Hashimoto Thyreoiditis und Morbus Basedowwww.HashimotoThyreoiditis.de | www.MorbusBasedow.de |
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#1
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In der letzten Zeit wurde hier im Forum öfters das Krankheitsbild "Hashimoto-Enzephalopathie" behandelt.
Hierzu einige Überlegungen: Wie bekannt, handelt es sich bei der Hashimoto-Thyreoiditis um eine chronisch-autoimmune Schiddrüsenerkrankung, die mit anderen Autoimmunerkrankungen assoziiert sein kann (perniziöse Anämie, Morbus Addison etc.). Diagnostisch wegweisend ist neben der unterschiedlichen Lage der Schilddrüsenwerte der Nachweis von Schilddrüsen-Autoantikörpern. Bei der Hashimoto-Enzephalopathie handelt es sich um mit der gleichnamigen Autoimmunthyroiditis assoziierten Enzephalopathie. Diese Diagnose stützt sich zumeist auf den Nachweis der Schilddrüsen-Autoantikörper. Der Begriff "Hashimoto assoziierte Enzephalopathie" stammt von BRAIN (1966). Seither sind im Schrifftum ca. 80 Fälle beschrieben worden. Die Ätiologie ist noch nicht hinreichend erklärt. Für eine Autoimmungenese werden gemeinsame Antigene in Schilddrüse und Gehirn vermutet. Ursache der sowohl beobachteten fokalen als auch diffusen Hirnbeteiligung könnte eine zerebrale Immunkomplexvaskulitis sein. Neben der vaskulitischen wird in der Literatur auch eine progrediente Verlaufsform unterschieden, die häufiger mit dementieller Entwicklung einherzugehen scheint. Die "Hashimoto-Enzephalopathie" wird vom Kindes- bis ins hohe Erwachenenalter, bei Frauen häufiger als bei Männern beschrieben. Die äußerst variable Symptomatik schließt neben neurologischen Symptomen (Tremor, zerebelläre Ataxie (Gangunsischerheit, zum Vollbild der zerebellären Ataxie gehören u.a auch Sprachverständigungsschwierigkeiten -> z.B. verwaschene Sprache), Myoklonien/auch Muskelschwäche, epileptoforme Anfälle) auch psychiatrische Symtome (kognitive Störung, Vigilanzstörung) ein. eurologische und auch psychiatrische Störungen bei Schilddrüsenerkrankungen sind im klinischen Alltag keine Seltenheit) Die Diagnose stützt sich zumeist auf den Nachweis von Schilddrüsen-Autoantikörper bei Autoimmunthyroiditis im Zusammenhang mit klinischen Symptomen einer schubförmigen oder progredienten Enzephalopathie. Differentialdiagnostisch sind daher andere Formen eine Enzephalopathie (u.a. Multiple Sklerose) abzugrenzen. Mitunter kann die Enzephalopathie einer manifesten Schilddrüsenerkrankung jedoch Monate oder Jahre vorausgehen. Ergebnisse der Liquoruntersuchung (z.B. oligoklonale Banden in 30% der Fälle vorhanden, etc) oder auch bildgebende Verfahren tragen nicht immer zur Diagnose bei. Wie gesagt, im Schrifttum werden heute ca. 80 Fälle beschrieben, wobei eine weitaus höhere Anzahl klinisch weniger dramatischer Fälle angenommen werden muß. Es bleibt abzuwarten, ob in Zukunft eine höhere Anzahl einer "Hashimoto assoziierten Enzephalopahtie" diagnostiziert wird. Für Anregungen bin ich dankbar. Ich beschäftigte mich seit Jahren mit diesem Thema und versuche eine Systematik zu finden. |
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#2
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hallo
bin ganz neu hier und dein beitrag beschreibt mein befindenbin bald am ende glaube an eine falsche diagnosebei mir wurde nach 10 jahren krankheit antikörper an der schilddrüse festgestellt wobei ich bald nicht mehr weis was ich machen soll.habe eine mappe befunde aber mir gehts scheiße. wenn ich runter fallen würde wäre mir bald egal so schwach bin ich manchmal.bin 42 habe eine familie |
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#3
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http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1042992
Es gibt inzwischen wohl weit mehr als die 80 "beschriebenen" Fälle.... Gruß - N'olin ![]() PS: Es scheint also gemeinsame Interessen in dieser Causa zu geben....
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