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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TSH-Supprimierung durchhalten oder LT senken?



Zwerg81
06.05.13, 17:47
Hallo zusammen,

es sind etwa 6 Wochen seit meiner Steigerung von 88 auf 100 LT vergangen und nun plagen mich Schlafstörung, Enge in der Brust, Gefühl von hohem Puls, Zyklusstörungen und immer wiederkehrende Ohrengeräusche.
Habe vor zwei Wochen Blut abnehmen lassen, da waren alle Werte im Normbereich; TSH hatte sich auch gut eingependelt, TPO AK trotz Selen erhöht. Alle Nebenbaustellen außer Zink in der Norm.

Ich habe die starke Vermutung, dass ich mit dieser Dosis den TSH supprimiere (Endo Termin nächsten Donnerstag, nächsten Dienstag Termin bei HA zum kurzen Herzcheck). Nun frage ich mich, wer von euch diese Symptome auch schon hatte und wie lange ihr sie ertragen habt. Hab das Gefühl gerade sofort aus der Puste zu sein und der Schlafmangel macht mich fertig. Nun will ich aber auf der anderen Seite meiner SD auch eine Chance geben.

Zink ist leicht erhöht was scheinbar durchaus auf einer Überfunktion schließen ließe oder?
Was meint ihr? Hat jemand diese Erfahrung auch schon gemacht und hat Tipps für mich - besonders wie lange ich mich einfach mal gedulden sollte und ab wann gut ist?
Kurzes Telefonat mit meinem Endo heute morgen führte zu nichts. Er sah keinen Handlungsbedarf.

ich danke euch.
LG Zwerg

Gast_518257621
06.05.13, 17:58
Hi :)

Wenn ich Beschwerden hätte, würde senken. Warum willst Du etwas durchhalten, was Dir nichts Positives bringt? Solange es einem gut geht, kann man den supp. TSH ignorieren, aber wenn es einem schlecht geht, machts keinen Sinn für mich. Je nachdem, wie schlimm, würde ich noch 2-3 Wochen abwarten, aber dann runtergehen.
Ich hätte aber wohl auch einen Zwischenschritt bei 93 eingelegt.


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panna
06.05.13, 18:05
Du hast im März geschrieben:


TSH ging leider mit LT 100 auf 0,09 und war damit viel zu niedrig. Mit LT 88 ist er zu hoch...

Was ist denn das zu hohe TSH? Das hier:


22. April 2013:
FT3 3,5 (1,8-4,2)
FT4 1,1 (0,8-1,9)
TSH basal 1,94 (0,4-3)



? Die Dosis steht leider nicht dabei und auch nicht, seit wann du diese X Dosis genommen hast? Du hast dann:


-> Steige ab 22.3. um auf 100 L-Tyroxin

Warum denn gleich auf 100? Wie lange hast du die Dosis davor gehalten?

Zwerg81
06.05.13, 18:14
Hallo panna,

ich habe 1 Jahr 88 LT genommen, im März TSH gemessen mit 7,53.
Dann umgestiegen auf 100 LT. Nach vier Wochen Bluttest, TSH bei 1,94.
Jetzt etwa in der sechsten Woche nach Erhöhung und seitdem mit Beschwerden.

@ Xylo: Kannst du mir eine Firma nennen? Hatte schon probleme an die 88 von Hexal zu kommen...


danke und LG
ZWerg

panna
06.05.13, 18:19
Sag, hast du auch das Präparat gewechselt oder missverstehe ich da etwas?

Lass doch neue Werte machen, die Zeit ist doch reif dafür, wenn du ab dem 22. MÄrz 100 LT nimmst. Dann kann man sehen, wo du etwa stehst.

Zwerg81
06.05.13, 18:29
Hallo panna,

wahrscheinlich drücke ich mich einfach nur bescheuert aus.
ich hab das Preparat gewechselt aber auch die Dosis.

Mitte März war TSH zu hoch, Wechsel von 88 auf 100
Ende April war TSH ok
Anfang Mai: es geht mir bescheiden

Neue Werte gibts dann ab kommender Woche, aber ich frage mich ob ich bis dahin durchhalten soll auch was ich mache, wenn TSH supprimiert ist. dann immer noch durchhalten wie ich hier durchaus gelesen habe?
Bin so ratlos und verloren.

Danke und LG
Zwerg

panna
06.05.13, 19:03
Aua, das ist nie gut, Präparatewechsel - die Bioverfügbarkeit ist anders.

Wenn du nicht durchhalten kannst, wenn es dir so schlecht geht, dann geh einfach morgen und verlange eine frühere Kontrolle auf Biegen und Brechen. Nach 6 Wochen geht das, von den Werten her, 4 Wochen war zu früh. Wenn du durchhalten kannst - dann warte bis nächster Woche.

Es kommt auch darauf an, ob du beim jetztigen Präparat bleiben willst. Wenn ja, dann wäre es schön gut zu wissen, wie es sich ausgewirkt hat, bevor du wieder etwas änderst.

Zwerg81
06.05.13, 20:50
Hallo panna,

Ok von Bioverfügbarkeit hatte ich noch nichts gelesen.
Dann werde ich mir meine 100 LT wohl mal wieder von Hexal holen.
Hast du Erfahrung mit supprimierten TSH?

Danke und LG
Zwerg

panna
06.05.13, 21:31
Es geht nicht um das supprimierte TSH an sich - es geht darum, dass wenn du Überdosierungssymptome hast/überdosiert bist, dann zeigt das supprimierte TSH dies auch an. Die Überdosierung kommt ja nicht weil es ein schlechteres Präparat ist sondern weil es anders aufgenommen wird im Körper und du parallel mit dem Wechsel auch erhöht hast. - Da dies nun aber passiert ist, kannst du doch Werte machen und *dieses* Präparat anpassen.

mk177orange
06.05.13, 21:38
Was für ein Präparat nimmst Du denn ?

Gast_518257621
06.05.13, 21:41
@ Xylo: Kannst du mir eine Firma nennen? Hatte schon probleme an die 88 von Hexal zu kommen...

Es stellen doch fast alle Firmen untershciedliche Stärken her. Zusammenbröseln musst Du dir das dann selber aus verschiedenen Stärken. Aber immer bei einem Hersteller bleiben. Wenn Du jetzt Hexal nimmst, bleib dabei - die stellen doch auch unterschiedliche Pillchen her? :confused:

Zwerg81
07.05.13, 13:31
Danke euch allen. Oh man, warum sagt mein Arzt das nciht mit der Bioverträglichkeit?
Auch wenn es mir damit wahrscheinlich noch mal wieder scheiße gehen wird, werde ich wieder auf Hexal wechsel, dann aber auf 1x88, 1x100. Bisher waren die 12er Schritte als Anhabung ok, aber dieses Mal wohl nicht.
Heute gehe ich zur Blutabnahme und dann beginne ich ab morgen zu senken. Hab die Nase voll vom herzrasen.

Danke für eure Tipps.
LG Zwerg