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Gabriele
18.05.01, 20:02
Hallo Leute,
ich habe heute gehört, dass man gegen Autoimmundefekte auch ernährungsmässig vorgehen kann/soll. (Ich selbst habe Hashimoto,nehme seit einigen Wochen L-Thyroxin werde trotzdem immer dicker und leide unter Ödemen und noch diversem anderen Kleinkram). Mich hat auch in der Fachliteratur nicht ganz überzeugt, dass man die gegen die Antikörper nicht vorgehen soll. Ich hörte nun von einer sog. Meyer-Diät. Kennt die eine oder einer von Euch? Hat jemand von Euch recherchiert bzw. Erfahrung mit Naturheilkunde. Was sagt denn die Homöopathie zu Hashimoto und Unterfunktion? Wäre dankbar für Literaturhinweise, Erfahrungs-Tips bzw. Links. kennt eine/einer eventuell sogar eine gute naturheilkundliche Adresse in Berlin? Was sagt die chinessche Medizin oder auch Ayurveda zu Autoimmundefekten?
Wünsche allen ein schönes Wochenende - trotz Hashimoto und anderem und danke für Antworten.
Herzliche Grüße
Gabriele

nina
19.05.01, 00:40

Emi
19.05.01, 19:39
Hallo Gabriele,
ich habe es vor 4 Jahren wegen meine PCP (Polyarthritis=Vielgelenkentzündung, die die Gelenke zerstört auf autoimmunaggressive Basis) gemacht.Es ist zum aushalten.Dazu war noch täglich Hydrocolon-Therapie, was ein sauteueres Einlauf.Ich habe es halt probiert und ca 1 Monaten lang geholfen. Danach habe ich zu meinen normal Ernährung und Alltagsproblemen, Alltagsärger zurückgekehrt und war alles weg.
Ein Jahr später habe ich ein Breuss-Diät durchgemacht unmittelbar nach meinen selbstfabrizierte Raucherentwöhnung.7 Tage gar nichts nur tgl 3 Liter Heilwasser und destilliertes Wasser. Am 3. Tag dachte ich, dass ich bald eingehe, so eine unangenehme Körpergeruch gehabt-Leichengeruch ähnlich!-danach war spitze.Nachher habe ich meine Ernährung umgestellt. Es war ein russische Chiropraktiker/Naturheiler und ein bisschen Paraphänomen: er sagte gleich dass ich meine SD untersuchen lassen sollte und bei jede Besuch an meinen Hals massierte.Wo er seine Hand hingehalten hat, war gleich sehr heiss und nachher war ich wie mit FEWA-gewaschen.(Ist das neu?Nein...)Fleisch mag ich sowieso nicht besonderes, Zucker wegen ständige Übergewicht und diabetoid Belastungskurve passe, Alkohol habe ich ganz auf 0 gestellt, obwohl Rotwein habe ich gern gehabt... Frisches Obst, Keimlinge und 2/3 nur frisch 1/3 gekochtes. Nicht gefrohrenes (da E Vitamin dadurch zerstört wird) Viatmine und angefangen zum joggen.Die Wirkung ist gehalten bis zum nächsten Familienkrach.Im Aug 2000 Übersiedlung, neue Ernährung, viel gekochtes, kaum Obst, Alkohol fast täglich, Zucker, Kuchen. Junkfood...Keine Bewegung und Sorgen, Ärger, Zores...Alles Marke Eigenbau...
In der Rheuma SHG haben sie mir erzählt, dass durch Hungern wird ein bisschen die Zerstörung der Eigengewebe gebremst. Es war so.
Jetzt bin ich gerade dabei, irgendwas wieder organisieren, dass ich das essen kann, was ich will und nicht das, was mein Freund verfüttern will ("Damit es wegkommt...")Er ist sch... beleidigt, aber mein Leben, mein Körper.Momentan probiere mit Tanzen meine Endorphine=Glückshormone ein bisschen vermehren lassen, weil im Stressbibel von Sapolsky steht, dass sie nicht wissen, wie das funktioniert ganz genau, aber Dauerstress verschlechtert, Glüksgefüh und Liebe verbessert den Zustand. Ich probiere es nochmal, einaml habe ich es schon geschafft nach dem Schlagel und PCP.
Ich bin darauf gekommen, solang meine innere Konflikt und Ängste nicht überwunden und alle die Folgen von Misshandlung nicht verarbeitet habe, geht es mir nicht gut.(Der Täter ist nicht krank und schläft ruhig...)
Meiner Meinung nach: probiere es einfach einmal aus. Schaden kann sicher nicht. Im Netz findest viel darüber. Und Einlauf kannst du selbst machen oder mit Bittersalzwasser durchputzen. Viel treinken ist sehr wichtig, und wenn stinken anfangst, dann scheidest alles aus...
Hast du Tiere oder Kinder beobachtet, wenn sie krank sind? Sie essen/fressen gar nichts solang sie nicht O.K. sind...Vielleicht sie wissen was, was wir nicht...
Liebe Grüße,
Emi