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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hashimoto und berufstätig - Bitte um Meinungen



Belinda
11.02.03, 07:25
Hallo, hier bin ich mal wieder!
Anfang des Jahres ging es mir ja nicht so gut und ich wollte alles hin schmeißen. Aber nun habe ich einen guten Allgemein Mediziner gefunden, der mich ernst nimmt.
Erst einmal hatte er mich für eine längere Zeit krank geschrieben, damit ich mit mir selber klar komme und nun will er mir helfen und meine "Symptome" behandeln. Allein dieser Umstand machte mich schon sehr glücklich.
Als ich nun krank zu Hause war habe ich lange überlegt, wie es mir in Zukunft besser gehen könnte und kam zu dem Schluss, dass es vielleicht besser sei, nur halbtags zu arbeiten - bin momentan ganztags als Sekretärin tätig. Mein Mann unterstützt mich auch bei dem vorhaben, weniger zu arbeiten, weil wir beide der Ansicht sind, dass dies besser für mich sei.
Nun meine Frage an das Forum:
Was haltet ihr davon, halbtags zu arbeiten?
Sind viele von euch überhaupt noch berufstätig?
Wie managt ihr Alles?
Nach einem ersten Gespräch mit meinem Vorgesetzten war dieser sehr einsichtig und versprach, mir bei meiner weiteren Genesung behilflich zu sein und bot mir sogar eine halbtägige Tätigkeit an.
Gestern wurde mir jedoch mitgeteilt, ich solle nicht vor der Krankheit resignieren (= nur noch halbtags Arbeiten), mich am Riemen reißen und man könne mir keine Halbtagsstelle anbieten.
Jetzt befürchte ich, dass man mir kündigen wird, da ich nicht mehr 100% geben kann. - Ist das möglich?
Vielen Dank für eure Meinungen und sorry für die lange Litanei.
Belinda

Silvi
11.02.03, 07:46
>Hallo, hier bin ich mal wieder!
>Anfang des Jahres ging es mir ja nicht so gut und ich wollte alles hin schmeißen. Aber nun habe ich einen guten Allgemein Mediziner gefunden, der mich ernst nimmt.
>Erst einmal hatte er mich für eine längere Zeit krank geschrieben, damit ich mit mir selber klar komme und nun will er mir helfen und meine "Symptome" behandeln. Allein dieser Umstand machte mich schon sehr glücklich.
>
>Als ich nun krank zu Hause war habe ich lange überlegt, wie es mir in Zukunft besser gehen könnte und kam zu dem Schluss, dass es vielleicht besser sei, nur halbtags zu arbeiten - bin momentan ganztags als Sekretärin tätig. Mein Mann unterstützt mich auch bei dem vorhaben, weniger zu arbeiten, weil wir beide der Ansicht sind, dass dies besser für mich sei.
>
>Nun meine Frage an das Forum:
>Was haltet ihr davon, halbtags zu arbeiten?
>Sind viele von euch überhaupt noch berufstätig?
>Wie managt ihr Alles?
>
>Nach einem ersten Gespräch mit meinem Vorgesetzten war dieser sehr einsichtig und versprach, mir bei meiner weiteren Genesung behilflich zu sein und bot mir sogar eine halbtägige Tätigkeit an.
>Gestern wurde mir jedoch mitgeteilt, ich solle nicht vor der Krankheit resignieren (= nur noch halbtags Arbeiten), mich am Riemen reißen und man könne mir keine Halbtagsstelle anbieten.
>Jetzt befürchte ich, dass man mir kündigen wird, da ich nicht mehr 100% geben kann. - Ist das möglich?
>
>Vielen Dank für eure Meinungen und sorry für die lange Litanei.
>Belinda
Liebe Belinda,
Ich kann Dir keinen fachkundigen Rat geben, ich kann nur sagen , das ich Dich sehr gut verstehe. Ich habe einen inzwischen 7jährigen Sohn. Ich habe eine Zeitlang eine halbe Stelle gehabt. Ansonsten arbeite ich mehr oder weniger freiberuflich, bzw- tageweise. (Im Moment mache ich 3 Kreuze, dass ich mir das finanziell erlauben kann). Ich weiss nicht, wie ich in meinem jetzigen Zustand jeden morgen um 8 irgendwo topfitt auf der Matte stehen könnte (gut, ohne anstrengenden Sohn , vielleicht was anderes). Ich wollte immmer in eine feste Stelle, aber mein Zustand hat mich meist davor zurückgehalten., Im Sommer habe ich ein anspruchsvolles Praktikum gemacht, was ich mir immer gewünscht hatte (mit der hoffnung auf eine Stelle) Schon während dieser Zeit ging es mir zusehends schlechter. Der Stress hat mich völlig umgehauen. Ehrlich gesagt ging es mir seit dem immer schlechter. Ich weiss nicht,ob es belegt ist, aber ich habe den Eindruck ,daß Überlastung, Stress ,Hashimoto verschlimmert. -Gerade heute morgen wache ich mit völlig zugeschwollenen Augen auf. Wieder einer dieser Tage, wo ich einerseits froh bin ,dass ich heute nicht arbeiten muss, anderseits bin ich völlig frustriert, weil ich lieber total gesund wäre und in der Lage richtig ‘reinzuklotzen‘.- Du sprichst da ein Thema an, daß mir auch sehr auf der Seele liegt.Sorry, jetzt habe ich Dich ‘zugetextet‘. Ich wünsche Dir die Möglichkeit einer halben Stelle, es würde Dir mehr Luft geben. Wie kann der Chef einmal sagen, er unterstützt Dich, und am nächsten Tag must Du Angst vor Kündigung haben? Ich wünsch Dir vile Glück, dass es irgenwie klappt. Lass Dich nicht ins Boxhorn jagen,
Viele liebe gRüsse
Silvi

Rudi
11.02.03, 08:01
Hallo Belinda,
also ich gehe seit fast 2 Jahren nicht mehr arbeiten und reichte vor 6 Monaten um Berufsunfähigkeitspension ein (Antrag läuft noch). Auch wenn es Tage gibt wo es mir gut geht, so ist ist das zu wenig. Ein Arbeitsgeber verträgt ja wenn ein Arbeitsnehmer ein paar Wochen im Jahr krank ist, aber wenn die Tage wo és einem nicht gut geht in der Überzahl sind, dann bringt es nicht ein mal was sich in die Arbeit zu quälen und dann nur 30 % Leistung bringen. Meine Schwester hat auch Hashimoto und seit sie vor 2 Jahren ihre Amalgamplomben entfernen hat lassen, schafft sie wieder eine Halbtagsarbeit. Ich hoffe daß ich wieder voll arbeitsfähig bin wenn meine Amalgamplomben entfernt sind und ich die Ausleitungstherapie hinter mir habe.
Liebe Grüße
Rudi
>Hallo, hier bin ich mal wieder!
>Anfang des Jahres ging es mir ja nicht so gut und ich wollte alles hin schmeißen. Aber nun habe ich einen guten Allgemein Mediziner gefunden, der mich ernst nimmt.
>Erst einmal hatte er mich für eine längere Zeit krank geschrieben, damit ich mit mir selber klar komme und nun will er mir helfen und meine "Symptome" behandeln. Allein dieser Umstand machte mich schon sehr glücklich.
>
>Als ich nun krank zu Hause war habe ich lange überlegt, wie es mir in Zukunft besser gehen könnte und kam zu dem Schluss, dass es vielleicht besser sei, nur halbtags zu arbeiten - bin momentan ganztags als Sekretärin tätig. Mein Mann unterstützt mich auch bei dem vorhaben, weniger zu arbeiten, weil wir beide der Ansicht sind, dass dies besser für mich sei.
>
>Nun meine Frage an das Forum:
>Was haltet ihr davon, halbtags zu arbeiten?
>Sind viele von euch überhaupt noch berufstätig?
>Wie managt ihr Alles?
>
>Nach einem ersten Gespräch mit meinem Vorgesetzten war dieser sehr einsichtig und versprach, mir bei meiner weiteren Genesung behilflich zu sein und bot mir sogar eine halbtägige Tätigkeit an.
>Gestern wurde mir jedoch mitgeteilt, ich solle nicht vor der Krankheit resignieren (= nur noch halbtags Arbeiten), mich am Riemen reißen und man könne mir keine Halbtagsstelle anbieten.
>Jetzt befürchte ich, dass man mir kündigen wird, da ich nicht mehr 100% geben kann. - Ist das möglich?
>
>Vielen Dank für eure Meinungen und sorry für die lange Litanei.
>Belinda

Monika K.
11.02.03, 08:06
Hallo Belinda,
zunächst einmal: ich habe auch Hashimoto und bin voll und ganz berufstätig, da zusammen mit meinem Mann selbstständig, auch z.T. 12 Stunden am Tag.
Vor Diagnosestellung und auch eine Zeit von ca. 1,5 Jahren nach Diagnose ging es mir ähnlich wie Dir. Ich war überhaupt nicht leistungsfähig. Alles war mir zuviel. Mein Mann hatte mal ganz treffend zu mir gesagt, daß er mich, wenn ich eine Fremde in der Firma gewesen wäre, hätte kündigen müssen.
Als ich meine ureigene Wohlfühldosis gefunden hatte, ging es mir soweit besser, daß meine Arbeitsleistung und meine Arbeitsausdauer wieder in einen vernünftigen Bereich hochging. Meine frühere Arbeitsleistung habe ich immer noch nicht erreicht. Ich denke aber, daß ich auch als fremde Arbeitnehmerin in einem anderen Unternehmen damit klarkommen kann.
Du must für Dich einige Fragen klären:
1.) Warst Du auch vor der Krankheit in ungesundem Dauerstreß? (Möglich, daß hier der Auslöser für Deine Krankheit liegt. Ich war selbst mal als Sekretärin tätig und weiß, was Da verlangt wird.)
2.) Gefällt Dir die Arbeit?
3.) Wie sind die Chancen für Dich auf dem Arbeitsmarkt? (Teilzeitstellen gibt es nicht wie Sand am Meer, und als Sekretärin wahrscheinlich gar nicht)
Wenn Du in dem Unternehmen bleiben möchtest oder auch mußt wegen der Perspektiven, dann nachfolgend meine Überlegungen. In Bezug auf Arbeitsrecht weiß ich das eine oder andere, bin jedoch nicht auf einem perfekten, aktuellen Stand. Hier wäre es angebracht, bei Eurem Betriebsrat oder bei einem Anwalt Auskunft einzuholen. Evtl. gibt es auch beim Arbeitsgericht eine Anlaufstelle für Rechtsberatungen.
Nun meine Anmerkungen:
1.) Wenn Du nicht in der Lage bist, ganztags zu arbeiten, mußt Du Dich weiterhin krankschreiben lassen.
2.) Es gibt heutzutage die Möglichkeit, sich wieder gesundschreiben zu lassen für eine begrenzte Stundenzahl täglich/wöchentlich.
3.) Wenn die Einstellung mit Schilddrüsenhormonen bei Dir problematisch oder langwierig ist, und die Krankschreibungen lange oder häufig sind, hat Dein Arbeitgeber das Recht, eine Prognose zu stellen. Hier werden die vorhergerigen Krankschreibungen berücksichtigt und die voraussichtlichen Krankschreibungen. Der Arbeitnehmer hat m.W. Auskunftspflicht. Dann wird geprüft, wie tragbar dies fürs Unternehmen und für die Betriebsabläufe es ist. Auch hier könnte eine Kündigung wegen Krankheit möglich sein!
4.) Dein Arzt spielt jetzt mit - dies ändert sich aber nach 6 Wochen. Wenn Du nach 6 Wochen Krankschreibung zum arbeitsmedizinischen Dienst geschickt wird, wird der Dich sicher nicht mit der Diagnose Hashimoto weiterhin krankschreiben.
Dies heißt, daß
5.) Du nach 6 Wochen zum Arbeiten geschickt wirst. Deine schlechte Arbeitsleistung gibt Deinem Arbeitgeber Grund zur Abmahnung (vermute ich einfach). Und hier kommt
6.) leider eine spätere Kündigung in Betracht.
So - dies mal meine Anmerkungen. Dies kann sein, muß nicht sein.
Nur - mein ganz persönlicher Rat: Beiße Dich irgendwie durch. Dieser schlechte Zustand bei Hashimoto muß kein Dauerzustand sein. Wenn Du Deine Wohlfühldosis gefunden hast, kannst Du im Arbeitsleben wieder bestehen. Es ist leider langwierig - aber es lohnt sich.
Nebenbei kannst Du Dich ja nach einer Teilzeitstelle umsehen. Aber wenn Du einmal arbeitslos bist, weil Du selbst gekündigt hast, dann hast Du es einfach schwerer, einen neuen Job zu finden. Ich spreche jetzt hier als Unternehmerin in einem kleinen mittelständigen Betrieb. Wir bevorzugen bei Neueinstellungen generell die Leute, die noch woanders kündigen müssen.
Alles Gute für Dich und Deine Entscheidung.
Monika

Silvi
11.02.03, 08:08
>Hallo Rudi,
Ich möchte mich gar nicht in die Amalgandiskussion hängen und ich will auh Dir nichts böses.Ich wollte nur bemerken, daß ich kein Amalgan habe und nie hatte. Trotzdem geht‘s mir z.Z. Besch... und ich habe Hashimoto...warum, frage ich jetzt mal ‘provokativ‘
Liebe Grüsse und Gute Besserung
Silvi
Hallo Belinda,
>also ich gehe seit fast 2 Jahren nicht mehr arbeiten und reichte vor 6 Monaten um Berufsunfähigkeitspension ein (Antrag läuft noch). Auch wenn es Tage gibt wo es mir gut geht, so ist ist das zu wenig. Ein Arbeitsgeber verträgt ja wenn ein Arbeitsnehmer ein paar Wochen im Jahr krank ist, aber wenn die Tage wo és einem nicht gut geht in der Überzahl sind, dann bringt es nicht ein mal was sich in die Arbeit zu quälen und dann nur 30 % Leistung bringen. Meine Schwester hat auch Hashimoto und seit sie vor 2 Jahren ihre Amalgamplomben entfernen hat lassen, schafft sie wieder eine Halbtagsarbeit. Ich hoffe daß ich wieder voll arbeitsfähig bin wenn meine Amalgamplomben entfernt sind und ich die Ausleitungstherapie hinter mir habe.
>Liebe Grüße
>Rudi
>
>
>
>>Hallo, hier bin ich mal wieder!
>>Anfang des Jahres ging es mir ja nicht so gut und ich wollte alles hin schmeißen. Aber nun habe ich einen guten Allgemein Mediziner gefunden, der mich ernst nimmt.
>>Erst einmal hatte er mich für eine längere Zeit krank geschrieben, damit ich mit mir selber klar komme und nun will er mir helfen und meine "Symptome" behandeln. Allein dieser Umstand machte mich schon sehr glücklich.
>>
>>Als ich nun krank zu Hause war habe ich lange überlegt, wie es mir in Zukunft besser gehen könnte und kam zu dem Schluss, dass es vielleicht besser sei, nur halbtags zu arbeiten - bin momentan ganztags als Sekretärin tätig. Mein Mann unterstützt mich auch bei dem vorhaben, weniger zu arbeiten, weil wir beide der Ansicht sind, dass dies besser für mich sei.
>>
>>Nun meine Frage an das Forum:
>>Was haltet ihr davon, halbtags zu arbeiten?
>>Sind viele von euch überhaupt noch berufstätig?
>>Wie managt ihr Alles?
>>
>>Nach einem ersten Gespräch mit meinem Vorgesetzten war dieser sehr einsichtig und versprach, mir bei meiner weiteren Genesung behilflich zu sein und bot mir sogar eine halbtägige Tätigkeit an.
>>Gestern wurde mir jedoch mitgeteilt, ich solle nicht vor der Krankheit resignieren (= nur noch halbtags Arbeiten), mich am Riemen reißen und man könne mir keine Halbtagsstelle anbieten.
>>Jetzt befürchte ich, dass man mir kündigen wird, da ich nicht mehr 100% geben kann. - Ist das möglich?
>>
>>Vielen Dank für eure Meinungen und sorry für die lange Litanei.
>>Belinda
>

Nicole Blue
11.02.03, 09:00
Hallo,
entsprechend der deutschen Gesetzeslage hast du einen Anspruch auf einen Teilzeitarbeitsplatz. Wenn du unbedingt Teilzeit arbeiten willst, muss dein Arbeitgeber dir eine solche Stelle anbieten.
Kauf dir die Arbeitsgesetze, Beck-Texte im dtv, kosten circa 5 EUR und mach dich schlau!
Bezugnehmend auf Monika „Aber wenn Du einmal arbeitslos bist, weil Du selbst gekündigt hast, dann hast Du es einfach schwerer, einen neuen Job zu finden. Ich spreche jetzt hier als Unternehmerin in einem kleinen mittelständigen Betrieb.“.
Dazu möchte ich als Personalentwicklerin sagen, dass wenn du aufgrund schlechter Arbeitsleistung gekündigt wirst, es noch mal wesentlich schwerer wird als wenn du selbst kündigst.
Ich habe bei Personalentscheidungen (in mittelständischen und Großunternehmen) stets die Leute bevorzugt, die auch persönliche Krisen erfolgreich gemeistert haben. Ein aalglatter, lückenfreier Lebenslauf macht noch lange keinen guten Mitarbeiter.
Außerdem, was ist denn das für eine Einstellung „Wir bevorzugen bei Neueinstellungen generell die Leute, die noch woanders kündigen müssen“. Das würde ja bedeuten, einmal arbeitslos = immer arbeitslos. Kein Wunder, dass die Wirtschaft kränkelt.
Ich bin der Meinung, versuch so lange durchzuhalten wie es geht, aber wenn es deine Kräfte übersteigt, dann ist die Wiederherstellung deiner Gesundheit das absolut Wichtigste! Hör’ auf deine innere Stimme!
Ich kann auch schon länger nicht mehr arbeiten und ich habe selbst gekündigt, aber ich werde wieder arbeiten, wenn es mir besser geht.
Liebe Grüße
Nicole

Elfie
11.02.03, 09:36
Hallo Belinda,
Du sprichst mir aus der Seele. Ich wollte schon vor Tagen die Frage ins Forum stellen: "Wer von Euch kann überhaupt noch einer geregelten Arbeit nachgehen?" Denn ich bin seit Ende April 02 arbeitsunfähig und weiß nicht wie das alles weitergehen soll. Manchmal trage ich die Situation mit erzwungener Geduld aber dann kommen Phasen wo ich dem Druck(Wunsch endlich wieder so zu können wie man möchte) von mir selbst und dem Druck von aussen( AOK-Med. Dienst) mit Arbeitsversuch (man will sich ja nicht öffentlich zum Affen machen) einfach nicht mehr Standhalten kann. Wenn dann der Therapeut( zu dem ich eigentlich nur ging, weil ich mein Verhalten in Situationen wie Mobbing am Arbeitsplatz ändern möchte)sagt:" sie sind wohl verbittert?- über ihre organischen Probleme müssen sie mit ihrem HA sprechen"! Leider sind meine Konzentrationsstörungen nun mal so einschneidend, daß mich das unendlich mürbe macht. Was will ich denn mit einem nach aussen hin gesunden Körper mit einem Kopf der mir "den Zugriff zur Festplatte verweigert" ganz zu schweigen Streß zu ertragen. Mein HA ist Gott sei Dank selbst SD-Leidender und weiß wie das abläuft, aber mit der AU sind ihm halt die Hände gebunden mit hashi-Diagnose ( ich bin behandlungsbedürftig aber nicht arbeitsunfähig). Ich bin 45 und bei mir spielt alles verrückt. Seit 5 Jahren merke ich, daß alles schwerer wird ich merkte, daß mein Stoffwechsel nicht o.k. ist und habe versucht mit Sport und Disziplin zu überleben. Als ich dann auch noch meine (Halbtags-) Stelle wechselte mit sehr vielfältigem Aufgabenbereich (Verwaltung), 2 halbe Tage angelernt wurde und von Anfang an gegen Mobbing ankämpfen mußte, war mein Zusammenbruch nur eine Frage der Zeit (rückblickend und mit dem Wissenstand von heute). Wenn man dann auch noch für "unfähig" gehalten wird, sitzt das tief in der Seele aber man kann ja das Gegenteil gar nicht beweisen, weil der momentane gesundheitliche Zustand absolut nicht zu einer solchen Herausforderung befähigt. Damals wußte ich nur, daß etwas mit mir nicht in Ordung ist, ich konnte mich einfach nicht konzentrieren, mir wurde heiß wenn ich nur mehrer Dokumente kopieren und zusammensortieren sollte - das war ein scheußliches Gefühl, das ich nicht kannte und ich auch nicht zuordnen konnte. ICH verstehe jetzt schon die Zusammenhänge - aber wer ausser uns Betroffen kann sich das schon vorstellen? Ich bin auch niemanden böse, denn ich hätte mir das auch nicht vorstellen können, daß es so etwas gibt. Ein Trost wäre zu wissen, wie lange dieser Zustand dauern kann - doch wer kann das voraussehen?
Ich weiß nur eines : SO KANN ICH NICHT ARBEITEN.
Ein ganzes Jahr ohne Arbeit (ich habe immer gern gearbeitet auch wenn es mir nicht gut ging) was könnte mann da alles genießen aber was willst denn in unserem besch.. Zustand schon genießen? Diese Krankheit ist die schwierigste Herausforderung in meinem Leben - denn mit Willen ist hier nicht viel zu erzwingen - oder siehst Du das anders?
Also ich stehe vor dem gleichen Problem wie Du und weiß nicht wie es weitergeht - keine Hilfe für Dich aber vielleicht doch ein Trost!
Alles Gute und liebe Grüße
Elfie

Rudi
11.02.03, 10:06
Hallo Silvi,
da sich herausgestellt hat daß die meisten denen es hier schlecht geht neben Hashi auch HPU haben, sollte daß die genetische Veranlagung für Autoimmunkrankheiten sein (zumindest eine davon) die nebenbei gegen allerlei Umweltgifte empfindlich macht, darunter auch Schwermetalle. Warum Du Hashimoto hast obwohl Du keine Amalgamplomben hast, kann ich per Ferndiagnose nicht beantworten, aber es käme verschiedene Möglichkeiten in Frage:
1.) Es handelt sich um andere Belastungen als Quecksilber, die oxidativen Stress erzeugen. Keine Ahnung womit Du in Kontakt kommst (gekommen bist). Wo Du lebst usw.
2.) Es handelt sich doch um Quecksilber, aber die Belastung entsteht durch:
a.) Fisch Essen
b.) Du wohnst in der Nähe eines Krematoriums
c.) Du hast eine Belasung im Mutterleib abbekommen. Während der Schwangerschaft überträgt sich durch die Placenta Tätigkeit 40 % des Quecksilbers auf das ungeborene Kind.
d.) sonstige Möglichkeiten sich mit Quecksilber zu belasten
Tatsächlich spielen Schwermetalle eine Rolle bei allen chronischen Krankheiten. Hier mal eine Info von Dr. Klinghardt: http://members.aol.com/amalgami/klinghvortrag.html
Den kompletten Vortrag von Dr. Klinghardt, wo auch steht wie man sich sonst noch mit Quecksilber vergiften kann, findest du hier: http://members.aol.com/amalgami/klinghardtvortrag.html
Bedenke, wenn Du HPU hast, dann bist Du gegenüber kleinste mengen sehr empfindlich und hast außerdem einen mangel an verschiedene Spurenelemente (z.B. Zink, Aminosäuren), die auch bei einer Quecksilbervergiftung entstehen und die Symtome einer Hg Vergiftung sind jener von HPU sehr ähnlich.
Liebe Grüße
Rudi
>>Hallo Rudi,
>
>Ich möchte mich gar nicht in die Amalgandiskussion hängen und ich will auh Dir nichts böses.Ich wollte nur bemerken, daß ich kein Amalgan habe und nie hatte. Trotzdem geht‘s mir z.Z. Besch... und ich habe Hashimoto...warum, frage ich jetzt mal ‘provokativ‘
>
>Liebe Grüsse und Gute Besserung
>Silvi
>
>Hallo Belinda,
>>also ich gehe seit fast 2 Jahren nicht mehr arbeiten und reichte vor 6 Monaten um Berufsunfähigkeitspension ein (Antrag läuft noch). Auch wenn es Tage gibt wo es mir gut geht, so ist ist das zu wenig. Ein Arbeitsgeber verträgt ja wenn ein Arbeitsnehmer ein paar Wochen im Jahr krank ist, aber wenn die Tage wo és einem nicht gut geht in der Überzahl sind, dann bringt es nicht ein mal was sich in die Arbeit zu quälen und dann nur 30 % Leistung bringen. Meine Schwester hat auch Hashimoto und seit sie vor 2 Jahren ihre Amalgamplomben entfernen hat lassen, schafft sie wieder eine Halbtagsarbeit. Ich hoffe daß ich wieder voll arbeitsfähig bin wenn meine Amalgamplomben entfernt sind und ich die Ausleitungstherapie hinter mir habe.
>>Liebe Grüße
>>Rudi
>>
>>
>>
>>>Hallo, hier bin ich mal wieder!
>>>Anfang des Jahres ging es mir ja nicht so gut und ich wollte alles hin schmeißen. Aber nun habe ich einen guten Allgemein Mediziner gefunden, der mich ernst nimmt.
>>>Erst einmal hatte er mich für eine längere Zeit krank geschrieben, damit ich mit mir selber klar komme und nun will er mir helfen und meine "Symptome" behandeln. Allein dieser Umstand machte mich schon sehr glücklich.
>>>
>>>Als ich nun krank zu Hause war habe ich lange überlegt, wie es mir in Zukunft besser gehen könnte und kam zu dem Schluss, dass es vielleicht besser sei, nur halbtags zu arbeiten - bin momentan ganztags als Sekretärin tätig. Mein Mann unterstützt mich auch bei dem vorhaben, weniger zu arbeiten, weil wir beide der Ansicht sind, dass dies besser für mich sei.
>>>
>>>Nun meine Frage an das Forum:
>>>Was haltet ihr davon, halbtags zu arbeiten?
>>>Sind viele von euch überhaupt noch berufstätig?
>>>Wie managt ihr Alles?
>>>
>>>Nach einem ersten Gespräch mit meinem Vorgesetzten war dieser sehr einsichtig und versprach, mir bei meiner weiteren Genesung behilflich zu sein und bot mir sogar eine halbtägige Tätigkeit an.
>>>Gestern wurde mir jedoch mitgeteilt, ich solle nicht vor der Krankheit resignieren (= nur noch halbtags Arbeiten), mich am Riemen reißen und man könne mir keine Halbtagsstelle anbieten.
>>>Jetzt befürchte ich, dass man mir kündigen wird, da ich nicht mehr 100% geben kann. - Ist das möglich?
>>>
>>>Vielen Dank für eure Meinungen und sorry für die lange Litanei.
>>>Belinda
>>
>

Silvi
11.02.03, 10:53
>Hallo Rudi,
Da sagst Du was ..ein interessanter Aspekt von wegen Quecksilberbelastung im Mutterleib. Meine Mutter ist Medizinisch Technische Laboratin und hat früher an ihrere Arbeitsstelle viel mit Quecksilber gearbeitet, bis 4 Wochen vor meiner Geburt. Ich nehme an, dass sie schon damals gewisse Schutzmassnahmen bei Schwangeren eingehalten haben, aber wer weiss, wie die Quecksilberbelastungen vor der Schwangerschaft und trotz allem noch währenddessen waren...
Danke für Deine Stellungnahme
L.GR. Silvi
Hallo Silvi,
>da sich herausgestellt hat daß die meisten denen es hier schlecht geht neben Hashi auch HPU haben, sollte daß die genetische Veranlagung für Autoimmunkrankheiten sein (zumindest eine davon) die nebenbei gegen allerlei Umweltgifte empfindlich macht, darunter auch Schwermetalle. Warum Du Hashimoto hast obwohl Du keine Amalgamplomben hast, kann ich per Ferndiagnose nicht beantworten, aber es käme verschiedene Möglichkeiten in Frage:
>
>1.) Es handelt sich um andere Belastungen als Quecksilber, die oxidativen Stress erzeugen. Keine Ahnung womit Du in Kontakt kommst (gekommen bist). Wo Du lebst usw.
>
>2.) Es handelt sich doch um Quecksilber, aber die Belastung entsteht durch:
>
>a.) Fisch Essen
>b.) Du wohnst in der Nähe eines Krematoriums
>c.) Du hast eine Belasung im Mutterleib abbekommen. Während der Schwangerschaft überträgt sich durch die Placenta Tätigkeit 40 % des Quecksilbers auf das ungeborene Kind.
>d.) sonstige Möglichkeiten sich mit Quecksilber zu belasten
>
>Tatsächlich spielen Schwermetalle eine Rolle bei allen chronischen Krankheiten. Hier mal eine Info von Dr. Klinghardt: http://members.aol.com/amalgami/klinghvortrag.html
>
>Den kompletten Vortrag von Dr. Klinghardt, wo auch steht wie man sich sonst noch mit Quecksilber vergiften kann, findest du hier: http://members.aol.com/amalgami/klinghardtvortrag.html
>
>Bedenke, wenn Du HPU hast, dann bist Du gegenüber kleinste mengen sehr empfindlich und hast außerdem einen mangel an verschiedene Spurenelemente (z.B. Zink, Aminosäuren), die auch bei einer Quecksilbervergiftung entstehen und die Symtome einer Hg Vergiftung sind jener von HPU sehr ähnlich.
>Liebe Grüße
>Rudi
>
>
>
>
>>>Hallo Rudi,
>>
>>Ich möchte mich gar nicht in die Amalgandiskussion hängen und ich will auh Dir nichts böses.Ich wollte nur bemerken, daß ich kein Amalgan habe und nie hatte. Trotzdem geht‘s mir z.Z. Besch... und ich habe Hashimoto...warum, frage ich jetzt mal ‘provokativ‘
>>
>>Liebe Grüsse und Gute Besserung
>>Silvi
>>
>>Hallo Belinda,
>>>also ich gehe seit fast 2 Jahren nicht mehr arbeiten und reichte vor 6 Monaten um Berufsunfähigkeitspension ein (Antrag läuft noch). Auch wenn es Tage gibt wo es mir gut geht, so ist ist das zu wenig. Ein Arbeitsgeber verträgt ja wenn ein Arbeitsnehmer ein paar Wochen im Jahr krank ist, aber wenn die Tage wo és einem nicht gut geht in der Überzahl sind, dann bringt es nicht ein mal was sich in die Arbeit zu quälen und dann nur 30 % Leistung bringen. Meine Schwester hat auch Hashimoto und seit sie vor 2 Jahren ihre Amalgamplomben entfernen hat lassen, schafft sie wieder eine Halbtagsarbeit. Ich hoffe daß ich wieder voll arbeitsfähig bin wenn meine Amalgamplomben entfernt sind und ich die Ausleitungstherapie hinter mir habe.
>>>Liebe Grüße
>>>Rudi
>>>
>>>
>>>
>>>>Hallo, hier bin ich mal wieder!
>>>>Anfang des Jahres ging es mir ja nicht so gut und ich wollte alles hin schmeißen. Aber nun habe ich einen guten Allgemein Mediziner gefunden, der mich ernst nimmt.
>>>>Erst einmal hatte er mich für eine längere Zeit krank geschrieben, damit ich mit mir selber klar komme und nun will er mir helfen und meine "Symptome" behandeln. Allein dieser Umstand machte mich schon sehr glücklich.
>>>>
>>>>Als ich nun krank zu Hause war habe ich lange überlegt, wie es mir in Zukunft besser gehen könnte und kam zu dem Schluss, dass es vielleicht besser sei, nur halbtags zu arbeiten - bin momentan ganztags als Sekretärin tätig. Mein Mann unterstützt mich auch bei dem vorhaben, weniger zu arbeiten, weil wir beide der Ansicht sind, dass dies besser für mich sei.
>>>>
>>>>Nun meine Frage an das Forum:
>>>>Was haltet ihr davon, halbtags zu arbeiten?
>>>>Sind viele von euch überhaupt noch berufstätig?
>>>>Wie managt ihr Alles?
>>>>
>>>>Nach einem ersten Gespräch mit meinem Vorgesetzten war dieser sehr einsichtig und versprach, mir bei meiner weiteren Genesung behilflich zu sein und bot mir sogar eine halbtägige Tätigkeit an.
>>>>Gestern wurde mir jedoch mitgeteilt, ich solle nicht vor der Krankheit resignieren (= nur noch halbtags Arbeiten), mich am Riemen reißen und man könne mir keine Halbtagsstelle anbieten.
>>>>Jetzt befürchte ich, dass man mir kündigen wird, da ich nicht mehr 100% geben kann. - Ist das möglich?
>>>>
>>>>Vielen Dank für eure Meinungen und sorry für die lange Litanei.
>>>>Belinda
>>>
>>
>

Kerstin
11.02.03, 10:54
Hallo Belinda,
sicher können die meisten Hashis ganz normal arbeiten. Das sind dann aber die, die sowieso wenig bis gar keine Probleme mit ihrer Erkrankung haben.
Ein Gutteil kann dann wieder arbeiten, wenn die Einstellung richtig ist und sich alles wieder eingependelt hat, was vorher entgleist war.
Der kleinste Teil bleibt wirklich arbeitsunfähig.
Allerdings gibts dann noch die Grauzone, in der sich wohl die meisten hier befinden.
Nach 2 Jahren Hormonersatztherapie denke ich, daß ich jetzt den Level erreicht habe, auf dem das ganze sich dann dauerhaft bewegen wird - sofern nicht das Hashi-Wunderheilmittel erfunden wird, oder mir eine OP wesentliche Besserung verschaffen würde. Das heißt: besser wirds so ersma nicht mehr.
Ich hatte bis Ende letzten Jahres einen 19-Stunden Job und ein Studium. Mein Alter läßt erkennen, daß ich inzwischen weit über die Regelstudienzeit hinaus bin. Kurz: beides zusammen habe ich nicht mehr geschafft. Ich konnte mich aber nie wirklich dazu durchringen, das Studium zu schmeißen. Da kam mir der Zufall in Form der Arbeitslosigkeit meines Mannes "zu Hilfe", so daß ich mich entschieden habe, jetzt normal arbeiten zu gehen.
Hashi ist eine extrem launische Erkrankung, zumindest bei mir.
Im Januar klappte das mit der Vollzeit-Arbeit recht gut, ich war ziemlich fit und mit viel Schlaf hat das funktioniert. Seit einer Woche plagt mich wohl ein Schub, es geht mir mies, aber wiederum zu gut, um zu Hause zu bleiben. Wird sich zeigen, wie sich das hier weiterentwickelt.
Im Ganzen mußte ich die großen Karrierepläne an den Nagel hängen, ich bin insgesamt nicht mehr so leistungsfähig, weder körperlich noch mental, so daß meine Arbeit nicht unbedingt den Riesenanspruch hat, aber für mich gut zu leisten ist. Mir ist wichtig, daß man sich auf mich verlassen kann und daß ich das, was ich mache, gut mache.
Hashi ist bei jedem anders, ich kann nur meine Erfahrung wiedergeben und versuchen, Dir etwas Mut zu machen, Dich aber andererseits auch nicht mit zu hohen Ansprüchen zu überfordern. Nimm Dir die Zeit, herauszufinden, wie es weitergehen soll, was Du "noch" leisten kannst und was Du willst. Nicht alles, was anders ist als vorher, ist auch schlechter.
Liebe Grüße und Kopf hoch!
Kerstin

Monika K.
11.02.03, 11:31
Hallo Nicole
Du fragst Dich: "Außerdem, was ist denn das für eine Einstellung „Wir bevorzugen bei Neueinstellungen generell die Leute, die noch woanders kündigen müssen“. Das würde ja bedeuten, einmal arbeitslos = immer arbeitslos. Kein Wunder, dass die Wirtschaft kränkelt."
Meine Antwort: Ich bin seit inzwischen 24 Jahren in wechselnden Unternehmen, jeweils im Personalbereich tätig. Erst seit 6 Jahren als Selbstständige.
Die Erfahrung hat uns leider gelehrt: Wer arbeitslos ist, ist nicht so einfach wieder zum Arbeiten zu bringen. Ja länger einer arbeitslos ist, umso schwieriger ist eine gewisse Disziplin wieder einzufordern. Dies fängt schon bei so einfachen Sachen wie Pünktlichkeit an.
Sorry, wenn ich dies so einfach sage, aber die Erfahrung hat uns gelehrt, daß jemand, der nahtlos wechselt, den Arbeitsprozess einfach besser "aushält".
Du schreibst: einmal arbeitslos-immer arbeitslos. Kein Wunder, daß unsere Wirtschaft kränkelt.
Ich möchte hier nicht philosophieren. Tatsache ist, daß zu wenig Stellen für viel zu viele Arbeitssuchende angeboten werden. Da pickt man sich natürlich die Rosinen heraus. Meine beste Freundin erzählte mir erst letztes Jahr, daß sie für die Besetzung einer einzigen Stelle als Personalsachbearbeiterin um die 80 (!!!!!) Bewerberinnen hatten.
Wenn wir jemanden einstellen möchten, dann schickt uns das Arbeitsamt z.B. 20 Adressen, von denen melden sich vielleicht 5 Leute, von diesen 5 Leuten erscheinen zum Vorstellungsgespräch 3 alkoholisiert, 1 kommt 1/2 Stunde zu spät, 1 kommt pünktlich, ist aber völlig ungeeignet. Dies ist eine Tatsache: haben wir in den vergangenen 6 Jahren mehrfach in dieser oder ähnlichen Form erlebt. Wenn wir dort doch jemanden eingestellt hatte, der eine persönliche Lebenskrise durchlebt hatte, haben wir Schiffbruch erlitten. Die Lebens- oder Gesundheitskrise kam regelmäßig wieder.
Noch mal zu uns: Eine Stellenanzeige parallel dazu in der Zeitung ergibt Bewerbungen von Bewerbern, die noch im Arbeitsprozess sind. HIER haben wir unsere Leute gefunden, die auch nach 3 Jahren immer noch GERNE bei uns beschäftigt werden.
Sorry, wenn ich dies so hart ausdrücke - aber das soziale Auffangnetz, also z.B. die Arbeitslosigkeit, kann einen wirklich erst recht aus dem Arbeitsleben herausdrücken.
So, wie wir in unserem Unternehmen denken, denken sehr, sehr, sehr viele Verantwortliche in Betriebe.
Der Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit ist auch nur ein Papiertiger. Dies schützt nicht vor Degradierung auf einen anderen Arbeitsplatz, u.U. wesentlich niedriger dotiert. Und das Mobbing, das dann entstehen KÖNNTE, möchte ich nicht erleben. Bei Hashimoto sollte man Streß meiden. Der ist dann einfach vorprogrammiert.
Liebe Grüße
Monika

Emi
11.02.03, 11:47
Hi Belinda,
ich habe auch lang gebraucht, zu kapitulieren und endlich mal mit mir beschäftigen. Wurde krank, zusammegefallen, dann nach 12 Tage erneut arbeiten, dann wieder zusammengefallen. Nach 6 Wochen Job verloren (Krankenschwester ja, aber kein kranke Schwester) und mich arbeitlos gemeldet. Nach 6 Monaten Jobsuche (war schon über 40)und eine Ablehnung vom Amtsarzt, worüber ich nicht wusste, hat mich dazu bewegt, es endlich zu akzeptieren, dass ich krank bin. Das auch so, weil schon Spitalaufenthalt nötig gewesen wäre. (was ich aber ablehnte, mit der Begründung, will jetzt nicht noch der Rest meines Lebsen suahc noch im Spital verbringen...).
Dann kam 1 Jhar Krankenstand und nach dessen Auslauf habe ich mich überreden lassen eine Berufsunfähigkeit beantragen. Damals ging schon wesentlich besser, viele Krankheiten waren schon beim Abheilen und der Grund ist auch gefunden und natürlich auch die dementsprechende Thera.
Seit 9 Monaten warte ich auf die Antwort. Vorge Woche habe angerufen, sie sagten, es ist gerade beim Entscheiden.
Mein Hausarzt, ein sehr nett, hilfsbereite und kluge Kerl, hat mir schon früher angeboten, diese Pension beatragen, damit ich in Ruhe meine Suche nach der Gründe und die Heilung vorantreiben kann, ohne die ständige Kontrolltermine am Arbeitsmarktservice (Deckname für Arbeitsamt in Ö). Obwohl sie waren mit mir nach Ablehnung des Amtsarztes sehr entgegenkommend und haben mich in Ruhe gelassen. Das ist aber ein Kleinstadt gewesen mit ausenordentlich hilfsbereite und Nette Beamten auch an der Krankenkasse , die mich von jede mögliche Seite unheimlich stark unterstützten.
Ich konnte nix mehr bewältigen, nicht mal gehen. Bei mir auch noch einen Lungensarkoidose gesellt mit Asthma eingesetzt und Hautlupus. Dann kam die blöde Elektrosensibilität, dass ich schon von eine Sparlampe Asthamanfall bekam. (Damasl wusste noch nicht um diese Zusammenhang!).
Wenn ich nicht mein Freund habe, die mich versorgt, und nicht meine Ruhe und die Möglichkeit, noch im Netz Kontakte pflegen (telefonieren konnte nicht, da das Wählen nicht mehr ging und konnte nicht mal ein Satz fertifsprcehen, da ich vergass, was ich wollte.) Das war aber schon nach 1 Jahr Krankheit.
Jetzt sehe ich so, dass solang ich es nicht akzeptiert habe, dass ich krank bin und das sogar schwerkrank bin, konnte es auch nicht ändern, da ich mit Leugnen und Täuschen, Selbsttäuschen beschäftigt war, um den Schein vor mir und auch vor anderen aufrechthalten, dass ich noch immer leistungsfähig und damit nicht krank bin. War blöd von mir, jetzt, im nachhinein, aber ich machte es so. Habe viel Zeit, Geld und Substanz verloren dadurch. (Nur ein Beispiel: ich konnte nicht mehr aus dem Haus, aber ich wehre mich krankgeschrieben zu werden. Hatte schon Sauerstoff, fast ganze Zeit hängte schon dran, aber nein, ich bin doch gesund!) Wirklich erst, wenn schon gar nix mehr ging, und mein Hausarzt auf die Intensiv einweisen wollte, habe ich es akzeptiert. Aber in Spital ging nicht, sondern zuhause hatte eine Intensivstation... Mit Zentralvenösen Zugang, habe mir selbet die Infisionen verabreicht, alles gemessen und hier, im Forumspielte die absolute Optimistin und ermunterte die Trauenden und Schwächen. Und ich hing schon mit einem Fuss in Grab, aber gab nicht auf. Erst durch den Vorschlag des Lungenarztes, endlich mal zustimmen, dass ich in die Warteliste auf Spenderlunge eingetragen werde, habe die vole Ausmass der Disaster akzeptiert. Und statt Warten auf Transplatation ging lieber mich verabschieden von meine Verwandschaft in Ungarn und auf meine Tod vorzubereiten. Und das war meine Rettung...)
Ich würde jetzt, wen ich es nochmal durchmachen müsste, sicher alle Kräfte auf gründliche Abchecken, Diagnose und Heilung konzentrieren. Nix mit Halbtagjob. Aber ich hatte Sicherheitsnetz und ein bisschen finanzielle Poster auch, was jetzt nicht mehr habe.
Aber nicht selbst kündigen, sondern Krankenstand (Krankaschreiben)und warten dass sie mich kündigen. Niemand ist unersetzbar und der Arbeitsgeber will ein Pferd, der beladen werden kann und auch dann zieht die Karre. Und ein krankes Pferd sollte geschont werden, damit nicht notschlchten muss.
Aber in nachhinein ist nam/frau immer klüger. Die Möglichkeit ist, dass man/frau auch von der Fehler anderer lernt...
Liebe Grüsse,
Emi

Nicole Blue
11.02.03, 13:57
Hallo Monika,
ich kenne viele deiner Erfahrungen aus meiner eigenen beruflichen Zeit, auch wenn ich sicher in einem anderen Bereich (Eignungstests, Assessment Center, Verhaltenstrainings usw. )gearbeitet habe.
Mit den Integrationsproblemen hast du bei den von dir geschilderten Fällen sicher recht. Ich habe mich auch immer geärgert, wenn Bewerber alkoholisiert, zu spät oder gar nicht erschienen sind.
Aber ich hatte meine Äußerungen auf eine erwerbslose Zeit wegen Hashi bezogen. Das sehe ich als persönliche Krise, die erfolgreich gemeistert zur Persönlichkeitsbildung beiträgt. Und das muß kein Nachteil sein.
Oder soll ich mich mit 32, top-qualifiziert zur Ruhe setzen, weil mich Hashi für einige Jahre aus meiner Karriere-Bahn geschleudert hat. So schnell gebe ich nicht auf.
Und alle die hier im Forum sind, beweisen doch damit eine Menge Engagement und Eigeninitiative. Sie geben nicht auf und finden sich nicht mit der Erkrankung ab - alles Eigenschaften die sehr gefragt sind.
Liebe Grüße
Nicole

Emi
11.02.03, 14:56
...und das Kind zum Amalgam der Mutter.
Es war einmal ein "Rätsel" (Aber rätselt haben nur die, die es noch nicht wussten)
<a href="http://195.226.187.23/CGI-BIN/om_isapi.dll?clientID=716670&VOLLTEXT=asthma&advquery=asthma&infobase=aep02_pub.nfo&radOpt=radiobutton&radSel=radiobutton&record={CD85}&softpage=Document42_all" target="_blank">Stillen und Allergie - das nächste Dogma wankt</a>
Dann die schon es kennen, haben die Kollegen aufgeklärt:
<a href="http://195.226.187.23/CGI-BIN/om_isapi.dll?clientID=716670&VOLLTEXT=amalgam&advquery=amalgam&infobase=aep02_pub.nfo&radOpt=radiobutton&radSel=radiobutton&record={10AA8}&softpage=Document42_all" target="_blank">Amalgam-Füllungen der Mutter sind schuld</a>
Alles nachlesen in <a href="http://www.aerztlichepraxis.de/archiv/index.html" target="_blank">http://www.aerztlichepraxis.de</a>
Ja, das ist auch so unseriöse Quelle, wie WHO-Veröffentlichungen und Konsorten...<img src="http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif">
So könnten die amalgamfreie Hashikranken auch mal Gedanken machen, wie sind sie zum Handkuss gekommen...
Das erklärt für die KPU-ler auch, wie das mit "HPU/KPU" (angegriffene Nieren und Darmflora, die nicht ausreichend B6 produzieren kann und das schon während der Schwangerschaft und Stillzeit!) zustande kommt.
Das Amalgam nicht nur bei der Kranken krank macht, und damit die Denkweise von AmalgamträgerInnen nicht ganz einwandsfrei ist:
<a href="http://195.226.187.23/CGI-BIN/om_isapi.dll?clientID=716670&VOLLTEXT=amalgam&advquery=amalgam&infobase=aep02_pub.nfo&radOpt=radiobutton&radSel=radiobutton&record={58A4}&softpage=Document42_all" target="_blank">Zahnarzt-Job bohrt Löcher ins Gedächtnis</a>
Mein Löcher in meinem Hirn sind schon diagnostiziert, da ich es gemerkt habe. Wie ist das bei andere, weis ich nicht. Aber die Sache ist schon gut. gell?
Mit besten Empfehlungen und lG,
Emi

kiki
11.02.03, 15:16
Ich kenne eine Familie, wo
einzelne Mitglieder auch alle möglichen Krankheiten
und Symptome entwickelt haben. Irgendwann sind sie auf
versteckte Schimmelpilze gestossen.
Seitdem sie aus der Wohnung raus sind,
haben sich auch die Krankheiten und Symptome gebessert.
War da auch das Amalgam schuld,
oder mag es sein, dass es noch andere
mögliche Ursachen für gesundheitliche Störungen gibt?
Liebe Grüße
Kiki

Angela
11.02.03, 15:22
>
>
>Ich kenne eine Familie, wo
>einzelne Mitglieder auch alle möglichen Krankheiten
>und Symptome entwickelt haben. Irgendwann sind sie auf
>versteckte Schimmelpilze gestossen.
>Seitdem sie aus der Wohnung raus sind,
>haben sich auch die Krankheiten und Symptome gebessert.
>
>War da auch das Amalgam schuld,
>oder mag es sein, dass es noch andere
>mögliche Ursachen für gesundheitliche Störungen gibt?
>
>Liebe Grüße
>Kiki
>
>
Liebe Kiki,
darüber denke ich auch oft nach !!! Wir haben dieses Haus gemietet und bei uns ist Schimmel seit zwei Jahren sichtbar...leider auch in meinem Schlafzimmer ( mein Mann hat ihn erstmal mit Essig und Alkohol abgewischt, dass ist natürlich nicht ausreichend !)
Ich bin allergisch auf Schimmel und da wir ein Haus kaufen möchten suchen wir auch schon seither, aber wir haben noch keins gefunden ! Auch kein anderes zu mieten...
Ich merke es nicht total direkt, aber wer weiss welche Symptome davon kommen ? Meine trockenen Schleimhäute ?
Ich weiss es nicht, halte Schimmel aber für sehr gefährlich.
Liebe Grüsse von Angela

kiki
11.02.03, 15:54
>
>Liebe Kiki,
>
>darüber denke ich auch oft nach !!! Wir haben dieses Haus gemietet und bei uns ist Schimmel seit zwei Jahren sichtbar...leider auch in meinem Schlafzimmer ( mein Mann hat ihn erstmal mit Essig und Alkohol abgewischt, dass ist natürlich nicht ausreichend !)
>Ich bin allergisch auf Schimmel und da wir ein Haus kaufen möchten suchen wir auch schon seither, aber wir haben noch keins gefunden ! Auch kein anderes zu mieten...
>Ich merke es nicht total direkt, aber wer weiss welche Symptome davon kommen ? Meine trockenen Schleimhäute ?
>Ich weiss es nicht, halte Schimmel aber für sehr gefährlich.
>
>Liebe Grüsse von Angela
>
Ich glaube nicht dass es so toll ist, wenn du da noch viel länger wohnst,
zumal du ja auch allergisch bist. Welche Symptome vom Schimmel kommen, wirst du wohl erst wissen, wenn du umgezogen bist und nicht mehr dem Schimmel ausgesetzt bist.
Allerdings muss sich normlerweise der Hausbesitzer um den Schimmel kümmern, weil er eben Gesundheitsschädlich ist.
Habt ihr da noch nicht angefragt, was mit Sanierung ist?
Ansonsten könnt ihr das, glaube ich, sogar durchsetzen. Allerdings müsstest du da einen Gutachter kommen lassen.
Liebe Grüße
Kiki

Emi
11.02.03, 16:14
Hallo Kiki,
ich würde mal so fragen, wie die Zigeunerin, wenn der Doktor wissen wolte, von wem hat das Kind:
"Herr Doktor, wenn die eine volle Schüssel Bohne essen, wissen sie, von welche Bohne kommt der nächste Furz?"Die Frage ist nicht, ob das letzte Tropfen, die das Fass zum Überlaufen gebracht hat, wasr Amalgam, oder nicht.
Frage mal hier oder in andere Autoimmunforen, wie viel haben unmittelbar von Ausbruch ein Antibiotikakur oder sonstige Schimmelding durchgemacht.
Die barbara forscht schon länger über die Mycotoxine, diese Stadium habe ich auch durchgelaufen.
Ohen eine ständig belastete Entgiftung und Immunsystem passiert rein gar nix. Kannst alles essen, trinken und hast kein Problem. Aber wenn 24 Stunden lang ständig vergiftet bist, wie beim Amalgam, schaut die Lage anders aus, als wenn du eine verschimpelte Wohnung hast, da von dort (hoffentlich) gehst mal auch auf die frische Luft und damit die Belastung ist weniger oder gar nicht.
Schimmel macht sicher nicht Dauerstress. Aber ein Giftquelle in der eigen Mund oder Körper (Depos, Piercing, Implantate oder sonstige Quelle), die was abgibt, geben kein Ruhe.
So, wie ich mit Amalgambelastung...
Aussendem ich habe mein Amalgam jetzt wirklich fast los und entgifte und für mich ist das schon eine gute Zeichen, da ich wieder herumrennen kann und stundenlang vorm PC sitzen, ohne jegliche Problemen.
LG,
Emi
LG,
Emi

Emi
11.02.03, 16:22
Hallo Angela,
ich würde sofort flüchten: Ich hatte kein Allergie, auf Schimmelpilze, aber auf Schimmelgeruch habe ich ausserst promt und heftig regiert.
Es war nach eine Antibiotikabehandlung 3 Wochen, 3 verschieden Zeug wegen plötzlich auftretende sterile Nebenhöhlenentzündung.
Vorher habe ich in einem Haus gewohnt, wo die schwarze Schimmel nur so gewuchert hat, dass ich jede Woche mit Danklor oder auch mit Essigwasser versucht habe zu bekämpfen. (Im Winter)
Ich habe eine Web-Bekanntin, die sich ganz auf Schimmel abgesehen und darüber tolle Webseiten gemacht:<a href="http://www.atelier-pe.de/ms/" target="_blank">Mykotoxine</a>
Vielleicht ist auch für dich was dabei...
Liebe Grüsse,
Emi

kiki
11.02.03, 17:59
">Schimmel macht sicher nicht Dauerstress. Aber ein Giftquelle in der eigen Mund oder Körper (Depos, Piercing, Implantate oder sonstige Quelle), die was abgibt, geben kein Ruhe.
>So, wie ich mit Amalgambelastung..."
Das sehe ich anders, weil meine Freundin nicht eine einzige Füllung im Mund hat und auch nie irgendwelche gesundheitlichen Probleme hatte, bevor sie in diese Wohnung gezogen ist.
Und seltsamerweise verschwinden die Beschwerden jetzt auch wieder.
Ich weiß nicht, wieso ein Schimmelpilz keinen Dauerstress machen soll. Weil er kein Amalgam ist? Das kann ja wohl nicht sein. Du atmest das Zeug jeden Tag ein und die Sporen setzen sich auch in den Atemwegen fest. Das ist genauso ein Gift wie alle anderen Gifte auch. Vorallem, wenn man, wie z.B. Angela und ich selber auch, allergisch dagegen ist. Das ist ja, als wenn ein Mensch mit Heuschnupfen auf einer Matratze mit Gräsern schlafen würde. Kommen dann die Beschwerden auch vom Amalgam, selbst wenn man keines im Mund hat.
Im Gegensatz dazu hat mein Onkel, z.B. wissentlich viele Amalgamfüllungen im Mund seit Jahrzehnten. Der Mann ist 78, fit und fidel und hat keinerlei Probleme. Warum ist er nicht vergiftet? Warum hat er nie Autoimmuerkrankungen bekommen? Warum kommst sein Körper damit klar und andere nicht?
Er ist übrigens nicht mit mir verwandt, dagegen hat seine Frau, die Schwester meiner Mutter, genauso SD Beschwerden gehabt wie ich. Und meine Mutter hat auch Beschwerden, aber kein Amalgam, auch kein Piercing, und auch sonst fällt sie - genau wie ich - aus deinem Bild. Keine Thermometer, kein Fisch, keine Chemikalien beim Job, keine Impfungen außer Kinderlähmung und Tetanus, es gab auch nie viel Kopfsalat bei uns und wir wohnen mitten im Grünen. Unsere Nachbarn sind alle gesund, also kann es auch nicht am Boden liegen, oder an der Luft. Wir hatten zwar mal Hühner, die alle gestorben sind, allerdings lag das weniger an dem Boden als mehr an dem Fuchs, der unsere Hühner zum Fressen gerne hatte.
Ich hatte dich schon einmal gefragt, wie ich, bzw. meine Mutter in diese Bild passen. Aber ich habe keine Antwort bekommen.
"Aussendem ich habe mein Amalgam jetzt wirklich fast los und entgifte und für mich ist das schon eine gute Zeichen, da ich wieder herumrennen kann und stundenlang vorm PC sitzen, ohne jegliche Problemen."
Niemand spricht dir ab, dass du gesundheitliche Probleme durch Amalgam hast, aber ich darf dich dran erinnern, dass es vor kurzer Zeit noch die Strahlenbelastung des PCs war, die deine SD zum Schrumpfen brachte. Schrumpft deine SD jetzt nicht mehr, wenn du sie stundenlang vor dem PC grillst? Warum macht der PC plötzlich nichts mehr, obwohl das vorher der Bösewicht hoch zehn war.
Du beschwerst dich, dass die Leute deine Meinung nicht teilen, aber du akzeptierst nicht, dass es auch noch andere Auslöser für Krankheiten geben kann. Du sprichst z.B. meiner Freundin ab, dass sie durch eine Schimmelpilzbelastung krank geworden ist, obwohl alles darauf hinweist.
Warum ist das in deinen Augen unmöglich? Meiner Freundin geht es wieder besser, aber das dürfte nach deiner Theorie ja gar nicht möglich sein.
Liebe Grüße von Kiki,
die kein Eiweiß mehr im Urin hat, seidem sie die nicht existierende Stoffwechselstörung KPU mit bösem Zink und B6 behandelt.

Angela
11.02.03, 18:07
>>
>>Liebe Kiki,
>>
>>darüber denke ich auch oft nach !!! Wir haben dieses Haus gemietet und bei uns ist Schimmel seit zwei Jahren sichtbar...leider auch in meinem Schlafzimmer ( mein Mann hat ihn erstmal mit Essig und Alkohol abgewischt, dass ist natürlich nicht ausreichend !)
>>Ich bin allergisch auf Schimmel und da wir ein Haus kaufen möchten suchen wir auch schon seither, aber wir haben noch keins gefunden ! Auch kein anderes zu mieten...
>>Ich merke es nicht total direkt, aber wer weiss welche Symptome davon kommen ? Meine trockenen Schleimhäute ?
>>Ich weiss es nicht, halte Schimmel aber für sehr gefährlich.
>>
>>Liebe Grüsse von Angela
>>
>
>Ich glaube nicht dass es so toll ist, wenn du da noch viel länger wohnst,
>zumal du ja auch allergisch bist. Welche Symptome vom Schimmel kommen, wirst du wohl erst wissen, wenn du umgezogen bist und nicht mehr dem Schimmel ausgesetzt bist.
>Allerdings muss sich normlerweise der Hausbesitzer um den Schimmel kümmern, weil er eben Gesundheitsschädlich ist.
>Habt ihr da noch nicht angefragt, was mit Sanierung ist?
>
>Ansonsten könnt ihr das, glaube ich, sogar durchsetzen. Allerdings müsstest du da einen Gutachter kommen lassen.
>
>Liebe Grüße
>Kiki
Liebe Kiki,
eine Sanierung ist so aufwendig, dass wir in der Zeit gar nicht hierwohnen könnten, daher müssen wir eben noch etwas warten.
Es ist ja nicht so, dass es grosse Stellen sind, oder man etwas riecht, wie man das manchmal von Kellern kennt, aber es ist sichtbar und ein Freund von uns hat Aspergillus niger gefunden bei einer Probe.
Sicher wäre auch der Eigentümer zuständig, aber wir können hier wirklich nicht überall den Putz abschlagen lassen, was dann in der Luft ist will ich gar nicht wissen.
Wir suchen also weiter....
Viele liebe Grüsse von Angela

Emi
11.02.03, 18:40
Hi Kiki,
da du Eiweiss in Harnhattest, ist irgendwas doch in der Niere gewesen. Und solang du dein Zink schluckst, bist auch ganz in Gleichgewicht.
Deine Freundin streite ich nicht ihre Empfindlichkeit ab. Aber zwische Allergie und vergiftung schoin unterscheiden sollst. Allergie ist ein Überempfindlichkeit, was andere nicht machen. Gift ist für jeder Gift.
Eletrosmog ist ein Faktor, die durch Schwermetallvergiftung natürlich schlimmer. So kam ich auf die Metalle, gerade durch ander Betriffen und Umweltarzt(Dr Mosshammer).
Das dein Mam nie Amalgam hatte, schwer mir zu glauben. Und das auch nie Fischbgegesegn oder so. Auch bestimmte Produktionswerkstatte oder Friedhöfe mit Krematorium können ganz schön Schwermeatlle herausspucken.
KPU als beschwerde gibt es sicher. So, wie Hashi. Aber nur ein teilerscheinung von ein Gnazes.
LG,
Emi

Petra O.
11.02.03, 21:56
Hallo Belinda,
ob du nur noch halbtags arbeiten gehst, kannst nur du allein nach deinem Befinden entscheiden, da dieses bei jedem anders ist.>Auf alle Fälle scheint es sehr wichtig, Streß zu vermeiden. Unter Streß leidet die Leistungsfähigkeit überdurchschnittlich und der körperliche Verschleiß geht merklich schneller voran. Wenn du Freude an deiner Arbeit hast, wirst du sie also auch ganztags besser bewältigen, als eine ungeliebte Tätigkeit halbtags. Leider war es aus meiner Sicht nicht vorteilhaft, deinem Chef von der Krankheit als Ursache für die AZ-Verkürzung zu sprechen. Das löst dort immer den Eindruck mangelnder Leistungsfähikiet, Ausfall durch Krankheit und den Versuch der "vorbeugenden" Kündigung aus. Letzlich hast du dich jetz selbst unter Streß gesetzt, da du nun das Gegenteil beweisen mußt. Unter diesem Druck entstehen Fehler etc.....
Vielleicht kannst du dir eine Halbtagsstelle für den Notfall suchen, damit du den unguten Bedingungen nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bist.ich mache gerade selbst die Erfahrung, das selbst schwere körperliche Arbeit leichetr erträglcih ist, als eine "Mobbingatmsophäre".
Viele Grüße petra O.
Hallo, hier bin ich mal wieder!
>Anfang des Jahres ging es mir ja nicht so gut und ich wollte alles hin schmeißen. Aber nun habe ich einen guten Allgemein Mediziner gefunden, der mich ernst nimmt.
>Erst einmal hatte er mich für eine längere Zeit krank geschrieben, damit ich mit mir selber klar komme und nun will er mir helfen und meine "Symptome" behandeln. Allein dieser Umstand machte mich schon sehr glücklich.
>
>Als ich nun krank zu Hause war habe ich lange überlegt, wie es mir in Zukunft besser gehen könnte und kam zu dem Schluss, dass es vielleicht besser sei, nur halbtags zu arbeiten - bin momentan ganztags als Sekretärin tätig. Mein Mann unterstützt mich auch bei dem vorhaben, weniger zu arbeiten, weil wir beide der Ansicht sind, dass dies besser für mich sei.
>
>Nun meine Frage an das Forum:
>Was haltet ihr davon, halbtags zu arbeiten?
>Sind viele von euch überhaupt noch berufstätig?
>Wie managt ihr Alles?
>
>Nach einem ersten Gespräch mit meinem Vorgesetzten war dieser sehr einsichtig und versprach, mir bei meiner weiteren Genesung behilflich zu sein und bot mir sogar eine halbtägige Tätigkeit an.
>Gestern wurde mir jedoch mitgeteilt, ich solle nicht vor der Krankheit resignieren (= nur noch halbtags Arbeiten), mich am Riemen reißen und man könne mir keine Halbtagsstelle anbieten.
>Jetzt befürchte ich, dass man mir kündigen wird, da ich nicht mehr 100% geben kann. - Ist das möglich?
>
>Vielen Dank für eure Meinungen und sorry für die lange Litanei.
>Belinda

Petra O.
11.02.03, 22:38
>Hallo Kerstin u.a.,
vielleicht kannst du mir einen Tip geben, wie man mit Hashihirn etc.gerade seine Zuverlässigkeit im Berufsleben wiederherstellen kann.Ich bin eigentlich Ingenieurin und bin dabei mit Hashi auch ganz gut zurecht gekommen. Büro- und Baustellenabläufe waren bekannt, was ich hätte übersehen können habe ich notiert oder mit Eselsbrücken behalten. Nun bin ich aufgrund der Situation in der Wirtschaft gezwungen, körperlich schwere Arbeit am Fließband (Akkord)zu tun, einschließlich Arbeitsvorbereitung und Verpackung/Versand. Die Arbeit selbst ist nicht das Problem, körperliche Arbeit ist mir nicht fremd.Leider herrscht hier eine unvorstellbare Mobbingsituation, die auch körperliche Gewalt nicht ausschließt.Einer wartet nur auf die Fehler von anderen. Leitungsmäßig tut keiner etwas dagegen,da sich die Mitarbeiter so gegenseitig zu Höchstleistungen peitschen.Ich versuche umsichtig zu sein, Situationen
vorausschauend zu klären usw.Entsprechend Hashihirn kommt es jedoch manchmal vor, daß ich mitten in der Tätigkeit die Hälfte vergesse, unlogisch handle etc.Da ich selbst nicht möchte, daß andere meine Arbeit mittun müßten, leide ich sehr darunter, selbst manchmal den Vorwand für abfällige Beurteilungen zu liefern. Da die Arbeit sozusagen am unteren Level angesiedelt ist, komme ich mir so natürlich doppelt unzulänglich vor.Hinzu kommen derzeit noch familiäre Probleme. Ich kümmere mich um meine Mutter, die kürzlich einen Schlaganfall hatte, mein Mann arbeitet auswärts und ist nur am Wochenende zu Hause.
Ich möchte meine innere Ruhe wiederfinden aber auch nicht aufgeben. Was könnte ich tun? oder sollte ich meinen Ehrgeiz runterschrauben und mich "mit dem Hintern draufsetzten", egal was passiert, zumal der Verdienst grade mal die Portokasse füllt? Wie ich oben geschrieben habe, stelle ich fest, daß gerade der seelische Streß meine Gesundheit noch völlig ruiniert.
Viele Grüße Petra O.

Hallo Belinda,
>
>sicher können die meisten Hashis ganz normal arbeiten. Das sind dann aber die, die sowieso wenig bis gar keine Probleme mit ihrer Erkrankung haben.
>Ein Gutteil kann dann wieder arbeiten, wenn die Einstellung richtig ist und sich alles wieder eingependelt hat, was vorher entgleist war.
>Der kleinste Teil bleibt wirklich arbeitsunfähig.
>Allerdings gibts dann noch die Grauzone, in der sich wohl die meisten hier befinden.
>
>Nach 2 Jahren Hormonersatztherapie denke ich, daß ich jetzt den Level erreicht habe, auf dem das ganze sich dann dauerhaft bewegen wird - sofern nicht das Hashi-Wunderheilmittel erfunden wird, oder mir eine OP wesentliche Besserung verschaffen würde. Das heißt: besser wirds so ersma nicht mehr.
>Ich hatte bis Ende letzten Jahres einen 19-Stunden Job und ein Studium. Mein Alter läßt erkennen, daß ich inzwischen weit über die Regelstudienzeit hinaus bin. Kurz: beides zusammen habe ich nicht mehr geschafft. Ich konnte mich aber nie wirklich dazu durchringen, das Studium zu schmeißen. Da kam mir der Zufall in Form der Arbeitslosigkeit meines Mannes "zu Hilfe", so daß ich mich entschieden habe, jetzt normal arbeiten zu gehen.
>
>Hashi ist eine extrem launische Erkrankung, zumindest bei mir.
>Im Januar klappte das mit der Vollzeit-Arbeit recht gut, ich war ziemlich fit und mit viel Schlaf hat das funktioniert. Seit einer Woche plagt mich wohl ein Schub, es geht mir mies, aber wiederum zu gut, um zu Hause zu bleiben. Wird sich zeigen, wie sich das hier weiterentwickelt.
>
>Im Ganzen mußte ich die großen Karrierepläne an den Nagel hängen, ich bin insgesamt nicht mehr so leistungsfähig, weder körperlich noch mental, so daß meine Arbeit nicht unbedingt den Riesenanspruch hat, aber für mich gut zu leisten ist. Mir ist wichtig, daß man sich auf mich verlassen kann und daß ich das, was ich mache, gut mache.
>
>Hashi ist bei jedem anders, ich kann nur meine Erfahrung wiedergeben und versuchen, Dir etwas Mut zu machen, Dich aber andererseits auch nicht mit zu hohen Ansprüchen zu überfordern. Nimm Dir die Zeit, herauszufinden, wie es weitergehen soll, was Du "noch" leisten kannst und was Du willst. Nicht alles, was anders ist als vorher, ist auch schlechter.
>
>Liebe Grüße und Kopf hoch!
>Kerstin

Petra O.
11.02.03, 22:49
>>>
Liebe Angela,
wenn irgendwie möglich, zieh sofort aus!Die gesundheitlichen Schäden können unabhängig vom Grad des Schimmelbefalls so gravierend sein, daß es kein Zurück mehr gibt und sich Folgekrankheiten einstellen.
Viel Grüße Petra O.
>>>Liebe Kiki,
>>>
>>>darüber denke ich auch oft nach !!! Wir haben dieses Haus gemietet und bei uns ist Schimmel seit zwei Jahren sichtbar...leider auch in meinem Schlafzimmer ( mein Mann hat ihn erstmal mit Essig und Alkohol abgewischt, dass ist natürlich nicht ausreichend !)
>>>Ich bin allergisch auf Schimmel und da wir ein Haus kaufen möchten suchen wir auch schon seither, aber wir haben noch keins gefunden ! Auch kein anderes zu mieten...
>>>Ich merke es nicht total direkt, aber wer weiss welche Symptome davon kommen ? Meine trockenen Schleimhäute ?
>>>Ich weiss es nicht, halte Schimmel aber für sehr gefährlich.
>>>
>>>Liebe Grüsse von Angela
>>>
>>
>>Ich glaube nicht dass es so toll ist, wenn du da noch viel länger wohnst,
>>zumal du ja auch allergisch bist. Welche Symptome vom Schimmel kommen, wirst du wohl erst wissen, wenn du umgezogen bist und nicht mehr dem Schimmel ausgesetzt bist.
>>Allerdings muss sich normlerweise der Hausbesitzer um den Schimmel kümmern, weil er eben Gesundheitsschädlich ist.
>>Habt ihr da noch nicht angefragt, was mit Sanierung ist?
>>
>>Ansonsten könnt ihr das, glaube ich, sogar durchsetzen. Allerdings müsstest du da einen Gutachter kommen lassen.
>>
>>Liebe Grüße
>>Kiki
>
>Liebe Kiki,
>
>eine Sanierung ist so aufwendig, dass wir in der Zeit gar nicht hierwohnen könnten, daher müssen wir eben noch etwas warten.
>Es ist ja nicht so, dass es grosse Stellen sind, oder man etwas riecht, wie man das manchmal von Kellern kennt, aber es ist sichtbar und ein Freund von uns hat Aspergillus niger gefunden bei einer Probe.
>Sicher wäre auch der Eigentümer zuständig, aber wir können hier wirklich nicht überall den Putz abschlagen lassen, was dann in der Luft ist will ich gar nicht wissen.
>Wir suchen also weiter....
>
>Viele liebe Grüsse von Angela
>