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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : kann man auch zunehmen mit t3



mel
14.08.06, 17:19
ich hatte vergessen zu fragen ob man zunehmen kann mit t3 ,ich nehme seit mai 2005 thybon weil ich dachte es hilft beim abnehmen und es hilft den nerven ,ich habe aber was seltsames festgestellt ,ich habe meine be angeschaut also 2001ohne thybont3 4,3 und dann man staune von 2003 t3 4,1dann 25,3,05 noch immer 4,5 und mai 2005 mit 10oder mehr thybon und mein t3 immer noch bei 4,8-4,7da tut sich gar nichts er bleibt immer gleich bedeutet das ,das ich kein t3 brauch bitte um hilfe LG MEL

lunamaus
14.08.06, 18:25
Hallo mel:)

ich schubs Dich doch gleich mal.

Ist ne interessante Frage!!!! http://www.cosgan.de/images/midi/konfus/a015.gif

LG lunamaus

Elfchen
14.08.06, 18:47
hallo mel :)

na das sind jetzt aber gleich 2 fragen....;)

1. man kann durch T3-einnahme paradoxerweise auch zunehmen. z.b. wäre es möglich, dass du aufgrund von T3 (ist aber auch bei reiner T4-einnahme möglich) einen gesteigerten appetit hast (durch die stoffwechselaktivierende wirkung der SD-hormone) und mehr isst oder aber sich eine insulinresistenz (siehe auch in der suche/archiv) entwickelt/oder eine bereits bestehende verstärkt, die u.a. das abnehmen erschwert.

2. jeder braucht T3. bzw. jede deiner zellen. ;) daher wird T4 im körper in T3 umgewandelt. wenn das nicht mehr ausreichend passiert oder aber wenn weiterhin UF-symptome bestehen bleiben, kann man den versuch mit T3 "wagen". leider klappt das nicht bei jedem so gewünscht, wie vorher gedacht.
das kann unterschiedliche gründe haben.

z.b. sollte man nicht vergessen, dass die dejodasen im körper, einerseits T4 in das stoffwechselaktive T3 umwandeln, aber auch T3 in T4 umwandeln (das macht speziell eine der drei versch. dejodasen). also wenn dein körper meint, er bekommt zu viel T3 von außen, dann kann er den spiegel herunter regulieren, in dem er einfach das "überschüssige" T3 in T4 umwandelt.

lg, elfchen

mel
14.08.06, 19:10
danke elfchen ich habe den verdacht das ich kein t3 brauch weil er mit oder ohne thybon immer fast gleich ist ,das mit dem insulinresistent schaue ICH mal nach ,danke für deine antwort LG MEL

mel
15.08.06, 14:48
schade das keiner antwortet war wohl nicht so wichtig LG MEL:confused:

Doris
15.08.06, 15:27
Also , ich war normalgewichtig als ich mit Thybon begann und hab seitdem 30kg zugenommen .Ich vermute auch , dass es an der Insulinresistenz liegt , vertrag aber kein Metformin.
Prof.Hotze hat das wohl beim letzten Treffen gesagt , dass Thybon die Insulinresistenz verstärkt.
LG Doris

mel
15.08.06, 15:37
danke doris das hilft mir weiter du weisst nicht ob man das in einer be testen kann ich glaube auch das ich zugenommen habe seit ich thybon nehme ,aber wiegeschrieben ob mit thybon oder ohne mein t3 liegt immer bei 4,7ich glaube ich benötige kein thybon aber ich ´weiss es nicht noch mal ein dankeschön LG MEL

Anne S
15.08.06, 15:40
Hallo Mel
Ich nehme seit Dez.(meine ich mich zu erinnern)Thybon .Mir hat es in Bezug auf Gewicht geholfen. Zumindest kann ich mein Gewicht halten trotz vieler kleinen und großen Sünden.
Ich merke es immer negativ wenn ich mit T3 schluder.

LG Anne

Doris
15.08.06, 16:04
Wenn ich da richtig liege , testet man die Insulinresistenz beim OGGT durch zusätzliche Insulinmessungen ( nicht schlagen , wenn das falsch ist).Das Problem ist nur immer -find mal nen Arzt , der das macht:mad: -.
Leider kann ich das Thybon nicht absetzen , denn ich hab ne Umwandlungsstörung und bin ohne T3 scheintot.
LG Doris

mel
15.08.06, 16:21
Danke Doris Ich Muss Einen Arz Finden Der Das Bei Mir Untersucht;ich Weiss Nicht Ob Ich Das T§ Brauch Ich Versuche Mal Zu Reduzieren:) Lg Mel

dagi73
15.08.06, 16:51
danke doris das hilft mir weiter du weisst nicht ob man das in einer be testen kann ich glaube auch das ich zugenommen habe seit ich thybon nehme ,aber wiegeschrieben ob mit thybon oder ohne mein t3 liegt immer bei 4,7ich glaube ich benötige kein thybon aber ich ´weiss es nicht noch mal ein dankeschön LG MEL

Hallo Mel,

die Frage, ob Du Thybon brauchst, kannst Du doch nicht (alleine) an den Werten ablesen.

Richtiger wäre es zu fragen:
Wie ging es Dir ohne Thybon?
... und wie ging es Dir mit Thybon?

Meine T3-Werte sind seit Thybonbeginn auch nicht besser sondern eher schlechter geworden. Aber mir geht es super damit!
Deswegen würde ICH mein Thybon nicht mehr hergeben wollen und würde jeden Arzt in der Luft zerrupfen (dank Thybon habe ich auch überhaupt erst wieder genügend Energie mit Ärzten zu diskutieren), der mir aufgrund der gesunkenen Werte Thybon wieder wegnehmen möchte.

Erst durch Thybon bin ich wieder in der Lage klar und logisch zu denken, zu lernen und meine Ausbildung fertig zu machen, bin nicht mehr so schusselig, habe mehr Antriebskraft, meine Stimmung ist besser und erst seit ich Thybon nehmen, kann ich auch wieder Sport machen.

Ich hatte lange (zusammen mit 2 Ärzten) überlegt, ob ich Thybon nehmen soll, weil ich eine nachgewiesene Insulinresistenz habe.
Komischer Weise hilft mir Thybon trotzdem mein Gewicht ohne größere Anstrengungen (und auch ohne Sport) zu halten und wenn ich dazu noch Sport mache, geht es ganz langsam runter.
Nur unter Euthyrox alleine fühlte ich mich besch... und das Gewicht kletterte unaufhörlich und ich konnte nix dagegen tun.

Ja, einen Insulinresistenztest (d.h. oGTT inkl. Insulinmessungen) ranzukommen ist s...schwierig. Viele Ärzte wissen noch nicht mal, was sie da genau machen sollen. Viele machen nämlich nur einen oGTT (ohne Insulinspiegelmessungen) und erklären anschließend dem Patienten, dass sie keine Insulinresistenz hätten, weil der o.k. wäre *arggghh* (habe in unserer SHG schon mehrere solcher Berichte gehört).

Ich bin auch nur an Zufall darauf getestet worden, weil die sich in der Endo-Ambulanz der Uniklinik total darauf eingeschossen hatten, ich hätte PCOS und kein Hashi und bei dem Verdacht gehört der Insulinresistenztest zu den vorgeschriebenen (?) Standartuntersuchungen.
Mein damaliger HA wusste auch nicht, was er unter dem Test zu verstehen hatte und ich musste ihm erklären ... Glücklicher Weise hatte ich damals die Idee, ihn zu bitte, auf die Überweisung für die Diabetespraxis "oGTT mit gleichzeitiger Insulinspiegelbestimmung wg. Vda Insulinresisten/PCOS" zu schreiben. Dort in der Praxis hat die Ärztin ziemlich lamentiert wegen dieser extrem teuren Untersuchung, aber da es auf der Überweisung stand und ich sagt, dass wäre Anweisung von der Uniklinik ...

tschau Dagi

Jutta K.
16.08.06, 00:46
Hallo Elfchen!

Du schriebst:

z.b. sollte man nicht vergessen, dass die dejodasen im körper, einerseits T4 in das stoffwechselaktive T3 umwandeln, aber auch T3 in T4 umwandeln (das macht speziell eine der drei versch. dejodasen). also wenn dein körper meint, er bekommt zu viel T3 von außen, dann kann er den spiegel herunter regulieren, in dem er einfach das "überschüssige" T3 in T4 umwandelt.
Sorry, aber da muß ich mal rasch Einspruch erheben, denn das stimmt nicht. T3 kann nicht in T4 umgewandelt werden!

T4 (Tetrajodthyronin) entsteht immer nur in der Schilddrüse - durch Kopplung von oxidiertem Jod mit der Aminosäure Tyrosin entstehen MIT (Monojodthyronin) und DIT (Dijodthyronin) und dann aus der Kopplung zweier DIT-Moleküle entsteht T4 (aus Kopplung von 1 x MIT + 1x DIT entsteht auch ein kleiner Teil T3 in der Schilddrüse).

Wenn die SD nicht mehr funktioniert bzw. entfernt ist und man deswegen L-Thyroxin nimmt, dann nimmt man das T4 nach Verdauung der Tabletten über den Darm in den Körper auf.

Anderswo kann T4 nicht herkommen - also entweder aus der Schilddrüse oder aus Tabletten. Es kann nicht durch die Dejodasen aus T3 gebildet werden.

Warum, ist auch ganz einfach zu erklären: die Dejodasen sind Enzyme, die nur Jodatome ABspalten können. Sie können aber keine Jodatome dranhängen, sondern eben nur "wegnehmen"!

Aus T4 wird durch die Dejodasen T3 gebildet. Dabei wird ein Jodatom von Tetrajodthyronin am äußeren (Phenol-)Ring abgespalten, so daß Trijodthyronin entsteht. Das ist ein Molekül mit 3 Jodatomen - daher TRIjodthyronin = T3 (chemische Bezeichnung 3,5,3'-Trijodthyronin).

Aus T4 kann aber auch rT3 (reverses T3) entstehen. Das passiert, wenn eine Dejodase an anderer Stelle (am inneren (Tyrosol-)Ring) angreift und dort ein Jodatom abspaltet. Dann bekommt man das stoffwechselinaktive 3,3',5'-Trijodthyronin (rT3).

T3 und rT3 werden wiederum durch die Dejodasen weiter dejodiert und es entstehen dabei T2 (2 aktive Metaboliten und ein inaktives, je nachdem, an welcher Stelle das Jodatom abgespalten wird). T2 wird wiederum dejodiert in T1 (wiederum mehrere Metaboliten, auch davon abhängig, an welcher Stelle das Jodatom abgespalten wird).

Dejodasen funktionieren also immer nur "abwärts", indem sie Jodatome abspalten, aber nie aufwärts - sie können keine Jodatome wieder anfügen.

Ich denke, was Du eigentlich meintest mit Deinem obigen Satz, ist die Beobachtung, daß bei (zuviel) T3 der T4-Spiegel im Blut sinken kann und daß man dann (paradoxerweise) auch wieder UF-Symptome wie Gewichtszunahme erleben kann.

Das ist schon richtig, aber das passiert nicht, indem überschüssiges T3 in T4 umgewandelt wird (sonst müßte T4 ja ansteigen, nicht fallen; daneben funktioniert das wie oben erklärt auch chemisch einfach nicht), sondern vermutlich, weil zuviel T3 höchstwahrscheinlich dazu führt, daß die Typ III-Dejodase vermehrt in Aktion tritt und mehr T4 in rT3 (reverses (stoffwechselinaktives) T3) umgewandelt wird (statt in stoffwechselaktives T3). Die Typ III Dejodase hat (als einziger der 3 Dejodase-Typen) die Hauptaufgabe, T4 und T3 zu "inaktivieren", d.h. stoffwechselunwirksam zu machen. Sie wandelt T4 in rT3 um und T3 in rT2, macht daraus also stoffwechselunwirksame Metaboliten der SD-Hormone.

Oder aber es könnte eventuell auch sein (evtl. auch zusätzlich), daß unter zuviel T3 der T4-Spiegel sinkt, weil die T4-Clearance (Abbau von nicht umgewandelten T4-Resten) in der Leber durch den durch zuviel T3 schneller gewordenen Stoffwechsel höher wird. Wäre auch eine mögliche Erklärung.

Genau erforscht ist das aber noch nicht, weil man leider gar nicht so genau weiß, was genau die einzelnen Dejodase-Typen dazu bringt, wann sie (vermehrt) aktiv werden und wann sie gehemmt werden. Man weiß zwar, daß z. B. schwere Krankheiten, Hungern oder bestimmte Medikamente (wie Cortison, PTU, Jod, Propanolol) die Dejodase-Aktivität so beeinflussen kann, daß weniger T4 in T3 umgewandelt wird bzw. mehr T4 in rT3 bzw. mehr T3 in rT2. Und man weiß z. B. auch, daß T4 die Aktivität der Typ II-Dejodase hemmen kann, während T3 interessanterweise eine vermehrte Aktivität der Typ I Dejodase, deren Aufgabe es ist, aus T4 T3 zu machen und rT3 abzubauen, hervorruft (womit T3 sozusagen sich selbst "ankurbeln" kann). Auch ÜF und UF können Dejodasen aktivieren oder hemmen (in UF ist z. B. die Aktivität der Typ II- Dejodase (Umwandlung T4 in T3) gesteigert, während die Typ I-Dejodase gehemmt ist).

Aber das sind nur Bruchstücke der gesamten Dejodaseaktivitäten. Man weiß schon noch einiges mehr als das bißchen, was ich hier ausgeführt hab, aber das ist alles furchtbar kompliziert, so daß ich es bisher auch nicht genau verstehe und demzufolge auch leider nicht erklären kann. Ein Literaturtipp für Wissensdurstige: "Schilddrüsenerkrankungen" von Roland Gärtner - da gibt es ein sehr langes (aber leider in totalem Fachchinesisch geschriebenes und damit leider extrem schwer verständliches) Kapitel über die Dejodasen, ihre Aufgaben, Vorlieben (welche Hormone sie am liebsten umwandeln) und was sie aktiviert und hemmt.

Liebe Grüße
Jutta

nette
16.08.06, 10:50
Werte alleine sagen wenig, ich brauche T3, obwohl meine FT3-Werte immer mit den FT4-Werten gleichzogen. Die gesunde SD macht auch T3, zusätzlich zur Umwandlung des T4 in T3, die auch im normalen Körper passiert, wo soll das Zusatz-T3 (ca. 10µg) der SD herkommen, wenn du nur T4 nimmst?

Bei mir fühlen sich gleiche Werte (z.B. beide bei 50%) völlig anders an, je nachdem ob sie mit oder ohne T3 entstanden sind. Nicht alles ist meßbar.
LG,
nette

mel
16.08.06, 11:10
hallo alle zusammen ,danke für die vielen antworten,ich habe nun 2tage anstelle von 200t4 und 10t3 nur 190t4 und 5t3 genommén mir geht es nicht so gut ,ich habe atemprobleme und schwitze das ist zum verrückt werden,ich habe meine be nochmal nachgesehen ,es gibt eine neue norm
T3 4,7 NORM 2,0-4,4 VOR 2MONATEN ALTE NORM 2,0-5,1
T4 20 NORM 9,3-17 VOR ::::::::::::::::::::NORM 9,3-20,0
ANTI TPO VOR 2MONATEN252,37NORM 0-50 UND HEUTE ANTI TPO 437,79 NORM 0-50 ICH HOFFE ES kann man gut lesen LG MEL

mel
16.08.06, 13:16
:) :)

Elfchen
16.08.06, 17:32
hallo jutta,


Sorry, aber da muß ich mal rasch Einspruch erheben, denn das stimmt nicht. T3 kann nicht in T4 umgewandelt werden!

ooops und so schnell kann´s gehen, wenn man (ich) nicht richtig liest bzw. das gelesene nicht mehr richtig im kopf hat. :(
jetzt habe ich nochmal nachgelesen....jetzt wird es richtig. ;)

also ich meinte tatsächlich nicht umwandeln. das war quatsch.
richtig ist aber, dass es eine deiodase gibt, nämlich die typ-III-5-deiodase, die das wichtigste enzym ist beim abbau sowohl von T4 aber auch von T3.

T3 (und auch T4) werden also durch dieses enzym abgebaut. und das war auch mein gedanke - nämlich das T3 abgebaut wird.

also danke jutta, dass du gleich in die presche gesprungen bist und mich berichtigt hast! :) und danke auch für den literaturtipp!

lg, elfchen

Elfchen
16.08.06, 17:50
hallo nette,


Werte alleine sagen wenig, ich brauche T3, obwohl meine FT3-Werte immer mit den FT4-Werten gleichzogen.

das finde ich einen sehr interessanten aspekt!
ich hatte bei einigen BE´s auch etwa gleich hohe werte - aber kein gutes befinden. (nehme reines T4-präparat)

was auffällt: mein fT3 ist seit beginn der thyroxineinnahme von september-dezember 2005 immer höher als der fT4.

ab 2006 kippt das ganze und fT3 ist nun immer niedriger als fT4.
außer ende juni. da ist fT4 plötzlich total abgesackt.
nun frage ich mich, ob ein messfehler des labores vorliegt oder ob die damals ziemlich lange stauung :( bei der BE evtl. etwas damit zu tun hat?

lg, elfchen