PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Haarausfall noch und nöcher ! ! !



Danny0815
14.05.13, 02:50
Hey Ihr ! ..Die Überschrift sagt ja bereits alles:bad::bad::bad:!

bin jetzt seit 1 1/2 Jahren in Behandlung mit Euthyrox (zwischendurch Thyronajod ! ! !) aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion!...

Vom Befinden her, hat sich relativ wenig getan, nach wie vor, bin ich lustlos,komatös müde, benommen und vorallem zerrt der Haarausfall an meinen Nerven!!! Und wie! Unerträglich!

Das Gefühl bald keine Haare mehr auf dem Kopf zu haben zerfrisst mich innerlich, da ich pro Tag mindestens über 200 Haare verliere! Und das jetzt schon seit Beginn der Therapie, ich wundere mich überhaupt das ich noch Haare auf dem Kopf habe ! !

In Unterfunktion wies ich keinerlei Haarausfall auf, aber dann mit Therapiebeginn, setzte der ganze Schlamassel ein....mir wurde vor kurzem Blutarmut nachgewiesen, die genauen Werte habe ich gerade nicht zur Hand, da ich gerade in Dänemark bin!...substituiere täglich(bisher 2 Monate) Floradix Kräuterblut Dragees(2 Stück) + O-Saft zum Frühstück , wegen der besseren Aufnahme! ......zusätzlich Zink und Magnesium, ohne nachgewiesenen Mangel !!

....am Haarstatus hat sich bisher nichts verändert! nehme seit 4 Monaten konstant Euthyrox 112 µg ! ... meine letzten Werte datieren vom April 2013, TSH wie eh und je supprimiert(ohne dem geht gar nichts! ) ft4 pocht leicht an der Obergrenze und ft3 im mittleren Bereich!

Alle Haare die mir ausfallen, haben am Ende des Schafts ein weißes "Knubbelchen" ! ...kennt das jemand? .....da sich auch am Befinden relativ wenig verändert hat, vermute ich als Baustelle noch die Nebennieren! ...Nebenniere+Schilddrüse stehen ja im engen Kontakt zu einander, und durch LT-Gabe wird die Nebenniere ja noch mehr gereizt... daher vllt. der Haarausfall und das schlechte Befinden unter LT????????

bin für jeden Rat dankbar!

lg Danny


p.s. können auch Betablocker in den Haarzyklus eingreifen(nehme seit einem Jahr Bisprolol 2x 5mg pro Tag wegen Herzrasen) und somit den Haarausfall verursachen?

xdopamine
14.05.13, 03:25
TSH supprimiert und das freie T4 an der Obergrenze - vielleicht bist du einfach überdosiert. Die Nebennieren würde ich außen vor lassen, denn es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass du damit irgendetwas erreichen kannst.

ikomiko
14.05.13, 06:21
Bist du eine Frau? Wenn ja, dann Chill! Versuch aus diesem Teufelskreislauf raus zu kommen. Im Moment kannst du wahrscheinlich gegen deinen Haarausfall nichts tun, also schau was du aktiv ändern kannst. Lebensgewohnheiten, Stress, Ernährung spielen die bedeutendste Rolle. Zudem können Synthetics auch zu Haarausfall führen, auch wenn man Labor technisch gut eingestellt ist, siehe Packungsbeilage. Deshalb solltest du natürliche Hormone in Erwägung ziehen.

Einfach bei google oder youtube "hairloss hashimoto" eingeben.

pampelune
14.05.13, 07:42
Hi Danny

ich kenne das, hatte hierzu auch einen eigenen Thread verfaßt.
Das weiße Knubbelchen am Haar kann ja meiner Meinung nach nur die Wurzel sein, das heißt für mich die Haare werden an der Stelle nicht mehr wachsen, so ist es auch bei mir.
Ich nehme das L-Tyroxin bereits 4 Wochen lang und bei mir fing es auch mit der Einnahme an. Ich z.B kann nicht überdosiert sein ich hab LT 25.

Gummibaum
14.05.13, 10:03
Möglicherweise ist es der Eisenmangel? Wenn Du seit 2 M das Kräuterblut nimmst und trotzdem eine Anämie hast, muss Dein Eisenspiegel wohl unterirdisch sein.

L187
14.05.13, 10:15
Alle Haare die mir ausfallen, haben am Ende des Schafts ein weißes "Knubbelchen" ! ...kennt das jemand?

--> ja kenn ich...aber das sind doch eigentlich die Hautschuppen oder? Die Haarwurzel ist doch normalerweise schwarz und geht aber auf jeden Fall/zumindest mit dem Haar in einem über...

schildkröte77
14.05.13, 10:22
Kenne ich auch - Talgpropf wäre mein Tipp!

Tina66
14.05.13, 10:41
Moin,

als ich im letzten Jahr meine Haare verlor, waren an machen Haarenden auch helle "Knubbel". Ich war beim Heilpraktiker, was ich nur empfehlen kann. Dieser machte eine Haarwurzeluntersuchung und diese hellen Knubbel waren entzündete und "aufgeweichte" Haarwurzeln. Bei mir waren die Wurzeln nur unter dem Mikroskop sichtbar und diese waren nicht dunkel, sondern nur eine leere Hülle. Der Heilpraktiker sagte mir , dass die Wurzeln keine Nährstoffe erhalten und deshalb ausfallen.
Das war alles vor meiner Diagnose Hashimoto. Als ich mit LT angefangen habe und dazu noch die empfohlenen Kapseln eingenommen habe, dauerte es etwa 5-6 Monate, bis die Haare wieder gaaanz langsam nachgewachsen sind.

Ich weiß, wie beängstigend und belastend das ist, wenn man sich mehrmals am Tag immer und immer wieder durch die Haare fährt und jedesmal hat man viele in der Hand. Genauso oft vor dem Spiegel steht und nach kahlen Stellen sucht...
und die dann auch findet.
Aus Erfahrung kann ich dir wirklich nur einen Tipp geben...POSITIV DENKEN. Einfacher gesagt, als getan...ich weiß! Aber im Endeffekt spielt hier die Psyche eine sehr große Rolle mit.
Mir fallen die Haare auch wieder aus und ich habe auch 3 kahle Stellen entdeckt...Ich guck sie mir nicht mehr an. Ich weiß, sie sind da...fühle auch manchmal, aber mehr nicht.
Ich lerne auch noch das positive Denken und je mehr ich mir immer wieder selber erzähle, dass es sehr viel Schlimmeres gibt und ich glücklich darüber sein muss, dass mir die Haare nicht infolge einer Chemotherapie ausfallen, sondern sie nur eine kleine Wachstumspause machen, desto nebensächlicher wird das Ganze und es geht mir besser....und es liegen nicht mehr täglich so viele Haare in der Dusche....also es wird besser. Und wenn nicht...ich hab's letztes Jahr überstanden und werde es auch diesmal überstehen und schaffen, dass es mich nicht so herunterzieht.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

LG

nea_sanni
14.05.13, 10:50
Hey :)

Ich würde auch auf eisennmangel tippen (schreibst du ja selber: blutarmut), da bekomme ich auch haarausfall. Gut ist auch zu wissen, dass haarausfall oft 2 - 3 monate verspätet auftritt.

P.s. Wie hoch ist denn dein ferritinwert, hast du vielleicht auch andere blutbildwerte da? (hb, mchc, mcv etc.) Wenn du einen starken eisenmangel hast, wirst du mit kräuterblut allein nicht weit kommen.

LG nea

Wintersonne
14.05.13, 12:34
Hallo Danny,

ich fühle mit Dir! Es ist der Horror, wenn man so starken Haarausfall hat.

Vor einiger Zeit hatte ich auch schlimmen Haarausfall. Die Haare rieselten nur so und auf dem Oberkopf hatte ich bereits eine fast kahle Stelle (ca. 2,5 cm Durchmesser) Mein fT4 lag zu der Zeit ebenfalls an der Obergrenze. Nachdem ich meine Dosis reduziert habe und der ft4 heruntergegangen ist, hat sich der Haarausfall wieder gelegt. Die Haare am Oberkopf sind nachgewachsen.

Liebe Grüße, Wintersonne

Danny0815
15.05.13, 01:48
huhu :) ...danke für eure Aufmerksamkeit ,die Anregungen und die aufmunternden Worte .... auch wenn die Situation an sich schwer genug ist, tut es einem gut, sich mit "Gleichgesinnten" auszutauschen! ;) ...irgendwie erträgt man die ganze Situation auch nur mit Humor! Anders geht es nicht! ;) ............. habe hier was ganz interessantes gefunden :cool:


Fast alle Haare, die schmerzlos aus der Kopfhaut auszuziehen sind, befinden sich im Telogenstadium. Im Telogenstadium ist das Haar in die Ruhe- und Ausfallsphase getreten. Die sogenannte Haarwurzel hat sich geteilt und das Haar hat sich mit einem Teil davon, dem Haarbulbus, zurückgezogen. Der Bulbusteil hat sich rund wie ein Kolben verformt. Das Telogenhaar nennt sich deshalb auch Kolbenhaar. Ihrer Beschreibung nach könnte es sich bei dem ""Knubbel"" um den Bulbus handeln. Eine Diagnosestellung auf diesem Wege ist natürlich nicht möglich, Ihr Hautarzt kann aber mit einem Blick im Mikroskop erkennen, ob der ""Knubbel"" der Haarbulbus ist. Dies wäre völlig normal.
Die Haare im Anagenstadium (Wachstumsstadium) lassen sich nicht schmerzlos ausziehen. Hier hat der Bulbus noch Kontakt zum anderen Teil der Haarwurzel, der dermalen Papille. Die dermale Papille enthält Blutgefäße und Nerven. Deshalb schmerzt das Ausziehen von Anagenhaaren. Auch am Anagenhaar lässt sich der Bulbus als Knubbel mit bloßem Auge erkennen, außer das Haar sitzt so fest, dass es beim Ausziehen abbricht.
Dr. C. Kunte


da bei mir die Haare, schmerzlos ,nur anhand von Reibung (sei es mit der Hand oder dem Handtuch) der Kopfhaut lebewohl sagen, vermute ich o.g. Telogenstadium!Auch wenn eine Diagnose auf diesem Weg schwierig ist! Warum treten Haare in das sogenannte Telogenstadium??? Nährstoffmangel? Über - o. Unterdosierung mit Schilddrüsenhormonen? ...Korius, ist zu einem, das ich in tiefsten-UF´s Zeiten keinen Haarausfall hatte, und vorallem da, hätte "ich" als Haar aufgrund der fehlenden Nährstoffe überhaupt mal keine Lust gehabt zu wachsen ! ! ! :D.........Fragen über Fragen! :) .....Schlaft schön !

lg danny

p.s. wobei der Haarausfall auch eher von sekundärer Bedeutung ist, was mich viel mehr belastet ist diese unsägliche Benommenheit tagtäglich! Ein Gefühl wie "in einer Art Glaskugel zu sitzen und die Welt mit verschwommenen Augen zu sehen" !