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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hashi und Studium?



Shibi
05.11.02, 09:01
Hallihallö,
ich stecke momentan in einer echt verfahrenen Situation.
Zum einen geht es mir physisch nicht besonders gut,da ich noch keine Hormone nehmen kann(hashi, die mit ner ÜF anfängt-deswegen noch keine Hormone).Zum anderen stehe ich wegen meinem Studium unter Druck, da mein Semester schon angefangen hat(seit 2Wo), und die Proffs zwar meinten, bei Krankheitsfall ne Ausnahme zu machen, aber wenns noch so 3-4 Wochen dauern wird, würden sie mir raten dieses Semester nicht mehr weiter zu studieren.Das blöde an der Sache ist, das ich dann ein ganzes Jahr verlieren würde, was mich sehr belasten würde.
ich bin momentan noch zu Hause, da ich mich eigentlich noch nicht fähig fühle zu studieren, werde aber am Sa. einen Versuch starten.Ich weiss nicht, wann lange ich damit rechnen muss,eine einigermassen Besserung zu spüren,da ich auch nicht weiss, wie lange es dauert, bis die Hormone anschlagen.Die Feineinstellund dauert wohl länger, oder?
Kennt jemand eine ähnliche Situation?
Liebe Grüsse, Shibi

Michael D‘Angelo
05.11.02, 09:26
>Hallihallö,
>
>ich stecke momentan in einer echt verfahrenen Situation.
>Zum einen geht es mir physisch nicht besonders gut,da ich noch keine Hormone nehmen kann(hashi, die mit ner ÜF anfängt-deswegen noch keine Hormone).Zum anderen stehe ich wegen meinem Studium unter Druck, da mein Semester schon angefangen hat(seit 2Wo), und die Proffs zwar meinten, bei Krankheitsfall ne Ausnahme zu machen, aber wenns noch so 3-4 Wochen dauern wird, würden sie mir raten dieses Semester nicht mehr weiter zu studieren.Das blöde an der Sache ist, das ich dann ein ganzes Jahr verlieren würde, was mich sehr belasten würde.
>ich bin momentan noch zu Hause, da ich mich eigentlich noch nicht fähig fühle zu studieren, werde aber am Sa. einen Versuch starten.Ich weiss nicht, wann lange ich damit rechnen muss,eine einigermassen Besserung zu spüren,da ich auch nicht weiss, wie lange es dauert, bis die Hormone anschlagen.Die Feineinstellund dauert wohl länger, oder?
>
>Kennt jemand eine ähnliche Situation?
>
>Liebe Grüsse, Shibi
=> ICH!!!!
Mein ganzes Studium lief so auf und ab und mitten in den letzten Diplomprüfungen ging gar nichts mehr!!!!!
Probier gerade wieder anzufangen und mein Studium fertig zu machen, bin aber auch gerade krank, trotz Total-OP und trotz NNH-OP und Mandel-OP, weil die Krankheit zu lange in mir gewütet hat.
Du solltest Dir überlegen, ein Krankheitssemster/Urlaubssemester einzulegen, sonst wird diese Semester gewertet.
Du brauchst dringend einen guten Arzt, der von Hashi halbwegs Ahnung hat und auch von Immunsystem, denn dies ist garantiert auch gestört.
Leider sind solche Ärzte selten.
Liebe Grüße
Michael D‘Angelo

ellen
05.11.02, 10:24
Hallo!
Jupp, ich studiere auch. Und wir haben keine Semester sondern Trimester.
Alles muß deswegen noch ein bissel schneller gehen und der Stress ist enorm. Was da an Tränen fließen.....
Überleg Dir gut, wie Du Dich fühlst und wie Deine psychische Einstellung ist vor dem Semester. Denn der Stress kommt ja bekanntlich meistens im letzten Drittel des Semesters, alles auf einmal.
Du mußt Dir auch bewußt machen, wie wichtig das Semester von den Noten her ist und dann entscheiden.
Ich habe bis jetzt noch kein Semester wiederholt ( Das darf man an der Berufsakademie auch nicht), bin dafür aber oft am Ende total fertig gewesen.
Seit dem letzten Semester besuche ich Qi-Gong Stunden, in denen beigebracht wird bewußt durch langsame Übungen zu entspannen. Man kann sich das wie Karate in Slow-Motion vorstellen. Ich habe diese Übungen auch während des Studiums angewendet, und sie haben mir sehr sehr geholfen, Ruhe zu finden in der hektischen Zeit.
Vieleicht gibt es ja etwas Ähnliches in Deiner Nähe z.B. Yoga, oder Du hast ein Hobby, das Dich ablenkt.
Ich kann Dir leider nur diesen Tipp geben und Dir alles Gute wünschen.*Daumendrück*
Greetings Ellen

Nana
05.11.02, 10:46
>Hallihallö,
>
>ich stecke momentan in einer echt verfahrenen Situation.
>Zum einen geht es mir physisch nicht besonders gut,da ich noch keine Hormone nehmen kann(hashi, die mit ner ÜF anfängt-deswegen noch keine Hormone).Zum anderen stehe ich wegen meinem Studium unter Druck, da mein Semester schon angefangen hat(seit 2Wo), und die Proffs zwar meinten, bei Krankheitsfall ne Ausnahme zu machen, aber wenns noch so 3-4 Wochen dauern wird, würden sie mir raten dieses Semester nicht mehr weiter zu studieren.Das blöde an der Sache ist, das ich dann ein ganzes Jahr verlieren würde, was mich sehr belasten würde.
>ich bin momentan noch zu Hause, da ich mich eigentlich noch nicht fähig fühle zu studieren, werde aber am Sa. einen Versuch starten.Ich weiss nicht, wann lange ich damit rechnen muss,eine einigermassen Besserung zu spüren,da ich auch nicht weiss, wie lange es dauert, bis die Hormone anschlagen.Die Feineinstellund dauert wohl länger, oder?
>
>Kennt jemand eine ähnliche Situation?
>
>Liebe Grüsse, Shibi
Hallo Shibi,
die Situation ist auch mir wirklich nicht fremd.

Du hast schon recht, die Einstellung kann wohl recht lange dauern. Auf jeden Fall hat Michael recht, Du brauchst einen guten Arzt. Und viel Geduld.
Ich weiß nicht, was ich von einem Pausensemester halten soll, Du weißt selbst am besten, wie gut/schlecht es Dir geht, für andere ist das ja alles relativ.
Wenn es Dich aber -wie Du schreibst- sehr belasten würde, eine Pause einzulegen, warum versucht Du es nicht wenigstens erst mal mit Studium?
Du kannst ja immer noch wiederholen oder abbrechen, wenns gar nicht geht, es wird dann zwar gezählt, aber was machts? Du hättest es dann wenigstens probiert und vielleicht gehts ja auch, selbst wenns mühsam ist. Auf jeden Fall ists vieleicht weniger belastend, wenn Du wenigstens versucht hast zu kämpfen.
Man kann auch leider nicht immer so total darauf Rücksicht nehmen. Geh doch wenigstens mal hin und schau, wies läuft. Sonst kommst Du ja immer mehr in Streß, denn Du verpaßt ja einiges, und Streß ist nunmal Gift.
Es ist jetzt halt Zufall, wenns mit dem Beginn zusammenfällt, aber später, falls wieder mal ein Schub kommen sollte und Du neu eingestellt werden mußt, kannst auch nicht immer ne Pause einlegen, bist vielleicht grade mittendrin oder hast später auch mal berufl. Verpflichtungen, die es nicht immer zulassen ohne Dich ansonsten auch selbst zu benachteiligen.
Nichts für ungut, Du mußts eh selbst wissen, ich würds bald mal versuchen, die Flinte kann man immer noch werfen, wenns dann gar nicht geht.
alles Gute ;-)
liebe Grüße,
Nana

Sisi
05.11.02, 15:53
Hallo Shibi,
ich bin gerade in der Endphase meines Studiums und stecke mitten in den Examensvorbereitungen. Leider bin auch ich zur zeit noch nicht richtig eingestellt, da ich mich schritt für schritt mit den hormomen langsam vor taste, da ich wohl schon seit 1 bis 2 jahren ne leichte unterfunktion hatte.
Trotzdem kann ich nur sagen, es tut mir gut, durch meine aufgaben etwas abgelenkt von der erkrankung zu sein. ob ich nun zuhause vorm tv hänge oder an der uni macht keinen unterschied. immer nur alles tausend mal nach zu lesen und zu trauern was man irgendwann alles noch an symptomen kriegen kann bringt gar nix. jeh mehr man in sich rein horcht und rumliegt um so kranker fühlt man sich manchmal. wenn ich aber abgelenkt bin, vergess ich auch hashi und dann gehts mir gleich besser. ich mach auch yoga und viel ausdauer und kraft sport im fittnesstudio, das hat mir sehr über meinen niedrigen blutdruck und puls hinweg geholfen. leider merke ich immer wenn ich abends im bett liegen, dass ich ohrensausen hab, aber dann bin ich so müde, dass ich eh kurz darauf einschlafe. und man darf auch nicht vergessen, dass es schlecht im lebenslauf aussieht zu lange zu studieren auch wenns an der krankheit lag, das sieht evtl noch schlechter aus, ich würde tuten was ich kann um meinen plan einzuhalten. auch kommen studiengebühren in nwr, wenn man zu lange studiert und überhaupt, das befinden steigt mit der stimmung, und an der uni lernst du viele neue leute kennen oder bist zumindest mit vielen zusammen und dann vergisst du evtl. dein hashi und dir gehts besser. versuchs doch einfach mal!!!
kannst mir auch mailen wenn du willst,
liebe grüße,
Sisi.

Thomas
05.11.02, 16:36
Hallo Shibi,
scheinbar haben das mehrere durchgemacht. Ich hatte letztes Jahr meine Prüfungen und bin damals beinahe durchgedreht - kurz danach wurde Hashi dann diagnostiziert. Heute gehts besser, aber ich habe oft das Gefühl, es wäre das Beste, den Kopf in den Sand zu stecken. Aber meine Erfahrung zeigt, dass es eher ein Problem ist, sich aufzuraffen, als etwas fertigzumachen, sei es Arbeit, Sport etc. Du bist schließlich nicht blöder als vorher.
Mein Tip - zwing dich hinzugehen und versuch, dich optimal zu organisieren. Das ist das Einzige, was bei mir hilft. Ansonsten wirds auf absehbare Zeit nicht unbedingt besser und du verlierst Semester um Semester, um später entnervt hinzuschmeissen.
Viel Glück - Thomas

Nele
05.11.02, 16:49
Hallo Shibi,
ich hab, mal davon abgesehen dass ich NICHT studiere, dieselbe Erfahrung wie Thomas gemacht: solange ich arbeite und in Bewegung bin, gehts mir gut, aber sobald ich mich hinsetze, und sei es mit Besuch oder am Telefon, werde ich hundemüde, der Blutdruck geht runter und ich wüede am liebsten in 1000-jährigen Schlaf fallen. Da man aber einfach nicht immer in Bewegung sein kann, muss man den kurzen Moment des Aufraffens vielleicht einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen!?
Viele Grüße, Nele
>Hallo Shibi,
>
>scheinbar haben das mehrere durchgemacht. Ich hatte letztes Jahr meine Prüfungen und bin damals beinahe durchgedreht - kurz danach wurde Hashi dann diagnostiziert. Heute gehts besser, aber ich habe oft das Gefühl, es wäre das Beste, den Kopf in den Sand zu stecken. Aber meine Erfahrung zeigt, dass es eher ein Problem ist, sich aufzuraffen, als etwas fertigzumachen, sei es Arbeit, Sport etc. Du bist schließlich nicht blöder als vorher.
>
>Mein Tip - zwing dich hinzugehen und versuch, dich optimal zu organisieren. Das ist das Einzige, was bei mir hilft. Ansonsten wirds auf absehbare Zeit nicht unbedingt besser und du verlierst Semester um Semester, um später entnervt hinzuschmeissen.
>
>Viel Glück - Thomas

Michael D‘Angelo
05.11.02, 20:10
Hallo Ihr lieben "Über-Hashis"!
Euch scheint es noch relativ gut zu gehen, die alles genauso machen wollen, wie mit "ohne Hashi"!
Ich muß doch als Alt-Hashi (mit spezieller Psycho-Pseudo-Hashimoto-Thyreoiditis) sagen, daß so, wie Ihr es Euch vorstellt, nicht lange gut gehen wird, wenn man nicht irgendwo Abstriche an seinen "gesunden Traumvorstellungen" macht und gute Arzte findet, der Euren gesamten Hormon- und Immunhaushalt kontrolliert und stabilisiert.
Man kann mit Hashi nicht genauso leistungsfähig mehr sein, wie Leute ohne Hashi, wenn man nicht "gut eingestellt" (ich rede hier nicht von den Normwerten)ist und wenn man langsam die Kontrolle über der Körper nach und nach verliert, was nicht immer an Thyroxin liegt.
Die richtige Einstellung vieler Hormone (Thyroxin, Progesteron, Testosteron, Prolactin, Östrogen, etc) ist bei vielen Hashilern (Gott sei Dank nicht alle mit Hashi) das größte Problem neben den anderen Zipperleins des Körpers und des Geistes (chronisch-akute Entzündungen, andere Autoimmunerkrankungen und Infektionen), die sich sehr häufig verselbständigen können.
Wenn alles nicht klappt, bleibt fast nur die totale Entfernung der SD übrig, um wenigsten eine halbwegs normales Leben führen zu können, sagt Euch ein Alt-Hashi!
Ich habe Eure Methode "nicht daran denken und durch" (Schwaben würde wohl sagen: Schaffe, Schaffe, Häusle baue und net noch de Mädle schaue) auch probiert und da wußte ich nichts von Hashi!
Glaubt mir, die Hashimoto-Thyreoiditis und sein Begleitsymptome gibt Euch den Takt an und nicht das, was ihr gerne mit dem Willen wollt! Selbst wenn man "gut" mit Thyroxin eingestellt ist, gibt diese Komplex-Hashimoto den Takt an!
Zuwiederhandlungen werden im Laufe der Zeit, was Jahre dauern kann, immer stärker bestraft und man wird immer kaputter durch totale Energielosigkeit, je mehr man sich "übernimmt" und nicht auf seinen Körper hört!
MAN DARF AUF KEINEN FALL DEN MASSSTAB VON GESUNDEN ALS HASHI-KRANKER AN SICH SELBER ANWENDEN!! Man wird fast immer nicht der Norm entsprechen, so wie es mit den meisten SD-Wert bei Hashis passiert!
Das größte Problem ist wirklich, daß ihr Eure Methode "Augen zu und durch", vor allem wenn es Euch allem im Winter dreckig geht, fast ein "Raubbau an Eurer Gesundheit" ist!
Sport ist gut, solange man ihn überhaupt noch betreiben kann, was ich auch bis vor ein paar Jahre mit 3 mal in der Woche 1 h im Wald joggen konnte.
ABER ES GING IRGENDWANN BEI MIR NICHT MEHR!
UND SELBST MIT THYROXIN GEHT ES NUR LANGSAM BESSER; WEIL DIE KRANKHEIT HÄUFIG ZU SPÄT ENTDECKT WURDE!
Da nützt es überhaupt nichts, irgendwie was zu wollen mit dem Willen und sein Leben durchzuorganisieren, der Körper macht Euch häufig einen Strich durch die Rechnung und dies wird Euch massiv frustrieren!!!
Hashimoto ist keine Willenserkrankung, sondern eine komplexe Systemerkrankung der Hormon- und Immunsystems, was leider die meisten Ärzte noch nicht gemerkt haben!
Aber es ist nicht so, daß man nichts machen soll! Ganz im Gegenteil: Man soll ruhig etwas selber ausprobiern, auch im Studium, was man machen kann, aber nur nicht die alten gesunden Maßstäbe anlegen in der Zeit und in der Leistung. Dies geht garantiert schief!!

Wenn man ein Trisemester hinlegt und meint, man könnte alles genauso machen wie es hier gefordert wird, ist dies schon ein halber Selbstmord, denn egal wie gut oder schlecht man eingestellt ist, dieser Stress ist extrem schlecht bei Hashi!!
Wenn man wirklich sowas schaffen sollte, was ist aber dann danach?? "Ausgebrannt" wird wohl der treffenste Begriff sein, wenn man soviel Stress auf sich nimmt. Ich kenne einige, die haben dies gemacht und jetzt haben nicht nur Hashi, sondern auch noch CFS, was man wirklich als eine Steigerung unsere Psycho-Pseudo-Komplex-Hashimoto betrachten kann!
Leutchen, ich kann Euch nur warnen, nicht auf Euren Körper zu hören!!!
Wer es dennoch macht, wird es später büsen müssen, garantiert!!
Liebe Grüße
Michael D‘Angelo

Gabi
05.11.02, 21:56
>Hallo Ihr lieben "Über-Hashis"!
>
>Euch scheint es noch relativ gut zu gehen, die alles genauso machen wollen, wie mit "ohne Hashi"!
>
>Ich muß doch als Alt-Hashi (mit spezieller Psycho-Pseudo-Hashimoto-Thyreoiditis) sagen, daß so, wie Ihr es Euch vorstellt, nicht lange gut gehen wird, wenn man nicht irgendwo Abstriche an seinen "gesunden Traumvorstellungen" macht und gute Arzte findet, der Euren gesamten Hormon- und Immunhaushalt kontrolliert und stabilisiert.
>
>Man kann mit Hashi nicht genauso leistungsfähig mehr sein, wie Leute ohne Hashi, wenn man nicht "gut eingestellt" (ich rede hier nicht von den Normwerten)ist und wenn man langsam die Kontrolle über der Körper nach und nach verliert, was nicht immer an Thyroxin liegt.
>
>Die richtige Einstellung vieler Hormone (Thyroxin, Progesteron, Testosteron, Prolactin, Östrogen, etc) ist bei vielen Hashilern (Gott sei Dank nicht alle mit Hashi) das größte Problem neben den anderen Zipperleins des Körpers und des Geistes (chronisch-akute Entzündungen, andere Autoimmunerkrankungen und Infektionen), die sich sehr häufig verselbständigen können.
>
>Wenn alles nicht klappt, bleibt fast nur die totale Entfernung der SD übrig, um wenigsten eine halbwegs normales Leben führen zu können, sagt Euch ein Alt-Hashi!
>
>Ich habe Eure Methode "nicht daran denken und durch" (Schwaben würde wohl sagen: Schaffe, Schaffe, Häusle baue und net noch de Mädle schaue) auch probiert und da wußte ich nichts von Hashi!
>Glaubt mir, die Hashimoto-Thyreoiditis und sein Begleitsymptome gibt Euch den Takt an und nicht das, was ihr gerne mit dem Willen wollt! Selbst wenn man "gut" mit Thyroxin eingestellt ist, gibt diese Komplex-Hashimoto den Takt an!
>
>Zuwiederhandlungen werden im Laufe der Zeit, was Jahre dauern kann, immer stärker bestraft und man wird immer kaputter durch totale Energielosigkeit, je mehr man sich "übernimmt" und nicht auf seinen Körper hört!
>
>MAN DARF AUF KEINEN FALL DEN MASSSTAB VON GESUNDEN ALS HASHI-KRANKER AN SICH SELBER ANWENDEN!! Man wird fast immer nicht der Norm entsprechen, so wie es mit den meisten SD-Wert bei Hashis passiert!
>
>Das größte Problem ist wirklich, daß ihr Eure Methode "Augen zu und durch", vor allem wenn es Euch allem im Winter dreckig geht, fast ein "Raubbau an Eurer Gesundheit" ist!
>
>Sport ist gut, solange man ihn überhaupt noch betreiben kann, was ich auch bis vor ein paar Jahre mit 3 mal in der Woche 1 h im Wald joggen konnte.
>ABER ES GING IRGENDWANN BEI MIR NICHT MEHR!
>UND SELBST MIT THYROXIN GEHT ES NUR LANGSAM BESSER; WEIL DIE KRANKHEIT HÄUFIG ZU SPÄT ENTDECKT WURDE!
>
>Da nützt es überhaupt nichts, irgendwie was zu wollen mit dem Willen und sein Leben durchzuorganisieren, der Körper macht Euch häufig einen Strich durch die Rechnung und dies wird Euch massiv frustrieren!!!
>
>Hashimoto ist keine Willenserkrankung, sondern eine komplexe Systemerkrankung der Hormon- und Immunsystems, was leider die meisten Ärzte noch nicht gemerkt haben!
>
>Aber es ist nicht so, daß man nichts machen soll! Ganz im Gegenteil: Man soll ruhig etwas selber ausprobiern, auch im Studium, was man machen kann, aber nur nicht die alten gesunden Maßstäbe anlegen in der Zeit und in der Leistung. Dies geht garantiert schief!!
>
>Wenn man ein Trisemester hinlegt und meint, man könnte alles genauso machen wie es hier gefordert wird, ist dies schon ein halber Selbstmord, denn egal wie gut oder schlecht man eingestellt ist, dieser Stress ist extrem schlecht bei Hashi!!
>
>Wenn man wirklich sowas schaffen sollte, was ist aber dann danach?? "Ausgebrannt" wird wohl der treffenste Begriff sein, wenn man soviel Stress auf sich nimmt. Ich kenne einige, die haben dies gemacht und jetzt haben nicht nur Hashi, sondern auch noch CFS, was man wirklich als eine Steigerung unsere Psycho-Pseudo-Komplex-Hashimoto betrachten kann!
>
>Leutchen, ich kann Euch nur warnen, nicht auf Euren Körper zu hören!!!
>Wer es dennoch macht, wird es später büsen müssen, garantiert!!
>
>Liebe Grüße
>
>Michael D‘Angelo