Hashimoto Thyreoiditis und Morbus Basedowwww.HashimotoThyreoiditis.de | www.MorbusBasedow.de |
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#1
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Im Newsletter von Prof. Hotze 17/2006 vom 8.9.06 wird berichtet, daß es eine neu Pille zum Abnehmen gibt. Lest Euch den vielversprechenden Newsletter mal durch, will hier nicht den Inhalt zitieren.
Stutzig machte mich, daß man von "Erfolg" sprach, wenn eine 8 kg. Abnahme pro Jahr verzeichnet wurde. Trotzdem versuchte ich die Pille ( 200 Euro pro Packung!). Ich stellte zu meiner Überraschung fest, daß ich davon Hunger bekam, was ich sonst im allgemeinen nicht habe (nur alle 4 Std. ca. zu den Mahlzeiten). Ich dachte nur noch an's Essen. Dies teilte ich der Firma sanofi aventis mit und bat zweimal um Rückruf. Der erfolgte nicht, dafür bekam ich ein Schreiben der Firma mit einer Schweigepflichtentbindung gegenüber meinen Ärzten . Das fand ich allerdings ziemlich dreist und schrieb es auch an die Firma. Die Schweigepflichtentbindung habe ich ihnen natürlich nicht ausgefüllt. Aber davon abgesehen, daß bei mir das Medikament Hunger verursachte, las ich nun in der WELT vom 15.6.07 im Wirtschaftsteil, daß das Medikament derart schreckliche Nebenwirkungen macht, daß es in den USA verboten wurde. Das Medikament heißt ACOMPLIA. Dies für alle, die nach jedem Rettungsanker zum Abnehmen suchen. ACOMPLIA ist es jedenfalls nicht. Bamse |
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#2
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Hallo,
ich habe kürzlich dazu gepostet: http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1070303 Finde es unter diesen Umständen mehr als seltsam, dass die Praxis Prof. Hotze dieses Medikament in ihrem aktuellen Newsletter http://www.schilddruesenpraxis.de/nl_200705.shtml nicht kritischer darstellt, sondern einfach auf den Newsletter von 2006 verweist, den Du ja erwähnst. Wenn jetzt selbst die europäische Arzneibehörde EMEA das ganze noch mal überdenkt, sollte man als Patient /Leser des Newsletters diese Info ebenfalls erhalten ... ![]() Schönen Gruß Lolle |
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#3
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Hallo!
ich habe Prof. Hotze gleich eine Mail zurückgeschickt mit den Quellen aus dem Deutschen Ärzteblatt. Mal sehen ob es eine "Rückrufaktion" gibt... LG, Barbara |
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#4
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danke, bin gespannt, was es für eine Reaktion gibt!
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#5
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Antwort erhalten. Stelle es kommentarlos hier ein.
LG, Barbara ----------------------------------------------------------- re: ihre kritik am nl 2007/05 unserer praxis der nl referiert lediglich ein editorial; lit. stelle 2 in dem nl ging es überhaupt nicht um acomplia sondern um das thema übergewicht und das auseinanderklaffen von wissen darüber und dem fehlen wirksamer therapien. dass der bundesausschuss das medikament als "lifestyle" mittel eingestuft hat, beweist meines erachtens, dass die gkv und auch in zunhemenden maß die pkv zu "geldeinssammelstellen" werden oder schon sind. auf der einen seite wird auf die gefahren des "zu dick sein" öffentlich hingewiesen (mit nicht unbedingt vorbildhaften protagonisten, um es milde zu formulieren, aus der politik), andererseits wird das problem als "lifestyle" problem abgetan - was soll man davon halten? Privatpraxis Prof. Dr. med. Dr. h.c. Lothar-Andreas Hotze Gegründet von: Prof. Dr. med. Peter Pfannenstiel Peter-Sander-Straße 15 - D-55252 Mainz-Kastel (Casa Europa, Gewerbegebiet Petersweg) Fon (0 61 34) 72 02-0 - Fax (0 61 34) 72 02 70 info@schilddruesenpraxis.de www.schilddruesenpraxis.de www.schilddruesenforum.de |
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#6
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Damit andere wissen worum es geht, hier der besagte Newsletter:
Newsletter 05/2007 2007-06-19 Adipositas Die große Lücke zwischen Forschung und Therapie Der Begriff Adipositas (lateinisch von: adipatus = fett) bedeutet: zuviel Fettgewebe im Körper. In der letzten Ausgabe der Zeitschrift der GSAAM (German Society of Anti Aging Medicine(1)) beschreibt der Schriftleiter (Dr. med. B. Kleine-Gunk) das Dilemma zwischen dem Wissen um die Ursachen des Übergewichts und dessen Therapie. (2) "Zum Thema Adipositas gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht", so Kleine-Gunk. Unter der "guten Nachricht" subsumiert findet sich der aktuelle Kenntnisstand, der in der Tat in den letzten 15 Jahren dramatisch zugenommen hat. Anfang der 1990er Jahre wurde das Fettgewebe als ein "passives" Gewebe gesehen; heute weiß man, dass das Fettgewebe ein aktives endokrines "Organ" ist, welches eigene Hormone und Eiweißstoffe, die Entzündungen unterhalten, produziert. Ebenso hat sich der Kenntnisstand über die Regulation des Hunger- und Sättigungsverhalten ernorm erweitert. Die "schlechte Nachricht" ist, dass diese erweiterten Kenntnisse so gut wie keinen Einfluss auf die Therapie des Übergewichts hatten. Nur ein einziges neues Medikament ist in den letzten zehn Jahren auf den Markt gekommen - Wirkstoff: Rimonabant - Handelsname: AcompliaR. In einem Newsletter vom Herbst 2006 hat unsere Praxis dieses Präparat bereits vorgestellt (3). Nun gibt es aber doch noch eine "gute Nachricht" für Dicke: in einer Studie - veröffentlicht in der renommierten Zeitschrift "Nature" (4) - wurde gezeigt, dass adipöse Mäuse das gleiche Lebensalter erreichten wie ihre dünnen Gefährten, wenn sie zur Nahrung eine bestimmte Substanz zugefüttert erhielten: Resveratrol. Resveratrol (chem. Formel: 3, 5, 4'-trihydroxystilbene) ist ein Antioxidans, welches in der Schale von Rotweintrauben vorkommt; es führt im Organismus u. a. zu einer Verbesserung der Insulinempfindlichkeit und zur Erhöhung der Zahl der Mitochondrien ("Zellkraftwerke"). Wer Resveratrol zuführen will, muss nicht unbedingt " zu tief ins (Rotwein) Glas schauen", sondern kann es als Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform zuführen. Gilt nun ab sofort für alle "Schwergewichte" - wie der "Spiegel" im November 2006 schlagzeilte (5) - die Parole: "Schlemmen, ohne krank zu werden"? Quellen/Literatur 1) http://www.gsaam.de/ 2) Kleine-Gunk B. Editorial. Adipositas - der lange Weg von der Grundlagenforschung zur praktischen Therapie. Arzt & Prävention 2007; 3:3 3) http://www.schilddruesenpraxis.de/nl_200617.shtml 4) http://www.nature.com/nature/journal...ture05354.html 5) http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...1518,445789,00. |
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#7
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Hallo,
schwache Antwort - natürlich ging es in dem Sinne nicht um das Medikament, aber es wird erwähnt als zuletzt zugelassenes, was auch schon positiv klingt, und dann wird einfach auf den Newsletter aus 2006 verwiesen OHNE Hinweis darauf, dass mittlerweile die FDA und EMEA Zweifel an der Zulassung hegen.... Die anderen beiden zugelassenen Medis werden gar nicht erwähnt, also wird Acomplia ja sozusagen schon hervorgehoben. enttäuschende Reaktion, kann ich nur sagen ![]() ..außerdem gibt es noch eine andere Möglichkeit neben Rotwein und NEM, an Resveratrol zu kommen - nämlich die dunklen Weintrauben einfach zu essen...... ![]() Schönen Gruß Lolle |
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#8
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hallo
mein endo verschrieb mir auf privat auch acomplia. ich kaufte es und brachte es wieder zurück da es wirklich sau teuer ist. ich sagte ihm das ich mir es nicht leisten kann und bekam dann metformin (insulinresistenz und pcos sind vorhanden) das setze ich ja dann auch ab. er nannte mir sodann noch ein medikament das beim abnehmen helfen würde und dies war auch sehr teuer. dies lehnte ich auch ab da es einfach nur chemie ist und teuer. es sind einfach tabletten die auch nebenwirkungen haben und man sollte sich echt nicht alles einfach so reinziehn ohne vorher überlegt zu haben. außerdem wenn man abnehmen will sollte man andere wege zuerst versuchen und wenn das nicht hilft muss man es einfach akzeptieren ein paar kilos mehr auf den rippen zu haben finde ich und mache das auch so. grüße |
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#9
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Liebe Sabrina23, so einfach ist das nun allerdings auch nicht mit den "paar mehr Pfund auf den Rippen". Abgesehen, daß meine zarten Füße mit meinem schweren body nicht mehr zurecht kommen und ich im linken Fuß 3 !!! sogenannte Ermüdungsbrüche bekam und 8 Wochen in Gips mußte, habe ich jetzt kilomäßig auch mein SOLL= ERLAUBT überschritten und erhöhte Zuckerwerte. Mein Arzt teilte mir mit, würde ich auch nur 3 kg wieder abnehmen, ginge auch der Zucker wieder weg. Ansonsten müsse ich Tabl. gegen Diabetes nehmen. Es gibt also ab einer bestimmten Kiloansammlung Diabetes. Das allein schon ist für mich Grund genug, den aussichtslosen Kampf gegen mein Übergewicht weiter zu führen.
LG Bamse |
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#10
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Zitat:
hast Du schon mal an einer Schulung für adipöse Typ 2 Diabetiker teilgenommen? Die Freundin meiner Mutter bekam vom Arzt auch Metformin, er hat sich nicht weiter gekümmert, und sie ist erst mal selber in eine Diabetes-schwerpunktpraxis gegangen und braucht nun dank Ernährungsumstellung & Sport erstmal keine Medis zu nehmen. allerdings kann das irgendwann trotzdem auf sie zukommen, aber warum das nicht herauszögern, wenn es geht.... siehe hier: http://www.deutsche-diabetes-gesells...richtungen.php http://www.deutsche-diabetes-gesells...n/suchform.php @Sabrina: es ist ein Unterschied, ob man 5 Kilo zuviel hat UND gesund ist, oder ob man wissentlich schon sozusagen Prä-Diabetiker ist. Warum hast Du denn das Metformin wieder abgesetzt, das läßt sich doch mit Acomplia gar nicht vergleichen, allein vom Wirkmechanismus ... ![]() und "chemisch" wirkt ja nun letztendlich alles.....beim Thyroxin sagst Du doch auch nicht, ne, nehme ich nicht - was sagt denn der Arzt dazu, dass Du es nicht mehr nimmst? schönen Gruß Lolle |
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