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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wegen hashi von (zusatz)versicherung abgelehnt



anne
13.01.03, 11:32
liebe forumsleserlinge,
wollt euch von meiner krankenkassenerfahrung berichten.
und zwar wollte ich bei der mannheimer versicherung eine zuatzversicherung (also zusätzlich zur gesetzlichen) für heilpraktikerverfahren abschließen, für ca. 20 euro im monat bei 80% bezahlung der heilbehandlungen schien mir das ein superangebot. im ‘bewerbugsbogen‘ hab ich artig unter chronische krankheiten hashi angegeben, obwohl es an sich nicht bei den ganzen gegebenen möglichkeiten stand. nun bekomme -für mich völlig überraschend- eine ablehnung von der versicherung WEGEN HASHI. eine zweite anfrage bei der hanse-merkur versicherung mir ähnlichem angebot fiel ebenfalls und mit der gleichen begründung negativ aus.
das ist doch recht verwunderlich, wo es sich nach landläufiger auffassung um eine ‘macht-ja-nichts-krankheit‘ handelt, die allein mit hormonen behandelt wird (was von der gesetzlichen versicherung übernommen wird) und -soweit ich dieses forum verfolge- es auch kaum naturheilverfahren gibt, die klassischer weise bei hashi erfolgversprechend angewandt werden. was also befürchten die versicherungen ?
ich hatte die versicherung viel eher die behandlung von hpu (was ich nicht angegeben habe, weils das ja gar nicht gibt!) und meinem heuschnupfen (den ich angegeben habe und an dem sich komischerweise keiner gestört hat, obwohl der viel aufwendiger und langwieriger mit naturheilverfahren behandelt werden kann und muss) gedacht. das verstehe einer!

anne

Conny Menne
13.01.03, 14:38
>liebe forumsleserlinge,
>
>wollt euch von meiner krankenkassenerfahrung berichten.
>und zwar wollte ich bei der mannheimer versicherung eine zuatzversicherung (also zusätzlich zur gesetzlichen) für heilpraktikerverfahren abschließen, für ca. 20 euro im monat bei 80% bezahlung der heilbehandlungen schien mir das ein superangebot. im ‘bewerbugsbogen‘ hab ich artig unter chronische krankheiten hashi angegeben, obwohl es an sich nicht bei den ganzen gegebenen möglichkeiten stand. nun bekomme -für mich völlig überraschend- eine ablehnung von der versicherung WEGEN HASHI. eine zweite anfrage bei der hanse-merkur versicherung mir ähnlichem angebot fiel ebenfalls und mit der gleichen begründung negativ aus.
Hallihallo,
hatte mit meiner Krankenzusatzversicherung auch Probleme wg. Hashi. Die Provinzial hat mich jedoch genommen (allerdings mit 11,- DM Aufschlag wg. Hashi). Ich verstehe die Reaktion der Krankenkassen auch nicht. Für meinen ebenfalls vorhandenen Heuschnupfen hat sich bei mir auch keiner interessiert. Komisch, komisch. Vielleicht hast ja auch du bei der Provinzial Glück !
Tschüüsss
Conny
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>das ist doch recht verwunderlich, wo es sich nach landläufiger auffassung um eine ‘macht-ja-nichts-krankheit‘ handelt, die allein mit hormonen behandelt wird (was von der gesetzlichen versicherung übernommen wird) und -soweit ich dieses forum verfolge- es auch kaum naturheilverfahren gibt, die klassischer weise bei hashi erfolgversprechend angewandt werden. was also befürchten die versicherungen ?
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>ich hatte die versicherung viel eher die behandlung von hpu (was ich nicht angegeben habe, weils das ja gar nicht gibt!) und meinem heuschnupfen (den ich angegeben habe und an dem sich komischerweise keiner gestört hat, obwohl der viel aufwendiger und langwieriger mit naturheilverfahren behandelt werden kann und muss) gedacht. das verstehe einer!
>
>anne

Charlotte
14.01.03, 11:52
Liebe Anne,
das war also doch kein so guter tipp mit der Mannheimer, ich bin auch abgelehnt worden, allerdings nur mit einem lapidaren Dreizeiler und ohne Angabe des Grundes, ich vermute doch auch, dass es wegen Hashi war. Ich war richtig sauer und fand das irgendwie diskriminierend. Erst haben die immerzu und ganz schnell geschreiben, dann lange Zeit nicht mehr, da habe ich mir sowas schon gedacht.
Ich habe aber nochmal (heute) nachgehakt und nach den Gründen gefragt und ob sie nach erneuter Prüfung nicht doch... Glaube aber nicht dran. Vielleicht liegt das auch daran, dass die sone Option mit diesem Tarif verkoppelt haben, dass man ganz wechseln kann in die Private ohne erneute Gesundheitsprüfung. Darauf kann ich aber gern verzichten, mir kommt es nur auf die Leistungen für die Heipraktikerin an, jede Woche 30 Euro geht ganz schön ins Geld.
Jaja, lesen tut sich das immer ganz gut, wie sie ihre Produkte werbend anpreisen. Nur wollen darf man sie nicht.
Viele Grüße
Charlotte

gina*
15.01.03, 11:36
Hallöchen ihr beiden,
obwohl bei uns (Ö) das mit der gesetzl. Krankenversicherung etwas anders ist als bei euch (wir können nicht zwischen versch. Kassen wählen) liegen punkto privater Zusatzversicherung die Dinge ganz ähnlich.
Ich stellte im Herbst 02 meinen Antrag (samt sämtl. pers. Daten) für eine solche. Ich wurde dann aufgrund meiner Angaben (über SD [hatte damals zwar nur neg.Befunde weil die Ursache div. Probs an mir selber und nicht an der SD lag ... blabla], Gewicht [zuviel dank 8 Jahren unbehandelter UF]) im Ansuchen, zu einem Gespräch und einer chefärztlichen Untersuchung "..... im Einvernehmen mit unserem Chefarzt müssen wir den Antrag für Sie von einem ärztichen Befund über ihren derzeitigen Gesundheitszustand abhängig machen ....." eingeladen.
Die Untersuchung selbst war dann zwar reine "Augenauswischerei", im Gespräch konnte ich mich mit "ungesundem Ernährungsblabla" durchschwindeln und der Chefarzt genehmigte aber meine Zusatzversicherung dann doch aufgrund der damals (gottseidank) negativen SD-Befunde (waren sie doch auch mal zu was gut ;-)) ) - höchstwahrscheinlich hätte der mich aber schon mit einer "normalen" (offiziellen!!) UF (geschweige Hashi) abgelehnt.
Tja für die Ärzte ist Hashi doch ganz praktisch - je nachdem macht(s)-was oder macht(s)-ja-nix ;->
lg gina
p.s. Hilft euch zwar jetzt auch nicht wirklich weiter ... wollte es aber trotzdem "loswerden" ;-)