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Thema: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv?

  1. #11

    Ausrufezeichen AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Stefan, es gibt eine isolierte T3-Hyperthyreose, aber echt ist sie eigentlich eher nur bei normal bis niedrigem fT4, die Ursache kann Jodmangel sein. In solchen Fällen redet man auch von kompensatorische Umwandlungssteigerung - Jodmangel, zu wenig T4, der Körper wandelt das Wenige vermehrt um. Aber das liegt bei dir nicht vor, weil dein fT4 schon ziemlich hoch liegt. Jedenfalls weder mittig, noch niedrig.

    Ähnlich kann Basedow anfangen, nur mit T3 erhöht - das Störende dabei ist nur dein dafür doch viel zu hohes TSH. Wäre das nicht der Fall, könnte man schon ein Rezidiv vermuten und das würde auch die Beschwerden erklären. Das hohe fT3 kann auch so deine Beschwerden erklären, fragt sich nur, wovon es erhöht ist. Und genau da hilft uns eine Einzelkonstellation nicht, bzw. viel mehr als abwarten und engmaschig zu kontrollieren gibt es da kaum. Hättest du Herzbeschwerden, könntest du Betablocker nehmen, Propranolol hemmt die Umwandlung ein wenig.

    Jedenfalls, achte vermehrt auf Jod.


    Kannst du mal die Werte zeigen?
    Du meinst mehr Jod nehmen?

    Die Ursache sehe ich entweder an den Borrelien (ich hoffe es ist nur falscher Alarm) oder daran, dass eine Fructoseintoleranz mittels Atemtest festgestellt wurde, woraufhin ich seit 3 Wochen fast jeden Zucker , Obst Gemuese gemieden habe (Vitaminwerte aber alle per Blutbild in der Norm, Selen zink etc auch) Bis vor fünf Wochen -bevor meine ganzen Beschwerden anfingen , hatte ich aber keinerlei Probleme mit dem Essen. Ich muss immer viel und regelmäßig essen aufgrund meines hohen Umsatzes bedingt durch die Schilddrüse( auch wenn sie eingestellt ist) . Ich könnte mir vorstellen dass die Fructosegeschichte irgendwie zu einer Erhöhung des FT3 führt. Wobei ich der festen Überzeugung bin, dass diese Fructose Sache nur eine temporäre Erscheinung ist oder woander her getriggert wurde.

    Zu deiner Frage:

    Im Krankenhaus wurde nur der TSH am 15.8 bestimmt: 0,27-4,2 ist die Spanne, er lag bei 1,73
    Beim Hausarzt zum 7.8 gab es dann ft3,ft4,tsh:

    Ft3: 1,71-3,71: 2,6
    Ft4: 0,7-1,48: 1,08
    Tsh: 0,35-4,94: 2,89

    Tsh rezeptor ak: <1,8 :3,2
    Anti tpo: <5,6: 306,4

    Gruß,
    Stefan

  2. #12
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    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    Zitat Zitat von StefanMeier Beitrag anzeigen
    Du meinst mehr Jod nehmen?
    Nein, um Gottes Willen ;-) - ich meine: eine basedowunabhängige Art der isolierten T3-Hyperthyreose beruht auf Jodmangel, in dem Fall könnte dein fT4 nicht so hoch sein wie er ist! Aber dein fT4 ist eben noch.

    Sehr seltsam:

    7.8.: freie Werte mittig, TSH etwas hoch:

    Ft3: 1,71-3,71: 2,6
    Ft4: 0,7-1,48: 1,08
    Tsh: 0,35-4,94: 2,89

    15.8.:

    TSH 1,73

    und Anfang September: freie Werte hoch, TSH - hm, ist vielleicht doch unterwegs nach unten?

    Ft3: 7,42 (3,2-7,2)
    Ft4: 22,73 (11-23,9)
    Tsh: 2,15 (0,4-2,5)
    Anfang August gab es die dringende Bitte seitens des TSH, etwas mehr zu arbeiten, bei mittigen Werten. Anfang September sind die Werte bedeutend höher. Vielleicht geht das TSH jetzt langsam runter? Was nicht ins Bild passt, ist Mitte August das TSH.

    Was war die Uhrzeit bei diesen Kontrollen, in etwa? Morgens, mittags, nachmittags?

    Ich meine, das ist jetzt beinahe Detektiv-Spielchen, abwarten musst du so oder so. Versuche mir nur einen Reim darauf zu machen.

  3. #13

    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Nein, um Gottes Willen ;-) - ich meine: eine basedowunabhängige Art der isolierten T3-Hyperthyreose beruht auf Jodmangel, in dem Fall könnte dein fT4 nicht so hoch sein wie er ist! Aber dein fT4 ist eben noch.

    Sehr seltsam:



    Anfang August gab es die dringende Bitte seitens des TSH, etwas mehr zu arbeiten, bei mittigen Werten. Anfang September sind die Werte bedeutend höher. Vielleicht geht das TSH jetzt langsam runter? Was nicht ins Bild passt, ist Mitte August das TSH.

    Was war die Uhrzeit bei diesen Kontrollen, in etwa? Morgens, mittags, nachmittags?

    Ich meine, das ist jetzt beinahe Detektiv-Spielchen, abwarten musst du so oder so. Versuche mir nur einen Reim darauf zu machen.
    Watson, für Sie :-) :

    Die Werte vom 15.8 (kh) sind von exakt 10.55 Uhr
    Die Werte vom 7.8 (hausarzt) sind von ---- (keine Ahnung mehr ich glaube Vormittags)
    Die Werte von Ende August (nuk) sind von gegen 11 uhr


    Naja aber den tsh jetzt "nach unten" zu sehen mit den letzten Werten waere jetzt doch arg weit weg... bei 2,15 und ende der Spanne ist 2,5 :-)

  4. #14
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    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    öööhm ... ab jetzt nach unten (nicht ganz , nur ein wenig).

    Ja die Uhrzeit bringt nichts, alles etwa die gleiche Zeit. Wäre der Hausarzt nachmittags gewesen ... naja alles kann man nicht herbeiwünschen.

    Mr Holmes, übernehmen Sie!

  5. #15
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    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    Falls Du noch Fragen zur Borreliose hast wend Dich bitte auch da an spezialisterte Foren, zB dieses https://forum.onlyme-aktion.org/index.php.

  6. #16

    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    Gesetzt dem Fall mein morbus kommt jetzt nach 5 Jahren Ruhe wieder raus... *gott im himmel bitte nein* .... kann ich das nochmals mit den pillen versuchen oder muss man dann definitiv die SD entfernen?

    Ich will es icht. Nein nein nein! Eingestellt bekommt man es sicher nie mehr vernünftig . Nein nein nein!!!!

  7. #17
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    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    ... Männer ...

    Müssen musst du gar nichts, außer selbst abwägen (Größe der Schilddrüse, Rezidivrisiko in Zukunft rein statistisch höher nach einem Rezidiv, Leber+Knochenmark: vertragen sie die Hemmer gut?, Augen? usw.).

    Aber gegen eine zweite Chance spricht nicht viel, wenn du sie möchtest.

  8. #18

    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    Hey Panna,

    hier neue Werte vom 7.9 aus dem Krankenhaus:

    TSH 1,68 (0,27-4,2)
    freies T3 3,07 (2-4,4)
    freies T4 0,93-1,7 (1,51)

    Ich zeige dem freien T3 einen Stinkefinger! So viel dazu und den Blutwerten von Nuk

    ☘️

  9. #19

    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    Panna,

    was genau stellt meine SD an? Habe jetzt wieder neue Werte, diesmal vom NUK. Da war vor ~ 3 Wochen der Ft3 aus der Spanne gesprungen. Am 12.9 - siehe letztes Posting - wurde im Krankenhaus alles nachkontrolliert und alles lag in deren Spanne des Labors.

    Heute dann die Nuk Blutwerte , Abnahme heute, diesmal der Ft3 in der Spanne aber der Ft4 leicht drüber. Das hatte ich noch nie:

    Ft3: 5,93 (3,2-7,2)
    Ft4: 24,63 (11-23,9)
    Tsh: 2,1 (0,4-2,5)

    Wieso springt ft3 vor 3 wochen hoch, jetzt wieder drin und nun ft4 leicht drüber. Tsh stabil.nuk beurteilt als euthyreose.

    Ich nehme seit 2 Wochen Doxcycyclin 300mg wegen moeglicher Borrelien. Immernoch watte im
    kopf etc, ihr kennt das ja... kA. ob vom SD oder Borrelien..ansonsten keine SD Symptome.

    Wie sind diese Schwankungen zu erklaeren?

    Hier nochmal von vor etwa 3 Wochen vom Nuk:

    Ft3: 7,42 (3,2-7,2)
    Ft4: 22,73 (11-23,9)
    Tsh: 2,15 (0,4-2,5)
    Geändert von StefanMeier (18.09.17 um 16:56 Uhr)

  10. #20
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    Standard AW: An die alten Hasen: Hilfe. MB nach 5 Jahren Ruhe nun erstmals FT3 erhöht. Rezidiv

    Zitat Zitat von StefanMeier Beitrag anzeigen

    Wie sind diese Schwankungen zu erklaeren?
    Erklärung: Stefan geht zu oft zur Kontrolle

    Ernsthaft - Schwankung, aber nicht so derart enorm, dass man sie erklären müsste? Und in dem Fall wirklich sehr wahr: Das TSH ist stabil, also wird es sich dabei nur um unwesentliche Schwankungen handeln.

    Und was die Rezidivgefahr angeht, ist das TSH ja nicht gerade unwichtig.

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