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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neue Hashi/ Arbeitsunfähigkeit



McCone
19.09.04, 13:15
Hallo an Alle,
habe die Diagnose der Hashi erst seit 2 Wochen. Hatte vorher seit ca. 2 Jahren immer mal wieder vermeintliche Grippen ohne Schnupfen und Husten, nur körperliche Erschöpfung. Nehme nach anfänglichen ÜF-Symptomen nach Einnahme von 50mcg, 25mcg Thyroxin. Zusätzlich nehme ich täglich 20mg Zink und 200mcg Selen zu mir. Leider leide ich im Moment darunter, dass ich nach 2 Tagen arbeiten so erschöpft bin, dass ich nicht weiter arbeiten kann. Neben so üblichen Symptomen wie Zittern, Frieren, Kribbeln, die ich noch ertragen könnte, gehts bei mir v.a. um körperliche Schwäche und Schwindel. Habe Angst vor einer Entlassung, wenn ich jetzt andauernd krankgeschrieben werden muss. Wie lange muss ich damit rechnen, nicht "leistungsfähig" zu sein und hat jemand Tipps, wie ich mir bei Schwäche (außer Ausruhen) selber helfen kann? Meine Werte kenne ich noch nicht, werde ich mir aber jetzt bei meiner Hausärztin besorgen. Sie hat wegen meiner Schäche noch mal TSH messen lassen.
Würde mich über Antworten v.a. von erfahrenen Hashis freuen.
McCone

Hans
19.09.04, 16:36
Hallo,
nach meiner Erfahrung ist es wichtig, die für sich beste Dosierung der SD-Hormone zu finden. Dazu braucht man unbedingt die Laborwerte der freien Hormone FT4 und FT3. Mansche finden ihre beste Dosierung bei rel. hohen Meßwerten innerhalb der Referenzbereiche.
Uns hat die grafische Darstellung der Laborwerte geholfen. Unter http://wassie.gmxhome.de/sd/sd-werte.html kann man zur eigenen Nutzung die Datei herunterladen.
Vorsicht bei Empfehlungen der Ärzte, nicht selten sagen sie die Dosierung sei schon zu hoch, weil die Werte gerade mal im Referenzbereich liegen und vielleicht TSH zu niedrig erscheint, oder sie sehen keinen Zusammenhang zwischen Beschwerden und Hashi.
Es ist äußerst wichtig die Symptome richtig zu deuten und die Dosierung davon abhängig zu machen (siehe links unter "Symptome"). Die Einstellung kann dauern.
Viel Glück und gutes Durchhaltevermögen. Der Aufwand lohnt sich.
lg
Hans

JudithT
19.09.04, 16:58
Ich war wegen einer massiven UF lange arbeitsunfähig geschrieben. Ich wäre in der Firma fast Amok gelaufen. Ich denke, es hätte niemandem genutzt, wenn ich mich weiter dorthin gequält hätte.
Sicher hat jeder Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, aber ich habe das Glück, in einer grossen Firma beschäftigt zu sein.
Nach ca. 4 Wochen war ich wieder so weit eingestellt, dass ich meine Arbeit wieder aufnehmen konnte. Es kommt allerdings immer wieder mal zu solchen Zuständen, da ich meine Wohlfühldosis immer noch nicht erreicht habe.
Dir viel Glück und Geduld.
Lieben Gruss
JudithT :o)

McCone
19.09.04, 18:42
Liebe Judith,
vielen Dank für die Antwort. Es hilft mir schon zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die wegen Hashi mal nicht arbeiten kann.#
Grüße
Heike