PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviele Steigerungen habt Ihr schon hinter Euch?



Murmelchen
30.01.06, 17:44
Hallo!

Noch relativ neu hier hätte ich heute mal wieder eine Frage an Euch:
wieviele Steigerungen habt Ihr schon hinter Euch und ab wann ging es Euch dauerhaft gut?

Ich frage das, weil ich mich so langsam frage, wann es einem eigentlich mit L-Thyroxin wieder so richtig gut geht bzw. wann die Einstellung wenigstens einigermaßen paßt (klar, ist bei jedem verschieden, aber Eure Erfahrungen interessieren mich einfach!).
Ich habe seit Jahren unerfüllten Kinderwunsch und bin im Oktober bei einem TSH von 2,35 mit 25µg L-Thyroxin eingestiegen (Ziel war es, den TSH unter 1 zu senken).
Ich hatte bei diesem Wert allerdings schon einige UF-Symptome wie Müdigkeit, Verstopfung, Antriebsarmut usw.

Gut ging es mir damals ungefähr für 2 Wochen, danach wurde es stetig schlechter, obwohl ich die Dosis gesteigert habe auf 50µg.
Mitte Dezember dann Erhöhung der Dosis auf 50/75µg im Wechsel, also 62,5µg - mit dieser Dosis ging es mir jetzt 4-5 Wochen sehr gut, seit einer Woche bin ich aber wieder müde, schlapp und depri usw.

Morgen werden neue Werte gemacht - unter 50µg hatte ich noch einen TSH von 1,5 - fühlte mich damit allerdings noch nicht richtig gut - erst unter 62,5µg ging´s aufwärts.
Jetzt dachte ich, super, endlich geht´s Dir wieder gut - kaum gedacht, schon geht´s wieder bergab :(!

Aus diesem Grund frage ich mich, wie oft ich noch steigern muß. Nur zur Info: meine FÄ und mein Hausarzt fanden schon die 50µg zu viel und können sich nicht vorstellen, daß ich so viel brauche - ich dagegen habe so das Gefühl, daß ich mit 62,5µg noch nicht am Ende der Dosis angelangt bin.
Woher kommt es, daß ich bei diesen fast-noch-normal-Werten soooo viel L-Thyroxin nehmen muß???

Eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren!

Interessierte Grüsse von Murmelchen

susel
30.01.06, 17:49
geht mir ähnlich, hab vor 4 wochen mit 25µg angefangen, hab dann nach 2 wochen gesteigert auf 50µg.immer wnen ich dneke es geht mir besser kommt der Rückschlag, ich denke der Körper braucht Zeit um sich daran zu gewöhnen und die SD fährt ihre eigene Produktion durch die hormongaben immer mehr zurück so daß man weiter steigern muß.
besonders um die mittagsstundne läßt bei mir die wirkung nach.
ich bin auch total genervt aber es heit wohl:Geduld bewahren...
susel

Monika K.
30.01.06, 18:00
Ich poste hier schon viele Jahre, und habe immer wieder geschrieben, dass mein Arzt mich trozt TSH von 2,9 zum NUK schickte.

Dies war definitiv falsch.

Mir liegt mein erster NUK-Bericht vor und ich hatte einen TSH von 2,28 (!!!!).

Trotz dieses Mini-Unterfünktionchen (damals war noch TSH - 4,0 allgemein üblich), habe ich sofort 75er Thyroxin verschrieben bekommen - ich begann mit täglich 1/2, steigerte nach knapp 14 Tagen auf eine Halbe. Ein Jahr später dann gesteigert auf 100, dann 1 Jahr später wieder 125.....

Zur Zeit bin ich bei 175 angelangt - hatte auch schon 187,5 eine Zeitlang genommen.

Wie Du siehst, sagt der die Höhe des TSH überhaupt nichts aus darüber, wieviel Hormon Du brauchst.

Bei dem einen arbeitet die Schilddrüse hartnäckig weiter, bei dem anderen, wie bei mir, zieht sie sich praktisch komplett zurück und DU musst Deinen Hormonbedarf komplett aus den Tabletten decken.

Dein TSH sagt nichts aus - keine Bange, es ist also nicht ungewöhnlich, wenn Du noch weiter steigern musst.

LG

Monika

Kati67
30.01.06, 18:20
Hallo,

habe leider auch die Erfahrung machen müssen, dass nach einem halben Jahr des Einschleichens bis auf jetzt 75 µg L-Thyroxin ich jetzt wieder annähernd die gleichen Werte (TSH, ft3 und ft) wie vorher habe (seufz).

Bei der letzten Steigerung hatte ich auch das Gefühl, mehr in einer Unterfunktion zu sein als je zuvor. Ich glaube, meine Schilddrüse denkt sich auch: wenn du von außen Hormone zugibst, trete ich in Streik ;) .

Was lerne ich daraus: noch weiter steigern. Ich gebe allerdings die Hoffnung nicht auf, irgendwann die optimale Dosis für mich zu finden...

Liebe Grüße
Katja