PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kosten vom Labor, aber.....Praxis hat Entnahme falsch gemacht...hämolytisch...



Butterflyandy
16.02.13, 10:45
Guten Morgen,
ich scheine wirklich zu den Pechvögeln zu gehören....was ist passiert??
Ich habe eine Blutentnahme bei der Gyn in Auftrag gegeben, auf eigenen Kosten!! (ca. 100 Euro)..im Labor der Ärztin musste ich eine Erklärung unterschreiben, dass ich diese Entnahme selber direkt an das Labor zahlen müsse...
So und nun kommt´s: Die ersten Ergebnisse sind da und das Labor schrieb dazu, dass die Werte nicht richtig zu deuten sind, da das Material (also das Blut) hämolytisch gewesen sei, außerdem wurden mir die Werte nachmittags um 15h abgenommen (ich hatte gefragt, ob die Werte nicht eher nüchternabhängig sind..."nö, das geht bei denen schon"...), welches keinen Aufschluss über die Vergleichswerte in einem "Nüchternzustand" gibt. Eine befragte Freundin (Laborantin)meinte, hämolytisch entsteht entweder durch zu schnelle Abziehen des Blutes (Plättchen trennen sich vom Serum oder zu "langes" stehen lassen (eher selten)....außerdem stimmt die o.g. Aussage nicht, die meisten der Werte SIND nüchternabhängig:mad:
So nun muss ich mich mit der Gyn. rumschlagen, da das Labor ja nichts falsch gemacht hat und das Geld wird haben wollen...
Ist jemandem schon mal sowas passiert?? Mir geht es schon öfter nicht so gut und nun muss ich mich auch noch mit der Unfähigkeit von solchen Leuten rumschlagen...

LostAngel
16.02.13, 12:59
Das kann auch an den Monovetten liegen, welche das Labor zur Blutentnahme haben wollte. Sarstedt ist gut, Vacutainer durch fehlenden Regel oftmals hämolytisch (Vacutainer wird z.B. deshalb auch nicht in der Onkologie verwendet).

Wie du da jetzt gegen regeln kannst, wüsst ich auch nicht. Ggf. Beanstandung und mit dem Labor direkt telefonieren, was du jetzt genau machen kannst wäre zumindest meine Reaktion.

LG

lizy73
16.02.13, 15:14
Hallo,
aus meiner Sicht ist die Praxis aber auch das Labor zu befragen:
Die Praxis hätte das Blut morgens abnehmen lassen sollen. Und das Labor hätte konsequenter Weise gleich neues Blut anfordern können statt einfach darauf los zu messen. Ich habe selbst auch viele Jahre in einem med. Labor gearbeitet - wir haben bei Hämolyse eine neue Blutabnahme gefordert.. Es muss zwar nicht sein, dass alle Tests versagen (vom Ausmass der Hämolyse ab bzw. vom Parameter den man messen möchte) aber man möchte ja sichere Werte liefern.
Liebe Grüsse Liz

Butterflyandy
19.02.13, 09:48
Update:
Ich habe mit dem Labor telefoniert, erstmal sehr positiv: Einen Arzt drangehabt, der mir alles nochmal ruhig erklärt hat. Das mit der Hämolyse betraf wohl "nur" die Leberwerte, welche zwar erhöht waren, aber da ich ihm sagte, dass es am nachm. abgenommen wurde, und ich ja auch schon gegessen hatte, hat er es als normal eingestuft. Das andere sei gut zu testen gewesen...der Satz, wo die Info stand sei wohl unglücklich gewählt und falsch zu verstehen gewesen, aber er sei ja schließlich d azu verpflichtet, auch wenn es nur minimal sei.
Da ich noch immer keinen vollständigen Laborbogen habe, (die Gyn. sollte es schicken bzw. mailen) sendet er mir die kompletten Unterlagen zu. Fest steht, dass Vitamin D. erniedrigt und aus seiner Sicht beh.bedürftig sei. Das andere habe ich mir nicht behalten, denke heute kommt es per Post.
Lustig ist noch zu erwähnen, dass die Angestellte bei der Gyn. nicht in der Lage war, mir alles per Mail zu senden (P.S. die wollten auf dem Anmeldebogen die Mailadresse haben, also freiwillig)..sie wisse nicht wie das geht, habe es noch nie gemacht und war auch nicht bereit, sich damit zu beschäftigen.....