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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hashi und stressiger Job/Krankschreibung



petra
11.11.03, 12:08
Hallo Ihr lieben!
Ich bitte um Eure Hilfe und Rat!
Seit einigen Wochen geht es mir nicht gut! (Herzrasen, Unruhe, Schlaflosigkeit, Mattigkeit, starker Haarausfall, Freudlosigkeit). Nun wurde Hashi festgestellt. Die Werte sind aber im Normalbereich. Daher nur Vermeidung von Jod und keine Hormone. (Ich scheine ständig zwischen ÜF und UF zu pendeln.)
Zu meinem Leben:Ich habe einen stressigen Job im Vertrieb (Termindruck), bin Alleinerziehend von 2 halbwüchsigen Jungens.
Ich war jetzt wegen der Einstellung mit Betablockern eine Woche krankgeschrieben. Da es mir immer noch nicht gut geht, bin ich nochmals eine Woche weiter krankgeschrieben.
Jetzt mein Problem: Ich möchte nun gern wieder am normalen Berufsleben teilnehmen (Ängste evtl. den Arbeitsplatz zu verlieren). Bringt es mir was, bei der Diagnose Hashi weiter zu Hause zu bleiben. Können damit die Symtome gemildert werden?
Wie geht Ihr mit stressigen Jobs um?
Ist es bei der Diagnose Hashi überhaupt möglich sich zu Hause auszukurieren!
Über Eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen!
Gruß
Petra

Pia
11.11.03, 16:39
Hallo Petra,
wie sehen denn deine aktuellen SD-Werte aus? Stell sie doch mal bitte mit Angabe der Normwerte hier rein. Auch wenn sie im Normbereich sind, muss das nicht heissen, dass es einem gut geht. Die Normbereiche bei den SD-Werten sind sehr breit gesteckt. Eine gute Einstellung ist das A und O bei Hashi.
Stress ist natürlich nicht sehr förderlich bei AI-Erkrankungen, aber vielleicht bist du einfach nicht gut eingestellt.
Hast du dir die Inhaltsseiten links durchgelesen ? Da findest du wichtige Infos über die Krankheit. Die tägliche Gabe von Selen und Zink wird ebenfalls bei Hashi empfohlen.
Vielleicht schreibt dir ja noch jemand etwas zu Hashi und stressigem Beruf. Ich denke, dass schon allein dein Job als alleinerziehende Mutter von 2 Jungs (habe ich auch) stressig genug ist.
Ich wünsche dir alles Gute.
Viele Grüße
Pia

Kerstin
11.11.03, 19:07
Hallo Petra,
>Seit einigen Wochen geht es mir nicht gut! (Herzrasen, Unruhe,
>Schlaflosigkeit, Mattigkeit, starker Haarausfall, Freudlosigkeit). Nun wurde
>Hashi festgestellt. Die Werte sind aber im Normalbereich. Daher nur Vermeidung
>von Jod und keine Hormone. (Ich scheine ständig zwischen ÜF und UF zu pendeln.)
Wie sind die Werte genau?
Ich würde schon eine Therapie mit Hormonen versuchen, wenn Beschwerden bestehen. Der ständige Wechsel von ÜF und UF könnte damit auch passee sein, man müßte es ausprobieren.
>Jetzt mein Problem: Ich möchte nun gern wieder am normalen Berufsleben
>teilnehmen (Ängste evtl. den Arbeitsplatz zu verlieren). Bringt es mir was,
>bei der Diagnose Hashi weiter zu Hause zu bleiben. Können damit die Symtome
>gemildert werden?
>Wie geht Ihr mit stressigen Jobs um?
>Ist es bei der Diagnose Hashi überhaupt möglich sich zu Hause auszukurieren!
>Über Eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen!
Puuuuuuuuuuuuuuh....
Tja, das ist nicht einfach. Also, ob es Dir momentan was bringt, noch zu Hause zu bleiben, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist: Hashi bleibt Hashi und Du mußt Dich auf Dauer damit arrangieren. Die Einstellungsphase kann Wochen, manchmal auch Monate dauern, so daß Krankschreibung die ganze Zeit über eher nicht möglich ist. Danach sollte ein Zustand erreicht sein, der im Großen und Ganzen Funktion gewährleistet - ich drücke mich absichtlich vorsichtig aus, da die Verläufe so unterschiedlich sind, daß man nichts Allgemeingültiges sagen kann.
Ich hatte bis September einen gemäßigt stressigen Job, den ich gut geregelt bekommen habe. Wegen eines Schubes war ich im Frühjahr etwa 1 Woche wirklich außer Gefecht, die andere Zeit konnte ich irgendwie überbrücken.
Seit Oktober habe ich einen extrem stressigen Job, wie lange ich das durchstehe, weiß ich nicht. Ich versuche, daran zu denken, daß mit den Anforderungen auch die Fähigkeiten wachsen und ich das irgendwie packe....
Geh arbeiten, wenn Du es Dir zutraust. Du wirst vielleicht zwischendurch immer mal wieder einige Tage Auszeit brauchen, das würde ich mir dann aufsparen. Probier es aus, mehr kann man da wohl nicht sagen :-S
Viele GRüße
Kerstin

petra
12.11.03, 10:30
Danke Liebe Pia, und Edda für Eure Antworten!
Es ist schon ganz schön wichtig, dass ich meine Sorgen etwas loswerden kann!
Also, nachdem es mir heute Nacht echt dreckig ging (Herzrasen, Gefühl wie unter Strom zu stehen, schwitzen) und ich kaum geschlafen habe, bleibe ich wohl doch noch ein paar Tage zu Hause. (Gedanken über die Arbeit sind damit aber leider nicht weg, aber vielleicht habe ich jetzt etwas Zeit um mich in positiven Gedanken zu üben! Puh, sicher nicht einfach!)
Meine Werte habe heute erfragt (sind aber bereits vom 26.10.)
Schilddrüse leicht vergrößert, und feste Konsistenz laut Aussage Ärzte bei Untersuchung im Krankenhaus.
Werte: FT4 1,21
FT3 2,96
TSH 0,75
AntiTPO 13
Trioglobinantikörper 368
Therapievorschlag: Jodarm ernähren, sonst keine weitere Einstellung. Kontrolle in 3 Monaten
Gruß
Petra
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petra
12.11.03, 10:35
Danke Liebe Pia, und Edda für Eure Antworten!
Es ist schon ganz schön wichtig, dass ich meine Sorgen etwas loswerden kann!
Also, nachdem es mir heute Nacht echt dreckig ging (Herzrasen, Gefühl wie unter Strom zu stehen, schwitzen) und ich kaum geschlafen habe, bleibe ich wohl doch noch ein paar Tage zu Hause. (Gedanken über die Arbeit sind damit aber leider nicht weg, aber vielleicht habe ich jetzt etwas Zeit um mich in positiven Gedanken zu üben! Puh, sicher nicht einfach!)
Meine Werte habe heute erfragt (sind aber bereits vom 26.10.)
Schilddrüse leicht vergrößert, und feste Konsistenz laut Aussage Ärzte bei Untersuchung im Krankenhaus.
Werte: FT4 1,21
FT3 2,96
TSH 0,75
AntiTPO 13
Trioglobinantikörper 368
Therapievorschlag: Jodarm ernähren, sonst keine weitere Einstellung. Kontrolle in 3 Monaten
Gruß
Petra
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