Wer in den Sommermonaten nicht genügend Vitamin-D-Reserven aufgebaut hat, um auch die längste Zeit des Winters mit 25(OH)VitD-Blutspiegeln von über 32 ng/ml zu überstehen, ist auf eine Ergänzung angewiesen.

Die Vitamin-D-Versorgung erfolgt hauptsächlich durch Bildung in der Haut mittels UV-B-Strahlung (Sonnenlicht) und wird bei Laborwerten in seiner Speicherform als 25(OH)-Vit.D angegeben.

Eine maximale tägliche Dosis von 50 µg (2000 IE) für Jugendliche und Erwachsene (inklusive Schwangere und stillende Mütter) und 25 µg (1000 IE) für Kinder in den ersten 10 Lebensjahren sind von Gesunden ohne Risiko von Nebenwirkungen auch ohne medizinische Aufsicht langfristig einnehmbar.
Bei Einnahme eines höher dosierten Vit-D Präparates sollte zur Sicherstellung eines reellen Blutwertes eine Woche vor BE kein Vit-D mehr eingenommen werden - vgl. Einspeicherungsverhalten von Vit-D3 (obere Kurve):
http://jcem.endojournals.org/content...expansion.html
bzw. siehe: http://ajcn.nutrition.org/content/87/6/1738.full.pdf - dort 'Figure 1'.

Die Blutabnahme sollte entweder direkt in einem Labor erfolgen oder wenn beim Arzt, dann sicherheitshalber in einem mit Alufolie eingewickeltem Röhrchen (dunkel) gelagert werden, da dies evtl. den Wert beeinflussen könnte (nach oben verfälscht). Eine Lagerung bei Raumtemperatur oder Kühlung hingegen dürfte keinen Einfluss auf den Wert haben.

Es ist wichtig, einen Mangel an Vitamin-D zu erkennen und aufzufüllen. Das Vitamin-D ist ein Einflussfaktor bei verschiedenen Erkrankungen (siehe unten). Die Forschungen zu Vit.D gehen weiter. Studien bezüglich eines optimalen Vitamin-D Spiegels werden nach wie vor kontrovers diskutiert (siehe unten: wissenschaftl.Quellen).

Übliche Normen 50–175 nmol/l (20-70 ng/ml); hierbei ist aber der übliche VitD-Mangel in den Referenzbereich mit eingerechnet.

Die präventiv-medizinisch wünschenswerte Untergrenze für die Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D3 liegt bei:
80 –110 nmol/l oder 32-44 ng/ml.
Denn bei einem 25(OH)Vit.D von 20 ng/ml (=50 nmol/l) werden, bei gleicher Calciumzufuhr, im Mittel nur noch 60 Prozent derjenigen Calciummenge aufgenommen wie bei einem 25(OH)VitD von 32 ng/ml (=80 nmol/l) und mehr.
Als individuell optimal kann man bei der Vit.D-Einnahme für sich einen Zielpunkt für das 25(OH)Vit.D finden, der in der Regel innerhalb des folgenden international diskutierten optimalen Bereichs liegen sollte, aber nicht muss: http://www.ht-mb.de/forum/showthread...=1#post2657749
Mit einem 25(OH)Vit.D von 40-60 ng/ml (= 100-150 nmol/l) wird ein ausgeglichener Haushalt nicht nur bei Calcium, sondern auch bei Magnesium und Phosphat, sowie eine optimale Muskelfunktion angestrebt:
http://ajcn.nutrition.org/powerpoint/80/3/752/F1


Vor Einnahme von höher dosiertem Vitamin D (über 2000 IU Vitamin D täglich) sollten Calcium und Parathormon im Serum bestimmt werden; die Calciumbestimmung ist ein Muss. Bei grenzwertig hohem oder gar erhöhtem Calciumspiegel ist das 'ionisierte Calcium' zu bestimmen (=maßgebliches 'freies Calcium').
Die Parathormonbestimmung kann auch bei Kontrolle des 25(OH)-Vit. D nach 4 Monaten nachgeholt werden.
Insbesondere bei 25(OH)-Vit.D-Werten von unter 15 ng/ml = 15 µg/l = 37,5 nmol/l ist mit einer (teil)kompensatorischen Erhöhung des Parathormon-Spiegels zu rechnen = sekundärer Hyperparathyreoidismus.
Bei diesem hat man gute Chancen, dass das nötige Vitamin D von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird:
Wenn man das 25(OH)-Vit.D auf eigene Kosten hat bestimmen lassen (z.B. beim Laborarzt: vor der Blutentnahme 1fachen Gebührensatz als Selbstzahler verlangen), sollte man beim behandelnden Arzt gleich die Parathormon-Bestimmung auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse verlangen, wenn das 25(OH)-Vit.D unter 15 ng/ml = 15 µg/l = 37,5 nmol/l liegt - bevor sich das Parathormon durch Vit.D-Einnahme normalisiert.

Zum korrekten Parathormon-Referenzbereich: http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...21&postcount=8

Im Mittel - nach 4 Monaten Aufsättigungszeit:

7.000 IU Vit.D pro Woche steigern um 11 ng/ml
28.000 IU Vit.D pro Woche steigern um 22 ng/ml
40.000 IU Vit.D pro Woche steigern um 32 ng/ml
50.000 IU Vit.D pro Woche steigern um 40 ng/ml
60.000 IU Vit.D pro Woche steigern um 48 ng/ml
70.000 IU Vit.D pro Woche steigern um 56 ng/ml.
Alles natürlich nur im Mittel und ohne Einwirkung des Sonnenlichts.
Quelle: http://www.grassrootshealth.net/garland02-11

Die Dosierung ist individuell zu ermitteln anhand von Ausgangs- und Zielwert. Ein Beispiel dazu:
Jemand hat einen 25(OH)D3-Wert von 45nmol/l. Der Umrechnungsfaktor von "nmol/l" zu "ng/ml" ist beim Vit.D rund 2,5. 45nmol/l entsprechen daher 18ng/ml (Rechnung: 45/2,5=18).
Möchte man als Ziel in einen Bereich von 40-60ng/ml kommen, was laut vieler Studien als optimal gilt (einige gehen auch noch etwas höher bzw. ist auch bei manchen Erkrankungen ein noch höherer Wert noch günstiger), so rechnet man:
40ng/ml (Zielwert) - 18ng/ml (Ausgangswert) = 22ng/ml (Wert, um den der Vit.D-Spiegel angehoben werden muss)
60ng/ml (Zielwert) - 18ng/ml (Ausgangswert) = 42ng/ml (Wert, um den der Vit.D-Spiegel angehoben werden muss)
Der Vit.D-Wert müsste in diesem Beispiel also um 22-42ng/ml angehoben werden. Der Übersicht oben kann man entnehmen, dass dafür in der Regel 28.000-52.500 I.E. Vit.D wöchentlich notwendig sind.

Der 25-OH-VitD3 Spiegel wird erst nach 4 Monate kontinuierlicher Vit D Einnahme (täglich oder 1 Mal wöchentlich) konstant. http://www.ajcn.org/cgi/content-nw/full/77/1/204/F1

- siehe auch 2. Absatz folgenden Links:
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...4&postcount=29

Aus: http://www.ajcn.org/cgi/content/abstract/73/2/288

Deshalb nimmt man die ermittelte Dosis konstant über 4 Monate ein, da es so lange dauert, bis sich beim Vit.D ein Fließgleichgewicht eingestellt hat, sich also der Vit.D-Wert unter dieser Dosis bei sonst gleichen Bedingungen nicht mehr ändert. Anschließend lässt man nach einer einwöchigen Einnahmepause den 25(OH)D3-Wert (idealerweise auch noch einmal die Werte für Kalzium und Parathormon) kontrollieren. Ist der 25(OH)D3-Wert gut, nimmt man die bisherige Vit.D-Dosis weiter. Ein Weglassen würde zu einem erneuten Absinken des Vit.D-Wertes führen.

Eine Änderung in der notwendigen Vit.D-Dosis kann sich ergeben, wenn sich auf lange Dauer die Bedingungen ändern:
- Verbesserung oder Verschlechterung einer Resorptionsstörung bezüglich des Vit.D
- Dauer des Aufenthaltes in der Sonne
- wie wenig / stark bekleidet man sich in der Sonne aufhält
- welche Intensität die Sonnenstrahlung hat (durch einen Umzug in ein Land mit anderen Breitengraden)



Vitamin-D-Dosisberechnung für Kinder: http://www.ht-mb.de/forum/showthread...=1#post2522279

Zur Vermeidung/Therapie von Osteoporose sind laut Studie mindestens 30 ng/ml oder 75 nmol/l notwendig, ganzjährig.
Siehe Forumswissen Osteoporose.


Beispiele für Präparate:
Dekristol 20.000 IE (rezeptpflichtig)
Vigantolöl 100 ml = 10 Flaschen a 10 ml, dadurch Preis günstiger (rezeptpflichtig)
bei Ebay eingeben Vitamin D und 5000 -> dort gibt es Präparate die günstiger als Dekristol sein können beispielsweise Dr. Bests Best Vitamin D3 5000 IE
Vitamin D 50.000 IE WLS (Holland) http://www.wls-proteinedieet.nl/vita...aps-p-195.html
- Haltbarkeit: bis 11/2012; Versandkosten vorher per E-mail erfragen: admin@wls-proteinedieet.nl
Vitamin D 10.000 IE Healthy Origins (GB) http://www.bigvits.co.uk/product.asp?pid=260&bid=8
Vitamin D 5.000 IE (Amazon.de) http://www.amazon.de/Vitamin-D3-5000...5039251&sr=8-1
Vitamin D 5.600 IE (Dr. Loges, rezeptfrei), PZN 10073678, 30 Tabletten à 5.600 IE für 19,90€

D3 ist ein fettlösliches Vitamin (deshalb Einnahme zur einer Hauptmahlzeit, die Fett enthält oder mit Milch).

Spiegel unterhalb von 40 ng/ml (100 nMol/L) verursachen, dass zu wenig Calcium aufgenommen wird und der Körper zu wenig Magnesium halten kann, selbst wenn man sich um calcium- und magnesiumreiche Kost bemüht.
Bei Auffüllung des Vit-D unbedingt beachten, dass der Magnesium- und Calcium-Bedarf gedeckt wird, weil erhöhter Bedarf dadurch.
Auf Dauer 300 mg Magnesium aus einer organischen Magnesiumverbindung, z. B. in Form von Magnesiumcitrat oder äquivalente 500 mg Magnesium aus einer anorganischen Magnesiumverbindung, z. B. in Form von Magnesiumoxid einnehmen - mehrere Monate das Doppelte zur Speicherauffüllung - auch deshalb, weil Magnesium bei Vitamin-D-Auffüllung ansonsten aus der Muskulatur in die Knochen geht und somit dann in der Muskulatur fehlen würde.
Aus: http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...1&postcount=12

Auch sollte die Calciumzufuhr pro Tag 800 mg betragen (natürliches Calcium ist zu bevorzugen, damit für den Knochen wichtiges Phosphat im Darm nicht weggefangen wird, aber auch wegen möglicher Nierensteine durch höherdosierte Calcium-Brausetabletten, woraus eine 'Nierenbelastung' entstehen kann).


Auswirkungen von Vitamin-D-Mangel in Kurzform:
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...6&postcount=30
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...56&postcount=9
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...9&postcount=17
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...8&postcount=12
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...5&postcount=10
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...7&postcount=21

http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...5&postcount=26
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...9&postcount=27
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...4&postcount=11

http://www.novamex.de/Lexikon/Vitamine/Vita_D.html

http://www.ganzheits-medizin.de/vitamin-d/

http://www.vitalstoff-lexikon.de/ind...8&tableExt=-1&

http://www.vit-d.info/


Links zur Lagerung nach BE
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...89&postcount=2
http://www.clinchem.org/cgi/content/full/55/8/1584
http://www.ht-mb.de/forum/showpost.p...0&postcount=50

Bedeutung und Symptome eines Vitamin D Mangels

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-​Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau.

Werte unter 11 ng/ml bedeuten eine ernste Rachitisgefahr für Kleinkinder und Säuglinge sowie eine Osteomalaziegefahr für den Erwachsenen.

Eine Unterversorgung mit Vitamin-D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen zu sein:

Autoimmunkrankheiten[5] (wie z. B. Multiple Sklerose,[6] Morbus Crohn,[7] Diabetes mellitus Typ 1,[8] Systemischer Lupus erythematodes[9])
Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Atemwegsinfekte[10][11][12]
Bluthochdruck[13][14]
Vitamin D und Calcium scheinen protektiv bezüglich Dickdarmkrebs zu sein.[15]
Osteopenie und Osteoporose
Durch Supplementation von Vitamin D lässt sich die Anzahl der Stürze von Menschen über 65 Jahren reduzieren. Die Einnahme von 700 bis 1000 IE reduzierte das Sturzrisiko um 19 Prozent. Serumspiegel von unter 60 nmol/l Vitamin 25 OH hatten keinen Schutzeffekt.[18]
Kardiovaskuläre Erkrankungen[8][19][20]
Metabolisches Syndrom[8][21]
Allgemein erhöhte Sterblichkeit[22]
Muskelschwäche und -schmerzen und Fibromyalgie[23][24]

Ferner ist das Vitamin-D-System wichtig für die Entwicklung und Funktion des Nerven- und Muskelsystems.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cholecalciferol

Whereas osteoporosis is unassociated with bone pain, osteomalacia has been associated with isolated or generalized bone pain.

One study showed that 93% of persons 10 to 65 years of age who were admitted to a hospital emergency department with muscle aches and bone pain and who had a wide variety of diagnoses, including fibromyalgia, chronic fatigue syndrome, and depression, were deficient in vitamin D.

Vitamin D deficiency causes muscle weakness.Skeletal muscles have a vitamin D receptor and may require vitamin D for maximum function.
http://www.uvadvantage.org/portals/0...ofMedicine.pdf

Übersetzung ohne Gewähr:
"Während Osteoporose nicht mit Knochenschmerzen assoziert ist, wurde Osteomalazie mit isolierten oder generalisierten Knochenschmerzen.

Eine Studie zeigte, daß 93% der Personen zwischen 10 und 95 Jahren, die in der Notaufnahme eines Krankenhauses mit Muskel-und Knochenschmerzen angenommen wurden und die eine Vielzahl von Symptomen hatten, wie Fibromyalgie, chroniches Müdigkeitssyndrom, und Depression, einen Vitamin-D-Mangel hatten.

Ein Vitamin D Mangel führt zu Muskelschwäche. Skelettmuskel haben einen Vitamin-D-Rezeptor und benötigen Vitamin D für eine optimale Funktion."

Aufnahme von Vitamin D3 aus der Nahrung

Vitamin D3 ist kein gewöhnlicher Nahrungsbestandteil; denn die natürliche Zufuhr entspräche zu weit über 90% der Bestrahlung mit UVB-Licht, das unsere afrikanischen Vorfahren während Jahrtausenden ganzjährig großzügig zur Verfügung hatten.
(...)
Der Bedarf von Vitamin D über die Nahrung wird umso größer, je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch draußen verbringt. Die zunehmende Verwendung von Sonnenschutzcreme vermindert darüber hinaus auch bei Aufenthalten in der Sonne die Synthese von Vitamin D.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat Richtwerte für die Vitamin-D-Menge angegeben, die alimentär (das heißt durch Nahrungszufuhr) abgedeckt werden sollte. Verhindert werden sollen dadurch lediglich die Rachitis und Osteomalazie.
Die Endocrine Society (USA) hat folgende Leitlinie (auf Englisch) herausgegeben: Evaluation, Treatment, and Prevention
of Vitamin D Deficiency http://www.endo-society.org/guidelin...-Guideline.pdf (Interessant die höhere benötigte Dosis für Menschen mit Übergewicht, Probleme bei Zöliakie etc.)

Quelle: Wikipedia

Von Mitte Oktober bis Mitte März sind in unseren Breiten selbst zur Mittagszeit die Einfallswinkel der Sonnenstrahlen zu flach, um eine nennenswerte Vitamin D-Synthese zu stimulieren.

Unsere übliche Ernährung kann dies nicht kompensieren, außer man äße täglich fetten Wildfisch.

Wer deshalb in den Sommermonaten nicht genügend Vitamin-D-Reserven aufgebaut hat, um auch die längste Zeit des Winters mit 25VitD-Blutspiegeln von über 20 bis 30 ng/ml zu überstehen, ist eigentlich auf eine Ergänzung angewiesen.
Quelle:Werner Stigl-"10 Minuten täglich an die Sonne" - im Winter Vitamin D-ÄrzteZeitung 26.10.2009

http://www.aerztezeitung.de/medizin/...0&h=-124594970

Vitamin D Gehalt von Lebensmitteln
http://www.vitalstoff-lexikon.de/ind...=Lebensmittel&

Überdosierung und Toxizität

→ Hauptartikel: Hypervitaminose D
Eine akute oder chronische Vitamin-D-Überdosierung kann zu einer Vitamin-D-Hypervitaminose führen.

Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Europäischen Kommission hat 2002 folgendermaßen zu der Sicherheit des Vitamin D3 Stellung genommen: Eine maximale tägliche Dosis von 50 µg (2000 IE) für Jugendliche und Erwachsene (inklusive Schwangere und stillende Mütter) und 25 µg (1000 IE) für Kinder in den ersten 10 Lebensjahren sind von Gesunden ohne Risiko von Nebenwirkungen auch ohne medizinische Aufsicht langfristig einnehmbar.

Diese Angabe ist zumindest für Erwachsene vorsichtig und mit einem Sicherheitsfaktor von 2 versehen, das heißt, dass eigentlich erst bei über doppelt so hohen Dosen Wirkungen beobachtet wurden, die man als Nebenwirkungen ansehen könnte.

Gemessen an den üblichen Vitamin-D-Dosierungen erscheint diese Stellungnahme für Erwachsene einen genügenden Spielraum zu lassen. Bei Kleinkindern ist dieser Sicherheitsbereich geringer[1].

Von den meisten Autoren wird für Erwachsene eine Zufuhr bis zu 100 µg Vitamin D3 über 6 Monate als sicher angesehen, das heißt ohne nachprüfbare Nebenwirkungen, wie z. B. eine erhöhte Calciumausscheidung im Urin.[26][27]
Quelle: Wikipedia

Doses of more than 50,000 IU per day raise levels of 25-hydroxyvitamin D to more than 150 ng per milliliter (374 nmol per liter) and are associated with hypercalcemia and hyperphosphatemia.

Doses of 10,000 IU of vitamin D3 per day for up to 5 months, however, do not cause toxicity.
http://www.uvadvantage.org/portals/0...ofMedicine.pdf

Übersetzung ohne Gewähr:

"Dosen von mehr als 50.000 I.E. pro Tag erhöht den 25-OH-VitD3 Level auf mehr als 150 ng/ml (374 nmol/l).

Dosen von 10.000 I.E. Vitamin D3 pro Tag während 5 Monaten führten jedoch nicht zu Toxizität."

Häufigkeit eines Vitamin D Mangels in Deutschland

Ein Vitamin D Mangel scheint neuen Untersuchungen zufolge in Deutschland im Winter häufig zu sein.

Legt man den inzwischen von vielen Experten präferierten neuen Schwellenwert von 30 ng/ml für diese Speicherform des Vitamin D zugrunde, bestünde demnach wohl bei rund 90 Prozent der Bevölkerung ein interventionsbedürftiger Mangelzustand
aus: Ärzte Zeitung, 26.10.2009
"10 Minuten täglich an die Sonne - im Winter Vitamin D"
Von Werner Stingl

http://www.aerztezeitung.de/medizin/...0&h=-124594970

http://www.aerztezeitung.de/extras/e...vitamin-d.html

http://www.rheuma-online.de/news/art...it-vitami.html

Manche Patienten haben sogar einen VitD Mangel im Sommer:

http://jcem.endojournals.org/cgi/content/full/92/6/2130?gca=92%2F6%2F2017&gca=92%2F6%2F2058&gca=92%2F 6%2F2130&sendit=Get+All+Checked+Abstract(s)&

Übliche Referenzwerte 25-OH-VitD3 50–175 nmol/l (20-70 ng/ml)

Umrechnungsfaktor: 1 nmol/l = 2,496 x 1 ng/ml

Umrechner: https://www.vitamindservice.de/umrec...holecalciferol


Optimale 25-OH-VitD3 Werte

Zahlreiche neuere Studien weisen jedoch darauf hin, daß deutlich höhere Serumkonzentrationen von 25-OH-Vitamin D3 erforderlich sind, um bestimmte Erkrankungen vorzubeugen bzw. eine medizinische Wirkung zu erzielen.

Die präventiv-medizinisch wünschenswerte Untergrenze für die Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D3 liegt bei 80 –110 nmol/l.
http://www.labor-bayer.de/newsletter...009-02-web.pdf

Dies entspricht eine Untergrenze von ca. 32-44 ng/ml.

Ab einer Serumkonzentration von unterhalb 32 ng/ml kompensiert der Körper mangelnde Vitamin-D-Wirkungen auf den Calciumhaushalt mit einem erhöhten Parathormon (s. u.).

Ferner ist die Calciumabsorption im Darm ab einem 25(OH)Vitamin-D3-Spiegel unter 32 ng/ml gebremst.

Werte unter 11ng/ml bedeuten eine ernste Rachitisgefahr für Kleinkinder und Säuglinge sowie eine Osteomalaziegefahr für den Erwachsenen.

Werte unter 20 ng/ml bedeuten einen langfristig relevanten Vitamin-D-Mangel (auch wenn eine manifeste Rachitis oder Osteomalazie nicht zwangsläufig auftritt).

Werte zwischen 32–60 ng/ml (75-150 nmol/l) bedeuten eine physiologisch sicher ausreichende Versorgung.

Werte über 88 ng/ml bedeuten eine Vitamin-D-Überversorgung
Quelle: Wikipedia-Cholecalciferol

http://de.wikipedia.org/wiki/Cholecalciferol

Spiegel unterhalb von 40 ng/ml (100 nMol/L) verursachen, dass Sie zu wenig Calcium aufnehmen, selbst wenn Sie sich um calciumreiche Kost bemühen (5,10,20,21,36).

international anerkannten optimalen (wünschenswerten) Spiegel von 40 ng/ml (100 nMol/L) in etwa entspricht (8,10,23,24,29,36,39,40).
Quelle: Dr Dorothea Höck-Vitamin D und Infekte

http://www.vit-d.info/wp-content/upl...nd-Infekte.pdf

For all endpoints, the most advantageous serum levels for 25(OH)D appeared to be at least 75 nmol/l (30 ng/ml) and for cancer prevention, desirable 25(OH)D levels are between 90–120 nmol/l (36–48 ng/ml).
Quelle:Heike Bischoff-Ferrari-Optimal serum 25-hydroxyvitaminD levels for multiple health outcomes-Buch:Sunlight, Vitamin D and Skin Cancer-2008

http://www.springerlink.com/content/g3667t4457872372/

Optimal serum 25(OH)D levels are greater than 32 ng/mL (80 nmol/L).
Quelle: Robert P. Heaney -Vitamin D in Health and Disease-Clin J Am Soc Nephrol 3: 1535-1541, 2008

http://cjasn.asnjournals.org/cgi/content/full/3/5/1535

Optimale VitD3 Werte: wissenschaftliche Quellen

http://www.springerlink.com/content/w5p7387vwh613r54/

http://www.ajcn.org/cgi/content/full...49c99136ee4797 http://www.ajcn.org/cgi/content/full/85/3/649%20

http://www.sciencedirect.com/science...b85f3062160aca

http://www.cmaj.ca/content/early/201...a-7012aac565c0

http://www.plosone.org/article/info:...e.0047458.g001

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22170374

http://immunendokrinologie.de/html/vitamin_d.html

Erforderliche Vitamin D Einnahme zur Aufsättigung der 25-OH-Speicher beim Vitamin D Mangel

Wie viel Vitamin D3 braucht man über die Nahrung, um bei Abwesenheit von UVB-Licht einen als ausreichend angesehenden 25(OH)Vitamin-D3-Serumspiegel über einen UVB-strahlungsarmen Winter zu bringen, d.h. konstant zu halten? Für diese kurze Frist sind lediglich 500-1000 IU nötig, weil der Rest des Bedarfs hierfür aus den körpereigenen Speichern gedeckt wird.[18]

Es bedarf bei ca. 80 kg schweren Erwachsenen täglich ca. 114 µg (4600 IU) Vitamin D3, um einen ausreichenden 25(OH)Vitamin-D3-​Spiegel von 80 nmol/l = 32 ng/ml im Blut langfristig zu halten, sofern keine Vitamin-D-Bildung durch Licht hinzukommt.[18]
Quelle: Wikipedia

http://www.ajcn.org/content/87/6/1952.abstract

Ergänzende Forumsdiskussion


VitD und Autoimmunerkrankungen:

http://immunendokrinologie.de/html/vitamin_d.html

"Vitamin D macht aufgeputschte Fresszellen müde
Wie ein neu erforschter Mechanismus Entzündungen unter Kontrolle hält"

http://www.bionity.com/news/d/48589/

Einfluss von VitD auf NF Kb (->Entzündungen):

http://www.cfs-aktuell.de/Juli%2009%20Teil%20I.pdf

Hilft Vitamin D beim Abnehmen?

Hier der Kurzbericht in Focus über eine Studie:

http://www.focus.de/gesundheit/ernae...id_407511.html

Wichtige Links über Vitamin D im HT MB Forum

Umfrage: Vitamin D Mangel?

http://www.ht-mb.de/forum/showthread...=1#post2709537

Umfrage Vitamin D3 (25-OH-VitD3) bei Hashimoto Patienten VOR Vit D Supplementierung

Umfrage Vitamin D3 (25-OH-VitD3) bei Hashimoto Patienten VOR Vit D Supplem. TEIL 2

Fakten zum Vitamin D Muskel-und Rückenschmerzen bei Vitamin D Mangel:

Hashimoto: Grosse Verbesserung durch Vitamin D!!!

Umfrage 1: Wirkung von Vitamin D Substitution auf Muskelfunktion

Umfrage 2: Wirkung von Vitamin D Substitution auf Muskelfunktion


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