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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berufsunfähigkeit - wer kennt sich aus?



Carmen
04.08.04, 13:23
Hallo,
kennt sich jemand aus mit Berufsunfähigkeitsversicherungen? Ich möchte gerne eine abschliessen.
Bei meinen letzten Arztbesuchen wurde ein kleiner Knoten (1ml) an der SD festgestellt. Als Diagnosen habe ich bisher die Begriffe :
Erster Endo::
- Autoimmune Thyreopathie möglich
- Struma uninodosa Grad I
- Echoreicher Knoten re
- szintigraphisch fokale Autonomie re
- Ohne SD-spezifische Therapie Euthyreose
- erhöhte SD-Antikörper
- Effluvium
- Hypertrichose
- Kombinierte Hyperandrogenämie
- Ausgeschlossen: Heterozygotes adrenogenitales Syndrom möglich
Zweiter Endo:
- "Normal grosse SD mit Knoten re. zentral - Verdacht auf autoimmune Thyreopathie, z.Zt ohne klinische Relevanz"
Ob ich heute noch eine komplette Schilddrüse habe, ob sie geschrumpft ist, oder ob man inzwischen eine Entzündung sehen würde weiss ich nicht - Hormone benötige ich noch nicht wirklich. Was bedeutet das jetzt für die Versicherung. Dass ich einen Knoten habe ist klar, aber Hashi ist eigentlich nur eine Prognose - stuft mich die Versicherung gleich als Hashi ein? und was hat das für Konsequenzen?
Diese ganzen "androgen-bezogenen Diagnosen - was wird dadurch ausgeschlossen wenn ich jetzt krank werde? Ich meine der eine Endokrinologe hat mir die Diane aus kosmetischen Gründen empfohlen (Haarausfall bzw. Haarwuchs, "Weitere Konsequenzen ergeben sich nicht"!) den anderen Endokrinologen hat es überhaupt nicht interessiert, er hat überaupt nichts zu den erhöhten Werten gesagt. Aber meine Eierstöcke sind damit statistisch sicherlich gefährdet. Wenn ich jetzt z.B. Sorgen mit den Eierstöcken bekommen würde, fällt das dann noch unter die Versicherung? Keine Ahnung was diese Androgenisierung sonst noch bedeuten kann? Von den Nieren wollte der Endo absolut keinen Ultraschall machen, insofern hielt er hier eine Krebsvorsorge wohl für unnötig - ob das alle so sehen? ....
Weitere Erkrankungen habe ich nicht.
Ich habe auch keine Diagnose von einer anderen Autoimmunerkrankung, aber viele Hashis haben das ja - vielleicht bekomme ich das ja auch mal - würde eine Versicherung das überhaupt noch tragen, oder zählt das als verwandte Krankheit?
Ich kenne mich echt überhaupt nicht aus mit Berufsunfähigkeitsversicherungen, wäre klasse wenn Ihr mir helfen könntet.
Viele Grüsse,
Carmen

Barbara J.
04.08.04, 14:31
...hatte Anita ein ähnliches Anliegen.
Das Posting findest Du z.Zt. auf Platz 224.
LG, Barbara

Sieglinde
04.08.04, 16:52
Hallo,
in Bezug auf die BU, die bei mir zusammen mit der betrieblichen Altersvorsorge (Rente) gemacht wurde, da vom brutto und deshalb nicht erst nach Steuer abgezogen wird, wurde auch hier eine Versicherung gewählt, die das ohne Gesundheitsprüfung gemacht hat, genauso wie bei meiner Krankentagegeldversicherung ab 43. Tag.
Und wie schon im vorherigen Tread, wie von Barbara angesprochen, geschrieben, eruiere ich gerade die Zusatzkrankenversicherung und die geht nur mit Gesundheitsprüfung.
Wir haben einen sehr fähigen Versicherungsmakler, der für unsere Firma alle versicherungstechnischen Angelegenheiten eruiert.
Wenn jemand Interesse an seiner Adresse hat und aus dem Raum Aschaffenburg + 50 km kommt, einfach anmailen, ich schicke Euch gerne die Daten.
LG Sieglinde