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Thema: Jodverzicht im Alltagsleben

  1. #1
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    Frage Jodverzicht im Alltagsleben

    Hallo Ihr Lieben,

    wenn auch einige von Euch jetzt schmunzeln warden, so stelle ich mir doch in letzter Zeit oft die Frage,
    ob diese beiden Worte überhaupt zueinander passen.

    Ich verzichte seit meiner ÜD im Nov (sind immerhin 10 Monate) so gut es geht, fast vollständig auf Jodsalz.
    Heißt, ich war nicht mehr auswärts essen, weder mittags noch abends, nicht spontan grillen bei Freunden,
    ohne auf die Grillfleischverpackung zu schauen und habe meine Zeit im Supermarkt in etwa verdoppelt,
    da ich jede Packung auf den Zusatz Jod untersuche. Das nervt (ich glaube auch meine Familie) und
    hat Essen dadurch von so etwas Schönem in echte Anstrengung gewandelt.

    Könnt ihr das nachvollziehen?

    Mich würde interessieren:

    1.) verzichtet ihr neben dem Jodsalz auch auf möglich alles weitere?
    2.) wie handelt ihr das im Alltag - ohne dass es zur Belastung wird?

    Danke für Eure Meinungen!
    LG
    Yoyo

  2. #2
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    Zitat Zitat von Yoyo Beitrag anzeigen
    1.) verzichtet ihr neben dem Jodsalz auch auf möglich alles weitere?
    Nein, gar nicht. Auswärts auch kein Problem.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von helleborus63
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    Zitat Zitat von Yoyo Beitrag anzeigen

    Könnt ihr das nachvollziehen?

    Mich würde interessieren:

    1.) verzichtet ihr neben dem Jodsalz auch auf möglich alles weitere?
    2.) wie handelt ihr das im Alltag - ohne dass es zur Belastung wird?

    Danke für Eure Meinungen!
    LG
    Yoyo
    Hi,

    nein, kann ich nicht nachvollziehen.

    Wir haben vor knapp 20 Jahren Jodsalz aus unserem Haushalt verbannt und gegen reines Meersalz ersetzt - das schmeckt eh besser.

    Wir kaufen weder Fertiggerichte noch Fixprodukte noch sonstige vorgefertigten Lebensmittel, Fleisch auch grundsätzlich pur und ungewürzt (kann man gut selber, schmeckt uns auch besser). Bliebe noch Brot (kaufen wir beim Bäcker, den kann man fragen) oder backen selber (meistens).

    Die paar Scheiben Salami auf meinem Sonntagsbrötchen machen da nicht viel aus, die Zutatenliste lese ich nicht mal da ich sowieso kaum Wurst esse. Von daher ist es wirklich kein Aufwand sich zuhause ohne Jodsalz zu ernähren. Natürliches Jod in Milchprodukten oder anderem macht mir nichts aus, da habe ich nur im ersten Jahr meines Basedow drauf geachtet, seit langem nicht mehr.

    Essen gehen wir quasi nie weil wir uns fast immer über die Qualität ärgern. Da kaufe ich lieber ein Rinderfilet für das Geld, oder andere teurere Lebensmittel und verarbeite die selbst.

    Gruß von Andrea

  4. #4
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    ich auch nicht :
    kein jodsalz im haushalt, generell möglichst keine salzigen fastfoodprodukte. keine sushi. kein vorgewürztes fleisch. ansonsten achte ich auf nichts.

  5. #5
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    Ich mache es wie meine drei Vorschreiberinnen.

    Allerdings "importiere" ich mein unjodiertes Salz aus Deutschland, da es unjodiertes Salz in Österreich kaum, und wenn, dann nur zu Apothekerpreisen zu kaufen gibt.

    Fisch mag ich sowieso nicht, von daher kein Problem.

    Die paar mal, die wir essen gehen fallen nicht wirklich ins Gewicht.

  6. #6
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    a) Ich habe nur das Salz in der Küche gegen ganz normales "ohne alles" ausgetauscht. Ansonsten 5 min-Terrine, Backwaren aus der Tiefkühltruhe etc.: Da kucke ich schon lange nicht mehr auf den Beipackzettel. Restaurant dasselbe.

    Deshalb b) keine Einschränkungen. Wobei ich jedoch kein Sushi esse und Fisch im Durchschnitt vielleicht 1 x im Monat.

    Mein Endo meint, der Jodverzicht ist nur interessant für Leute, die zur Überfunktion neigen, sprich Basedow, heiße Knoten oder wenn Hashi - warum auch immer - besonders aktiv ist. Ich würde den Aspekt der Unverträglichkeit hinzufügen.

    Wenn Deine Überdosierung Geschichte ist und die Werte nicht gerade am Rand zur Überfunktion eingestellt sind, würde ich wieder anfangen zu leben Zumindest es ausprobieren.

  7. #7
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    Zitat Zitat von helleborus63 Beitrag anzeigen
    Natürliches Jod in Milchprodukten oder anderem macht mir nichts aus, da habe ich nur im ersten Jahr meines Basedow drauf geachtet, seit langem nicht mehr.
    Was verstehst du unter "natürlichem Jod in Milchprodukten"?

    Durch die Tierfutterjodierung gelangt mitunter sehr viel Jod in die Milch und Milchprodukte, allerdings würde ich dies jetzt nicht als "natürlich" bezeichnen.

    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...-messen-lassen!

  8. #8
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    Seit meiner thyreotoxischen Krise bei jodinduziertem MB (2003) achte ich immer noch auf Jod, da ich dies auch extrem merke. Wenn ich in den USA bin und mitunter dann doch Jod erwische, habe ich sofort viele Symptome einer Überfunktion. Meine Freundin, die mit dabei ist, ist Ärztin und wollte es zuerst nicht glauben. Nachdem sie es nun selbst erlebt hat erinnert sie mich schon daran, wenn ich mal unvernünftigerweise Shrimps und Co. in New Orleans essen will.

    Auch hier beim Einkaufen ist es mittlerweile Routine, den Bäcker und Metzger kenne ich und weiß, dass kein Jodsalz verwendet wird. Der Metzger hat seine Kühe auf der Weide, diese fressen nur Gras (an der Weide fahre ich täglich mit dem Rad vorbei ). Abgepackte Wurst, Fleisch oder Brot/Brötchen würde ich sowieso nie kaufen. Der kurze Blick auf die Zutatenliste ist mir in alle den Jahren in Fleisch und Blut übergegangen und für mein Wohlergehen ist es mir nicht zuviel.
    Bei Fisch esse ich Forelle, Karpfen, Saibling usw., unsere heimischen Gewässer geben da sehr viel her und die Fische schmecken auch noch lecker.

    In all den Jahren habe ich auch die Restaurants kennengelernt, die kein Jodsalz verwenden (und das sind immer mehr geworden), so ist für mich auch Essengehen kein Problem.

    Also ich lebe damit wunderbar und hatte auch nicht damit aufgehört, nur weil ich einen Blick auf die Zutatenliste werfe.
    Geändert von Karin J. (13.09.17 um 14:59 Uhr)

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von helleborus63
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    Zitat Zitat von helleborus63 Beitrag anzeigen
    Natürliches Jod in Milchprodukten oder anderem
    (Hervorhebung durch mich)


    Was nicht extra zugefügt wurde, sondern bereits im Lebensmittel enthalten ist; Milch steht zwar vorne, gemeint ist aber auch Fisch, Feldsalat, was auch immer. Kann soviel Jod drin sein wie will, merke ich nicht.

  10. #10
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    Standard AW: Jodverzicht im Alltagsleben

    Zitat Zitat von Karin J. Beitrag anzeigen
    Was verstehst du unter "natürlichem Jod in Milchprodukten"?

    Durch die Tierfutterjodierung gelangt mitunter sehr viel Jod in die Milch und Milchprodukte, allerdings würde ich dies jetzt nicht als "natürlich" bezeichnen.
    Der Jodgehalt der Milch ist zwar nicht naturbelassen, aber in Milch ist kein Kaliumjodat drin. Manche Leute vertragen speziell Kaliumjodat nicht.

    Für den Verlauf von Hashimoto und Basedow sollte es aber egal sein, woher das Jod kommt.

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