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Thema: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

  1. #1

    Standard Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Hallo,

    da bei mir sein längerem eine Zyste am Eierstock von der Frauenärztin beobachtet wird, hat sie mir nun zur OP (Bauchspiegelung) geraten. Der Arzt in der Klinik möchte den Eierstock entfernen, da die Zyste so aussieht, dass er da kein Risiko eingehen möchte.
    Nun weiß ich überhaupt nicht, ob dieser Schritt richtig oder falsch ist und ich kann überhaupt nicht abschätzen, was das hormonell für mich bedeutet.
    Ich hab total Angst, dass ich die OP hinterher bereue. Aber eine Alternative gibt es wohl auch nicht?
    Kann mir jemand etwas dazu erzählen, damit ich das ganze im Kopf etwas klarer bekomme.

    LG Kristin

  2. #2
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    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Also hormonelle Folgen dürfte es keine geben wenn noch 1 Eierstock übrig bleibt. Eine Freundin musste wegen eine riesigen Zyste einen Eierstock schon mit 19 Jahre entfernen lassen. Sie ist sehr fruchtbar, hat drei Kinder, nie Probleme mit Schwangerwerden (die erste war ungeplant) etc......

  3. #3
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    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Hallo Kristin,

    ich hatte mindestens zwei Jahre eine Zyste am rechten Eierstock, mein Gynäkologe hat mich darauf hingewiesen und die Zyste beobachtet. Irgendwann war sie dann verschwunden. Ich würde mir nicht so schnell den Eierstock entfernen lassen, Du kannst ja auch erst einmal abwarten. Probleme machen Zysten ja keine, sie sind einfach nur da.

    LG, London

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von ottilie55
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    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Hallole,
    ich hatte 2 Zysten.. die waren dann aber irgendwann weg.. quasi mit den Wechseljahren.

    gruss otti

  5. #5
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    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Du hast ein Recht auf eine Zweit-Meinung. Chirurgen operieren nunmal ... Das muss nicht unbedingt die optimale Therapie bedeuten. Wenn es nicht notwendig ist hat man das OP-Risiko, Narbengewebe und einen Eierstock weniger.

    Tipp: Gehe nicht zu einem Beleg-Arzt.

  6. #6
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    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Ich stimme den anderen Userinnen zu.

    Ich selbst hatte auch eine Zyste, sie ging wieder weg.

    Ich würde mir auch eine 2. Meinung einholen.

    Sehe das auch wie Janne.

    Alles Liebe und Daumen drücken

    N.S.: Ich kann da von einer Bekannten berichten, sie hatte schon OP-Termin, weil auch etwas am Eierstock gesehen wurde.
    Als man vor der OP nochmal schaute, hieß es dann, es war "nur" eine Wasserblase - OP abgesagt.
    Sie wird engmaschig kontrolliert und bisher alles gut.

  7. #7
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    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Hallo Kristin 69,

    ich bin letzten Oktober operiert worden, beide Eierstöcke wurden entfernt. Ich hatte eine riesige Eierstockzyste, mehrere Kilo schwer und basketballgroß, ich sah aus wie hochschwanger. Sie ist erst entdeckt worden, als sie mir die Speiseröhre so abgedrückt hat, dass ich zwei Tage nicht essen und trinken konnte. Sie hat mir jahrelang Probleme mit der Atmung gemacht, weil sie die Lunge nach oben gedrückt hat.
    Die Histologie hat ergeben, dass einige Zellen an der Zyste zu sogenannten "Borderline"-Zellen wurden. Deshalb musste auch noch der Blinddarm entfernt werden. Ich sollte selbst entscheiden, ob ich auch noch die Gebärmutter entfernt haben wollte und habe mich nach ausgiebiger Recherche und einem sehr langen Gespräch mit dem Gynäkologen, der mir die Eierstöcke operiert hatte, dagegen entschieden. (Also nicht jeder Chirurg im Krankenhaus ist nur wild darauf zu operieren...).

    Natürlich war es für mich gar keine Frage, ob ich mir die Eierstöcke operieren lassen sollte oder nicht, es war eine große Befreiung, das Ding los zu sein.
    Wenn die Zyste Dir keinerlei Beschwerden macht, kannst Du ja noch abwarten und sie engmaschig kontrollieren lassen.
    Meine Zyste war eine sogenannte "muzinöse" Zyste, die eher dazu neigen, sich Richtung Krebs zu entwickeln. Es gibt noch eine andere Art von Zysten, wo das so gut wie gar nicht vorkommt.
    Wenn ich ehrlich bin, würde ich an Deiner Stelle die Zyste entfernen lassen, insbesondere, wenn nur ein Eierstock entfernt werden soll. Dann dürften meiner Meinung nach die hormonellen Folgen auch nicht so gravierend sein. Ich war zum Zeitpunkt der OP 57 (jetzt 58) und bemerke hormonell keinen Unterschied, aber das wird sicher auch am Alter liegen.
    Wie immer gibt es natürlich ein Für und Wider und die Entscheidung kann nur jeder für sich nach reiflicher Überlegung treffen.
    Ich habe jedenfalls beide OP's sehr gut überstanden, obwohl die erste OP eine sehr große mit großem Bauchschnitt (längs vom Solarplexus bis nach unten) war. Es geht mir sehr gut, besser als vorher.
    Liebe Grüße,
    Meonchen
    Geändert von Meonchen (18.03.17 um 13:04 Uhr)

  8. #8

    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Ich danke Euch für Eure Antworten :-)
    Für mich ist es total schwierig mir eine eigene Meinung zu bilden. (Schaffe ich normal besser, stehe zur Zeit völlig neben mir wg. Beziehungsende) Beim Ultraschall sah es für den Arzt so aus, dass die Zyste einen "seltsamen" Rand hat und er da nichts aufmachen möchte. Ich spüre schon immer wieder ein Ziehen, manchmal auch am Rücken, wobei ich gar nicht genau sagen kann, ob es daher kommt.

    LG Kristin

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von *Gingerbreadman*
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    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Also ich hatte auch vor einigen Jahren eine sehr grosse Zyste die enrfernt werden musste. Da diese Zyste so sehr mit dem Eierstock verwachsen war, musste der gesamte Eierstock entfernt werden.

    Ich hatte auch höllischwe Angst vor der OP und habe mir unendlich viele Gedanken gemacht. Ich sah auch schon aus als sei ich schwanger weil die Zyste so gross war. Bauchspiegelung war da bei mir nicht mehr möglich. Ich würde nie mehr solange warten mit einer OP. Denn der Bauchschnitt der dadurch gemacht werden musste hat lange gebraucht um zu verheilen.

    Ich habe nun seit Jahren auch nur noch einen Eierstock und da der andere nun für beide arbeitet merke ich davon keine hormonellen Veränderungen.

    Ziehen am Bauch, Unterleib und Rücken können auch von der Zyste kommen. Hatte ich auch damals oft und leider trotzdem nicht drauf reagiert.

  10. #10

    Standard AW: Entfernung eines Eierstocks/ Hormonelle Folgen

    Dir auch ein Danke für Deinen Bericht. Das nimmt mir etwas die Angst :-)
    Ich denke, ich lass es einfach machen, denn jünger werde ich nicht, weg gegangen ist das Ding seit mind. zwei Jahren nicht und wirklich einschätzen kann ich das Risiko auch nicht.

    LG Kristin

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