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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann müssten die Symptome verschwinden nach LT Beginn?



derlex
09.06.11, 11:39
Ich bekomme ja seit 5 Wochen LT (50) wegen latenter Unterfunktion aber ich merke keinen Unterschied zu vorher. Keine Verbesserung und keine Verschlechterung.
Auch meine Hauptprobleme (Schuppen, Haarausfall, trockene Nasenschleimhaut) sind noch gleich stark.
Wann müsste ich denn eine Verbesserung merken?

Vorhin wurde mir Blut abgenommen und morgen bekomme ich die Ergebnisse.

irnee
09.06.11, 11:49
Es ist, wie es ist.

Und sobald Du die Werte hast, sieht man ja, ob Du die Dosis erhöhen kannst oder sollst.

Sekretaerin
09.06.11, 12:20
Bei Haarausfall heißt es immer, dass der sehr zeitverzögert reagiert. Denn Haarwurzeln gehen erstmal einige Wochen in ein Ruhestadium über (indem sie zwar noch nicht ausfallen, aber auch nicht mehr wachsen), bevor sie schließlich ausfallen. Sprich, die Haare, die jetzt ausfallen, haben noch in der Zeit VOR LT aufgehört zu wachsen. Also so 2,3 Monate solltest du dich gedulden, was dieses Symptom angeht ;)

derlex
09.06.11, 12:25
Auch die anderen Symptome außer Haarausfall? Also die Schuppen und Nasenschleimhaut?
Ich hoffe auch wirklich das es überhaupt an der Schilddrüse liegt, oder vielleicht am Vitamin D Mangel von dem ich seit kurzem weiß...

**Sonnenuhr**
09.06.11, 12:33
Du musst als erstes Geduld mitbringen, so schlimm es sich auch anhört, ohne die, geht nothing.

Nimmst du was gegen Vitamin D - Mangel?

derlex
09.06.11, 12:40
Ja, nehme seit 10 Tagen Tabletten wegen dem Vitamin D Mangel. Geduld habe ich schon lange :) Sind schon mindestens 7 Jahre das ich diese Probleme habe vielleicht sogar schon 10...
Nur langsam bin ich am verzweifeln und weiß nicht an was es noch liegen könnte wenn keine Besserung eintritt...

derlex
10.06.11, 13:49
So, mein neuer Tsh Wert ist bei 2,72. Der Arzt meinte ich sollte das LT auf 75 steigern. Habe vorhin auch schon geschätze 60 genommen und werde langsam hoch steigern die Tage.

Wie ist das eigentlich mit Selen? Wann nehme ich die denn am besten? Kann ich die einfach mit Vit D nach dem Essen nehmen?

Außerdem wollte ich mal wissen wie so ein Cortisol Test abläuft? Gestern hatte ich es mal angesprochen, aber der Arzt hat mich ein bisschen abgewimmelt.

derlex
10.06.11, 21:17
:) :biggrin:

Lemonfresh
10.06.11, 23:06
So, mein neuer Tsh Wert ist bei 2,72.

Der sollte unter 1 liegen.

derlex
24.06.11, 13:06
Ab welchem tsh sind bei euch die Symptome verschwunden? Vielleicht könnt ihr ja auch dazuschreiben welche Symptome das hauptsächlich waren bei euch :)

Bina1006
24.06.11, 15:59
Hallo,

nach und nach sind die Symptome verschwunden. Im Nachhinein schwer zu sagen...

Die letzten (vor allem die psychischen) erst bei einem TSH unter 1,0 ;-) Da will man auch hin!

Hab Geduld!!!

derlex
24.06.11, 16:06
Die psychischen Symptome kommen bei mir nur von meinen Hauptproblemen. Das wäre einmal die schuppige juckende Kopfhaut mit Haarausfall an den stellen und meine trockene Nasenschleimhaut durch die ich ständig Schleim im Rachen habe.
Ich hoffe es kommt wirklich von der Schilddrüse aber irgendwie bezweifel ich das langsam. Noch hat sich garnichts verbessert.
Das Gründe dafür Suche. Nervt mich langsam so sehr!

schlaubi
24.06.11, 17:50
Also,
ich bin in der Einstellung seit August 2010! Zur Zeit nehme ich 135 LT!

Meine Symptome sind phasenweise schon besser, kommen aber meist 4 Wochen nach Dosiserhöhung wieder!

Ich denke ich schleiche mich so langsam an Erhaltungsdosis ran, aber jedesmal wenn ich doch noch nicht genug nehme, habe ich wieder Symptome!

Ich denke das man sich erst dauerhaft gut oder besser fühlt wenn man die Erhaltungsdosis erreicht hat?!

Butterkeks
24.06.11, 19:18
Also während der ersten 1,5 Jahre nach Beginn der LT-Einnahme waren noch keine deutlichen Verbesserungen zu spüren. Wirklich weg waren meine Symptome erst, nachdem ich längere Zeit ein adäquates Level gehalten habe. Will heißen, die Versorgung mit SD-Hormonen war gesichert und wenn doch mal Steigerungen notwendig waren, dann habe ich eben nur langsam und vorsichtig minimal erhöht. Mir ging es damit am Anfang auch nicht gleich besser, aber mit der Zeit hat mein Körper wohl gemerkt dass nun "RUHE einkehrt" und er hat die normale Arbeit wieder aufgenommen (Stoffwechsel etc).

Das muss nun nicht heißen, dass es bei jedem so lange dauert, aber ich möchte euch dringend raten nicht soviel herum zu experimentieren und etwas Geduld zu haben. Ich war am Anfang selbst sehr ungeduldig und hab ständig erhöht oder gesenkt, dann mal Selen dazu genommen usw. weil ich nicht akzeptieren wollte dass es mir nicht gleich besser geht und weil ich dachte ich müsste nur die "perfekte Dosis" finden. Und ich lese hier auch immer wieder von anderen die ebenso ungeduldig sind und ständig was verändern wollen weil sich eben nix tut die Symptome trotz angemessener Dosis immer wieder kommen.
Tja, aber irgendwann muss man einfach akzeptieren dass der Körper Zeit braucht und dass selbst wenn man gerade die optimale Dosis nehmen würde die Symptome nicht von heut auf morgen verschwinden können. Ergo: ein angemessenes Level halten + abwarten und nur wenn nötig in geringen Mengen die Dosis erhöhen.

Irgendwo in diesem Forum geistert auch eine interessante Skizze rum, die mal jemand entworfen hat um zu veranschaulichen dass es bei der Behandlung keinen Tag X gibt von dem an plötzlich alle Symptome weg sind, sondern dass die Besserung schleichend kommt. Ich versuch die Skizze nochmal nachzuzeichnen:


---= gute Phas
___=schlechte Phase


_________---__________-------________--------____------------__------------_---------------------_-------------------------

PS: ach so, weil hier die Frage nach den (nun bei mir gottseidank verschwundenen) Symptomen gestellt wurde: bei mir waren das u.a. Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen, Angst/Unruhe, teilweise Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Müdigkeit

akli
25.06.11, 09:29
hi, "Butterkeks",
ich fand diese Skizze von Rikki so gut, daß ich sie mir ausdruckte und mir an den Kühlschrank hing! Zur Motivation! Und wenn ich keine Geduld mehr habe, schaue ich sie mir an!
--------------------------------------------------------------------------
...ja, das war bei mir in der Einstellungszeit auch so. Die Lösung hast du ja schon mit angegeben
Zitat:
Was ist das? woher kommt so ein plötzlicher Wandel? gestern war noch alles OK. OK, der gestrige Tag war sehr anstrengend, aber positiv anstrengend.

Es gibt bei schlechter Einstellung kein 'positiv anstrengend'. Es kann zwar Spaß machen, kostet aber trotzdem Kraft und Hormone. Die fehlen dann am nächsten Tag (oder sogar die nächsten Tage). Man lernt, das mit einzuplanen. Irgendwann reichen dann die Hormone auch für außergewöhnliche Belastungen, außerdem steigt die allgemeine Kraft und Ausdauer und man wird nicht mehr gleich von allem aus der Bahn geworfen.

Im Rückblick verlief meine Einstellungszeit so

_(miese Tage)_____________-(ein guter Tag)_________--____-___-----_______ ----------- _______----------------------

____________------------------------------------_-----------------------------

Gründe für plötzliches Nicht-wohlfühlen gab es jede Menge: niedriger Blutdruck durch Wetterwechsel (ich bin heute nicht mehr empfindlich dafür), Luftzug (reichte locker für 4 Tage erkältetes Gefühl ohne triefende Nase), Periode, großer Einkaufsbummel, etc. Als Ursache sah ich die Tatsache, dass meine Leistungsfähigkeit und meine Versorgung mit SD Hormonen so grenzwertig war, dass mich jede zusätzliche Belastung wieder zurückwarf auf die 'schlechte' Seite.

Aber wie schon gesagt: man lernt mit der Zeit so etwas einzukalkulieren!
--------------------------------------------------------------------------
LG

derlex
25.06.11, 12:34
Wohlfühlen tue ich mich ja nur wegen dieser zwei Symptome nicht, und irgendwie habe ich das Gefühl ich muss doch wieder weiter suchen :(
Ich habe schon soviel Untersuchungen hinter mir und irgendwie habe ich langsam nicht mehr die Kraft dafür...

Schwalbe
25.06.11, 13:06
Hast du außer dem TSH keine Schilddrüsenwerte?
Mit 50 LT bist du ja wahrscheinlich erst am Anfang der Behandlung.

LG
Schwalbe

ImmerMuede
26.06.11, 08:41
Also,
ich bin in der Einstellung seit August 2010! Zur Zeit nehme ich 135 LT!

Meine Symptome sind phasenweise schon besser, kommen aber meist 4 Wochen nach Dosiserhöhung wieder!

Ich denke ich schleiche mich so langsam an Erhaltungsdosis ran, aber jedesmal wenn ich doch noch nicht genug nehme, habe ich wieder Symptome!

Ich denke das man sich erst dauerhaft gut oder besser fühlt wenn man die Erhaltungsdosis erreicht hat?!

Hallo Schlaubi,

schön, mal von jemandem zu lesen, bei dem es ganz genau so ist, wie bei mir und der/die auch genau so vorgeht. Nach ca. 4 Wochen geht´s wieder in UF, erhöhe dann auch nur um 6,25, also ein Viertelchen LT25. Auf diese Art und Weise fühle ich mich die überwiegende Zeit gut. Habe schon probiert, länger als 4 Wochen zu warten, aber das hat keine Besserung gebracht, die UF nur noch verschlimmert. Komme so auch am Besten klar.

LG, ImmerMuede

ImmerMuede
26.06.11, 09:09
Wohlfühlen tue ich mich ja nur wegen dieser zwei Symptome nicht, und irgendwie habe ich das Gefühl ich muss doch wieder weiter suchen :(
Ich habe schon soviel Untersuchungen hinter mir und irgendwie habe ich langsam nicht mehr die Kraft dafür...

Hi Lex, die LT-Einnahme ist von der Dauer her noch zu kurz, um signifikante Besserung aller Symptome zu bewirken. Die Einstellungszeit dauert zwischen 6-18 Monaten bzw. das Ende ist sogar offen. Erst nach Monaten und ziemlich sicher erst in der Feineinstellungsphase wirst Du dauerhaft Besserungen erleben. Ist bitter, aber leider Fakt. Was die Geduld betrifft, so hat man - gemerkt habe ich es auch nach zu schneller Steigerung - keine andere Wahl. Aber Wutanfälle deswegen darf man ruhig haben. :rolleyes:

LG, ImmerMuede

schlaubi
26.06.11, 21:28
Hallo Schlaubi,

schön, mal von jemandem zu lesen, bei dem es ganz genau so ist, wie bei mir und der/die auch genau so vorgeht. Nach ca. 4 Wochen geht´s wieder in UF, erhöhe dann auch nur um 6,25, also ein Viertelchen LT25. Auf diese Art und Weise fühle ich mich die überwiegende Zeit gut. Habe schon probiert, länger als 4 Wochen zu warten, aber das hat keine Besserung gebracht, die UF nur noch verschlimmert. Komme so auch am Besten klar.

LG, ImmerMuede

Hallo ImmerMuede:biggrin:
ja, so mittlerweile kenn ich meinen Körper ganz gut...

Wenn es nach meiner Ärztin ginge, wäre ich noch bei 85µg LT. Sie meint bei Werten in der Norm müsste alles gut sein.
Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit ihr. Ich habe ihr meine Sicht erklärt und sie hat mir "erlaubt" so weiter zu machen wie bisher.

Also bei Beschwerden nach "ankommen" der erhöhten Dosis ( meist so nach 3-4 Wochen)weiter zu steigern und wenn ich diese 4 Wochen halten kann dann eine BE zu machen...

Ich steiger auch immer nur um 5 µg, da ich Tropfen nehme, die kann ich nicht stückeln:biggrin:

Ich steiger auch relativ zügig, wenn ich die ersten Beschwerden verspüre... wie Müdigkeit, Vergesslichkeit, Kopfschmerzen.

Beim vorletzten Mal habe ich abgewartet trotz Beschwerden,um erst eine BE zu machen, danach ging es mir richtig mies... Und es hat nach Erhöhung ganze 3 Wochen gedauert bis es mir besser ging.

Wenn ich direkt erhöhe geht es mir meist prompt besser.

Schön zu hören das es anderen auch so geht:biggrin:

Wollte noch frage was Du für Beschwerden hast, wenn Du unterdosiert bist?

schlaubi
26.06.11, 21:32
Wohlfühlen tue ich mich ja nur wegen dieser zwei Symptome nicht, und irgendwie habe ich das Gefühl ich muss doch wieder weiter suchen :(
Ich habe schon soviel Untersuchungen hinter mir und irgendwie habe ich langsam nicht mehr die Kraft dafür...

Hey, ich denke auch das bei besserer Einstellung Deine Berschwerden besser werden...

Bei zunehmender Unterdosierung, und wieder Beschwerden, denke ich auch immer wieder an welchen schlimmen Erkrankungen ich noch so leiden kann:eek:

Da sich so eine UF echt mies anfühlt...

Kopf hoch und durchhalten...

ImmerMuede
28.06.11, 16:38
Hallo ImmerMuede:biggrin:
ja, so mittlerweile kenn ich meinen Körper ganz gut...

Wenn es nach meiner Ärztin ginge, wäre ich noch bei 85µg LT. Sie meint bei Werten in der Norm müsste alles gut sein.
Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit ihr. Ich habe ihr meine Sicht erklärt und sie hat mir "erlaubt" so weiter zu machen wie bisher.

Also bei Beschwerden nach "ankommen" der erhöhten Dosis ( meist so nach 3-4 Wochen)weiter zu steigern und wenn ich diese 4 Wochen halten kann dann eine BE zu machen...

Ich steiger auch immer nur um 5 µg, da ich Tropfen nehme, die kann ich nicht stückeln:biggrin:

Ich steiger auch relativ zügig, wenn ich die ersten Beschwerden verspüre... wie Müdigkeit, Vergesslichkeit, Kopfschmerzen.

Beim vorletzten Mal habe ich abgewartet trotz Beschwerden,um erst eine BE zu machen, danach ging es mir richtig mies... Und es hat nach Erhöhung ganze 3 Wochen gedauert bis es mir besser ging.

Wenn ich direkt erhöhe geht es mir meist prompt besser.

Schön zu hören das es anderen auch so geht:biggrin:

Wollte noch frage was Du für Beschwerden hast, wenn Du unterdosiert bist?

Hi, also meistens sind das einige Symptome
- Müdigkeit schon ab mittag
- Nachtschweiß, Schlafstörungen
- Gedächtnisstörungen, richtiges Brett vorm Kopf
- Empfindliches Gemüt und Reizbar
- Verdauungsmäßig totaler Stillstand
- Heißhunger und Gewichtszunahme
- Muskelkrämpfe, Blasenprobleme
- aber am intensivsten: das Gefühl, total ausgesaugt zu werden - immer in den frühen Morgenstunden
- und Herzstolpern..

Ja, die Warterei bringt mir auch nichts, daher steigere ich. Wollte vor der letzten Steigerung noch BE machen, aber alle Ärzte im Urlaub, Auto kaputt, Labor nicht erreichbar, daher so gesteigert. Hätte im Endeffekt sowieso gesteigert, egal, was die BE gebracht hätte, weil ich in wieder in UF gerutscht bin. Was nützen mir da tolle Werte?

LG, ImmerMuede

Bina1006
28.06.11, 19:10
Nochmal hallo derlex,

indiskrete Frage: rauchst du?

Bei mir wurden die Nasenschleimhaut (auch die Mundschleimhaut) und die schuppige Kopfhaut erst besser als ich mit rauchen aufgehört hab. Das hatte in meinem Fall weniger mit der Unterfunktion zu tun.

Grüsse

derlex
29.06.11, 10:27
Hi. Ja, ich rauche. Nach was für einer Zeit wurde das denn besser als du aufgehört hast?

Wolfsfrau
29.06.11, 10:49
Hallo derlex,

die Hormone nur nach dem TSH einzustellen ist von deinem Arzt schon fahrlässig.

Du benötigst dringend die freien Werte fT3 und fT4, denn nur im Konglomerat mit diesen Werten zum TSH kann man eine Einstellung vernünftig durchführen...

Schau mal hier rein: http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1075184

und dort gibt es den tollen Link: http://www.kit-online.org/Die-Einstellungszeit

den du dir auch durchlesen solltest... :)

schlaubi
29.06.11, 12:53
@ ImmerMüde
Hi, also meistens sind das einige Symptome
- Müdigkeit schon ab mittag
- Nachtschweiß, Schlafstörungen
- Gedächtnisstörungen, richtiges Brett vorm Kopf
- Empfindliches Gemüt und Reizbar
- Verdauungsmäßig totaler Stillstand
- Heißhunger und Gewichtszunahme
- Muskelkrämpfe, Blasenprobleme
- aber am intensivsten: das Gefühl, total ausgesaugt zu werden - immer in den frühen Morgenstunden
- und Herzstolpern..

Hey, ich nochmal... ich bin in der Unterdosierung auch immer soooooooooooo müde...

Und am beunruhigendsten finde ich die Vergesslichkeit, die Wortfindungstörungen...das nebelige Kopfgefühl und dieses schwummrige Gefühl.

Ich habe schon echt Sorge gehabt an irgendeiner neurolog Erkrankung zu leiden... Aber mit LTErhöhung ging es wieder weg...

Wie gesagt, ich muss bei den ersten Symptomen auch zügig steigern, sonst wenn ich zu lange warte, bleiben mir die Beschwerden über Wochen erhalten...

Ich bin froh damit nicht alleine zu sein...und zu hören das es anderen genauso geht lässt mich nicht verzweifeln:biggrin:

Wolfsfrau
29.06.11, 13:25
Hey, ich nochmal... ich bin in der Unterdosierung auch immer soooooooooooo müde...

Hallo Schlaubi,

ich bin in der Überdosierung tierisch müde, und könnte nur noch schlafen. Leider lässt das meine Nervosität nicht zu... :rolleyes:

Gruss
Wolfsfrau

Bina1006
01.07.11, 18:50
Hi. Ja, ich rauche. Nach was für einer Zeit wurde das denn besser als du aufgehört hast?

nach ca. 3 Monaten haben sich die Schleimhäute erholt :-)

1975sandra
02.07.11, 17:06
Also während der ersten 1,5 Jahre nach Beginn der LT-Einnahme waren noch keine deutlichen Verbesserungen zu spüren. Wirklich weg waren meine Symptome erst, nachdem ich längere Zeit ein adäquates Level gehalten habe. Will heißen, die Versorgung mit SD-Hormonen war gesichert und wenn doch mal Steigerungen notwendig waren, dann habe ich eben nur langsam und vorsichtig minimal erhöht. Mir ging es damit am Anfang auch nicht gleich besser, aber mit der Zeit hat mein Körper wohl gemerkt dass nun "RUHE einkehrt" und er hat die normale Arbeit wieder aufgenommen (Stoffwechsel etc).

Das muss nun nicht heißen, dass es bei jedem so lange dauert, aber ich möchte euch dringend raten nicht soviel herum zu experimentieren und etwas Geduld zu haben. Ich war am Anfang selbst sehr ungeduldig und hab ständig erhöht oder gesenkt, dann mal Selen dazu genommen usw. weil ich nicht akzeptieren wollte dass es mir nicht gleich besser geht und weil ich dachte ich müsste nur die "perfekte Dosis" finden. Und ich lese hier auch immer wieder von anderen die ebenso ungeduldig sind und ständig was verändern wollen weil sich eben nix tut die Symptome trotz angemessener Dosis immer wieder kommen.
Tja, aber irgendwann muss man einfach akzeptieren dass der Körper Zeit braucht und dass selbst wenn man gerade die optimale Dosis nehmen würde die Symptome nicht von heut auf morgen verschwinden können. Ergo: ein angemessenes Level halten + abwarten und nur wenn nötig in geringen Mengen die Dosis erhöhen.

Irgendwo in diesem Forum geistert auch eine interessante Skizze rum, die mal jemand entworfen hat um zu veranschaulichen dass es bei der Behandlung keinen Tag X gibt von dem an plötzlich alle Symptome weg sind, sondern dass die Besserung schleichend kommt. Ich versuch die Skizze nochmal nachzuzeichnen:


---= gute Phas
___=schlechte Phase


_________---__________-------________--------____------------__------------_---------------------_-------------------------

PS: ach so, weil hier die Frage nach den (nun bei mir gottseidank verschwundenen) Symptomen gestellt wurde: bei mir waren das u.a. Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen, Angst/Unruhe, teilweise Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Müdigkeit


:):):) Vielen Dank für den wunderbaren Bericht! Insbesondere für die, die langsam den Glauben an das LT verlieren ( dazu gehöre auch ich mit meiner Ungeduld nach 1 Jahr LT-Einnahme ), ist es gut zu lesen, dass es anderen auch so erging und dass man damit nicht alleine ist. Vor allem schön zu lesen, dass sich die Geduld gelohnt hat.

LG
Sandra

1975sandra
02.07.11, 17:13
hi, "Butterkeks",
ich fand diese Skizze von Rikki so gut, daß ich sie mir ausdruckte und mir an den Kühlschrank hing! Zur Motivation! Und wenn ich keine Geduld mehr habe, schaue ich sie mir an!
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...ja, das war bei mir in der Einstellungszeit auch so. Die Lösung hast du ja schon mit angegeben
Zitat:
Was ist das? woher kommt so ein plötzlicher Wandel? gestern war noch alles OK. OK, der gestrige Tag war sehr anstrengend, aber positiv anstrengend.

Es gibt bei schlechter Einstellung kein 'positiv anstrengend'. Es kann zwar Spaß machen, kostet aber trotzdem Kraft und Hormone. Die fehlen dann am nächsten Tag (oder sogar die nächsten Tage). Man lernt, das mit einzuplanen. Irgendwann reichen dann die Hormone auch für außergewöhnliche Belastungen, außerdem steigt die allgemeine Kraft und Ausdauer und man wird nicht mehr gleich von allem aus der Bahn geworfen.

Im Rückblick verlief meine Einstellungszeit so

_(miese Tage)_____________-(ein guter Tag)_________--____-___-----_______ ----------- _______----------------------

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Gründe für plötzliches Nicht-wohlfühlen gab es jede Menge: niedriger Blutdruck durch Wetterwechsel (ich bin heute nicht mehr empfindlich dafür), Luftzug (reichte locker für 4 Tage erkältetes Gefühl ohne triefende Nase), Periode, großer Einkaufsbummel, etc. Als Ursache sah ich die Tatsache, dass meine Leistungsfähigkeit und meine Versorgung mit SD Hormonen so grenzwertig war, dass mich jede zusätzliche Belastung wieder zurückwarf auf die 'schlechte' Seite.

Aber wie schon gesagt: man lernt mit der Zeit so etwas einzukalkulieren!
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LG

...und der war auch super!!!!!
Ich denke, da erkennt sich so manch Hashi mit noch nicht optimaler Hormonversorgung wieder!
Dankeschön auch für die Fragestellung - habe von diesem thread absolut profitiert! Und ihn auch schön weiterverschickt, ner Freundin von mir geht es ebenso!

LG
Sandra