Hashimoto Thyreoiditis und Morbus Basedowwww.HashimotoThyreoiditis.de | www.MorbusBasedow.de |
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#1
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hallo liebe leidensgenossen,
ich habe mich gerade erst registrieren lassen und hoffe inständig, dass mir jemand von euch helfen kann, da ich mir langsam große sorgen mache... zu meiner geschichte: ich bin 31 jahre alt und bei mir wurde im jahr 2005 nach blutentnahme und anschließender szintigraphie hashimoto diagnostiziert. ich musste ab dem zeitpunkt die mir zuvor fälschlicherweise verschriebenen jodid-tabletten weglassen und mit der einnahme von l-thyroxin 75 anfangen. meine werte waren daraufhin auch sehr viel besser und ich fühlte mich stabil und wohl. nach der letzten blutentnahme im jahr 2009, bei der die werte auch alle völlig normal waren, habe ich dummerweise selbstständig angefangen, mein l-thyroxin 75 auf 50 zu reduzieren. zudem wurde ich auch noch schlampig und hab die einnahme immer wieder mal vergessen... und jetzt zu dem eigentlich dramatischen: am vorletzten freitag (vor 12 tagen also) bekam ich so eine art schwächeanfall, mir wurde schlagartig sehr eigenartig zumute, ich hatte das gefühl nicht genug luft zu bekommen, mir wurde schwindelig, meine beine waren wie wackelpudding und ich fühlte mich unbeschreiblich erschöpft. das ganze hielt etwa 2-3 stunden an, danach gings mir wieder besser. einen tag später, am samstag dann, wurde mir gegen nachmittag wieder schwindelig, ich fühlte mich erneut erschöpft und geschwächt und zusätzlich wurde es mir übel, hab einige male erbrochen und mich sterbenselend gefühlt. seit dieser zeit sind schwindel und müdigkeit meine täglichen begleiter. ich fühle mich innerlich total unruhig, habe angst, keinen appetit mehr und nach jedem essen ist mir leicht übel. im großen und ganzen habe ich kaum kraft und würde den ganzen tag am liebsten nur schlafen, wenn nicht diese innere unruhe/angst wäre. habe daraufhin letzte woche blut abnehmen lassen, alle werte sind ok, bis auf die schilddrüsenwerte, die sehen wie folgt aus: TSH 3,63µlU/ml (normbereich 0.3-4) Freies T-3 4,74pmol/l (normbereich 18-88888) Freies T-4 23,8pmol/l (normbereich 12-22) irgendwie verstehe ich das ganze überhaupt nicht. mein arzt meinte, dass der TSH-wert und das ft 4 gar nicht zusammenpassen, es wäre ein widerspruch und daraufhin machte er erstmal ein US von meiner schilddrüse. er kam aus dem staunen nicht mehr heraus und meinte, es kann unmöglich sein, dass ich hashimoto habe/hatte, weil so ein feines, schönes gewebe könnte ich dann nicht haben, er hätte schon soviele hashi-schilddrüsen gesehen, aber so eine, wie meine noch nie also seiner meinung nach, kann ich kein hashi haben und hatte es auch nie ![]() hatte bei den blutentnahmen die letzten jahre zuvor auch keine antikörper komischerweise. was mich so verwirrt hat, war, dass er meinte, für ihn stellen sich meine werte so dar, als hätte ich eine hypophysenvorderlappeninsuffizienz ich war heute gleich nochmal dort zur blutentnahme, weil er noch mehrere werte ansehen und der sache mit der SD auf den grund gehen wollte.ich habe ehrlich gesagt sehr große angst ![]() muss jetzt bis übermorgen warten, bis meine laborwerte da sind und dann will er entscheiden, ob ich zum MRT muss um wegen meiner hypophyse nachsehen zu lassen. als ich das ganze gestern meiner mutter erzählt habe, hat sie mir ihre blutwerte von vor 5 jahren zugefaxt, um mich zu beruhigen und ihre werte waren ähnlich, TSH sogar bei 4,8 und ft 4 bei 22. auch ein widerspruch. nur meine mutter hatte nie beschwerden und hat bis heute nix dagegen unternommen. sie meinte, dann müsse sie ja auch eine hypophysenvorderlappeninsuffizienz haben?! bitte bitte, kann mir einer von euch sagen, was da los ist? ich kann an nix mehr anderes denken und vorallem mach ich mir gedanken, weil ich vor einigen tagen mein l-thyroxin wieder auf 75 erhöht habe, weil der arzt und ich zuerst dachten, ich hätte ne typische UF... danke schon mal im voraus, lg anna Geändert von Anna_31 (27.07.10 um 12:12 Uhr) |
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#2
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Hallo Anna,
willkommen im Forum! Könntest Du bitte die Referenzwerte beim fT3 überprüfen...die stimmen garantiert nicht. Im Moment schauen deine fTs recht hoch, der TSH ebenfalls erhöht aus. Aber ich würde mir da jetzt nicht unbedingt eine Hypophyseninsuffizienz andichten lassen, denn dann wäre der TSH ja eher erniedrigt. Diese nicht zusammenpassende Werte könnten sich recht einfach erklären lassen: die fTs sind ja die "eigentlichen" SD-Hormone, während bder TSH als Steuerungshormon mit einigem Zeitverzug reagiert. Sprich: die Wertekombination könnte sich ganz einfach mit einem Schubgeschehen erklären lassen (SD-Hormone werden durch einen Schub freigesetzt --> Erhöhung der fTs-->TSH reagiert zeitverzögert und zeigt bei der BE noch den "Vor-Schub-Zustand" an). Ich würde nicht ausschließen, dass Deine Symptome (Apettitlosigkeit, Übelkeit etc) nach einer Nebennierenbeteiligung aussehen könnten... das wäre jedenfalls meine Theorie (ich kenne das Gefühl aus meiner Anfangszeit, als ich noch nicht gut eingestellt war) und sollte sich bei guter Hormoneinstellung wieder geben. lg Ingma |
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#3
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liebe ingma,
vielen dank für deine antwort. ich hab nochmal geschaut wegen der referenzwerte des ft3, aber genauso steht es auf dem blatt, allerdings ist dies nur ein vorläufiger laborbericht, auf dem alle werte, incl. hormonwerte etc. untereinander aufgelistet werden. es ist also nicht der ausführliche laborbericht. den hat hat nämlich der arzt und ich glaube mich zu erinnern, dass da auch andere referenzwerte beim ft3 draufstanden. irgendwie 2,80 - 7,20 pmol/l oder so. ausserdem wurde der bericht von einem endokrinologen-professor unterzeichnet... der hätte doch sicherlich einen vermerk draufgeschrieben, wenn irgendwas sehr merkwürdig wäre?! aber da stand nur sowas wie euthyreote stoffwechsellage und sonst nix. jedenfalls bin ich jetzt schon ein klein wenig beruhigter, weil ich deine theorie durchaus plausibel finde, genauso könnte es sein. meinst du denn, dass ich auf dem richtigen weg bin, wenn ich das l-thyroxin erhöht habe? weil der arzt meinte eben, wenn ft4 so hoch ist, wie bei mir, wäre l-thyroxin kontraindiziert?! ich nehme jetzt wieder wie am anfang l-thyroxin 75. lg anna |
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#4
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Hallo Anna,
erhöhen würde ich T4 bei diesen Werten nicht, denn die relvanten Werte fT3 und fT4 liegen an der Oberkante bzw. leicht darüber. Der TSH ist in so einem Fall ein eher schlechter Ratgeber...ich würde mich nicht nach ihm richten. Falls es ein Schub war, werden die Werte danach wieder abfallen ...dann sollte man den richtigen Zeitpunkt erwischen. Eine recht engmaschige Kontrolle hielte ich daher für sinnvoll. lg Ingma |
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#5
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okay, naja, ich werd jetzt mal abwarten, was üebrmorgen rauskommt und dann bin ich gespannt, was der arzt mir rät.
hab vorher noch ein wenig nachgedacht und ich glaube, dass ich einen fehler gemacht habe, als letzten mittwoch blut abgenommen wurde, habe ich davor das l-thyroxin genommen. bin mir aber nicht 100% sicher. kann das sein, dass deshalb die werte etwas extrem sind? bei der heutigen blutentnahme hab ich die tablette weggelassen. lg |
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#6
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hat niemand ne idee?
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