bei 0,02 mu/l) - mittlerweile nicht mehr supprimiert
- hydrocortisoneinnahme (hc) wegen verdacht auf nebennierenschwaeche im speichel (serum werte sind normal)
hc nahm ich mehrere monate ein - mittlerweile nicht mehr

ich habe leider keine sd werte, aber mein le. waren: (mit eutyhr. am morgen / be war mittags)

tsh: 1,6
ft3 4,8 (3 - 10 pmol/l)
ft4 20,3 (13 - 28 pmol/l)

mehr lt kann ich definitiv nich einnehmen, auch kein t3. da verschlechtern sich meine tetanien erheblich.

fuehle mich mit den werten (sd technisch) am besten.

ueber deine webseite (sd und mineralien) wuerde ich mich sehr freuen.

lg tascha

Tascha
22.05.14, 17:19
danke euch beiden,

melde mich bald.

lg tascha

Lieselotte von der Pfalz2
22.05.14, 17:24
Wieso machst du es denn so kompliziert ? Wieso soll es nun auch noch eine Magnesiummangeltetanie sein ? Deine Blutgase erklären die Sache völlig ausreichend.
Das Bicarbonat ist bei der respiratorischen Alkalose vermindert, weil der Körper es dann kompensatorisch vemehrt über die Niere ausscheidet .

...........ich habe es so verstanden, daß sehr wohl eine Alkalose vorliegt, aber muß diese zwingend eine respiratorische sein? Was spricht dafür und was dagegen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Alkalose

andere Möglichkeiten wären z.b.:


Metabolische Alkalose
Respiratorische Azidose
Metabolische Azidose
Azidose
Alkaloseaus: http://de.wikipedia.org/wiki/Respiratorische_Alkalose

Dieser Hinweis von Dir ist ja auch ein möglicher Grund oder?
in den le. acht jahren bekam ich medikamente, die mineralien ausschwemmen. Welche Medikamente genau sind/waren das? und weshalb waren/sind sie nötig?

vielleicht hilft mir ja jemand "auf die Sprünge": Woraus ist sicher abzuleite, daß die Alkalose respiratorischen Ursprungs ist?

LG

Lieselotte von der Pfalz2
22.05.14, 17:31
- anhaltende magenschleimhautentzuendung (kein hc nachweis, gereizte schleimhaut) seit dem teeniealter






ueber deine webseite (sd und mineralien) wuerde ich mich sehr freuen.

lg tascha

Hier bitte sehr: http://www.schilddruesenguide.de/sd_NEMs_2.html


wegen der langen Magenschleimhautentzündung ist doch sicherlich abgeklärt worden, ob es sich evtl. um eine AI-Gastritis handelt...............?

Diejenige
22.05.14, 17:39
@Lieselotte,
Die genauen Abläufe des Säurebasenhaushalts sind schon kompliziert, aber die Ergebnisse von Blutgasanalysen sind leicht zu überblicken. Alles mit Azidose geht nicht, weil da der ph sinkt statt ansteigt . Und die metabolische Alkalose führt zu völlig anderen Werten . pCo2 ist nicht erniedrigt, und es wird im Gegensatz zur respiratorischen Alkalose zu wenig Bicarbonat ausgeschieden. Also eine komplett andere Situation .
Was mich in Medizinforen so wundert , ist : Da bekommt mal jemand eine Diagnose, die gut zu verkraften ist, wo man allerbeste Chancen hat, was dagegen zu tun . Und schon sucht man mit aller Macht, dass es doch was seltenes und besonderes und schwieriges sein muss .

Tascha
22.05.14, 19:52
danke fuer deine hilfsbereitschaft, lieselotte.

meine hauptbeschwerden, die ich wahrnehme (taeglich)): myoklonien (ganzer muskel bewegt sich), mißempfinden (ameisenlaufen), muskelschwaeche, muskelkraempfe (auch die haende), empfindlichkeit (geraeusche), kreislaufbeschwerden und herzbeschwerden, leistungsminderung, manchmal atembeschwerden, empfinden, dass man neben sich steht, bauchbeschwerden (magenschleimhaut/keine aut.immune).

meine medikamente, die ich in den le. acht jahren bekam: euthyr. und auch prothyrid (mehrere jahre), antibakterielle behandlungen (ab`s), hydrocortison (ueber mehere monate), pantoprazol (mehrere monate), plasmapheresen.

meine medikamente, die ich mittlerweile nehme: euthyr.: 56,25µg

endokrinologisch kam bei mir heraus: knochenabbau (osteopenie), vitamin d mangel. keine weiteren erkrankungen.

danke auch an dich, diejenige: ich habe meine erste blutgansanlayse erst vor 2 monaten machen lassen, es waere sehr interessant gewesen, wie diese, die le. acht jahre gewesen waere. denn: die beschwerden, die ich beschrieben habe (keine atembeschwerdem), die habe ich seit dem ich lt einnehme, aber die atembeschwerden habe ich erst, seitdem ich den kaliummangel (in den zellen) behandelte: durch die kaliumeinnahme, senkte sich mein calciumwert und auch erst deshalb entstanden die atembeschwerden und ich denke, daher die respiratorische alkalose. durch die kaliumeinnahme besserte sich mein kaliumwert in den zellen (serumwert weiterhin im mittleren bereich). deshalb nahm ich calciumcitrat ein und nach ca. 2 moanten bekam ich beschwerden, die ich als magnesiummangel empfinde und die mich auch direkt daran erinnerten, wie es sich damals anfuehlte, als ich lt bekam (andauernd an meheren stellen: myoklonien und weitere erhebliche beschwerden, die auch beim magnesiummangel entstehen), ich nahm deshalb magnesium (in den muskel, wegen meinem magen und manche beschwerden, wie die myoklonien, die besserten sich).

ich bin sehr sicher, dass es sich (bei den tetanien) um ein calium- und magneisummangel handelt. und damals auch kalium (nach hc einnahme).

meine schwierigkeit: meine magenschleimhautentzuendung, ich kann sehr schwer nems einnehmen, werde es aber nochmal versuchen (diesmal, werde ich aber besser acht geben, alle drei, in einem bestimmten verhaeltnis).

ich kann dich verstehen, ich wuerde auch nich einfach etwas einnehmen, aber mich nahm bisher (in dem bereich) kaum einer ernst. ich musste es selbst versuchen, denn ich dachte, dass ich es nicht mehr aushalte.

verstehe deine le. beitrag eher weniger: denn, es geht mir nich darum, dass ich nach etwas seltenem suche. es geht darum, dass ich meine beschwerden am besten kenne und die weisen auf magnesium- und calciummangeltetanien hin, weshalb es auch sehr wahrscheinlich waere, habe ich bereits erklaert.

eine magnesiummangeltetanie ist in den meisten faellen (denke ich) nicht einfach beweisbar. aber ein teil meiner beschwerden spricht auf magnesium (injekt) an.

lg an dich, tascha

Diejenige
23.05.14, 06:05
Kaliummangel spielt sich im Blut ab. Wenn du dort einen mittleren Wert hast, so hast du keinen stoffwechselbedeutsamen Kaliummangel . Und dann hast du Calcium eingenommen und willst dennoch einen Calciummangel haben . Danach dann entstand ein Magnesiummangel, gegen den du Magnesium substituierst. Und nun soll es nach alledem ein Kalium-und -Magnesiummangel sein, der deine Krämpfe auslöst ???
Letztlich alles eine Frage des Leidensdruckes. Du könntest dich mit der Theorie einer Hyperventilation befassen , und entsprechend was tun für dich, sei es nun ein Nachdenken über Stress, oder Chorsingen oder Gesangsuntericht oder wer weiß was . Und abklären, ob Herz oder Lunge chronisch krank sind. Und danach sieht man weiter. Wilde Theorien über Nährstoffmängel haben ja offensichtlich schon lange Zeit gar nichts gebracht .

Lieselotte von der Pfalz2
23.05.14, 08:07
@Lieselotte,
Die genauen Abläufe des Säurebasenhaushalts sind schon kompliziert, aber die Ergebnisse von Blutgasanalysen sind leicht zu überblicken. Alles mit Azidose geht nicht, weil da der ph sinkt statt ansteigt . Und die metabolische Alkalose führt zu völlig anderen Werten . pCo2 ist nicht erniedrigt, und es wird im Gegensatz zur respiratorischen Alkalose zu wenig Bicarbonat ausgeschieden. Also eine komplett andere Situation .
Was mich in Medizinforen so wundert , ist : Da bekommt mal jemand eine Diagnose, die gut zu verkraften ist, wo man allerbeste Chancen hat, was dagegen zu tun . Und schon sucht man mit aller Macht, dass es doch was seltenes und besonderes und schwieriges sein muss .

Guten Morgen zusammen
@Diejenige:

Was mich in Medizinforen so wundert , ist : Da bekommt mal jemand eine Diagnose, die gut zu verkraften ist, wo man allerbeste Chancen hat, was dagegen zu tun . Und schon sucht man mit aller Macht, dass es doch was seltenes und besonderes und schwieriges sein muss .
da sagst du was - ich könnte mir vorstellen, daß es so manches mal auch daran liegt, daß zwar eine Diagnose gestellt wird, aber keine hilfreiche Therapie eingeleitet und begleitet wird..............das wirkt auf so manchen Betroffenen, als wäre die Diagnose zu nichts gut und auch keine Therapie und Hilfestellung wert - nur wenige erkennen, daß dieses Verhalten, daß Resultat des "Gesundheitssystems" ist - mein Gedanke dazu!
So ähnlich scheint es ja bei Tascha wohl auch zu laufen: Diagnose steht, hilfreiche Therapieansätze= Fehlanzeige.................also ich kann schon verstehen, wenn frau da weitersucht - sie war beim Lungenfacharzt, der stellt eine Diagnose und diese ist ihm selber keine Aktion wert - keine Abklärung der Ursache - weder eine Überweisung an einen entsprechenden Facharzt (wie z.b. Kardiologe - Du hast es ja auch erwähnt) geschweige den eine Therapie, die zu einer Linderung führt (und das, wo es so einfach wäre, wie Du ja sagst)
Die Betroffene hat nun eine Diagnose (die möglicherweise richtig ist) und wird genauso, wie sie in die Praxis gekommen ist, wieder nach Hause geschickt..............und die Symptome sind ja unzweifelhaft da und zu dem auch noch sehr unangenehm.

.................scheint mir so, als ob es sich hier eher um ein Problem des Systems handelt, als um einen "Mangel an korrekter Diagnose"...................

...............angenommen die Diagnose ist richtig, warum folgt dann keine weiter Abklärung/Ursachenforschung um der Betroffenen zu einer Linderung zu verhelfen?

(...............ich bin mir nicht so ganz sicher, ob ich meine Gedanken nachvollziehbar niederschreiben konnte...........)

LG

Tascha
23.05.14, 15:28
danke diejenige, fuer dein beitrag.

Tascha
23.05.14, 15:34
danke auch an dich, lieselotte.

stimmt, leider wird nicht weiter nachgeschaut, weshalb ich eine resp. alkalose entwickelt habe.

werde mich weiterhin einlesen.

lg tascha

Tascha
23.05.14, 16:20
hey an alle,

weiß jemand, wie man meinen wert: basenueberschuss (be) bewertet. normalerweise waere er idealerweise bei 0, wenn ich es verstehe. wann wandert dieser wert nach links und wann nach rechts.

lg tascha

Diejenige
23.05.14, 18:47
Puh, du stellst ja schwere Fragen.....
Nein, ideale Werte gibt es nicht beim BE. Der Körper gleicht aus, und je nachdem sieht dann Base Excess aus. In deinem Fall sieht man,dass die respiratorische Alkalose metabolisch kompensiert ist durch Abfalll der Pufferbasen . Sie ist demnach chronisch, dein Körper hat sich längst an diese Art der Atmung gewöhnt .

Tascha
23.05.14, 21:26
danke diejenige,

kennst dich aber echt aus, durchschaue es selbst sehr schlecht, werde es aber nochmal anschauen.

mich wuerde interessieren, aber man kann es nicht mehr feststellen, wie meine werte (blutgasanalye) aussahen, als ich noch kein kalium einnahm, weil es erst danach auftrat, die atembeschwerden. ich denke, dass die kaliumeinnahme meinen calciumwert senkte (hatte ein calciummangel im serum).

aber eines muss ich noch erwaehnen, dass fand ich sehr interessant.

nachdem ich hc einnahm, haben sich bei mir saemtliche werte veraendert (weil ich das hc nicht brauchte, vermutlich). und ich denke, dass ich dadurch erheblich mineralien ausschwemmte. ich musste damals andauernd essen (sueßes und fettes, es war wirklich nicht mehr im rahmen) und dieses empfinden, dass verschwand endlich nachdem ich kalium einnahm, auch fuehlte ich mich wesentlich besser.

mein kaliumwert in den zellen besserte sich (mein serumwert veraenderte sich nicht).

aber nach ca. 2 moanten stellte sich ein breistuhlgang ein (ueber wochen), weil die kaliumeinnahme meinen wahrscheinlich sehr schlechten calciumwert weiter absenkte. und auch erst da bekam ich die atmebeschwerden.

die verdauungsbeschwerden haben dann auch wiederum alles verschlechtert (mineralienaufnahme).

ich weiß nicht, was man davon halten kann, aber ich habe im web entdeckt (muss nach dieser webseite schauen), dass man eine resp. alkalose messen kann, aber es in den zellen anders herum ausschaut und man einen erheblichen basenmangel haben kann.

ich frage mich auch, weshalb die beschwerden (die tetanien) erst durchs lt enstanden sind, ich denke, durch magnesiummangel. da kam im verlauf eins nach dem anderen, ein kreislauf.

lg tascha

Diejenige
24.05.14, 06:30
Hallo Tascha,
Das sind, , sorry, wirklich nur wilde Spekulationen . Mach dir bitte den einen Punkt klar : Wenn etwas gleichzeitig auftritt, heisst es nicht, dass es in Verbindung steht. Oder es steht in anderer Verbindung, als du dir ausmalst. Z. B.könnte dein Schlechtbefinden wegen falscher Medikamentengabe zu einer Angstatmung geführt haben damals . Und eines vergiss bitte sofort : Diese simplen Theorien, wonach man in der Zelle Mangel hat, die dann angeblich schwerste Entgleisungen auslösen . Denn, ja, natürlich kann man in den Zellen einen Basenmangel haben, wie man auch in den Zellen Kaliummangel haben kann. Aber das ist das Wunderwerk Mensch, wir sind in der Lage, Schieflagen auszugleichen . Eine atmungsbedingte (respiratorische ) Schieflage kompensiert der Körper durch Stoffwechselvorgänge ( metabolisch ) , und umgekehrt . Darum sackten bei dir die Pufferbasen weg. Und darum verändert sich selbstverständlich der Kaliumgehalt der Zellen ,wenn der Blutwert nicht stimmt . Es ist also gut, dass wir das können, und nicht krankhaft. Ohne Kompensationen wären wir nicht lebensfähig .

Ich begreife nicht, wieso du es nicht einfach mal ausprobierst . Lieselotte hat ja hervorragend beschrieben, wie wir oft im Stich gelassen werden. Dir hat wohl auch kein Arzt diesen Befund erklärt . Aber du liest im Internet, dann weisst du, dass dein Befund eine Riesenchance ist, deine starken Beschwerden anzugehen . Das ist eine richtig wertvolle Erkenntnis, und da könntest du z. B. beginnen, richtige Bauchatmung zu lernen . Das wird nicht schaden, und all dein Spekulieren hat dir doch viele Jahre gar nichts gebracht .

Tascha
25.05.14, 08:53
danke diejenige,

werde es auf jedenfall mal versuchen, waere echt klasse, wenn es klappt (mit einer anderen atemtechnik, ueber den bauch).

muss mich mal schlau machen, evtl. macht es auch ein entsprechender therapeut/in ueber die krankenkasse (kenne mich da nicht aus).

die werte, die ich machen lassen habe (bl.gasanalyse), auf die kam ich selbst, habe mir einfach (an der anmeldung) eine ueberweisung ausstellen lassen (mit der bitte auf eine bl.gasanalyse) und bin damit zum lungenfacharzt, auch sehr schade, dass man als patient selbst recherchieren muss, ich denke immer an die patienten, die das nicht mehr schaffen.

etwas anderes: den bericht fand ich interessant: http://www.semmelweis.de/pdf/pdf.php?name=07_joergensen_saeure_base&ext=pdf.

ich habe etwas bedenken, dass ich (wegen dem sehr langen breistuhlgang) auch deshalb einen bicarbonatmangel habe.

lg tascha

Diejenige
25.05.14, 19:34
Oje Tascha, was liest denn du für ein Zeugs....
Ich habe nicht vor, allzuviel Zeit mit sowas zu verbringen, drei kurze Hinweise mögen exemplarisch ausreichen :
Der ph-Wert schwankt physiologisch nicht zwischen 7,1 und 7,8. Bei letzterem Wert könnte es schon zu spät für die Intensivstation sein. Richtig wäre die Angabe 7,35 bis 7,45 .
Bei der respiratorischen Alkalose fallen die Pufferbasen keineswegs automatisch ab, das ist nur eine Variante .
Und falls dich das noch nicht bekehrt, lies dir mal die Sanum-Post zu Hashimoto durch.

Das sind doch Verkaufsbroschüren und keine ernsthaften medizinischen Informationen .

Tascha
26.05.14, 16:56
danke diejenige,

habe mich mit meinen beschwerden an einen internisten gewendet, mit dem ich bald spreche. mal schauen, wie er meine werte (auch andere) betrachtet.

lg an dich, tascha

Diejenige
26.05.14, 19:10
@Tascha,
Jetzt wäre ein Hausarzt gut, so einer, der dich und die Geschichte schon lange kennt . Wenn sich bewahrheitet, dass deine Beschwerden ausgelöst sind durch chronische Hyperventilation, dann wird das ein langer und mühsamer Weg der Besserung . Es spricht jedenfalls viel dafür, auch deine grenzwertig niedrigen Calciumwerte und die leichte Parathormonerhöhung. Mir ist völlig rätselhaft, wie das so lang unerkannt bleiben konnte ,denn bei tetanischen Beschwerden denken die Ärzte sonst als allererstes an Hyperventilationen . Vermutlich haben die vielen Medikamente wie Kalium und Magnesium, die du trotz schlechtem Körpergefühl zugeführt hast, zusätzlich den Stoffwechel gestresst . Von alldem erholt man sich nicht so ganz schnell , und Atrmung umsteuern ist eine ganz schwere Aufgabe.
Wenn dieser Internist dich schon kennt und dich nun begleitet , ist er der richtige .

Tascha
27.05.14, 19:50
herzlichen dank diejenge, fuer deine beitraege.

ich bin mal gespannt (wenn ich mit dem internisten spreche). denke, dass ich bald mehr erfahren werde.

verstehe es auch nicht, weshalb man mich nicht ernst nahm (acht jahre).

dankende gueßele an dich, tascha

Jutta K.
30.05.14, 20:18
Hallo Tascha!


habe mich mit meinen beschwerden an einen internisten gewendet, mit dem ich bald spreche. mal schauen, wie er meine werte (auch andere) betrachtet.
Wenn es möglich ist, würde ich an deiner Stelle den Internisten bitten, noch mal eine erneute Blutgasanalyse durchzuführen, dann aber zusätzlich auch noch die Anionenlücke im Blut (und am besten zusätzlich noch im Urin) mitzubestimmen.

Denn ich habe (wegen deiner Anamnese) den leisen Verdacht, dass du vielleicht keine rein respiratorisch bedingte Säure-Basen-Störung haben könntest, sondern eine kombinierte Störung (respiratorisch UND metabolisch). Für eine zusätzliche metabolische Störung spräche m. E. vor allem deine Osteoporose http://www.klinikum.uni-muenster.de/fileadmin/ukminternet/daten/kliniken/medd/Z_Alte_Dateien/Standards/metabolic_acidosis.pdf (letzte Seite: Folgen einer metabolischen Azidose), deine Probleme mit den Elektrolyten und deine ja wohl doch sehr ausgeprägten Tetanien (eine respiratorische Alkalose kann zwar natürlich Tetanien verursachen, aber in der Intensität/Häufigkeit wie bei dir soll das wohl doch - gerade bei chronischer respiratorischer Alkalose - eher selten vorkommen). Außerdem sind da ja noch die Ketone im Urin, die du mal hattest (wurde das eigentlich nochmals getestet, ob die nach wie vor positiv sind?), was ebenfalls auf eine metabolische Komponente (Ketoazidose?) hindeuten könnte.

Deine Blutgasanalysen zeigen zwar auf den ersten Blick erstmal eine chronische respiratorische Alkalose, aber (!) manchmal kann der erste Blick leider auch täuschen! Bei Blutgasanalysen muss man darum auch nicht nur darauf achten, welche Werte erhöht bzw. erniedrigt sind, sondern auch auf das Verhältnis bestimmter Werte zueinander. Denn das Verhältnis bestimmter Werte zueinander zeigt erst, ob eine Störung des Säure-Basen-Haushalts wie erwartet vom Körper kompensiert wurde oder nicht. Und ob die Störung wie erwartet kompensiert wurde oder nicht, ist wiederum deswegen wichtig, weil man aus einer Kompensation, die nicht so wie man es erwarten würde, erfolgt ist, wiederum Rückschlüsse ziehen kann, ob es sich um eine einfache Störung des Säure-Basen-Haushalts (z. B. nur rein respiratorische Alkalose) handelt oder möglicherweise doch um eine kombinierte (und damit komplexere) Störung.

Es gibt da eine Formel, wie die erwartete Kompensation bei chronisch respiratorischer Alkalose aussehen sollte und die lautet: pro 10 mmhg Abfall von PCO2 (gerechnet vom mittleren Normalwert 40 mmhg) wird ein Abfall von HCO3- (Bikarbonat) um 4 mmol/l (laut manchen Quellen auch 5 mmol/l) erwartet (gerechnet vom mittleren Bicarbonat-Normalwert von 24 mmol/l) . Siehe http://www.oegim.at/fileadmin/redakteur/downloads/FAP_Supplements/fap_7_08_blutgasanalyse.pdf und http://members.aon.at/~intensiv-innsbruck/education/saeurebasenhaushalt_hobisch.htm

Die Formel zur Berechnung, ob die bei chronischer respiratorischer Alkalose erwartete Kompensation eingetreten ist, lautet:
Delta-HC03- = 0,4 (bzw. 0,5) x Delta-PCO2

(Delta-HC03- = Differenz zwischen Normalwert des Bikarbonats (24 nmol/l) und berechnetem aktuellem Bikarbonat; Delta-PCO2 = Differenz zwischen Normalwert des PC02 (40 mmhg) und gemessenem PC02)

Wenn man deine Werte der 2. Blutgasanalyse in die Formel einsetzt, ergibt das:

Delta-HCO3- = 0,4 x (40-29)
Delta HCO3- = 0,4 x 11
Delta HCO3- = 4,4

24 mmol/l - 4,4 mmol/l = aktuelles HCO3- 19,6 mmol/l

Tatsächliches aktuelles HCO3 - war bei deiner 2. Blutgasanalyse aber: 20,3 mmol/l. Also etwas höher als man es gemäß der Kompensationsformel bei deinem PCO2 von 29 mmhg normalerweise erwarten würde.

Oder dasselbe noch mal mit 5 mmol/l Abfall pro 10 mmhg PCO2-Abfall:
Delta-HC03- = 0,5 x (40-29)
Delta HCO3- = 0,5 x 11
Delta-HCO3- = 5,5

24 mmol/l - 5,5 mmol/l = 18,5 mmol/l

Dein aktuelles Bikarbonat ist also der Formel nach (sowohl, wenn man mit 4 als auch 5 mmol/l erwartetem Abfall rechnet) eigentlich etwas zu hoch im Verhältnis zu deinem PCO2-Abfall. Und das muss zwar nicht unbedingt, aber es könnte vielleicht doch ein Hinweis darauf sein, dass bei dir zusätzlich zur respiratorischen noch eine metabolische Säure-Basen-Störung (metabolische Alkalose und/oder metabolische Azidose) vorliegen könnte.

Ich kann leider nicht sagen, wie bedeutsam diese Abweichung deines Bikarbonats von der erwarteten Kompensation wirklich ist (mag auch sein, dass so eine geringe Abweichung auch noch im Rahmen normaler Schwankungen und damit unbedeutend ist), aber ich würde es - eben aufgrund deiner Anamnese, die m. E. für ein doch komplexeres Problem als "nur" die respiratorische Alkalose spricht - doch besser nicht einfach "unter den Tisch fallen" lassen, sondern auf jeden Fall den Internisten darauf ansprechen und ihn darum auch bitten, nochmals eine Blutgasanalyse zu machen und dabei dann eben auch die Anionen-Lücke zusätzlich bestimmen zu lassen.

Denn komplexe (kombinierte) Störungen des Säure-Basenhaushalts sind manchmal leider auch erst durch Bestimmung der Anionen-Lücke (und weiterer Berechnungen daraus wie z. B. Delta-Delta-Ratio (Ratio aus Delta-Anionen-Lücke/Delta-HCO3-) zu "enthüllen". Siehe z. B. das Beispiel "Medical Mystery #3" auf dieser Webseite http://www.fortbildung.usz.ch/pdf/fs09/fehr_AAWB_SaeureBase_Mai-2009.pdf , da sehen ph, PCO2 und HCO3- auch erstmal "eindeutig" nach respiratorischer Alkalose aus - aber die Bestimmung der Serum-Anionen-Lücke zeigte dann, dass es sich bei dieser Patienten um eine sogenannte "Tripel-Störung" handelte - eine Kombination aus respiratorischer Alkalose + metabolischer (high anion gap) Azidose + metabolischer Alkalose.

Ist also manchmal offensichtlich doch nicht immer so einfach, aus eigentlich erstmal "eindeutig" scheinenden Blutgaswerten wirklich die richtigen Schlüsse zu ziehen. Weswegen ich da an deiner Stelle auch unbedingt noch die Meinung des Internisten einholen und wenn möglich ihn eben auch noch mal weitere Untersuchungen durchführen lassen würde.

Daneben sollte - selbst wenn er die Diagnose chronische respiratorische Alkalose bestätigen sollte - er natürlich auch noch mal näher forschen, ob die Ursache wirklich rein psychogen ist oder ob dahinter nicht vielleicht doch schwerwiegendere Ursachen wie z. B. Lungenödem, Herzinsuffizienz o.a. stecken könnte.

Liebe Grüße
Jutta

Diejenige
31.05.14, 07:13
Und ob die Störung wie erwartet kompensiert wurde oder nicht, ist wiederum deswegen wichtig, weil man aus einer Kompensation, die nicht so wie man es erwarten würde, erfolgt ist, wiederum Rückschlüsse ziehen kann, ob es sich um eine einfache Störung des Säure-Basen-Haushalts (z. B. nur rein respiratorische Alkalose) handelt oder möglicherweise doch um eine kombinierte (und damit komplexere) Störung.


Dein aktuelles Bikarbonat ist also der Formel nach (sowohl, wenn man mit 4 als auch 5 mmol/l erwartetem Abfall rechnet) eigentlich etwas zu hoch im Verhältnis zu deinem PCO2-Abfall. Und das muss zwar nicht unbedingt, aber es könnte vielleicht doch ein Hinweis darauf sein, dass bei dir zusätzlich zur respiratorischen noch eine metabolische Säure-Basen-Störung (metabolische Alkalose und/oder metabolische Azidose) vorliegen könnte.



Aber bei einer langjährigen leichten Hyperventilation ist eine Kompensation in Form metabolischer Azidose zu erwarten . Hier liegt BE relativ tief, daran sieht man, dass sie andeutungsweise eingetreten ist . Ändert aber nichts an der Grundkonstellation einer Hyperventilation , umgekehrt kann es nicht eine respiratorisch kompensierte metabolische Azidose sein wegen des leicht erhöhten pHs. Und klar, als erstes wären Herzlungenkrankheiten abzuklären.

Tascha
31.05.14, 12:04
hallo jutta k,

freue mich sehr ueber deinen sehr ausfuehrlichen beitrag ! (bin dir sehr dankbar).

ich denke, dass ich anfang naechster woche den internisten (erstmal telef., weil er etwas weiter weg waere) sprechen kann, er meinte, dass ich ihn anrufen darf. er kennt (per email) meinen erkrankungsverlauf (und meine werte) und ich denke, dass er bestimmt weiter weiß.

ich fuehle mich wieder sehr schwach, weil ich andauernd breiigen stuhlgang habe. habe mal (im web) entdeckt, dass bei anhaltenden verdauungsbeschwerden ein bicarbonatmangel entstehen kann und dieser aber auch wiederum die verdauungsbeschwerden verschlechtern kann.

desweiteren habe ich eine uebelkeit (magenschleimhaut-ph-wert) hat sich bestimmt auch veraendert (in den le jahren).

die ketonkoerper im urin, die werde ich auch nochmal untersuchen lassen, danke fuer deinen hinweis.

lg tascha

Tascha
06.06.14, 11:27
hallo an alle,

habe weitere werte (auch sd werte):

sd werte (nuechtern / 56,25 µg):

tsh 2,19 (0,35 - 5,50)
ft3 4,4 (3,5 - 6,5)
ft4 15,8 (11,5 - 22,7)

natrium: 141 (132 - 146)
kalium: 4,0 (3,5 - 5,5)
calcium: 2,32 (2,08 - 2,65)

ferritin 21,0 (10 - 291) wert nach 2 ferrlecit-infus. !

laktat (im serum): 1,0 (0,5 - 2,2)
chlorid (im serum): 108 (99 - 109)

leuko: 3,74 (4,80 - 10,80) dauerhaft erniedrigt !

meine beschwerden: fuehle mich, wie bei einem infekt (aber auch, wie in uf).

lg, tascha

Amasyma
19.06.14, 19:29
Hallo Tascha,

bist Du jetzt schon beim Internisten gewesen?
Wegen des Breistuhls: Wie sieht es mit den Clostridien bei Dir aus? Hast Du die Darmflora noch einmal bestimmen lassen? Sind die Werte wieder im Normbereich?

Lieben Gruß
Amasyma

Tascha
20.06.14, 15:25
hey amasyma,

danke fuer deinen beitrag.

beim internisten war ich noch nicht (bin noch am suchen), weil sich nach meinen erfahrungen nicht jeder damit ausreichend auskennt. hatte erst einen (im web entdeckt), aber bei meinem telef.gespraech mit ihm, hatte ich eher den eindruck, dass er sich nicht sehr auskennt.

danach hatte ich ein weiteres telef. mit einem internisten (auch weit entfernt), er hatte selbst auch lange etliche beschwerden, wie meine (auch den befund resp. alkalose) und bei ihm wusste man auch sehr lange nicht weiter.

bei ihm war es dann eine magnesiumverlusterkrankung. er kennt auch die zusammenhaenge (wie, vitamin-d-mangel).

mein gesamter erkrankungverlauf und meine hauptbeschwerden sprechen auch sehr fuer einen magnesiummangel, da ich auch darauf anspreche (magnesium subcutan/intramuskulaer-injekt).

ich denke, dass meine beschwerden (vorallem die tetanien) nicht nachlassen, weil ich das verhaeltnis fuer mich nicht herausgefunden habe (mineralienverhaeltnis: ka, ca, mg, na). des weiteren habe ich die schwierigkeit, dass ich keinerlei mineralien ueber den magen einnehmen kann (wegen meiner magenschleimhautentzuendung). calciumcitrat war bisher halbwegs vertraeglich (ueber den magen).

mit magnesium injekt merke ich, dass sich ein teil meiner beschwerden bessert, mein serum wert steigt auch darunter an.

ich vermute bei mir auch einen vitamin-d-mangel: im dezember 2013 hatte ich einen leichten vitamin d mangel: vitamin d (25-oh): 28 ng/ml (30 - 60). da ich seitdem kein vitamin-d einnahm (weil ich beschwerden davon bekam), denke ich, dass mein wert weiter absackte.

ich werde es aber nochmal versuchen (mit vitamin-d-tropfen), daneben calciumcitrat und magensium-injekt.

ich habe bald (anfang naechsten monats) einen termin fuer herz und niere (hehe), mal schauen.

wegen meinen darmbeschwerden: habe keinen weiteren darmflorastatus machen lassen. muss ich aber mal dran denken (danke fuer deinen hinweis).

desweiteren habe ich andauernd ferritinmangel (durch die mens). ich denke, dass die eiseninfusionen mit nacl (natrium-chlorid) nicht das beste fuer mich sind. eisen als ferrlecitampullen vertrage ich aber halbwegs (eine halbe ampulle, demnach 20 mg ferrlecit) einmal die woche. aber ich habe im web entdeckt, dass die isotonischen kochsalzloesungen (nacl) auf dauer auch den mineralienstoffwechsel beeinflussen. suche ein geeigneteres paeparat, dass ich als traegerloesung fuer mein ferrlecit verwenden kann.

daneben bin ich seit le. jahres bei einem therapeuten, weil ich auch die seelischen aspekte nicht außer acht lassen will.

lg an dich


tascha

Tascha
17.07.14, 12:56
hallo an alle,

bei einem nephrologen wurde eine blutgasanalyse (nicht kapillar/blut ueber die vene) gemacht:

-pH 7.365 (7.38-7.45) !
-pco2 50.2 (33-45 mmHg) !
-po2 25,6 (20-50 mmHg)
-hco3 25,8 21-26 mM/l

kalium 3,7 (3.6-5.0 mM/l)

urinwerte
ph im urin 6
weiße blutkoerperchen: negativ
nitrit negativ
glukose negativ
eiweiß (+)
erythyrozyten: negativ

beurteilung des nephrologen: alles bestens.

************************************************** ************************************************** *************
meine beschwerden: nachdem ich eine weile calciumcitrat einnahm (wegen knochenabbau), rutschte ich in eine massive sd-unterfunktion, was man seltsamerweise an den werten nicht erkennen kann. bei meiner calciumeinnahme habe ich leider nicht bedacht, dass ich ausreichend abstand halten muss, weil das calcium die sd-hormone abschwaecht.

seitdem habe ich kaum aushaltbare beschwerden, bin nervlich sehr am ende. auf der einen seite habe ich alle denkbaren sd-unterfunktionsbeschwerden, aber auf der anderen seite, habe ich weiterhin auch erhebliche muskelkraempfe (mein bauch verkrampft andauernd), diesmal habe ich seitdem einen echten durchfall (kein breistuhlgang) mehr. ich fuehle mich dadurch sehr schwach.

meine frage an euch, kann sich jemand erklaeren, weshalb meine blutgasanalyse diesmal anders ausschaut.

lg tascha

Diejenige
17.07.14, 15:42
meine frage an euch, kann sich jemand erklaeren, weshalb meine blutgasanalyse diesmal anders ausschaut.



Ja, weil sie venös ist. Wenn schon venöses Blut, dann ist eine zentrale Messung üblich bei Patienten, die einen Zentralkatheter liegen haben . Peripher hätte man sich das schenken können . In jedem Fall liegt venös pCO2 immer wesentlich höher und der ph niedriger . Die hier angegebenen Referenzwerte berücksichtigen das fälschlich nicht . Während seltsamerweise beim pO 2 korrekt angegeben ist .
Der Arzt hat es offensichtlich trotzdem richtig bewertet . Sieht in der Tat oberflächlich aus nach " alles bestens", aber für genauere Aussage brauchst du die arteriellen Werte. Ist denn mittlerweile eine Abklärung von Herz und Lunge erfolgt ? Dann müsste es ja verwertbare Zahlen geben .

Tascha
17.07.14, 16:50
danke diejenige,

freue mich ueber deinen beitrag.

mein pulmologe hatte damals direkt meine lungen untersucht, als eine resp. alkalose heraus kam. es war alles normal.

beim kardiologen kam auch nichts heraus.

habe meine sd werte:

tsh: 3,36
ft3: 2,76 (2,00 - 4,20)
ft4: 1,35 (0,8 - 1,70)

ich verstehe einfach nicht, weshalb die uf-beschwerden in keintser weise ertraeglich sind. ich vertrage diese tabletten einfach nicht.

ich wuenschte, mich wuerde jamand einschlaefern.

lg tascha

Diejenige
17.07.14, 16:56
Hm, wo soll denn da eine Unterfunktion sein ??? Nicht jeder braucht einen niedrigen TSH , deine freien Werte sehen kein bisschen nach UF aus.

Tascha
17.07.14, 17:04
hallo diejenige,

habe ich auch gesagt, dass meine werte nicht danach ausschauen. aber ich habe erhebliche uf-beschwerden.
fuehlt sich an, wie damals, als ich erstmals sd-tabletten bekam. bin sehr sicher, dass es uf-beschwerden sind.

auch egal, es kann mir eh keiner helfen.

lg tascha

Tascha
17.07.14, 17:28
nachtrag: habe auch noch einen vitamin b 12 wert: 90 ng/dl (cla), nachdem ich 2 - 3 subcutan gespritzt habe. kann den normwert aber nicht erkennen.

Diejenige
17.07.14, 17:34
fuehlt sich an, wie damals, als ich erstmals sd-tabletten bekam. bin sehr sicher, dass es uf-beschwerden sind.


Und wenn es damals schon keine Unterfunktion war ? Eine Zeitlang wurde doch jedem, der einen TSH über 3 hatte, gesagt, er hätte eine Unterfunktion. Da haben so viele LT genommen, und ging ihnen nur elend damit . Bei deinen fT4-Werten wäre eine Unterfunktion schon ungewöhnlich. Dass du das so fühlst, sagt nichts aus. Unterfunktionsbeschwerden sind wabbelig wie ein Pudding, solange man nicht eindeutige körperliche Symptome hat.

Tascha
17.07.14, 17:47
danke diejenige,

in meinen befunden habe ich entdeckt: 10. lebensjahr (tsh wert, knapp 5,0 mu/l). 17. lebensjahr (tsh wert 7,0 mu/l), die freien werte waren dabei aber noch im normalbereich. damals bekam ich keine sd-hormone.

ich hatte in diesem zeitraum erhebliche seelische beschwerden und frieren. aber: ich konnte ein halbwegs normales leben fueheren, neben dem beruf am wochenende beispielsweise auch segelfliegen.

ab meinem 23. lebensjahr bekam ich erstmal die sd-tabletten (weil man bei einer anderen untersuchung einen schlechten tsh entdeckte). ich hatte damals aber keine nennenswerten beschwerden. nach den tabletten tauchten dann die beschwerden auf, die mich auch berentet haben. ich werde mich mit diesem beschwerden nicht anfreunden.

lg tascha

Diejenige
18.07.14, 06:54
Hallo Tascha,
Da würde ich einmal mutig sein und einen Versuch machen, die Schilddrüsenhormone zu reduzieren. Schlimmstenfalls geht es dir dann noch einen Tick schlechter , aber ehrlich gesagt, wenn du heute derart leidest, dass du eingeschläfert werden willst , dürfte das egal sein.
Was du früher hattest, seelische Beschwerden und Frieren, das sind genau so wabbelige Symptome, die alle möglichen Gründe haben können. Letzten Endes muss man es probieren, ob Schilddrüsenmedikamente helfen . Und das kann auch falsch sein, auch mit einem TSH von 7. Oder du brauchst zwar schon diese Medikamente, aber ein TSH von z. B. 5 ist für deinen Körper richtig .

Aus der Ferne hört es sich höchst seltsam an, dass du mit höherem TSH fitter warst, und dann die Tabletten bekamst, ohne Beschwerden zu haben. Mit der Folge, dass es dir nur noch schlecht geht . Wie kann das sein ? Die Richtlinien sagen ganz klar, dass bei TSH unter 10 nur dann behandelt werden soll, wenn Beschwerden da sind. Bei den meisten ist das so, bei dir aber nicht. Vergiss einfach mal die Leute, die meinen, höher ist immer besser, das stimmt nicht. Deine fT4- Werte z. B .wären für mich schon zu hoch, da wäre mir elend . Also rein logisch betrachtet scheint mir klar, das du eine Reduktion versuchen solltest .

Tascha
18.07.14, 19:05
hey diejenige,

danke fuer deine muehe.

ich habe es von 2011 bis 2012 versucht, da nahm ich keine sd-tabletten ein.

meine sd werte waren in diesem zeitraum:

tsh bei 5,0 (0,30 - 4,20)
ft3 bei 2,8 (2,0 - 4,4)
ft4 bei 1,10 (0,8 - 1,7)

bis zu diesem auslassversuch nahm ich bereits 6 jahre sd-hormone ein. meine beschwerden besserten sich nicht und ich hatte erhebliche sd-uf-beschwerden. ich denke, dass ich vielleicht eine chance gehabt haette, wenn ich damals im ersten jahr meine sd-hormone wieder abgesetzt haette, aber nach 6 jahren, denke ich, klappt es nicht mehr (nach meiner erfahrung).

wenn ich die menge an eutyhr. etwas herabsetze (weniger als 56,25 µg) nehme, dann kriege ich direkt: muskelschmerzen, manchmal dicke halslymphdruesen, auch andere uf-beschwerden und fuehle mich sehr elend.

damals nachdem ich erstmals die sd-tabletten bekam, hatte ich auch mehrere jahre andauernde nervenschmerzen (arme und beine brannten), es war echt kaum aushaltbar. aber, nachdem ich dann ein halbes jahr cytocyme-ad-tabletten (nebennierengewebe) einnahm, verschwanden diese brennschmerzen. nachteil war aber, dass diese nebennierentabletten erhebliche nebenwirkungen hatten, weil sie meines erachtens (nebennierengewebe) alle nebennierenhormone beinhalten.

seit den sd-tabletten fuehlt es sich an, als waere mein gesamter stoffwechsel durcheinander gebracht.

kann dich verstehen, dass es seltsam klingt, dass ich damals lt bekam. ich kann mich erinnern: ich war damals bei meinem ha (wegen bauchbeschwerden) und da stellte sich eine milchzuckerintoleranz heraus, bei diesem termin hatte er aber auch meinen tsh mitbestimmt (weshalb, weiß ich nicht), die freien sd-werte bestimmte er nicht. als mein tsh wert bei 4,2 mu/l war meinte er (nach einem sd-ultraschall, dass keinen befund hatte), dass ich wahrscheinlich hashimoto habe. zudem meinte er, dass er auch merkt, dass ich kalte haende habe, dass auch dafuer sprechen wuerde (hatte einen schlechten eisenwert). ich meinte daraufhin, dass ich aber keine beschwerden bemerke und daraufhin meinte er, dass die uf-beschwerden sicherlich bald auftreten werden. ich bekam darauf lt und hatte nach einigen tagen zum ersten mal in meinem leben myoklonien (ganzer arm bewegte sich). danach kamen dann nach und nach immer mehr beschwerden, die ich als nicht aushaltbar erlebte. wenn ich wuesste, ich muesste es nochmal durchleben, wuerde mich mich nich dafuer entscheiden (weil ich keine energien mehr habe).

ich berichtete meinem ha damals meine beschwerden, aber er meinte, weil mein tsh wert sich durchs lt herabsenkte, dass es keine sd-beschwerden waeren. damals vertaute ich ihm und schliderte immer mehr in die uf hinein. hatte damals auch keine medizinischen kenntnisse.

als ich dann wegen eines zeckenbisses (im jahre 2008) mehrere ab`s bekam, lebte ich mehrere jahre im bett, habe es alles nicht vertragen. ich denke aber, dass es die ab´s waren, nicht die erreger. erreger sind nicht mehr nachweisbar (man kann darueber streiten), aber ich denke, dass ich wirklich keine mehr habe.

lg tascha

Nuts111
22.07.14, 23:38
meld wieder an....viel interessiert mich hier nicht mehr im forum....@mods: "tut, was ihr machen müsst...."

ich lauf seit 21 jahren mit diesen mist rum u. es kam vor ca. 4 wochen eher zufälligst per be u. dem "richtigen" wasser trinken raus...die schrägste geschichte,die ich jemals erlebt habe!fast wäre dabei das system umgesprungen.hab dann aber panik bekommen....hab morgen nen termin bei nen nephrologen.hoffe der nimmt die sache ernst....

soweit kann ich schon mal sagen,das dadurch im kopf ne unterversorgung besteht bei mir durch zuwenig pco2 u. das das fast 60-70% meiner ganzen geschichte ausmacht.mangelbehebung ist dabei ne farse...da läuft eher nix....weil der körper noch im "notprogramm" ist.

würd an deiner stelle nen anderen nephrologen suchen,evtl. stationär gehen o. sogar in uniklinik zur genaueren abklärung.in uniklinik kommste aber nur mit nephrologenüberweisung u. voruntersuchungen.münster "scheint" gut zu sein,insofern in deiner nähe.ich habs probiert per "direktweg"...keine chance...

das erste sieht erstmal nach ner kompensierten respiratorischen alkalose aus.die neueren werte dazu kann ich nicht in verbindung dazu bringen.

wie es schon genannt wurde,kann sich dahinter viel mehr verbergen als mischform o. mit anionenlücke.soweit mir bekannt ist gibts die lücken allerdings nur bei azidosen.

zur genaueren diagnostik bedarfs erheblich weiterer werte im blut,24h sammelurin u. auch blutdruckprotokoll.
http://www.klinikum.uni-muenster.de/fileadmin/ukminternet/daten/kliniken/medd/Z_Alte_Dateien/Standards/metabolic_acidosis.pdf

hier weitere infos zu:
http://www.aerzteblatt.de/archiv/47498/Stoerungen-des-Saeure-Basen-Haushalts-Rationale-Diagnostik-und-oekonomische-Therapie
http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=47498

6904 6905

"Einer respiratorischen Alkalose liegt eine alveoläre Hyperventilation (Abfall des pCO2 und damit in der Folge Anstieg des pH-Wertes) aufgrund einer Hypoxie oder zentralen Stimulation des Atemzentrums zugrunde (Tabelle 1). Steht ursächlich die Hypoxie im Vordergrund, so kann klinisch akut eine ausgeprägte Dyspnoe imponieren. Durch den Abfall des ionisierten Calciums im basischen Milieu fallen dann meist Symptome der gesteigerten neuromuskulären Erregbarkeit wie Parästhesien, Schwindel und tetanische Manifestationen bis hin zur typischen „Pfötchenstellung“ auf."

"Bei Vorliegen eines Hyperventilationsyndroms kann eine leichte Sedierung und Rückatmung (zum Beispiel in eine Plastiktüte) den pCO2 anheben und den circulus vitiosus durchbrechen helfen. Eine primäre Korrektur des Säure-Basen-Gleichgewichts ist in der Regel nicht notwendig."

http://flexikon.doccheck.com/de/Circulus_vitiosus
http://www.toxcenter.org/artikel/Hyperventilationssyndrom.php

scheinbar kann man den patogenen mechanismus auch "humaner" durchbrechen,als ich es eher zufällig anders ansatzweise getan habe.kommt halt auf ursache u. tatsächliche gesamterkrankung an.

aus eigener erfahrung:lass dringend hydrogencarbonatreiches mineralwasser u. natron weg dabei,bis du in den richtigen händen bist.weiter würd ich auch deine eigenexperimente mit mineralien dringlichst sein lassen.vermutlich hängen da deine "anderen" werte mit zusammen.ich trink momentan mineral/bicarbonat arm und muss auch wegen etwas hyper calcium/magnesium/zink nahrungstechisch aufpassen.hab die letzten monate durch hydrogenreiches wasser dabei nen blähbauch (bauchwasser) u. erhebliche nicht messbare gallen/leberprobleme bekommen.da ist die ursache aber überhaupt noch nicht ganz klar.vermutlich spielte da auch noch ne ft4 überfunktion rein,wo ich nach 3 monaten erst jetzt langsam rauskomme.alle ärzte: werte normal,ihnen fehlt nix.ich hab mir die letzten 3 monate wegen 3 akuten sachen so den arsch abgelaufen ärztemäßig.DAS GESUNDHEITSSYSTEM IST NUR NOCH NEN WITZ...

dann heißt die seite auch noch so,ab da wo ich wusste was sache ist....da mal präanalytik u. phwert suchen & anklicken:http://www.der-tiefe-einblick.de/
"Ein fast normaler pH-Wert schließt, in Folge der Kompensationsmechanismen, das Vorhandensein eines Säure-Basen-Ungleichgewichts nicht aus. Für die Beurteilung des Säure-Basen-Gleichgewichts muss der pCO2 zusammen mit , BE oder SBE bewertet werden.

Während es gelegentlich schwierig sein kann, bei gemischten Säure-Basen-Störungen zwischen primärer Ursache und sekundärer Kompensation zu unterscheiden (z. B. “metabolische” Kompensation einer primären alveolären Hypoventilation versus respiratorische Kompensation einer primären metabolischen Alkalose – in beiden Fällen ist sowohl die Konzentration des pCO2 als auch die des Bicarbonats hoch), kann davon ausgegangen werden, dass diejenige Komponente, die „am meisten zieht“, die primäre Ursache ist (im obigen Beispiel kann die Hypoventilation als primär betrachtet werden, wenn der pH niedrig innerhalb des Referenzbereiches ist, wohingegen die metabolische Alkalose als primär betrachtet werden kann, wenn der pH hoch im Referenzbereich ist). Natürlich sollte die primäre Abweichung das therapeutische Ziel darstellen.

Seien Sie sich des Risikos präanalytischer Fehler (Lagerung) bei pH-Werten bewusst."

zum besseren verständnis des systems:
http://www.med-college.hu/de/wiki/artikel.php?id=1258#1

"Puffersysteme benötigen unterschiedliche Zeiträume für die Kompensation von Abweichungen der H+-Ionenkonzentrationen. Die Kompensaton durch Ionenaustausch von intra- und extrazellulären Ionen wird innerhalb von Minuten wirksam, gefolgt von chemischen Reaktionen. Respiratorische und renale Korrekturen durch Ausscheidung von Säuren oder Basen benötigen dagegen Stunden bis Tage!"

bei mir hängt es mit nen stärkeren blutverlust wegen ner handverletzung mit 18 zusammen:
http://www.medizin.de/ratgeber/uebersaeuerung.html

"Die Möglichkeit der verstärkten Säureausscheidung durch die Monatsblutung entfällt im Klimakterium."

ich bin da wohl ausn sitzen mit abgedrückter wunde aufgestanden,aber mein säuren-basenhaushalt nicht mehr...

deine tetanien werden zu 99% säure/basenmäßig begründet sein.seh erstmal zu,das du da raus kommst bzw. es richtig behandelt wird u. dann würd ich nochmal minerale messen lassen.vermutlich musste dann gut nachlegen u. dann kommen die auch erst richtig an.

bei mir wirds dann vermutlich andersrum sein,hyper ade...

ach,leitungswasser hat hier 250-260 bicarbonat.ich trink momentan nur volvic...nettomarktplörre hat aber auch nur ca. 70 mg.

blutgasanalyse wird bestenfalls am ohr gemacht.da wird ne wärmesalbe einige minuten vorher aufgetragen zur besseren durchblutung.die analyse muß recht zeitnah erfolgen,weil sonst ph wert durch lagerung verfälscht sein kann.

edit:

Werte vom 10.7
ph 7.45 (7,35-7,45)
PCO2 33 (35-46)
PO2 80 (71-104)
HCO3 23 (21-26)
BE 0 (-2-3)
O2 Sättigung 97 (94-98)
Temperatur 37°

War gerade beim Nephrologen...Er hatte wohl auch auf einen eingereichten Befund Psychiatrie gelesen u. war in 2-3 Minuten fertig mit der Geschichte:Ihnen fehlt nix.Ich:Äh und der Kohlensäurewert?Er:Wer weiß wie der zustande gekommen ist.

Auf bitte sich die Fallgeschichte zu diesen Wert anzusehen,also Werdegang u. was nen fast freier Stoffwechsel für mich bedeutet,sagte er mir sehr widerwillig das er sich das zum nächsten Termin evtl. anschaut u. legte es ins Sekretäriat aufn Schrank.BE an Fingerkuppe u. Urin wurde gemacht,obwohl BE eigentlich dort auch am Ohrläppchen läuft.

Vermutlich wird die Fallgeschichte dazu immer noch unangerührt o. im Papierkorb liegen u. die BE Werte werden etwas verfälscht sein....

Wieso gehe ich zu nen Facharzt für sowas,wenn die eh alles nicht interessiert u. für nicht-behandlungswürdig halten?Psychiatrietitel blaba,dann ist für die Ärzte sofort alles psychisch o. hypochondrisch...und fertig sind die damit....

Ich wollte Ihn noch wegen SD Werten,Hyperminerale u. Leberproblem was fragen.Eigentlich hatte ich nen Edding mit um mal den genauen Schmerzbereich zu makieren,das mir nicht wieder nen Arzt erzählt,das alles Einbildung ist.Aufn Weg dort hin merkte ich wieder Bodenwellen u. Gebirge beim Autofahren....

Schwubs, war er nach den 2-3 Minuten weg.Zwischendurch heuchelte er noch Interesse,woher ich komme u. wie ich dort hingekommen bin.Im nächsten Satz aber:Da is nix....

Vermutlich hinterfagte er,ob ich direkt aus der Psy komme.....Das Gesundheitssystem ist son Witz....Man muß wohl erst halb tot sein,bevor die irgendwas "merken".....

Tascha
23.07.14, 12:48
hallo nuts,

herzlichen dank fuer deine sehr ausfuehrlichen gedanken.

ich denke bei mir, dass ich eine resp. alkakose (kapillar gemessen) habe, weil ich durch nachstehende umstaende bestimmt minerlienverluste habe:

- sehr lange nicht behandelte sd-uf

- anhaltende magenschleimhautentzuendung

- supprimiertes tsh ueber mehrere jahre (durch die hormoneinnahme), tsh wert lag bei 0,02 mu/l) - mittlerweile nicht mehr supprimiert

- hydrocortisoneinnahme (hc) wegen verdacht auf nebennierenschwaeche im speichel (serum werte waren aber normal)
hc nahm ich mehrere monate ein - mittlerweile nicht mehr, da ich es nicht vertragen habe

- mehrere antibakterielle behandlungen

- sehr lange anhaltende verdauungsbeschwerden

************************************************** *********************************

ich denke mittlerweile, dass ich mir das letzte ergebnis erklaeren kann (die blutgasanalyse aus der armvene):

zum einen, weil ich wieder in erheblicher sd-uf bin. da merke ich, dass mein herz wesentlich langsamer schlaegt und ich kreislaufbeschwerden habe.

ich vetrage leider keine mineralien ueber den magen, außer calciumcitrat. daher ist es sehr schwer, eine konstante menge jeden tag einzunehmen.

den versuch mit den mineralien den musste ich einfach machen, weil ich die kraempfe einfach nicht mehr aushalte.

ich kann mich daran erinnern, dass meine kraempfe sehr belastbar waren, nachdem ich das hc bekam, dass hat sicherlich jedemenge an minerlien verbraucht, dass weiß man auch (zumal ich es sicherlich nicht wirklich gebraucht habe).

die kraempfe waren damals auch kaum aushaltbar, als mein tsh wert durchs t3 sehr lange supprimiert wurde.

danach habe ich es dann mit den mineralien selbst versucht, weil sich meine aerzte damit nicht auskannten. ich hatte dabei nicht bedacht, dass ich am besten alle mineralien in einem bestimmten verhaeltnis einnehmen muss, daher wurde das gleichgewicht weiter veraendert.

am besten waere ein praeparat (magensium, calcium und kalium), dass ich ueber den magen einnehmen kann, damit ich jeden tag ein kleine menge mineralien einnehmen kann. ein gutes basenpulver, aber ich vertrage kein magnesiumcitrat.

ich trinke sehr hydrogencarbonatreiches mineralwasser, weil bei meinen ersten blutgasanalysen meine werte eher fuer einen mangel sprechen:

chco3 (p) 20,3 mmol/l hco3 (act) = 21–26 mmol/l (aktuelles bicarbonat) und hco3(std) = 23–27 mmol/l (standard–Bbcarbonat) !

ich habe auch das empfinden, dass mein speichel uebersaeuert schmeckt. ich muss mich auch sehr basisch ernaehren, weil mein magen sehr empfindsam darauf reagiert, bei saeurelastigen lebensmitteln brennt mein hals auch.

in eine krankenhaus werde ich nich mehr gehen, ich vertaue den aerzten nicht mehr (außer ich weiß, dass man sich jemand anvertrauen kann).

ich wuensche dir sehr, nuts, dass es bei dir bergauf geht.

lg an dich, tascha

Nuts111
23.07.14, 14:15
Mh,ich weiß nicht bzgl. deiner Gedanken zu deinen Ursachen.Jetzt nur rein von der ersten Analyse:PH etwas drüber,HCO3 drunter.HCO3 hebt den PH Wert.Verstehste?HCO3 ist kompensatorisch erniedrigt weil kompensiert.Der Körper versucht sich dadurch zu schützen vor nen zu hohen PH.

Jetzt kanns allerdings sein,weil deine andere Analyse ganz anders ausfällt,das das mit Hyperventilation bei dir mit irgendetwas zusammen hängt.Ich will dir keine einreden,das ist eigentlich auch nicht mein Hauptthema,allerdings fällt eben chronische Hyperventilation nur sehr schwer auf.

Deine eigentliche Ursachenvorstellung spielt da sicherlich auch rein:Je mehr man an der Backe hat....

Ich wäre zumindest deutlich vorsichtiger bzgl. Mineralpillen dabei,bis es deutlicher abgeklärt ist.Ich bin dazu auch kein ausreichender Experte zu.
Würd dran bleiben bzgl. Nephrologen.Evtl. musste da erst wie ich nen paar durch haben,bis jemand irgendwas schnallt.

Evtl. wird deine eigentliche Sache auch nur sichtbar bei mehrmalige Analyse.

Bzgl. Minerale noch als Tip:Mein Arzt hat mir gesagt,das die Minerale eigentlich aus der Nahrung kommen sollen u. das Wasser eher mineralarm sein soll.Das würd anders kommen.

Gedanklich dazu:Minerale aus Nahrung werden langsamer verstoffwechselt und kommen dadurch kontinuierlicher.Es gibt zb. auch gute Calcium o.Magnesiumquellen in Gemüsen o. Körner ala Quinoa,Amaranth o. Vollkornreis.Bzgl. HIT o. allgemein zu besseren Verträglichkeit ists empfehlenwert,die Körner kurz zu rösten u. per heißen Wasser dann die Saponine abzuspülen.

Bzgl. Calcium soll die Gesamtbilanz in Gemüsen sogar besser sein als tierische Quellen,weil die nicht sauer verstoffwechselt werden.Dadurch wird kein Calcium zum neutralisieren abgezogen o. ausgeschieden.

Andererseits basische Gemüse u. Alkalose?Jaa...aber irgendwas muß man ja essen.....Zumindest wärs so schonender zum Stoffwechsel.

Musste gucken,was geht bei dir.

Ja,danke wünsch ich dir auch.

Ach,bekommste eigentlich keinen Blähbauch durchs hydrogencarbonatreiche Wasser?

Tascha
23.07.14, 17:14
hey nuts,

danke, fuer deinen beitrag.

darf ich dich mal fragen, wie deine beschwerden ausschauen, ich meine die, die vielleicht fuers hyperventilieren sprechen ?

mein behandelnder lungenfacharzt, bei dem ich die beiden ersten kapillaren blutgasanalysen machen lassen habe, meinte, dass meine werte fuer eine anhaltende hyperventilation sprechen. in meinem fall kann es auch sein, dass es seelisch auch mit verursacht wurde.

meine werte: be (basenueberschuss): - 1,9 mmol/l (-2) bis (+2) mmol/l) sprechen aber vielleicht auch dafuer, dass ich ein mineralienverlust habe.

bestehen bei dir hyperventilationstetanien ? diese kraempfe sind fuer mich kaum aushaltbar.

desweiteren habe ich auch eine osteopenie, daran kann man sicherlich auch erkennen, dass da etwas im stoffwechsel aus den rudern laeuft.

bin echt mal gespannt, wie dein naechstes gespraech beim nephr. verlaeuft, wenn de magst, kannste mal berichten, wuerde mich sehr interessieren.

ehm, einen blaehbauch habe ich eh andauernd, ich kann daher nicht wirklich sagen, wie er entsteht. aber ich denke, dass ich das hydrogencarbonat brauche, auch wegen meiner magenschleimhautentzuendung.

schauen deine minerlienwerte im serum gut aus ?

lg atscha

Nuts111
23.07.14, 18:10
Ja,das ist es ja auch bei....kann nix festsellen bzgl dauerhyperventilieren.Ich kenn akutes hyperventilieren nur bei Medikamentenabsetzen,was ich schon lange nicht mehr dabei erlebt habe o. bei LT Reduktion ab einen bestimmten Punkt,dann allerdings in Verbindung mit massiven grundlosen Panikattacken.

Lungenmäßig war ich mit 22 mal bei nen Lungenfacharzt wegen Bronchialasma.Da war ich ziemlich fertig bzgl. Ende vom High-Life der späteren Jugendzeit.Ich hatte nen halbes Jahr massive Atemnot aufn rechten Lungenflügel.Alles durch da...Cortisoninalation ect.Zum Schluß schrieb er mir ne Erweiterungsspray auf,was aber nur temporär half.Ich habs dann zum ersten mal geschafft nen halbes Jahr aufhören zu rauchen.Natürlich bin ich dann wieder angefangen damit,wo es weg war.....kam aber so nie wieder.Manchmal habe zwar noch das Gefühl als wenn etwas aufn rechten Lungenflügel drauf steht.
Mein "Psykarriere" fing dann ja langsam an.Vermutlich werde ich da schon etwas mit UF zu tun gehabt haben.Ich hab mir spaßeshalber mal die SD-Werte aus dieser Zeit besorgt u. TSHmäßig siehts danach aus....

Mich wunderte es so o. so jetzt wo ich Analyse beim Lungenarzt las,das meiner da nie was festgestellt hatte in der Zeit.Er konnte sich das ja nicht erklären. Lungenfunktionstest waren alle sensationell.Vielleicht waren die 1999 aber Analysegerät mäßig noch nicht soweit,also im Sinne das es sowas vielleicht nur im Kh gab.Keine Ahnung...

Ansonsten habe ich ne kleine chronische Raucherbronchitis...

chronische Hyperventilation soll aber, wie gesagt, sehr schlecht diagnostizierbar sein,weils sehr unauffällig sein kann.Ich hatte jetzt ca. seit erste Mangelbehebung ständig Zehenkrämpfe in den dicken Onkeln.Musste die ständig bewegen.VD scheints zu verstärken,allerdings VC auch bei mir.Vermutlich arbeiten die gar nicht richtig wegen dem "Körpernotprogramm".

Ich bin momentan etwas hyper beim Calcium,Magnesium,Zink,also drüber.Trotzdem Zehenkrämpfe in der Zeit bei mineralarmen Wasser und VC o. zuviel Sonne???Schon komisch...

Bei mir wurde noch Molybdänmangel,Biotinmangel festgestelt.Weiter ist B5 bei 50% bei mir.Ich halt von diesen nur Mangel beheben,wenn außer Norm nix.Das ist kassenärztlicher Unsinn,den die sogar selbst alle glauben,wenn lange genung Kassenarzt.

Wenn Beschwerden bestehen,sollte man alle bekannten Möglichkeiten außschöpfen ums auszuschließen.B5 wird speziell nachgesagt,das es eher supoptimale Zustände gibt.

Das wird aber jetzt eher mein dazu gehöriges "Problem" sein.Wenns besser wird,kann ich dann sagen:jau,das wars.

Fällt mir gerade ein:Nimmst du zufällig V K2?Sollteste mal 200µg täglich für nen paar Wochen ausprobieren.Das bringt auch Calcium aus dem Blut dorthin,wo es hingehört.V K2 soll zudem beim zellulären "Ioneneinstrom" stark beteiligt sein.

Musste mal bei Wiki ect. zu einlesen.Höher dosiert solls auch Aufgaben übernehmen,die bei niedrigen Dosierung nicht gegeben ist.

V K kann man zwar testen,hier in meinen Labor ging aber nur Gesamt K.Ich habs mal machen lassen.In 1-2 Wochen weiß ich mehr dazu.Ich nehms aber schon so....

"Günstig" wären Quintessence Tropfen.Kosten ca. 33€ inkl.Achte zumindest auf MK 7,insofern du da mal nen Versuch starten willst.Das soll am wirksamsten sein.

Direkt sensationell was merken tue ich nicht.Aber ich meine nen wohligeres Gefühl in den Beinknochen zu merken.Für mich ists auch nen Versuch,das Hypercalcium im Blut runter zu bekommen u. evtl. funktioniert dann orales VD bei mir dauerhaft?

Musste mal nen bischen querlesen zu.Bei VD gehört K2 u. Betacarotin/VA anscheinend neben Mg dazu,das es gut funktuioniert.
http://www.dr-feil.com/allgemein/vitamin-d.html/comment-page-2#comments

Die wollen aber natürlich auch gut verkaufen.Das muss man im Hinterkopf haben.Ich probier das jetzt ca. seit 1,5 Wochen mit nen paar Möhren/Süßkartoffel mittags mehr aus.Morgens 6 Tropfen K2 auf ne Stulle getropft, fertig.

Bei mir hängt die Grundstimmung wesentlich auch gut vom VD ab....ist bisher das stärkste Nem bei mir...das muss dauerhaft funktionieren....

Ach,bzgl. Arzt hab ich den bzgl Hilfe schon abgehakt für mich.Ihnen fehlt nix,blablabla wird wieder kommen.Werd den noch versuchen zu "haken",weil ich weiß was nen freier Stoffwechsel für mich bedeutet.->Alles...

Sollte das bei dir irgendwann konkreter werden arztmäßig,würde ich das lieber in ner hand von nen guten Nephrologen haben wollen.Wenns in Richtung Mischform evtl. noch mit Ionenlücke geht,wird vermutlich der Lungenarzt da etwas überfordert sein.Wäre aber vermutlich sinnvoll zweigleisig da zu fahren.

Ich muß mich nochmal zu diesen einlesen:http://www.aerzteblatt.de/archiv/47498/Stoerungen-des-Saeure-Basen-Haushalts-Rationale-Diagnostik-und-oekonomische-Therapie
"Bei Vorliegen eines Hyperventilationsyndroms kann eine leichte Sedierung und Rückatmung (zum Beispiel in eine Plastiktüte) den pCO2 anheben und den circulus vitiosus durchbrechen helfen. Eine primäre Korrektur des Säure-Basen-Gleichgewichts ist in der Regel nicht notwendig"

Richtig hyperventilieren kann man ja auch ohne Doc um da evtl. dauerhaft raus zu kommen.:_o:

Ist die Frage ob man dazu ne Sedierung brauch u. ob die Erkrankung wirklich so einfach ist.Wird ja diverses mal drauf hingewiesen,das die eigentliche komplette Grunderkrankung schwieriger ist zu diagnostizieren.

Mh,Blähbauch...lese mal die Nebenwirkung zu Natron durch.Dann weiste woher dein Blähbauch kommt.Welches Bicarbonat macht da keinen Unterschied....

Mh,die Biotinsynthese soll Bicarbonat abhängig sein in einen dazu gehörigen Schritt,andererseits soll Biotin auch bei CO2 Produktion mitwirken.Keine Ahnung obs da nen Henne-Ei Prinzip noch bei gibt,vermutlich wäre Biotin bzgl. Säure-Basenstörungen da allein aber etwas überfordert.Würde ich evtl. mal bei nochmaligen niedrigen HCO3 Spiegel testen lassen.Ich habe wie gesagt Biotinmangel...

In der PDF aus der Uniklinik Münster tauchen auch viele Phosporverbindungen auf bzgl.Diagnostikparameter.Würde deshalb auch den Phosphorspiegel im Auge behalten.Ich war im Dezember dort bei 30%,jetzt bei 80%....jetzt aber ohne da nen direkten Zusammenhang mit möglichen Störungsursachen sehen zu wollen.

Edit: Werd mir nächsten Monat mal 2 Bücher bei Amazon bestellen über Hyperventilation.Vielleicht gibts da neue Erkenntnisse für mich in meiner Sache....Werd dann evtl. nochmal zu den Lungenarzt,wo ich mit 22 war.

Nuts111
24.07.14, 15:04
Leider geh ich lieber wieder:http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1229340-Dieses-%FCberreglementierte-Forum&p=3067698#post3067698

Alles gute!

Tascha
24.07.14, 19:05
hey nuts,

ersteinmal: herzlichen dank fuer deine muehe.

deine verlinkte seite kann ich leider nicht aufmachen.

schade, ich druecke dir fest die daumem, dass es dir bald besser geht.

lg tascha

Tascha
09.06.16, 17:45
hallo an alle,

es ist zwei jahre her, als ich zwei blutgasanalysen machen lassen habe.

das hier waren meine werte (kapillar gemessen):

ph-wert: 7,46 (7,36 - 7,45) !

po2 (sauerstoffpartialdruck) 99 mmhg (75 - 100 mmhg)

pco2 (kohlendioxidpartialdruck): 29 mmhg (35-45 mmhg) !

sauerstoffsaettigung 98,2 % (94 - 98 %)

be (basenueberschuss): - 1,9 mmol/l (-2) bis (+2) mmol/l)

haematokrit 43 %

chco3 (p) 20,3 mmol/l hco3 (act) = 21–26 mmol/l (aktuelles bicarbonat) und hco3(std) = 23–27 mmol/l (standard–bibcarbonat) !
----------------------------------------------------------
blutgasanalyse (kapillar) acht wochen davor:

ph-wert: 7,47 (7,36 - 7,45) !

po2 (sauerstoffpartialdruck) 90 mmhg (75 - 100 mmhg)

pco2 (kohlendioxidpartialdruck): 28 mmhg (35-45 mmhg) !

sauerstoffsaettigung 98 % (94 - 98 %)

be (basenueberschuss): - 1,6 mmol/l (-2) bis (+2) mmol/l)

haematokrit 50 %
------------------------------------------------------------------------------------
der befund war damals: chronische respiratorische alkalose mit hyperventilationstetanien.

meine frage an euch: kann es sein, dass diese werte auch entstehen, wenn man eine bradykardie hat.

denn jedesmal wenn ich in eine starke erstverschlechterung gerate (beim steigern mit eutyhr.), habe ich auch verstaerkte atembeschwerden. mein kreislauf sackt dann auch ab. meine lippen sind dann auch manchmal blaeulich. dazu habe ich myoklonien, kraempfe und ameisenlaufen. aber auch etliche andere beschwerden.

Tascha
04.08.16, 19:06
hallo tascha ,
aber was hat denn der arzt nun heute diagnostiziert und getan ? für mich ist das eine klassiche beschreibung einer hyperventilation . wüsste nicht, was das sonst sein soll. ekg ist ohne befund ! also nix mit herz zu langsam .

er weiß nicht, was ich habe. ich war aber wenige tage zuvor bei der blutgasanalyse (hatte da auch beschwerden) und diesmal war nicht zu sehen, das ich hyperventiliere.

aber weshalb werden dann meine naegel und lippen blau und ich werde sehr bleich im gesicht.

ich denke, es war gestern nen fehler, das magnesium zu nehmen, da mein calcium meistens leicht erniedrigt ist und ich ne deutliche verminderte knochendichte habe. das war auch fuer den arzt eindeutig, dass ich ne osteoporose habe. aber an der stelle kennt er sich ueberhaupt nicht aus, denn er sprach von bisphosphonate, die er mir ans herz gelegt hat.

beschwerden, die ich wieder vermehrt habe:

- taubheitsempfinden auf der haut
- ameisenlaufen auf der haut
- muskelschmerzen (reißen, stechen, ziehen, kraempfe)
- myoklonien
- augen werden sehr trocken und glasig
- tremor in der hand (fuer wenige sekunden)
- krampfanfaelle (bei bewusstsein)
- empfinden, kreislaufbeschwerden zu haben
- nackenziehen
- innere unruhe
- brennende hautschmerzen
- mittags schlafe ich tief und fest fuer eine weile ein und wache dann auf, als waere eine dampfwalze ueber mich gefahren
- teigige haut
- muskelschwaeche
- manchmal blaue lippen und naegel
- innerliches frieren
- stimmungsschwankungen
- empfinden, dass mein herz langsamer schlaegt
- empfinden, schlechter luft zu kriegen
- schwindel
- verzerrtes wahrnehmen
---------------------------------------------------------
keiner weiß, was das alles zu bedeuten hat.

wenn ich das lt um 12,5 µg steigere, habe ich jedesmal das empfinden, dass mein herzschlag verlangsamt ist. und dann kriege ich auch die blauen lippen und werde sehr blass.

Tascha
04.08.16, 19:14
da ich leichten calciumserummangel habe 2,13 (2,2 bis 2,65) nahm ich ne ganze weile calcium ein, weil ich seit dem calciummangel sehr hellen und breiigen stuhlgang habe, was bei calciummangel auch auftreten kann. außerdem schmeckt mein speichel seitdem calciummangel saeuerlich.

seitdem ich jetzt die letzte zeit nur calcium einnahm, hat sich mein stuhlgang verbessert, den zusammenhang kann ich eindeutig feststellen. lasse ich calcium dann wieder weg, wird der stuhlgang wieder hell und sehr weich.

nur immer dann, wenn ich das mit dem calcium mal ne weile mache (und die verdauung dann besser wird) verschiebt sich etwas anderes. und zwar kriege ich dann verstaerkt diese beschwerden, die ich aufgezaehlt habe. und immer dann weiß ich nicht weiter und nehme wieder magnesium dazu, weil ich es nicht aushalte. das war gestern der fall, ich nahm magnesium dazu. und nu: wieder der veraenderte stuhl. und eben starke beschwerden, die mich an calciummangel erinnern.

seitdem ich calcium einnehme, brauche ich seltsamerweise auch 12,5 bis 25 µg mehr vom lt, auch wenn ich es mit ausreichend zeitlichen abstand einnehme.

mein empfinden war immer, wenn calciumcitrat hilft, verschiebt sich etwas anderes.

kann es evtl. etwas mit dem citratzyklus zu tun haben https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie-abitur/artikel/citratzyklus?

Tascha
04.08.16, 19:22
macht -hypo-ventilation aehnliche beschwerden wie -hyper-ventilation?

ab wann werden lippen blau (ich meine nicht durch kaelte): bei hypo- oder hyperventilation. oder bei beiden?

Tascha
04.08.16, 19:38
ich habe bei mir festgestellt, dass calciumserummangel bei mir dieses empfinden der kreislaufschwaeche macht und wenn ich das lt senke bzw. steigere (wegen der erstverschlechterung).

da sich jetzt aber zuletzt meine verdauung mit dem calcium (kein magnesium dazu) verbesserte, muessten die beschwerden vom calciummangel nachlassen. aber dann tritt auch dieses empfinden auf, dass mein herz zu langsam schlaegt (bradykardie & blaue lippen), weil sich dann vielleicht der lt-bedarf veraendert (denn ich brauche ja mehr lt, seitdem ich calcium einnehme).

nur steigerte ich ja bereits auf 88 µg. das hier waren meine letzten werte damit (30 tage gehalten):

tsh: 0,36
ft3: 2,82 (2,0 bis 4,2)
ft4: 1,46 (0,8 bis 1,7)

ich denke, bei den werten wuerdest du larina wahrscheinlich eher nicht steigern.

Tascha
04.08.16, 20:24
ein wichtiges symptom, was ich vergessen habe: ohrensausen. und das kenne ich eigentlich nur, wenn der blutdruck in den keller geht.

Larina
05.08.16, 07:01
hallo tascha,
es ist eher egal, ob du mehr lt nimmst oder weniger. dein problem ist etwas anderes : du hast dich derart auschließlich mit deinem körper befasst, das du heute jede kleinigkeit überbewertest, zusammenhänge nicht erkennst oder falsch einschätzt . der arzttermin ist jetzt ein gutes beispiel. du redest von langsamen herzschlag, tiefem blutdruck und blauen lippen . dein arzt hat ekg und blutdruck kontrolliert, alles in ordnung.

das geht einfach nicht zusammen . eine bradykardie sieht man im ekg , dein blutdruck war nicht tief, und blaue lippen bekommt man erst bei erheblichem sauerstoffmangel . ich meine es bitte, bitte nicht böse, aber deine wahrnehmung ist völlig gestört , weil du jahrelang nur versuchst, irgendwas zu spüren an deinem körper . und darum fange ich jetzt bestimmt nicht wieder an, einen ellenlangen thread mit dir zu diskutieren . das genau macht dich immer kränker. du musst einfach aufhören , deinen körper zum einzig wichtigen thema deines lebens zu machen, egal wie es dir geht . es gibt andere interessen, hobbys . mach was aus deiner lebenszeit , dann wird es dir besser gehen .

Tascha
05.08.16, 09:20
in dem gesamten zeitraum, indem meine sd-werte schlecht waren (kindheit bis 23. lebensjahr - indem ich kein lt bekam) habe ich mich nie mit dem thema sd befasst. auch kannte ich dieses forum hier nicht. ich hatte beschwerden, aber war damit im beruf und in meiner freizeit draußen.

dann kam lt und alles war anders. erst seitdem habe ich die sehr schlecht aushaltbaren beschwerden.

aber lassen wir es an der stelle gut sein, ich will mit dir darueber auch nicht diskutieren.

zu den blauen lippen: die habe ich und die muessen ja nen grund haben.

Tascha
05.08.16, 09:25
larina: seltsamerweise blendest du wichtige befunde (wie die osteoporose) bei mir komplett aus.

Larina
05.08.16, 10:53
nein tascha, ich blende die befunde im gegenteil ein, auch wenn das schmerzlich sein könnte . du warst mit einem "anfall" beim arzt, und da kam nicht annähernd das raus, was du schilderst . du hattest keine bradykardie, die hätte man nämlich defintiiv im ekg gesehen . dein blutdruck war auch nicht im keller, er wurde gemessen . und hättest du blaue lippen gehabt, so hätte dein hausarzt sicherlich einen krankenwagen geholt . solche patienten kommen , zumindest wenn der auslöser unbekannt ist, sogar in der regel erstmal auf überwachungsstation . denn blau werden die lippen nur bei echtem sauerstoffmangel .

es hilft alles nichts, nun warst du also mal mit akutbeschwerden beim arzt, gut so ! aber wenn der dann objektiv feststellt, herz, kreislauf ist in ordnung, dann musst du dir klarmachen, du fühlst es anders, als es ist . und alles andere : was früher mal war, geschenkt, egal . und wenn du denkst, lt tut dir nicht gut, dann hör auf damit, und fertig. auch dafür muss man nicht jahrelang dsikutieren . was osteoporose zu tun haben soll mit dem rest, sehe ich gar nicht . kann ja sein, das du eine hast, haben viele frauen. du bewegst dich genug , sport ? du sitzt hoffentlich nicht den ganzen tag am pc ?

Tascha
05.08.16, 11:17
ja, mit lt fuehlt sich fuer mich alles anders an. deshalb habe ich dann versuchsweise mal das lt (2011) nen jahr abgesetzt.

das kam dabei heraus:

tsh: 7,51 (0,2 – 2,5) ↑
ft4: 0,8 ng/dl (0,8 – 2,3) ↓
cholesterin: 248 mg/dl (110 – 220) ↑
eisen: 39 g/dl (60 – 140) ↓

beides wurde im krankenhaus (verdacht auf sd-uf und eisenmangel) nicht erkannt.

im verlauf des jahres 2011 (als ich kein lt einnahm) schwankte mein tsh- wert zwischen 3 und 7,5.

ich weiß ja nicht, wie du die werte betrachtest, aber fuer die meisten sind sie ein eindeutiger hinweis, dass da etwas nicht stimmt.

seitdem ich lt einnehme, habe ich auch sehr starke praemenstruelle beschwerden entwickelt (und zwar erst ab lt-gabe).

und das kann man auch nicht immer nachweisen. meine sexualhormone sind nur manchmal leicht veraendert.

manches laesst sich eben nicht einfach beweisen.

ich kann es bei mir nur so in etwa erklaeren: ich habe sehr wahrscheinlich eine sehr umfassende traumatische belastungsst. (ptbs), die ich versuche seit drei jahren mit einem gespraechstherapeuten zu behandeln.

wie sich anhaltende und schwere traumatische erlebnisse auf das gesamte system auswirken, weiß man ja nicht im detail.

hier wurde mal geschrieben, dass lt wie ein trigger wirken kann.

was auch immer es ist, ich habe seitdem ich lt einnehme sehr starke beschwerden, die nur ansatzweise beweisbar sind.

dann aber hinzugehen und zu empfehlen: gehe nach draußen und lebe endlich dein leben, hilft bei den patienten nicht weiter.

ich weiß, dass es wichtig ist, mich nicht nur mit meinen beschwerden zu befassen, aber das habe ich ja frueher auch nicht gemacht.

da war ich (auch mit starken stressbelastungen handballspielen und segelfliegen). aber mit lt ist nun mal alles anders, auch wenn es sich nicht nachweisen laesst.

Larina
05.08.16, 11:29
ja tascha, es ist bestimmt vieles schwer für dich . aber wenn blutdruck kontrolliert ist und okay ist und ekg ebenfalls , dann kannst du trotzdem verstehen, das du keine bradykardie hast und keinen zu niedrigen blutdruck !
und was lt als trigger angeht, ja kann ich mir vorstellen . das musst du mit deinem hausarzt und therapeuten besprechen . die angegebenen werte zeigen eine unterfunktion an, aber wenn du dich mit solchen werten besser fühlst, dann lass es doch dabei . von solchen werten stirbst du nicht . alternativ könntest du ja auch genausogut eine minidosis lt nehmen , um die werte zumindest am rande des normalen zu halten .
und wenn du nicht rausgehen kannst, kannst du trotzdem auch zuhause hobbys finden, etwas lernen, dich mit politik befassen , ein buch schreiben usw.... nur weil du eine ptbs hast, musst du nicht ständig nachdenken über blutdruck, schildi und so. es tut dir nicht gut, du steigerst dich doch viel zu sehr rein .

Tascha
05.08.16, 11:36
danke larina,

wenn ich es endlich mal schaffe in der therapie ueber alles zu sprechen, was mich belastet, wird es bestimmt etwas besser.

lg tascha

Tascha
05.08.16, 12:03
mir ist noch etwas eingefallen: wenn ich mich beispielsweise versehentlich leicht verletzte, dann habe ich auch das empfinden eines starken blutdruckabfalls: ich werde dann kreide bleich (das erkennen dann auch andere), dann wird mir schwindelig und ich kriege keine luft mehr.

muss mich dann sehr schnell hinlegen, weil ich das empfinden habe, dass mir jemand den lufthahn im brustkorb abklemmt.

und das was ich da beschreibe, hatte ich mal nach einer blutspende (sehr lange her). nach dem blutspenden merkte ich im aufenthaltsraum, dass ich keine luft mehr kriege. und es fuehlte sich wieder an, als wuerde da im brustbereich jemand drauf sitzen und ich ersticke fast. damals bin ich dann auch im krankenhaus zusammengeklappt.

es kam eine aerztin und stellte fest, dass der blutdruck im keller war. weil es mir dann sehr unangenehm war, das alle leute mich anschauen, versuchte ich direkt wieder aufzustehen (waehrend die arztin dabei meinte, dass es eigentlich nicht machbar waere, mit dem puls zu stehen). als ich es dann geschafft habe mich aufzuraffen, sackten meine beine aber wieder weg.

und genau das hatte ich gestern in der praxis auch. aber diesmal war ja nichts nachweisbar.

bei verletzungen fuehlt es sich an, wie wenn man unter wasser ist und dagegen ankaempft, dass keine luft mehr da ist. und wenn das lange anhaelt, wird es ja sehr unangenehm. und das empfinden hatte ich nach der blutspende und bei lt-steigerungen.

Mariachi
05.08.16, 12:51
denn blau werden die lippen nur bei echtem sauerstoffmangel .
nein nicht nur - die gefässe können auch, ich nenn es jetzt mal aus emotionalen gründen, übersteuern - das würde zur ihrer neigung zu hyperventilation und wohl auch vasovagalen problemen (bis zur synkope gings ja nicht bei der blutspende) durchaus passen.
wenn die te schon einen calcium mangel hat, muss sie vermutlich nicht stark hyperventilieren um einen spürbaren relativen calciummangel hinzukriegen - lt spürt man, wenn man es steigert - vielleicht nur unbewusst, mag reichen um aus einem unguten, vielleicht nicht mal greifbaren allgemeingefühl in unterschwellige angst, die ihrerseits wieder symptome macht zu kommen - zusammen mit dem ständigen in sich hineinhorchen passt das schon alles zusammen.
das kann richtig massive körperliche probleme verursachen, das kann man sich gar nicht vorstellen, wenn mans nicht schon mal erlebt hat.
nichtsdesto trotz hilft da am ehesten damit umgehen lernen.

Tascha
05.08.16, 13:08
hallo mariachi,

bei der blutspende hatte ich sehr wahrscheinlich bereits sehr lange eisenmangel (bzw. ferritin erniedrigt).

→ 1999
tsh: 7,04 (0,35 – 4,5) ↑
mcv: 79,2 fl (84 – 96) ↓
cholesterin: 250 mg/dl (140 – 200) ↑

→ 2005
tsh: 4,21 (0,3 – 3,0) ↑
eisen: 52 ug/dl (60 – 180) ↓

→ 2011
tsh: 7,51 (0,2 – 2,5) ↑
ft3: 3,6 ng/l (1,9 – 5,0)
ft4: 0,8 ng/dl (0,8 – 2,3) ↓
cholesterin: 248 mg/dl (110 – 220) ↑
eisen: 39 g/dl (60 – 140) ↓

ferritin war mehrmals bei < 20.
----------------------------------------------
bei der blutsprende war ich zwar (als die beschwerden danach auftraten) bei bewusstsein, aber als man mich aufforderte mich hinzulegen, bin ich beim versuch aufzustehen, mit den beinen weggesackt. und dann war der puls laut aerztin auch im keller.

der zweite versuch scheiterte dann ja auch, weil meine beine wie weich waren.
---------------
ich kenne die vegetativen beschwerden aus der gespraechstherapie. wenn ich etwas sehr schwer ansprechbares anspreche, sackt mein kreislauf auch in den keller.

aber was ich beschreibe bei lt-steigerungen und verletzungen, ist nochmal etwas anderes. da habe ich wirklich das empfinden, das ich ersticke. bei verletzungen (da ich auch sehr schmerzempfindsam bin) wuensche ich mir dann immer, dass mir jemand ganz schnell das bewusstsein ausschaltet, weil ich diese erstickungsempfinden nicht aushalte. man kann es dann auch erkennen (weil ich kreide bleich werde).

ich hatte das auch damals, als ich das hc einnahm und dann ausschlich. da lag ich einmal auch im badezimmer und dachte, dass ich fast sterbe. naja, war aber nur erdkunde (hehe). jetzt kann ich darueber wieder lachen, aber es fuehlt sich wirklich sehr ernst an, in den augenblicken.

in der gespraechstherapie fuehlt sich das anders an. da merke ich zwar auch, das etwas nicht stimmt, aber da dissoziere ich vom emfinden nur, was sich fuer mich dann aber wie trance anfuehlt. im dissoziativen moment ist alles sehr entspannt, weil ich mich dann nicht mehr spueren kann (wie im luftleeren raum zu schweben).

Mariachi
05.08.16, 13:17
das mit der atemnot glaube ich dir schon, das kommt eben von der calcium verschiebung beim abatmen von co2, und auch dass blutdruck und puls durchgehen passiert, wenn der vagusnerv gereizt wird.
das macht schon echte körperliche symptome auch richtig massive, das bildest du dir nicht ein, wird auch niemand behaupten.
dennoch kann der auslöser emotionaler stress sein. wäre denn ein psychisches problem "schlechter" als ein körperliches?
ich denke halt, dass du von entspannungs- und atmungstechniken sehr profitieren könntest

Tascha
05.08.16, 13:25
ich dachte sehr lange, dass ich mich fuer seelische beschwerden schaemen muss. aber das hat sich verbessert, dank der gespraechstherapie.

nur finde ich es seltsam, dass ich mit sehr starken seelischen belastungen frueher nicht als im bett und andauernd zu hause war.

im gegenteil: ich versuchte mich zusammenzureißen und das beste daraus zu machen. machte ne ausbildung, war dann im beruf.

freizeit: handball spielen und machte dann spaeter auch ne segelflugausbildung.

die seelischen beschwerden waren natuerlich immer im hintergrund. aber ich war nicht, wie jetzt mit lt andauernd im bett.

fuer mich hat sich mit lt mein gesamtes leben veraendert, weil ich seitdem > 20 verschiedene sehr schlecht aushaltbare beschwerden entwickelt habe.

sehr auffaellig ist, dass sich meine atmung damals erst mit dem starken calciummangel veraenderte. und zwar entgleiste mein mineralienhaushalt nach einem versuch mit hc, was ich ueber nen halbes jahr einnahm. als dann endlich der calciumserummangel nachweisbar war, kam das auch mit der veraenderten atmung, was ich all die jahre nicht hatte.

calcium hilft, aber ich habe immer den fehler gemacht, dass ich anscheinend jedemenge magnesium dazu nahm, was ich nicht brauche. seit dem ich calcium einnehme, brauche ich aber 12,5 bis 25 µg mehr vom euthyr., auch wenn ich es mit ausreichend zeitlichem abstand zum lt einnehme (> fuenf stunden).

immer dann, wenn ich merke, dass calcium hilft (merke ich an der verdauung), verschiebt sich etwas anderes.

Tascha
05.08.16, 13:37
ich denke, dass bei mir verschiedene dinge zusammentreffen.

aber das seelische wirkt da sehr mit hinein.

und zwar war ich mal bei einem handballspiel (als zuschauerin einer anderen gruppe). es verletzte sich jemand (handgelenksbruch) und als ich spuerte, wie sehr der spieler auf dem feld leidete, sackte bei mir auch der kreislauf in den keller. ich wurde sehr blass und musste mich hinlegen.

julie22
05.08.16, 13:39
Hallo Tascha


mir ist noch etwas eingefallen: wenn ich mich beispielsweise versehentlich leicht verletzte, dann habe ich auch das empfinden eines starken blutdruckabfalls: ich werde dann kreide bleich (das erkennen dann auch andere), dann wird mir schwindelig und ich kriege keine luft mehr.

Das ist eindeutig als psychosomatisch einzustufen.
Bitte vergleiche das auch nicht mit einer Blutspende, eine Blutspende ist nichts anderes als ein Blutverlust und vor allem bei Frauen kann es schon mal zu Blutdruckabfällen kommen. Meine Freundin ist am Tag nach einer Blutspende in Ohnmacht gefallen und war für 2 Minuten bewusstlos. In Russland z.B. gibt man Leuten nach einer Bltspende 2 Tage frei, weil man weiß, dass so etwas passieren kann.

Das tritt aber nicht bei Verletzungen auf, vor allem nicht bei leichten Verletzungen wie du schreibst.
Du nimmst so etwas als bedrohlich wahr und reagierst darauf mit körperlichen Symptomen, die durchaus von anderen wahrgenommen werden können.
Und ich denke, das ist zum Teil ein großes Problem bei dir.

Ich erzähle dir mal eine Geschichte von mir:
Als ich 14 war, fuhr ich mit meiner Freundin und ihrer Familie an die Ostsee. Da das Auto neu war, roch das Leder sehr unangenehm und zusammen mit dem Geschaukel wurde mir schlecht. Als wir angekommen waren, schaffte ich es gerade so mich in die Büsche zu übergeben. Das war mir unglaublich peinlich.
Daraufhin konnte ich nicht mehr in Autos oder Bussen mitfahren. Mir wurde sofort übel von dem Geschaukel, ich hatte das Gefühl ich könnte mich jederzeit übergeben. Ich konnte nicht mehr auf Klassenfahrten mitfahren, ich war völlig eingeschränkt.
Als ich 17 war, 3 Jahre in diesem Zustand waren vergangen, passierte etwas merkwürdiges. Am Berufsinformationstag parkte eine Firma einen riesigen Bus auf dem Parkplatz. In diesem befanden sich irgendwelche Ausstellungsobjekte, die man sich angucken konnte. Der Bus war also nicht zum Fahren da, sondern als eine Art Besichtigung. Ich ging also in diesen Bus rein und obwohl er nicht fuhr und ich auch wusste, dass er nicht fahren wird, wurde mir unglaublich schlecht, sodass ich das Gefühl hatte ich müsste mich gleich übergeben. Ich verstand mich plötzlich selbst nicht mehr, der Bus fuhr nicht, es schaukelte nicht, wovon wurde mir schlecht?

Da machte es klick! Weil mir einmal schlecht wurde, baute ich eine negative Erwartungshaltung auf. Ich erwartete regelrecht, dass mir schlecht werden würde und es passierte.
Die körperlichen Symptome waren völlig real, sie hatten aber keine körperliche Ursache. Meine Wahrnehmung hatte mir einen Streich gespielt und das 3 Jahre lang!

Als mir das bewusst wurde, konnte ich meine eigenen Symptome nicht mehr ernst nehmen und die Angst und Erwartungshaltung bauten sich ab.
Nach einem halben Jahr hatte ich keine Probleme mehr damit und machte daraufhin meinen Führerschein.


Liebe Tascha,

ich will damit nicht sagen, dass du dir deine Symptome einbildest. Die Osteoporose und SD-Probleme sind ja auch nachgewiesen. Dass du aber zum Arzt gehst und meinst einen Blutdruckabfall zu haben, der sich dann aber nicht bestätigt oder dass du leichte Verletzungen als Blutdruckabfall empfindest und es mit dem Blutverlust wie bei einer Blutspende vergleichst, sollte doch zu der Einsicht führen, dass dir deine Wahrnehmung durch dein ständiges Fokussieren auf deinen Körper einen Streich spielt, auch wenn du deine Symptome als real erlebst, so müssen sie keine körperliche Ursache haben.

Als ich damals zum Hausarzt ging und ihm erzählte, dass mir ständig schlecht wurde vom Autofahren, fragte er mich ob ich Panik habe bevor ich in das Auto steige. Ich verstand nicht warum er mich das fragte, ich litt doch unter Übelkeit, es war körperlich. Er sagte dann nichts weiter dazu. Jetzt weiß ich, dass er sofort wusste, dass ich unter einer Angststörung litt, ich wünschte nur er hätte mir das deutlich gesagt, denn ich habe es selbst nicht realisiert.


Ich sage nicht, dass du unter einer Angststörung leidest, das war lediglich ein Beispiel aus meinem eigenen Leben, aber es ist doch deutlich erkennbar, dass deine Wahrnehmung aber vor allem die permanente Beschäftigung und Beobachtung deines Körpers eher im Bereich der Psyche anzusiedeln sind.

Du holst permanent alte Threads aus der Versenkung, fügst immer neue Beobachtungen und Symptome hinzu, du findest nicht die richtige Balance und das wird dir auf Dauer nicht gut tun.

Tascha, wir sind hier alle krank, aber die übermäßige Beschäftigung damit macht uns nicht gesünder, lässt uns aber die schönen Dinge des Lebens, die noch da sind, aus dem Blick verlieren. Wenn du hier eine bessere Balance finden würdest, würde dir allein das ein Stück Lebensqualität zurückbringen.

Bitte verstehe das nicht als Kritik, sondern als Anregung und Hilfestellung.

Tascha
05.08.16, 14:33
lieben dank fuer deinen ausfuehrlichen beitrag, julie.

ich denke, dass es bei mir beides ist (ein mischmasch aus seelischem erkrankungsbild, wie die ptbs und den somatischen erkankungsbilder: wie hashi, gastritis-typ c, zustand nach zeckenbiss, verminderte knochendichte, ...). hinzu kamen auch sehr nebenwirkungsreiche behandlungen, die ich nicht gebraucht habe, wie hc.

zur blutspende: ich kann das jetzt nicht einschaetzen, was die werte hier aussagen, aber ich vermute, dass ich seit meiner kindheit einen ausgepraegten eisenmangel hatte, der nicht behandelt wurde:

- mcv: 79,2 fl (84 – 96) ↓
- eisen: 52 ug/dl (60 – 180) ↓
- eisen: 39 g/dl (60 – 140) ↓
- ferritin war mehrmals bei < 20

ich weiß nicht, inwieweit diese werte evtl. auch ne eisenmangelananaemie sind, die ja nochmal was anderes ist, als nur erniedrigter eisenspeicher (ferritin). wenn man dann natuerlich mit den werten zu blutspende geht, kann es mal etwas eng werden.

ich will damit jetzt aber nicht ablenken. ich kann eindeutig benennen, dass ich ein seelisches erkrankungsbild habe und deshalb auch seit mehreren jahren in behandlung bin.

in der therapie merke ich immer wieder, dass ich sehr schnell in diesen trance-zustand gerate, den ich selbst nicht kontrollieren kann.

ich merke den uebergang nicht. erst dann, wenn ich bereits dissoziert bin.

ich weiß auch nicht, inwieweit man das trainieren kann.

was hier nie wirklich beachtet wird, dass es eben mit dem lt alles sehr ausgepraegt wurde. dafuer muss es ja eine erklaerung geben, weshalb ich mit sehr starken stressbelastungen frueher ohne lt ein anderes leben lebte, als jetzt mit lt.

egal wie belastend etwas war: ich legte mich damit nicht den ganzen tag ins bett. ich wusste damals auch sehr lange, dass etwas mit meinen sd-werten nicht stimmte (laut hasuarzt), aber auch da kam ich nicht auf die idee, mich damit zu befassen. ich vetraute dem hausarzt, der meinte, dass ein tsh zwischen 3 und 7 eben nicht behandelt werden muss.

dann kam ich 2005 zu einem anderen hausarzt (hatte da meine milchzuckerunvertraeglichkeit abklaeren lassen) und dann war der tsh-wert bei 4,3. und dann bekam ich lt.

und mit lt hatte ich dann nach wenigen tagen zum ersten mal myoklonien im linken arm. im verlauf dann auch krampfanfaelle, die sich niemand erklaeren kann.

julie22
05.08.16, 14:50
Wie fühlst du dich denn, wenn du kein LT nimmst?

Wurde die Ursache für deinen Calciummangel gefunden? Wie ist dein Parathormon?

Tascha
05.08.16, 15:11
ich hatte nachdem ich mehrere jahre lt einnahm nen auslassversuch gemacht (ueber nen jahr setzte ich das lt ab):

→ 2011
tsh: 7,51 (0,2 – 2,5) ↑
ft3: 3,6 ng/l (1,9 – 5,0)
ft4: 0,8 ng/dl (0,8 – 2,3) ↓

das waren die werte dann ohne lt. ich fuehlte mich damit auch nicht gut. muss aber dazu schreiben, dass ich damals vitamin-d intramuskulaer bekam (der wert ist damit sehr schnell angestiegen) und hatte damit starke beschwerden, die dem calcium- und magnesiummangel sehr aehnlich sind. d.h. erst bekam ich das vitamin-d damals, dann fuehlte ich mich damit sehr ueberdreht und setzte darauf hin das lt ab, weil es sich anfuehlte, als waere ich massiv ueberdosiert. dabei war es aber der mineralienmangel, der sich mit dem vitamin-d verstaerkte. das selbe hatte ich anfang diesen jahres auch wieder. seitdem nehme ich nur 400ie. meine tetanien wurden anfang des jahres ganz arg mit dem schnellen vitamin-d aufsaettigen.

aber du fragtest ja, wie ich mich ohne lt fuehlte: ist jetzt natuerlich schwer zu trennen, weil ich eben diese beschwerden nach dem vitamin-d hatte. aber ich erinnere mich, dass ich mich auch sehr depressiv fuehlte. und auch diese teigige haut hatte.

die ursache fuer den calciummangel wurde noch nicht genau entdeckt. parathormon ist manchmal leicht drueber.

ich habe gerade ganz starke kraempfe, wuerde damit eigentlich ins krankenhaus fahren, weil ich es echt kaum aushalten kann. habe auch muskelschwaeche. ameisenlaufen. sehr starkes ziehen in saemtlichen muskeln. muskelzittern in der hand (fuer wenige sekunden).

ich bin jetzt nicht sicher, aber diese seltsamen krampfanfaelle, die ich auch haben, kamen evtl. durch die steigerung auf 88 µg.

das waren meine letzten werte damit:

tsh: 0,36
ft3: 2,82 (2,0 bis 4,2)
ft4: 1,46 (0,8 bis 1,7)

vielleicht vetrage ich das lt auch nicht, wenn ich immer mehr steigere. lt kann ja auch krampfen. das beschreiben hier zumindest einige.

hinzu kamen auch seltsame kraempfe, die ich lange nicht mehr hatte (erst ab der steigerung auf 88 µg). bin sehr verunsichert, aber es kann auch sein, dass ich ueberdosiert bin. dieser tremor in der hand wuerde das auch erklaeren, den ich sehr lange nicht mehr hatte.

es zieht wirklich derart stark ueberall in den muskeln, dass ich nicht weiß, wie das auszuhalten ist. ich werde senken, weil ich nicht mehr kann. eigentlich dachte ich, dass ich versuchen will zu steigern, aber wenn diese beschwerden beim senken nachlassen, weiß ich, dass es zuviel lt ist. habe auch druck auf dem brustkorb, was ich nur kenne, wenn ich ne eiseninfus. kriege. bzw. bei magnesium. weil das dann auch zuviel ist.

Tascha
05.08.16, 15:20
vielleicht hat larina recht und ich stelle mich besser mittig mit den sd-werten ein. ich werde es ja sehen, wenn ich jetzt senke und der tremor in der hand, die krampfanfaelle und starken muskelkraempfe lassen nach, weiß ich, dass ich nen tsh um die 0,3 und ft4 um die 1,47 bis 1,5 nicht vertrage.

habe auch grummeln im bauch, seitdem ich auf 88 µg bin.

Tascha
05.08.16, 15:36
ich bin jetzt sehr sicher, werde auf jedenfall senken. diese kraempfe fuehlen sich nach zuviel lt an. bin auch sehr gereizt.

alles was zuviel ist, macht sich dann bei mir auch mit dem druck auf dem brustkorb bemerkbar. bei eiseninfus. auch, weil es mich ueberflutet. dann besser alles beim auffuellen langsamer angehen.

was kam dazu, seitdem ich auf 88 µg gesteigert habe:

- sehr seltsame kraempfe in den armen und haenden, was ich sehr lange nicht mehr hatte
- zittern in den haenden
- gereiztheit
- bauchgrummeln
- krampfanfaelle, was ich sehr lange nicht mehr hatte
- ziehen an den schlaefen und wie druck in kopf
- sehr starkes taubheitsempfinden
- schwindel
- empfinden, dass ich fast zusammenbreche
- druck auf dem brustkorb
-----------------------------------------------------------------
das ueberschneidet sich natuerlich auch teils mit der sd-uf, aber ich denke auch, dass sd-uf und ueberdosierungen sehr aehnlich sind.

das hat man ja auch bei zuviel oder zuenig mineralien. da macht das zu wenig teils aehnliche beschwerden, wie zuviel. nur ein paar sachen sind dabei verschieden.

julie22
05.08.16, 15:46
Wenn du LT steigerst, musst du dann Calcium miterhöhen?

Tascha
05.08.16, 15:58
Wenn du LT steigerst, musst du dann Calcium miterhöhen?

ich weiß es nicht, aber mit weniger lt konnte ich das calcium auch gut aufnehmen.

Tascha
05.08.16, 16:44
ich bin nicht sicher, aber es kann gut sein, dass ich mit mehr lt auch mehr calcium brauche.

mein verdacht ist ja, dass ich damals myoklonien bekam, weil ich sicherlich sehr lange calciummangel bis zur ersten lt-einnahme hatte. und ich daher auch jetzt in jungen jahren den deutlichen knochenabbau habe.

→ 2010 kam auch ein starker vitamin-d: 5,1 μg/l (20 – 70) ↓ mangel heraus. und ich fange erst jetzt mit der calcium-einnahme an, weil das jahrelang kein arzt (auch mit tetanien in der anamnese) ausreichend ernst nahm.

julie22
05.08.16, 17:00
Hast du denn damals LT aufgrund der Werte genommen oder gab es bereits Symptome?

Ich hatte es so verstanden, dass du dich vor LT relativ gesund gefühlt hast und erst nach LT ging es mit den Beschwerden los?

Tascha
05.08.16, 18:48
ich hatte zuvor leichte bis mittelmaeßige (schwankende) somatische beschwerden, die man sehr gut der sd-uf zuschieben kann.

ich war beispielsweise meistens am frieren. auch manchmal dicke lymphdruesen. ich denke, dass ich das nicht wirklich mehr wahrnahm, weil ich seit meiner kindheit veraenderte tsh-werte hatte. das entwickelte sich schleichend und daher war der zustand fuer mich auch normal. aber ich kann jetzt im nachhinein auf jedenfall feststellen, dass ich nie wirklich kerngesund war. beschwerden waren immer da.

und dann kam auch mal ein zeitraum (nach einem belastenden erlebnis - 13.lebensjahr), nachdem ich massive seelische beschwerden hatte (jahrelang).

in dem zeitraum wurde dann aber auch einmal nen tsh-wert um die 7,0 festgestellt. ich denke, dass die sd-uf meine seelischen beschwerden verschaerft haben (nicht als ursache, aber die sd-uf ließ das bestimmt alles dramatischer erscheinen bzw. laenger anhaltend).

dann um das 20. lebensjahr wurden meine seelischen beschwerden aufeinmal deutlich besser. weshalb weiß ich nicht. ich begann dann auch ne segelflugausbildung und fuehlte mich relativ gut.

mit 23. jahren bin ich dann zu einem anderen hausarzt, weil ich nach bestimmten lebensmitteln starke verdauungsbeschwerden hatte.

der arzt stellte dann ne milchzuckerunvertraeglichkeit fest und hatte (weshalb auch immer) den tsh mitgemessen. da er damals dann bei 4,3 lag, gab er mir direkt lt 50, auch wenn er nicht wusste, wie die freien werte waren. ultraschall war auch ohne befund. aber er meinte, dass es bestimmt hashi waere.

ich sagte ihm dann damals, dass ich aber keine beschwerden habe (die ich zwar hatte, aber erst jetzt im nachhinein erkenne) und mich wunderte, dass er mir lt geben will. und da meinte er, dass ich bestimmt noch beschwerden entwickeln werde, wenn ich kein lt nehmen werde. außerdem sind ihm meine kalten haende aufgefallen (hatte aber auch eisenmangel, der nicht behandelt wurde).

ja und dann nahm ich brav das lt ein und bin dann nach wenigen tagen wieder zu ihm, weil ich zum ersten mal in meinem leben myoklonien im linken arm hatte, was mich damals sehr verunsicherte. auch fuehlte ich mich seltsam veraendert, kann das kaum beschreiben. hatte auch angst, aber anders, als meine aengste die ich kannte.

dem hausarzt waren dann meine beschwerden ein raetsel und meinte, dass ich zum nervenfacharzt muss, wenn ich es will, weil er nicht weiter wusste. das hatte ich dann aber damals nicht weiter beachtet, weil ich dachte, dass es keine seelische ursache hat.

damals stand ich dem seelischen auch anders gegenueber. mittlerweile hat sich das aber veraendert, weil ich einen sehr guten therapeuten habe.

ja und dann entwickelten sich immer mehr beschwerden. ich kann das kaum beschreiben, was ich da gerade auch im ersten jahr mit lt erlebt habe. es war schrecklich und eigentlich keinem menschen zumutbar, auch wenn es immer sehr dramatisch klingt was ich da beschreibe. ich hatte auf einmal > 20 kaum aushaltbare beschwerden. ich dachte bereits im ersten jahr ans aufgeben.

naja und dann kam leider eines tages der zeckenbiss dazu und dann ging es nochmal sehr steil bergab (weil ich die medikamente nicht vertragen habe). danach kamen dann etliche behandlungen, die mir beinahe den rest gegeben haben. nach dem empfinden her, stand ich damals mit einem bein im grab. aber es ging dann weiter und nun kann ich alles mit meinem therapeuten endlich mal ueberblicken.

und dank euch.

es ist jedemenge schief gelaufen.

ich weiß auch nicht, inwieweit sich das alles verarbeiten laesst.

naja, ein gutes hat die ganze sache: als ich mit dem lt sehr krank wurde, war ich endlich bereit mich an einen therapeuten zu wenden.

ich denke, wenn das mit dem lt nicht geschehen waere, dann waere ich eines tages anders auf die schnauze gefallen. es musste in meinem leben krachen. vielleicht ist es auch nicht schlecht, das mich lt dazu gezwungen hat mich endlich mal mit mir selbst zu befassen. und zwar in dem sinne, dass ich mein leben mithilfe einer therapie verstehe.

ich bin dem lt auch dankbar, aber es muss jetzt auch eines tages besser werden, weil das jetzt auch kein leben mehr ist.

ohne lt war ich faehig alles zu machen, wie segelfliegen. aber ich wurde dann aber auch eines tages uebermuetig. und es kann sein, dass ich im schlimmsten fall (weil ich das riskante beim fliegen suchte, gerne auch mal bei schlechtem wetter) abgestuerzt waere.

Tascha
05.08.16, 18:57
es kann sein, dass lt wie ein trigger ist. und etwas, was das fass bei mir dann endlich zum ueberlaufen brachte.

ich habe immer versucht in meinem leben alles mit mir selbst auszumachen. am besten alles unter den teppich kehren, weil ich es nicht anders lernte. der druck war sicherlich sehr stark. und als dann lt kam, war das paeckchen, was ich bis dahin zu tragen hatte, zu schwer.

ich musste zusammenklappen. irgendwann kann man einfach nicht mehr und alles bricht zusammen.

Tascha
05.08.16, 19:00
die krampfanfaelle sind sicherlich auch ein gutes zeichen. jeder geht ja mit stress anders um.

Tascha
05.08.16, 19:02
die frage ist jetzt nur, wie weit ich mit dem lt heruntergehe.

wenn ich auf 75 µg gehe, wird sich mein tsh erfahrungsgemaeß bei etwa 1,7 bis 2,2 einpendeln (mit calciumeinnahme). ft4 zwischen 1,25 und 1,3.

bei 81 µg wird mein tsh in etwa bei 1,0 bis 1,3 liegen. ft4 bestimmt bei etwa 1,3.

julie22
05.08.16, 20:09
Wäre ich an deiner Stelle, würde ich mir die LT-Einnahme grundsätzlich überlegen.

Wenn sich viele deiner Probleme erst mit LT eingestellt haben, du zu keiner passenden Einstellung kommst, sagt das einiges.
Zumal man bei deinen Werten von keiner UF mehr sprechen kann. Es hätte sich schon längst eine Besserung einstellen müssen und ich habe den Eindruck, es ist egal welche Dosierung du ausprobierst, du scheinst grundsätzlich nicht gut damit zurechtzukommen.

Erhöhter TSH in der Kindheit sagt übrigens nicht ganz so viel. Als Kind hat man immer höhere TSH-Werte, man wächst schließlich und hat dadurch erhöhten Hormonbedarf mit entprechend höherem TSH.

Aber es gibt Leute, die von Natur aus einen höheren TSH-Wert haben, ob er bei 7 wäre sei jetzt mal dahingestellt. Aber auch wenn er im 4,.. Bereich ist, kann er normwertig sein, auch wenn das hier niemand glauben will.
Vielleicht versuchst du dich nach einem Normbereich einzustellen, der hier als Wohlfühlbereich definiert ist, aber nicht deinem Wohlfühlbereich entspricht.

Vielleicht entstand/entsteht daher der erhöhte Calciumverbrauch, durch unnötig hohe oder komplett unnötige LT-Einnahme.

Letztendlich sind das alles Spekulationen, aber wenn dir LT mehr Schaden als Nutzen gebracht hat, kann man es vielleicht nicht immer als sinnvoll betrachten es überhaupt einzunehmen.

Wie war/ist überhaupt dein Sonografiebefund?

Tascha
05.08.16, 20:31
danke julie,

es kann auch sehr gut sein, dass mich der nuk damals ueber jahre in eine kuenstliche sd-uef brachte, denn als ich damals (mitte 2006) zum ersten mal bei ihm war, hatte er gesteigert. und zwar bei den werten:

→ 2006

tsh: 0,44 (0,3 – 3,0)
ft3: 3,0 pg/ml (2,0 – 4,2)
ft4: 1,4 ng/dl (0,8 – 1,70)

bei den werten mit 75 µg legte er weitere 25 µg drauf und damit war mein tsh-wert unter reinem lt deutlich supprimiert, teils auch gar nicht mehr messbar. der nuk meinte, es waere wichtig den autoimmunprozess schnell zu unterdruecken, damit das immunsystem nicht andere gewebe angreift, dabei waren meine ak damals nie nachweisbar.

ja und dann hat er mich mit t3 eingestellt (und zwar nahm ich 37,5 µg euthyr. und ne halbe prothyrid, das entspricht zusammengerechnet etwa ~ 100 µg)

→ 2007
tsh: 0,05 (0,3 – 4,5) ↓
ft3: 3,9 pg/ml (2,3 – 4,2)
ft4: 1,4 ng/dl (0,8 – 1,7)

→ 11/2007
tsh: 0,05 (0,3 – 4,5) ↓
ft3: 3,9 pg/ml (2,3 – 4,2)
ft4: 1,4 ng/dl (0,8 – 1,7)

ich nahm demnach ueber mehrere jahre 100 µg ein, auch wenn mir die werte aus → 2006 deutlich machten, dass ich da mit dem tsh-wert bereits an meine grenzen kam.

das kann naemlich auch dazu beigetragen haben, dass ich jetzt ne deutliche knochenminderung habe.

und dann machte der nuk am ende, weil es mir einfach nicht besser ging einen versuch mit novothyral. noch mehr t3. und da spuerte ich wirklich sehr deutlich, dass ich ueberdosiert war. und ich muss feststellen, dass es sich aehnlich anfuehlte, wie jetzt.

es fuehlt sich wie sd-uf und sd-uef an. beides.

es kann sein, dass ich mich mit den krampfanfaellen gegen das lt wehren will, denn diese anfaelle hatte ich nie, egal wie belastend mein leben war. erst seit dem ich lt-einnehme.

lt weg zu lassen, ist zwar nen guter gedanke (gerade bei meinem erkranungsverauf), aber diese werte hier:

→ 2011 (zeitraum, in dem ich versuchsweise kein lt einnahm)
tsh: 7,51 (0,2 – 2,5) ↑
ft3: 3,6 ng/l (1,9 – 5,0)
ft4: 0,8 ng/dl (0,8 – 2,3) ↓

sprechen fuer mich deutlich dafuer, dass es jetzt nicht mehr ohne lt geht. denn bei jeder lt-steigerung hat mein nuk eine abnahme meines sd-gewebes festgestellt. und an der stelle habe ich ihm sehr vertraut. es fuehlte sich an, als waere er beim schallen sehr sicher.

meine sd war dann eines tages bei 3 ml. andere aerzte messen aber unterschiedliches.

sicherlich bin ich auf lt angwiesen, zumal ich in dem auslassjahr bemerkt habe, dass ich sehr unterzuckere. bzw. es fuehlte sich danach an. auch war ich nur am weinen.

aber ich kann es ja mit weniger lt versuchen.

ja, das finde ich ne sehr spannende frage, die du gestellt hast. und zwar, das es sein kann, dass der erhoehte calciumbedarf durch das lt entsteht. denkbar waere es.

ich hatte in meinem plan (schreibe das ein wenig auf, was ich einnehme) gesehen, dass ich mit 62,5 bis 75 µg weniger calcium brauchte. da kam ich mit 600 mg aus. jetzt brauche ich das 2 fache.

Tascha
05.08.16, 20:37
ich bin euch gerade sehr dankbar, weil es kann sein, dass ich auf dem falschen weg war.

denn ich war am nachdenken, es mit mehr lt zu versuchen. aber die kraempfe werden staerker und alles erinnert mich an den zeitraum, als ich t3 einnahm und damit sehr warhrscheinlich zuviel lt bekam.

auch sind einige beschwerden wieder mit der steigerung auf 88 µg aufgetreten, die sehr lange nicht mehr da waren, wie die krampfanfaelle.

Tascha
05.08.16, 20:40
ich bin sehr gespannt, wie sich die beschwerden entwickeln (gerade die, die mit der steigerung auftraten), wenn ich jetzt senke.

Mariachi
05.08.16, 20:44
aber mach langsam, wenn du eh auf jede veränderung so heftig reagierst.

Tascha
05.08.16, 20:51
etwas wichtiges eingefallen: ich habe mit lt damals brennende nervenschmerzen entwickelt. die haut brannte. auch mit ameisenlaufen.

hatte das jahrelang und war dann derart mit meinen kraeften am ende, dass ich wirklich nicht mehr weiter wusste und mich bereits in der schweiz zum einschlaefern sah, hehe. und ich erinnere mich auch, dass ich damals versuchsweise immer mehr das lt steigerte und dann wie in eine starre kam. ich kann das kaum beschreiben. es war wie lebendig begragen, um es mal wieder dramatisch darzustellen, aber es fuehlte sich nunmal danach an.

und damals bekam ich dann vitamin-d intramuskulaer gespritzt und setzte dann das lt ja 2011 ab, weil ich dachte, dass ich deutlich ueberdosiert war. die krasse unruhe kam damals aber durch das vitamin-d, was den wert mit der spritze sehr schnell anhebte (mit den leerem mineralienspeicher war das alles andere, als nen guter gedanke). und mit dem zusammenhang, haben auf einmal die jahrelang anhaltenden nervenschmerzen nachgelassen, bei denen ich mich ja bereits in der schweiz sah und mich auch tatsaechlich damit auseinandersetzte.

das heißt, dass es sehr wahrscheinlich damit zusammengehangen hat, dass ich durch das zuviele lt die nervenschmerzen hatte, was ich bei einer anderen userin hier im forum auch erfahren habe. sie dachte immer daran, dass es besser waere zu steigern, aber als sie es nach langer leidenszeit dann senkte, wurden die schmerzen besser.

und diese schmerzen sind in meinem fall jetzt erst wieder neu aufgetreten, seit langem.

Tascha
05.08.16, 20:55
aber mach langsam, wenn du eh auf jede veränderung so heftig reagierst.

ja, das mache ich. danke dir.

julie22
05.08.16, 21:07
Eine verkleinerte SD sagt erstmal nicht ganz so viel aus wie heir oftmals dargestellt wird.
Was ist mit Homogenität usw.?
AKs?

Tascha
05.08.16, 21:22
homogenitaet kenne ich leider nicht.

ak waren nie auffaellig. in der kindheit und danach aber nicht gemessen. erst ab dem 23. lebensjahr und da waren nie ak da. es sind zwar welche da, aber immer im rahmenbereich.

ich habe meinen nuk damals mal ueberredet, dass er bei mir die sd punktiert, damit ich ihm beweisen kann, dass ich kein hashi habe.

er hatte sich darauf eingelassen. aber der befund war irgendwie nicht wirklich aussagekraeftig. ich schaue mal nach und stelle es hier hinein.

Tascha
05.08.16, 21:56
den befund mit der gewebeentnahme finde ich nicht auf die schnelle. wenn es jemand sehr interessiert, kann ich es aus dem berg meiner befunde heraussuchen, aber der war eh nicht sehr eindeutig.

es wurde am ende des befundes geschrieben, dass man das gewebe dem hashi zuordnen kann, aber fuer mich war das alles zu wischiwaschi.

Tascha
05.08.16, 22:03
irgendwie krass: erst erkennt kaum ein arzt, dass ich jahrelang veraednerte tsh-werte hatte (teils 7) und dann gerate ich eines tages an einen nuk, der es leider etwas zu gut meinte und mir zuviel lt gab, auch wenn er es nur gut meinte.

von einem extrem ins andere.

julie22
05.08.16, 22:12
Hast du denn nie Befunde gehabt, wo z.B. echonormal- oder arm, homogen oder inhomogen stand?

Ich denke auch, dass der NUK es damals zu gut gemeint hat und dir evtl. keinen Gefallen getan hat.
Bei den TSH-Werten und zusätz. T3 ist die SD atrophiert.
Ist mir auch passiert. Bei LT Beginn war meine SD sonografisch völlig normal, nach 2 Jahren mit LT um die Hälfte kleiner.
TSH war aber gleich geblieben, es hat also kein Funktionsverlust stattgefunden.

Die Größe sagt nichts über die Funktionalität aus. SD können sich auch wieder ganz gut vergrößern, sonst wären Kröpfe nicht möglich.
Ich würde die Funktionalität deiner SD nicht an der Größe festmachen.

Tascha
05.08.16, 22:25
mir waere es am liebsten, wenn ich kein lt mehr braeuchte, aber der werteverlauf aus dem jahr 2011 (als ich das lt versuchsweise absetzte) laesst eher daran zweifeln, dass ich ohne auskommen werde (zumal auch der cholesterinwert immer leicht erhoeht ist)

tsh: 7,51 (0,2 – 2,5) ↑
ft3: 3,6 ng/l (1,9 – 5,0)
ft4: 0,8 ng/dl (0,8 – 2,3) ↓
cholesterin: 248 mg/dl (110 – 220) ↑
eisen: 39 g/dl (60 – 140) ↓

tsh: 5,64 (0,35 – 4,5) ↑

tsh: 5,91 (0,27 – 4,2) ↑
cholesterin: 293 mg/dl (<200) ↑

tsh: 6,29 (0,3 – 4,5) ↑

tsh: 5,2 (0,35 – 4,5) ↑
ft3: 2,8 pg/ml (2,0 – 4,2)
ft4: 1,12 ng/dl (0,8 – 1,7)

tsh: 3,89 (0,3 – 4,5) ↑
ft3: 3,03 pg/ml (2,2 – 5,0)
ft4: 0,85 ng/dl (0,8 – 1,9) ↓

tsh 5,11 (0,3 – 4,5) ↑

tsh: 5,64 (0,35 – 4,5) ↑

tsh: 4,56 (0,3 – 4,0) ↑
ft3: 3,35 ng/l (2,38 – 4,37)
ft4: 1,22 ng/dl (0,97 – 1,58)
--------------------------------------
das mit dem sd-gewebe im ultraschall werde ich gerade mal nachschauen.

sehr schade, dass die sd dann kleiner wird. aber die laesst sich auch sehr schwer beurteilen, weil ja jeder arzt was anderes an volumen feststellen. und zwar zwischen 3 und 8 ml.

aber da ich ohne lt auch sehr depressiv wurde, denke ich nicht, dass es ohne klappen wird, traue mich das auch nicht mehr.

Tascha
05.08.16, 22:31
ein bekannter arzt aus stuttgart (der auch buecher ueber nns, cfs, kpu, ..) geschrieben hat, hat bei mir nen volumen von re. 1,6 ml und li. 1,6 = 3,2 ml gemessen. er schreibt auch, dass die sd echoarm waere. bei dem war ich 2011.

Tascha
05.08.16, 22:36
der nuk schreibt 2006: beidseits geringgradig inhomogenes, maeßig hypoechogenes sd-parenchym.

Tascha
05.08.16, 22:41
ich fuehle mich gerade wie, wenn ich eiseninfus. kriege und das anscheinend zuviel fuer mich ist. ich habe nach den infus. dann uebelkeit, schuettelfrost, schwindel und benommenheit.

ich bin nun sehr sicher, dass das lt zuviel ist. außerdem sehr starke kraempfe. alles zieht. und dieser tremor in der hand, der immer mal sekundenweise auftaucht. auch brechreiz. grummeln im bauch. und ich bin, wie ueberdreht, auch wenn ich eigentlich sehr schlapp bin und auch muskelschwaeche habe.

und druck auf dem brustkorb, was ich auch nach infus. habe. alles zuviel.

ich brauche bei allem eh nur die haelfte. wiege 48 kg und 160 cm. zartes pflaenzchen, hehe. da haut mich natuerlich alles immer um.

Tascha
05.08.16, 22:58
Die Größe sagt nichts über die Funktionalität aus. SD können sich auch wieder ganz gut vergrößern, sonst wären Kröpfe nicht möglich. Ich würde die Funktionalität deiner SD nicht an der Größe festmachen.

ich bin nicht sicher, aber ich meine, dass das hier im forum sehr umstritten ist, was dann genau nachwaechst.

gewebe kann ja wachsen, aber es muss dann auch funktionsfaehiges gewebe sein, aber damit kenne ich mich ueberhaupt nicht aus.

aber ich denke, meine sd-werte 2011 sind sehr deutlich, dass ich leider um das lt nicht mehr drum herumkomme.

ich kann sehr froh sein, dass das bei hc nicht passiert ist. das waere mein ende gewesen. zumindest im dem sinne, dass es alles noch komplizierter machen wuerde.

bei hc hat mir ein arzt 30 mg empfohlen, aber ich bin eigenmaechtig auf nur die haelfte, was aber auch zuviel war, weil ich ja nichts an den nebennieren habe.

ich weiß, dass es wirklich die meisten aerzte nur gut meinten, aber was sie anrichten koennen (ohne es nur ansatzweise zu ahnen) ist krass.

Tascha
05.08.16, 23:11
das entstand damals bei mir mit hc: hydrocortison ↑ = acth ↓ → dhea ↓ → testosteron ↓ → renin ↑ → aldosteron ↑ → igf ↑ → pyrilinks-d ↑ → kalium intrazellulaer ↓ → calcium im serum ↓
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
meine werte, die sich damals unter hc- einnahme (10 - 7,5 - 0 = 17,5 mg hc) veraendert haben:

- renin 29 (2,1 - 26)
- aldosteron 349 (20 - 150)
- igf 459 (116 - 358)
- pyrilinks-d (knochenabbaumarker) 16 (3 - 7,4)
- kalium intrazellulaer 1371 (1545 - 1857)
- calcium im serum 2,13 mmol (2,2 - 2,65)
- testosteron 11 ng/dl (20 - 73)
- dhea 20,3 (65 - 380)

- mein cortisolwert mit hc- einnahme war im serum 19,28 µ/dl (4,3 - 22,4)

interessanterweise waren meine cortisolwerte mit hc im normalen bereich (auch acth, war nur in den ersten tagen bei hc-start erniedrigt).

und selbst bei werten im rahmenbereich (mit hc) kam es zu einer ueberdosierung, denn der igf-wert wurde zweimal unter hc-gabe gemessen (beides mal drueber). hc dann nach nem halben jahr abgesetzt und der igf ging direkt herunter.

daher denke ich, dass ich es bei der sd auch nicht sicher ablesen kann, welche menge ich brauche. da kann ich mich evtl. auch mal schnell ueberdosieren, auch wenn alles im rahmenbereich liegt.

Larina
06.08.16, 09:05
hallo tascha ,
ein detail möchte ich dir noch geben zu deinen werten .natürlich sehen die werte ohne lt aus nach unterfunktion. aber bedenke auch, das 5 % der bevölkerung normalwerte haben, die außerhalb des korridors liegen . das ist statistische planung . und wenn du nun zu den 5 % gehörst, könnte es sogar sein, das du gar nicht so sehr in unterfunktion warst damals . das ist spekulativ, klar, aber ganz vergessen darf man es auch nicht .

gestaunt habe ich jedenfallse gerade, bei welchen werten man dir immer weiter riet, zu steigern und thybon dazu zu nehmen . und wenn ein arzt dir sagte, das sei wichtig, um den immunprozess zu unterdrücken, staune ich noch mehr. wo du doch keine antikörper hast ? puh ... mir übrigens würde es schrecklich gehen mit so hohen werten , tsh sollte bei mir zwischen 1-1,5 liegen . und ich habe hohe antikörper .
steigern hast du oft erfolglos versucht, richtig? da wäre es ja schon logisch, nun mal das gegenteil zu versuchen .

Tascha
06.08.16, 11:39
hallo larina,

mein empfinden ist, dass es ohne lt auch nicht klappt. zumal man bei meinen werten ja auch sehen kann, das der cholesterinwert erhoeht ist. das kann auch ein zeichen der sd-uf sein. ich denke, dass meine sd jetzt auch zu klein waere. das nachwachsen des sd-gewebes ist sehr umstritten. sicher kann etwas nachwachsen, aber die frage ist auch, inwieweit es funktionsfaehiges gewebe ist.

lg tascha

Tascha
06.08.16, 11:48
habe heute gesenkt.

und jedesmal bei steigerungen und senkungen (12,5 µg) taucht meistens ein seltsames empfinden auf, was ich nicht verstehe.

und zwar habe ich dann das empfinden, als wuerde im halsbereich etwas enger werden. anschwellen. und ich kriege dann auch brechreiz. als wuerde etwas auf dem hals liegen. meistens dann, wenn ich auch sehr teigige haut habe, was jetzt wieder der fall ist.

habe ne starke muskelschwaeche. meine haende haengen wie schlaff nach unten, wenn ich den arm anhebe. sicher kann ich damit hier schreiben und die haende normal halten. aber alles ist wie schlaff.

es fuehlt sich an, wie damals als ich zum ersten mal hc einnahm. in den ersten tagen hatte ich auch ne arge muskelschwaeche, wie sie sich jetzt auch anfuehlt. die arme und beine sind dann, wie weich.

dann habe ich taubheitsempfinden auf der haut und druck auf dem brustkorb.

fuehle mich, wie unterzuckert. als wuerde ich fast zusammenbrechen.

leichten schwindel habe ich auch. bin sehr lichtempfindlich. meine haut brennt. nackenziehen.

die beschwerdeliste ist sehr lang.

normalerweise wuerde ich damit ins krankenhaus fahren, aber ich habe dafuer keinen nerv mehr. denn es kann sicherlich wieder keiner helfen.

ich denke, dass ich mit dem hin und her der lt-menge ein krasses durcheinander verursacht habe.

habe auch praemenstruelle beschwerden.

aber wie kann es nur sein, dass man diesen elenden zustand nicht mal ansatzweise nachweisen kann.

Gedankenpause
06.08.16, 12:53
Magnesium ist an der Unterkante. Durch Magnesiummangel kommt es oft zu einem sekundären scheinbaren Kalziummangel. Bitte ruf beim Selbsthilfeverein Mineralimbalancen an. Dort kann dir wahrscheinlich auch ein Arzt empfohlen werden, der sich mit diesen Beschwerden auskennt.

Dr. Fehlinger (Gründer der Selbsthilfeorganisation Mineralimbalancen) schreibt in seiner Patientenfibel ganz eindeutig, dass mit dem Aufkommen der Psychoanalyse die Menschen bei denen psychische Probleme auf Grund der Tetanie ausgelöst wurden immer mehr in die Richtung "psychisch erkrankt" geschoben wurden und dadurch z.B. die psychischen Symptome der Tetanie (Angst, Depression, Hyperventilation!) irgendwann nicht mehr mit einer Tetanie assoziert wurden.

Gedankenpause
06.08.16, 13:29
So lange bis du ein gut verträgliches Präparat gefunden hast und einen Arzt, der dich eventuell mit Infusionen unterstützt, würde ich versuchen mit magnesiumreichen Lebensmittel zumindest einen Teil des Bedarfs aufzufangen. Mach Infusionen auf keinen Fall selbst, das IST lebensgefährlich, und man muss überwacht werden.

Du bist aus Hessen? In Darmstadt gibt es einen Eintrag bei top-docs.de bei dem eine Bekannte von mir schon war und sie hat mir sehr Gutes von ihm berichtet. Weiterhin gibt es in Frankfurt Allgemeinmediziner, die sich auch mit orthomolekularer Medizin auskennen. Das wäre vielleicht eine google Suche wert und einen Versuch. Ich habe es noch nicht geschafft persönlich bei einem Aufzutauchen. Von Sportmedizinern kann ich erst einmal abraten, da meine Erfahrung die ist, dass wenn man sagt, dass man keinen Leistungssport betreibt auch ein Mangel automatisch als unwahrscheinlich angenommen wird...


Natürliche Magnesiumquellen sind z.B.

Kakao 100g enthalten 400mg Magnesium 4 gehäufte Teelöffel entsprechen etwa 25 g als etwa 100mg Magnesium, vielleicht verträgst du das besser. Ich weiß, das ist nicht genug um einen Mangel auszugleichen, aber 100mg sind 100mg... wenn du es verträgst und drei Tassen mit 4 TL am Tag trinkst, dann hättest du immerhin etwas an Magnesium in magenfreundlicherer Form als das Citrat.

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/S710000/Kakaopulver/

Ebenso haben Kürbiskerne 400 mg pro 100 g

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/H310111/K%C3%BCrbiskern%20frisch//

Haferflocken "nur" 139 mg auf 100g aber dafür kann man davon leichter größere Mengen zu sich nehmen. 50g entspricht in etwa einer Portion.

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/C133001/Hafer%20Flocken/

Haferkleie hat schon 232 mg Magnesium pro 100g. Wenn man die Haferkleie 12-24 Stunden zuvor mit etwas Roggenmehl (ca. 10% also 5 g Roggenvollkornmehl bei 50g Haferkleie) und Wasser mischt, dann kann die im Roggenmehl enthaltene Phytase (Enzym) die Phytinsäure abbauen und die Mineralien werden freigesetzt und sind dadurch für den Körper besser verwertbar.

Gedankenpause
06.08.16, 13:46
Fällt mir gerade ein:Nimmst du zufällig V K2?Sollteste mal 200µg täglich für nen paar Wochen ausprobieren.Das bringt auch Calcium aus dem Blut dorthin,wo es hingehört.V K2 soll zudem beim zellulären "Ioneneinstrom" stark beteiligt sein.

Musste mal bei Wiki ect. zu einlesen.Höher dosiert solls auch Aufgaben übernehmen,die bei niedrigen Dosierung nicht gegeben ist.

V K kann man zwar testen,hier in meinen Labor ging aber nur Gesamt K.Ich habs mal machen lassen.In 1-2 Wochen weiß ich mehr dazu.Ich nehms aber schon so....

"Günstig" wären Quintessence Tropfen.Kosten ca. 33€ inkl.Achte zumindest auf MK 7,insofern du da mal nen Versuch starten willst.Das soll am wirksamsten sein.



Tut mir leid, dass ich nicht ausreichend Zeit habe um mich wirklich intensiv mit dem geschriebenen auseinandersetzen zu können. Deswegen schreibe ich nur kurz was mir unmittelbar auffällt.

Dass mit Vitamin K ist grundsätzlich eine gute Idee. Da es aber den Calciumstoffwechsel anregt und es damit auch den Calciumwert im Blut erhöht, kann es unter Einnahme von Vitamin K bei gleichzeitig vorhandenem Magnesiummangel zu einer Verschlimmerung der Magnesiummangelsymptome kommen. Das kann man in Kauf nehmen, weil es ja auch wichtig ist, dass Calcium im Körper an den richtigen Stellen (also den Knochen und nicht im Gewebe ankommt) aber man sollte es wissen, damit man a) vorsichtig sein kann und damit man b) durch eine mögliche Verschlimmerung nicht noch mehr verunsichert wird als man ohnehin schon ist.

Bitte aber nochmal selbst nachlesen, weil ich den Zusammenhang gerade nur grob im Kopf habe und leider keine Zeit nochmal ausführlich zu recherchieren und darzustellen.

Liebe Grüße.

Tascha
06.08.16, 20:29
lieben dank gedankenpause,

magnesium habe ich sehr lange aufgefuellt. auch mein magnesiumserumwert liegt sehr gut.

zurzeit weist einiges darauf hin, dass ich zuviel lt einnehme.

habe mich im ueberdosierungsthread ein wenig eingelesen und finde mich da in den beschreibungen sehr wieder.

spannend finde ich auch, dass die meisten schreiben, dass sie die sd-uef, wie sd-uf emfinden.

lg tascha

Tascha
07.08.16, 09:17
in beitrag #106 habe ich geschrieben, dass ich damals mal versuchsweise hc einnahm (10 - 7,5 - 0 = 17,5 mg hc).

dem acth und cortisolwert hat man mit hc-einnahme im serum nicht angesehen, dass das es evtl. zuviel gewesen ist. sicher, ich habe das hc nicht gebraucht, war aber laut den werten im rahmenbereich.

anhand der anderen werte sah man aber, dass sich mit hc etliche andere werte veraendert haben, die sich erst dann wieder besserten, als ich das hc absetzte (mit ausahme des kalium- und calciummangels).

und das finde ich erschreckend, weil ich dann ja nie genau an den werten ablesen kann, wie ich gerade wirklich mit hormonen versorgt bin.

und deshalb denke ich, dass mich der nuk mit dem lt auch jahrelang sehr wahrscheinlich ueberdosiert hat.

ich hatte mal nachgeschaut, das hier waren die werte, als ich damals (mitte 2006) zum ersten mal zum nuk bin und zu dem zeitraum bereits 50 µg lt einnahm:

tsh: 2,17
ft3: 2,9 (2,0 bis 4,2
ft4: 1,2 (0,8 bis 1,7)
ak: 34 (>60)

mit den werten steigerte der nuk von 50 µg direkt auf 100 µg, weil er meinte, dass man das autoummingeschehen schnell aushebeln muss.

er hat damals nen sd-volumen von 5,2 ml gemessen (da nahm ich aber auch bereits nen halbes jahr lt). beidseits geringgradiges inhomogenes, maeßig hypoechogenes schilddruesenparenchym.

mit der steigerung auf 100 µg war dann mein tsh-wert deutlich supprimiert und teilweise auch ueberhaupt nicht mehr messbar.

fuer mich war das eindeutig die falsche entscheidung des nuks. selbst wenn ich wirklich hashi habe (was man nicht eindeutig in meinem fall beweisen kann), war diese steigerung nicht gut durchdacht.

wie ich mich in dem zeitraum fuehlte, kann ich kaum beschreiben (ich kann es nur als kaum aushaltbar benennen und das ich bereits im ersten jahr dachte, dass ich damit nicht mehr leben kann).

da sich dann nie gutes befinden einstellte (und mein ft3 bei 30 % stehen blieb), hat der nuk mich dann eines tages mit t3 eingestellt.

→ 2007
tsh: 0,05 (0,3 – 4,5) ↓
ft3: 3,9 pg/ml (2,3 – 4,2)
ft4: 1,4 ng/dl (0,8 – 1,7)

→ 2009
tsh: 0,03 (0,27 – 4,2) ↓
ft3: 3,05 pg/ml (2,04 – 4,4)
ft4: 1,47 ng/dl (0,93 – 1,77)

ich erinnere mich, dass ich in dem zeitraum immer sehr deutlichen heißhunger auf sueßes hatte.

da es dann immer noch nicht besser wurde, bekam ich novothyreal. und damit fuehlte mich dann zum ersten mal wirklich richtig krass ueberdosiert.

und dann kam eins aufs andere (etliche andere sehr nebenwirkungsreiche behandlungen, nach dem zeckenbiss). da war ich dann jahrelang, wie ein pflegefall.

naja, jetzt ist endlich mit allem schluss. ich werde keinem arzt mehr in der weise wie frueher mehr vertrauen.

nur finde ich es ungerecht, dass all das keiner erkennt, was damals alles schief gelaufen ist.

wenn ich jetzt mit meinen gesamten beschwerden zum therpeuten gehe, heißt es: ja alles hauptsaechlich seelisch bedingt. sicher habe ich auch ein seelisches erkranungsbild, das mich sehr lange begleitet, aber was dann ab 2005 alles kam (mit den aerzten), das will anscheinend keiner sehen. da ist es einfacher, wenn man es auf das seelische erkrankungsbild schiebt.

ich will, dass man auch erkennt, dass mein starker knochenabbau sicherlich auch durch das zuviele lt (und hc) entstanden sind.

und mir ist es wichtig, dass jemand versteht, dass ich ohne diese therapien ein anderer mensch war.

ich war in der schule, machte eine berufsausbildung und war in meiner freizeit draußen (segelfliegen).

dann kam lt und alles war anders.

Larina
07.08.16, 10:10
hallo tascha,
ich kann mir durchaus vorstellen ,das du richtig liegst mit dem verdacht, damals total falsch behandelt worden zu sein . besonders die aussage, man müsse den autoimmunprozess schnell aushebeln und daher die dosis extrem steigern, ist haarsträubend .

aber du kannst trotzdem nur vorwärts leben . Vermutlich war man nicht gerecht zu dir, aber tascha, das leben ist nicht gerecht . mit nackenschlägen müssen wir alle klarkommen, und wir alle könnten klagen, was wäre gewesen, wenn nicht na usw. Auch wenn es schwer einzusehen ist, : was heute im jahr 2016 an seelischer krankheit da ist, ist seelisch . und nun immer drauf rumzureiten, das es aber früher mal jemand gab , der dir unrecht getan hat, bringt einfach nichts . ich bin mit 18 jahren vergewaltigt worden, ich weiss, was ich dir da sage . seelisch gesund werden, heisst auch, einen weg finden, dem geschehenen nicht ein ganzes leben lang macht zu geben . daran zu arbeiten, ist deine aufgabe . ich denke manchmal an andere menschenschicksale, ganz normale menschen, wenn ich ungerechtigkeit fühle . was meinst du, wie ungerecht unsere eltern und großeltern vom leben behandelt wurden ?

einen weg finden, geschehenes loszulassen und nach vorn zu leben, das musst du selber wollen . therapeuten können dir helfen, aber du entscheidest , ob vor oder zurück . dich weiter darin bestärken ,wieviel unrecht man dir tut, ist völlig sinnlos und kostet dich nur zeit . zumal fast jeder mensch mit einem unrecht zu leben hat . so schlimm ist es auch wieder nicht, was du erlebt hast .

Tascha
07.08.16, 10:36
@ larina,

ich stimme dir im allgemeinen zu, was du in deinem beitrag beschreibst.

es nuetzt beispielsweise nichts, wenn man immer und immer wieder nur das schlechte sieht. was mal war und in der vergangenheit geschehen ist, bleibt wie es ist. man kann nur versuchen es in seinem leben zu integrieren und damit zu leben.

das was ich mit aerzten erlebt habe, habe ich in der therapie aber nur ansatzweise besprechen koennen, weil eben noch zuviele andere wichtige dinge im raum stehen.

was ich hier im forum manchmal lese, aber auch im leben erfahren habe, dass jemand daher geht und meint zu wissen, wie es anderen geht. vergleichen hilft da meistens nicht wirklich weiter.

beispielsweise meinte mal jemand zu mir: tascha, ich habe dieses und jenes erlebt, aber ich habe es geschafft damit zu leben und stelle mich nicht derart an. reiß dich zusammen und lebe endlich dein leben. gehe endlich aus deinem bett nach draußen und mache etwas aus dir.

und ich finde (wenn ich dich richtig verstanden habe), dass du das mit deinem letzten satz auch machst. kannst du ja auch. ist dein recht.

aber wenn man sich das mal naeher anschaut, erkennnt man auch, dass du eben nicht sicher weißt, was ich in meinem leben erlebt habe. kannst und musst du auch nicht, das ist klar. aber du stellst es mit deinem letzten satz dahin, als waere es der fall. ist deine wahrnehmung.

wie sich mein leben mit lt anfuehlt, weiß keiner. und auch nicht, welche einschraenkungen ich damit habe, auch wenn die werte das nur ansatzweise wiederspiegeln.

ich habe aber den kern deines beitrages verstanden, den ich auch als richtig empfinde. vergangenes kann man nicht mehr ungeschehen machen, aber es waere fuer mich sehr entlastend, wenn man auch sehen wuerde, dass bei mir mit und rund um das lt (mit anderen behandlungen) einiges schief gelaufen ist. welches ausmaß das verursacht hat, ist auch hier wieder von niemandem zu messen.

das ausmaß einer ptbs auch nicht. jeder hat anderes erlebt (und hat andere kapazitaeten) das zu bewaeltigen, daher hilft ein vergleich in meinen augen nicht weiter.

nur wenn aerzte und therapeuten ausblenden, was manche aerzte evtl. nicht richtig gemacht haben und es meiner ptbs zuschieben, dann ist das alles andere als fair.

haschmisch
07.08.16, 11:40
Was willst du denn? Anerkennung? Wiedergutmachung? strafen? Was würde dir das bringen?

Ansonsten schliesse ich mich larinas Ansichten an.

Larina
07.08.16, 12:22
hallo tascha,
ich verstehe dich ja, wirklich . nur, was du fühlst, das fühlt jeder. auch aus diesem grund klagen viele patienten gegen ärzte, einfach damit endlich einer zugibt, das unrecht geschehen ist .
aber das ändert nichts daran, das du gerechtigkeit nie erleben wirst, denn das leben ist nicht gerecht . vergleiche finde ich durchaus gerechtfertigt, sei mir nicht böse . und wenn ich mal so drüber nachdenke, das du jeden tag stunden zeit hast, wieder und wieder dasselbe zu schreiben, und dazu einen therapeuten hast , der schon mehrere jahre bezahlt wird , dann darf ich auch feststellen, du hast eine ganze menge gute lebensqualität . aber wer nicht nachdenken möchte sowohl über gutes und ungutes , das ihm widerfahren ist, der will eben im jammertal hängen . und auch das ist in ordnung ! nur kannst du nicht von anderen erwarten, das sie dich bemitleiden und verstehen ein leben lang . letztlich ist es simpel deine entscheidung, wie du dein leben gestalten willst .
und damit hat ein arzt, der dir vor vielen jahren vielleicht falsche tabletten gegeben hat, nichts zu tun . nicht einmal die osteoporose kannst du darauf zurück führen, wenn du dich heute nicht mehr bewegst . die klage könntest du sofort vergessen . es ist sogar zumutbar, sich in stationäre therapien zu begeben, oder antidepressiva zu nehmen, wenn man über ein trauma nicht hinwegkommt . musst du nicht tun, muss keiner tun, aber erwachsene menschen sind immer selber verantwortlich . heute einen arzt anzuklagen, der vor einer halben ewigkeit mal zuviel lt gab, ist einfach unsinnig . du wirst irgendwann akzeptieren müssen , das du und kein anderer dein leben gestaltest . und glaube es mir, ungerechtigkeiten erfahren wir alle, mal mehr , mal weniger, aber das gefühl kennt jeder mensch, der dir begegnet .

Tascha
07.08.16, 12:47
ich habe es in der gespraechstherapie erlebt, dass etwas, was ich erlebt habe (ich meine andere erfahrungen in meinem leben) sich gemeinsam angeschaut werden und es dabei wichtig ist, dass man dabei alles fuehlen darf. was ja bei dem erlebnis, was man nicht verarbeitet hat, nicht durfte (es musste ja erstmal als schutzmechanismus verdraengt werden).

wenn ich dann aber lt kriege und es nicht vertrage (gerade dann, wenn ich damit nicht richtig eingestellt werde) und ich etliche andere fehlbehandlungen kriege (nach dem zeckenbiss), dann stimmt ja etwas nicht.

und wenn man da dann alles was ich als deutliche beschwerden empfinde, nur auf das seelischen erkrankungsbild schiebt, ist das ja auch ein ausblenden.

und an der stelle waere es fuer mich ne hilfe, wenn nur jemand mal es benennen wuerde. in dem sinne: ja, es kann sein, dass da aerzte waren, die mich nicht richtig behandelt haben. es war -nennen wir es mal- eben schicksal.

bei anderen traumatischen erlebnissen benennt man es ja auch. da wird hingeschaut, in dem sinne: ja, da war jemand, der dich nicht richtig behandelt hat. und ja, ich darf darauf erstmal wuetend sein. darf alles an gefuehlen zulassen, was auftaucht. um dann aber auch eines tages die kurve zu kriegen und zu verstehen, dass es nicht mehr veraenderbar ist. das erlebnis wird dann versucht ins leben einzubauen.

aber das findet ja bei den behandlungen der aerzte ueberhaupt nicht statt, diese schritte. weil die aerzte und therapeuten sich das nicht anschauen. und das ist ausblenden. stattdessen wird behauptet, dass ich auf saemtliche medikamente nur deshalb empfindlich reagiere, weil ich eine ptbs habe. das stimmt auch, das kann auch sehr gut sein, das will ich nicht abstreiten. aber was dann an behanlungen kam, was ich nicht gebraucht haette, war sicherlich nicht richtig. und darauf reagiert dann auch ein patient, der keine ptbs hat.

zu den schritten in der therapie:

sich dem trauma annaehern → alles fuehlen duerfen, was auftaucht → verarbeiten → integrieren

bei den behandlungen der aerzte, finden diese schritte des verarbeitens aber nicht statt. denn die basis ist ja erstmal (wie bei meinen anderen nicht verarbeiteten erlebnissen), dass da jemand ist, der erkennt, dass da teilweise medikemante gegeben wurden, die ich nicht brauchte und die starke nebenwirkungen machen (bei allen patienten, nicht nur bei ptbs).

stattdessen versucht man alle beschwerden direkt auf die ptbs zu lenken.

und an der stelle braeuchte ich eben die unterstuetzung.

aber auch da gilt es in meinem fall zu trennen: auf welche medikamente habe ich empfindsamer reagiert (weil es evtl. wie ein trigger wirkt, wegen der ptbs) und auf welche medikamente, die ich nicht gebraucht haette, wuerde jeder patient reagieren. bzw. an welcher stelle bekam ich einfach auch zuviel des guten, was man ja beim nuk sehr guten erkennen kann.

und ich denke, dass das die schwierigkeit auch eines therapeutens ist. ich meine, der kann ja nicht im detail wissen, welche beschwerden entstehen, wenn man dieses und jenes medikament kriegt und wie auch gerade jemand darauf reagiert, der eine ptbs hat.

plumplori
07.08.16, 12:51
Weisst du was tascha... -> dann lass das LT doch einfach weg....

Man man man

Alles was du an körperlichen "problemen" um dich aufgebaut hast ist nur ein alibi.... dein eigentliches problem findet in deinem kopf statt

Tascha
07.08.16, 13:01
Alles was du an körperlichen "problemen" um dich aufgebaut hast ist nur ein alibi.... dein eigentliches problem findet in deinem kopf statt

das kann gut sein, aber die beschwerden sind nun eben mit lt da und gehen nicht mehr weg, wenn ich das lt absetze.

ich will ja verstehen, weshalb ich das lt als alibi brauche. versuche ich seit drei jahren in der therapie herauszufinden.

vielleicht kann ich dem lt als trigger auch in einer bestimmten weise dankbar sein. dankbar in dem sinne, dass lt mich zusammenrechen ließ und ich erst dann bereit war, mich an einen therapeuten zu wenden.

Larina
07.08.16, 13:09
hallo tascha,
so wie du jetzt schreibst, wirkst du auf mich ehrlich gesagt vor allem als opfer von psychotherapie . eine gute therapie muss zeitlich begrenzt sein, und sie darf nicht dazu führen, das der patient seine lebensziele nur noch im therapeutischen bereich sieht !!! mein therapeut sagte damals, ein jahr haben sie zeit, mit mir zu arbeiten . später habe ich ihn noch in notfällen anrufen dürfen . aber wie du da formulierst, das klingt für mich exakt wie eine bekannte, die seit 5 jahren therapie macht . redet im therapeutenton und dreht sich um sich selber . tascha, sorry, aber therapeutische arbeit ist kein lebenszweck . und was immer dir widerfahren ist, du allein bist dafür verantwortlich , damit zu leben .wie wir anderen alle auch, mit unseren verletzungen .
und ganz deutlich : wenn du heute lt weglässt und deine beschwerden gehen trotzdem nicht weg, dann sind sie nicht vom lt . guck doch mal der wahrheit ins gesicht, das hilft !

Tascha
07.08.16, 13:15
@ larina: das ist deine meinung, die fuer manche patienten richtig sein kann, fuer andere wiederum nicht. und ich denke, dass das auch die therapeuten sehr unterschiedlich sehen.

aber lassen wir es am besten an der stelle einfach mal stehen, wie es ist. weil das austauschen wird erfahrungsgemaeß zu keinem gemeinsamen nenner fuehren.

das meine ich jetzt nicht, weil ich eingeschnappt bin (hehe), einfach nur deshalb, weil ich merke, dass ich fuer weiteres schreiben um das thema keine kraft habe. und auch weiß, wie es enden wird.

ich danke euch allen aber abschließend, dass ich durch eure beitraege erfahren durfte, wie ihr mein erkrankungsverlauf einschaetzt.

julie22
07.08.16, 13:34
Alles was du an körperlichen "problemen" um dich aufgebaut hast ist nur ein alibi.... dein eigentliches problem findet in deinem kopf statt

Eigne dir doch bitte einen anderen Ton an. Das ist nichts was du einfach so beurteilen kannst.

Larina
07.08.16, 13:38
Eigne dir doch bitte einen anderen Ton an. Das ist nichts was du einfach so beurteilen kannst.

naja, dachte ich auch erst . aber wenn tascha sagt, erstens kommt alles von lt, und zweitens bleiben bei absetzen von lt alle probleme, dann ist das ja der beleg für die richtigkeit der annahme . so weit muss man pumplori schon verteidigen .

julie22
07.08.16, 14:08
Das mag zum Teil richtig sein, aber dann muss man sich die Frage stellen warum man toleriert, dass jemandem im Hauptforum bei einem TSH von 0,8 SD-Probleme eingeredet werden , aber ein TSH von 7 ein Alibi sein soll.

Eine körperliche Komponente gibt es hier mit Sicherheit, die Osteoporose kann wohl nicht abgestritten werden. Bei einer 33 jährigen Frau, ist das kein natürlicher Vorgang und kommt auch nicht vom Rumsitzen. Ein übereifriges Therapieren mit LT kommt hier durchaus in Betracht und es wäre für Tascha weitaus schlimmer gewesen, hätte sie das nicht hinterfragt.

Ob LT jemals das Problem war, daran habe ich auch meine Zweifel. Aber wer hätte mit einem TSH von 7 kein LT verschrieben bekommen? Wem wäre in diesem Forum nicht geraten worden sich bis zur Oberkante hochzudosieren, weil man hier nichts mehr anderes kennt?

Da sehe ich durchaus noch andere Probleme als nur seelische.

Es melden sich hier regelmäßig Leute mit psychischen Erkrankungen an, weil sie vermuten, dass ein SD-Problem übersehen wurde. Diese Leute werden hier immer in ihrer Annahme bestätigt, ganz egal ob es so ist oder nicht. Und die enden irgendwann immer mit einem LT-Rezept in der Hand.
Bei Tascha ist nichts anderes passiert. Kann man ihr das so sehr verübeln?

Dass sie keinen ausgeglichenen Umgang damit findet, das ist mit Sicherheit ihrer psychischen Erkrankung geschuldet, aber zu sagen, es ist alles nur in ihrem Kopf, ist schon etwas sehr einfach.

Mariachi
07.08.16, 14:12
Ihr müsst euch in diesem Forum allgemein mal dringend abgewöhnen psychische Probleme/symptome/Ursachen für Symptome mit "der/die behauptet, es ist alles nur eingebildet" gleich zu setzen.

Larina
07.08.16, 14:27
du hast ja recht, julie . ich habe ihr auch nochmals bestätigt, da dürfte früher mal was schiefgelaufen sein mit der dosierung der hormone . nur, wir lesen das, solange tascha im forum ist, und es dreht und dreht sich im kreis . aber die osteoporose ist meiner erinnerung nach nur eine osteopenie ? jedenfalls hatte sie keine knochenbrüche und dxa war grenzwertig . das ist echt ein allerweltsbefund, den man bei zahllosen frauen finden dürfte, die sich kaum bewegen . ich bin eigentlich die letzte, die ärzte verteidigt, die die leute in überfunktion schicken , aber da muss die kirche doch im dorf bleiben .
was eine hyperventilationstetanie ist und wie man die erkennt an den blutgasen, habe ich mindestens zehn mal erklärt . sie zweifelt es dennoch an .und auch andere antworten ihr jahr für jahr auf dieselben fragen , um paar wochen später wieder dieselben fragen zu finden . und wenn das so ist, helfen wir nicht weiter, indem wir immer weiter fortführen . pumplori hat nur etwas deutlich ausgesprochen, das rein sachlich tascha selber so sieht . auch wenn sie es umschreibt . wenn ich andere threads von tascha sehe, (huhu ist ein kompliment tascha ! ), dann lese ich eine der intelligentesten userinnen, juristische formulierungen und komplizierte zusammenhänge keinerlei problem . tascha weiss ganz genau,was los ist warum , das ist mir klar .

Larina
07.08.16, 14:28
Ihr müsst euch in diesem Forum allgemein mal dringend abgewöhnen psychische Probleme/symptome/Ursachen für Symptome mit "der/die behauptet, es ist alles nur eingebildet" gleich zu setzen.

das hat aber hier keiner getan !

Tascha
07.08.16, 14:33
@ larina: du meintest, dass ich denke, dass alles nur durch das lt entsteht. das kam dann nicht richtig an bzw. ich habe mich evtl. mißverstaendlich ausgedrueckt:

ich habe gesagt:

- ich hatte, als ich noch kein lt einnahm, leichte bis mittelmaeßige somatische beschwerden, die sehr gut in das bild der sd-uf gepasst haben. daneben hatte ich starke seelische beschwerden, die nichts mit der sd-uf zu tun hatten. bzw. ich habe geschrieben, dass die sd-uf mein seelisches empfinden nach belastungen vielleicht verschaerft hat. bei nem tsh-wert von 7,0 (da war ich 17. jahre alt), ist das auch durchaus denkbar. das heißt, da war beides. sd-uf und seelisches erkrankungsbild, was sich gegenseitig sicherlich auch in einer bestimmten weise beeinflusst hat.

- weiter habe ich gemeint: um das 20. lebensjahr wurden meine seelischen beschwerden seltsamerweise wesentlich besser. dann bekam ich mit 23 jahren zum ersten mal lt (tsh 4,3) und erst ab dann, war es fuer mich, wie ein anderes leben. als ich kein lt einnahm, war ich faehig alles zu machen, was spaß machte und mit lt nicht mehr. mit lt waren dann auf einmal > 20 kaum aushaltbare beschwerden da, die ich teilweise nie hatte (gerade auch die krampfanfaelle).

- ich habe nicht behauptet, dass ich alles auf das lt schieben kann, weil lt sehr wahrscheinlich (wegen meiner ptbs), wie ein trigger wirkt. aber ich will verstehen, weshalb es mich umgehauen hat und seitdem nichts mehr ist, wie es jemals war.

- das ich jetzt mein altes level nicht mehr erreiche, wenn ich das lt absetze, duerfte auch jedem klar sein (wegen des dauerhaft supprimierten tsh-wertes). das kennen wir alle vom hc.

@ mariachi: das denke ich auch, muss aber auch fairerweise dazu schreiben, dass ich das gleiche sehr lange gemacht habe. ich dachte, dass seelische beschwerden (die man nicht anhand der werte nachweisen kann), eingebildet sind. ich schaemte mich auch dafuer.

aber das wurde mithilfe der therapie besser, weil da jemand war, der das nicht bewertet hat.

Tascha
07.08.16, 14:44
mein eindruck ist, dass in jedem beitrag (egal wer ihn schreibt) ein klein wenig wahrheit steckt, wie hier:


Alles was du an körperlichen "problemen" um dich aufgebaut hast ist nur ein alibi.... dein eigentliches problem findet in deinem kopf statt

es kann sein, dass das stimmt. aber was an diesem satz nicht stimmt, ist: -nur ein alibi-

und zwar geht es um das -nur-

und das scheint es nicht zu sein. es ist eher komplizierter.

ich merke das mittlerweile auch, wer mir da gerade schreibt.

es sind meistens user, die nur etwas bestimmtes aus meinen beitraegen herauslesen und sich daran dann auslassen. aber das darf auch jeder. ich bin es, die daraus dann lernen muss. bzw. langsam auch erkennt, was ich bei anderen (mit meinem schreiben) bewirke.

ich spuere mittlerweile, wer abgegrenzt und neutral einen rat geben kann.

Mariachi
07.08.16, 14:48
Doch sowohl tascha spricht die ganze Zeit davon, das ihre Symptome als psychisch "abgetan" würden, als auch, wer ie war der Name gleich? Jule?
Und der unnötige anrantzer von wegen "ist alles nur in deinem Kopf, du redest dich raus" geht in die gleiche Richtung.

Nur weil Symptome psychisch verursacht sind, heisst das nicht, dass sie eingebildet, übertrieben oder weniger massiv sind.
Und umgekehrt heisst ein "das ist psychisch" weder, dass man die Symptome nicht ernst nimmt, noch das man handfeste physikalische (lt zB) Auslöser aussen vor lässt , noch das das problemlos gelöst ist, wenn man den (oder einen der) Auslöser wegläßt.
Ein Auto startet auch mit Strom - laufen tuts aber durch Verbrennung von Benzin. Daran ändert sich auch nix, wenn mann die Batterie ausbaut.

Und schlussendlich kann man weder für körperliche noch seelische Erkrankungen irgendwas - keines von beiden ist besser oder schlechter als das andere.

Mariachi
07.08.16, 14:49
Das war noch @larina
Ich bin lahm auf dem Tablet beim Tippen...

Tascha
07.08.16, 14:52
...

Tascha
07.08.16, 14:56
mariachis satz:

"Und schlussendlich kann man weder für körperliche noch seelische Erkrankungen irgendwas - keines von beiden ist besser oder schlechter als das andere."

will ich an der stelle mal bunt machen (hehe), weil ich den mag.

den das ist das, was mich sehr in der therapie entlastet hat. als ich das verstanden habe, ist nen ziemlicher balast abgefallen.

was mich nur aergert, ist, wenn man einen bestimmten teil meiner beschwerden (die durch medikamente entstanden sind, die ich nicht gebraucht habe) auch auf die ptbs schiebt.

plumplori
07.08.16, 15:50
Da! Da ist es schon wieder! Tascha schreibt: ...."die durch medikamente entstanden sind die ich nicht gebraucht habe..."

Dann darf ich sagen: mensch weisst du was. . .dann lass sie doch einfach weg.. !! Du SCHEINST sie scheinbar nicht zu brauchen! Statt jedesmal einen neuen fred aufzumachen und über das teufelszeug lt zu schimpfen und was es alles angerichtet hat.. du hast ja auch mal geschrieben lt hätte deine Wahrnehmung bzgl farben geändert.. sorry leute... aber hier läuft was in die falsche richtung.

Und mit alibi und körperlichen problemen meinte ich das ganze mit kalzium, magnesium, vitd, blutgasanalys, hyperventilieren ja/nein etc etc.... Das nennt man meiner meinung nach somatisieren

Tascha
07.08.16, 15:58
wenn jemand beschwerden hat (die er als kaum aushaltbar erlebt), egal wie verursacht, dann macht sich der mensch auf den weg und versucht jemanden zu finden, der einem hilft.

das habe ich getan und traf dabei in den vergangenen jahren auf aerzte, die mir die wildesten medikamente verschrieben haben.

aber weshalb muss man mir das jetzt vorwerfen, das verstehe ich nicht.

endaksi
07.08.16, 16:02
Tascha schreibt: .... du hast ja auch mal geschrieben lt hätte deine Wahrnehmung bzgl farben geändert.. sorry leute... aber hier läuft was in die falsche richtung.

so würde ich das nicht sehen , denn es ist bekannt das Hormone an der Wahrnehmung von Farben und Gerüchen beteiligt sind

zu dem Farbsehen :


Die Forscher konnten mit ihren Versuchstieren zeigen, dass das Farbsehen lebenslang immer wieder neu reguliert wird, und zwar von einem Hormon der Schilddrüse. Da dieser Regelkreis für alle Säugetiere gleich ist, vermuten die Forscher, dass die Schilddrüse demnach auch beim Menschen einen fortwährenden Einfluss auf das Farbsehen hat. Ein dauerhafter Mangel am Schilddrüsenhormon würde demnach die Farbwahrnehmung verändern – man würde vermutlich Grün weniger gut und Blau intensiver wahrnehmen. Direkt beobachtet wurde der Effekt bisher jedoch nicht, da ein Hormonmangel aufgrund anderer gravierender Folgen immer möglichst schnell ausgeglichen wird, schreiben Anika Glaschke vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und ihre Kollegen im Fachmagazin „Journal of Neuroscience“.
source : http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sehen/news/augen-schilddruese-beeinflusst-das-farbsehen-lebenslang_aid_613514.html

Tascha
07.08.16, 16:09
plumplori: fuer mich ist es noch nicht wriklich erklaerbar, was dich genau aufregt. ich weiß nicht, wie deine beitraege die anderen empfinden, aber man merkt deutlich, wie es dir auch immer wieder wichtig ist, hier deinen senf abzugeben. in einem anderen thread auch.

welcher anteil fuehlt sich da bei dir angegriffen und was hat das mit mir zu tun. es hat natuerlich etwas mit mir zu tun, aber was.

es regt dich massiv auf, dass ich alles auf das lt schiebe. und weiter? weshalb beschaeftigt dich das?

Tascha
07.08.16, 16:16
Und mit alibi und körperlichen problemen meinte ich das ganze mit kalzium, magnesium, vitd, blutgasanalys, hyperventilieren ja/nein etc etc.... Das nennt man meiner meinung nach somatisieren

osteoprose mit anfang 30 ist auch somatisieren oder wie? du denkst zu einseitig. wie du auch denkst, dass ich zu einseitig denke und alles nur auf das lt schiebe. mache ich aber nicht, wenn du mal endlich anfaengst, meine beitraege aufmerksam zu lesen. und zwar im zusammenhang.

du nimmst dir stattdessen einzelne saetze aus meinen beitraegen heraus und stellst sie (aus dem zusammenhang gerissen) hier hinein.

kann man machen, wenn man sich an anderen abreagieren will. dasselbe mache ich ja teilweise auch und spricht dich deshalb wahrscheinlich unbewusst an. ich denke nur, dass ich ein klein wenig besser reflektieren kann.

Tascha
07.08.16, 16:30
ich denke, wie ich mich ueber aerzte auslasse, musst du plumplori dich ueber mich auslassen. das merkt man in der art und weise, wie du schreibst.

wenn ich damit wirklich recht habe, dann uebersehen wir beide dabei aber etwas. und zwar uns selbst, ein bestimmten ansteil.

es muss ja immmer nen grund geben, weshalb sich jemand von einem anderen beitrag ansprechen laesst.

und das ist ja letztendlich auch dein appell an mich: sehe endlich ein, dass es seelisch bedingt ist und nichts mit dem lt zu tun hat.

plumplori
07.08.16, 16:33
Tascha hat deine jahrelange analyse was die vorgänge in deinem körper betrifft was gebracht?

Ich hab viele beiträge von dir gelesen, auch die sich über mehrere seiten erstreckende monologe über zb kalzium/magnesium...

Aber zurück zu meiner Frage, nach dieser langen zeit des forschens und nachdenkens muss doch mal wenigstens ansatzweise was positives für dich rausgesprungen sein?
Aber egal was du als nächstes angehst, zur zeit ja das krampfen durch hyperventilieren, kommt immer nur neues negatives bei raus.

Und...ich rege mich nicht auf. Ich wundere mich nur und frage nach.

Zb werfe ich dir nicht vor dass du medikamente nimmst die dir deiner Meinung nach nicht gut tun, sondern ich frage mich wieso nimmst du sie denn dann. Das ist ein Unterschied.

Oder?

Tascha
07.08.16, 16:38
plumplori: ich nahm die medikamente (die letzten jahre), weil ich mich sehr verzweifelt an aerzte gewandt habe. und ich jedesmal zuversicht hatte, das ein arzt erkennt hat, was mir fehlt.

das es immer der falsche weg war, kann ich nicht wissen. das musste ich aber leider spueren.

und mein fazit daraus: ich nehme nur noch das ein, was ich wirklich brauche. das lt. und da sind sich die meisten aerzte auch einig, das ich das brauche, weil diese werte nach dem versuchsweise ausschleichen fuer nen jahr entstanden sind:

tsh: 7,51 (0,2 – 2,5) ↑
ft3: 3,6 ng/l (1,9 – 5,0)
ft4: 0,8 ng/dl (0,8 – 2,3) ↓
cholesterin: 248 mg/dl (110 – 220) ↑
eisen: 39 g/dl (60 – 140) ↓

und sich die werte im laufe dieses auslassjahres nicht erheblich veraendert haben.

zur calciumeinnahme wurde mir uebrigens auch geraten, wegen des leicht verminderten calciumserumwertes und wegen der osteoporose.

zudem brauche ich in bestimmten abstaenden eisen.

plumplori
07.08.16, 16:40
Ja kann sein!

Aber ich will mich doch nicht über dich auslassen! Im gegenteil

Ich würde dich am liebsten schütteln und sagen lass doch mal das ganze nachdenken und wende dich positiven dingen zu!
Lass kalzium kalzium sein!

:)

plumplori
07.08.16, 16:41
Mein handy stürzt ständig ab ich kann nie so schnell antworten wie ich möchte!

Tascha
07.08.16, 16:46
plumplori: genau das will ich ja jetzt machen: ich habe erkannt, dass mehr lt keine besserung bewirkt und ich sehr wahrscheinlich deshalb auch mehr calcium brauche. deshalb senkte ich jetzt das lt und werde calcium in der menge einnehmen, wie mein bedarf ist, weil ich nicht alles ueber lebensmittel decken kann.

das duerfte ein guter ansatz sein.

Tascha
07.08.16, 16:51
ich denke nicht, dass etwas gegen eine kleine calciummenge spricht, wenn ich nicht ausreichend calcium ueber lebensmittel aufnehme.

ist auch die frage, wie sich meine knochen wieder aufbauen lassen. mit sicherheit durch bewegung, aber reicht das aus? es braucht auch ausreichend mineralien. und vitamin-d nicht zu weit absacken lassen, weil man dann naemlich kaum calcium aufnehmen kann.

plumplori
07.08.16, 16:53
Ich fühle mich beim lesen deiner beiträge wahrscheinlich deswegen angesprochen, weil, wenn du mir persönlich gegenüber sitzen würdest ich sagen würde: ok dann nimm halt "dein ganzes zeug" (bitte nicht falsch verstehen das "zeug"!) aber jetzt gehn wir mal ne runde raus....
Weisst du in etwa wie ich das meine??
Nicht ALLES muss analysiert und drüber nachgedacht werden. Ja man hat mit der Erkrankung Einschränkungen, aber sie soll nicht das ganze Leben bestimmen!!

Tascha
07.08.16, 16:58
ja, das stimmt plumplori. ich denke, dass du ein wenig recht hast und ich auch. treffen wir uns am besten einfach in der mitte.

klar stimmt es, dass ich ueber alles nachdenke. aber es wird auch etwas dran sein, wenn ich schreibe, ich habe kaum aushaltbare beschwerden, seitdem ich lt einnehme.

nur wenige zeit davor war ich noch am segelfliegen, den ganzen tag im freien. hatte freunde. war im beruf.

und dann kam der tag, an dem ich lt bekam und es fuehlte sich an, als haette man mir damit auch ein anderes leben uebertragen.

ich verstehe es ja selbst nicht und kann nur das beschreiben, was ich empfinde.

plumplori
07.08.16, 17:04
Ich möchte aber betonen dass ich hier überhaupt keinen ratschlag gegeben habe was wie wo reduziert oder sonstwie genommen werden soll.
Das hast du jetzt da rein interpretiert!

plumplori
07.08.16, 17:06
Ich hoffe sehr für dich dass du wieder an den punkt zurück findest!!

Und dein altes leben wieder findest!

Tascha
07.08.16, 17:10
Ich möchte aber betonen dass ich hier überhaupt keinen ratschlag gegeben habe was wie wo reduziert oder sonstwie genommen werden soll.
Das hast du jetzt da rein interpretiert!

das kann sein, das ich es falsch verstanden habe.

werde mich jetzt mal versuchen ein wenig abzulenken, weil mich das schreiben gerade antsrengt.

ps: finde es gut, dass wir es ein wenig geklaert haben, wie wir beide unsere beitraege meinten.

Tascha
07.08.16, 17:11
Ich hoffe sehr für dich dass du wieder an den punkt zurück findest!!

Und dein altes leben wieder findest!

das ist lieb, danke dir.

plumplori
07.08.16, 17:19
Ja das finde ich auch! (dass wir es etwas klären konnten)

Auch wenns ganz anders angefangen hat drück ich dich mal virtuell! :)

Lg!

Tascha
07.08.16, 22:48
...

Lisa56
08.08.16, 13:52
Einige Beiträge wurden wegen Streitereien gelöscht. Bitte sachlich weiterdiskutieren.

Lisa56 (Mod)

sona
08.08.16, 14:48
Au man Leute!

Ich bin zufällig, als es jetzt wieder hoch kam, auf dieses Thema gestossen und der thread hat für mich einige wichtige inhaltliche Antworten, auf die ich bei eigener Recherche nicht gestossen bin.
Dann war auf einmal ALLES weg bevor ich das nachlesen und recherchieren konnte. Und jetzt ist es wieder da.

Seit der thyreotoxischen Krise hyperventiliere ich ebenfalls hin- und wieder mal - ohne jede Panik (Auslöser ist jedes Mal schlechte Luft und einzige Behebung jedes Mal umgehende körperliche Aktivität + Gegenwind AKA Fahrradfahren). Laut Aussage einer einzigen (Nieren)Ärztin ist die antreibende Schilddrüse für den KohlenDingsbumsÜberschuss ursächlich verantwortlich. Ich brauche mehr Infos.

Könnt Ihr bitte die nicht streitigen, nicht-Psycho-Antworten, die hier gegeben wurden, einfach stehen lassen, bitte!

Und mal als Anregung: Ein Gesundheitsforum, noch dazu eines mit psychischen Komponenten und vielen Beschwerden über einen langen Zeitraum (durch die User auch identifizierbar werden), muss auch nicht öffentlich in den Internetsuchen indexiert werden.
Vielleicht würden dann weniger Leute nachträglich löschen (wollen).

Peace

julie22
08.08.16, 14:51
Hab ich was nicht mitgekriegt? Wo gabs denn hier Streitereien?

Tascha
08.08.16, 14:57
hallo sona,

wurde bei dir mal eine blutgasanalyse gemacht (am ohrlaeppchen)? da kann man ja meistens sehr gut erkennen, inwieweit man hyperventiliert.

leider war juttak sehr lange nicht mehr hier, denn sie gab mir damals zu dem thema sehr guten rat. sie meinte, dass sie denkt, dass es in meinem fall ne etwas kompliziertere sache ist, als das seelische erkrankungsbild. sie meinte auch deshalb, weil ich den deutlichen knochenabbau habe und man bei chronischer hyperventilation (wie es bei mir im befund mal herauskam) nicht in der art und weise tetanien hat, wie ich es habe (hatte es damals jeden tag).

lg tascha

Tascha
08.08.16, 14:58
Hab ich was nicht mitgekriegt? Wo gabs denn hier Streitereien?

ich habe zumindest nichts gemeldet.

DonnaS.
08.08.16, 15:03
Hier!:redface: Ich war erbost, dass Tascha einen anderen Thread löschen ließ, der mich auch interessierte.

Danke Lisa, dass du diesen so schnell bereinigt und wiedereingestellt hast:good:

Sona, du kannst die Antwort von kapsc hier (http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1035043-Angst-aus-dem-Haus-zu-gehen(Agoraphobie)&p=3395328&viewfull=1#post3395328) finden – ist alles bestens erklärt.

Liebe Grüße
Donna

sona
08.08.16, 15:07
Hallo Tascha,

nein, weil die anderen Ärzte das nicht glauben, dass es andere Gründe als Panik haben kann. Und ich bis zu diesem thread nichts gefunden hatte, dass man das objektiv feststellen kann.

Aber ich war noch gar nicht so weit, mir das zu Ende alles durchzugucken und nachzugooglen. Wenn Ihr jetzt wenigstens die technischen Antworten stehen lasst, mache ich das über die nächsten Tage mal ;-)

Danke

Tascha
08.08.16, 15:13
interessant finde ich, dass manche menschen denken, dass es mir in wirklichkeit nicht sehr schlecht geht. gerade dann, wenn ich hier lange beitraege verfassen kann.

ich kenne das auch aus meiner familie. da zweifeln auch manche an, dass ich alles dramatischer darstelle, alles es ist.

und da frage ich mich, wie das zu erklaeren ist.

festhalten kann ich fuer mich mal:

ich habe jeden tag beschwerden, die ich dann manchmal (aber auch in regelmaeßigen abstaenden) als kaum aushalbar erlebe.

bei meinem bruder merke ich, dass er das auch anzweifelt. er checkt das erst (das es mir wirklich nicht gut geht), wenn ich bei mir selbst das empfinden habe, dass ich fast am zusammenbrechen bin. denn dann werde ich auch sehr blass und schwach.

und dann kann er erkennen (anhand des aeußerlichen), dass es stimmt, was ich an beschwerden beschreibe.

und manchmal habe ich auch den eindruck, dass er ein wenig neidisch darauf ist, dass ich krank bin. bzw. das man bei mir bestimmte beschwerden nachweisen kann. das neidisch sein bezieht sich dann sehr wahrscheinlich darauf, dass ich dann einen sekundaeren krankheitsgewinn habe. denn wenn ich nachweisen kann, dass ich wirklich krank bin, dann habe ich das recht, dass sich jemand um mich kuemmert.

und wenn nicht, dann waeren die beschwerden seelisch und das darf in meiner familie nicht sein. keiner darf schwach sein, weil wir in einer emotionalen abhaengigkeit leben.

außerdem muss man sich ja fuer etwas seelisches schaemen. das ist das, was in meiner familie, wie eingepflanzt wurde.

und ich habe es erst in der therapie erlernt, dass es eben nicht der fall ist, dass man schwaeche verstecken muss.

nur was ist es, dass andere meinen, es waere alles nicht wirklich schlimm und ich muss nur anfangen nach draußen zu gehen, um das leben zu genießen. weshalb kann der andere nicht erkennen, dass das eben nicht einfach ist und das da mehr dahintersteckt.

sona
08.08.16, 15:18
Donna,
die Antwort von kapsc bezieht sich genau auf 0815-Hyperventilation mit Panik + Atemübungen.

Im hiesigen thread gibt es aber Antworten/Rechercheansätze für Hyperventilation ohne Panik

Tascha
08.08.16, 15:22
nein, weil die anderen Ärzte das nicht glauben, dass es andere Gründe als Panik haben kann. Und ich bis zu diesem thread nichts gefunden hatte, dass man das objektiv feststellen kann.

Aber ich war noch gar nicht so weit, mir das zu Ende alles durchzugucken und nachzugooglen. Wenn Ihr jetzt wenigstens die technischen Antworten stehen lasst, mache ich das über die nächsten Tage mal ;-)

dann verrate ich dir mal meinen trick, wie man eine blutgasanalyse machen lassen kann, hehe.

ich habe beim lungenfacharzt angerufen und darum gebeten, dass ich nur eine blutgasanalyse brauche.

die helferin: ja aber, wir haben erst in ein einem halben jahr wieder termine. ich: ja aber, ich brauche nur die blutgasanylse, mehr nicht. bespreche es dann mit dem hausarzt. ich bekam dann einen termin zur blutgasanalyse (am selben tag, kann man zwischendurch machen).

dann bin ich zum hausarzt und meinte an der anmeldung: ich habe einen termin beim lungenfacharzt zur blutgasanalyse und brauche eine entsprechende ueberweisung. die helferin stellte sie mir aus, der hausarzt bekam nichts mit.

ja und dann bin ich zum lungenfacharzt und der arzt kannte mich ja nicht (weil ich in dieser praxis noch nie war). die untersuchung wurde direkt gemacht und dann hieß es, dass ich zu ihm hinein muss.

und da ich starke beschwerden hatte und die untersuchung anzeigte, dass ich chronisch hyperventiliere, hat er eine lungenfunktionspruefung machen lassen und mich direkt ins anliegende krankenhaus geschickt, um eine lungenaufnahme (bild) zu machen.

manchmal muss man etwas erfinderisch werden, wenn man komplizierte sachen hat.

Tascha
08.08.16, 15:30
bei mir kam die veraenderte und spuerbare atmung (zeitweise hektische und schnelle atmung) erst, als ich deutliche anzeichen fuer einen calciummangel hatte. und zwar in dem zeitraum, als ich hc einnahm. hc, insbesondere wenn man es nicht braucht, kann dazu fuehren, dass vermehrt mineralien verbraucht werden.

mit einnahme des hc hatte ich einen intrazellulaeren kaliummangel und calciumserummangel.

Tascha
08.08.16, 15:34
...

sona
08.08.16, 15:49
interessant finde ich, dass manche menschen denken, dass es mir in wirklichkeit nicht sehr schlecht geht [...]
nur was ist es, dass andere meinen, es waere alles nicht wirklich schlimm und ich muss nur anfangen nach draußen zu gehen, um das leben zu genießen. weshalb kann der andere nicht erkennen, dass das eben nicht einfach ist und das da mehr dahintersteckt.

Tascha,
falls sich das (auch) auf meine posts bezieht:

NIE war ich der Meinung, dass Psycho nicht krank wäre oder versteckt werden muss. Ich finde nur Psyche ein Thema, wo die anderen Forumsteilnehmer sich nicht als Hobby-Freud aufspielen sollten und u.U. etwas bewerten/anheizen, was sie naturgemäss aufgrund eines Forumposts nicht beurteilen können. Deshalb habe ich gesagt, ich halte mich aus dem Teil raus.
Oh, sehe gerade den tollen post von haschmisch ;-(

Mein Tip in einem anderen thread zum Rausgehen sagt mitnichten etwas über die Schwere einer Krankheit aus. Sondern das ist ein lange bekannter Psychiater-Tip, der auf den natürlichen Vorgängen im Gehirn bei Tages- und insbesondere Sonnenlicht und körperlicher Aktivität beruht; die z.B. durch Antidepressiva künstlich nachgebaut/angeregt werden. Frag mal Deinen Therapeuten danach, der wird Dir das prinzipiell bestätigen, dass Leute trainieren die Grübelphasen durch Rausgehen zu unterbrechen. Ob das für Dich eine Erleichterung sein kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Verabschiede Dich mal selbst von dem Vorurteil anderer Leute, dass wer draussen ist, nicht krank sein kann.

Wenn ich für mich selber "körperliche" Ursachen von der bei schnellen Ärzten beliebten "Psycho-Ecke" trenne, ist das dem - insbesondere Schilddrüsen-Krankheiten- Abrechnungsverhalten im Gesundheitssystem geschuldet, und bewertet nicht psychische Beschwerden.

Bei Schilddrüsen-Erkrankungen ist es aber nun mal so, dass sich teilweise Symptome überlappen. Das stellt aber nicht insgesamt Deine Beschwerden oder Krankheitsbild in Frage.

Tascha
08.08.16, 15:55
@ sona: neee, das beziehe ich nicht auf dich. ist mir bei anderen aufgefallen.

Tascha
08.08.16, 15:59
...

Tascha
08.08.16, 16:07
@sona: magst du beschreiben, wie es sich fuer dich anfuehlt, wenn du hyperventilierst. welche genauen beschwerden hast du dann?

Tascha
08.08.16, 16:10
Seit der thyreotoxischen Krise hyperventiliere ich ebenfalls hin- und wieder mal - ohne jede Panik (Auslöser ist jedes Mal schlechte Luft und einzige Behebung jedes Mal umgehende körperliche Aktivität + Gegenwind AKA Fahrradfahren). Laut Aussage einer einzigen (Nieren)Ärztin ist die antreibende Schilddrüse für den KohlenDingsbumsÜberschuss ursächlich verantwortlich. Ich brauche mehr Infos.

dazu fiel mir eben dieses video ein: https://www.youtube.com/watch?v=NQ7ZxMvetd4.

hier hyperventilierte jemand beim surfen, wegen falscher atmung.

Tascha
08.08.16, 16:21
seltsamerweise habe ich bei der letzten blutgasanalyse nicht hyperventiliert, auch wenn ich aehnliche beschwerden hatte, wie bei der letzten untersuchung.

kapsc
08.08.16, 16:43
Donna,
die Antwort von kapsc bezieht sich genau auf 0815-Hyperventilation mit Panik + Atemübungen.

Im hiesigen thread gibt es aber Antworten/Rechercheansätze für Hyperventilation ohne Panik

Hallo Sona,

die Atemübungenhelfen unabhängig von der Ursache der Hyperventilation ;)! M. E sicher besser als unendlich an div. Mineralstoffschrauben zu drehen. Aber jeder wie er will und kann, ........

Ich selbst neige wegen tw. falscher Atmung (und auch der COPD, dadurch habe ich einen grottigen Sauerstoffwert im Blut) auch zu Hyperventilation. Panik und Angstzustände kenne ich bei mir gar nicht - nur durch meinen Sohn.

LG
Kapsc

Mariachi
08.08.16, 16:56
das gemeine an panikattacken ist, dass man sich nicht unbedingt ängstlich fühlt ;)
mir wird auch nur schwindlig und ich kann nicht mehr gerade stehen, weil der boden irgendwie schräg zu sein scheint (ok _das_ macht dann angst klar ;) )

Tascha
08.08.16, 17:14
bei mir ist es der fall, dass ich die beschwerden versuche ein wenig zu trennen:

manchmal, wenn ich in die praxis zur gespraechstherapie gehe, merke ich, wie ich leicht zur seite kippe. ich weiß dann auch ueberhaupt nicht, inwieweit das jemand erkennen kann, wenn ich das empfinden habe zur seite zu schwanken.

auch kann dann mal fuer sekunden meine wahrnehmung, wie verzerrt sein. alles erscheint dann dumpf und weit weg.

aber genau das, was ich jetzt beschreibe, war fuer mich immer aushaltbar. und zwar ist das wahrscheinlich auch eher dissozieren.

beim sprechen versinke ich dann auch manchmal in einen trance-aehnlichen zustand.

und neben diesem empfinden taucht dann aber auch manchmal wirklich sehr deutliches angst- und panik empfinden auf. meistens merke ich dann, dass mein herz schneller auf trapp ist. ich schneller atme. und einfach nur abstand nehmen will. bei ganz arger panik tritt dann auch das empfinden auf, dass ich ersticke.

aber all das, was ich im thrapieraum erlebe, ist mit dem hyperventilieren, was ich erst habe, seitdem im serum der calciummangel da ist, nicht gleichzusetzen.

vielleicht kann man beides auch schlecht nebeneinander stellen.

beides ist unangenehm, aber die hyperventilationsbeschwerden, die ich erst nach der hc-einnahme entwickelte (und in dem zusammenhang auch saemtliche parameter entgleisten), sind fuer mich etwas anderes. und zwar, weil ich da sehr schwere beschwerden habe, wie die tetanien. die habe ich in der praxis (mit dem erleben, was ich beschrieben habe) nicht. die beschwerden in der praxis sind dann eher fuer mich leichte beschwerden. bzw. leicht ist auch nicht richtig beschrieben. es fuehlt sich einfach anders an, als wenn ich sehr ausgepraegte krampfanfaelle habe.

Tascha
08.08.16, 17:32
ich denke, das bei mir verschiedenes zusammentrifft:

- dissoziative beschwerden (seelische ursachen)

- angst und panik (seelische ursachen und teils somatisch bedingt, wegen sd beispielsweise)

- calciummangeltetanien (seelische ursachen, aber auch durch medikamente, die den calciumbedarf ansteigen lassen, wie hc)

alles drei kann aber auch miteinander verbunden sein, wie beispielsweise der calciumserumwert auch bei angst- und panik absacken kann.

es kann sein, dass mein calciumserumwert zum einen durch seelisches hyperventilieren absackt und/oder weil daneben mein calciumserumwert wegen anderen erkrankungsbilder erniedrigt ist (wie hc-einnahme).

da vermischt sich einiges, gerade bei den ganzen behandlungen und medikamenten, die ich gekriegt habe.

Tascha
08.08.16, 17:42
eine frage, die mich sehr interessieren wuerde, vielleicht weiß das ja jemand:

und zwar habe ich ja regelemaeßig (alle zwei jahre) meine knochendichte messen lassen. dieses jahr kam heraus, dass sie sich verschlechterte.

das waren meine werte:

aktuelle knochendichtemessung (dxa-messverfahren):

oberschenkel: osteopenie mit grenzwertigen osteoporosebefund (t-score: -2,5)*
lendenwirbel: osteopenie mit osteoporosebefund (t-score: -2,9 lendenwirbel4)*

(* laut der weltgesundheitsorganisation liegt eine osteoporose ersten grades vor, wenn der knochenmineralgehalt vermindert ist (t-score: kleiner -2,5) und bisher keine frakturen aufgetreten sind)

laut orthopaede muss man da nichts machen (osteopenie). er behandelt erst, wenn ein knochenbruch auftritt. andere aerzte sehen in diesem befund eine osteoporose, die behandelt werden muss.

meine frage: kann man die knochendichte auch im schien- und wadenbein messen lassen. ich frage deshalb, weil ich merke, dass etwas nicht stimmt, wenn ich mein bein im stehen durchstrecke. klingt seltsam, aber es fuehlt sich an, als waeren meine knochen morsch.

evtl. empfinde ich da auch etwas anderes, aber deshalb waere es ja mal interessant, wie da die werte sind. wenn die da wirklich auch ne osteoporose sichtbar machen, dann liege ich vielleicht mit meinen empfindungen nicht verkehrt.

Larina
08.08.16, 18:53
hallo tascha, ne, es ist total egal, wie deine knochendichte im bein ist. und sorry, aber morsche knochen fühlt man nicht . die brechen einfach .
wieviel sport machst du, tascha ? tägliches muskeltraining ist unbedingt notwendig . deine werte sind zwar leicht auffällig, aber solche werte haben auch leute, die ihre muskeln nicht genug einsetzen. also mit so einem wert nicht noch mehr werte machen lassen, sondern gymnastik, bewegungsbad und vor allem krafttraining.

eine körperlich bedingte hyperventilation gibt es selbstverständlich . auf intensivstation was recht häufiges . den unterschied erkennt man genau daran, ob eine körperliche erkrankung vorliegt. die das auslöst . also z. b. bei lungenembolie, schwerem asthma, schwerer anämie , herzinsuffizienz, lungenhochdruck , pneumothorax , schwere gehirnverletzungen , hirnblutung , hirntumoren, diabetisches koma . eine chronische hyperventilation ist im prinzip genau dasselbe , nur hat der körper sich an den hohen ph gewöhnt und betreibt erfolgreich regulierungsmechanismen .
zur korrekten diagnostik gehört die abklärung möglicher körperlicher auslöser. daher z. b. ekg , bei bedarf ct schädel , stoffwechselcheck. wenn der patient gesund ist, ist die ursache psychisch. das ist im akutfall fast immer so, bei chronischer hyperventilation oft nicht, oft z. b. lungenerkrankte . aber es ist alles gut klärbar !

Tascha
08.08.16, 18:57
osteomalazie kann man aber spueren, die bereits bei osteopenie auftreten kann. daher kann auch etwas an meinem empfinden dran sein.

aber neee, larina weiß alles besser.

Larina
08.08.16, 19:06
osteomalazie kann man aber spueren, die bereits bei osteopenie auftreten kann. daher kann auch etwas an meinem empfinden dran sein.

aber neee, larina weiß alles besser.

ja wenn du schmerzen hast, lass das bein halt röntgen oder knochenbiopsie machen. meiner erinnerung behandelt man frühe stadien erstens mit vit. d plus calcium und zweitens bewegung plus tägliches krafttraining, später kann op notwendig werden . also alles praktisch dieselbe arbeit für dich wie der osteporosescore .

Tascha
08.08.16, 19:55
es kann sehr gut sein, dass ich neben der osteopenie (mit teilweise osteoporose-werten) auch eine osteomalazie habe.

was spricht von den beschwerden dafuer:

- diffuse schmerzen im skelettbereich (bei druck auf das schienbein, wenn ich das bein im stehen durchstrecke)
- muskelschwaeche
- muskelschmerzen

habe zwar auch andere beschwerden, die sehr gut in das bild passen (wie tetanien), aber die werden (meine ich) bei der osteomalazie nicht erwaehnt.

welche befunde weisen auf eine osteomalazie hin:

- vitamin-d3: 5,1 μg/l (20 – 70) ↓
- anhaltender leichter calciumserummangel 2,13 mmol (2,2 bis 2,65) ↓
- dhea: 20,3 μg/dl (65 – 380) ↓ (wert ist nach hc-einnahme abgesackt)
- pyrilinks-d: 16,1 (3 – 7,4) ↑ (knochenabbaumarker)
- behandlung mit lt (mehrere jahre deutlich supprimierter tsh-wert)
- behandlung mit hc, dass ich nicht gebraucht habe (waehrend der einnahme, veraenderten sich saemtliche parameter)
- andere sehr nebenwirkungsreiche behandlungen

und wenn dann ein arzt daher geht und die beschwerden nicht ausreichend ernst nimmt, dann ist es auch verstaendlich, dass ich mich als patient nicht verstanden fuehle. gerade dann, wenn andere aerzte an der evtl. osteomalazie beteiligt sind, weil sie vitamin-d mangel nicht behandeln.

aber es gibt auch die aerzte, die das ernst nehmen. habe das gerade mit dem neuen hausarzt erlebt. nachteil bei ihm ist aber: er kennst sich nicht damit aus, wie man das behandelt. er empfahl ein medikament, dass sehr starke nebenwirkungen macht und das ich sehr sicher nicht einnehmen werde. und zwar bisphosphonate.

wenn ich wirklich eine osteomalazie habe, dann sind bisphosphonate kontraindiziert !

es gibt zwei aerzte, die mir das verschreiben wuerden.

und dann erzaehlte ich das einem anderen arzt, der hier im forum sehr bekannt ist und der bekam am telef. beinahe ne krise, weil er nicht verstehen kann, wie andere aerzte behandeln.

er meinte, auf keinen fall bisphosphonate.

stattdessen calcium und vitamin-d.

Tascha
08.08.16, 20:18
jetzt bleibt nur noch die frage, wie stelle ich mich nun mit lt ein.

dazu eine kleine gegenueberstellung:

ich nahm mit gesunden nebennieren hc ein (10 - 7,5 - 0 = 17,5 mg hc) und zwar ein halbes jahr.

wenn sich darunter diese werte veraendern:

- renin 29 (2,1 - 26)
- aldosteron 349 (20 - 150)
- igf 459 (116 - 358)
- pyrilinks-d (knochenabbaumarker) 16 (3 - 7,4)
- kalium intrazellulaer 1371 (1545 - 1857)
- calcium im serum 2,13 mmol (2,2 - 2,65)
- testosteron 11 ng/dl (20 - 73)
- dhea 20,3 (65 - 380)

hc: hydrocortison ↑ = acth ↓ → dhea ↓ → testosteron ↓ → renin ↑ → aldosteron ↑ → igf ↑ → pyrilinks-d ↑ → kalium intrazellulaer ↓ → calcium im serum ↓

die sich nach dem ausschleichen des hc besserten (außer die mineralien), dann war das aber nur anhand des cortisolwertes (mit hc- einnahme) im serum nicht zu erkennen: 19,28 µ/dl (4,3 - 22,4). acth war nur am anfang nach hc-gabe erniedrigt und dann mittig.

das heißt, es war zufall, dass ein arzt diese anderen werte mitgemessen hat, was andere aerzte evtl. nicht machen und damit waere es unentdeckt gewesen, dass ich zuviel hc einnehme, denn es war ja am acth und cortisolwert nicht ablesbar.

meine frage: kann diese schwierigkeit auch bei der sd-einstellung aufreten. ich nehme lt ein und erfahre nie wirklich, was ausreichend ist, weil die werte es mir nicht sicher wiederspiegeln.

wenn das der fall ist, dann frage ich mich, wie ich mich nun mit lt am besten einstelle, um nicht zu riskieren, dass meine knochen weiter abbauen.

Dini
08.08.16, 20:36
meine frage: kann diese schwierigkeit auch bei der sd-einstellung aufreten. ich nehme lt ein und erfahre nie wirklich, was ausreichend ist, weil die werte es mir nicht sicher wiederspiegeln.Es ist nie nur an Werten ablesbar. Es geht immer um Klinik (= Symptome?) und Laborwerte.


wenn das der fall ist, dann frage ich mich, wie ich mich nun mit lt am besten einstelle, um nicht zu riskieren, dass meine knochen weiter abbauen.Als erstes würde ich unabhängig vom LT die üblichen Maßnahmen zum Schutz der Knochen ergreifen: Calcium, Vitamin D und Bewegung.

Was LT betrifft, stellen sich folgende Fragen:


Hast du Hashi?
Falls ja, brauchst du zum jetzigen Zeitpunkt LT? D.h., bist du werte- und befindensmäßig in einer UF?


Wenn du LT brauchst, solltest du m.E. vorsichtig einsteigen und langsam unter regelmäßigen Kontrollen steigern. An sich ist LT für die Knochen kein Problem, erst bei Überdosierung. T3 ist da kritischer.

LG
Dini

kapsc
08.08.16, 21:11
bei mir kam die veraenderte und spuerbare atmung (zeitweise hektische und schnelle atmung) erst, als ich deutliche anzeichen fuer einen calciummangel hatte. und zwar in dem zeitraum, als ich hc einnahm. hc, insbesondere wenn man es nicht braucht, kann dazu fuehren, dass vermehrt mineralien verbraucht werden.

mit einnahme des hc hatte ich einen intrazellulaeren kaliummangel und calciumserummangel.

Naja, Kortison pusht auch unabhängig vom Mineralstoffverbrauch ... ist ja nicht umsonst ein Dopingmittel ......

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Hypervenitlaion noch immer mit dem HC zu tun hat? Auch Rheumapatienten nehmen Kortison als Medikament ein, ohne es "physiologisch" zu brauchen, zur Entzündungshemmung und zum Herunterfahren des Immunsystems. Die müssten alle hyperventilieren.

Du hast schließlich nur 1/2 Jahr Hydrocortison eingenommen, das ist schon lange raus auch dem Körper und kann noch keinen so großen Schaden angerichtet haben. Deine Neigung zu Ostheoporose ist Pech. Dagegen solltest du, wenn schon empfohlen, mit Vit. D und v.a. Bewegung angehen. Nur Vit. D und Mineralstoffe werden dich da nicht retten. Die Knochen "leben" von Bewegung und Muskelbelastung! Lass dir Krankengymnastik verschreiben - es gibt auch Ostheoporose-Bewegungsgruppen.

Ich z.B. nehme schon seit fast 3 Jahrzehnten nicht unerhebliche Mengen Kortison ein - nicht Hydrocortison - und habe trotz Vit. D-Verweigerung (mir wird schlicht schlecht davon, in die Sonne mag ich auch nicht) eine überdurchschnittliche Knochendichte. Allerdings bewege ich mich im Rahmen meiner Möglichkeit sehr viel, trotz der Schmerzen. Wenn ich versteife werde ich zum Pflegefall und das möchte ich nicht. Aber bei uns in der Familie - die Frauen werden alle um/über 100 Jahre alt - kommt auch keine Ostheropose vor. Trotz Mangelernährung während, zwischen und nach den Weltkriegen.

Du musst und wirst nicht nicht das Rad neu erfinden, es gibt klare Richtlinien. Aber wenn du dich weiter lieber in deinen Überlegungen verlierst, anstatt wirklich etwas zu unternehmen, solltest du dir ernsthaft überlegen, was du für einen Krankheitsgewinn hast.

Und das ist nicht böse gemeint! Es schmerzt mich nur, wenn ein junger Mensch so sein Leben vergeudet.

Steig jetzt erst einmal vorsichtig mit LT ein und steigere wirklich erst nach 8 Wochen der gleichen Dosis, sonst ist die Gefahr groß, dass du an der für dich richtigen Dosis vorbeischießt.

LG
Kapsc

sona
09.08.16, 00:20
Hallo Tascha, kapsc, Mariachi, und Larina, ich war dann mal draussen ;-)

Seitdem ist ja hier viel passiert. Ich schreibe mal alle Antworten in ein post, um nicht Taschas thread zu hijacken.

P.S.: Das ist allerdings etwas sehr sehr lang geworden. Soll ich einen neuen thread aufmachen "respiratorische alkalose II"?

@Tascha,
im Video sagt er nach der ärztlichen Aufklärung etwas, was bei mir jedes Mal ein Mitfaktor war (sowohl für Hyperventilation als auch für Krampfanfälle): Körperliche Erschöpfung vorher. Bei ihm, weil er immer wieder anstrengend raufklettern musste (und vermutlich schlechte Atmung, weil man sonst Wasser schluckt). Bei mir wegen wohnungsbedingtem Schlafentzug und dann völlig fertig zu irgendeinem Termin, der sich nicht auf später verlegen liess.

"Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf
Der Text, den Sie eingegeben haben, besteht aus 10928 Zeichen und ist damit zu lang. Bitte kürzen Sie den Text auf die maximale Länge von 10000 Zeichen."

;->

Larina
09.08.16, 06:49
und manchmal habe ich auch den eindruck, dass er ein wenig neidisch darauf ist, dass ich krank bin. bzw. das man bei mir bestimmte beschwerden nachweisen kann. das neidisch sein bezieht sich dann sehr wahrscheinlich darauf, dass ich dann einen sekundaeren krankheitsgewinn habe. denn wenn ich nachweisen kann, dass ich wirklich krank bin, dann habe ich das recht, dass sich jemand um mich kuemmert.



hi tascha, das sind sätze, die erschrecken mich wirklich . nein, man hat nicht ein recht, das sich jemand kümmert, wenn man wirklich krank ist . medizinische hilfe ja, aber mehr nicht .
ich glaube, du bist noch relativ jung. kann schon sein, das momentan deine familie einiges tut für dich . aberr das ändert sich, eltern werden alt und schwach, geschwister gründen eigene familien und sorgen sich um eigene kinder. und je älter man wird, desto häufiger werden menschen um einen herum ernsthaft krank und sterben . irgendwann hat kein mensch mehr lust, sich nur um die krankheiten von tascha oder sonstwem zu kümmern . weil wir nur einmal leben, und da will man was anderes erleben . nein tascha, dauerhaft sich nur um krankheiten kümmern, bedeutet, sehr einsam zu werden, immer.

und gerade darum : nicht deine diagnosen sollten dich beschäftigen ,sondern was du tust . nochmals bist du hingewiesen worden, das der hauptfaktor bei einer osteoporose bewegung ist . du solltest darauf eingehen , was machst du täglich, wie sieht dein trainingsprogramm aus ?

plumplori
09.08.16, 09:33
....

Tascha
09.08.16, 13:04
danke dini,

zur sd:

10. bis 23. lebensjahr: verdacht auf sd-uf (tsh-wert zwischen 3 und 7.0). wurde aber in dem zeitraum nicht behandelt.

ab 23. lebensjahr (11/2005): ab hier bekam ich zum ersten mal lt. wurde dann mehrere jahre auch zwischendurch mit zuviel lt eingestellt (tsh-wert war deutlich supprimiert, auch mit reinem lt). dann im verlauf supprimierter tsh-wert wegen t3.

2011 setzte ich dann versuchsweise das lt mal fuer den jahr ab, das kam dabei heraus:

→ 2011
tsh: 7,51 (0,2 – 2,5) ↑
ft3: 3,6 ng/l (1,9 – 5,0)
ft4: 0,8 ng/dl (0,8 – 2,3) ↓

in diesem auslassjahr 2011 schwankte der tsh-wert zwischen 3 und 7,5. befinden sehr schlecht.

ab 2012 nahm ich dann wieder lt bis jetzt ein.

das hier waren meine letzten werte mit 88 µg:

tsh: 0,36
ft3: 2,82 (2,0 bis 4,2)
ft4: 1,46 (0,8 bis 1,7)

es ist nun die frage, wie ich mich am besten einstelle. wenn ich runter auf 75 µg gehe, dann wird mein tsh-wert erfahrungsgemaeß zwischen 1,7 und 2,2 sein. ft4 bei 1,25 bis 1,3. ft3 bleibt bei 2,8 (egal welche lt-menge ich einnehme).

deine frage zum hashi: das weiß kein arzt genau. manche aerzte meinen ja, andere wissen es nicht genau. ak waren nie nachweisbar bzw. es sind zwar welche da, aber immer im rahmenbereich. meine sd ist 3 ml klein (schrumpfte nach jeder lt-steigerung).

anhand der beschwerden kann ich leider nicht sicher feststellen, inwieweit ich sd-uf beschwerden habe, weil ich sehr ausgepraegte praemenstruelle beschwerden habe und den calciumserummangel. da ueberschneiden sich die beschwerden.

fraglich bleibt gerade, weshalb ich sehr starke kraempfe habe. weil ich bedenken hatte, dass die 88 µg zuviel lt sind und evtl. das lt krampft, bin ich vor drei tagen auf 75 µg gegangen. heute treten die krampfanfaelle aber wieder auf.

ein teil meiner beschwerden, die ich habe, seitdem ich lt einnehme:

- taubheitsempfinden auf der haut
- ameisenlaufen auf der haut
- muskelschmerzen (reißen, stechen, ziehen, kraempfe)
- myoklonien
- augen werden sehr trocken und glasig
- tremor in der hand (fuer wenige sekunden)
- krampfanfaelle (bei bewusstsein)
- empfinden kreislaufbeschwerden zu haben
- nackenziehen
- innere unruhe
- brennende hautschmerzen
- mittags schlafe ich tief und fest fuer eine weile ein und wache dann auf, als waere eine dampfwalze ueber mich gefahren
- teigige haut
- muskelschwaeche
- manchmal blaue lippen
- innerliches frieren
- seelische beschwerden

was ich gerade wieder ganz arg habe: und zwar zieht es es ganz stark in den muskeln (wie ein reißen, stechen, kraempfe). dann habe ich manchmal fuer sekunden nen tremor in der hand. dann krampfanfaelle bei bewusstein. finger und fußzehen verkrampfen. manchmal habe ich auch blaue lippen. druck auf dem brustkorb. mein herzschlag fuehlt sich manchmal langsamer an (ekg und blutdruck war aber nicht auffaellig).

Tascha
09.08.16, 13:18
die frage bleibt, weshalb habe ich (seitdem ich lt einnehme) krampfanfaelle. das erste symtom das ich mit lt hatte, waren myoklonien im linken arm, die ich bis dahin nie hatte. und zwar traten die nach wenigen tagen nach lt-gabe auf (11/2005).

im verlauf kam dann immer mehr beschwerden dazu (>20). darunter auch die krampfanfaelle.

und da waere zu klaeren, was das bedeutet. es sind meines erachtens sehr sicher keine epileptischen anfaelle.

entweder es sind tetanien, weil lt den calciumbedarf bei mir ansteigen lassen hat. und ich damals auch den starken vitamin-d mangel hatte.

andere idee ware, dass es dissoziative krampfanfaelle sind. die dann aber seltsamerweise frueher (als ich kein lt einnahm) nach sehr starken seelischen stressbelastungen nicht auftraten. erst in verbindung mit der lt-einnahme.

wenn es dissoziative krampfanfaelle sind, dann sind die anfaelle vielleicht erst deshalb mit lt aufgetreten, weil lt bei ptbs, wie ein trigger wirken kann. und mein fass des aushaltbaren zum ueberlaufen brachte. anders kann ich es mir nicht erklaeren.

und es ist auch die frage: kann ein nervenfacharzt/psychiater seelische krampfanfaelle sicher erkennen und abgrenzen.

sona
09.08.16, 13:46
OK Tascha,
jetzt verstehe ich auch endlich Deine disso-Nachfragen (wusste auch gar nicht was das ist), nachdem ich irritiert* nach dem Video nach Bildern der Pfötchenstellung gesucht habe und auf Quellen dazu gelandet bin und mich die Nacht festgelesen habe. Ich hoffe Du bist über das Thema von Deinem Therapeuten aufgeklärt worden und nicht in der Selbstrecherche; das ist ja für unter Umständen Betroffene ganz schön harter Stoff, den man nicht alleine durchkauen sollte.
Vielleicht gibt's ja auch vor Ort Gesprächs- oder Selbsthilfegruppen, wo man solche Sachen in der Gruppe mit wenigstens einer anwesenden Fachperson austauschen kann, wenn das in Deinen begrenzten Therapie-Stunden nicht breit besprochen werden kann. Aber dadurch, dass Du Dich damit auseinandersetzt und es nicht von vornherein ablehnst bist Du ja auf einem guten Weg - wenn's denn zutrifft.

Was würde sich jetzt konkret für Dich ändern, wenn die Krampfanfälle als dissoziativ bewiesen werden könnten? Du stellst Dich durch die Therapie ja bereits den Problemen und bist so oder so auf dem richtigen Weg - unabhängig von der Dauer.
Oder auch anders herum gefragt: Was wäre Dir denn lieber? Dissoziativ (Vorteil: In dem Masze, wie Du sie als dissoziativ anerkennen würdest/könntest, würden sie zurückgehen. Nachteil: Seelisch schmerzhaft) oder organisch (weitere Suche nach dem Gleichgewicht von Schilddrüsen-Medikamenten und Nährstoffen oder noch nebenwirkungsreichere Antileptika)?

Habe dadurch auch gleich für mich noch verstanden, wie es zu so einer langen Arzt-Odyssee kommen kann. Macht es nicht erfreulicher.
Ein Problem scheint dabei witzigerweise zu sein, dass ausdrücklich gesagt wird, a) psychogene/dissoziative Anfälle sind nicht leicht zu beweisen und b) es ist explizit eine (wenn auch andere) Krankheit und c) vorsichtig dem Patienten nahezubringen.
Es dann aber Fachärzte derselben und anderer Fachrichtungen sind, die wohl in der (in meinem Fall nachweislich falschen) Meinung, einen psychogenen Anfall-Patienten vor sich zu haben, diesen in Grund und Boden dissen. Und sowohl in meinem Fall andere Ärzte damit unnötig in die Irre geführt haben und die Odyssee verlängert haben als auch wenn ich einer gewesen wäre, mir mit der Art und Weise geschadet hätten.

Meine Rede - es hakt an der Aus- und/oder Weiterbildung. Und/oder menschlich verantwortungsvollem Umgang.

* Im Video bezeichnet er etwas als Pfötchenstellung (und das hat ihm ja der Arzt vor Ort erklärt), die eigentlich das Gegenteil der normalen Pfötchenstellung ist. Seine Hände haben nach aussen statt nach innen gekrampft.

Dini
09.08.16, 13:47
die frage bleibt, weshalb habe ich (seitdem ich lt einnehme) krampfanfaelle. das erste symtom das ich mit lt hatte, waren myoklonien im linken arm, die ich bis dahin nie hatte. und zwar traten die nach wenigen tagen nach lt-gabe auf (11/2005). Zufall? Irgendwelche Auswirkungen auf den Stoffwechsel, die den Calciummangel haben deutlicher zu Tage treten lassen? Du wirst m.M.n. niemals herausfinden, was vor 11 Jahren dieses oder jenes bewirkt haben könnte. Ziemlich offensichtlich hast du aber aktuell dieses:

Symptome: Tetanische Anfälle beginnend mit Paräesthesien an Fingern um den Mund herum, Steifheitsgefühl; Angst, Atemnot, Carpopedalspasmen, Trousseau- und Chvostek-Zeichen, Apathie, Vergesslichkeit, Halluzinationen, Grand-mal-Anfälle, Linksherzinsuffizienz und Herzrhtymusstörungen.

Hypokalzämie kann schwere Symptome auslösen, die eine stationäre Behandlung erforderlich machen können.

Quelle: http://www.neuro24.de/show_glossar.php?id=787Da solltest du was tun, und zwar sofort!


und es ist auch die frage: kann ein nervenfacharzt/psychiater seelische krampfanfaelle sicher erkennen und abgrenzen.Nein. Er kann und muss natürlich untersuchen, ob evtl. eine Epilepsie vorliegt. Sinnvollerweise behandelt man auch den bekannten Calciummangel. Und wenn alles rein organische ausgeschlossen bzw. behandelt wurde, kann man von psychischen "Ursachen" ausgehen - obwohl diese Trennung ebenso unsinnig ist wie die Annahme linearer Ursache-Wirkungs-Modelle. Die funktionieren beim Bügeleisen, nicht bei lebenden Organismen.

LG
Dini

sona
09.08.16, 14:10
Hallo Dini,

was mir bei den Berichten von Tascha immer wieder auffällt ist, dass ich diese Palette an Symptomen ebenfalls hatte (mit später eindeutigem Befund). Und als Laie frage ich mich dann: Wenn jemand das falsche Medikament zur falschen Zeit; oder das richtige Medikament unverträglich erhält, kann er dann die "richtigen" Symptome ausbilden?
Und ich muss sagen, für andere mir verordnete Medikamente habe ich diese Erfahrung schon mal machen müssen.

Zu Deinem Hypokalzämie-Beitrag d'accord.

Zu dem Schlusssatz - nach nächtlichem Festlesen zum Thema: Nein bzw. ja, dass kann /ein Fachmann/ ausschliessen. Aber Taschas "ein nervenfacharzt/psychiater" ist nicht zwingend ein Fachmann. Weil es auch in dem Gebiet deutliche Spezialisierungen und Unterschiede gibt.
Wenn das ein wichtiges Thema ist, sollte man sich also einen neuro/psychiater suchen, der sich explizit mit diesem Gebiet befasst. Der wird das mit verschiedenen Methoden ausschliessen/verifizieren können.

Tascha
09.08.16, 15:04
hallo sona,

seltsamerweise hatte ich diese pfoetchenstellung nie. bei mir sind die verkrampfungen der finger und fußzehen anders. ich bezeichne es immer, wie ne krallenhand (hehe). in einem nachbarthread (in dem eine userin auch gerade wegen hyperventilation nachfragt, beschreibt ihre haende auch in der art, wie ich es meine). eher, als wuerde man nach etwas greifen.

aber wie in dem video (der mann mit dem surfen) sind meine haende nicht.

wichtig finde ich auch, dass ich bei den ersten beiden blutgasanalysen ins fuenfte stockwerk laufen musste, weil ich nicht gerne den fahrstuhl nehme. und ich auch nichts gegen treppen steigen habe.

auf jedenfall kam ich bei beiden blutgasanalysen jedesmal sehr außer atem an, weil ich ja keine kondition habe. und da frage ich mich, haengt die respiratorische alkalose (chronische hyperventilationstetanie) mit diesem treppensteigen zusammen.

allerdings gibt es ja auch eine akute hyperventilationstetanie. vielleicht weiß das ja jemand, inwieweit das treppensteigen den befund evtl. beeinflusst hat.

denn ich war vor kurzem zur blutgasanalyse (habe dieses mal den fahrstuhl genommen) um nicht aus der puste zu sein und der befund zeigte keine hyperventilation an, auch wenn ich mich aehnlich fuehlte, wie damals bei den ersten untersuchungen.

das bedeutet, es bleibt einiges unklar.
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zur dissoziation: ich denke, dass die ptbs sehr gut dazu passen wuerde. zudem merke ich ja auch, dass ich gerade in den sitzungen dissoziere (ich meine, dass das in jeder sitzung passiert).

inwieweit meine krampfanfaelle (die erst mit lt auftauchten) dazu zaehlen, weiß natuerlich niemand genau.

aber es waere ja sehr hilfreich zu wissen, dass es welche sind. aber auch sehr wichtig, um sie von sehr schweren tetanien abzugrenzen, die man meistens gut behandeln kann (bei mineralienmangel).

ich habe im web bei y.tube nen sehr gutes video gefunden, dass diesen krampfanfall, den ich meine zeigt. nur will ich das hier nicht hineinstellen (zumindest nicht fuer alle sichtbar). aber einem arzt wuerde ich es gerne zeigen. nur ich bin sicher, dass ein nervenfacharzt/psychiater nicht genau trennen kann, um was es sich da handelt. evtl. sehen seelische krampfanfaelle und tetanien auch aehnlich aus. ich weiß auch auch nicht, was die frau in dem video hat. sie schaut in meinen augen aber wie nen junkie aus (hehe). das ist bei mir nicht der fall ;-)

aber ich habe auch ein anderes video entdeckt mit aehnlichen anfaellen, indem die frau wie lieschen mueller ausschaut, hehe (nicht auffaellig auf den ersten blick).

im grunde aehnelt dieser anfall einem zustand, der kaum aushaltbar ist, weil ich starke kraempfe habe. es zieht sich dann alles zusammen. es ist wie, als wenn es ein versuch waere, aus der haut zu fahren, weil man es nicht mehr aushalten kann.

habe dabei ganz arge muskelschmerzen. als wuerden die kraempfe mich innerlich zerreißen. das tut sau weh.
es kribbelt dann auch. manchmal auch taub. manchmal auch blaue lippen. finger und fußzezehen verkrampfen.
muskelzucken.

richtig schlimm wurde die tetanien auch erst dann wieder, als ich anfang diesen jahres leider zu schnell das vitamin-d aufsaettigte, was dafuer sprechen kann, dass mein calciumspeicher sehr verbraucht war.

sona
09.08.16, 16:02
Hallo Tascha,

ich würde nicht mit den fremden Videos zum Arzt gehen (dafür ist die dortige Zeit zu schade).

Es gibt in der Literatur für Betroffene und Angehörige (hier mal eine sehr Epilepsie-lastige http://www.kleinwachau.de/uploads/pdf/NES-Info_2012-08-06%C3%96A.pdf ) auf den Schlussseiten oft auch Adressen etc., da kannst Du ja mal eine eMail hinschicken ob eine dortige Vorstellung bei Deinen Beschwerden und Befürchtungen als sinnvoll erachtet wird.

Falls die Dir dann empfehlen Dich mal von Angehörigen o.ä. bei einem Anfall filmen zu lassen; oder Dir selbst eine Kamera/Handy-Halterung aufzubauen und Dich selbst zu filmen oder entscheiden, das lieber nicht selbst zu machen, würde ich den Fachleuten überlassen.
Es gibt Fachliteratur von Psychiater zu Psychiater, in der aufgeführt wird, wie das vom Fachmann abzugrenzen ist (vermutlich nicht in einem einzigen Termin).

Larina
09.08.16, 16:41
ist ja doch eher eine art unterhaltung hier, nun ist also die osteopenie, osteoporose geklärt ?
okay, psychogene krampfanfälle führen zwar nicht zu bewusstlosigkeit, sehr wohl aber zu einem nur eingeschränkten bewusstsein . wenn tascha hier ausführlich schildern kann, wie sie das körperlich fühlt, sind es keine . die mir bekannten blutgaswerte zeigten hyperventilationstetanien an, einmal kompensiert , einmal dekompensiert . die calciummangelwerte müsste man genauer anschauen . war es ionisiertes calcium oder gesamtcalcium ? und wann wurde der wert abgenommen, im zusammenhang einer tetanie , z. b. notaufnahme, oder unabhängig ? ich meine zu erinnern, calcium war tief, als die tetanie da war ? in diesem fall wäre es natürlich folge und nicht auslöser .

also man kann vieles sehr wohl klären ! um überhaupt einen eindruck zu haben, wäre auch wichtig zu wissen, wie angehörige, ärzte etc. die " krämpfe" erleben . da du , tascha, neulich mit sowas in der arztpraxis warst , wird es wohl einen bericht geben . bisher wissen wir nur, ekg normal, blutdruck normal . und zu hause, wie oft am tag kommen die anfälle, was tun dann die angehörigen ? und wenn gar nichts klar ist, geht mal einmal paar tage in eine fachklinik für epileptologie .

Tascha
09.08.16, 17:43
@sona: wenn ich mit dem video zu einem facharzt gehe, kann es auch passieren, dass er das fehlintepretiert (ich meine diese aufnahmen).

man erlebt ja manchmal wirklich unfassbares bei aerzten.

aber ich kenne jemanden, dem ich da sehr vertrauen kann. mal schauen, was er ueberhaupt meint, wenn ich ihm anbiete, dass er sich die aufnahmen mal anschaut.

mich aufnehmen lassen, das kaeme nicht in frage. aber ich kann die krampfanfaelle nachspielen. ansatzweise wuerde das auch gehen. aber die verrenkungen (hehe) die da im liegen stattfinden, waeren mir definitiv zu peinlich. naja, je nach arzt wuerde ich mich evtl. darauf einlassen, wenn vetrauen da ist.

mich wuerde interessieren, wie andere patienten seelische krampfanfaelle empfinden.

auf jedenfall fuehlt es sich auch an, als waere ich sehr stark ueberlastet. denn wenn meine muskeln sehr krass ziehen, dann sind auch meine augen glasig.

glasige augen sind vermutlich immer nen anzeichen, wenn jemand in irgendeinerweise erkrankt ist.

welche sachen kommen bei mir zurzeit in betracht:

- der andauernde wechsel der lt-menge (wechsel zwischen 75 und 88 µg) stresst mich sehr

- ich reagiere evtl. auf das calciumcitrat (stichwort: citratzyklus und/oder ich reagiere auf das citrat, weil evtl. eine histaminunvetraeglichkeit vorliegt, der daosin-wert war aber nicht auffaellig)

- die krampfanfaelle sind seelische anfaelle, die sich erst mit lt manifestiert haben, weil damit das fass zum ueberlaufen gebracht wurde

- lt erhoehte evtl. in meinem fall den calciumbedarf

- schwere tetanien

- hofmann-syndrom (starke muskelschmerzen mit kraempfen, juttak hat einen interessanten beitrag dazu verfasst), allerdings war mein ck-wert nicht auffaellig

Tascha
09.08.16, 17:54
larina: wenn ich dich richtig verstanden habe, dann denkst du, dass ich evtl. eher keine seelischen krampfanfaelle habe, weil ich es ausfuehrlich schildern kann.

ich kenne mich damit ja kaum aus, aber ich wuerde das nicht sicher ausschließen, nur weil ich alles beim krampfanfall mitkriege.

du meintest, dass die blutgasanalysen eine hyperventilationstetanie (kompensiert und dekompensiert) waeren. was bedeutet das?

festzuhalten ist, dass sie nach belastung entstanden sind (beide), nach treppensteigen. beide hatten aehnliche werte.

meine calciumserumwerte waren immer gesamtcalcium. ja, meistens wurden die werte im zusammenhang mit einer tetanie festgestellt.

aber nie direkt waehrend einer tetanie. schlechteste werte waren 2,13 mmol (2,2 bis 2,65).

ich war in der hausarztpraxis, nur da erlebt der arzt mich nicht mit den kraempfen. was erlebt wurde, dass es mir an der anmeldung sehr schlecht ging.

man hat da erkannt, dass etwas nicht stimmt und es wurde direkt nen ekg gemacht (entscheidung der sprechstundenhelferin).

und zwar deshalb, weil ich beschrieben habe, dass ich starke kreislaufbeschwerden annehme und druck auf dem brustkorb.

als der arzt kam (es dauerte) waren die beschwerden wieder etwas besser.

Tascha
09.08.16, 18:00
wenn ich derart heftig auf lt reagiere, dann waere es auch denkbar, dass ich auf das citrat reagiere.

vielleicht verwechsel ich da auch etwas, aber es gibt den begriff des citratzykluses: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie-abitur/artikel/citratzyklus

ein kleines zitat daraus: "Der Citratzyklus ist die „Drehscheibe“ des Stoffwechselsystems".

waere es denkbar, dass ich sehr stark auf das calciumcitrat reagiere, denn seitdem ich das einnehme, ist der wurm drin.

ich merke zwar, dass es die calciummangelbeschwerden lindert, aber seitdem brauche ich seltsamerweise mehr lt, auch wenn ich das calcium erst mittags einnehme, mit ausreichend abstand.

ich weiß nur, dass citrate den stoffwechsel deutlich beeinflussen.

ich werde es absetzen, weil ich nicht mehr kann. es zieht wie die sau in den muskeln.

Tascha
09.08.16, 18:08
es zieht und sticht derart in den muskeln, dass ich mich nur alleine deswegen auch im bett kruemme.

ihr kennt das bestimmt: wenn man untrainiert auf ein fahrrad steigt und dann nen steilen berg hochfaehrt, dann kommt die stelle, an der man absteigen muss, weil es sehr stark in den muskeln zieht.

genau das habe ich in ruhe. es zieht und sticht und krampft.

ich werde alles absetzen und nur 75 µg lt einnehmen und schauen, was sich damit die tage tut.

wenn ich merke, dass ich eindeutig wieder calciummangelbeschwerden kriege, dann wechsel ich auf calcium-lakat-gluconat.

ich kann bei mir sehr gut unterscheiden, wann es wieder calciummangelbeschwerden sind, weil mit calciummangel mein stuhl weich und hell wird (speichel schmeckt in dem zusammenhang saeurlich). das tauchte beides im zusammenhang auf, als bekannt war, dass ich calciumserummangel habe.

nehme ich dann calcium dazu, wird der saeuerliche geschmack besser (calcium ist eine base) und mein stuhlang fester und braun.

Tascha
09.08.16, 18:16
ich spuere sehr deutlich, dass etwas ueberhaupt nicht mit mir stimmt. und es ist schlimm, das mir einfach keiner helfen kann.

wenn ich nicht mehrfach im krankenhaus gewesen waere, wuerde ich jetzt damit wieder hinfahren. weil es ja ne ursache geben muss, weshalb ich diese starken muskelschmerzen und kraempfe habe.

julie22
09.08.16, 18:26
wenn ich derart heftig auf lt reagiere, dann waere es auch denkbar, dass ich auf das citrat reagiere.

vielleicht verwechsel ich da auch etwas, aber es gibt den begriff des citratzykluses: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie-abitur/artikel/citratzyklus

ein kleines zitat daraus: "Der Citratzyklus ist die „Drehscheibe“ des Stoffwechselsystems".

.

Der Zitronensäurezyklus hat absolut nichts mit dem Citrat zu tun, das du einnimmst.

Tascha
09.08.16, 18:34
Der Zitronensäurezyklus hat absolut nichts mit dem Citrat zu tun, das du einnimmst.

danke fuer deinen hinweis.

Tascha
09.08.16, 18:49
Habe dadurch auch gleich für mich noch verstanden, wie es zu so einer langen Arzt-Odyssee kommen kann. Macht es nicht erfreulicher. Ein Problem scheint dabei witzigerweise zu sein, dass ausdrücklich gesagt wird, a) psychogene/dissoziative Anfälle sind nicht leicht zu beweisen und b) es ist explizit eine (wenn auch andere) Krankheit und c) vorsichtig dem Patienten nahezubringen. Es dann aber Fachärzte derselben und anderer Fachrichtungen sind, die wohl in der (in meinem Fall nachweislich falschen) Meinung, einen psychogenen Anfall-Patienten vor sich zu haben, diesen in Grund und Boden dissen. Und sowohl in meinem Fall andere Ärzte damit unnötig in die Irre geführt haben und die Odyssee verlängert haben als auch wenn ich einer gewesen wäre, mir mit der Art und Weise geschadet hätten.

Meine Rede - es hakt an der Aus- und/oder Weiterbildung. Und/oder menschlich verantwortungsvollem Umgang.

da sprichst du etwas wichtiges an. denn das war auch mein eindruck, dass man das seelische eher belaechelt. sicher sind da nicht alle aerze gleich.

mein lungenfacharzt (der die hyperventilationstetanie entdeckt hat) war sehr einfuehlsam. vielleicht weil er in seiner praxis eben auch einige faelle mit seelischen hyperventilationstetanien hat.

aber an der stelle wusste ich auch (weil ich bereits lange in gespraechstherapie war), dass man sich eben nicht fuer seelische beschwerden schaemen braucht.

das war sicher sehr hilfreich, denn frueher habe ich bei jedem kleinsten verdacht (das es seelisch sein kann) direkt dicht gemacht.

Tascha
09.08.16, 19:09
interessanter beitrag auch von juttak: http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1226896-respiratorische-alkalose-(brauche-euren-rat)/page4 und zwar in beitrag #33.

Larina
09.08.16, 19:37
larina: wenn ich dich richtig verstanden habe, dann denkst du, dass ich evtl. eher keine seelischen krampfanfaelle habe, weil ich es ausfuehrlich schildern kann.

ich kenne mich damit ja kaum aus, aber ich wuerde das nicht sicher ausschließen, nur weil ich alles beim krampfanfall mitkriege.

du meintest, dass die blutgasanalysen eine hyperventilationstetanie (kompensiert und dekompensiert) waeren. was bedeutet das?

festzuhalten ist, dass sie nach belastung entstanden sind (beide), nach treppensteigen. beide hatten aehnliche werte.

meine calciumserumwerte waren immer gesamtcalcium. ja, meistens wurden die werte im zusammenhang mit einer tetanie festgestellt.

aber nie direkt waehrend einer tetanie. schlechteste werte waren 2,13 mmol (2,2 bis 2,65).

ich war in der hausarztpraxis, nur da erlebt der arzt mich nicht mit den kraempfen. was erlebt wurde, dass es mir an der anmeldung sehr schlecht ging.

man hat da erkannt, dass etwas nicht stimmt und es wurde direkt nen ekg gemacht (entscheidung der sprechstundenhelferin).

und zwar deshalb, weil ich beschrieben habe, dass ich starke kreislaufbeschwerden annehme und druck auf dem brustkorb.

als der arzt kam (es dauerte) waren die beschwerden wieder etwas besser.

also tascha, willst du, das es dir besser geht oder willst du reden über deine krankheiten ?

aber nochmal :
ein krampfanfall ist ein krampfanfall . ob der epileptisch ist, können nur eegs klären . wenn du genauestens schildern kannst, was passiert, hast du keinen krampfanfall . es stimmt auch nicht, das dir keiner helfen will oder kann . geh bitte zum neurologen, und lass messen, was das für starke muskelverkrampfungen sind. und den befund dann bitte mitteilen . deine vermutungen und eigenen wahrnehmungen helfen leider am allerwenigsten . zu den krämpfen bitte in eine klinik gehen und checken lassen . du solltest aufhören, immer alles so darzustellen, als ob es total rätselhaft wäre . in wirklichkeit fehlt es schlicht an den notwendigen befunden, du lässt sie nicht machen !!!
zum zehnten mal erklär ich dir jetzt nicht deine blutgasanalysen , es ist völlig klar . und da du keinerlei körperliche krankheiten hast, die eine hyperventilation auslösen können, ist die ursache auch geklärt .
dein calcium ist also im zusammenhang mit der tetanie gemessen worden , ja dann ist es natürlich tief . also bitte auch das endlich mal abhaken, nicht calciummangel löst was aus, sondern tetanie löst calciummangel aus ( scheinbar, aber das ist jetzt unwichtig ) !!!
als es dir in der hausarztpraxis schlecht ging, war das ekg ohne jeden befund . starke kreislaufbeschwerden hätte man aber gesehen .

tascha, mach dir bitte klar : medizin ist nicht etwas , wo man sich selber theorien ausdenkt . das allermeiste, was du hier diskutieren möchtest, kann man in einer sekunde abhaken . den rest könntest du selber klären, indem du paar untersuchungen machst . es tut mir echt leid für die vielen leute, die sich hier für dich den kopf zerbrechen. warum lässt du alle hängen mit ungenauen angaben und hausgemachten vermutungen ?
wie kann es sein, das du nichts tust für deine kondition , deinen körper nicht kräftigst, aber hier jeden tag über immer neue krankheiten schreibst . kaum ist irgendeine aktivität von dir gefordert, brichst du das thema ab und machst woanders weiter . tu was, renn treppen, putz die wohnung, mach kraftraining,mach eine reha, lass deine anfälle in der epileptologie testen , wenn du zweifel hast. aber hier alle aufscheuchen mit ständig neuen krankheitsvermutungen , das bringt dir nichts . und kostet andere zeit., denn jedesmal muss man alles zurück verfolgen, prüfen, was du einstellst und was nicht . meiner einschätzung nach kennst du dich übrigens nicht " kaum aus" , sondern sehr gut .

Tascha
09.08.16, 21:28
ein wichtiger satz einer userin, die sehr genau erkannt hat, um was es bei mir auch geht:

ich zitiere:

"Diese frühkindlich entstandene Störung des Gefühlsempfindens ist etwas am Schwierigsten zu Behandelnde überhaupt. Es ist nicht Dein Fehler, dass es dauert."

Tascha
09.08.16, 21:34
bei dieser userin finde ich es bewundernswert, dass sie in ihren beitraegen es geschafft hat, sehr neutral und abgegrenzt zu schreiben.

sie stellte sich auf keine seite. sie schaute eher von einer anderen ebene auf die dinge.

sie bewertete nicht, was hier im thread nur sehr wenige schaffen.

danke an dich, falls du es jemals liest.

vielleicht werde ich das ziel auch eines tages erreichen.

haschmisch
09.08.16, 21:37
ein wichtiger satz einer userin, die sehr genau erkannt hat, um was es bei mir auch geht:

ich zitiere:

"Diese frühkindlich entstandene Störung des Gefühlsempfindens ist etwas am Schwierigsten zu Behandelnde überhaupt. Es ist nicht Dein Fehler, dass es dauert."

Kann sein, kann nicht sein. Ich kann nicht beurteilen, ob besagte userin den fachlichen Hintergrund hat, um das zu beurteilen.darüberhinaus sind wir alle Laien hier, keine Therapeuten. Die beste Therapie ist wertlos, wenn der Patient nicht mitmacht.

Tascha
09.08.16, 21:44
Kann sein, kann nicht sein. Ich kann nicht beurteilen, ob besagte userin den fachlichen Hintergrund hat, um das zu beurteilen.darüberhinaus sind wir alle Laien hier, keine Therapeuten. Die beste Therapie ist wertlos, wenn der Patient nicht mitmacht.

mit diesem beitrag beweist du, dass du dich mit fruehkindlichen nicht verarbeiteten erfahrungen nicht ausreichend auskennst. denn darin ist ja enthalten, dass sich das abgespaltene kind gegen besserung wehrt. und deshalb meinte die userin sehr wahrscheinlich auch, dass es eben dauert.

haschmisch
09.08.16, 21:45
Ich halte es für keine gute gesundheitsfördernde Idee, einer userin, die sich offensichtlich immer und immer wieder verrennt und nicht lernbereit und kritikfähig ist, nach dem Mund zu reden und in sonderbaren Ansichten zu bestärken.

Diagnosen werden nach klaren Kriterien gestellt, da ist nicht viel Raum für Spekulation und außergewöhnliches. Wie larina das bereits schrieb.

Lisa56
11.08.16, 13:20
Zahlreiche Beiträge wurden wegen Regelwidrigkeit oder wegen Zitat eines gelöschten Beitrages gelöscht.

Lisa56 (Mod)

Tascha
13.08.16, 14:57
ich habe noch mal ueber meine beschwerden nachgedacht. zum einen ist da ja das seelische erkrankungsbild, weswegen ich seit drei jahren in behandlung bin.

das andere ist, dass ich mit diesem seelischen erkrankungsbild bis zu meinem 23. lebensjahr in der lage war, alles zu machen, was mir spaß machte (wie handball spielen und segelfliegen), auch war ich im beruf.

mit 23 jahren bekam ich dann zum ersten mal lt (nachdem ich ueber nen jahrzehntlang, nach den werten her, in sd-uf lebte). ich hatte in diesem zeitraum auch eindeutig sd-uf beschwerden, die mit lt aber, wie ausgeartet sind. diese verschlechterung, die mit lt eintreten kann, beschreiben ja sehr viele patienten. weshalb ich es selbst als kaum aushaltbar erlebt habe, bleibt weiterhin unklar. entweder es haengt mit dem seelischen erkrankungsbild zusammen (ptbs) oder weil ich zu lange in einer unbehandelten sd-uf war. bzw. beides kam zusammen.

hier im thread habe ich nun durch bestimmte user erfahren, welche meinung sie darueber haben, wie meine beschwerden entstehen und zwar unter beachtung meines seelischen beschwerdebildes.

das beides sehr eng miteinander verbunden ist, ist mir bewusst und wird in meiner therapie bearbeitet.

ich will mir aber auch nochmal eine ideen anschauen, weshalb ich sehr stark auf medikamente alles art reagiere.

sehr auffaellig ist, dass ich bei lt steigerungen, aber auch bei senkungen sehr heftig reagiere.

wie hier beispielsweise:

(1) → maerz 2015 mit 62,5 µg euthyr.:
tsh: 1,23 µlu/ml (0,4 - 2,5)
ft3: 2,88 pg/ml (2,3 - 4,2) 30,53 %
ft4: 1,38 ng/dl (0,8 - 1,8) 58,00 %

(2) → mai 2015 mit 62,5 µg euthyr.:
tsh: 1,90 ml/ul (0,35 - 5,20)
ft3: 3,9 pmol/l (3,5 - 6,5) 13.33 %
ft4: 15,7 pmol/l (11,5 - 22,7) 37.50 %
---------------------------------------------------
das sind die werte (2) umgerechnet:

ft3: 2,5 pg/ml (2,3 - 4,2) 10,53 %
ft4: 1,2 ng/dl (0,9 - 1,75) 35,29 %

und zwar verschlechterten sich hier bei (2) meine sd-werte (wegen der calciumeinnahme) und es ging mir dann damit erstmal richtig schlecht. genau das selbe hatte ich ganz am anfang, als ich zum ersten mal calcium einnahm (mit nicht ausreichendem abstand).
ich setzte dann das calcium ab und es dauert etwa 2 wochen, bis die starken beschwerden nachließen. und zwar waren das 2 wochen, in denen ich mich weitgehend im abgedunkelten raum aufgehalten habe (liegend), weil ich sehr starke beschwerden hatte (inkl. starke lichtempfindlichkeit).

jetzt denkt evtl. der ein oder andere: ja, dann lass einfach das calcium weg, wenn de es nicht vertraegst. lasse ich es weg, kriege ich wieder den hellen und breiigen stuhlgang, der erst mit dem calciummangel (im serum) auftauchte. auch schmeckt erst seitdem mein speichel saeuerlich (calcium ist ne base). d.h. nehme ich calcium ein, wird mein stuhlgang fest und braun und mein speichel schmeckt nicht mehr saeuerlich. bei calciummangel ensteht uebrigens auch durchfall, falls jemand anzweifelt, dass der stuhlgang nichts mit dem calciummangel zu tun hat. den zusammenhang kann ich bei mir eindeutig erkennen.

ja und dann kam anscheinend (als ich calcium auffuellte) der entscheidende fehler, den ich bisher immer gemacht habe. und zwar nahm ich zuviel magensium dazu, weil ich nie genau wusste, was mehr mangelt (und man ja auch beides eigentlich ergaenzt, weil es gegenspieler sind).

das heißt, immer dann, wenn ich calcium einnehme (auch mit dem zeitlichen abstand), veraendert sich etwas an der sd-einstellung. wie man ja auch an den werten (1) und (2) erkennen kann.

das heißt, bessert sich mein stuhlgang mit dem calcium, veraendern sich meine beschwerden drastisch und da musste ich dann immer an sehr schwere magnesiummangelbeschwerden denken. daher habe ich dann immer an der stelle wieder das magnesium eingesetzt, was dann aber letztendlich keine besserung brachte. ich habe jetzt eindeutig festgestellt, wenn ich magnesium dazu nehme, verschlechtern sich direkt wieder die calciummangelbeschwerden, weil ich magnesium sehr lange aufsaettigte und mein speicher nun sicherlich ausreichend aufgefuellt ist.

jetzt ist nur die frage, was den passiert, wenn ich den besseren stuhlgang durch regelmaeßige calciumeinnahme kriege. da veraendert sich drastisch etwas an meinen beschwerden. und die erinnern mich sehr an starke sd-uf beschwerden.

da ja bei calcium die wechselwirkung mit lt bekannt ist (und sich meine sd-werte ja auch nachweislich damit verschlechterten), ist jetzt die frage, wie ich mich gerade mit dem calcium und dem lt einstelle.

die frage ist: habe ich nur immer dann die krassesten sd-uf beschwerden (im sinne einer erstverschlechterung), wenn ich lt senke oder steigere (bzw. sich etwas anderes im stoffwechsel veraendert) oder weil die lt-menge mit der regelmaeßigen calciumeinnahme nicht mehr ausreicht.

meine hauptbeschwerden, die auftreten, wenn ich calcium regelmaeßig einnehme und sich damit mein stuhlgang bessert:

- taubheitsempfinden auf der haut
- ameisenlaufen auf der haut
- muskelschmerzen (reißen, stechen, ziehen, kraempfe)
- myoklonien
- augen werden sehr trocken und glasig
- tremor in der hand (fuer wenige sekunden)
- krampfanfaelle (bei bewusstsein)
- empfinden kreislaufbeschwerden zu haben
- nackenziehen
- innere unruhe
- brennende hautschmerzen
- mittags schlafe ich tief und fest fuer eine weile ein und wache dann auf, als waere eine dampfwalze ueber mich gefahren
- teigige haut
- muskelschwaeche
- manchmal blaue lippen
- empfinden, nicht richtig atmen zu koennen
- innerliches frieren
- seelische beschwerden

hervorzuheben sind die starken muskelschmerzen und muskelschwaeche. auch ameisenlaufen. daher dachte ich immer, dass ich dann magnesium dazu geben muss.

Tascha
13.08.16, 15:10
was mir gerade im ersten jahr mit lt auch aufgefallen ist: ich kriege mit lt-gabe ein seltsames stechen in den gelenken und muskeln.

auch sind meine halslymphdruesen andauernd dick und tastbar (leicht schmerzhaft). auch manchmal aphten im mund.

und erst seitdem ich lt einnehme, habe ich sehr starke praemenstruelle beschwerden.

wenn sich bei mir bei lt-steigerungen erstmal eine sehr heftige erstverschlechterung einstellt, dann waere das ein hinweis, dass sich meine schildi ja noch gut zuruecklehnen kann oder wie seht ihr das. und da frage ich mich, was mein befinden macht, wenn ich den tsh-wert mit reinem lt supprimiere.

Tascha
13.08.16, 16:13
das selbe, was ich mit calcium erlebte (in verbindung mit lt) habe ich mit antibakteriellen medikamenten (nach zeckenbiss), mit hc (versuchsweise um die nebennieren zu entlasten) und citalopram erlebt.

mit allen drei medikamenten ging es mir richtig arg schlecht.

und zwar bin ich dann (mit dieser verschlechterung durch die medikamente) nur am weinen, fuehle mich richtig verzweifelt und bin am ende meiner kraefte.

und das erinnert mich sehr an den zeitraum, als ich das lt mal fuer nen jahr versuchsweise absetzte: da war ich auch andauernd am weinen. bin dann auch sehr lichtempfindlich. alles ist zu hell, zu laut. alles ueberreizt mich dann.

und ich fuehlte mich andauerd wie unterzuckert.

DonnaS.
13.08.16, 16:17
Tascha, deine Threads entwickeln sich nach und nach zu Selbstgespräche und falls dir jemand antwortet, wird es sofort zur Klärung verschoben.
Du könntest dich mit dem männlichen User doka kurzschließen, hat noch die Beschwerde eingefallene Nasenmuscheln.

Tascha
13.08.16, 16:24
ja, kein thema: ich fuehre auch gerne mal selbstgespraeche ;-) macht uebrigens jeder, der eine schriftlich, der andere nur gedanklich. und ich drehe mich zusaetzlich auch sehr gerne im kreis, bis ans lebensende.

Tascha
13.08.16, 16:29
fuehlt sich entlastend an, wenn mir da keiner hineinfunken kann (beim kreisen um mich selbst). endlich habe ich mal etwas, was mir keiner wegnehmen kann. aber dafuer bezahle ich natuerlich auch mein leben bzw. meine lebensqualitaet.