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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : @Walter - Entschuldigung



Emi
28.06.01, 18:05
Da ich nicht wissen kann, ob du es lesen willst, was ich schreibe, versuche ich es für dich möglich machen, dich davor verschonen, wenn es doch nicht willst.
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Lieber Walter,
es freut mich, dass du wieder da bist. Ich möchte mich bei dir entschuldigen.
Das habe ich nicht gewollt.Mein Absichten waren ganz anders. Sonst hätte ich nicht dir sogar intime Beschwerden dargelegt.Ich hoffe, dass wenn deine Lage ein bisschen entspannt und noch an diese Vorfall erinnerst, dann wirst mein Posting nochmals lesen. Vieleicht dann hast eine hellere seelische Brille oben und siehst mit andere Sichtweise, was ich da zusammengezimmert habe.
Obwohl ich der Meinung bin, dass für die Gefühle anderer bin nicht verantwortlich. Die gehören dem anderen und ich habe da nichts zu suchen. Nicht einmal für die meinige.Die entziehen sich jegliche Kontrolle beim Entstehen. Wie dann es ausgedrückt wird, dass ist schon anderes Kapitel.Die sind schon Taten.
Das Erwachen mein eigenes Selbstbewusstseins hat gerade damit eingetreten, dass diese, durch meine Erziehung verirrerlichte Aberglaube endlich loslassen konnte, was mir eingeredet wurde, dass ich für die Gefühle der Erwachsene verantwortlich bin. Es war ein langer Prozess, aber es hat sich auszahlt. Seither kann mir keine Schuldgefühle unterjubeln. Es ist sogar vorm Gesetz so, dass jeder Erwachsene für sich selbst verantwortlich. Alles, was tut oder sagt. Aber nicht für die Gefühle, die auslöst. Und nicht für die Gefühle, die in ihm entstehen. Nicht wie er sie erlebt.
Aber wohl dafür, wie diese Gefühle auf sein Umwelt auslässt.
Gefühle töten nicht und wenn sie zugelassen (nicht <b/>aus</b>gelassen!) werden, dann gehen sie sehr schnell weg.Sie sind sehr flüchtig.
Wenn du wem ganz freundich und nichtsahnend über sein Gewand ihm mit deine Linken umarmen versuchst und der ander dabei schreit auf und haut auf dich eine, dann weist sofort auch nicht, was los ist. Du konntest nicht wissen, dass der andere am seine Rücken voll Wund ist. Du hast im unbewusst und unbedacht sehr weh getan, weil du seine Wunde berührt hast. Aber das liegt nicht in deine Macht, über sein Gewand zu sehen können. Er wusste bis dahin auch nicht, dass seine Rücke so wund is. Hat niemals gesehen. Niemand hat in der letzte Zeit versucht ihm zu sich ziehen und in der Arm nehmen.
Tatsache ist, dass du ihm sehr weh getan hast, das er sehr leidet. Aber das ist auch eine Tatsache, dass er jetzt weist:seine Rücke ist wund und dass es doch gibt Menschen, die ihn umarmen möchten. Auch wenn das so ungeschickt geschehen.
Jetzt könnte mal anschauen, was ist eigentlich mit der Rücke los. Selbst sieht es nicht, aber da gibt es jemand, die schon weist, da ist eine Wunde und es tut verdammt weh, wenn berührt wird.
Ich habe nicht geahnt, dass so in der Fettnäpf trete.
Das kann ich ganz gut.
Wie du es siehst, obwohl ich nichts anderes getan, als nur Michael´s Parabel über der Forum voll übernommen habe, fühlt er sich dadurch(?) oder auch nicht verletzt.
Aber wenigstens jetzt wissen alle, die es wissen wollen, was ist da eigentlich was in der Wirklichkeit weh tut.
Dir habe ich auch gleich geschrieben, dass ich Vermutungen aussere und die Vorlage ist dazu dein Posting.Und das auch das kann so sein, oder auch nicht.Nur wenn ich herumspinne, es heißt noch gar nicht, dass es so sein muss.;-)
<i/>"Das heißt, mit jedem Satz, mit jedem Wort das Ihr einbringt, BEWEGT IHR auf der Seite jemandes, der vielleicht völlig am Ende sein mag (so wie sicher auch mancher von Euch) und in Eure Runde gerät, LEBEN."</i>
Es gefällt mir, dass du es behauptest, so ein Macht zu haben. Daraus könnte ich vielleicht für mich selbst auch ein bisschen verwenden und mit mir auch lieb und nett zu sein.;-)Und mich auch selbst lieb haben und nicht immer von andere erwarten: wegen Hilfsbereitschaft, Fleiss, Nettsein usw...
Trotzdem, die Gedanken, die dann Gefühlen auslösen, entstehen in den Kopf bei diejenige, die das liesst. Am schirm sind kleine, leuchtende Punkte, die ein Muster ergeben. Mehr nicht. Alles, was daraus gemacht wird, geschied in der Gehirn der Leser.Die Entscheidung, es zu lesen, oder nicht, mitschreiben oder nicht, liegt allein beim User.Der Maus hat auch der Leser in der Hand. Er entscheidet, auch dann, wenn es ihm nicht bewusst ist. Oder siehst das anders?
Lieber Walter, wenn einmal doch ein Bedürfnis verspürst, mit jemanden dich auszutauschen, der das so durchmacht, wie du, dann könntest wirklich mein Mann kontaktieren.
Aber jetzt bitte, bitte, bitte verrate mir, woher stammt das Zitat, was du verwendet hast. Weist äh, über Vorstellung und Probe...
Will deine Frau nicht mitlesen/schreiben? Oder ist sie noch nicht soweit? Es ist schon eine schöne Brocken, es zu akzeptieren...Sie hat auch das "Macht-ja-nichts-Krankheit" (Ich glaube, den Ausdruck sollte Michael patentieren lassen, so treffend und sagt alles.) Und sie ist auch vom der Gliede.
Liebe Grüße und nochmal entschuldige. Ich werde aufpassen. Jetzt weis ich, wo die Wunde liegt...
Emi

Walter
28.06.01, 21:02
LIEBE .....Emi,
zu spät ..... mir ist die Maus ausgerutscht und da konnte ich das Lesen nicht mehr verhindern.
1. angenommen = all is well :-)
als sture ostwestfälische Eiche kann ich gar nicht anders als dran zu bleiben.
2. daher auch mein Versuch, Euch nochmal an den Wert zu erinnern, den Ihr füreinander darstellt und den Einfluss, den Ihr habt.
3. Sicher ist jeder schlussendlich für sein Gefühlsleben verantwortlich UND jeder von uns hat das Recht, seine Fähigkeit zum sensiblen Umgang miteinander durch Übung zu beweisen.
(2ooo Jahre altes Zitat: "Was Ihr wollt, das Euch die Leute tun, tut ihnen ebenso!")
NUR .. ausschließlich darauf zu warten, dass jemand anders unsere Bedürfnisse befriedigt, nett, lieb und freundlich zu uns ist, bringt uns kein Stückchen weiter.
Um nochmal zu verdeutlichen, was ich meine, gestatte mir ein weiteres altes Zitat anzuführen:
Ein Mann antwortete einmal auf die Frage nach den größten Geboten, indem er als das zweitgrößte nannte:
„Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst.“
Das scheint eine ziemlich einfache Kiste zu sein aber darin steckt eine „Falle“.
Anders formuliert bedeutet es: Liebe Deinen Nächsten, NACHDEM DU DICH SELBST GELIEBT HAST !“
Was bedeutet das?
Wenn wir Harmonie wünschen, müssen wir mit uns selbst im Frieden sein. Die Wurzel des Friedens, den wir wünschen, steckt in uns.
Michael hat sehr plastisch und zutreffend unsere Abhängigkeit von unserer Hormonlage geschildert. Das bedeutet aber nicht, dass wir diesen Urkräften immer völlig hilflos ausgeliefert sein müssen.
Jedesmal wenn wir es geschafft haben, uns selbst unseren eigenen Wert klar zu machen, uns selbst durch irgendwelche Kleinigkeiten dafür zu belohnen, dass wir uns entschieden haben, DIESEN TAG zu leben, haben wir dem „Wohlfühlhaus „ in uns einen Stein hinzugefügt, und Kraft anderen auch ein Stück weiter zu helfen.
Und vielleicht hilft es uns dann, wenn wir uns wieder ganz am Boden fühlen, uns daran zu erinnern, das nur der aufstehen kann, der weiß, das er am Boden ist.
Das alles mag nicht immer, vielleicht nur selten helfen. Aber je stärker unsere (mentalen) Beine sind, umso schwieriger wird es sein, uns umzuwerfen.
Es gibt ein Leben nach der Geburt – und wir dürfen es, so wir uns denn dazu in der Lage fühlen, für uns und für die Menschen mit denen wir umgehen und für die wir Verantwortung übernommen haben, zu einem Gewinn machen. Voraussetzung dafür ist, dass wir diesen Wunsch nach Freude und Frieden auch uns selbst immer wieder klarmachen.
Ich hoffe, ich darf Dir, liebe Emi und auch allen anderen, die es sich angetan haben, dieses zu lesen, das Bewusstsein dieses Gewinns wünschen.
Wie gesagt:
Life is´nt a rehearsal – it´s the performance – every second!
Emi – es ist einfach Erfahrung.
Liebe Grüße
Walter
>Da ich nicht wissen kann, ob du es lesen willst, was ich schreibe, versuche ich es für dich möglich machen, dich davor verschonen, wenn es doch nicht willst.
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>Lieber Walter,
>es freut mich, dass du wieder da bist. Ich möchte mich bei dir entschuldigen.
>Das habe ich nicht gewollt.Mein Absichten waren ganz anders. Sonst hätte ich nicht dir sogar intime Beschwerden dargelegt.Ich hoffe, dass wenn deine Lage ein bisschen entspannt und noch an diese Vorfall erinnerst, dann wirst mein Posting nochmals lesen. Vieleicht dann hast eine hellere seelische Brille oben und siehst mit andere Sichtweise, was ich da zusammengezimmert habe.
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>Obwohl ich der Meinung bin, dass für die Gefühle anderer bin nicht verantwortlich. Die gehören dem anderen und ich habe da nichts zu suchen. Nicht einmal für die meinige.Die entziehen sich jegliche Kontrolle beim Entstehen. Wie dann es ausgedrückt wird, dass ist schon anderes Kapitel.Die sind schon Taten.
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>Das Erwachen mein eigenes Selbstbewusstseins hat gerade damit eingetreten, dass diese, durch meine Erziehung verirrerlichte Aberglaube endlich loslassen konnte, was mir eingeredet wurde, dass ich für die Gefühle der Erwachsene verantwortlich bin. Es war ein langer Prozess, aber es hat sich auszahlt. Seither kann mir keine Schuldgefühle unterjubeln. Es ist sogar vorm Gesetz so, dass jeder Erwachsene für sich selbst verantwortlich. Alles, was tut oder sagt. Aber nicht für die Gefühle, die auslöst. Und nicht für die Gefühle, die in ihm entstehen. Nicht wie er sie erlebt.
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>Aber wohl dafür, wie diese Gefühle auf sein Umwelt auslässt.
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>Gefühle töten nicht und wenn sie zugelassen (nicht <b/>aus</b>gelassen!) werden, dann gehen sie sehr schnell weg.Sie sind sehr flüchtig.
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>Wenn du wem ganz freundich und nichtsahnend über sein Gewand ihm mit deine Linken umarmen versuchst und der ander dabei schreit auf und haut auf dich eine, dann weist sofort auch nicht, was los ist. Du konntest nicht wissen, dass der andere am seine Rücken voll Wund ist. Du hast im unbewusst und unbedacht sehr weh getan, weil du seine Wunde berührt hast. Aber das liegt nicht in deine Macht, über sein Gewand zu sehen können. Er wusste bis dahin auch nicht, dass seine Rücke so wund is. Hat niemals gesehen. Niemand hat in der letzte Zeit versucht ihm zu sich ziehen und in der Arm nehmen.
>Tatsache ist, dass du ihm sehr weh getan hast, das er sehr leidet. Aber das ist auch eine Tatsache, dass er jetzt weist:seine Rücke ist wund und dass es doch gibt Menschen, die ihn umarmen möchten. Auch wenn das so ungeschickt geschehen.
>Jetzt könnte mal anschauen, was ist eigentlich mit der Rücke los. Selbst sieht es nicht, aber da gibt es jemand, die schon weist, da ist eine Wunde und es tut verdammt weh, wenn berührt wird.
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>Ich habe nicht geahnt, dass so in der Fettnäpf trete.
>Das kann ich ganz gut.
>Wie du es siehst, obwohl ich nichts anderes getan, als nur Michael´s Parabel über der Forum voll übernommen habe, fühlt er sich dadurch(?) oder auch nicht verletzt.
>Aber wenigstens jetzt wissen alle, die es wissen wollen, was ist da eigentlich was in der Wirklichkeit weh tut.
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>Dir habe ich auch gleich geschrieben, dass ich Vermutungen aussere und die Vorlage ist dazu dein Posting.Und das auch das kann so sein, oder auch nicht.Nur wenn ich herumspinne, es heißt noch gar nicht, dass es so sein muss.;-)
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><i/>"Das heißt, mit jedem Satz, mit jedem Wort das Ihr einbringt, BEWEGT IHR auf der Seite jemandes, der vielleicht völlig am Ende sein mag (so wie sicher auch mancher von Euch) und in Eure Runde gerät, LEBEN."</i>
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>Es gefällt mir, dass du es behauptest, so ein Macht zu haben. Daraus könnte ich vielleicht für mich selbst auch ein bisschen verwenden und mit mir auch lieb und nett zu sein.;-)Und mich auch selbst lieb haben und nicht immer von andere erwarten: wegen Hilfsbereitschaft, Fleiss, Nettsein usw...
>
>Trotzdem, die Gedanken, die dann Gefühlen auslösen, entstehen in den Kopf bei diejenige, die das liesst. Am schirm sind kleine, leuchtende Punkte, die ein Muster ergeben. Mehr nicht. Alles, was daraus gemacht wird, geschied in der Gehirn der Leser.Die Entscheidung, es zu lesen, oder nicht, mitschreiben oder nicht, liegt allein beim User.Der Maus hat auch der Leser in der Hand. Er entscheidet, auch dann, wenn es ihm nicht bewusst ist. Oder siehst das anders?
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>Lieber Walter, wenn einmal doch ein Bedürfnis verspürst, mit jemanden dich auszutauschen, der das so durchmacht, wie du, dann könntest wirklich mein Mann kontaktieren.
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>Aber jetzt bitte, bitte, bitte verrate mir, woher stammt das Zitat, was du verwendet hast. Weist äh, über Vorstellung und Probe...
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>Will deine Frau nicht mitlesen/schreiben? Oder ist sie noch nicht soweit? Es ist schon eine schöne Brocken, es zu akzeptieren...Sie hat auch das "Macht-ja-nichts-Krankheit" (Ich glaube, den Ausdruck sollte Michael patentieren lassen, so treffend und sagt alles.) Und sie ist auch vom der Gliede.
>Liebe Grüße und nochmal entschuldige. Ich werde aufpassen. Jetzt weis ich, wo die Wunde liegt...
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