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Birgit L.
08.09.03, 18:49
Hallo zusammen!!!
Ich stehe vor der Entscheidung meine Krankenkasse zu wechseln. Bisher war ich bei der BKK Bayer versichert, die hat nie Probleme gemacht bei meinen ständigen Arztwechseln.... Die Kasse unterstützt aber nicht alle Präventionsprogramme und die sind meist nicht so freundlich was Beratungen angeht. Jetzt würde ich gerne zur AOK wechseln. Hat schon jemand Erfahrungen mit der AOK gemacht bzw. ist bei ihr versichert??? Ach ja, und kann eine Krankenkasse Probleme machen bei einem häufigen Arztwechsel?! Leider habe ich kein so großes Glück mit meinen Ärzten und daher werden natürlich auch oft Untersuchungen wie Blutwertbestimmung mehrfach gemacht....
Danke schonmal für eure Hilfe und noch einen schönen Abend!!!
Ganz liebe Grüße
Birgit

Renate
08.09.03, 22:33
>Hallo,
gehe nicht zur AOK. Ich bin vor 4 Jahren von der AOK zur Techniker-Krankenkasse gewechselt und habe es keinesfalls bereut. Die TKK hat mir "etwas" voll bezahlt obwohl die AOK immer nur 250 DM damals noch dazu gegeben hat, für mich hat sich das voll ausgezahlt. Jetzt gehe ich in eine Rückenschule(privater Sportverein) und die Kasse bezahlt 80 % davon. Habe noch nie Probleme mit der TKK gehabt.Hoffentlich habe ich Dir helfen können, denn mein Mann fand diese "Leistungen" so toll daß er auch gewechselt ist.
Liebe Grüße
Renate

Sonscha
08.09.03, 22:54
Um Gottes Willen !!!
Die größten Probleme in Bezug auf Leistungsansprüche haben die Leutchen ,die bei
der AOK und inzwischen auch die die bei der DAK sind !!!
Es wird solange argumentiert ,verschoben und anders herausgezögert ,bis die Pati
enten tot sind ,im wahrsten Sinne des Wortes !
Ob es um Therapie oder Pflegeeinstufung geht ;
Bleib bei der BKK ,vielleicht kannst du ja den Sachbearbeiter wechseln oder ein
Gespräch mit ihm vereinbaren ,in dem du deine Kritik anbringst .
Aus interner Quelle ist mir zugetragen worden ,dass die Angestellten zum Teil Order haben ,weniger freundlich zu sein ;in den Fällen ,die auf Dauer zu teuer
werden .
Dies ist übrigens auch bei Arbeits-und Sozialämtern sehr beliebt .
Liebe Grüße Sonscha

Inge
08.09.03, 22:56
Hallo Birgit -
auch ich bin bei der AOK. Hatte noch nie Probleme mit "Arzt wechseln" (wer macht das schon freiwillig bzw. ohne Grund?)
Was allerdings die Kostenübernahme gewisser Medikamente oder Untersuchungen betrifft: glaube nicht daß sie sich da von anderen gestzlichen Versicherungen unterscheidet.
Was die Blutwertbestimmung betrifft (weiß ich auch durch Forum Infos) so liegt es am Arzt (oder evtl. seinem Budget) was er bestimmen läßt.
Las da mal einen Artikel betreffs Budgeterweiterung:

<Ist das - EBM-Ziffer 3481 - für uns wichtig?
Nicht alle Laborleistungen fallen ins Budget
NEU-ISENBURG (eb). Praxisbudgets gehören seit Dienstag der Vergangenheit an. Die Laborbudgets bestehen allerdings weiter. Das aber heißt noch lange nicht, daß man weiter restriktiv sein müßte.
Angst vor Überlastung des Laborbudgets führen zuweilen dazu, eine umfassende Diagnostik zu vermeiden. Vergessen wird dabei, daß nicht alle Laborleistungen ins Budget fallen. Das gilt beispielsweise für alle Laborleistungen die notwendig sind, um die in Paragraph 6 des Infektionsschutzgesetzes stehen Krankenheiten zu bestätigen oder aber auszuschließen.
Wie Abrechnungsexperte Dr. Peter Schlüter in seiner heutigen Kolumne schreibt, wird bei der Abrechnung dieser Laborleistungen oftmals vergessen, die EBM-Ziffer 3481 aufzuschreiben. Auch auf der Überweisung ans Labor habe diese Ziffer zu stehen, sonst geht&lsquo;s ins Budget.>
Daraus würde ich schließen daß durch Eingabe einer gewissen (Dringlichkeitsnummer?) eine Bugdeterweiterung auch für Allgemeinmediziner gegeben ist. (Fachärzte sollen ohnehin ein höhres Budget haben - was jedoch nicht heißt daß du mit denen unbedingt besser bedient bist)
Also viel Glück und liebe Grüße
Inge
>Hallo zusammen!!!
>
>Ich stehe vor der Entscheidung meine Krankenkasse zu wechseln. Bisher war ich bei der BKK Bayer versichert, die hat nie Probleme gemacht bei meinen ständigen Arztwechseln.... Die Kasse unterstützt aber nicht alle Präventionsprogramme und die sind meist nicht so freundlich was Beratungen angeht. Jetzt würde ich gerne zur AOK wechseln. Hat schon jemand Erfahrungen mit der AOK gemacht bzw. ist bei ihr versichert??? Ach ja, und kann eine Krankenkasse Probleme machen bei einem häufigen Arztwechsel?! Leider habe ich kein so großes Glück mit meinen Ärzten und daher werden natürlich auch oft Untersuchungen wie Blutwertbestimmung mehrfach gemacht....
>
>Danke schonmal für eure Hilfe und noch einen schönen Abend!!!
>Ganz liebe Grüße
>Birgit

Inge
08.09.03, 23:14
Hallo Soncha -
bin ich eine Ausnahme? Ich mußte (!!!) Ärzte wechseln mehr als mir lieb war. Ich hatte einen 2 Jahre dauernden Prozess mit einem Dentisten (Dr. med. dent.)der mir meine Kronen seinerzeit verpfuschte! Die AOK stand (sehr lobenswert!) hinter mir. Ich kann sofern nicht klagen.
LG
Inge
>Um Gottes Willen !!!
>
>Die größten Probleme in Bezug auf Leistungsansprüche haben die Leutchen ,die bei
>der AOK und inzwischen auch die die bei der DAK sind !!!
>
>Es wird solange argumentiert ,verschoben und anders herausgezögert ,bis die Pati
>enten tot sind ,im wahrsten Sinne des Wortes !
>
>Ob es um Therapie oder Pflegeeinstufung geht ;
>
>Bleib bei der BKK ,vielleicht kannst du ja den Sachbearbeiter wechseln oder ein
>Gespräch mit ihm vereinbaren ,in dem du deine Kritik anbringst .
>
>Aus interner Quelle ist mir zugetragen worden ,dass die Angestellten zum Teil Order haben ,weniger freundlich zu sein ;in den Fällen ,die auf Dauer zu teuer
>werden .
>Dies ist übrigens auch bei Arbeits-und Sozialämtern sehr beliebt .
>
>Liebe Grüße Sonscha

Stephanie H.
08.09.03, 23:22
>Hallo
Es ist zwar schon ein paar Jahre her das ich bei der AOK versichert war, aber ich hatte auch Probleme das Sie Kosten übernehmen, z.B: für eine ambulanten Therapie in einer Klinik zur Gewichtsreduktion. Und das obwohl mein Opa sich dort 50 Jahre krumm gearbeitet hat.
Ich war dort bei der Ernährungsberatung, die wollte mit damals halt ihren Kurs "Pfund um Pfund" aufschwatzen. Damals wußte ich noch nicht vom Hashi und allem anderem. Ich wechselte zu DAK und die zahlten mir die Therapie.
Inzwischen bin ich bei der IKK, relativ zufrieden eigentlich, aber die sind recht teuer find ich.
Hoffe ich konnte etwas helfen.
Liebe Grüße
Stephanie

Sonscha
09.09.03, 00:07
Hallo Inge ,
natürlich steht die Krankenkasse hinter dir ;
Sie hat- die bestimmt nicht billige -Reparatur bezahlt .
Trotzdem muß ich wirklich sagen ,dass wir in der Pflege Wahnsinnsprobleme mit den beiden erwähnten Kassen hatten .
Sonscha

Inge
09.09.03, 00:47
Hallo Sonscha -
es war mir auch klar daß die AOK letztendlich wegen Rückerstattung ihrer Kosten auf meiner Seite stand. Nur: mein Eigenanteil seinerzeit war ca. 8.000 DM. Allerdings inklusive Teleskop Kronen ( fast 5000 DM) mit denen die AOK garnichts zu tun hatte. Trotzdem standen sie (allerdings sehr berechtiger Weise) gutachtermäßig auf meiner Seite!
Kenne Fälle von anderen wo es eben garnicht so war.
Und die Frage war ja auch der "ständige Arztwechsel". Dazu war ich auch gezwungen. Und hatte da ( bis dato) auch bei der AOK keine Probleme. (Alleluja!)
Ich kann mich also (spreche ja nur aus meiner Erfahrung!) bis dato nich beschweren.
Liebe (gähnende) Grüße
Inge
>Hallo Inge ,
>
>natürlich steht die Krankenkasse hinter dir ;
>
>Sie hat- die bestimmt nicht billige -Reparatur bezahlt .
>
>Trotzdem muß ich wirklich sagen ,dass wir in der Pflege Wahnsinnsprobleme mit den beiden erwähnten Kassen hatten .
>
>Sonscha

Juliane
09.09.03, 07:29
Hallo Birgit,
ich bin selbst bei ner BKK, aber auf Herz und Nieren konnte ich die noch nicht testen, weil ich bisher zum Glück noch keine "schwierigen" Fälle hatte.
Aber warum willst Du ausgerechnet zur AOK, der teuersten Kasse überhaupt?
Wenn Dir die BKK nicht mehr zusagt, würde ich Dir die TKK empfehlen. Ich kenne jemanden der viele Problemfälle in der Familie hat (u.a. ne verpfuschte Schilddrüsen OP) der ist sehr zufrieden mit denen. Die Sachbearbeiter sind sehr nett und hilfsbereit. Und Du hast dort schon den Vorteil, dass Du evtl. ne Geschäfststelle in der Nähe hast, was bei den meisten BKKen ja nicht der Fall ist.
Die AOK leistet meines Erachtens nicht mehr als die TKK und von daher würd ich nur für den Namen AOK nicht mehr Geld ausgeben. Außerdem hab ich schon gehört das AOK Versicherte schlechter nen Termin bekommen, da die Kasse sich wohl extra viel Zeit läßt beim Bezahlen. (das kann ich leider aber nicht mit Artikeln o.ä. belegen)
Viele Grüße
Juliane

Sonscha
09.09.03, 08:07
>

Petra U.
09.09.03, 08:47
Hallo Sonscha,
keine Ahnung, ob ich ne Ausnahme bin, aber ich bin seit jeher bei der DAK versichert und hab von denen bisher jede Unterstützung gekriegt.
Bin ja seit über 20 jahren chronisch krank (Rheuma, kaputte Nieren, Hashi, Innenohrschwerhöigkeit) und muß daher viel und oft zu Ärzten. Hab auch schon öfter Medikamente bekommen, die sehr teuer waren und hab auch die Amalgamsanierung bis auf einen geringen Anteil von denen bezahlt bekommen. Das war allerdings schon vor über 10 Jahren und ich hatte damals ein Attest von meinem Hasuarzt.
Auch die vielen OP&lsquo;s, die wegen dem Rheuma nötig waren, wurden noch nie irgendwie angekritelt von der DAK und das, obwohl ich mich nicht hab im nächstgelegenen Krankenhaus opererieren lassen, sondern in eine Klinik weiter weg gegangen bin. Es gab keine Probleme mit der Kostenübernahme.
Auch Rehas, die nötig waren und bei denen ich mit Einweisung meiner Ärztin war, wurden anstandslos übernommen obwohl die Kliniken keine DAK Häuser waren.
Kann also nix Negatives bisher über die DAK sagen, außer natürlich, daß sie mit ihrem Prozentsatz weit oben auf der Skala liegen. Aber als chronisch Kranker werd ich natürlich deswegen NICHT meine KK wechseln, wenn ich bisher gute Erfahrungen gemacht hab.
Aber wie gesagt, vielleicht hatte ich nur immer Glück mit den Sachbearbeitern und meinen Ärzten.
LG Petra

Anais
09.09.03, 13:43
Erst mal steht dir grundsätzlich eine freie Arztwahl zur Verfügung. Du aknnst also wechseln so oft du willst. Ab nächsten Jahr soll der Arztbesuch allerdings 10 €/Quartal kosten wenn man keine Überweisung hat.
Von der AOK rate ich dir dringend ab, erst mal ist sie sehr teuer und 2. bekommt der Arzt hier für seine Leistung weniger Geld.Du solltest in eine Ersatzkasse gehen(hier werden die Patienten leider besser behandelt)Eine der günstigsten und kulantesten Ersatzkassen ist hier die Techniker.
L G Anais