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Thema: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

  1. #71
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Gestern war ich bei der HÄ, die es immer gern sieht, wenn man Werte bei ihr machen lässt, dass man sie auch mit ihr bespricht. Kann ich aus ihrer Sicht natürlich voll und ganz verstehen.
    Ich bin schon lange bei ihr und fühle mich im allgemeinen gut aufgehoben, aber in letzter Zeit bin ich halt ab und zu mal etwas renitent. Gestern kam es dann fast zu einer kleinen Auseinandersetzung.
    Zur Erinnerung noch mal die Werte:

    6.7.2017
    FT3 2,8 (2,0 - 4,4) 33,33%
    FT4 15,1 (8,0 - 17,0) 78,89%
    TSH 0,66

    6.4.2017
    FT3 3,2 (2,0 – 4,4) 50%
    FT4 16,3 (8,0 – 17,0) 92,22%
    TSH 0,30 (0,35 - 4,5)

    Letzten Winter war ich zu Beginn ja noch auf L-T 112 und hab mich so furchtbar gefühlt wie nie seit der Diagnose. Ich habe ja die Theorie, dass ich zu denen gehöre, die im Winter aufstocken müssen. Ich bin Anfang des Jahres langsam auf 125 gegangen, fühle mich aber jetzt erst richtig gut. Aber das ist m.E. die Sommerdosis, die im Winter wahrscheinlich aufgestockt werden müsste.
    Und was macht die Hausärztin daraus? Guckt nur auf TSH und meint, mir sei es so schlecht gegangen, weil ich überdosiert war, das sehe man ja auch klar am TSH. Jetzt sei er höher und mir gehe es besser. Seufz.
    Klar, nichts Neues, das liest man hier ständig. Aber für mich bedeutet es, dass sie nicht mehr meinen Vorschlägen folgen wird, sondern dass ich das im Herbst allein mit meiner SD-Ärztin erledigen muss, die aber leider nicht hier vor Ort wohnt. Allerdings werde ich die BE bei der HÄ machen, und es wird Diskussionen geben. Seufz.

    Liebe Grüße
    Katzengold

  2. #72
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Hallo Katzengold,

    es tut mir leid, wenn das Verhältnis zu Deiner HÄ nicht mehr so gut ist. Vielleicht findest Du ja einen Weg Sie mit ins Boot zu nehmen.

    Bei meiner HÄ mache ich es so, daß ich mir bei einem supprimierten TSH tolerierenden NUK in den Arztbrief an die HÄ schreiben lassen habe, daß der supprimierte TSH unter der derzeitigen Medikation in Ordnung ist.
    Und darauf verweise ich, wenn Ihr nach der BE der TSH suspekt ist.
    So kann ich also meine regelmäßigen BE's zur Kontrolle von fT3 und fT4 bei der HÄ im Heimatort machen, muss nicht jedesmal 2 Stunden einfach zum NUK fahren, und meine HÄ ist ein wenig beruhigt.

    LG flow

  3. #73
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    So, das war's jetzt schon wieder mit dem Sommerhoch. Drei Monate ging es mir richtig gut, so gut wie vor der Krise im letzten Winter. Seit ein paar Tagen ist alles wieder vorbei. Blutdruck tut wieder, was er will (meist nichts Gutes), Tag-/Nachtrhythmus wieder im Wintermodus, d.h. abends frühes Einschlafen und morgens frühes Aufwachen, außerdem friere ich wieder. Super.

    @flow: Der NUK hier vor Ort ist teilweise hochgelobt, mein Fall ist er allerdings absolut nicht. Meine Hausärztin hat ja vor allem Angst, dass ich meinem Blutdruck schade, wenn ich steigere. Mein langjähriger Kardiologe gab offen zu, dass er von SD keine Ahnung hat. Ich war jetzt bei einem Neuen, der aufgrund meiner Schilderung meinte, er gehe davon aus, dass meine Krise SD-verschuldet war. Als ich bei ihm war, ging es mir noch gut, und er meinte, wenn es wieder schlechter würde, könnte ich vorsichtig steigern, aber wenn ich Herzrasen bekäme, solle ich wieder zurück.

    Ich stehe zwischen zwei Meinungen:
    Alles nur Blutdruck, der geht halt im Winter hoch und im Sommer runter. (HÄ und alter Kardiologe)
    Alles SD, da sind die Werte oft im Winter andere als im Sommer. (Neuer Kardiologe und Gynäkologin)
    Obwohl meine HÄ nicht einsieht, dass schon wieder Werte gemacht werden müssen, gehe ich so bald wie möglich hin und lasse wenigstens TSH, fT3 und fT4 machen. Und wenn die Werte es einigermaßen hergeben, werde ich noch mal 6,25 hochgehen und dann weiter sehen. Die braucht sie mir nicht extra zu verschreiben, die kann ich mir aus vorhandenem Material noch zusammenbröseln. Schließlich hab ich die Erlaubnis des Kardiologen.

    Liebe Grüße
    Katzengold

  4. #74
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Hallo,

    ich hab dann doch die Nerven verloren und bin heute in ein Labor gegangen. Zu meiner HÄ hätte ich erst morgen gehen können und hätte dann noch ein paar Tage auf die Ergebnisse warten müssen.
    Leider haben die andere Referenzwerte. Ich hoffe, das macht die Sache nicht völlig unvergleichbar.

    FT3 4,2 (3,1 - 6,8) 29,73%
    FT4 18,9 (12 - 22) 69%
    TSH 0,48 (0,27 - 4,20)

    Anfang Juli waren die Werte ja:

    FT3 2,8 (2,0 - 4,4) 33,33%
    FT4 15,1 (8,0 - 17,0) 78,89%
    TSH 0,66 (0,35 - 4,5)

    Meines Erachtens ist der TSH ziemlich unverändert niedrig, aber fT3 und fT4 sind gesunken. Da sollten 6,25 mehr an LT doch drin sein, oder?
    Was meint ihr?

    LG
    Katzengold

  5. #75
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Hallo Katzengold,

    besser zu vergleichen wären natürlich Werte aus dem selben Labor, daß weißt Du aber selbst.
    Sind denn die Abstände zwischen BE und letzter Hormoneinnahme immer gleich?

  6. #76
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Zitat Zitat von flow Beitrag anzeigen
    Hallo Katzengold,

    besser zu vergleichen wären natürlich Werte aus dem selben Labor, daß weißt Du aber selbst.
    Sind denn die Abstände zwischen BE und letzter Hormoneinnahme immer gleich?
    Mit geringen Abweichungen, falls ich morgens mal länger schlafe. Aber auf alle Fälle immer mehr als 24 Stunden.

    Ich nehme jetzt seit vorgestern 6,25 mehr.
    Das mit dem Labor war ein Denkfehler. (Von denen ich zurzeit wieder viele mache.) Ich kannte den Namen und war mir sicher, dass es das Labor ist, wo meine HÄ immer die Werte machen lässt. Erst als ich die Referenzbereiche sah, war mir klar, dass es das nicht ist. Ich muss jetzt noch mal gucken, welches das richtige ist. Und außerdem, ob ich jetzt sechs bis acht Wochen warte, bis ich neue Werte machen lasse, oder ob ich gleich nächste Woche in das "richtige" Labor stiefele, um vergleichbare Werte zu denen vom Juli zu kriegen. Wäre wahrscheinlich besser, dann hätte ich eine ordentliche vergleichbare Reihe. Und müsste mir in sechs bis acht Wochen nicht überlegen, wo ich hingehe, um eine Vergleichbarkeit zu haben ...

    LG
    Katzengold

  7. #77
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Na supi. Habe gerade gesehen, dass das Labor, das die Werte für die HÄ macht, 50 km von hier entfernt liegt.
    Jetzt werde ich mal die Labore hier vor Ort anrufen und nach den Referenzwerten fragen.
    Alternative wäre ja nur, dass ich sie immer bei der HÄ machen lasse, obwohl sie so kurze Abstände nicht einsieht (Vierteljahr) und dann immer mit mir diskutieren will. Und obwohl sie überhaupt nicht an die Schildkröte glaubt.

  8. #78
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Ja, alles nicht so einfach.

    Ich drück Dir die Daumen, daß es Dir mit der Erhöhung bald besser geht.

  9. #79
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    Vielen Dank!

    Ich habe inzwischen festgestellt, dass alle Labore hier vor Ort in einer Hand sind. Also bleibt mir zur Vergleichbarkeit nur die Blutabnahme bei Ärzten.
    Ich überleg mir noch, ob ich nächste Woche noch mal zur HÄ gehe deswegen. Ist wahrscheinlich besser.

  10. #80
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    Standard AW: Vor Jahren diagnostizierte HT, seit einigen Wochen heftige Symptome

    So, um zu gucken, ob ich mit meiner Steigerung auf dem richtigen Weg bin, habe ich bei meiner Frauenärztin Werte machen lassen. Sie hat die gleichen Referenzbereiche wie meine HÄ (die immer noch im Urlaub ist).
    Wirklich schlauer hat mich das nicht gemacht.
    Ich habe ja LT vor zwei Wochen wegen wieder erhöhtem Blutdruck, Frierattacken, Muskelkrämpfen und frühem Einschlafen und Aufwachen gesteigert (um 6,25 auf 131,75). Aber die Werte zeigen, dass der TSH jetzt an der unteren, FT4 an der oberen Grenze ist. Blutdruck spielt immer noch verrückt, die anderen Symptome sind etwas besser. Soll ich das auf Einstellungsphase schieben und weiter pokern? Ist mir blutdruckmäßig fast zu riskant.

    FT3 3,1 (2,0 - 4,4) 45,83%
    FT4 16,5 (8.0 - 17) 94,44%
    TSH 0,35 (0,35 - 4,5)

    Was würdet ihr tun?
    Ich hab am Freitag einen Termin bei einem durchaus schilddrüsenmäßig aufgeschlossenen Kardiologen, brauche aber Argumente.

    Liebe Grüße
    Katzengold

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