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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gutachten des Ärztlichen Dienstes



Anonym
23.09.04, 12:35
Ich weiss nicht genau wie ich das alles einschätzen soll!
Darstellung der vermittlungs-und beratungsrelevanten Gesundheitsstörungen=
- Chonr.Schildrüsenerkrankung mit Augenbeteiligung(Basedowsche Erkrankung)
- Herabgesetzte psychische Belastbarkeit mit Neigung zu körperliche
Beschwerden, Schwindel und Ängsten
- Hochgradiges Übergewicht
- Instabil erhöhte Blutdruckwerte
- Jahrelanger Cannabiskonsum, clean
Sozialmedizinische Beurteilung=
- Im Vordergrund stehen die Befindlichkeitsstörungen bei herabgesetzter psychischer Belastbarkeit und ausreichend behandelter Schildrüsenerkrankung.Eine psychotherapeutische Betreuung findet seit kurzem statt und ist dringend erforderlich,sinnvoll wäre auch eine ztw. medikamentöse Behandlung.Der Verlauf bleibt abzuwarten.Mit einer Besserung des Beschwerdebildes ist aber durchaus zu rechnen.Bis dahin sind nur leichte Tätigkeiten in rein sitzender oder gel. wechselnder Arbeitshaltung,ohne häufige Zwangshaltung, häufiges Heben und Tragen von Lasten, starke psychische Beanspruchung, Absturzgefahr zumutbar.
Ich habe das Gefühl,alles wird so dargestellt als seien meine Beschwerden psychischen Ursprungs!
Ich habe aber keine psychischen Probleme!Ich bin nur psychisch angegriffen durch dieses Jahrelange Kämpfen mit Ärzten/Diagnosen/Behandlungen.....
Und ich will und werde KEINE PSYCHOPHARMAKA einnehmen! Die benötige ich nicht!
Ja,ich habe leider Jahrelang gekifft,bin aber seit mehr als 6 Monaten absolut Drogenfrei!Ich bereue es sehr,das zugegeben zu haben,denn nun heisst es erstrecht:psychisch,psychisch,psychisch!
Ich habe NICHT gekifft um belastende Geschehnisse zu verarbeiten!
Es ist zum wahnsinnig werden!
Egal was ich tue,ich komme aus diesem "falsch-bewerten-Schilddrüsenproblem" einfach nicht heraus....
Bitte sagt mir,was Ihr davon hält!!!
Ich danke Euch!
Anonym

Michael D‘Angelo
23.09.04, 18:57
Hallo Anonym!
Du schreibst:
>Ich weiss nicht genau wie ich das alles einschätzen soll!
>
>Darstellung der vermittlungs-und beratungsrelevanten Gesundheitsstörungen=
>- Chonr.Schildrüsenerkrankung mit Augenbeteiligung(Basedowsche Erkrankung)
>- Herabgesetzte psychische Belastbarkeit mit Neigung zu körperliche
>Beschwerden, Schwindel und Ängsten
>- Hochgradiges Übergewicht
>- Instabil erhöhte Blutdruckwerte
>- Jahrelanger Cannabiskonsum, clean
>
>Sozialmedizinische Beurteilung=
>- Im Vordergrund stehen die Befindlichkeitsstörungen bei herabgesetzter psychischer Belastbarkeit und ausreichend behandelter Schildrüsenerkrankung.
=> So ein sozialmedizinischer Schwachsinn!! "Befindlichkeitsstörungen"!!! Befindlichkeitsstörungen haben auch garantiert Diabetiker, denen aufgrund von Diabetes das Bein abfault!! Da würde garantiert nicht so ein besch.... eidener Gutachter was von "Befindlichkeitsstörungen" schreiben!!
Eine psychotherapeutische Betreuung findet seit kurzem statt und ist dringend erforderlich,sinnvoll wäre auch eine ztw. medikamentöse Behandlung.
=> Das ist der übliche Quatsch, denn sie schreiben, um den Betroffenen noch für voll Einsatzfähig zu erklären, damit er keine Rente oder kein Krankengeld mehr bekommt!!!
Ich habe leider machmal das Gefühl, daß man sich sein Recht, krank und damit nicht arbeitsfähig zu sein, erst durch unzählige Widersprüche und Klagen durch die Sozialgerichte erstreiten bzw. erkämpfen muss!!
Vor allem, was soll eine Psychotherapie am Krankheitsbild viel ändern? Hauptsache, man hat dem Kranken ein psychisches Problem aufgehängt!
Der Verlauf bleibt abzuwarten.Mit einer Besserung des Beschwerdebildes ist aber durchaus zu rechnen.
=> Warum ist mit einer Besserung zu rechnen? Mit welcher Therapie? Hormonprobleme mit Psychotherapie zu behandeln, ein ziemliche ausweglose Sache!
Bis dahin sind nur leichte Tätigkeiten in rein sitzender oder gel. wechselnder Arbeitshaltung,ohne häufige Zwangshaltung, häufiges Heben und Tragen von Lasten, starke psychische Beanspruchung, Absturzgefahr zumutbar.
=> Ahja! Immer darfst Du nicht immer alles tun!
>
>Ich habe das Gefühl,alles wird so dargestellt als seien meine Beschwerden psychischen Ursprungs!
=> Stimmt! Wurde es auch!! Mit voller Absicht meine ich!
>Ich habe aber keine psychischen Probleme!Ich bin nur psychisch angegriffen durch dieses Jahrelange Kämpfen mit Ärzten/Diagnosen/Behandlungen.....
=> Ja! Sie sagen Dir, du bist psychisch krank, und von diesen falschen Diagnose wird man psychisch krank!
>Und ich will und werde KEINE PSYCHOPHARMAKA einnehmen! Die benötige ich nicht!
>Ja,ich habe leider Jahrelang gekifft,bin aber seit mehr als 6 Monaten absolut Drogenfrei!Ich bereue es sehr,das zugegeben zu haben,denn nun heisst es erstrecht:psychisch,psychisch,psychisch!
=> Gründe gibt es immer, um eine Psychodiagnose zu stellen! Vermutlich aufgrund des Canabiskonsums!! Es grasiert immer noch die komische Vorstellung, Canabis mache blöd in der Birne, was auch immer und immer wieder von bezahlten Experten widerholt wird, damit es die Leute glauben!
>Ich habe NICHT gekifft um belastende Geschehnisse zu verarbeiten!
>Es ist zum wahnsinnig werden!
=> Genau das wollen sie, könnte man ganz böswillig sagen, wenn man böswillig ist. Wenn man nicht so böswillig ist, dann könnte man sagen, sie haben von Deiner Problematik eine Ahnung und wissen nichts über die langfristigen Auswirkungen von Autoimmunerkrankungen!
>Egal was ich tue,ich komme aus diesem "falsch-bewerten-Schilddrüsenproblem" einfach nicht heraus....
=> Ja, daß ist unser Problem! Man weiß nicht, was Autoimmunerkrankungen der SD und andere Autoimmunerkrankungen im Körper mit der Zeit anrichten und daher wird die "Ersatzdiagnose: Psychosomatische Erkrankung" gestellt!!
>Bitte sagt mir,was Ihr davon hält!!
=> Nicht viel, leider!
Liebe Grüße
Michael D‘Angelo