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Thema: Rezidivstruma, MB und Hashi- wieder Op ????

  1. #1
    Gitte
    Gast

    Standard Rezidivstruma, MB und Hashi- wieder Op ????

    Hallo,
    es wäre schön, wenn ich einige Meinungen zu meiner Problematik von Euch
    erhalten könnte. Danke im voraus.
    1994 Hyperthyreote Knotenstruma mit autonomen Adenomen,
    subtotale Schilddrüsenresektion beidseits.
    Danach ging es mir einige Jahre ganz gut.
    Seit 2001 immer mal wieder Symptome der Überfunktion mit Einnahme von
    Carbimazol.
    2002 wurde MB diagnosiziert.
    Jetzt im September stationärer Aufenthalt wegen schwerem Drehschwindel.
    Festgestellt wurde eine Rezidivstruma,
    meine letzten SD-Werte:
    TSH basal: 2,35 ( Norm bis 4 ) Wert Februar 4,67
    freies T3: 2,84 ( Norm 2,0-4,2 )
    freies T4: 1,06 ( Norm O,83-2.12)
    Anti-TPO-AK 984 ( Norm < 35 )
    TAK 137 ( Norm < 40 )
    TRAK 3,1 ( Norm < 1 ) Werte zwischen 1 und 1,5 IU/l gelten
    als grenzwertig, Werte über 1,5 als positiv.
    Es geht mir schon seit längerer Zeit nicht gut.
    Schwindel ohne Ende, jetzt medikamentös eingestellt. Im übrigen ganze
    Palette wie Müdigkeit, Gewichtzunahme ohne Ende, Struma wird äußerlich sichtbar, Schluckbeschwerden, Augendruck, Brennen, Muskelschmerzen usw.
    Laut Uni-Klinik Münster (Nuklearmedizin) soll ich eine Radiojod-Therapie durchführen lassen.
    Aber es kann ja immer noch reichlich Restgewebe übrig bleiben und der MB kann
    weiter wüten.
    Laut CA Krankenhaus und HA soll die komplette SD operativ entfernt werden da
    eine medikamentöse Therapie kompliziert ist - da Rezidivstruma Hashi und MB.
    Habt Ihr Erfahrungen-, was soll ich tun? Wie geht es ganz ohne SD und klappt
    die medikamentöse Einstellung?
    VlG Gitte

  2. #2
    Gabi H
    Gast

    Standard RE: Rezidivstruma, MB und Hashi- wieder Op ????

    Hallo Gitte,
    da du ja Probleme mit den Augen hast - es könnte sich hier um eine beginnende EO handeln, würde ich von einer RJT abraten. Da ist wohl besser eine OP angesagt.
    Wie es nach einer Therapie mit der Einstellung verläuft, ist wohl individuell unterschiedlich, so dass keine Vorhersage gemacht werden kann. Hier im Forum treffen sich wohl auch überwiegend nur diejenigen, die Einstellschwierigkeiten haben. Die Leute, die keine Probleme haben, melden sich wohl in der Regel nicht.
    Die OP selber ist nicht schlimm (zumindest fand ich es nicht), gleich nach der OP ging es mir wesentlich besser als vor der OP.
    LG Gabi

  3. #3
    Nicole Klingeberger
    Gast

    Standard RE: Rezidivstruma, MB und Hashi- wieder Op ????

    >Hallo,
    >es wäre schön, wenn ich einige Meinungen zu meiner Problematik von Euch
    >erhalten könnte. Danke im voraus.
    >
    >1994 Hyperthyreote Knotenstruma mit autonomen Adenomen,
    > subtotale Schilddrüsenresektion beidseits.
    >
    >Danach ging es mir einige Jahre ganz gut.
    >
    >Seit 2001 immer mal wieder Symptome der Überfunktion mit Einnahme von
    >Carbimazol.
    >2002 wurde MB diagnosiziert.
    >Jetzt im September stationärer Aufenthalt wegen schwerem Drehschwindel.
    >Festgestellt wurde eine Rezidivstruma,
    >meine letzten SD-Werte:
    >TSH basal: 2,35 ( Norm bis 4 ) Wert Februar 4,67
    >freies T3: 2,84 ( Norm 2,0-4,2 )
    >freies T4: 1,06 ( Norm O,83-2.12)
    >Anti-TPO-AK 984 ( Norm < 35 )
    >TAK 137 ( Norm < 40 )
    >TRAK 3,1 ( Norm < 1 ) Werte zwischen 1 und 1,5 IU/l gelten
    >als grenzwertig, Werte über 1,5 als positiv.
    >
    >Es geht mir schon seit längerer Zeit nicht gut.
    >Schwindel ohne Ende, jetzt medikamentös eingestellt. Im übrigen ganze
    >Palette wie Müdigkeit, Gewichtzunahme ohne Ende, Struma wird äußerlich sichtbar, Schluckbeschwerden, Augendruck, Brennen, Muskelschmerzen usw.
    >
    >Laut Uni-Klinik Münster (Nuklearmedizin) soll ich eine Radiojod-Therapie durchführen lassen.
    >Aber es kann ja immer noch reichlich Restgewebe übrig bleiben und der MB kann
    >weiter wüten.
    >Laut CA Krankenhaus und HA soll die komplette SD operativ entfernt werden da
    >eine medikamentöse Therapie kompliziert ist - da Rezidivstruma Hashi und MB.
    >Habt Ihr Erfahrungen-, was soll ich tun? Wie geht es ganz ohne SD und klappt
    >die medikamentöse Einstellung?
    >VlG Gitte
    >
    >
    Hallo Gitte,
    habe ebenfalls M.B.
    habe mich ca.16 Jahre von einem Rezidiv zum nächsten gehangelt. Cabimazol eingenommen, bis die Leber schlapp machte, zwei OP´s. Jedes Mal ohne Erfolg, das Rezidiv erfolgte immer wieder....Mir hat letztlich die Rdiojod-Therapie geholfen.Ich hatte sehr viel Angst davor und war mir auch nach den vielen Erfahrungen nicht sicher, ob die mir wirklich helfen kann.`Hatte auch die Sorge, das Restgewebe könnte wieder mal ausreichen, um ein erneutes Rezidiv zu produzieren...Ich habe es gewagt und es geht mir so gut, wie noch nie!!!!!!!!Bin seit drei Jahren völlig rezidiv frei**hurra**. Die Einstellung war am Anfang ein wenig schwierig, weil die Sd erst nach und nach ihre Funktion aufgab, aber nach ein paar Wochen war alles ok.
    Muß allerdings dazu sagen, das ich bei all den Symptomen eines Basedow ( habe fast alle mitgenommen...), nie eine Augenbeteiligung hatte.Zur Prophylaxe gab es unter der Therapie hochdossiert Cortison, um eine Augenbeteiligung zu vermeiden, bzw. zu verschlimmern.
    <Ich hoffe, ich konnte Dir helfen,
    Lieben gruß, Nicole

  4. #4
    Gitte
    Gast

    Standard RE: RE: Rezidivstruma, MB und Hashi- wieder Op ????

    >>Hallo,
    >>es wäre schön, wenn ich einige Meinungen zu meiner Problematik von Euch
    >>erhalten könnte. Danke im voraus.
    >>
    >>1994 Hyperthyreote Knotenstruma mit autonomen Adenomen,
    >> subtotale Schilddrüsenresektion beidseits.
    >>
    >>Danach ging es mir einige Jahre ganz gut.
    >>
    >>Seit 2001 immer mal wieder Symptome der Überfunktion mit Einnahme von
    >>Carbimazol.
    >>2002 wurde MB diagnosiziert.
    >>Jetzt im September stationärer Aufenthalt wegen schwerem Drehschwindel.
    >>Festgestellt wurde eine Rezidivstruma,
    >>meine letzten SD-Werte:
    >>TSH basal: 2,35 ( Norm bis 4 ) Wert Februar 4,67
    >>freies T3: 2,84 ( Norm 2,0-4,2 )
    >>freies T4: 1,06 ( Norm O,83-2.12)
    >>Anti-TPO-AK 984 ( Norm < 35 )
    >>TAK 137 ( Norm < 40 )
    >>TRAK 3,1 ( Norm < 1 ) Werte zwischen 1 und 1,5 IU/l gelten
    >>als grenzwertig, Werte über 1,5 als positiv.
    >>
    >>Es geht mir schon seit längerer Zeit nicht gut.
    >>Schwindel ohne Ende, jetzt medikamentös eingestellt. Im übrigen ganze
    >>Palette wie Müdigkeit, Gewichtzunahme ohne Ende, Struma wird äußerlich sichtbar, Schluckbeschwerden, Augendruck, Brennen, Muskelschmerzen usw.
    >>
    >>Laut Uni-Klinik Münster (Nuklearmedizin) soll ich eine Radiojod-Therapie durchführen lassen.
    >>Aber es kann ja immer noch reichlich Restgewebe übrig bleiben und der MB kann
    >>weiter wüten.
    >>Laut CA Krankenhaus und HA soll die komplette SD operativ entfernt werden da
    >>eine medikamentöse Therapie kompliziert ist - da Rezidivstruma Hashi und MB.
    >>Habt Ihr Erfahrungen-, was soll ich tun? Wie geht es ganz ohne SD und klappt
    >>die medikamentöse Einstellung?
    >>VlG Gitte
    >>
    >>
    >Hallo Gitte,
    >
    >habe ebenfalls M.B.
    >habe mich ca.16 Jahre von einem Rezidiv zum nächsten gehangelt. Cabimazol eingenommen, bis die Leber schlapp machte, zwei OP´s. Jedes Mal ohne Erfolg, das Rezidiv erfolgte immer wieder....Mir hat letztlich die Rdiojod-Therapie geholfen.Ich hatte sehr viel Angst davor und war mir auch nach den vielen Erfahrungen nicht sicher, ob die mir wirklich helfen kann.`Hatte auch die Sorge, das Restgewebe könnte wieder mal ausreichen, um ein erneutes Rezidiv zu produzieren...Ich habe es gewagt und es geht mir so gut, wie noch nie!!!!!!!!Bin seit drei Jahren völlig rezidiv frei**hurra**. Die Einstellung war am Anfang ein wenig schwierig, weil die Sd erst nach und nach ihre Funktion aufgab, aber nach ein paar Wochen war alles ok.
    >Muß allerdings dazu sagen, das ich bei all den Symptomen eines Basedow ( habe fast alle mitgenommen...), nie eine Augenbeteiligung hatte.Zur Prophylaxe gab es unter der Therapie hochdossiert Cortison, um eine Augenbeteiligung zu vermeiden, bzw. zu verschlimmern.
    ><Ich hoffe, ich konnte Dir helfen,
    >Lieben gruß, Nicole
    Hallo Nicole,
    wurde bei der 2. Operation die Totalthyreoidektomie
    durchgeführt? Mein Arzt ist der Meinung-, wenn nach Op. noch
    ein kleiner Rest Gewebe übrig bleibt könnte man diesen
    imer noch mit einer Radiojod-Therapie behandeln.
    VlG Gitte

  5. #5
    Oese
    Gast

    Standard keine RJT bei EO

    Hallo Gitte,
    bin ganz Gaby&lsquo;s Meinung. Bei Augenbeschwerten mit MB, keine RJT, das kann die EO verschlimmern, trotz Cortison.
    Bei der RJT wird die SD duch radioaktives Jod zerstört ( Hauptwirkung) und der Zellmüll, der bei der Zerstörung anfallt, soll außerdem -einfach ausgedrückt- die Antikörper anstacheln, das Fettgewebe u. Muskeln der Augen anzugreifen ( antioxidativer Stress, freie Radikale)
    Modernene Kliniken, die viel Erfahung mit SD-OP&lsquo;s haben, gehen immer mehr dazu über die SD fast komplett herauszunehmen bei MB. Ich bin auch operiert( wg. MB) seit dem Sommer und ich habe 2 gr Rest-SD.
    Ganz kann sie leider nicht entfernt werden, da sonst auch die Nebenschilddrüsen raus wären und die brauchen wir noch zu Calcium- u. Parathormonproduktion.
    Mir geht es seit dem sehr gut, ich bin froh daß ich das so gemacht habe.
    Meine Einstellung klappt aber auch super.
    Ich nehme außer 112,5 L-Thyroxin noch Selen, Vit.B-Komplex u. Zink .
    Ich persöhnlich finde, die Hormoneinstellung ohne SD ( also nach OP) ist besser zu bewerkstelligen, als mit eigener SD, die ja mit Hormonproduktion immer mal wieder dazwischenfunken kann .
    Bei einer RJT hat man zwar keine Narbe u. reine MB-ler können dadurch evtl. ohne oder mit wenig Hormon auskommen, aber ich finde die Einstellung danach zu schwierig ( was ich bis jetzt so gehört habe).
    Jeder hat so seinen Therapie- Favoriten, man muß halt nur eine sehr erfahrene Klinik finden und 100% ig hinter seiner Entscheidung stehen.
    Lg
    Oese

  6. #6
    Gabi H
    Gast

    Standard RE: RE: RE: Rezidivstruma, MB und Hashi- wieder Op ????

    Hallo Gitte,
    ein kleiner Rest bleibt meist übrig - Oese hat ja schon die Begrüundung genannt: wg. der Nebenschilddrüsen.
    Auch bei mir ist noch ein kleiner Rest da, lt. Aussage der Ärtze jedoch so klein, dass sie nicht mehr "dazwischen funken" kann (ist übrigens eine der wenigen Punkte, bei dem sich alle Ärzte, bei denen ich schon war, einig sind...).
    Wie groß bzw. wie klein das Restgewebe nach OP noch vorhanden ist hängt davon ab, inwieweit die Schilddrüse mit den Nebenschilddrüsen verbunden ist. Hier gibt es wohl (wenn ich die Ärzte richtig verstanden habe) mehr oder weniger kleiner Unterschiede.
    LG Gabi

  7. #7
    Tina-Z.
    Gast

    Standard RE: RE: RE: RE: Rezidivstruma, MB und Hashi- wieder Op ????

    Hallo Gitte,
    habe ich es richtig verstanden: dir wurde eine zweite OP empfohlen und gleichzeitig gesagt, man könnte den Rest, der nicht wegzuoperieren ist, mit RJT behandeln? Warum wird dann nicht gleich zur RJT geraten?
    Vor drei Jahren hatte ich eine SD-OP, der Mini-Rest ist wieder nachgewachsen und macht mir auch großen Ärger. Ich nehme wieder Carbimazol. Wegen der Gefahr der Verletzung des Stimmbandnervs bei einer zweiten OP tendiere ich im Moment mehr zur RJT, zu der mir auch geraten wurde, allerdings habe ich sehr empfindliche Augen, für die im Falle von EO ja nun die RJT nicht unbedingt gut sein soll.
    Ärztlich sind bei mir keine EO-Kennzeichen nachgewiesen, jedoch bin ich mir sicher, dass ich in meinen schlimmsten MB-Zeiten etwas in der Art hatte. Bei einer Alternative wie "entweder Stimme oder Augen" kann ich mich nur schwer entscheiden, und ich bleibe erst noch beim Carbimazol. Aber das ist auch keine Dauerlösung.
    Einen Tipp habe ich nun leider nicht für dich, aber ich wünsche dir alles Gute!
    Viele Grüße von Tina-Z.

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