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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krankenkasse, Amalgam & Autoimmunkrankheiten



Rudi
14.03.03, 09:14
Hallo an Alle die bei der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse versichert sind!
Ich habe ja einen Antrag auf besseres Zahnmaterial gestellt und war heute beim zahnärztlichen Chefarzt von der Krankenkasse zur Begutachtung. Der DMPS Test wird von der Kasse nicht anerkannt, aber der Chefarzt scheinte einsehen zu haben daß ich vergiftet bin. Nur mußte halt ein anderer Anlass her und meine 2 Autoimmunkrankheiten, also Hashimoto und Colitis Ulcerosa reichen aus, da Amalgam bei Autoimmunkrankheiten als kontraindiziert akzeptiert wird.
Die Kasse zahlt als Ersatz Inlays, aber keine Kronen, Stiftzähne und Brücken. Wo kein Inlay möglich ist, wird ein Metallgerüst angeboten. Darauf werde ich verzichten und mir die Kronen selber bezahlen, aber immerhin bekomme ich Inlays bezahnlt dort wo Inlays möglich sind.
Das heißt, alle ihr die Hashi und vielleicht noch weitere Autoimmunkrankheiten habt, ihr habt gute Chancen auf Kosten der kasse das Amalgam durch Inlays ersetzt zu bekommen.
Liebe Grüße
Rudi

irene (MB)
14.03.03, 09:35
>Hallo an Alle die bei der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse versichert sind!
>
>Ich habe ja einen Antrag auf besseres Zahnmaterial gestellt und war heute beim zahnärztlichen Chefarzt von der Krankenkasse zur Begutachtung. Der DMPS Test wird von der Kasse nicht anerkannt, aber der Chefarzt scheinte einsehen zu haben daß ich vergiftet bin. Nur mußte halt ein anderer Anlass her und meine 2 Autoimmunkrankheiten, also Hashimoto und Colitis Ulcerosa reichen aus, da Amalgam bei Autoimmunkrankheiten als kontraindiziert akzeptiert wird.
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>Die Kasse zahlt als Ersatz Inlays, aber keine Kronen, Stiftzähne und Brücken. Wo kein Inlay möglich ist, wird ein Metallgerüst angeboten. Darauf werde ich verzichten und mir die Kronen selber bezahlen, aber immerhin bekomme ich Inlays bezahnlt dort wo Inlays möglich sind.
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>Das heißt, alle ihr die Hashi und vielleicht noch weitere Autoimmunkrankheiten habt, ihr habt gute Chancen auf Kosten der kasse das Amalgam durch Inlays ersetzt zu bekommen.
>Liebe Grüße
>Rudi
Hallo Rudi,
tja, vergiften ja, zahlen nein. Ich hatte diese Woche nach 5!! Jahren hier in Deutschland meine letzte Instanz am Landessozialgericht. Wie gesagt, vor 5 Jahren habe ich Kostenübernahme der Entgiftung (DMPS) und für prov. Zahnmaterialien beantragt, aber nichts bei rausgekommen, alles wurde abgelehnt. Mein MB war damals noch nicht bekannt, das weiß ich erst seit 14 Mon.
Wünsche Dir weiterhin viel Glück und alles Gute
Liebe Grüße
Irene

Emi
14.03.03, 09:59
Hi Rudi,
die Beweisführung hat ein ganz wichtige Reihenfolge. Schwermetallvergiftung wird nur durch die Arbeitsmedizin anerkannt und wenn die Niere nicht gut sind, dann scheidest dort kein Schwermetalle aus, nur im Stuhl, auch DMPS. Aber in Österreich aussen Seibersdorf macht Keiner Stuhluntersuchungen aud Schwermetalle.
Nach /sachmässigen) Entfernung von Amalgam kommt Zement hinein, da alle ander Materielien verhindern die Entgiftung. Auch Inlays. Hoffemtlich hast nicht auf Goldinlays gedacht, das ist nämlich das Schlimmste, nach Amalgam. Aussendem nach Amalgam werden die Zähne so kaputt, dass eine harte Keramikinlay (der wird reingeklebt!) kann der Zahn zum Brechen bringen, wenn so schön hart draufgebissen wird.
Bevor etwas weiter unternimmst, ich kann dir wirklich ganz zu Herz legen, die 2 Amalgam-Foren (Amalgam und Amalgam-Recht) besuchen und dich ganz gründlich die erfolgreiche Vorgangsweise erkundigen. Mit Wissen und Erfahrungen von anderer, die das schon erfolgreich durchgezogen haben, bist besser dran. Auch in Österreich gibt es ein SHG für Dentalmetallgeschädigte, die wertvoll Info´s haben und unentgeldlich zur Verfügung stellen.
Sie zahlen z.B. nicht die Entfernung, wenn du so herangehst. Mit Stuhlebefund und mit Nierenbefund und über Arbeitsmedizin geht sogar die Entgiftung. Wer es jemand will. Aber die Kassen brauchen toxikologisch abgesicherte Beweise.Wenn du jetzt auf dieses Angebot eingehst, dann nimmst dir alle mögliche Chancen auf Schadenersatzforderungen und die Bezahlung von effektiven Therapiekosten und Sanierung.
LG,
Emi

Rudi
14.03.03, 13:23
Hallo Emi,
ich werde mal vorerst annehmen was ich bekomme und nachher versuchen das für die Kronen ausgegebene Geld per Klage zurück bekommen.
Was die Materalien betrifft, so gibt es ein neues Keramikmaterial das nicht so hart ist, sondern etwa die Härte der Zähne entspricht. Ich erinnere mich nicht an den Namen, aber es hört sich so ähnlich an wie irgend ein Baumaterial (vielleicht Bauxit oder so ähnlich). Ist nur geringfügig teuerer als herkömmliches Keramik.
Es gibt eh nur 3 Möglichkeiten: Gold, Keramik oder Kunststoff und jedes Material hat auch Nachteile. Ich glaube daß das neue Keramik noch die beste Lösung ist. Daß alle Materialien die Entgiftung VERhindern glaube ich nicht, denn sonst wäre mein DMPS negativ gewesen, weil ja die Ausschwemmung blockiert wäre. Daß sie die Entgiftung BEhindern/verkabngsammen können, würde ich mir ja noch einreden lassen, aber auch wenn es so wäre, so ist es technisch nicht durchführbar alles Zahnmaterial für die Entgiftungsdauer von 6 Monate zu entfernen, denn dann habe ich nichts zum Beißen und in dieser Zeit gehen noch mehr Zähne kaputt. Ich habe aber mal gelesen daß das Quecksilber die Entgiftung anderer Gifte behindert. Vielleicht verwechselst Du da was.
Eine Entgiftungstherapie kann ich mir nicht leisten, aber ich weiß ja eh wie ich es aus dem Körper bekomme. Chlorella, Bärlauch und Koriander und alle 3 Monate zahlt die Kasse ohnehin ein DMPS. Nebenbei werde ich das neue ionisierte Wasser ausprobieren, daß die Gifte im Körper binden und ausschwemmen soll.
Liebe Grüße
Rudi
>Hi Rudi,
>die Beweisführung hat ein ganz wichtige Reihenfolge. Schwermetallvergiftung wird nur durch die Arbeitsmedizin anerkannt und wenn die Niere nicht gut sind, dann scheidest dort kein Schwermetalle aus, nur im Stuhl, auch DMPS. Aber in Österreich aussen Seibersdorf macht Keiner Stuhluntersuchungen aud Schwermetalle.
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>Nach /sachmässigen) Entfernung von Amalgam kommt Zement hinein, da alle ander Materielien verhindern die Entgiftung. Auch Inlays. Hoffemtlich hast nicht auf Goldinlays gedacht, das ist nämlich das Schlimmste, nach Amalgam. Aussendem nach Amalgam werden die Zähne so kaputt, dass eine harte Keramikinlay (der wird reingeklebt!) kann der Zahn zum Brechen bringen, wenn so schön hart draufgebissen wird.
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>Bevor etwas weiter unternimmst, ich kann dir wirklich ganz zu Herz legen, die 2 Amalgam-Foren (Amalgam und Amalgam-Recht) besuchen und dich ganz gründlich die erfolgreiche Vorgangsweise erkundigen. Mit Wissen und Erfahrungen von anderer, die das schon erfolgreich durchgezogen haben, bist besser dran. Auch in Österreich gibt es ein SHG für Dentalmetallgeschädigte, die wertvoll Info´s haben und unentgeldlich zur Verfügung stellen.
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>Sie zahlen z.B. nicht die Entfernung, wenn du so herangehst. Mit Stuhlebefund und mit Nierenbefund und über Arbeitsmedizin geht sogar die Entgiftung. Wer es jemand will. Aber die Kassen brauchen toxikologisch abgesicherte Beweise.Wenn du jetzt auf dieses Angebot eingehst, dann nimmst dir alle mögliche Chancen auf Schadenersatzforderungen und die Bezahlung von effektiven Therapiekosten und Sanierung.
>
>LG,
>Emi

Rudi
14.03.03, 13:25
Hallo Irene,
danke für die guten Wünsche! Ich gehe notfalls auch vor Gericht. Gottseidank bin ich rechtsschutzversichert.
Liebe Grüße
Rudi
>
>Hallo Rudi,
>tja, vergiften ja, zahlen nein. Ich hatte diese Woche nach 5!! Jahren hier in Deutschland meine letzte Instanz am Landessozialgericht. Wie gesagt, vor 5 Jahren habe ich Kostenübernahme der Entgiftung (DMPS) und für prov. Zahnmaterialien beantragt, aber nichts bei rausgekommen, alles wurde abgelehnt. Mein MB war damals noch nicht bekannt, das weiß ich erst seit 14 Mon.
>Wünsche Dir weiterhin viel Glück und alles Gute
>Liebe Grüße
>Irene

Emi
14.03.03, 14:00
Hi Rudi,
ich tippe auf Obriges, was deine "Baumaterial" betrifft... ;-)
Wenn dir die NöGKK 3-monatig DMPS zahlt, dann ich werde mein svchweizer Kappe gleich aufessen.
Erstens. Alles schriftlich machen lassen, da wörtlich gilt rein gar nix. Der Trick 21 ist, dass die Kasse dir verspricht und dann zahlen sie nicht. Da kein schriftliche Vereinbarung, kein Kostenvoranschlag, keine Beweise eine vergiftung (DMPS-Test in Ö nicht anerkannt) vorliegen und deshlab hast auch kein Anspruch auf Kassenleistung.
Du glaubst mir nicht, und offensichtlich hast deine bisherige Erfahrungen noch nicht zusammengezählt und habe den Eindruck, dass noch immer an Weihnachtmann (liebe, spendable Krankenkasse, die dich helfen will).
Viel vor dir haben schon es so gemacht, und aufs Maul gefallen und auf ihren Kosten sitzen geblieben. einige führen Klagen seit Jahren (längste, die ich kenne seit 13 Jahren).
Es ist dein Leben, dein Geld, deine Zähne. Schenk nur, wenn du soviel hast.
LG,
Emi

Rudi
14.03.03, 17:15
Hallo Emi,
am Montag bi ich bei meiner Zahnärztin. Dann werde ich es mir aufschreiben und es ins forum stellen.
Was die DMPS betrifft, so ist das weder eine Sondervereinbarung noch ein Weinachtsgeschenk, sondern die Standardkassenleistung. Lediglich die Infusion muß man sich selbst bezahlen (ich glaube es waren um die 50 Euro) und das kannst Du jedes Quartal machen, wenn Du einen Überweisungsschein von Deinen Arzt ins Labor Birkmayr abgibst, der den Vermerk trägt "Verdacht auf schwere Quecksilbervergiftung".
Habe diese Standardkassenleistung bis jetzt 1 mal in Anspruch genommen und bin nicht aufs Maul gefallen. :-))) Deshalb werde ich keine Hemmungen haben es wieder zu tun. :-)))
Liebe Grüße
Rudi
>Hi Rudi,
>ich tippe auf Obriges, was deine "Baumaterial" betrifft... ;-)
>
>Wenn dir die NöGKK 3-monatig DMPS zahlt, dann ich werde mein svchweizer Kappe gleich aufessen.
>Erstens. Alles schriftlich machen lassen, da wörtlich gilt rein gar nix. Der Trick 21 ist, dass die Kasse dir verspricht und dann zahlen sie nicht. Da kein schriftliche Vereinbarung, kein Kostenvoranschlag, keine Beweise eine vergiftung (DMPS-Test in Ö nicht anerkannt) vorliegen und deshlab hast auch kein Anspruch auf Kassenleistung.
>
>Du glaubst mir nicht, und offensichtlich hast deine bisherige Erfahrungen noch nicht zusammengezählt und habe den Eindruck, dass noch immer an Weihnachtmann (liebe, spendable Krankenkasse, die dich helfen will).
>Viel vor dir haben schon es so gemacht, und aufs Maul gefallen und auf ihren Kosten sitzen geblieben. einige führen Klagen seit Jahren (längste, die ich kenne seit 13 Jahren).
>
>Es ist dein Leben, dein Geld, deine Zähne. Schenk nur, wenn du soviel hast.
>LG,
>Emi
>
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Emi
15.03.03, 09:36
1 Ampulle DMPS aus Deutschland importierte , Fa Heyl in der 5-er Packung kostet in eine billige Apotheke (Belvedere) 204€/5= 40,80€/Ampulle. Die 250ml Kochsalzlösung kostet 2,45. Besteck dazu, Spitze, Nadel 142. Dann ein bisschen Aufpreis ist auch noch dabei.
Wenn du selbst ausleitetst, ohne vorherige Bestansaufnahmen (Nieren, Leber, Hirnzustand, usw) kannst nichst mehr später beweisen. Die Schaden die durch Amalgam dir jahrelang zugefügt wurden, fehlt dann die Beweiskette.
Schönen samszag noch und lG,
Emi